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SCHWALEFELD. Einen Tag nach einem spektakulären Unfall ist der umgestürzte Autokran am Donnerstag wieder auf die "Beine" gestellt worden. Dazu waren umfangreiche Vorbereitungen und zwei weitere Kräne nötig. Welcher Schaden an dem 700.000 Euro teuren Vierachser entstanden war, stand auch nach der Bergung nicht genau fest.

Bei dem Unfall am Mittwochmorgen war der 56 Jahre alte Fahrer aus dem Hochsauerlandkreis unverletzt geblieben. Der Mann war beim Rangieren auf die weiche Bankette der schmalen Straße Zur Kalkreise geraten - das Erdreich gab unter dem Gewicht des 48 Tonnen schweren Krans nach, wodurch das Fahrzeug nach rechts absackte und schließlich umkippte. Drei starke Buchen verhinderten, dass der Kran einen steilen Abhang hinunter stürzte.

Während die Feuerwehr am Mittwoch bereits vom Korb der Drehleiter aus zahlreiche Äste der umstehenden Bäume absägte, um die Bergung durch zwei größere Autokräne vorzubereiten, musste im wahrsten Sinne auch der Boden bereitet werden: So wurden die Stellplätze für die zwei Bergekräne aufgeschottert und verdichtet. Bei Tagesanbruch am Donnerstag begannen weitere sehr umfangreiche Vorbereitungen: Der Ausleger des havarierten Krans musste mit starken Ketten am Fahrgestell verzurrt werden, denn die Schluppen zum Aufrichten konnten ausschließlich an dem Kranausleger befestigt werden. Mit großen Metallplatten und Vierkanthölzern sorgten die Bergungsprofis dafür, dass die Stützen der beiden Autokräne ausreichenden Halt hatten.

Als der auf der Unterseite stehende Kran am späten Vormittag seinen Ausleger ausfahren wollte, stellte sich heraus, dass noch weitere Äste umstehender Bäume zurückgeschnitten werden müssen - erneut rückte also die Willinger Feuerwehr mit der Drehleiter an. Nachdem diese Hindernisse beseitigt waren, begann gegen 13 Uhr die eigentliche Bergung: Zentimeterweise hoben die Kranfahrer ihre schwere Last an, die sich unter lautem Knacken verzogener Metallteile langsam in Bewegung setzte. Die Feuerwehr, die bereits hunderte Liter Hydrauliköl aufgefangen hatte, stand erneut sicherheitshalber bereit.

Als sich der beschädigte 48-Tonnen-Kran schließlich wieder in der Waagerechten befand, musste ein Bagger für den Abtransport einen Teil des Abhangs entfernen. Der Kran sollte schließlich von einem Tieflader aufgenommen werden. Zahlreiche Schaulustige verfolgten die Bergung - darunter auch ein Kamerateam des Hessischen Rundfunks.

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 16 Oktober 2014 09:21

Nach Verkehrsunfall auf B 253: Lkw mit Kran geborgen

RENNERTEHAUSEN. Nach dem schweren Verkehrsunfall bei Rennertehausen ist der von der Fahrbahn abgekommene Lastwagen mit einem Kran geborgen worden. Bei dem Unfall war eine Autofahrerin mit dem Lastwagen kollidiert und schwer verletzt worden.

Der Lastwagen einer Firma aus Nordrhein-Westfalen war nach dem Zusammenstoß am Mittwoch gegen 12 Uhr nach rechts von der B 253 abgekommen, eine leichte Böschung hinuntergefahren und mit der Front auf den dortigen Bahnschienen zum Stehen gekommen. Während das zweite beteiligte Fahrzeug, ein Audi A5 Cabrio, mit einem regulären Abschleppfahrzeug abtransportiert wurde, musste für den Lkw ein Bergungsdienst mit Kran anrücken.

Im Laufe des Nachmittag kuppelten die Bergungsexperten zunächst den Anhänger des Lastwagens ab, bevor der Maschinenwagen "an den Haken" genommen wurde: Ein Kran hob das verunfallte Fahrzeug in die Luft, während ein weiteres Bergungsfahrzeug das Gefährt mit einer Winde in Richtung Straße zog.

