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ALLENDORF (EDER). Der Flugzeugabsturz bei Allendorf Ende September 2016 ist offenbar auf einen Fehler des allein in der Maschine sitzenden Piloten zurückzuführen: Nach Untersuchungen der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) war der Motor der Piper ausgefallen, weil der Treibstoff im gewählten Tragflächentank ausgegangen war. Der 29-jährige Flugschüler war bei dem Unglück schwer verletzt worden.

Nach dem am Donnerstag vorgelegten BFU-Untersuchungsbericht waren der junge Mann und sein Fluglehrer am Tag des Unglücks zunächst gemeinsam mit der Maschine des Typs Piper PA 28-180 in der Luft. Nach verschiedenen Manövern landete der Flugschüler nach einer halben Stunde wieder auf dem Flugplatz in Allendorf, wo der 77-jährige erfahrene Fluglehrer die Maschine verließ. Der Schüler startete anschließend gegen 17 Uhr allein zu sogenannten Platzrunden. Dabei fiel um 17.50 Uhr der Motor der Piper aus - wegen Kraftstoffmangels, wie sich später bei den Untersuchungen herausstellte. Die Maschine stürzte in ein Waldstück nördlich von Allendorf, der junge Mann aus Thüringen erlitt dabei schwere Verletzungen, das Flugzeug wurde völlig zerstört.

Wahl des Tanks erfolgt manuell
Die beiden Tragflächentanks waren dem Untersuchungsbericht der BFU zufolge beim ersten Abflug jeweils noch etwa zur Hälfte gefüllt. Aus welchem Tank der Motor den Treibstoff bezieht, muss bei diesem Flugzeugmuster manuell über den sogenannten Tankwahlschalter eingestellt werden, ein automatischer Wechsel - zum Beispiel bei Treibstoffmangel - erfolgt bauartbedingt nicht. Nach Herstellervorgaben muss beispielsweise bei Starts und Landungen der rechte Tragflächentank aktiviert sein. Im Rahmen der Vorflugkontrolle habe der Fluglehrer den Schüler darauf hingewiesen, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht.

Ausgewählter Tragflächentank leer
Untersuchungen des Wracks ergaben dem Bericht zufolge, dass der Tankwahlschalter der Unglücksmaschine auf dem rechten Tragflächentank stand, dieser jedoch keinen Treibstoff enthielt. Das bedeutet, dass der Pilot versäumt hatte, den Wahlschalter rechtzeitig auf den noch gefüllten linken Tragflächentank umzustellen. Aus diesem lief an der Unglücksstelle laut Untersuchungsergebnis noch Sprit aus.

Der Flugschüler, der sich vor dem Unglück bereits seit etwa einem halben Jahr in der Ausbildung zum Privatpiloten befunden hatte, war bereits zur Prüfung angemeldet. Nach dem Unglück war er mit schweren Verletzungen per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden. Wenig später teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Marburg mit, der Zustand des Verletzten habe sich stabilisiert. Ob der Mann aus Thüringen nach Unglück und Genesung wieder fliegt oder das Fliegen aufgegeben hat, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Die Unglücksstelle war damals abgesperrt und das Wrack sichergestellt worden. Am Tag nach dem Absturz nahmen Korbacher Kripo, Staatsanwaltschaft Marburg und ein beauftragter Sachverständiger der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung erste Untersuchungen an der zerstörten Piper auf. Die BFU hat nach eigenen Angaben die Aufgabe, "Unfälle und schwere Störungen beim Betrieb von Luftfahrzeugen in Deutschland zu untersuchen und deren Ursachen zu ermitteln." Untersuchungsergebnisse werden in monatlichen sogenannten Bulletins auf der Homepage der Bundesstelle veröffentlicht. (pfa)  

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 09 März 2017 21:19

Lkw kippt auf Baustelle um: Fahrer unverletzt

BATTENBERG. Ein Lastwagen ist an der Marburger Straße am Ortsausgang von Battenberg auf der Baustelle eines neuen Einkaufsmarktes umgekippt. Der Fahrer blieb bei dem Vorfall am Donnerstagmorgen unverletzt.

