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Donnerstag, 13 Juni 2013 16:42

Neunjähriger legt Metall und Steine auf Schienen

WOLFHAGEN. Ein neunjähriger Junge aus Wolfhagen hat zugegeben, an zwei Tagen Metallgegenstände und Schottersteine auf die Bahngleise und eine Weiche im Bahnhof gelegt zu haben. Zum Glück passierte nichts - weder den Zügen noch dem Jungen.

Der erste Fall passierte am Dienstag kurz nach 12 Uhr unmittelbar am Bahnhof Wolfhagen. Der aufmerksame Lokführer eines Regionalexpresses in Richtung Korbach hatte einen Gegenstand auf den Gleisen gesichtet und sofort eine Schnellbremsung durchgeführt. Der Zug kam kurz vor dem Eisenstück zum Stehen (112-magazin.de berichtete).

Nur einen Tag später gegen 11 Uhr legte ein zunächst unbekannter Täter an derselben Stelle eine Metallplatte und mehrere Schottersteine in Höhe einer Weiche auf die Schienen. Dieses Mal überfuhr ein Regionalexpress die Hindernisse und drückte sie in die Weiche. "Zum Glück wurden in beiden Fällen keine Personen verletzt", sagte Klaus Arend, Sprecher der zuständigen Bundespolizei, am Donnerstag.

Alle aufgelegten Gegenstände wären geeignet gewesen, Züge beim Überfahren zum Entgleisen zu bringen. Ein solcher Zwischenfall hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit fatale Folgen für die sich im Zug befindlichen Personen. Weiterhin könnte ein erheblicher Sachschaden am Zug entstehen.

Durch Hinweise von Anwohnern kamen die Beamten auf den Neunjährigen. Den ersten Fall hat er sofort zugegeben, den zweiten erst etwas später. Eine Strafe hat der Schüler nicht zu befürchten, da er noch nicht strafmündig ist.

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Publiziert in KS Polizei

WOLFHAGEN. Nach der Notbremsung eines Regionalexpress kurz hinter dem Bahnhof Wolfhagen am Dienstag weiß die Bundespolizei inzwischen mehr. "Das Eisenteil, das auf die Gleise gelegt wurde, ist ein sogenannter Hemmschuh", sagte Klaus Arend, Sprecher der Bundespolizeiinspektion in Kassel, gegenüber 112-magazin.de.

Hemmschuhe werden von Bahnarbeitern zum Abbremsen von Fahrzeugen verwendet. Sie werden zwischen Schiene und Rad montiert und bremsen das Schienenfahrzeug durch die entstehende Reibung ab. Hinweise auf die Täter fehlen allerdings noch. "Wir gehen aber nicht davon aus, das Bahnmitarbeiter den Hemmschuh dort abgelegt haben", sagte Arend weiter, Vielmehr sei er wohl von den unbekannten Tätern im Bahnhof gefunden und dann auf die Strecke gelegt worden.

"Das ist auch für die Täter ein hohes Risiko, weil sie sich ohne Absicherung nah an die Gleise heran wagen müssen", so Arend. Der aufmerksame Lokführer hatte am Dienstagmittag das Metallteil auf den Gleisen entdeckt, den Zug mit einer Notbremsung rechtzeitig zum Stehen gebracht und im letzten Augenblick ein Unglück verhindert.

Hinweise auf die Unbekannten, die keine Hemmungen hatten, den Hemmschuh auf die Gleise zu legen, nimmt weiterhin die Bundespolizei in Kassel unter der Rufnummer 0561/81616-1101 oder -1102 entgegen.

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Publiziert in KS Polizei

WOLFHAGEN. Die schnelle Reaktion eines Lokführers hat in Wolfhagen möglicherweise ein schweres Unglück verhindert. Unbekannte hatten ein schweres Metallteil auf die Schienen gelegt.