Die Bergungsarbeiten waren erst am späten Nachmittag beendet. Die Bundesstraße war dazu zeitweise halbseitig, zeitweise aber auch voll gesperrt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 80.000 Euro.


Weitere Fotos von der Unfallstelle sind im Bericht über den Unfall zu finden:
Audi stößt mit Lkw zusammen: 62-Jährige schwer verletzt (15.10.2014, mit Fotos)

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Publiziert in Retter

NIEDER-WERBE. Der Grund für den Absturz eines Segelflugzeugs bei Nieder-Werbe mit einem Toten vor drei Monaten bleibt wohl ungeklärt: Die zuständige Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig benennt in ihrem Abschlussbericht keine Unglücksursache. Die Flugschreiberdaten lassen sich dem Bericht zufolge nicht mehr auslesen, eine Überprüfung der Steuereinrichtungen sei nur noch eingeschränkt möglich gewesen.

Der einzige Insasse des Segelfliegers, ein 22-Jähriger aus dem Raum Dortmund, war bei dem Absturz am 12. Juli ums Leben gekommen. Gut zwei Stunden nach dem Start in Iserlohn-Sümmern zerschellte das Flugzeug vom Muster Rolladen-Schneider LS 4-a an einem Wiesenhang etwa 500 Meter von der Freizeitanlage von Nieder-Werbe entfernt. Schutz- und Kriminalpolizei, Vertreter der Luftaufsicht beim Regierungspräsidium Kassel und der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung nahmen die Ermittlungen vor Ort auf. Die Besatzung eines Polizeihubschraubers fotografierte die Unglücksstelle aus der Luft.

Flugzeug vollständig zerstört
Das einsitzige Segelflugzeug war bei dem Absturz vollständig zerstört worden, Trümmerteile lagen auf dem Wiesenhang weit verstreut. "In einem Streukegel von etwa 40 Metern Länge befanden sich alle zerstörten Bauteile des Segelflugzeuges", heißt es. Dem BFU-Bericht zufolge war eine Auswertung der Flugschreiberdaten nicht mehr möglich. "Der Flugweg des Segelflugzeuges konnte nicht ausgewertet werden. Die sichergestellten Avionikbauteile waren so stark zerstört, dass ein Auslesen der Flugdaten nicht möglich war", heißt in dem Bericht der Braunschweiger Experten.

Auch eine Untersuchung der mechanischen Elemente des Flugzeugs habe keinerlei Ergebnis gebracht, wie in dem BFU-Bericht erklärt wird: "Der Zerstörungsgrad der Bauteile des Luftfahrzeuges war extrem stark. Deshalb war eine Überprüfung der Steuereinrichtungen sowie eine technische Befundung nur sehr eingeschränkt möglich". Die Abmessungen und Tiefe der Spuren an der Unfallstelle hätten gezeigt, dass das Luftfahrzeug mit großer Längsneigung und Geschwindigkeit aufgeprallt sei. Zeugen hatten der Kripo seinerzeit zu Protokoll gegeben, der Segelflieger sei trudelnd auf die Wiese gestürzt.

Lizenz vorhanden, Flugzeug erst im März überprüft
Der 22-jährige Pilot war laut BFU seit 2010 im Besitz einer unbefristet gültigen Luftfahrerlizenz für Segelflugzeugführer. Er hatte auf Segelflugzeugen eine Flugerfahrung von etwa 200 Flugstunden. Mit dem Unglücksflugzeug hatte der junge Pilot in den letzten drei Monaten vor dem Absturz 24 Starts absolviert. Die Obduktion des Toten in der Gerichtsmedizin in Gießen ergab laut BFU keine Hinweise auf eine medizinische Ursache, durch die der 22-Jährige die Kontrolle über das Fluggerät hätte verlieren können. Die Wetterbedingungen seien gut gewesen, und das 1988 gebaute Flugzeug mit 15 Metern Spannweite war erst Ende März 2014 der letzten Lufttüchtigkeitsprüfung unterzogen worden.

Pilotenfehler?
Dass der nun veröffentlichte Untersuchungsbericht der Braunschweiger Experten für Flugunfälle keine Absturzursache benennt, lässt erfahrungsgemäß auf einen Pilotenfehler als Grund für das Unglück schließen.