Der Lkw mit Anhänger einer auswärtigen Firma hatte Sand für die Baustelle geladen; beim Rangieren zum Abladen, so berichteten Augenzeugen, kippte das Fahrzeug komplett auf die Beifahrerseite. Der Fahrer kletterte über eine Leiter aus dem Führerhaus.

Der Sand wurde mit einem Bagger aus den Lkw-Containern geschaufelt. Im Laufe des Tages sollten Lastwagen und Anhänger von einer Firma aus Marburg-Biedenkopf mit einem Kran wieder aufgestellt werden.

Auf dem Gelände an der Marburger Straße baut die Firma Berge-Bau aus Erndtebrück einen Edeka-Markt mit rund 1500 Quadratmetern Verkaufsfläche sowie Parkplätzen. Bislang befindet sich ein deutlich kleinerer Markt des Lebensmittelkonzerns in der Battenberger Innenstadt. (Quelle: HNA) 

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Publiziert in Polizei
Samstag, 21 Januar 2017 09:49

Frankenberg: Trio fliegt mit Auto aus der Kurve

FRANKENBERG. Nicht angepasstes Tempo bei winterlichen Straßenverhältnissen hat in der Nacht zu Samstag zu einem Unfall auf der Goßbergstraße geführt. Der 19-jährige Fahrer und seine beiden Begleiter kamen unverletzt davon, das Auto jedoch musste geborgen und abgeschleppt werden.

Der junge Mann hatte sich am späten Abend in einer Bar in der Goßbergstraße aufgehalten. Am frühen Morgen war es ihm ein Bedürfnis, mal schnell die Lokalitäten zu wechseln - laut Polizei fuhr der 19-jährige Allendorfer mit seinem Ford Focus von der Bar zu einem Schnellrestaurant in der Ruhrstraße. Von dort aus ging es wenig später zurück in Richtung Goßbergstraße - die Fahrt zur Bar endete allerdings gegen 1.30 Uhr wenige hundert Meter vor dem Ziel: In einer Linkskurve verlor der Fahrer wegen überhöhter, zumindest aber nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Ford. Der Focus kam nach rechts von der Fahrbahn ab, rammte ein Gebüsch und das Geländer einer Treppe und kam schließlich auf einem Fußgängerweg unterhalb der Straße zum Stehen. Alkohol war nicht im Spiel.

Die gute Nachricht: Der junge Mann am Steuer und seine beiden Mitfahrer hatten den nächtlichen Unfall unverletzt überstanden. Die schlechte: Für den 19-Jährigen wird der Verkehrsunfall wohl Folgen haben - da er laut Polizei noch in der Probezeit steht, muss der Allendorfer eventuell mit einer Nachschulung rechnen. Ein Bußgeld in dreistelliger Höhe "durfte" er bereits in der Nacht berappen. Hinzu kommen die Bergungskosten und der Schaden von 3000 Euro am Focus. (pfa)  

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Publiziert in Polizei

SACHSENHAUSEN. Ein mit Backwaren beladener Lkw ist am frühen Freitagmorgen bei Sachsenhausen von der Bundesstraße abgekommen und im Graben gegen einen Wasserdurchlass geprallt. Während der Bergung kam es zu einer etwa halbstündigen Vollsperrung.

Ein 64 Jahre alter Mann aus Wächtersbach war gegen 3.40 Uhr mit dem 12-Tonner einer Großbäckerei auf der Fahrt in Richtung Freienhagen, als er wenige hundert Meter hinter Sachsenhausen ausgangs einer langgezogenen Linkskurve auf glatter Fahrbahn die Kontrolle verlor. Der Lastwagen rutschte nach links über die Gegenfahrbahn, kam von der Straße ab und nach dem Anstoß gegen den Durchlass in Schräglage im Graben zum Stillstand. Dabei blieb der Lasterfahrer unverletzt.

