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Donnerstag, 01 September 2011 18:24

Bei Zusammenstoß verletzt und zweimal Totalschaden

WINGESHAUSEN. Bei einem Verkehrsunfall zwischen Wingeshausen und Jagdhaus ist am Donnerstagnachmittag ein 70-jähriger Pkw-Fahrer verletzt worden.

Wie die Polizei mitteilte, war der Mann gegen 16 Uhr von Wingeshausen in Richtung Jagdhaus unterwegs. Er wollte kurz vor Jagdhaus nach links auf einen Wanderparkplatz abbiegen. Dabei übersah er offenbar den entgegenkommenden Golf, der von einem 17-jährigern gefahren wurde. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge, wobei der rechte Vorderreifen des Ford des 70-jährigen Mannes abgeknickt und sein Auto erheblich beschädigt wurde. Der Senior wurde vom DRK Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Bad Berleburg gebracht.

Der Golf des jungen Fahranfängers wurde ebenfalls stark beschädigt. Der junge Mann blieb glücklicherweise unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr Wingeshausen musste ausgelaufenes Öl und Kraftstoff auf der K 47 abstreuen. Es kam zu Behinderungen und einer kurzfristigen Sperrung an der Unfallstelle. 

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Sonntag, 28 August 2011 01:21

Frontalcrash forderte sechs Verletzte

WEIDENAU. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Tiefenbachstraße forderte am Samstagabend insgesamt sechs zum Teil schwer verletzte Personen sowie zwei totalbeschädigte Fahrzeuge.

Wie die Polizei vor Ort gegenüber 112-magazin.de mitteilte, befuhr ein 23-jähriger Pkw-Fahrer die Tiefenbacher Straße aus Richtung Dreis-Tiefenbach kommend. In Höhe des „Cafe Dautenbach“ verlor der junge Fahrer aus bislang noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte mit hoher Geschwindigkeit in einen ihm entgegen kommenden Ford-Escort.

Der Zusammenstoß war so heftig, dass die Heckklappe des Ford-Escort abriss, das Fahrzeug sich mehrfach drehte und die Insassen hierbei aus dem Auto heraus geschleudert wurden. Die Trümmerteile der Unfallwracks verstreuten sich auf eine Länge von bis zu 50 Metern. Die durch den Unfall verletzten Fahrzeuginsassen wurden von vier Rettungswagenbesatzungen und einem Notarzt zunächst vor Ort behandelt und später in verschiedene Siegener Krankenhäuser gebracht. Die Feuerwehr der hauptamtlichen Wache sowie des Löschzuges Weidenau rückte aus, um auslaufende Betriebsstoffe abzubinden und die Einsatzstelle für die Polizei ausleuchten zu können.

Die Polizei benötigte rund drei Stunden bis die Unfallaufnahme und die Rekonstruktion zur Unfallursache sowie die Bergungsarbeiten abgeschlossen waren. Die beiden Unfallwracks wurden durch die Polizei sichergestellt. Ein Gutachter wird sich jetzt um die Feststellung zur Unfallursache kümmern.

Die Tiefenbacher Straße wurde später durch ein Bergungsunternehmen gereinigt und die Spuren des Unfalls wurden beseitigt. Während des Unfalls musste die Straße zwischen dem Stockweg und der Einmündung zur Engsbachstraße für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

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HATZFELD. Schwere Verletzungen erlitt ein 18-jähriger Hatzfelder am Freitagmorgen bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 253 zwischen Eifa und Laisa. Wie die Polizei mitteilte, war der Fahranfänger gegen 7.10 Uhr von Eifa kommend in Richtung Laisa unterwegs. Weil er zu schnell war, kam er in einer Linkskurve kurz vor dem Abzweig nach Frohnhausen nach rechts von der Fahrbahn ab. Anschließend geriet er ein eine tiefe Böschung, wo er einen Baum streifte und dann mit der Fahrerseite seines Ford Focus gegen einen weiteren dicken Baum prallte.

