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Sonntag, 18 Dezember 2011 14:39

Pkw überschlägt auf schneeglatter Fahrbahn

SIEGEN. Glücklicherweise nur leicht verletzt wurde am frühen Sonntagmorgen der 34-jähriger Fahrer eines VW-Golf auf der Autobahn 45 in Höhe der Ausfahrt Siegen-Süd.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Fahrer aus Worms in Rheinland-Pfalz, die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt. In Höhe der Ausfahrt Siegen-Süd beabsichtigte er Polizeiangaben zufolge, ein vor ihm fahrendes Auto zu überholen. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und nicht angepasster Fahrweise bei starkem Schneefall, verlor er dann auf der schneeglatten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte zunächst in die Mittelschutzplanke, geriet ins Schleudern und legte sich anschließend im Ausfahrtsbereich in einem Straßengraben auf die Seite.

Noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte konnten Ersthelfer den Fahrer aus seinem Auto befreien. Er wurde später durch den Rettungsdienst vor Ort behandelt und in ein Krankenhaus gebracht.

Für die Feuerwehr, die ebenfalls mit alarmiert worden war, war kein Eingreifen erforderlich. Die Brandschützer warnten lediglich den nachfolgenden Verkehr. Das verunfallte Fahrzeug wurde später durch ein Abschleppunternehmen geborgen.

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HEMSCHLAR. Ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Verletzten rief am Abend den DRK Rettungsdienst aus Bad Berleburg und Erndtebrück und die Polizei auf den Plan. Im Kreuzungsbereich B480/Neue Straße waren zwei Autos zusammengestoßen.

Wie die Polizei vor Ort erklärte, war ein 51 jähriger Mann mit seinem VW Sharan von Hemschlar aus in Richtung Bad Berleburg unterwegs. Als er auf die B 480 einbiegen wollte, hielt er zunächst am Stop-Schild an. Dann fuhr er jedoch los - vermutlich weil er ihn übersehen hatte - ohne auf den von links kommenden Golf eines jungen Mannes zu achten, der von Bad Berleburg in Richtung Weidenhausen unterwegs war. Beim Zusammenstoß im Kreuzungsbereich drückte der Sharan den Golf in eine angrenzende Böschung. Zwei Mitfahrerinnen im VW Sharan wurden bei dem Unfall verletzt. Ein zufällig vorbeikommender Auszubildender und ein Bundesfreiwilligendienstler der DRK Rettungswache Bad Berleburg leisteten professionelle Erstversorgung, bis die Verletzten von den diensthabenden Kollegen der DRK Rettungswachen aus Bad Berleburg und Erndtebrück, sowie dem Bad Berleburger Notarzt weiter versorgt und ins Krankenhaus gebracht wurden.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden.

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Donnerstag, 15 Dezember 2011 22:37

Pkw-Fahrer erlitt internistischen Notfall

DREIS-TIEFENBACH. Ein 49-jähriger Pkw-Fahrer befuhr am Donnerstagabend gegen 18.45 Uhr die Bundesstraße von Dreis-Tiefenbach kommend in Richtung Netphen.

Nach Informationen der Polizei verlor der Pkw-Fahrer dann vermutlich aufgrund eines internistischen Notfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach links, von der Fahrbahn ab und fuhr eine Böschung hinauf. Von dort fuhr das Fahrzeug dann wieder hinunter und rollte quer über die Bundesstraße, bis es schließlich an einer Leitplanke zum stehen kam.

Durch einen zufällig vorbeikommenden Rettungsassistenten wurde der Pkw-Fahrer aus dem Fahrzeug befreit und er begann gemeinsam mit weiteren Ersthelfern ihn zu reanimieren.

Nach dem dann die Besatzung zweier Rettungswagen aus Netphen und Siegen an der Unfallstelle eintrafen, führten sie die reanimationsmaßnahmen fort. Seine Beifahrerin wurde durch den Unfall leicht verletzt.

Der Pkw-Fahrer wurde nach seiner Erstversorgung vor Ort unter Reanimationsbedingungen in ein Siegener Krankenhaus gefahren.

Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme musste die B 62 für etwa eine Stunde voll gesperrt werden.

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Donnerstag, 15 Dezember 2011 16:49

Nach 40 Jahren keine Zivis mehr beim DRK-Rettungsdienst

SIEGEN-WITTGENSTEIN. Heute wurde im DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein der letzte Zivildienstleistende im DRK-Rettungsdienst/Krankentransport verabschiedet.

Der 20 Jährige Jannik Nöh begann im Januar diesen Jahres seinen Zivildienst im DRK Rettungsdienst/Krankentransport. Nach seiner dreimonatigen Ausbildung zum Rettungssanitäter im DRK-Ausbildungszentrum für Notfallmedizin Südwestfalen, entschied er sich für eine Verlängerung seines Zivildienstes auf insgesamt 12 Monate.