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Publiziert in Polizei

NEUKIRCHEN. Das am Donnerstag bei Neukirchen-Nausis abgestürzte Kleinflugzeug ist auf der Insel Juist gestartet. Das berichtete die Polizei am Freitag. Die Absturzursache ist weiter unklar. Zur Identität der beiden Toten machten die Ermittler keine Angaben, letzte Gewissheit soll eine Obduktion bringen.

An der Absturzstelle waren zunächst Einsatzkräfte der Feuerwehren Nausis und Neukirchen, Rettungsdienst, ein Notarzt und Polizeikräfte im Einsatz. Ein Polizeihubschrauber war zur Aufklärung und Dokumentation der Situation eingesetzt. Beauftragte der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) sowie ein Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Marburg hatten im weiteren Verlauf des Tages vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

Die beiden toten Insassen des Flugzeuges wurden am späten Donnerstagabend aus dem Flugzeugwrack geborgen. Es handelt sich um zwei Männer. Letzte Aufschlüsse über die Identität der beiden Toten soll eine Obduktion ergeben, die im Auftrag der Staatsanwaltschaft Marburg für kommenden Montag terminiert ist.

Die Männer waren mit dem Kleinflugzeug auf der Insel Juist mit Zielort Flugplatz Aalen-Elchingen (Baden-Württemberg) gestartet. Bei dem Flugzeug handelt es sich um ein Ultraleichtflugzeug des Musters Dallach D.4 B Fascination. Die Wrackteile wurden am Freitag durch ein von der Polizei beauftragtes Bergungsteam des THW Homberg (Efze) geborgen, um der BFU für weitergehende Untersuchungen zur Verfügung zu stehen.

Die Absturzursache ist zurzeit nicht geklärt. Zeugen des Unglücks wollen wahrgenommen haben, dass sich vor dem Absturz ein Teil einer Tragfläche von der Maschine gelöst hatte. Etwas abseits der Absturzstelle wurden Tragflächenteile aufgefunden. Die Ermittlungen dauern an.

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Publiziert in HR Polizei
Mittwoch, 10 September 2014 14:40

Ausweichmanöver: Sattelzug landet im Graben

MÜNDEN/MEDEBACH. Bei einem Ausweichmanöver auf der Strecke zwischen Medebach und Münden ist ein Sattelzug in den Graben geraten. Der Mann am Steuer eines anderen Lastwagens, der den Sattelzugfahrer zum Ausweichen gezwungen hatte, haute ab.

Wie der Sprecher der Polizei im Hochsauerlandkreis, Ludger Rath, am Mittwoch berichtete, waren sich am Dienstagnachmittag gegen 14.10 Uhr zwei Lkw auf der Landstraße 740 zwischen Medebach und Münden begegnet. Ein 59-Jähriger war mit seinem Sattelzug in Richtung Medebach unterwegs. Als er den in Richtung Münden fahrenden anderen Lkw bemerkte, verlangsamte der Fahrer des Sattelzuges sein Tempo beinahe auf Schrittgeschwindigkeit. Dies tat der zweite Fahrer ebenso.

Nach Angaben des 59-Jährigen fuhr der andere Trucker aber nicht weit genug rechts, weshalb er seinerseits nach rechts auswich, um einen Unfall zu verhindern. Dabei geriet er in den Straßengraben neben der Strecke, wobei eine Leitplanke und der Lkw selbst beschädigt wurden - die Polizei gab den Schaden mit 3500 bis 4000 Euro an. "Der Sattelzug musste mit schwerem Gerät aus dem Graben gezogen werden", sagte der Polizeisprecher. Für die Bergungsarbeiten wurde die Strecke zwischen Waldeck-Frankenberg und dem Hochsauerlandkreis für etwa eine Stunde gesperrt.

Der Fahrer des zweiten Lkw entfernte sich unmittelbar nach dem Vorfall von der Unfallstelle und fuhr weiter in Richtung Münden, ohne sich um eine Schadensregulierung zu bemühen. Das Verkehrskommissariat sucht nun nach diesem Fahrer und dessen Lkw. Bislang ist lediglich bekannt, dass es sich um eine blaue Zugmaschine handelt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02981/90200 mit der Polizei Winterberg in Verbindung zu setzen.