Zunächst war man davon ausgegangen, dass der Fahrer eingeklemmt sei und deshalb wurden die Feuerwehren aus Hatzfeld, Reddighausen, Holzhausen und Eifa mitalarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnten die Feuerwehren aber ihren Einsatz abbrechen, da der Fahrer bereits selbst aus seinem Fahrzeug geklettert war. Nach der Erstversorgung durch die Besatzung des RTW aus Laisa und vom Notarzt aus Röddenau wurde der junge Mann mit schweren Verletzungen ins Frankenberger Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand nach Informationen der Polizei aber nicht.

Die Feuerwehr aus Eifa war an der Einsatzstelle vor Ort, um den Verkehr einseitig an der Unfallstelle vorbeizuleiten. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei musste der total zerstörte Ford Focus durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Die genaue Schadenshöhe stand noch nicht fest.

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Donnerstag, 25 August 2011 17:34

Rentner bei Zusammenstoß verletzt

BAD BERLEBURG. Ein Rentner ist bei einem Verkehrsunfall auf der Sählingstraße verletzt worden. Der 84-Jährige musste daraufhin vom DRK-Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.

Wie die Polizei mitteilte, wollte eine 70 Jahre alte Rentnerin am Donnerstag gegen 9.15 Uhr mit ihrem Auto von einer Garagenausfahrt nach links in die Sählingstraße in Richtung Stadtmitte einbiegen und übersah dabei den Wagen des 84-Jährigen, der in Richtung Laibach unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß des Opel Astra Cabrios und des Opel Mervias.

Durch die Kollision wurden die beiden Fahrzeuge in einen am Straßenrand parkenden Citroen C4 geschoben. Dabei wurden die zwei Opel so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Die Sählingstraße war im Bereich der Unfallstelle blockiert, sodass der Verkehr einseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden musste.

Nach einer Untersuchung im Krankenhaus durfte der 84-Jährige die Klinik noch am selben Tag wieder verlassen. Die 70-Jährige war unverletzt geblieben. Der Schaden an den drei beteiligten Autos beläuft sich den Angaben zufolge auf 14.500 Euro.

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Donnerstag, 04 August 2011 18:06

Viehmarkt: Stabsstelle für Großeinsätze

BAD AROLSEN. Niemand will den "Fall der Fälle", doch die Helfer sind vorbereitet: Zum Viehmarkt gibt es eine Stabsstelle. In einem Schulungsraum im Feuerwehrstützpunkt könnten im Ernstfall alle Fäden zusammenlaufen: Weitab vom Markttreiben auf dem Festplatz Königsberg, mit allen technischen Voraussetzungen und Informationsmaterialen ausgestattet, stellt sich derzeit die eigens für dieses Wochenende eingerichtete Stabsstelle dar. Sie wird nach Angaben von Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer dann mit Feuerwehrleuten, Leitendem Notarzt, Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und Polizisten besetzt, wenn es "eine Schadenslage mit zahlreichen Verletzten gibt".

Aus der Luft gegriffen ist eine solche Vorstellung laut Stadtbrandinspektor nicht: Die Explosion einer Propangasflasche auf dem Marktgelände oder ein Karussell-Unglück könnte eine große Zahl an Verletzten fordern. Deren direkte Versorgung, aber auch die Koordination überörtlich angeforderter Helfer würde in der Stabsstelle organisiert. Zahlreiche Funkgeräte und Telefone stehen im Stützpunkt ebenso bereit wie Listen mit Ansprechpartnern aller Organisationen, Rettunghubschrauber-Stationen oder Kliniken. "Von hier aus würden in einem solchen Ernstfall auch Maßnahmen der Polizei koordiniert", erklärt Karl-Heinz Meyer. Alle eingebundenen Kräfte würden bei einer Großschadenslage über ein vereinbartes Stichwort informiert und würden dann sofort die Stabsstelle besetzen.

Obwohl die Zusammenarbeit mit allen nötigen Aspekten intensiv vorbereitet wurde, hoffen die Mitglieder des Viehmarkt-Stabes vor allem auf eines: Dass sie nicht gebraucht werden.

