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FRANKENBERG. Am Freitag (19. Juni) kam es in der Tankstelle "Alte Hütte" an der Ederstraße in Frankenberg zu einem Trickdiebstahl durch drei unbekannte Täter. Die Polizei bittet um Hinweise.

Einer der Täter betrat gegen 12.30 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle. An der Kasse wollte er Waren mit kleinem Münzgeld bezahlen, als der zweite Täter ebenfalls zur Kasse kam. Dieser wollte eine Getränkedose mit einem großen Schein bezahlen. Beide Täter verdeckten der Angestellten den Blick auf den Verkaufsraum, was von dem dritten Täter ausgenutzt wurde. Er entwendete aus der Auslage mehrere Tabakwaren im Wert von etwa 250 Euro. Die drei Täter flüchteten anschließend mit einem schwarzen Auto, eventuell ein Audi A3.

Von den drei männlichen Tätern, die alle einen Mund- und Naseschutz trugen, liegen folgende Personenbeschreibungen vor:

Täter 1 etwa 170 - 75 cm groß, 25 - 30 Jahre alt, dunkler Teint, kurze schwarze Haare, athletische Figur.

Täter 2 etwa 160 - 170 cm groß, 25 - 30 Jahre alt, dunkler Teint, kurze schwarze Haare, schmale Figur.

Täter 3 dunkler Teint, kurze schwarze Haare.

Die Polizeistation Frankenberg ist auf der Suche nach Zeugen und bittet unter der Telefonnummer  06451-72030 um Hinweise. (ots/r)

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FRANKENBERG/GEISMAR. Auf die Gegenfahrbahn geraten ist am Mittwochabend der 21 Jahre alter Fahrer eines Subaru Legacy aus Frankenberg. Dabei kollidierte er mit dem neuwertigen Subaru eines 20-jährigen Mannes aus Rosenthal. Die Beifahrerin (Haina) im 35.000 Euro teuren Levorg sowie die beiden Fahrer brachte der Rettungsdienst mit leichten Verletzungen zur Kontrolle ins Frankenberger Krankenhaus. Glücklicherweise konnten durch die ausgelösten Airbags schwere Verletzungen vermieden werden.

Auf Nachfrage bei der Polizei in Frankenberg bestätigte ein Beamter den Unfall, der sich gegen 18.35 Uhr ereignet hatte. Laut Polizeiprotokoll befuhr der 21-Jährige mit seinem Legacy die Bundesstraße 253 von Geismar in Richtung Frankenberg. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der 21-Jährige nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem entgegenkommenden Levorg.  Der mit zwei Personen besetzte Levorg drehte sich um die eigene Achse und landete im Straßengraben. Auch der ältere Subaru des Unfallverursachers landete nach dem Zusammenstoß im Straßengraben. Beide Autos wurden mit Totalschaden von insgesamt 37.500 Euro abgeschleppt.  (112-magazin)


Am 1. Juni 2020 kam es zu einem tödlichen Verkehrsunfall auf der B 253 zwischen Geismar und Frankenberg - eine Frau starb beim Zusammenstoß mit einem Bus. Link: Tödlicher Verkehrsunfall zwischen Geismar und Frankenberg (2.6.2020)

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GEISMAR. Auf der Bundesstraße 253 zwischen Frankenberg und Geismar liegen Trümmerteile. Trümmerteile von drei Fahrzeugen, die dort so heftig und aus bislang noch unklarer Ursache kollidiert sind, dass die Straße in diesem Teilstück, kurz vor der Abfalldeponie, einem wahren Trümmerfeld gleicht. Ein roter Linienbus steht in Fahrtrichtung Frankenberg am rechten Fahrbahnrand, halb im Graben. Die von den vor Ort eingesetzten Polizeibeamten markierten Bremsspuren zeugen davon, dass der 54-jährige Battenberger, der diesen Bus fuhr, noch versucht hatte, das Schlimmste zu verhindern.