„Ich habe durch Freunde erfahren, dass es die Möglichkeit gibt beim DRK im Rettungsdienst seinen Zivildienst zu leisten. Der Gedanke, Menschen zu helfen und Ihnen das Leben retten zu können, hat mir die Entscheidung sehr leicht gemacht. Bis heute habe ich keinen Tag meines Zivildienstes bereut. Ich habe sehr viel im medizinischen Bereich und für mein Leben gelernt“, sagt Jannik Nöh.

Überwiegend hat er auf der DRK-Rettungswache in Freudenberg seinen Dienst versehen. Er war in der Notfallrettung, genauso eingesetzt wie im Krankentransport. „ Auch wenn es den Zivildienst in dieser Form nicht mehr gibt, kann ich jedem jungen Menschen ans Herz legen, ggf. seinen Bundesfreiwilligendienst im Rettungsdienst zu machen. Von diesen Erfahrungen kann man sein ganzes Leben profitieren“, ergänzt Jannik Nöh. Er bleibt auch nach dem Zivildienst der Medizin treu. Im nächsten Jahr wird er in einem Siegener Krankenhaus eine Ausbildung zum Krankenpfleger beginnen.

Vor knapp 40 Jahren wurden im DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein die ersten Zivildienstleistenden eingestellt. Udo Krieger begann 1972 seinen Zivildienst auf der DRK-Rettungswache Kredenbach. „Damals mussten wir noch 18 Monate Zividienst leisten. Mir hat die Arbeit im Rettungsdienst so viel Spaß gemacht, dass ich bis heute dabei geblieben bin. Ich habe mich über die Jahre fortgebildet und bin heute Rettungsassistent auf der Rettungswache Kredenbach“, berichtet Udo Krieger.

Seit diesem Jahr arbeiten beim DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein 8 Bundesfreiwilligendienstler. Für den Rettungsdienst/Krankentransport haben sich 6 junge Menschen entschieden und für den DRK-Fahrdienst/Essen auf Rädern haben sich 2 „Bufdis“ verpflichtet, davon erstmals eine junge Frau.

„Wir hatten einmal um die 80 Zivildienststellen im Rettungsdienst/Krankentransport. Diese können wir seit dem Wegfall des Zivildienstes nicht mehr besetzen, da uns die Freiwilligen hierzu fehlen. Aber auch im Bereich Essen auf Rädern/Fahrdienst, in den Sozialstationen und im Bereich Hausmeisterdienst fehlen uns viele „Bufdis“, sagt Ralf Henze, DRK-Kreisgeschäftsführer. Mehr Infos hierzu bekommt man unter: www.drk-siegen-wittgenstein.de.

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Mittwoch, 14 Dezember 2011 21:58

Kind von Anhänger erfasst und schwer verletzt

DREIS-TIEFENBACH. Schwer Verletzt wurde am Mittwochmittag ein sechsjähriges Mädchen bei einem Verkehrsunfall auf der Siegstraße in Dreis-Tiefenbach.

Nach Informationen der Polizei - Pressestelle ist das Kind an einer Bushaltestelle aus einer Gruppe heraus, unvermittelt auf die Fahrbahn gelaufen und gegen einen Anhänger geprallt, der von einem Geländewagen gezogen wurde.

Ersthelfer waren schnell zur Stelle und konnten sofort bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe Maßnahmen einleiten. Kurz nachdem der Rettungswagen an der Unfallstelle eingetroffen war, ging auch der Siegener Rettungshubschrauber „Christoph 25“ an der Einsatzstelle zur Landung.

Nachdem das Kind dann durch die fachmännische Hilfe transportfähig gemacht werden konnte, wurde es mit schweren Verletzungen unter Notarztbegleitung in ein Krankenhaus gefahren.

Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme musste die Polizei die Ortsdurchfahrt Dreis-Tiefenbach voll sperren.

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Mittwoch, 14 Dezember 2011 09:49

Frontalzusammenstoß bei plötzlicher Eisglätte

KIRCHHUNDEM. Heute Morgen (Mittwoch) kam es auf der Bundesstraße 517 zwischen Kirchhundem - Welschen Ennest und Kreuztal - Littfeld zu einem schweren Verkehrsunfall. Plötzlich aufgetretene überfrorene Nässe war dafür mitverantwortlich.

Ein 63-jähriger Fahrer eines Kleintransporters fuhr die B517 von Welschen Ennest in Richtung Rahrbacher Höhe. Auf der eisglatten Fahrbahn kam er ins Rutschen und geriet in den Gegenverkehr.

Hier stieß er frontal mit dem Fahrzeug einer 21-jährigen Autofahrerin zusammen. Die 21-Jährige zog sich dabei schwere Verletzungen zu und wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 12.000 Euro.

Die Bundesstraße wurde während der Bergung der Fahrzeuge und der Unfallaufnahme für etwa zwei Stunden voll gesperrt werden.