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Dienstag, 02 August 2011 13:39

Kradunfall: Heli landet auf Brücke

NIEDER-WERBE. Nach einem Motorradunfall auf der Ederseerandstraße ist ein Rettungshubschrauber auf einer Brücke gelandet. Ein 36 Jahre alter Motorradfahrer aus Wasenberg im Schwalm-Eder-Kreis war am Montagabend gegen 18.30 Uhr auf der Landesstraße 3086 zwischen Waldeck-West und Nieder-Werbe aus zunächst unbekannter Ursache verunglückt. Die Lebensgefährtin des 36-Jährigen, die mit einer weiteren Maschine vorausgefahren war, sah den Unfall im Rückspiegel: Bei einem Tempo von etwa 50 Stundenkilometern sei ihr Freund in einer Kurve in Höhe der Taucherbucht aus für sie nicht ersichtlichem Grund plötzlich zu Fall gekommen, erklärte ein Polizist gegenüber 112-magazin.de.

Die Besatzung des in Sachsenhausen stationierten Rettungswagens und die Wildunger Notärztin versorgten den Kradfahrer und forderten wegen der Schwere der Verletzungen einen Rettungshubschrauber an. Weil direkt am Edersee keine Landemöglichkeit für den Helikopter bestand, ging der Pilot der Maschine Christoph 25 aus Siegen auf der Brücke des Vorstaubeckens bei Nieder-Werbe nieder. Nach weiterer Versorgung durch den Hubschrauber-Notarzt flog die Besatzung den Schwerverletzten in eine Marburger Klinik.

Die Brücke blieb während des Hubschrauber-Einsatzes voll gesperrt. In beiden Richtungen staute sich der Verkehr. An der Maschine vom Typ Honda entstand nur geringer Schaden.

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Dienstag, 02 August 2011 12:37

Defekter Fernseher löst Zimmerbrand aus

HEMFURTH-EDERSEE. Ein defekter Fernsehapparat hat am Montagabend einen Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus ausgelöst. "Wohnungsbrand - Menschleben in Gefahr", so lautete nach Feuerwehrangaben das Einsatzstichwort für die Wehren aus Hemfurth-Edersee, Affoldern, Bergheim-Giflitz und Bringhausen.

Wie der Dienstgruppenleiter der Wildunger Polizei am Abend gegenüber 112-magazin.de berichtete, hatte eine 29-Jährige gegen 18.20 Uhr im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Straße Die Breite in Hemfurth-Edersee den Fernseher für ihre zwei und drei Jahre alten Kinder anstellen wollen. "Sofort beim Einschalten begann das Gerät zu qualmen", sagte der Polizist. Die Frau habe umgehend den Netzstecker gezogen, mit ihren Kindern das Wohnzimmer verlassen und die Feuerwehr gerufen. Bis zu deren Eintreffen brannte der Raum nahezu vollständig aus. Unter Atemschutz löschten zwei Trupps im Innenangriff den Brand, der durch starke Rauchentwicklung auf sich aufmerksam machte.

Die angerückte Besatzung eines Rettungswagens und die Wildunger Notärztin brauchten nicht einzugreifen: Weder die Mutter noch ihr dreijähriger Sohn oder die zwei Jahre alte Tochter hatten Rauch eingeatmet oder sonstige Verletzungen erlitten. Die Notärztin konnte daher wenig später zu einem Motorradunfall am Edersee eilen (112-magazin.de berichtete, zum Artikel mit Fotos hier klicken).

Die Kriminalpolizei hat routinemäßig die Ermittlungen an der Brandstelle übernommen. Alles spreche aber für einen technischen Defekt am TV-Gerät als Brandursache, hieß es am Abend weiter. Der Schaden am ausgebrannten Wohnzimmer beläuft sich auf rund 25.000 Euro.