Der Regionalexpress war am Dienstagmittag kurz nach 12 Uhr auf dem Weg nach Korbach. Kurz nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof Wolfhagen bemerkte der aufmerksame Mann im Führerstand einen Gegenstand auf den Gleisen. Er führte laut Bundespolizei sofort eine Notbremsung durch. Der Zug kam kurz vor dem Gegenstand zum Stehen. Es handelte sich um ein schweres Eisenteil. Der Lokführer räumte es von den Schienen und setzte die Fahrt fort. Bei der Notbremsung wurde keiner der Zugpassagiere verletzt.

Die Bundespolizei ermittelt jetzt wegen gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr und sucht Zeugen. Wer in der Zeit zwischen 11.05 Uhr - als die Strecke beim Durchfahren des vorherigen Zuges noch frei war - und 12.05 Uhr am Bahnhof Wolfhagen verdächtige Personen beobachtet hat, die das Eisenteil auf die Schienen gelegt haben, meldet sich bei der Bundespolizei unter der Rufnummer 0561/81616-1101 oder -1102.

Publiziert in KS Polizei

WOLFHAGEN. Zwei etwa 16 bis 17 Jahre alte mutmaßliche Trickdiebinnen haben in Wolfhagen einer 74-jährigen Rentnerin die zuvor abgehobene Rente gestohlen und sind anschließend unerkannt entkommen.

Die Seniorin hatte am Freitag gegen 10 Uhr bei einem Geldinstitut in der Wilhelmstraße gerade ihre Rente von 550 Euro abgeholt und im Portemonnaie verstaut, als ihr ein etwa 16 bis 17 Jahre altes Mädchen entgegen trat und sie mit einer Spendenliste in der Hand um eine kleine Geldspende "für Kinder im Ausland, die nichts zu essen haben" bat. Darauf holte die 74-Jährige ihre Geldbörse aus der Tasche und wollte aus dem Münzfach einen Euro spenden.

Im selben Moment, so die bestohlene Frau später gegenüber der Wolfhager Polizei bei der Anzeigenerstattung, sei ein zweites, etwa gleichaltriges Mädchen von hinten hinzu getreten und habe sie "voller Dankbarkeit" umarmt und geküsst. Dabei muss es einer der beiden jungen Frauen gelungen sein, bis auf einen zehn-Euro-Schein das komplette Scheingeld aus der Geldbörse zu entnehmen. Erst als die Seniorin eine halbe Stunde später in einem Geschäft in Wolfhagen ihren Einkauf bezahlen wollte, bemerkte sie, dass sie beklaut worden war. Die daraufhin trotz des Zeitverzugs noch eingeleitete Fahndung nach den mutmaßlichen Trickdiebinnen blieb ohne Erfolg.

Verdächtige auffallend klein
Die jungen Frauen, die auch von einem weiteren Zeugen gesehen wurden, sollen etwa 16 bis 17 Jahre alt sein. Wie die Zeugen übereinstimmend angaben, soll es sich vermutlich um junge Rumäninnen gehandelt haben. Beide waren schlank und mit einer beschriebenen Größe von 1,45 bis 1,50 Meter auffallend klein. Die Wortführerin hatte ein längliches Gesicht und schwarze, glatte, zu einem Zopf gebundene Haare und dunkle Augen. Sie trug bei der Tat eine dünne, weiße Jacke. Die hinzu tretende zweite Person hatte ebenfalls dunkle Haare, die nach hinten gekämmt waren. Sie trug eine dunkelblaue Fleecejacke. Hinweise zu diesem Trickdiebstahl und den beschriebenen mutmaßlichen Täterinnen richten mögliche Zeugen bitte an die Polizeistation in Wolfhagen, Telefon 05692/98290.

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 28 März 2013 17:32

B 450: Frontalzusammenstoß knapp entgangen

LANDAU. Das hätte ins Auge gehen können: Nach einem missglückten Überholmanöver sind am Donnerstag zwei Autos auf der B 450 seitlich kollidiert - knapp an einem Frontalzusammenstoß vorbei. Verletzt wurde niemand, der Schaden liegt bei etwa 11.500 Euro.

