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BAD AROLSEN/WERL. Nach dem Diebstahl von Schmuck im Wert von mehr als 100.000 Euro aus dem Auto einer Arolser Schmuckhändlerin hat die zuständige Staatsanwaltschaft Arnsberg das Verfahren eingestellt - man habe keinen Verdächtigen ermitteln können, sagte der Sprecher der Anklagebehörde auf Anfrage von 112-magazin.de.

Ende April hatte eine 58-jährige Schmuckhändlerin aus dem Raum Bad Arolsen auf einem Antik- und Schmuckmarkt in der Schützenhalle in Werl ihre Waren zum Verkauf angeboten. Nachdem die Händlerin nach Ende des Marktes etwa 500 Schmuckstücke im Gesamtwert von weit mehr als 100.000 Euro im Auto verstaut hatte, ging die 58-Jährige offenbar noch einmal zurück in die Halle. Als sie zurück zu ihrem Dacia Logan kam, war der gesamte Schmuck weg. Nach Einschätzung der Polizei hatten Unbekannte die Frau zunächst auf dem Parkplatz beim Beladen beobachtet und dann den Wagen durch Manipulation an der Zentralverriegelung geöffnet. Zunächst hatte die Polizei berichtet, die bestohlene Schmuckhändlerin stamme aus Korbach.

Hinweis auf Kennzeichen lief ins Leere
Die Polizei nahm seinerzeit die Ermittlungen auf, es gab Hinweise auf drei verdächtige Personen mit einem VW Passat, an dem ein Wiesbadener Kennzeichen angebracht gewesen sein sollte. "Das Kennzeichen in der genannten Kombination gab es jedoch nicht", sagte Oberstaatsanwalt Werner Wolff von der zuständigen Staatsanwaltschaft Arnsberg auf Anfrage von 112-magazin.de zum Stand der Ermittlungen. Dies könne an einem Ablesefehler des Zeugen liegen oder aber darauf hindeuten, dass es sich um ein gefälschtes Nummernschild handelte. Auch die Überprüfung ähnlicher Kombinationen habe nicht zu einem VW Passat oder einem vergleichbaren Fahrzeug geführt, hieß es weiter.

Nach Angaben Wolffs hätten auch die Ermittlungsansätze über den gestohlenen Schmuck nicht dazu geführt, einen oder mehrere Täter zu ermitteln. Die Polizei habe Fotos von einigen der gestohlenen Schmuckstücke veröffentlicht. Hinweise hätten sich daraus jedoch nicht ergeben. Daraufhin "wurde das Verfahren eingestellt", sagte der Oberstaatsanwalt. Sollten sich jedoch neue Hinweise ergeben, würden die Ermittlungen wieder aufgenommen.


112-magazin.de berichtete im April über den Fall:
Korbacherin Schmuck für 100.000 Euro gestohlen (24.04.2012)

Publiziert in Archiv - Sammlung

SIEGEN. In der Nacht zu Mittwoch besprühten unbekannte Täter Gebäudeteile des Amtsgerichts Siegen mit diversen Graffitis.

Auch in der nahe gelegenen Morleystraße schlugen die Farb-Vandalen zu, so die Polizei in Siegen. Hier besprühten sie eine Werbetafel und richteten allein dadurch einen Sachschaden von rund 1.000 Euro an.

Die Polizei ermittelt jetzt gegen die Schmierfinken und bittet dabei um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer: 0271/7099-0.

Publiziert in SI Polizei

BRILON. Der bei einem Brand in der Nikolaistraße gestorbene Wohnungsinhaber hat das folgenschwere Feuer selbst ausgelöst – davon gehen die Ermittler der Kriminalpolizei aus. Sie fanden keine Hinweise für Fremdverschulden.