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Sonntag, 11 Dezember 2011 10:28

Gleich zwei Brände auf einmal

EICHEN / GEISWEID. Zu gleich zwei Bränden mussten die Feuerwehrleute der Feuerwehren aus Kreuztal und Siegen am Samstagmittag ausrücken.

Gegen 13 Uhr wurde den Leistellen von Polizei und Feuerwehr ein Zimmerbrand in der Hagener Straße in Eichen gemeldet. Nachdem die Einsatzkräfte dann wenige Augenblicke später vor Ort eintrafen, hatten Hausbewohner das Feuer bereits gelöscht. Wie die Polizei mitteilte, war die Brandursache hier ein unbeaufsichtigter Adventskranz, der Feuer gefangen hatte. Das Feuer griff auf einen Tisch über. Wie die Polizei mitteilte, erlitt die 74-jährige Wohnungsinhaberin Verbrennungen und wurde mit einem Rettungswagen zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.


Ebenfalls gegen 13 Uhr ging bei den Einsatzleitstellen die Meldung über einen brennenden Balkon in einem Mehrfamilienhaus in der Geisweider Bergstraße ein. Hier war aus bislang noch ungeklärter Ursache ein Blumenkasten in Brand geraten. Dieser schmolz dann vor sich hin und viel zu Boden. Das Feuer löschte sich selbstständig. Nach einer kurzen Kontrolle konnte der Einsatzleiter der Feuerwehr Entwarnung geben.

Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden der beiden Brände auf etwa 3.250 Euro.

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FRIESENHAGEN. Am frühen Samstagmorgen gegen 05:40 Uhr, befuhr ein 19-jähriger Fahranfänger eines Pkw VW-Passat in der Gemarkung Friesenhagen-Weierseifen die L 278 aus Richtung Wildberger Hütte kommend in Richtung Friesenhagen.

Wie die Polizei mitteilte, kam er Vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit und Alkoholeinfluss nach links von der Fahrbahn ab und prallte mit seinem Pkw gegen einen Baum.

Hierbei wurde er schwer verletzt und musste mit dem Rettungswagen aus Freudenberg unter Notarztbegleitung ins Krankenhaus verbracht werden. Am Pkw entstand Totalschaden.

Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab nach Polizeiangaben 1,92 Promille.

Der 19-jährige musste sich einer Blutprobe unterziehen und sein Führerschein wurde von den Beamten sichergestellt.

Publiziert in SI Polizei
Dienstag, 06 Dezember 2011 08:49

Senior stirbt bei Wohnungsbrand

STRUTHÜTTEN. Zu einem Brand einer Dachgeschosswohnung wurden am späten Montagabend zahlreiche Feuerwehr-Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen in die Ahornstraße in den Ortsteil Struthütten alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde den Einsatzkräften mitgeteilt, dass sich in dem brennenden Haus noch eine Person aufhalten soll.

An der Brandstelle eingetroffen, stand bereits die Dachgeschosswohnung lichterloh in Flammen. Sofort gingen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz in das brennende Gebäude  um nach dem vermissten 82-jährigen Hausbewohner zu suchen. Parallel wurde derweil die Brandbekämpfung von außen eingeleitet.

Wenig später fand ein Angriffstrupp den Rentner leblos im Haus liegen. Er wurde nach draußen getragen und dem Rettungsdienst übergeben. Für den Rentner kam jedoch jede Hilfe zu spät, der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Mit mehreren Strahlrohren kämpften die rund 50 Feuerwehrleute gegen den Brand an. Auch über die Drehleiter wurden Löschmaßnahmen eingeleitet.

Die Brandermittler der Polizei Siegen haben nun die Ermittlungen zu dem Brand aufgenommen. Zu Schadenshöhe und Brandursache können bislang noch keine Angaben gemacht werden. Auch die Identität des Verstorbenen ist noch nicht mit Gewissheit geklärt. Die Polizei geht aber davon aus, dass es sich bei dem Toten um den 82-jährigen Hausbewohner handelt.

Publiziert in SI Feuerwehr

BERGHAUSEN. Zwei junge Frauen im Alter von 15 und 16 Jahren sind am späten Samstagabend bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L 553 zwischen Berghausen und Aue schwer verletzt worden. Kurz nach dem Gasthof war ein 18 jähriger Mann, der mit seinem Auto und den beiden Damen in Richtung Aue unterwegs war, auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern geraten und dann gegen Felswand am rechten Straßenrand geprallt. Dabei wurde der Wagen durch die Wucht des Aufpralls wieder zurück auf die Fahrbahnmitte katapultiert.

Die beiden Damen im Auto wurden bei dem Unfall erheblich verletzt, der Fahrer blieb unverletzt. Nach der Erstversorgung durch den DRK Rettungsdienst und den Notarzt aus Bad Berleburg wurden die Frauen ins Bad Berleburger Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr aus Berghausen klemmte die Batterie im völlig demolierten Unfallfahrzeug ab und war bei der anschließenden Bergung des Autos behilflich. Die L553 blieb während der polizeilichen Ermittlungen und der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Publiziert in SI Retter

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