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Mittwoch, 14 März 2012 18:36

Bei fünf Fahrern Verdacht auf Drogen

WOLFHAGEN. Bei einer Verkehrskontrolle auf der Bundesstraße B 251 hatten die Polizeibeamten der Fahndungsgruppe der Polizeiautobahnstation Baunatal und ihre Kollegen von der Polizeistation Wolfhagen sowie der Operativen Einheit (OPE) der Polizeidirektion Kassel am Mittwochnachmittag vor allem Drogensünder am Steuer im Visier. Mit sechs Kontrollteams zogen die Ordnungshüter zumeist junge Verkehrsteilnehmer in Höhe Istha aus dem fließenden Verkehr in beide Fahrtrichtungen und überprüften Fahrer und Fahrzeuge, in einigen Verdachtsfällen auch die Beifahrer.

36 Autos wurden in der Zeit von 13 bis 16 Uhr in die Kontrollstelle gewinkt und anschließend insgesamt 47 Personen überprüft. Bei fünf der Autofahrer im Alter von 28 bis 34 Jahren schöpften die Polizisten Verdacht und boten einen nur auf freiwilliger Basis möglichen Drogen-Vortest an. "Da er in allen fünf Fällen positiv anschlug, mussten sich anschließend alle betroffenen Probanden auf der Polizeistation Wolfhagen einer Blutentnahme unterziehen", erklärte Polizeihauptkommissar Jens Gaida von der Fahndungsgruppe der Polizeiautobahnstation.

Mindestens 24 Stunden nicht ans Steuer
Da bei keinem der fünf betroffenen Autofahrer Ausfallerscheinungen festgestellt wurden, konnten sie zunächst ihren Führerschein behalten. Ihnen wurde allerdings untersagt, in den nächsten 24 Stunden ein Kraftfahrzeug zu führen. Außerdem wurde gegen alle Betroffenen ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges unter Einfluss berauschender Mittel eingeleitet. Sieben Beschuldigte müssen zudem mit einem Strafverfahren wegen Drogenbesitzes rechnen. Bei ihnen wurden kleine Mengen Haschisch, Marihuana und Amphetamine aufgefunden und sichergestellt. Bei einem Beifahrer, gegen den die Fahnder Verdacht schöpften, fanden sie 1000 Euro Bargeld. Ersten Ermittlungen zufolge besteht der Verdacht, dass der Mann gerade unterwegs war, um Drogen einzukaufen. Das Geld wurde beschlagnahmt.

Volker Pieper, Dienststellenleiter der Polizeistation Wolfhagen, machte deutlich, dass das Phänomen Drogen im Straßenverkehr längst kein Problem der Städte mehr sei. Wie die Kontrollen zeigten, finden entsprechende Verstöße auch im ländlichen Raum statt. Er machte deutlich, dass es sich keinesfalls um Kavaliersdelikte handele und die Polizei weiterhin entschlossen gegen entsprechende Straftäter vorgehe und die Kontrollen fortsetze.


Die Fahndungsgruppe war Ende Februar auch in Bad Wildungen aktiv:
Kontrollen: Berauschte Fahrer im Fokus (28.02.2012, mit Fotos)

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Montag, 27 Februar 2012 15:06

60.000 Euro teurer Audi RS6 avant geklaut

WOLFHAGEN. Ein mehr als 60.000 Euro teurer schwarzmetallicfarbener Audi RS 6 Avant 5.0 TFSI ist vom Parkplatz eines Autohändlers an der Ippinghäuser Straße gestohlen worden. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Der hochwertige Audi stand zum Verkauf seit vergangenem Herbst auf dem Gebrauchtwagenplatz des Autohändlers. Als am Samstagmorgen der Kfz-Handel um 9 Uhr öffnete, stellten Mitarbeiter das Fehlen des Audis fest. Der Gebrauchtwagen, so die naheliegende Vermutung der daraufhin alarmierten Wolfhager Polizisten, wird höchstwahrscheinlich mit gestohlenen Kennzeichen gefahren. Dabei handelt es sich um die amtlichen Kennzeichen KS-K 5362, die ebenfalls in der Nacht zu Samstag von einem Skoda Octavia gestohlen worden waren, der auf einem Privatgrundstück an der Buttlarstraße in Wolfhagen abgestellt war.