Der Bus ist im Frontbereich schwer beschädigt, Abdeckteile und Teile der Stoßstange liegen quer über die Fahrbahn verteilt. Auch ein herausgerissener Reifen mit Federbein einer Vorderachse liegt auf dem Asphalt. Direkt vor dem Bus. Er gehört zu jenem silbernen VW, in dem eine 49-jährige Frau aus Braunschweig ums Leben kam. Diese Frau, so ergeben es die Ermittlungen der Polizei vor Ort, hat den Wagen gefahren. Sie war mit zwei Mitfahrern in Richtung Geismar unterwegs und war plötzlich, ohne erkennbaren Grund, nach links in den Gegenverkehr – den Linienbus geraten. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der silberne VW zurück geschleudert, blieb schließlich auf der Fahrerseite liegen. Dabei schlug er in einem schwarzen, weiteren VW ein. Der liegt ebenfalls auf der Seite, in einer angrenzenden Böschung am rechten Fahrbahnrand. Dieser Wagen wurde von einem 52-jährigen Mann aus Fuldatal gesteuert. Dieser Fahrer wird ebenso, wie die beiden Mitfahrer im silbernen VW schwer verletzt. Die Besatzungen von vier Rettungswagen, einem Krankentransportwagen der zufällig an der Einsatzstelle vorbei kam, einem Notarzteinsatzfahrzeug und dem Intensivtransporthubschrauber „Christoph Gießen“ kümmern sich vor Ort um die Verletzten. Neben den Insassen der beiden Pkw wird auch ein 20-jähriger Fahrgast im Bus verletzt. Glücklicherweise erlitt er nur leichte Verletzungen. Der Fahrer des Linienbusses bleibt zumindest körperlich unverletzt.

Etwas weiter unterhalb des Trümmerfeldes stehen Feuerwehrleute. Die Kameraden der Frankenberger und Battenberger Feuerwehr waren zu dem schweren Einsatz gerufen worden, um eingeklemmte Menschen aus ihren deformierten Fahrzeugen heraus zu schneiden. Einsatzleiter Stefan Stroß von der Frankenberger Wehr war mit seinen Kameraden parallel bei zwei Einsätzen gefordert: Einige der Kräfte wurden von einem Scheunenbrand im benachbarten Birkenbringhausen abgezogen, um bei dem folgenschweren Unfall zu helfen. Da man davon ausgehen musste, dass zwei Menschen eingeklemmt sind und da ein Bus am Unfall beteiligt war, forderte Stefan Stroß ein Hilfeleistungslöschfahrzeug aus Battenberg zusätzlich an: Zum einen, um einen zweiten Satz Rettungsschere und Spreizer zur Verfügung haben, zum anderen wegen der dort vorhandenen Seilwinde am Fahrzeug. Die Feuerwehrkameraden mussten letztlich nicht mehr zur Menschenrettung einschreiten. Passanten und der Rettungsdienst hatten alle Beteiligten aus ihren Fahrzeugen retten können. Die verstorbene Frau wurde eingeklemmt – vor Ort war aber leider sofort klar, dass man ihr nicht mehr helfen können würde. Die Frau wurde nach der Spurensicherung der Polizei und des Gutachters aus ihrem Fahrzeug geborgen. Auch diese schwere Aufgabe übernahmen die ehrenamtlichen Feuerwehrleute. Außerdem hatten sie den Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt, auslaufende Betriebsmittel abgestreut und die Unfallstelle abgesichert. Später haben die Mitarbeiter von Hessen Mobil die Bundesstraße im Bereich der Unfallstelle gesperrt und eine Umleitung über die alte Geismarer Straße eingerichtet. Bis 21.00 Uhr dauerten die Arbeiten der Polizei vor Ort. Im Anschluss mussten die Hinterbliebenen über die schrecklichen Folgen dieses Unfalles informiert werden. Die Polizei gibt den Sachschaden, der bei dem Unfall außerdem entstanden ist, mit rund 36.000 Euro an.

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Samstag, 29 Dezember 2018 13:53

B 253: Zwei Glätteunfälle innerhalb kurzer Zeit

HUNDSDORF/LÖHLBACH. Zu zwei Unfällen auf Grund von Glatteis kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag zwischen Löhlbach und Hundsdorf. Beide Unfälle lagen nur kurze Zeit auseinander.

Zunächst befuhr ein 78-Jähriger mit seinem VW die Bundesstraße 253 von Hundsdorf in Richtung Löhlbach. In einem Gefälle verlor der Mann gegen 0.20 Uhr die Kontrolle über das Fahrzeug, geriet auf die Gegenfahrbahn und schleuderte über die Leitplanke in den Graben hinein. Das Fahrzeug blieb in etwa fünf Metern Tiefe auf dem Dach liegen.