Link:
Feuerwehr Hemfurth-Edersee

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Donnerstag, 21 August 2008 14:39

Mutter und Sohn sterben bei Unfall

FLECHTDORF. Eine 45 Jahre alte Frau und ihr 13 Jahre alter Sohn sind am Dienstagabend bei einem Unfall ums Leben gekommen. Insgesamt fünf weitere Personen wurden teils schwer verletzt. Zwei Notärzte aus Korbach und Bad Arolsen, der Leitende Notarzt Dr. Ecke Tammen, der Notarzt des ebenfalls angeforderten Rettungshubschraubers Christoph 7 aus Kassel sowie die Besatzungen mehrerer Rettungswagen versorgten die Verletzten. Für die 45-Jährige aus Adorf und ihren Sohn kam jedoch jede Hilfe zu spät.

 

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war die später Getötete mit ihrem Ford Fiesta von Flechtdorf in Richtung Adorf unterwegs. Mit im Wagen saßen ihr Sohn auf dem Beifahrersitz sowie zwei weitere 13 und 14 Jahre alte Jugendliche aus Adorf. Die Frau und die Teenager waren auf dem Rückweg von einem kirchlich organisierten Fußballspiel in Korbach. In einem vorausfahrenden Renault Kangoo saßen vier weitere Teilnehmer des "Konfi-Cup" sowie die 45 Jahre alte Mutter eines der Jungen.

 

Trotz Gegenverkehrs überholt
Aus bislang ungeklärter Ursache setzte die Fiesta-Fahrerin in einer langgezogenen Linkskurve der Landesstraße 3076 - wenige hundert Meter vor dem Abzweig nach Benkhausen - trotz Gegenverkehrs zum Überholen des Kangoos an. Als sie den Renault Scenic bemerkte, wollte sie vermutlich wieder auf die rechte Spur zurücksteuern. Dabei streifte sie den überholten Wagen aber vorn links, wodurch sich ihr Fiesta querstellte. Der entgegenkommende Wagen prallte daraufhin frontal in die Beifahrerseite des Fords.

 

Mutter und Sohn waren offenbar sofort tot. Der hinten sitzende 13-Jährige wurde schwer verletzt im Wrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Gerät befreit werden. Die Besatzung des Hubschraubers flog den lebensgefährlich verletzten Jugendlichen in eine Kasseler Klinik. Der neben ihm sitzende 14-Jährige wurde per Rettungswagen ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert.

 

Die 62 Jahre alte Fahrerin des Renault Scenic kam verletzt ins Krankenhaus nach Bad Arolsen, ihre drei Jahre alte Enkeltochter - wie die Großmutter aus Adorf - wurde in die Klinik nach Marsberg gebracht. Die 45-Jährige im überholten Kangoo wurde leicht verletzt und erlitt ebenso wie ihr Sohn sowie die drei weiteren Jungen im Konfirmandenalter einen Schock.

 

Pfarrer als Notfallseelsorger im Einsatz
Die Mitarbeiter der Rettungsdienste sowie die Angehörigen der Feuerwehr waren sichtlich betroffen. Um die unter Schock stehenden Unverletzten seelsorgerlich zu betreuen, waren drei Pfarrer an die Unfallstelle gerufen worden. Um die näheren Umstände des folgenschweren Unfalls zu klären, nahm auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft ein Gutachter an der Unfallstelle seine Untersuchungen auf.

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Montag, 14 September 2009 13:45

Zwei Tote bei schwerem Unfall

LÖHLBACH. Zwei Teenager sind am Sonntagabend bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 253 ums Leben gekommen. Drei Menschen erlitten bei dem Zusammenstoß zweier Autos zwischen Löhlbach und Hundsdorf teils schwere Verletzungen. Bei den Todesopfern handelt es sich um einen 15 und einen 18 Jahre alten Bad Wildunger.

Die beiden später Getöteten hatten im Toyota Avensis eines 19-jährigen Wildungers gesessen, der den Wagen am Sonntagabend auf der B 253 von Löhlbach kommend in Richtung Bad Wildungen steuerte. An einem Steigungsstück der Bundesstraße, etwa einen Kilometer hinter dem Ortsausgang, geriet der Wagen vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Straße außer Kontrolle.