Der Tatzeitraum lässt sich laut Polizeibericht von Montag von Freitagabend, 19.30 Uhr, bis Samstagmorgen, 9 Uhr, eingrenzen. Die Ermittler der Polizeistation Wolfhagen suchen nach Zeugen, die in diesem Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge an den Tatorten beobachtet haben, oder Hinweise zum Verbleib des Wagens oder der Kennzeichen geben können. Die Polizeistation Wolfhagen ist zu erreichen unter der Rufnummer 05692/9829-0.

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Dienstag, 21 Februar 2012 20:15

Friteuse löst Brand aus - Frau verletzt

WOLFHAGEN. Zu einem Küchenbrand ist es am Dienstagnachmittag in einem Mehrfamilienhaus in der Berliner Straße in Wolfhagen gekommen - offenbar hatte eine Friteuse das Feuer ausgelöst.

Das berichtet das Onlineportal hessennews.tv und bezieht auch auf Erkenntnisse der Feuerwehr Wolfhagen. Die Feuerwehren aus Wolfhagen und Philippinenburg waren mit 45 Einsatzkräften sowie einer Drehleiter vor Ort und hatte das Feuer schnell unter Kontrolle.

Bei dem Brand wurde die 49-jährige Bewohnerin verletzt und musste mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus nach Bad Arolsen gebracht werden, wo sie auch stationär aufgenommen wurde. Nach Angaben der Feuerwehr Wolfhagen ist die Wohnung unbewohnbar. Über die Schadenshöhe lagen zunächst keine Angaben vor.


Quelle:
hessennews.tv

Link:
Feuerwehr Wolfhagen

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Freitag, 17 Februar 2012 13:53

Mega-Dieselspur von Helsen bis Istha

BAD AROLSEN/WOLFHAGEN. Eine fast 30 Kilometer lange Dieselspur hat am Freitag stundenlang die Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren sowie die Mitarbeiter der Straßenmeistereien aus Arolsen und Wolfhagen gefordert. Verursacher war offenbar ein Schrottsammler aus Kassel, der mit Motorschaden bei Istha liegenblieb.

Zunächst waren "nur" die Feuerwehren aus Bad Arolsen und Helsen gegen 11 Uhr alarmiert worden, nachdem einige Straßen in der Kernstadt und in Helsen sowie der Parkplatz eines Discounters mit Dieselkraftstoff verschmutzt waren. Laut Polizei und Feuerwehr war die zwischen 80 Zentimetern und 1,20 Meter breite Dieselspur in der Rauchstraße, Twistestraße, Orpestraße sowie in der Großen Allee zu finden, erstreckte sich dann auf der Landauer Straße in Richtung Twistesee, weiter über die Bundesstraße 450 in Richtung Landau, durch mehrere Landauer Straßen und weiter über Gasterfeld in Richtung Wolfhagen. Dort wurde die Spur aus unbekannten Gründen für einige Kilometer unterbrochen, setzte sich hinter Wolfhagen auf der B 450 weiter in Richtung A 44 fort. Auf einem Parkplatz in Höhe von Istha endete die Dieselspur - und dort traf die Polizei einen Lumpensammler aus Kassel an, dessen Pritschenwagen mit Motorschaden liegen geblieben war. Möglicherweise war der Schrottsammler auch in Braunsen unterwegs, denn von dort wurde der Polizei auch eine Dieselspur gemeldet.

Nachdem das gesamte Ausmaß der Verschmutzung bekannt geworden war, ließ Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer auch die Feuerwehren aus Landau und Bühle alarmieren, die ebenfalls mit Ölbindemittel ausrückten. Nicht zuletzt waren Straßenwärter aus Bad Arolsen und Wolfhagen mit von der Partie bei der Beseitigung der fast 30 Kilometer langen Spur. Die Kosten des mehrstündigen Einsatzes muss nun die Versicherung des Schrotthändlers tragen.

Ebenfalls ein Schrottverwerter war es, der im Oktober vergangenen Jahres einen Feuerwehreinsatz zum Abstreuen ausgelaufenen Heizöls ausgelöst hatte. Der Kasseler Altmetallsammler hatte einen alten Ofen geladen, aus dem während der Fahrt tropfenweise Öl auf mehrere Straßen tropfte. Regen hatte damals den Brennstoff großflächig verteilt.