Während die Bundesstraße nach dem Unfall zunächst befahrbar blieb und die Polizei lediglich die Gefahrenstelle absicherte, war ab kurz nach 6 Uhr eine Vollsperrung nötig: Dann nämlich waren ein Kran und ein Schleppwagen im Einsatz, um den 12-Tonner wieder zurück auf die Straße zu bringen. Fahrbereit war der Lastwagen nicht mehr, so dass ihn die Bergungsprofis auch abschleppten. Den Schaden gab die Polizei mit geschätzten 15.000 Euro an. (pfa) 


Auf einer anderen Bundesstraße im Landkreis gab es bereits am Abend ebenfalls einen Glätteunfall:
Erneut Unfall bei Landau: Überschlagen, zwei Verletzte (06.01.2017)

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Publiziert in Polizei

TWISTETAL. Ein mit Sägemehl beladener Sattelzug ist am Montagmittag auf der B 252 zwischen Berndorf und Twiste umgekippt. Der Fahrer blieb unverletzt, die Bundesstraße über Stunden bis in den Abend hinein voll gesperrt. Besonders ärgerlich: Der Lkw ist laut Polizei erst fünf Tage alt.

Möglicherweise entstand durch den Unfall Totalschaden an der Scania-Zugmaschine, die Versicherung der betroffenen Spedition aus Geseke schickte eine Gutachterin zur Unfallstelle. Der Schaden könnte somit in sechsstelliger Höhe liegen.

Zu dem Verkehrsunfall war es gegen 12.10 Uhr gekommen, als der 28 Jahre Lkw-Fahrer aus Warstein die Bundesstraße aus Richtung Korbach kommend in Fahrtrichtung Bad Arolsen befuhr. Kurz vor dem Abzweig nach Mühlhausen geriet der Sattelzug aus noch unbekannten Gründen mit den rechten Rädern auf die weiche Bankette. Der Mann am Steuer lenkte gegen, übersteuerte dabei jedoch und verlor die Gewalt über das Gespann.

Der Lastwagen kam nach links von der Fahrspur ab und kippte um - fast die gesamte Ladung stürzte dabei auf die Fahrbahn. Der Maschinenwagen kam auf einem Acker zum Liegen, der Auflieger blockierte den neuen Radweg und die gesamte Fahrspur in Richtung Korbach. Der Lkw-Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Weil er aber ersten Meldungen zufolge verletzt und im Führerhaus eingeklemmt gewesen sein sollte, rückten Rettungsdienst und Notärztin sowie die Feuerwehren aus Berndorf, Mühlhausen und Twiste zur Unfallstelle aus. Beim Eintreffen hatte sich der Fahrer aber bereits aus dem Truck befreit.

Der Verkehr wurde über Mühlhausen umgeleitet. Bevor die Bergung mit zwei Autokränen beginnen konnte, wurde die Ladung mit einem Radlader in große Container umgefüllt. Nachdem das Gespann wieder auf die Rädern gehievt worden war, mussten die Bergungsspezialisten das Gefährt noch rückwärts aus dem Acker ziehen, um es vollends wieder auf die Straße zu bringen. Später wurde der gesamte Sattelzug mit einem Schleppwagen abtransportiert. 

Weil bei dem Unfall auch Betriebsstoffe ausgelaufen waren, machten sich zwei Vertreter der Unteren Wasserbehörde vor Ort ein Bild vom Ausmaß. Sie ordneten schließlich an, dass das Erdreich an den betroffenen Stellen ausgekoffert werden musste. Mitarbeiter von Hessen Mobil reinigten die Fahrbahn unter anderem mit einer Kehrmaschine. Feuerwehrleute, die nicht an der Unfallstelle direkt im Einsatz waren, leiteten den Verkehr ab - in der Berndorfer Ortsmitte und am Mühlhäuser Hammer.

Erst in der vergangenen Woche hatte es einige hundert Meter entfernt einen Unfall mit einem Sattelzug gegeben. Auch der Unfall am Donnerstag hatte zu einer mehrstündigen Vollsperrung geführt. Der aktuelle Unfall löste Diskussionen aus um die Sicherheit des neuen Radweges. Selbst eine Leitplanke zwischen Fahrbahn und Radweg hätte am Montag einen Radfahrer nicht vor dem umstürzenden Brummi schützen können. (pfa)  

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 08 Dezember 2016 19:40

B 252: Fahranfänger kracht bei Twiste in Sattelzug

TWISTE. Beim Frontalzusammenstoß seines Wagens mit einem Sattelzug auf der B 252 bei Twiste ist ein Fahranfänger aus Bad Arolsen am Donnerstag schwer verletzt worden. Der Lkw-Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Die Bundesstraße blieb mehrere Stunden voll gesperrt.