Während der Fahrer unverletzt blieb, entstand am VW ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 5000 Euro. 

Nur kurze Zeit später befuhr eine 74-jährige Frau denselben Streckenabschnitt mit ihrem Ford Ka. Wegen der Glätte verlor auch sie gegen 0.25 Uhr die Kontrolle über das Fahrzeug und stieß gegen einen Randstein. Da der Ford wegen Beschädigungen an Rad und Achse nicht mehr fahrtüchtig war, musste er abschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1500 Euro, verletzt wurde niemand.

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ALLENDORF/BATTENBERG. Zu einem Verkehrsunfall kam es am Dienstagabend zwischen Allendorf und Battenberg. 

Gegen 16.30 Uhr befuhr ein polnischer Lkw-Fahrer die Bundesstraße 253 aus Battenberg in Richtung Allendorf. Vermutlich auf Grund der Sommerreifen rutschte die Zugmaschine auf Höhe eines Kreisels auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem schwarzen BMW. Kurz zuvor hatte Schneefall eingesetzt.

Durch den Unfall blockierten die Bremsen der Zugmaschine, das Fahrzeug befand sich noch einige Zeit an der Unfallstelle. Der Fahrer des schwarzen BMW wurde leicht verletzt und mit einem RTW in ein Krankenhaus gebracht.

Der Sachschaden am Auflieger der Zugmaschine wird auf 2.000 Euro geschätzt, der Schaden am BMW auf 30.000 Euro. Die beteiligten Fahrzeugführer meldeten den Unfall selbstständig der Polizei, die sich mit einer Streifenwagenbesatzung sofort auf den Weg machte.

Durch den Abschleppdienst AVAS wurde der BMW abtransportiert. Drei Mitarbeiter des Abschleppdienstes bemühten sich, das technische Problem am Lkw zu lösen.

Bis dahin bestanden auf der Bundesstraße 253 Verkehrsbehinderungen.

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RENNERTEHAUSEN. Zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 253 kam es am heutigen Sonntagnachmittag gegen 14.30 Uhr, an dem vier Fahrzeuge beteiligt waren. Ursächlich für das Unfallgeschehen waren Unaufmerksamkeit und zu geringe Abstände auf vorausfahrende Fahrzeuge.

Nach Polizeiangaben befuhren ein silberfarbener Opel Vivaro (SI), ein roter Citroen und ein blauer Polo (MR) die Bundesstraße aus Richtung Allendorf in Fahrtrichtung Frankenberg. Vor diesen Fahrzeugen befand sich ein schwarzer Daihatsu. Am Abzweig zu einem Feldweg bemerkte die vorausfahrende Holländerin, dass sie mit ihrem Sirion 2 in die falsche Richtung unterwegs war und bremste daher ihren schwarzen Pkw ab um rechts in den Feldweg einzubiegen. Dort wollte die Frau wenden und in Richtung Schmallenberg weiterfahren.

Der hinter ihr fahrende Opel Vivaro, der von einem 34-jährigen Mann aus Bad Laasphe gesteuert wurde, konnte rechtzeitig bremsen und so einen Auffahrunfall vermeiden. Der mit fünf Personen besetzte silberfarbene Kleintransporter wurde am Heck beschädigt, weil der hinter ihm fahrende Citroen ungebremst aufgefahren war - schätzungsweise 3000 Euro veranschlagten die Beamten für die Reparatur an dem Vivaro. Unverletzt konnte die Großfamilie ihre Fahrt fortsetzen.

Nicht so die 58-jährige Fahrerin und ihre 85-jährige Beifahrerin, die sich mit einem Citroen auf dem Weg zum Pfingstmarkt befanden. Völlig überrascht vom Bremsmanöver des Transporters krachte die Frau aus Bad Laasphe mit ihrem roten Kleinwagen in den Transporter. Dabei wurde die Front des Citroen beschädigt. Ein nachfolgender VW Polo konnte ebenfalls nicht mehr anhalten und zertrümmerte das Heck des Citroen. Beide Frauen kamen nach notärztlicher Versorgung mit Verletzungen in das Frankenberger Krankenhaus. An dem Kleinwagen entstand Sachschaden von etwa 6000 Euro.