112-magazin.de berichtete damals über die Feuerwehreinsatz:
Alter Ofen leckt: Schrottsammler zieht Ölspur (12.10.2011, mit Fotos)

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 26 Januar 2012 11:42

Küchenbrand: Mutter und Kleinkind in Klinik

WOLFHAGEN. Nach einem Brand in ihrer Küche sind eine 31 Jahre alte Frau und ihr gerade erst ein Jahr alter Sohn am Donnerstagmorgen vom Rettungsdienst ins Klinikum nach Kassel gebracht worden. Das Feuer in der Wohnung in der Worthstraße in Wolfhagen war gegen 9.30 Uhr ausgebrochen.

Wie die Polizeibeamten der Station in Wolfhagen berichteten, hatten auf dem Herd stehende Gegenstände aus Kunststoff Feuer gefangen. Nach den bisherigen Erkenntnissen hat vermutlich das Kleinkind versehentlich eine Herdplatte eingeschaltet.

Auch ein darüber wohnender Nachbar hatte den Qualm und den Brandgeruch aus der Wohnung bemerkt und war der jungen Frau mit dem Kleinkind zu Hilfe geeilt. Alle konnten unversehrt das Haus verlassen. Mutter und Kind blieben den ersten Erkenntnissen der Wolfhager Polizei nach unverletzt, wurden aber vorsorglich zur Untersuchung nach Kassel gebracht.

Die Feuerwehr war zur Brandbekämpfung mit mehr als 20 Einsatzkräften vor Ort. Der Sachschaden beträgt nach Angaben von Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch etwa 5000 Euro.


Erst vergangene Woche war die Wolfhager Feuerwehr zu einem Brandeinsatz ausgerückt:
Wohnungsbrand in Wolfhagen: Mann in Klinik (20.01.2012, mit Fotos)

Link:
Feuerwehr Wolfhagen

Publiziert in KS Feuerwehr
Freitag, 20 Januar 2012 15:15

Wohnungsbrand in Wolfhagen: Mann in Klinik

WOLFHAGEN. Ein Bewohner eines Hauses im Zentrum von Wolfhagen ist nach einem Wohnungsbrand am Freitagnachmittag mit einer Rauchgasvergiftung in eine Klinik eingeliefert worden. Das Feuer war gegen 15.30 Uhr im ersten Stock des von sechs Menschen bewohnten Hauses ausgebrochen. Zwei weitere Bewohner wurden vom Rettungsdienst vor Ort behandelt.

Neben der Feuerwehr Wolfhagen waren auch die Löschgruppe Philippinenburg und -thal von der Leitfunkstelle Kassel zu dem Brandeinsatz alarmiert worden. Nach Ankunft der ersten Einsatzkräfte begab sich unverzüglich ein Angriffstrupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude. Hierbei konnte lediglich starke Rauchentwicklung, jedoch kein offenes Feuer ausgemacht werden. Im Bereich eines Schornsteins konnten schließlich Glutnester aufgespürt werden. Um diese abzulöschen, wurden Teile der Wände und Decken geöffnet. Da sich diese Arbeiten langwierig gestalteten, wurden weitere Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Bründersen nachalarmiert. Gegen 16.45 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden.

Nach Freilegung der entsprechenden Abschnitte stellten die Brandschützer fest, dass einer der Stützbalken des Fachwerkhauses vom Brand in Mitleidenschaft gezogen worden war und seine Tragfähigkeit nicht mehr gewährleistet schien. Zur Beurteilung der Lage wurde ein Fachberaters des Technischen Hilfswerkes angefordert. Nach der Erkundung wurden vom Wolfhager Ortsverband entsprechende Abstützmaßnahmen durchgeführt.

Diese Arbeiten waren nach Informationen der Feuerwehr Wolfhagen gegen 17.30 Uhr beendet und alle Einsatzkräfte konnten wieder einrücken. Um 21 Uhr sollte an der Einsatzstelle eine Brandnachschau durchgeführt werden. Doch bereits gegen 19 wurde der Stadtbrandinspektor von der Leitfunkstelle Kassel darüber in Kenntnis gesetzt, dass an der Einsatzstelle eine erneute Rauchentwicklung gemeldet wurde. Da sich aufgrund einer Übung ausreichend Personal im Stützpunkt Wolfhagen aufhielt, rückten bereits nach kurzer Zeit Kräfte zur Einsatzstelle aus.

Die Erkundung ergab, dass im ersten Obergeschoss ebenfalls ein Balken in der Wand glimmte. Die Wand wurde geöffnet und der Balken freigelegt. Da sich die Temperatur im Inneren des Balkens nicht abkühlte, wurde der Entschluss gefasst, den glimmenden Teil des Balkens zu entfernen. Erneut wurde der Ortsverband des Wolfhager THW alarmiert, der entsprechende Abstützmaßnahmen durchführte. Im Anschluss daran wurde der Balken aus herausgenommen. Gegen 23 Uhr rückten auch die letzten Einsatzkräfte wieder ein.