Nach Angaben der Arolser Polizei befuhr eine 27 Jahre alte Autofahrerin mit ihrem älteren Opel Astra gegen 8 Uhr die Bundesstraße 450 aus Richtung Twistesee kommend in Richtung Wolfhagen. Ausgangs einer Rechtskurve zwischen Landau und Gasterfeld wollte die junge Arolserin einen Lkw überholen und scherte auf die Gegenspur aus. Als sie jedoch Gegenverkehr bemerkte und den Überholvorgang abbrechen wollte, übersteuerte sie ihren Wagen.

Der Opel drehte sich den Beamen zufolge mindestens zweimal um die eigene Achse und stieß mit der linken Front seitlich mit dem entgegenkommenden Audi A3 eines 36 Jahre alten Mannes aus Kassel zusammen. Beide Fahrzeuge kamen anschließend zum Stehen, ohne dass es Kollisionen mit weiteren Fahrzeugen oder gar dem Lkw gab. "Bei diesem Unfall hätte es durchaus auch zu einem Frontalzusammenstoß mit gravierenden Folgen kommen können", sagte einer der Polizisten an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de.

Den Schaden am Audi A3 schätzte ein Polizist auf etwa 8000 Euro, am Opel entstand wirtschaftlicher Totalschaden von 3500 Euro. Der Astra musste abgeschleppt werden. Zu nennenswerten Behinderungen kam es auf der Bundesstraße nicht.

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Publiziert in Polizei
Samstag, 23 Februar 2013 18:27

Zusammenstoß: Zwei Frauen schwer verletzt

NOTHFELDEN. Bei einem Verkehrsunfall am Samstagnachmittag auf der Landesstraße 3312 zwischen den Ortschaften Nothfelden und Niederelsungen sind beide beteiligten Autofahrer vermutlich schwer verletzt worden. Sie mussten vom Rettungsdienst zur Untersuchung und Weiterbehandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Zur Unfallzeit um kurz nach 14 Uhr war die Landesstraße in diesem Abschnitt schneebedeckt. Nach Feststellungen der am Unfallort eingesetzten Beamten der Polizeistation Wolfhagen fuhr eine 41 Jahre alte Frau aus Breuna von Niederelsungen kommend in Richtung Nothfelden. In der Gegenrichtung von Nothfelden in Richtung Niederelsungen war eine 51 Jahre alte Autofahrerin aus Wolfhagen unterwegs. Beide waren allein im Fahrzeug. Der Spurenlage nach kam vermutlich die 41-Jährige von ihrer Fahrbahn ab und geriet auf die Gegenspur.

Beide Fahrzeuge stießen zusammen, wobei der Wagen der 51-Jährigen mit dem Heck in den Straßengraben abrutschte. Das Fahrzeug der 41-Jährigen kam quer zur Fahrbahn zum Stehen. Beide Frauen erlitten schwere, den bisherigen Erkenntnissen nach aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen. Der Sachschaden liegt nach Angaben der eingesetzten Polizeibeamten bei insgesamt rund 20.000 Euro. Während des Rettungsdiensteinsatzes und der anschließenden Unfallaufnahme war die Landesstraße 3312 bis etwa 15.45 Uhr gesperrt.

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Publiziert in KS Retter
Montag, 07 Januar 2013 23:38

54-Jährige verunglückt im Pfaffental

WOLFHAGEN. Zu ihrem ersten Einsatz in diesem Jahr sind am Montag die Feuerwehren aus Istha und der Kernstadt alarmiert worden. Auf der Bundesstraße 450 im Pfaffental zwischen Wolfhagen und Istha wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person gemeldet.

Wie die Feuerwehr Wolfhagen auf ihrer Internetseite berichtet, war es zu einem Alleinunfall mit einem Auto gekommen, das ins Schleudern geriet, nachdem die 54 Jahre alte Fahrerin aus Balhorn auf die Bankette am Fahrbahnrand gekommen war.