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 10 September 2014 14:28

Ausweichmanöver: Sattelzug landet im Graben

MEDEBACH/MÜNDEN. Bei einem Ausweichmanöver auf der Strecke zwischen Medebach und Münden ist ein Sattelzug in den Graben geraten. Der Mann am Steuer eines anderen Lastwagens, der den Sattelzugfahrer zum Ausweichen gezwungen hatte, haute ab.

Wie Polizeisprecher Ludger Rath am Mittwoch berichtete, waren sich am Dienstagnachmittag gegen 14.10 Uhr zwei Lkw auf der Landstraße 740 zwischen Medebach und Münden begegnet. Ein 59-Jähriger war mit seinem Sattelzug in Richtung Medebach unterwegs. Als er den in Richtung Münden fahrenden anderen Lkw bemerkte, verlangsamte der Fahrer des Sattelzuges sein Tempo beinahe auf Schrittgeschwindigkeit. Dies tat der zweite Fahrer ebenso.

Nach Angaben des 59-Jährigen fuhr der andere Trucker aber nicht weit genug rechts, weshalb er seinerseits nach rechts auswich, um einen Unfall zu verhindern. Dabei geriet er in den Straßengraben neben der Strecke, wobei eine Leitplanke und der Lkw selbst beschädigt wurden - die Polizei gab den Schaden mit 3500 bis 4000 Euro an. "Der Sattelzug musste mit schwerem Gerät aus dem Graben gezogen werden", sagte der Polizeisprecher. Für die Bergungsarbeiten wurde die Strecke für etwa eine Stunde gesperrt.

Der Fahrer des zweiten Lkw entfernte sich unmittelbar nach dem Vorfall von der Unfallstelle und fuhr weiter in Richtung Münden, ohne sich um eine Schadensregulierung zu bemühen. Das Verkehrskommissariat sucht nun nach diesem Fahrer und dessen Lkw. Bislang ist lediglich bekannt, dass es sich um eine blaue Zugmaschine handelt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02981/90200 mit der Polizei Winterberg in Verbindung zu setzen.

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Publiziert in HSK Polizei

HÖRLE. Der Kleinlaster eines Lumpensammlers ist am Montag auf einem abschüssigen Hof ins Rollen geraten, hat einen Zaun durchbrochen, ist auf die Straße Oberdorf gekracht, hat einen weiteren Zaun durchschlagen und ist erst am Fuße einer Wiese mit der Front in einem Bach zum Liegen gekommen. Verletzt wurde wie durch ein Wunder niemand.

Der 46 Jahre alte Schrotthändler aus Kassel fährt am Nachmittag bei einem Anwohner auf den Hof, um Altmetall abzuholen. Dabei, so die Arolser Polizei, habe er das Fahrzeug auf dem abschüssigen Gelände nicht ausreichend gegen Wegrollen gesichert. Kurz vor 17 Uhr passiert es: Während Hofbesitzer Daniel Clemens im ehemaligen Schweinestall eine alte Schubkarre und einige Dachrinnen für den Lumpensammler holt und der Mann neben dem Mercedes-Pritschenwagen wartet, setzt sich der bereits mit allerlei Schrott beladene Benz in Bewegung.

Der Laster rollt den Clemens'schen Hof hinunter, überrollt eine Buchenhecke, durchbricht einen Zaun, stürzt die drei Meter hohe Grundstücksmauer hinunter auf die Straße, verliert beim Aufprall Motoröl, kracht durch den gegenüberliegenden Zaun an einer Wiese, beschädigt dabei eine Stützmauer und rollt noch etwa 20 Meter den Hang hinab. Mit lautem Krach schlägt der Pritschenwagen schließlich mit der Front in der Bicke ein. "Der Mann hat nur 'oh nein, oh nein, oh nein' gerufen", beschreibt Daniel Clemens die Reaktion des Lumpensammlers.