Der Toyota schleuderte gegen 21.15 Uhr auf die Gegenspur, stellte sich quer und prallte mit der Beifahrerseite in einen entgegenkommenden Seat Ibiza, in dem ein Ehepaar aus Hatzfeld saß. Der Seat blieb nach dem Zusammenstoß quer auf der Fahrbahn stehen, der Toyota schleuderte auf den Grünstreifen neben der Gegenspur. Während der Avensis-Fahrer das Unglück schwer verletzt überlebte, erlagen seine beiden Mitfahrer noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Der 19-Jährige Unfallverursacher wurde nach umfangreicher medizinischer Erstversorgung an der Unfallstelle ins Marburger Uniklinikum eingeliefert. Der 59 Jahre alte Seat-Fahrer und seine 48-jährige Ehefrau zogen sich ebenfalls Verletzungen zu. Die schwer verletzte Beifahrerin wurde in eine Kasseler Klinik eingeliefert, der leicht verletzte Fahrer kam nach Bad Wildungen in ein Krankenhaus.

Die Notärzte aus Bad Wildungen und Frankenberg, die Besatzungen mehrerer Rettungswagen sowie 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr Löhlbach rückten zur Unfallstelle aus. Die Brandschützer trennten zunächst das Fahrzeugdach des Toyotas ab, um den Rettern einen besseren Zugang zu den Insassen zu ermöglichen. Mit hydraulischen Geräten mussten die Feuerwehrleute unter Leitung von Wehrführer Wilfried Wilhelmi die beiden Todesopfer befreien. Die Freiwilligen sicherten zudem die Unfallstelle ab und leuchteten sie aus, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe mit Bindemittel ab, klemmten die Fahrzeugbatterien ab und sammelten Trümmerteile ein.

Die Bundesstraße blieb in diesem Abschnitt mehrere Stunden voll gesperrt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Marburg bestellte die zuständige Frankenberger Polizei einen technischen Sachverständigen an die Unfallstelle. Er soll die näheren Umstände des folgenschweren Unfalls aufklären. Die Staatsanwaltschaft ordnete auch eine Blutentnahme bei dem Toyota-Fahrer an. Der Schaden an den beiden völlig zerstörten Autos beläuft sich laut Gutachter auf rund 25.000 Euro.

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Dienstag, 22 Februar 2011 12:32

Auto zerrissen: 20-Jähriger stirbt

Battenberg. Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Dienstagmorgen ein 20-Jähriger ums Leben gekommen. Sein Auto zerriss. Der 20-Jährige wurde bei dem heftigen Aufprall gegen einen Baum aus seinem Alfa Romeo geschleudert. Der Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die Besatzung eines Rettungswagens und der Notarzt konnten nichts mehr für den jungen Battenberger tun.

 

Laut Polizei war der 20-Jährige um 6.05 Uhr auf der Bundesstraße 253 aus Richtung Battenberg-Laisa kommend in Richtung Frankenberg unterwegs. Zwischen den Abzweigen nach Münchhausen und Bromskirchen kam er mit seinem blauen Alfa Romeo auf einer Gefällstrecke, ausgangs einer langgezogenen Linkskurve ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr den Grünstreifen, fuhr knapp an einer Birke vorbei und prallte frontal gegen die nächste Birke.

 

Die Polizei vermutet nicht angepasste Geschwindigkeit als Unfallursache. Der Aufprall war so heftig, dass das Fahrzeug in zwei Teile gerissen wurde. Der Motor wurde aus dem Wagen herausgerissen und flog rund 25 Meter weit in den Graben. Weitere Fahrzeugteile lagen weit verstreut um die Unfallstelle herum.

 

Die Bundesstraße war bis gegen 8 Uhr voll gesperrt, vor allem der Schwerlastverkehr bildete in beide Richtungen jeweils lange Staus. Neben Rettungskräften und Polizei war auch die Battenberger Feuerwehr im Einsatz - zunächst hatte es geheißen, der Wagen würde brennen. Die Brandschützer sicherten die Unfallstelle ab, reinigten die Fahrbahn und unterstützten den Abschleppunternehmer bei der Bergung des Wracks. Außerdem war an der Unfallstelle die Notfallseelsorge im Einsatz.

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