In einem Gebäudekomplex, in dem sich neben Wohnungen auch der Gebetsraum einer Moschee befindet, war in der Nacht zu Mittwoch ein Brand ausgebrochen. Im Zuge der Löscharbeiten fanden Feuerwehrleute in einer Wohnung im zweiten Stock eine verkohlte Leiche. Die Polizei, die einen fremdenfeindlichen Hintergrund im Zusammenhang mit der Brandursache bereits am Mittwoch ausschloss, hat den aufgefundenen Leichnam obduzieren lassen und gemeinsam mit einem Brandsachverständigen Ermittlungen in dem Gebäudekomplex geführt.

Dabei ergaben sich laut Polizeisprecher Stefan Trelle keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Der Brandsachverständige und auch der Brandermittler der Kripo gehen davon aus, dass der Wohnungsinhaber den Brand fahrlässig selbst verursacht hat. Ein technischer Defekt wird ebenfalls ausgeschlossen.


112-magazin.de berichtete am Mittwochmorgen über den folgenschweren Brand:
Feuer in Komplex mit Moschee: Ein Toter, fünf Verletzte (09.05.2012, mit Fotos)

Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 19 April 2012 15:13

Tödliche Verletzungen selbst zugefügt

WOLFHAGEN. Die Umstände, die zum Tod des 63 Jahre alten Peter Stephan G. aus Wolfhagen führten, sind nach übereinstimmender Auffassung von Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichtsmedizin und der Kriminalwissenschaft beim Hessischen Landeskriminalamt geklärt. Der Mann hatte sich die tödlichen Verletzungen selbst zugefügt.

"Nach der Zusammenführung aller polizeilichen Erkenntnisse und Ermittlungsergebnisse und dem Abgleich mit den nun vorliegenden umfangreichen Untersuchungsergebnissen durch Rechtsmediziner und die Kriminalwissenschafter beim Landeskriminalamt sind die Ermittlungsbehörden jetzt sicher, dass sich der 63-Jährige mit einem Küchenmesser selber die im Bauchbereich festgestellten Stichverletzungen beigebracht hat, die letztlich zum Verbluten und zum Tod des Mannes geführt haben" - so heißt es am Donnerstag in einer gemeinsamen Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft.

Der alleinstehende Wolfhager war am Ostermontag tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Nachbarn hatten ihn schon längere Zeit nicht gesehen und sich Sorgen gemacht. Den weit fortgeschrittenen Leichenerscheinungen nach gingen die Beamten der eigens zur Ermittlung der bis zuletzt unklaren Todesumstände eingerichteten Mordkommission "Ofenberg" davon aus, dass der 63-Jährige zum Zeitpunkt seines Auffindens am 9. April schon zwei bis vier Wochen tot war. "Nach unseren umfangreichen Ermittlungen, die auch mit den gerichtsmedizinischen Ergebnissen einschließlich der histologischen Befunde im Einklang stehen, dürfte der 63-Jährige bereits Anfang März verstorben sein", sagt der Erste Kriminalhauptkommissar Fred Lenhoff, der die Mordkommission im Polizeipräsidium Nordhessen leitete. Als Todeszeitpunkt gehe man unter Berücksichtigung aller Untersuchungsergebnisse vom Wochenende 9. bis 11. März 2012 aus. Lenhoff hatte zu Beginn der Ermittlungen gesagt, die Polizei ermittele in "alle Richtungen" und schließe dabei auch Suizid nicht aus. Man habe bei den Untersuchungen aber keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden gefunden.

Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 17 April 2012 14:45

Zeugen nach tödlichem Unfall gesucht

MARSBERG. Nach dem tödlichen Verkehrsunfall vom vergangenen Samstag sucht die Polizei weitere Zeugen. Ein 17-jähriger Kleinkraftradfahrer hatte den halbseitig beschrankten Bahnübergang im Bereich "Lange Ricke" überquert und war von einem Zug erfasst worden. Die Ursache für den tödlichen Zusammenstoß ist bislang unklar.

Das Verkehrskommissariat Brilon bittet daher weitere Zeugen, insbesondere die Insassen eines schwarzen Kleinwagens, der als erstes Fahrzeug in Fahrtrichtung Obermarsberg vor der Schranke wartete, sich unter Telefonnummer 02961/90200 zu melden.