Anwohner eilen herbei, versuchen, den verunfallten Laster mit einem Traktor aus dem Bach zu ziehen. Doch weil der Pritschenwagen auf einer weiteren Mauer am Ufer der Bicke aufgesetzt hat und man befürchtet, bei einer Bergung den Tank zu beschädigen, wird ein Kranwagen angefordert. Außerdem rücken die Feuerwehren aus Hörle, Herbsen und Külte - sie bilden gemeinsam den Volkmarser Löschzug Nord - zur Unfallstelle aus. Die insgesamt Kameraden unter der Leitung des stellvertretenden Hörler Wehrführers Wilfried Mielke setzen vorsorglich zwei Ölsperren in der Bicke. Außerdem streuen die Brandschützer das auf die Straße gelangte Öl ab und sichern die Unfallstelle ab - die Kreisstraße 3 bleibt während der Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Nach dem Unfall ist Benz das, was er geladen hat: Schrott
Mit einem 100-Tonnen-Autokran hebt ein Bergungsdienst den Pritschenwagen schließlich am Abend an der Front an, ein Landwirt aus dem Ort zieht das verunfallte Fahrzeug auf die Wiese. Für den Lumpensammler war die Fahrt nach Hörle die letzte mit diesem Transporter - der alte Benz ist nach dem Unfall das, was er geladen hat: Schrott. Der Gesamtschaden beträgt nach Angaben der Bad Arolser Polizei mindestens 5000 Euro.

"So etwas hat es bei uns im Dorf noch nicht gegeben", sagt eine Bewohnerin, die wie viele andere Hörler die Bergung des Pritschenwagens verfolgen, "aber zum Glück ist ja niemandem etwas passiert". Schließlich hätte der Lastwagen beim Absturz auf die K 3 ein fahrendes Auto oder einen Radfahrer treffen können, "da will man gar nicht weiter drüber nachdenken..."


Ein Lkw hatte sich auch im Februar 2012 in Waldeck selbständig gemacht:
Lkw stürzt 100-Meter-Böschung hinab und brennt aus (15.02.2012, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

NIEDER-WERBE. Auch vier Wochen nach dem Absturz eines Segelflugzeugs bei Nieder-Werbe mit einem Toten ist die Unglücksursache noch nicht geklärt. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig ermittelt.

Der Pilot war am Samstag, 12. Juli, nachmittags gegen 16.30 Uhr mit seinem Segelflugzeug vom Typ LS 4-A bei Nieder-Werbe abgestürzt. Das Flugzeug zerschellte an einem Wiesenhang etwa 500 Meter von der Freizeitanlage entfernt. Augenzeugen berichteten den Ermittlern der Kripo Korbach, das Segelflugzeug sei trudelnd auf die Wiese gestürzt.

Dabei kam der Pilot, der allein unterwegs war, ums Leben. Bei dem getöteten Segelflieger handelte es sich nach Angaben der Polizei um einen 22-Jährigen aus dem Raum Dortmund. Zu einer zunächst vorgesehenen Identifizierung durch einen DNA-Abgleich waren Spezialisten des Polizeipräsidiums Nordhessen an die Unglücksstelle gekommen. Man habe den jungen Mann aber schließlich anhand aufgefundener Dokumente und durch Zeugenaussagen identifizieren können, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage von 112-magazin.de.

BFU ermittelt zur Unfallursache
Der Segelflieger war gut zwei Stunden vor dem Unglück vom Flugplatz Sümmern in der Nähe von Iserlohn gestartet. Wie es zu dem Absturz bei Nieder-Werbe kam, ist bislang nicht bekannt. Zur Unfallursache ermittelt die Bundestelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig. Ein Mitarbeiter, der noch am Abend die Untersuchungen aufnahm und die Absturzstelle auch aus einem Polizeihubschrauber dokumentierte, sprach von einem hohen Zerstörungsgrad. Aufschluss über die Absturzursache könnte auch die Auswertung des sogenannten IGC-Loggers bringen - ein Gerät zur Dokumentation von Segelflügen. Die Platine dieses Gerätes hatte der BFU-Experte an der Unglücksstelle gefunden.

Wann mit ersten Untersuchungsergebnissen zu rechnen ist, stand zunächst nicht fest. Erfahrungsgemäß dauert es Monate, bis die BFU die Ursache eines Flugzeugabsturzes vollständig geklärt hat.