Die Gründe für den schweren Verkehrsunfall kennt die zuständige Korbacher Polizei noch nicht. Fest stand am Abend lediglich, dass der 18-jährige Arolser mit seinem Ford KA gegen 16.10 Uhr von Berndorf kommend in Richtung Twiste unterwegs war. In der Gegenrichtung fuhr ein 35-Jähriger aus Paderborn mit einem Sattelzug. Im Streckenabschnitt zwischen dem Bahnübergang und dem Twister Ortseingang stießen der Kleinwagen und der Lkw seitlich versetzt frontal zusammen.

Das Auto schleuderte herum und kam stark beschädigt auf dem Grünstreifen entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung zum Stillstand. Das Lkw-Gespann, das ein 35-Jähriger aus Paderborn steuerte, geriet nach der Kollision nach links in Richtung Bahnschienen. Der Maschinenwagen kam von der Bundesstraße ab und kurz vor den Gleisen im Graben zum Stehen. Weil der Auflieger schräg stand und die komplette Fahrbahnbreite der B 252 blockierte, herrschte von diesem Moment an eine Vollsperrung.

Rettungskräfte und Notarzt rückten umgehend zur Unfallstelle aus. Sie versorgten den schwer verletzten Autofahrer und lieferten ihn ins Klinikum nach Kassel ein. Der Lkw-Fahrer wurde vorsorglich ins Korbacher Krankenhaus gebracht, der Paderborner ist aber offenbar nur leicht verletzt. Die Feuerwehren aus Twiste und Berndorf eilten ebenfalls zur Unfallstelle. Die Kameraden unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Twister Wehrführers Martin Ulrich sicherten die Unfallstelle ab, leuchteten sie aus, fingen auslaufende Betriebsstoffe aus dem Lkw auf und unterstützten die Bergung der beiden Fahrzeuge. Dies dauerte bis in den Abend hinein an. Der Verkehr wurde aus Richtung Berndorf kommend am Mühlhäuser Hammer über Mühlhausen und Vasbeck abgeleitet, aus Richtung Bad Arolsen kommend an der Spulenfabrik vorbei in Richtung Nieder-Waroldern.

Während das Auto mit einem Abschleppwagen rasch abtransportiert war, musste der Sattelzug mit einem speziellen Lkw-Schleppwagen zunächst aus dem Graben wieder vollständig auf die Straße gezogen werden. Anschließend schleppten die Bergungsprofis eines Kasseler Unternehmens den kompletten Sattelzug ab. Den Gesamtschaden gab die Polizei mit geschätzten 16.000 Euro an. Zumindest am Ford des jungen Mannes war Totalschaden entstanden.

Neben zwei Streifen der Korbacher Polizei waren auch Beamte der für den Bahnverkehr zuständigen Bundespolizei aus Kassel und der Notfallmanager der Bahn AG an der Unfallstelle. Züge durften die Unfallstelle nur langsam passieren. (pfa) 

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Publiziert in Retter
Donnerstag, 10 November 2016 13:00

Borntosten: Schulbus rutscht auf Glätte gegen Wohnhaus

BORNTOSTEN. Ein Schulbus ist auf glatter Fahrbahn ins Rutschen geraten und gegen ein Haus geprallt. Bei dem Unfall am Donnerstagmorgen wurde niemand verletzt.

Der Bus war auf der winterglatten, leicht abschüssigen Straße Zur Glocke im Marsberger Ortsteil Borntosten mit Schrittgeschwindigkeit unterwegs. Dennoch geriet er gegen 6.50 Uhr ins Rutschen. Der 62-jährige Busfahrer aus Marsberg konnte nicht mehr verhindern, dass der Gelenkbus gegen eine Hauswand prallte. Dabei wurden sowohl der Bus als auch das Haus stark beschädigt - unter anderem riss am Bus die sogenannte Zieharmonika auf. Ein Statiker wurde angefordert, der Bus musste geborgen werden.

Der Sachschaden liegt nach Auskunft von Polizeisprecherin Bianca Scheer in fünfstelliger Höhe - eine genauere Schätzung sei derzeit nicht möglich.

Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich drei Schulkinder in dem Bus. "Verletzt wurde glücklicherweise niemand", sagte die Polizeisprecherin. (ots/pfa)  

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Publiziert in HSK Polizei

WARBURG. Der Anhänger eines Lkw-Gespanns ist am frühen Freitagmorgen bei Hohenwepel in den Graben geraten und umgekippt. Zur Bergung mit Kränen blieb die B 252 gut eine Stunde voll gesperrt.

Der Polizei in Warburg wurde der Unfall, bei dem der Lkw-Fahrer unverletzt geblieben war, am frühen Freitagmorgen gegen 5 Uhr gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Trucker mit seinem Gespann die B 252 in Fahrtrichtung Höxter befahren. In Höhe Hohenwepel geriet der Anhänger auf den Seitenstreifen der Ostwestfalenstraße, kippte auf die Seite und blieb auf dem Fahrstreifen in Richtung Peckelsheim liegen. Angaben über die Schadenshöhe machte die Polizei am Nachmittag in einer Pressemeldung über den Verkehrsunfall vom Morgen nicht.

Der Anhänger musste mit Kranfahrzeugen wieder aufgerichtet und anschließend abgeschleppt werden. Wegen der Bergungsarbeiten blieb die Bundesstraße in diesem Abschnitt in der Zeit von 6.50 bis 7.40 Uhr für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt. Eine Umleitung war eingerichtet. (ots/pfa)  

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Publiziert in HX Polizei

TWISTE. Mit einem Lieferwagen ist ein Paketkurier am Mittwoch vom Wirtschaftsweg zwischen Gut Rocklinghausen und Twiste abgekommen und im Graben gelandet. Der 19-Jährige blieb unverletzt, am Mercedes Sprinter entstand jedoch ein Schaden von 10.000 Euro. Zudem trat Öl aus, das die Feuerwehr auffangen und abbinden musste.

Der in Hessisch Lichtenau wohnende Kurierfahrer gab der Korbacher Polizei gegenüber an, ihm sei am Nachmittag gegen 16.30 Uhr auf dem schmalen Weg ein Auto entgegen gekommen, so dass er habe ausweichen müssen. Weil die Fahrbahn zu dieser Zeit feucht gewesen sei, habe er die Kontrolle über den mit Paketen beladenen Sprinter verloren. Der Lieferwagen kam nach rechts vom Weg ab, durchfuhr den Graben und kippte schließlich leicht auf die Seite. Das andere Auto fuhr angeblich weiter. Dennoch informierte der Fahrer des verunfallten Lieferwagens nicht die Polizei.

Als der Sprinter gegen 18.30 Uhr mit zwei Bergungsfahrzeugen aus dem Graben gezogen werden sollte, erhielten auch die Polizei sowie die Feuerwehren aus Berndorf und Twiste Kenntnis von dem Unfall und rückten zur Unfallstelle aus. Zu diesem Zeitpunkt war bereits etwas Öl ausgetreten und in einen Graben gelangt, so dass die Brandschützer unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Volker Bangert eine Ölsperre setzten. Bei der Bergung dann trat weiteres Motoröl aus, das die Feuerwehrleute umgehend mit Bindemittel abstreuten. Laut Bangert sollte sich noch am Abend ein Vertreter der Unteren Wasserbehörde ein Bild von den Verschmutzungen durch Öl machen und über das weitere Vorgehen entscheiden - so könnte der betroffene Abschnitt des Grabens ausgebaggert und das verunreinigte Material entsorgt werden.

Den Schaden am Sprinter schätzte ein Polizist an der Unfallstelle auf 10.000 Euro. Der Sprinter war nicht mehr fahrbereit und wurde abtransportiert. (pfa) 


Ganz in der Nähe, am Mühlhäuser Hammer, waren die beiden Wehren vor gut einem Monat im Einsatz
Twiste: Großaufgebot an Rettern nach Unfall auf B 252 (07.10.2016, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 28 September 2016 12:26

Völlig zerstörte Piper nach Flugzeugabsturz geborgen

ALLENDORF (EDER). Am Tag nach dem Flugzeugabsturz von Allendorf wird die Kraft, die bei dem Unglück wirkte, offenbar: Die Piper wurde bei dem Unglück völlig zerstört - ein Wunder, dass der 29-Jährige, der die einmotorige Maschine gesteuert hatte, den Absturz überlebte.