An dem blauen Polo, der von einem 38-Jährigen aus Steffenberg (MR) gesteuert wurde und dessen Front erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden war, entstand Sachschaden von etwa 3000 Euro. Sowohl der Fahrer als auch die beiden Mitfahrer wurden leicht verletzt.

Da bei dem blauen Polo Betriebsstoffe ausgelaufen waren, wurde die Feuerwehr Rennertehausen alarmiert, die mit sieben Einsatzkräften am Unfallort eintrafen. Einsatzleiter Horst Huhn und die Freiwilligen streuten Bindemittel auf die Ölspur und reinigten die Fahrbahn von umherliegenden Fahrzeugteilen und Glassplittern.

Die Bundesstraße war für die Einsatztätigkeit über eine Stunde für den Verkehr gesperrt. Insgesamt wurden fünf Personen verletzt und ein Gesamtschaden von 12.000 Euro verbucht. (112-magazin)

Link: Unfallstandort Bundesstraße 253


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Donnerstag, 31 März 2016 17:57

Blitzer in Löhlbach

LÖHLBACH.  Derzeit überwachen die Behörden die Geschwindigkeit in Löhlbach in der Frankenberger Straße in Höhe einer Tankstelle. Das Radargerät misst dort in beide Richtungen. Das Team von 112-magazin.de appelliert an die Verkehrsteilnehmer, stets die Tempolimits einzuhalten und damit einen Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr zu leisten.

Wer die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerorts um bis zu 20 km/h übertritt, muss ein Bußgeld von bis zu 35 Euro zahlen. Bis zu drei Punkte in Flensburg sowie zwischen 80 und 100 Euro Bußgeld werden bei Überschreitungen von 21 bis 30 km/h fällig. Ab 31 km/h Geschwindigkeits-Überschreitung drohen drei bis vier Punkte in Flensburg, 160 bis 680 Euro Bußgeld sowie ein ein- bis viermonatiges Fahrverbot.

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Montag, 07 Dezember 2015 12:37

Blitzer in Mandern

MANDERN. Derzeit wird an der Bundesstraße 253 zwischen Mandern und Fritzlar eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. An der Messstelle, etwa in Höhe einer Flugschule, wird die Geschwindigkeit durch ein mobiles Messgerät ermittelt. Dort gilt Tempo 50 km/h.  Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

Wer die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerorts um bis zu 20 km/h übertritt, muss nach dem neuen Bußgeldkatalog (gültig seit 1.5.2014) ein Bußgeld von bis zu 35 Euro zahlen. Bis zu 100 Euro Bußgeld und ein Punkt werden bei Tempoüberschreitungen zwischen 21 und 30 km/h fällig. Ab 31 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung drohen zwei Punkte in Flensburg, 160 bis 680 Euro Bußgeld sowie ein ein- bis dreimonatiges Fahrverbot.

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Freitag, 04 März 2011 15:50

Drei Verletzte, Auto brennt aus

RENNERTEHAUSEN. Bei einem schweren Unfall auf der B 253 zwischen Allendorf und Haine sind drei Menschen verletzt worden. Der Opel Zafira einer 48-jährigen Frau aus Battenberg brannte vollständig aus. Die Polizei sucht einen blauen Ford Ka, der den Unfall gegen 15.35 Uhr auf der Rennertehäuser Geraden durch ein Überholmanöver bei Gegenverkehr verursacht haben soll, aber davon fuhr.

Laut Polizei habe der gesuchte Ford Ka einen Schlepper mit Rundballen in Richtung Frankenberg überholt - obwohl sich Gegenverkehr näherte. Die Battenbergerin, die mit ihrem Opel Zafira entgegenkam, musste ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Sie geriet ins Schleudern, kam auf die unbefestigte Bankette, und schleuderte in den Gegenverkehr. Dort prallte sie gegen einen Kia-Geländewagen mit Anhänger und gegen einen VW Touran.

Der Opel drehte sich zurück auf die eigene Fahrbahn und rutschte in den Graben zwischen Straße und Eisenbahnschiene. Wie die 48-jährige Frau der Polizei berichtete, habe sie sich noch selbst abschnallen und aus dem Auto befreien können, ehe der Wagen zu brennen begann. Die Feuerwehr aus Allendorf-Eder rückte mit 17 Helfern an, um das Feuer mit Wasser und Schaum zu löschen. Die Frau wurde nur leicht verletzt. In dem Touran saß ein Ehepaar aus Allendorf-Eder, 58 und 54 Jahre alt. Der Mann wurde ebenso ins Krankenhaus gebracht wie der 72-jährige Fahrer des Geländewagens. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen beträgt rund 20.000 Euro.