Beim Eintreffen an der Unfallstelle gab der Rettungsdienst noch vor Ausrücken der ersten Feuerwehrkräfte Entwarnung, da sich zu diesem Zeitpunkt bereits keinen Personen mehr im Fahrzeug befanden. Die Feuerwehr Istha sowie ein Teil der Fahrzeuge des Stützpunktes konnten die Einsatzfahrt daraufhin abbrechen.

Die übrigen Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle ab und nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf. Die Bundesstraße war hierfür kurzzeitig voll gesperrt. Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz beendet.


Link:
Feuerwehr Wolfhagen

Publiziert in KS Feuerwehr
Freitag, 21 Dezember 2012 17:50

Taxifahrt endet im Graben

WOLFHAGEN. Einen Unfall mit einem Fahrgast hat am frühen Freitagmorgen gegen 7.10 Uhr eine Taxifahrerin gebaut. Der 81-Jährige musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Der Unfall hat sich zwischen Wolfhagen und Leckringhausen auf der Kreisstraße 105 kurz vor der Bushaltestelle Regelweg ereignet. Die 22-jährige Taxifahrerin aus Naumburg war von Wolfhagen in Richtung Leckringhausen unterwegs. Sie kam nach rechts von der winterglatten Fahrbahn ab, geriet in den Flutgraben, prallte gegen einen Wasserdurchlass und stieß gegen eine Leitplanke, an der sie zum Stehen kam. Als Unfallursache nehmen die Polizisten nicht angepasste Geschwindigkeit an.

Bei dem Unfall verletzte sich der 81-Jährige am Hals. Der Rettungsdienst brachte den Rentner nach der medizinischen Erstversorgung in das Wolfhager Krankenhaus.

Bei dem Fahrzeug entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 5.000 Euro. Weiterhin sind die Leitplanke, eine Hinweistafel sowie ein Verkehrszeichen und ein Leitpfosten beschädigt worden. Hierbei wird ein Schaden von ca. 2.000 Euro von den Beamten angenommen.

Publiziert in KS Retter

IPPINGHAUSEN. Eine 32 Jahre alte Autofahrerin aus Korbach ist am Mittwochabend unweit der Kreisgrenze von der eisglatten Bundesstraße 251 abgekommen und zwischen Ippinghausen und Gut Höhnscheid in eine Baumgruppe geprallt.

Die Korbacherin zog sich vermutlich nur leichte Verletzungen zu, als sie gegen 17.40 Uhr wenige hundert Meter hinter dem ortsausgang von Ippinghausen in Fahrtrichtung Freienhagen von der Straße abkam. Der Ford Kombi der Frau rutschte in einer langgezogenen Rechtskurve nach links von der Straße, schleuderte über den Grünstreifen, überschlug sich und blieb auf der Fahrerseite liegend mit dem Heck in einer Baumgruppe liegen.

Feuerwehrangaben zufolge hatte sich die 32-Jährige selbst aus dem vermutlich total beschädigten Wagen befreien können - zunächst galt die Fahrerin als eingeklemmt, sogar von mehreren eingeklemmten Personen war die Rede. "Die ersten Informationen über die Unfallstelle waren sehr ungenau", sagte ein Feuerwehrmann aus Ippinghausen gegenüber 112-magazin.de. Beim Notruf habe eine Anruferin mitgeteilt, der Unfall sei von Oelshausen in Richtung Korbach passiert. Daher seien mehrere Feuerwehren entlang der B 251 alarmiert worden. Auch die Rettungsfahrzeuge und die Streifenwagen der Polizei hatten längere Zeit nach dem Unfallort suchen müssen. "Das kann in der Aufregung eines Unfallgeschehens schon mal passieren", warb ein Beamter der Wolfhager Polizeistation um Verständnis, "da ist man einfach aufgeregt als Anrufer".