Link:
Feuerwehr Wolfhagen

Publiziert in KS Feuerwehr
Donnerstag, 05 Januar 2012 11:33

Glätte, Hagel: Mann und Kind überschlagen sich

EHRINGEN. Ein 35 Jahre alter Autofahrer und sein dreijähriger Sohn haben einen Unfall auf glatter Straße am Donnerstag unverletzt überstanden. Der Wolfhager und sein Kind waren auf der L 3075 unterwegs, als der Wagen gegen 8 Uhr von der Straße abkam und sich überschlug.

Der ältere VW Golf blieb nach dem Unfall auf dem Fahrzeugdach liegen, wie ein Polizeibeamter der Bad Arolser Station am Mittag gegenüber 112-magazin.de berichtete. Der Mann aus Wolfhagen und sein Sohn kletterten unverletzt aus dem Auto.

Laut Polizei hatte das Unwetter mit Gewitter, Schneefall und Hagel für eine glatte Fahrbahn gesorgt. In einer leicht abschüssigen Linkskurve etwa einen Kilometer vor Ehringen sei der Golf nach rechts von der Straße abgekommen - alle Versuche des Fahrers, den Golf unter Kontrolle zu bringen, seien zuvor gescheitert. Schließlich überschlug sich das Auto im Graben. "Selbst unser Funkwagen ist auf der Anfahrt zur Unfallstelle leicht ins Schleudern geraten", sagte der Polizist.

Am Golf des 35-Jährigen entstand Totalschaden von 2000 Euro. Für den dreijährigen Sohn war der Vorfall gewiss spannender als in den Kindergarten zu gehen. "Er durfte sich in den Streifenwagen setzen, das fand er toll", sagte der Polizist.

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Mittwoch, 14 Dezember 2011 05:57

Glatteis: Mehrere Unfälle am frühen Morgen

WALDECK-FRANKENBERG. Glatteis hat am frühen Mittwochmorgen zu mehreren Verkehrsunfällen im Kreisgebiet und in den angrenzenden Landkreisen geführt. Dabei erlitten nach ersten Informationen mindestens drei Personen Verletzungen.

Die Frankenberger Polizeistation registrierte ab 5.30 Uhr fünf Glätteunfälle, "obwohl die Streudienste seit 3 Uhr im Einsatz sind", sagte der Dienstgruppenleiter auf Anfrage von 112-magazin.de. Die Unfälle hätten sich nach ersten Informationen bei Haine, bei Römershausen und bei Holzhausen ereignet. Ob jemand verletzt wurde, wusste der Beamte um 6.15 Uhr noch nicht.

Zwischen Armsfeld und Fischbach im Zuständigkeitsbezirk der Wildunger Polizei war eine Autofahrerin am frühen Morgen auf Glätte ins Schleudern geraten, ihr Fahrzeug blieb aber auf der Straße und stieß auch nirgendwo gegen. "Die Frau rrief sehr aufgeregt bei uns an, so dass wir zunächst von einem Unfall ausgehen mussten", sagte ein Beamter auf Anfrage. Eine Streife habe sich aber dann vor Ort davon überzeugt, dass nichts passiert war. Mindestens zwei Verletzte gab es jedoch bei Glätteunfällen im benachbarten Schwalm-Eder-Kreis.

Glätte sorgte auch für einen Unfall zwischen Landau und Freienhagen. Hier verlor ein Corsa-Fahrer gegen 6 Uhr die Kontrolle über seinen Kleinwagen, der von der Straße abkam, sich überschlug und auf dem Dach zum Liegen kam. Ein anderer Autofahrer entdeckte den Unfall wenig später, befreite den leicht verletzten Fahrer aus dem Wagen und informierte die Polizei. Die ließ über die Leitstelle einen Rettungswagen und den Arolser Notarzt anfordern. Die Rettungskräfte brachten den Leichtverletzten vorsorglich ins Bad Arolser Krankenhaus. Auch im benachbarten Wolfhager Raum war es zu mindestens einem Glätteunfall gekommen.