Die Bundesstraße 253 zwischen Frankenberg und Allendorf-Eder war für etwa eine Stunde voll gesperrt, bis die Unfallfahrzeuge abgeschleppt waren. Obwohl viele Ortskundige die Feldwege links und rechts neben der Bundesstraße als Umleitung nutzten, staute sich der Verkehr auf der kompletten Rennertehäuser Geraden.

Die Polizei sucht nun den Fahrer des blauen Ford Ka oder Zeugen, die den Wagen gegen 15.35 Uhr in Richtung Frankenberg fahren sehen haben und Angaben zum Kennzeichen machen können. Hinweise an die Polizeistation Frankenberg, Telefon 06451/72030.

Publiziert in Retter
Montag, 13 Juni 2011 15:49

Zwei Schwerverletzte: Frau eingeklemmt

GEISMAR/FRANKENBERG. Eine 25 Jahre alte Autofahrerin und ein 30-jähriger Fußgänger sind bei Unfällen schwer verletzt worden.

Während bei dem Autounfall der 25-jährigen Frankenbergerin die Umstände geklärt sind, stand die Polizei im Fall des schwer verletzten Fußgängers zunächst vor einem Rätsel. Der 30 Jahre alte Mann aus Hungen im Landkreis Gießen wurde am frühen Pfingstmontagmorgen schwer verletzt auf der Kreisstraße 94 am Ortsausgang von Geismar in Richtung Louisendorf mitten auf der Fahrbahn liegend aufgefunden. "Wir gehen von einem Verkehrsunfall aus, eventuell im Zusammenhang mit einem Auto", sagte der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizei am Morgen gegenüber 112-magazin.de. Der 30-Jährige wurde nach der Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsassistenten mit dem Rettungshubschrauber "Christoph Hessen" vom Frankenberger Kreiskrankenhaus aus nach Marburg in die Uniklinik geflogen.

BMW kommt von B 253 ab: Alkohol, zu hohes Tempo
Die Maschine kehrte später nach Frankenberg zurück, um auch die 25 Jahre alte und ebenfalls schwer verletzte Frau nach Marburg zu verlegen. Die junge Frau aus einem Frankenberger Ortsteil war am frühen Montagmorgen mit dem 3er BMW Touring ihres Vaters von Geismar kommend auf der B 253 in Richtung Frankenberg unterwegs. Etwa 200 Meter vor der Einmündung zur B 252 kam der Kombi ausgangs einer Rechtskurve gegen 3.35 Uhr nach links von der Straße ab, fuhr eine Böschung hinauf, rammte mehrere Bäume, überschlug sich und blieb entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung total beschädigt im Flutgraben stehen. Die 25-Jährige wurde im Auto eingeklemmt, die Frankenberger Feuerwehr rückte mit 14 Einsatzkräften aus und befreite die Schwerverletzte mit der Rettungsschere. Dazu trennten die Brandschützer unter anderem das Fahrzeugdach ab.

Als Unfallursache gab die Polizei nicht angepasstes Tempo und Alkohol an. Die Beamten stellten den Führerschein der 25-Jährigen sicher und ordneten eine Blutentnahme an. Der Schaden am BMW beträgt 6000 Euro. Die Polizei stellte den verunglückten BMW sicher, außerdem solle ein Gutachten erstellt werden, hieß es.

Weil der Frankenberger Notarzt bereits im Einsatz war, forderte die Leitstelle das Wildunger NEF an. Als etwa 20 Minuten später der schwer verletzte Fußgänger entdeckt wurde, rückte neben einer Rettungswagenbesatzung der Notarzt aus Korbach nach Geismar aus.

Die Polizei erklärte unterdessen, dass weder die verletzte Autofahrerin noch der 30-Jährige in Lebensgefahr schwebten. Die Ermittlungen in dem rätselhaften Fall des verletzten Mannes aus Hungen dauerten auch am Montagmittag an. Zeugen, die Angaben zu dem Unfall machen können, melden sich bei der Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/7203-0.

Publiziert in Retter
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