Die 32-Jährige wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die Korbacherin sei offenbar nur leicht verletzt, erklärte ein Polizist. Am Wagen hingegen sei vermutlich Totalschaden entstanden. "Dennoch sind wir froh, dass es so glimpflich ausgegangen ist", meinte der Beamte weiter. Zur Ursache sagte er, es sei lediglich auf einem sehr kleinen Abschnitt der B 251 zu einer Glatteisbildung gekommen. Der Ford wurde abgeschleppt, die Bundesstraße blieb bis zum Ende der Bergungsarbeiten gegen 19.15 Uhr voll gesperrt. Die Feuerwehr aus Ippinghausen sicherte mit 16 Kameraden unter der Leitung des stellvertretenden Wolfhager Stadtbrandinspektors Stefan Tripp die Unfallstelle ab. Ausgerückt waren auch die Wehren aus Wolfhagen selbst und aus dem Stadtteil Bründersen. Eine Streife der Korbacher Polizei war ebenfalls an der Unfallstelle auf Kasseler Kreisgebiet vertreten.

Publiziert in KS Retter
Mittwoch, 14 November 2012 19:45

Eisglätte auf B 251: Korbacherin verletzt / VIDEO

IPPINGHAUSEN/FREIENHAGEN. Eine 32 Jahre alte Autofahrerin aus Korbach ist am Mittwochabend unweit der Kreisgrenze von der eisglatten Bundesstraße 251 abgekommen und zwischen Ippinghausen und Gut Höhnscheid in eine Baumgruppe geprallt.

Die Korbacherin zog sich vermutlich nur leichte Verletzungen zu, als sie gegen 17.40 Uhr wenige hundert Meter hinter dem ortsausgang von Ippinghausen in Fahrtrichtung Freienhagen von der Straße abkam. Der Ford Kombi der Frau rutschte in einer langgezogenen Rechtskurve nach links von der Straße, schleuderte über den Grünstreifen, überschlug sich und blieb auf der Fahrerseite liegend mit dem Heck in einer Baumgruppe liegen.

Feuerwehrangaben zufolge hatte sich die 32-Jährige selbst aus dem vermutlich total beschädigten Wagen befreien können - zunächst galt die Fahrerin als eingeklemmt, sogar von mehreren eingeklemmten Personen war die Rede. "Die ersten Informationen über die Unfallstelle waren sehr ungenau", sagte ein Feuerwehrmann aus Ippinghausen gegenüber 112-magazin.de. Beim Notruf habe eine Anruferin mitgeteilt, der Unfall sei von Oelshausen in Richtung Korbach passiert. Daher seien mehrere Feuerwehren entlang der B 251 alarmiert worden. Auch die Rettungsfahrzeuge und die Streifenwagen der Polizei hatten längere Zeit nach dem Unfallort suchen müssen. "Das kann in der Aufregung eines Unfallgeschehens schon mal passieren", warb ein Beamter der Wolfhager Polizeistation um Verständnis, "da ist man einfach aufgeregt als Anrufer".

Die 32-Jährige wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die Korbacherin sei offenbar nur leicht verletzt, erklärte ein Polizist. Am Wagen hingegen sei vermutlich Totalschaden entstanden. "Dennoch sind wir froh, dass es so glimpflich ausgegangen ist", meinte der Beamte weiter. Zur Ursache sagte er, es sei lediglich auf einem sehr kleinen Abschnitt der B 251 zu einer Glatteisbildung gekommen. Der Ford wurde abgeschleppt, die Bundesstraße blieb bis zum Ende der Bergungsarbeiten gegen 19.15 Uhr voll gesperrt. Die Feuerwehr aus Ippinghausen sicherte mit 16 Kameraden unter der Leitung des stellvertretenden Wolfhager Stadtbrandinspektors Stefan Tripp die Unfallstelle ab. Ausgerückt waren auch die Wehren aus Wolfhagen selbst und aus dem Stadtteil Bründersen. Eine Streife der Korbacher Polizei war ebenfalls an der Unfallstelle auf Kasseler Kreisgebiet vertreten.

Publiziert in Retter

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