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Publiziert in Polizei

TWISTESEE. Mit einem schweren Lkw-Gespann hat sich ein 25-Jähriger am Twistesee festgefahren - nicht irgendwo, sondern auf dem Fußweg, der rund um den Stausee führt. Der Brummifahrer hatte nach dem Abladen von Baumaterial am Strandbad auf den dort erhaltenen Ratschlag vertraut, auf diese Weise wieder auf die Bundesstraße zu gelangen.

Das hätte auch geklappt, wenn der junge Mann aus Kassel nicht mit einem 40-Tonner, sondern einem Fahrrad oder vielleicht noch einem Kleinwagen unterwegs gewesen wäre. Der 25-jährige Mitarbeiter einer Kasseler Baustofffirma hatte an der Strandbad-Baustelle Lkw und Anhänger abgeladen und war dann auf dem schmalen Asphaltweg in Richtung B 450 gefahren.

Kurz vor einer Unterführung unter der Bundesstraße hindurch - dieser Weg hätte den Lkw-Fahrer zumindest nach Braunsen geführt - stand laut Polizei jedoch ein Poller. Deswegen bog der junge Trucker nach links in Richtung Parkplatz ab und fuhr einige Meter parallel zur Bundesstraße. Als dann am Einlauf des Twistesee-Vorstaus eine für den Lastwagen viel zu schmale Brücke kam, war die Fahrt um 13.10 Uhr endgültig vorbei. "Hier ging nichts mehr", sagte ein Polizeibeamter gegenüber 112-magazin.de, "bei einem Versuch, mit dem Anhänger rückwärts zu rangieren, beschädigte der Lkw-Fahrer einen Baum und den Unterfahrschutz seines Fahrzeugs". Außerdem wurde der schmale Weg durch die Last des schweren Fahrzeugs an einigen Stellen beschädigt.

Ein großer Autokran musste herbei, um zumindest den Anhänger vom Fußweg auf die Bundesstraße zu hieven. Dazu sperrte die Arolser Polizei die Bundesstraße in der Zeit zwischen 14.10 und 15.30 Uhr in beiden Richtungen zwischen den Abzweigen Wetterburg und Braunsen. Während der leere Laster auf der Straße schwebte, hieß es für den Lkw-Fahrer dann nochmal schwitzen: Den Maschinenwagen musste er rückwärts vom Weg steuern. Später hängte der 25-Jährige den Anhänger wieder an und kehrte nach Kassel zurück.


Ganz in der Nähe hatte es kürzlich einen schweren Unfall gegeben:
Motorradfahrerin rutscht unter Leitplanke: Schwer verletzt (03.08.2014, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 13 Juli 2014 20:13

A 44: Auto landet nach Zusammenstoß in Baum

KASSEL. Spektakulär verlaufen ist ein Unfall auf der A 44 am frühen Sonntagnachmittag: Eines der zwei beteiligten Autos kam von der Autobahn ab und landete in einem Baum in vier Metern Höhe.

Zum Zeitpunkt des Unfalls gingen starke Regenfälle nieder. Ein 55-jähriger Autofahrer aus Vollmarshausen kam vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in Schleudern und prallte mit seinem Fahrzeug auf ein vorausfahrendes Gespann, das aus einem Auto mit Segelflugzeuganhänger bestand. Ein 62-Jähriger aus Bottrop saß am Steuer.

Der 55-jährige kam nach dem Aufprall nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich an der Böschung und blieb in etwa vier Metern Höhe im Geäst eines Baumes kopfüber hängen. Er musste aus dieser Lage durch die Kasseler Berufsfeuerwehr befreit werden. Nach ersten Erkenntnissen erlitt er Prellungen und wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Das Auto wurde von dem Kranwagen der Feuerwehr aus dem Baum geborgen. Der Mann aus Bottrop im anderen Fahrzeug blieb bei der Kollision unverletzt. Sein Gespann kam ebenfalls ins Schleudern, rutschte in den Flutgraben und kam entgegengesetzt zur Fahrbahn zum stehen. Insgesamt entstand ein Schaden von etwa 50.000 Euro. Die Fahrbahn in Richtung Dortmund musste für gut anderthalb Stunden gesperrt werden.

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Publiziert in KS Polizei

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