Nach Auskunft von Polizeisprecher Volker König schwebt der Mann in Lebensgefahr. Der Flugschüler aus Rudolstadt in Thüringen, der zur Zeit in einem Allendorfer Ortsteil wohnt und sich auf die praktische Prüfung als Pilot vorbereitete, war wie berichtet am Abend mit dem Rettungshubschrauber in die Marburger Uniklinik geflogen worden.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort
Dass nach dem Unglück die Rettungskräfte überhaupt so rasch an der Absturzstelle mitten im Wald zwischen Allendorf und Osterfeld eintreffen können, ist dem zuständigen Revierförster Erich Wetzlar und seinem Praktikanten Florentin Hustedt zu verdanken. Auf dem Weg zum Ansitz kommen die beiden Männer nämlich an der Absturzstelle vorbei, ohne zu diesem Zeitpunkt überhaupt von dem Unglück zu wissen. Florentin Hustedt blickt im Vorbeifahren in den Fichtenbestand, in dem die völlig zerstörte Piper liegt. Die Forstleute halten an, um nachzusehen. "Als wir auf das Flugzeug zugingen, kam uns der verletzte Pilot entgegen", berichtet Erich Wetzlar gegenüber 112-magazin.de. Der augenscheinlich schwer im Gesicht verletzte junge Mann habe telefoniert - vermutlich um Hilfe zu holen.

Der Revierförster wählt mit seinem Diensthandy sofort den Notruf und nennt der Leitstelle den nächstgelegenen Forstrettungspunkt. "Die habe ich alle im Kopf", unterstreicht der Förster. Während er dorthin eilt, um die Rettungskräfte in Empfang zu nehmen und zum Unglückort zu lotsen, betreut der Praktikant weiter den Schwerverletzten. "Wir haben ihn an einen Baum gesetzt", schildert Wetzlar. Wenig später treffen Notarzt und Rettungsassistenten ein, übernehmen die Versorgung des 29-Jährige, nach einer Weile landet auch der ebenfalls hinzu gerufene Rettungshubschrauber Christoph 7 auf einer Wiese ganz in der Nähe der alten Schafhalle, etwa 100 Meter von der Absturzstelle entfernt. "Der Rettungspunkte-Atlas hat sich bewährt", sagt der Revierförster mit Blick auf das rasche Eintreffen der Einsatzkräfte an genau dem richtigen Ort. "Das war sehr glücklich für den jungen Mann".

Absturzstelle über Nacht bewacht
Am Mittwochmorgen treffen Kripo und Staatsanwaltschaft Marburg, Feuerwehr, THW und vor allem ein Sachverständiger der zuständigen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) an der abgesperrten und über Nacht bewachten Absturzstelle ein. Die Polizei gestattet es den Pressevertretern, Aufnahmen der völlig zerstörten Piper PA 28 aus der Nähe zu machen. Die "Nase" der Maschine ist völlig zerstört, der Propeller verbogen, die Fenster der Kabine sind teilweise zerfetzt. Eine Tragfläche ist ebenso wie das Heckruder abgeknickt, die zweite Tragfläche komplett abgerissen. An der Absturzstelle riecht es nach Kraftstoff. Kurios: Obwohl die Piper in ein dicht bewachsenes Waldstück stürzte, sind keine Bäume umgerissen.

Einsatzkräfte des Frankenberger THW sind mit der Bergung beauftragt. Dazu setzen die Helfer in Blau unter anderem einen schweren Radlader ein. Das Flugzeug soll, so die Auskunft von Polizeisprecher Volker König, zum Flugplatz nach Allendorf gebracht werden. Dort setzt der Sachverständige der BFU seine Untersuchungen an der Maschine fort, die dem Luftsportverein Ederbergland gehört. Wann mit ersten Ergebnissen zur Absturzursache zu rechnen ist, steht noch nicht fest. Nur so viel: Der Pilot hatte am Dienstagabend per Funk technische Probleme an den Tower gemeldet - wenig später passierte das Unglück.

Zustand stabilisiert
Der Gesundheitszustand des 29-Jährigen schwer verletzten Piloten hat sich inzwischen stabilisiert, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Marburg am Nachmittag mitteilten. (pfa)  

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Publiziert in Polizei
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