Nach dem Unglück war unter anderem die Marsberger Feuerwehr im Einsatz, um den Fahrgästen aus dem Zug zu helfen. Der Personenzug war einige hundert Meter hinter dem Bahnübergang zum Stehen gekommen. Von dort führte lediglich die steile Böschung des Bahndamms zur nächsten Straße. Feuerwehrleute ermöglichten einen sicheren Abstieg über Steckleiterteilte. Zwei Rollstuhlfahrer, die im Zug gesessen hatten, wurden mit der Drehleiter der Feuerwehr zur Straße befördert.


112-magazin.de berichtete ausführlich über den Einsatz:
17-Jähriger von Zug erfasst und getötet (14.04.2012, mit Fotos)

Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 28 März 2012 06:33

Brandstiftung? Waldbrand schwer zu bekämpfen

MARSBERG. Zu einem Flächenbrand im Wald am Schmenkenberg ist der Löschzug Marsberg Dienstagabend gegen 18.15Uhr alarmiert worden. Das Feuer entstand nach erster Einschätzung der Polizei vermutlich durch Brandstiftung.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellten sie fest, dass der Brand sehr schwer zu erreichen war, da das Feuer in einem Waldstück an einem Steilhang loderte. Nach der Erkundung musste eine Wasserversorgung über etwa 400 Meter zum nächsten Hydranten gelegt werden. Da der Hydrant aber nicht genügend Wasser lieferte, mussten die Feuerwehrleute außerdem Löschwasser mit einem Tanklöschfahrzeug von einem weiter entfernten Hydranten zur Einsatzstelle transportieren.

Die 24 Einsatzkräfte, die mit vier Fahrzeugen ausgerückt waren, bekämpften das Feuer aber nicht nur mit Wasser und Schaummittel, sondern auch mit Feuerpatschen. Um Glutnester ausfindig zu machen, suchten die Einsatzkräfte später mit der Wärmebildkamera - und wurden auch fündig.

Bei dem Flächenbrand verbrannten etwa 1000 Waldboden, wie Feuerwehrsprecher Frank Steker mitteilte. Nach vier Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Nach ersten Aussagen der Polizei handelte es sich vermutlich um Brandstiftung. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Publiziert in KS Feuerwehr

BOTTENDORF. Der Brand im Haus einer achtköpfigen Familie in Bottendorf am frühen Sonntagmorgen ist nach einer Untersuchung der Kripo "zweifelsfrei" in einem der Kinderzimmer ausgebrochen. Sowohl Fahrlässigkeit als auch ein technischer Defekt sind als Ursachen für das Feuer möglich.

Nach dem Zimmerbrand am frühen Sonntagmorgen um 3.20 Uhr waren vier Personen mit leichten Rauchgasvergiftungen zur Beobachtung in das Frankenberger Krankenhaus eingeliefert worden. Die Verletzungen waren aber nicht gravierend. Der Mann und die drei Teenager konnten das Krankenhaus noch am selben Tage wieder verlassen. Durch den Brand und die notwendigen Löscharbeiten wurden die Lehmdecken in dem massiv gemauerten Haus stark in Mitleidenschaft gezogen. Das Haus ist zurzeit unbewohnbar, die achtköpfige Familie ist anderweitig untergekommen.

Brandermittler der Kriminalpolizei Korbach sowie ein Gutachter des Landeskriminalamtes untersuchten am Montag den Brandort. Der Brand sei zweifelsfrei in einem der Kinderzimmer ausgebrochen, sagte am Mittwoch Polizeisprecher Volker König. Als Brandursache kommen Fahrlässigkeit oder ein technischer Defekt in Frage. Hinweise auf eine vorsätzliche Straftat oder Fremdverschulden stellten die Ermittler bislang nicht fest. Sie stellten einige stromführende Gegenstände sicher, die noch näher untersucht werden müssen. Die Ermittlungen dauern noch an.