Publiziert in Polizei
Montag, 12 Dezember 2011 08:33

Nichts gesehen, Lkw überholt: Unfall

LANDAU/GASTERFELD. Eine Golffahrerin aus dem Kreis Kassel hat am Morgen auf der Bundesstraße 450 zwischen Gasterfeld und Landau einen Lkw überholt, obwohl sie wegen einer Kurve den Gegenverkehr nicht einsehen konnte. Es kam zum Zusammenstoß mit dem Wagen einer Arolserin. Beide Frauen erlitten bei dem Unfall schwere Verletzungen.

Mit ihrem Golf war eine 23 Jahre alte Wolfhagerin am Montag gegen 6.50 Uhr von Wolfhagen kommend in Richtung Bad Arolsen unterwegs. Kurz hinter Gasterfeld, bereits auf Waldeck-Frankenberger Kreisgebiet, setzte die junge Frau zum Überholen eines Lastwagens mit Anhänger an. In der Gegenrichtung unterwegs war zu dieser Zeit eine 18-jährige Arolserin mit ihrem roten VW Polo. Als die junge Frau den auf ihrer Spur entgegenkommenden Golf bemerkte, wich sie nach rechts auf die Bankette aus - einen seitlichen Zusammenstoß mit dem anderen Auto konnte die junge Frau aber nicht mehr verhindern. Zu einem Zusammenstoß mit dem Lkw, den ein 21-Jähriger aus Groitzsch bei Leipzig steuerte, kam es nicht.

Während der Golf nach der Kollision stark beschädigt am rechten Fahrbahnrand zum Stehen kam, prallte der Polo an einer Böschung rechts neben der B 450 gegen zwei Bäume und drehte sich. Beide Frauen zogen sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu und wurden nach Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsassistenten in Krankenhäuser eingeliefert. Weil die Polofahrerin als im Fahrzeug eingeklemmt galt, rückte die Wolfhager Feuerwehr mit hydraulischem Gerät aus. "Als wir eintrafen, war die Fahrerin aber bereits befreit", sagte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Mathias Müller an der Unfallstelle. Unter seiner Leitung waren insgesamt 24 Brandschützer im Einsatz, sie sicherten die Unfallstelle aus, leuchteten sie für die Rettungskräfte aus und unterstützten die Abschleppfirmen beim Bergen der total beschädigten Fahrzeuge.

Die Bundesstraße blieb bis gegen 8 Uhr zwischen Landau und Gasterfeld voll gesperrt. Den Schaden an Autos und Bäumen schätzte ein Polizist an der Unfallstelle auf insgesamt rund 10.000 Euro.


Link:
Feuerwehr Wolfhagen

Publiziert in Retter
Dienstag, 06 Dezember 2011 16:09

1500 Flaschen Jack Daniel's geklaut

WOLFHAGEN. Na dann, Prost! 1500 Flaschen Jack Daniel's Tennessee Whiskey und 1440 Dosen Red Bull haben bislang noch unbekannte Täter in der Nacht zu Dienstag bei einem Einbruch in eine Lagerhalle im Industriegebiet von Wolfhagen entwendet.

Der Einbruch in das an der Bunsenstraße gelegene Gebäude wurde am Vormittag um kurz nach 10 Uhr entdeckt, wie Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch am späten Nachmittag mitteilte. Die Täter waren nach dem Ergebnis der Tatortaufnahme durch Beamte der Polizeistation Wolfhagen im Zeitraum zwischen Montagabend, 17 Uhr, bis Dienstagfrüh auf das frei zugängliche Gelände gekommen und hatten die Eingangstür der etwa 300 Quadratmeter großen Halle aufgebrochen.

Nur wenige Meter vom Hallenzugang entfernt waren zweieinhalb Paletten mit insgesamt 1500 Flaschen zu je einem Liter der Whiskey-Marke Jack Daniel's gelagert, die Flaschen wiederum zu je sechs Stück in Kartons verpackt. Daneben standen insgesamt vier Displays mit je 360 Dosen des Getränks Red Bull. Beide Chargen wurden komplett entwendet. Der Wert der nächtlichen Beute beträgt rund 32.000 Euro.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass man an gestohlenen Waren kein Eigentum erwerben kann. Bei Ankauf gestohlener Ware ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf Hehlerei. Hinweise zum Einbruch beziehungsweise zum Verbleib des markanten Diebesgutes erbittet die Polizeistation in Wolfhagen, Telefon 05692/98290. Hinweise nimmt auch das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel unter der Rufnummer 0561/9100 entgegen.

Publiziert in KS Polizei

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