112-magazin.de berichtete am Sonntagmorgen über den Brand:
Schrank brennt: Mann und drei Teenager in Klinik (18.03.2012)

Publiziert in Polizei
Montag, 19 März 2012 13:00

Gully-Deckel ausgehoben – Polizei ermittelt

BAD BERLEBURG. In der Nacht zum Sonntag entfernten unbekannte Täter in der Straße „Am Spielacker“, zwischen dem dortigen Wanderparkplatz und dem Schützenplatz,  gleich mehrere Gully-Deckel.

Wie die Polizei in einer Pressemitteilung mitteilte, kam es hier glücklicherweise zu keinerlei Schaden. Dennoch ermittelt die Polizei wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Wer Hinweise zu den Tätern liefern kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Bad Berleburg in Verbindung zu setzen.

Publiziert in SI Polizei
Freitag, 09 März 2012 14:45

Feuer: Todes- und Brandursache unbekannt

BOTTENDORF. Nach dem Brand mit einem Toten im Lärchenweg in Bottendorf haben Ermittler der Kriminalpolizei den Brandort untersucht. Die Brand- und auch die Todesursache sind aber bislang noch nicht geklärt.

Wie berichtet, war am Freitagmorgen ein Feuer in einem Einfamilienhaus in Bottendorf ausgebrochen. Im Zuge der Löscharbeiten fanden die Feuerwehrleute im Wohnzimmer liegend den 54-jährigen Hausbesitzer - für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Die Brandermittler der Kripo stellten fest, dass das Feuer im Bereich des Wohnzimmers und des Wintergartens ausgebrochen war - eben dort, wo die Feuerwehrmänner auch den verstorbenen Hausbesitzer fanden. Zum derzeitigen Zeitpunkt liegen laut Polizeisprecher Volker König keinerlei Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden vor. Allerdings können nach seinen Angaben auch noch keine Angaben zur Todes- und zur Brandursache getroffen werden. "Mit der weiteren Untersuchung der Brandstelle ist ein Gutachter des Landeskriminalamtes beauftragt", sagte König am Freitagnachmittag. Es sei eine Obduktion des Leichnams angeordnet worden.


Wir berichteten am Morgen über den folgenschweren Brand:
54-Jähriger stirbt bei Wohnhausbrand in Bottendorf (09.03.2012, mit Fotos)

Publiziert in Polizei

BOTTENDORF. Ein 54 Jahre alter Mann ist bei einem Wohnhausbrand im Lärchenweg in Bottendorf ums Leben gekommen. Feuerwehrleute bargen den Mann aus dem Wohnzimmer, für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Die Rettungsleitstelle hatte Feuerwehr und Rettungsdienst gegen 6.15 Uhr alarmiert, nachdem Nachbarn Flammen im Wintergarten des Hauses bemerkt hatten. Die Anwohner wählten den Notruf und versuchten laut Polizeisprecher Volker König, den Brand mit einem Feuerlöscher unter Kontrolle zu bringen. Dies misslang allerdings. Beim Eintreffen der Feuerwehren aus Burgwald und Bottendorf unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Karl-Heinz Bornscheuer stand der Wintergarten laut König in Vollbrand, auch das offen angrenzende Wohnzimmer war betroffen.

Dort fanden die Einsatzkräfte bei den Löscharbeiten unter Atemschutz den 54-Jährigen auf dem Boden liegend. Für ihn kam jede Hilfe der Rettungskräfte zu spät, er erlag noch an der Brandstelle seinen Verletzungen. Der Verstorbene hatte allein in dem Haus im Lärchenweg gewohnt.

Im Laufe der Löscharbeiten wurde auch die Frankenberger Wehr nachalarmiert, die die 25 Burgwälder Kameraden unterstützten. Die Kripo hat inzwischen die Ermittlungen aufgenommen. Angaben zur Brandursache lagen am Vormittag noch nicht vor. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 100.000 Euro, wie König auf Anfrage von 112-magazin.de sagte.

Publiziert in Feuerwehr

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