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STADTALLENDORF. Lebensgefährlich verletzt wurde eine Fußgängerin heute Nachmittag bei einem Unfall in Stadtallendorf. In der Niederkleiner Straße wollte die Frau in Höhe der Sparkasse die Straße überqueren. Dabei wurde sie von einem Auto erfasst.

An der Stelle, wo die augenscheinlich ältere Frau die Straße aus Richtung eines Schuh-Centers überqueren wollte, ist die Niederkleiner Straße durch eine Verkehrsinsel unterteilt. Von dieser Insel aus war die Frau unvermittelt losgegangen und hatte dabei offenbar einen Golf Kombi übersehen, der von rechts kam. Der Fahrer habe noch versucht auszuweichen, zum abbremsen sei er aber wohl nicht mehr gekommen.

Die Frau wurde von der linken Seite des Wagens erfasst, durch die Luft geschleudert und landete dann auf der Straße. Dabei wurde sie so schwer verletzt, dass die Rettungskräfte einen Hubschrauber anforderten. Der brachte sie in die Marburger Uni-Klinik. "Die Frau hatte laut Notarzt ein Schädel-Hirn-Trauma und war lebensgefährlich verletzt", so ein Polizist gegenüber 112-magazin. 

Aufgrund des Unfalls bildete sich in beide Richtungen ein langer Stau. Der Verkehr wurde nach und nach an der Unfallstelle vorbeigeleitet - Autos über die Parkplätze der auf beiden Seiten liegenden Geschäfte, Lastwagen langsam durch die Unfallstelle.

Es wurde ein Gutachter hinzugezogen, der versuchen sollte, den Unfallhergang zu rekonstruieren. (as)

Publiziert in MR Retter

IMMIGHAUSEN. Vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit ist am Freitagabend ein PKW-Fahrer bei Immighausen im Graben gelandet. Als ihm ein Arbeitskollege, der in einem anderen Auto saß, helfen wollte, krachte diesem ein dritter Verkehrsteilnehmer ins Heck. Zwei Verletzte kamen ins Krankenhaus.

Gegen 17.30 Uhr war der 19-jährige Fahrer des ersten Autos auf der K50 von Immighausen in Richtung Ober-Ense unterwegs. Kurz nach dem kurvenreichen Abschnitt verlor er die Kontrolle über seinen Audi. Der junge Mann, der aus Norwegen stammt und von seinem Praktikumsplatz nach Korbach fahren wollte, kam nach rechts vom Weg ab, krachte in den Straßengraben und zerstörte einen Wasserdurchlass. Der Airbag löste aus, der Mann konnte sich aber aus dem Wrack befreien.

Hinter dem Fahrer war ein Arbeitskollege, ein 20-Jähriger Korbacher, unterwegs, der den Unfall mitbekam. Er hielt am Straßenrand neben dem beschädigten Auto, schaltete den Warnblinker an und stieg aus seinem weißen Golf aus, um dem verunfallten Mann zur Hilfe zu kommen.

Der Dritte im Bunde, ein 45-Jähriger Korbacher, beobachtete beim Näherkommen die Situation. Aus nicht geklärter Ursache passierte er allerdings nicht den geparkten PKW, sondern fuhr ihm auf, schrammte vorbei und klappte die Fahrertür einmal um. Der Verursacher steuerte gegen und landete schließlich im linken Straßengraben.

Glück im Unglück: Der junge Helfer wurde vom dritten Auto nicht erfasst, sondern lediglich leicht touchiert. Die Verletzung an der Hand behandelten Notarzt und Besatzung des Rettungswagens, zur weiteren Versorgung ging es ins Krankenhaus nach Korbach. "Er hat richtigen Dusel gehabt", kommentierte ein Polizeibeamter vor Ort. Der Fahrer des ersten Unfallautos kam schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt ebenfalls ins Krankenhaus.

Den entstandenen Schaden an allen drei Fahrzeugen und an dem öffentlichen Wasserdurchlass gaben die Polizeibeamten mit etwa 15.000 Euro an. Die Feuerwehr aus Ober-Ense rückte aus und streute Betriebsstoffe am ersten Auto ab. Der Verkehr, der durch die momentanen Umleitungen erhöht war, floss rund eine Stunde nur halbseitig. Ein Abschleppunternehmen barg die drei PKW.

Publiziert in Retter
Freitag, 14 Oktober 2011 18:02

Lkw rammt Auflieger von Tanklastzug

KORBACH. Ein Lkw-Fahrer hat am Freitag einen Tanklastzug übersehen und dessen Auflieger gerammt. Der Behälter war glücklicherweise nicht befüllt und bei dem Zusammenstoß wurde niemand verletzt. Es entstand allerdings ein Schaden von mehr als 50.000 Euro.

Der 45 Jahre alte Mitarbeiter einer Spedition aus Bayern befuhr am späten Freitagvormittag gegen 11 Uhr mit seinem Gliederzug die Industriestraße von der Firma Weidemann kommend in Richtung Nordring. Dort wollte der Brummifahrer nach rechts in Richtung Umgehungsstraße abbiegen, übersah aber einen genau in diesem Moment bereits vorbeifahrenden Tanklastzug eines einheimischen Mineralölunternehmens. Der Maschinenwagen des abbiegenden Lasters rammte den Tankaufbau auf der rechten Fahrzeugseite etwa in der Mitte. Der Sattelzug mit Tankaufbau, den ein 69-Jähriger steuerte, kam nach einigen Metern am Fahrbahnrand zum Stehen, der Speditions-Lkw kam in der Einmündung mit dem Maschinenwagen auf dem Nordring zum Stillstand. Die beiden Lkw-Fahrer blieben unverletzt.

Am Führerhaus des Verursachers riss die Fahrertür ab, außerdem wurde die Front stark beschädigt. Weitaus höher ist der Schaden am Tankauflieger, weil der andere Brummi genau die Befüllarmaturen rammte. Insgesamt beträgt der Schaden etwa 55.000 Euro. An der Unfallstelle kam es vorübergehend zu Behinderungen.

Publiziert in Polizei

GEMÜNDEN. Lebensgefährliche Verletzungen hat ein 22 Jahre alter Autofahrer bei einem Unfall am späten Donnerstagabend erlitten: Der junge Mann aus Gemünden war einem angefahrenen Reh ausgewichen und mit seinem 3er BMW gegen einen Baum geprallt. Feuerwehrleute befreiten den Verunglückten aus dem Fahrzeugwrack.

Der 22-Jährige war gegen 23.30 Uhr mit seinem BMW von Wohratal kommend auf der L 3073 in Richtung Gemünden unterwegs. Als er laut Polizei ein zuvor von einem anderen Auto angefahrenes Reh auf der Straße liegen sah, wollte der BMW-Fahrer dem Tier über die Gegenfahrbahn ausweichen. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit verlor der 22-Jährige die Kontrolle über das Auto: Der Wagen geriet ins Schleudern, prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum und blieb schließlich völlig zerstört auf der Straße stehen.

Bei dem Unfall erlitt der junge Mann lebensgefährliche Verletzungen und wurde im Auto eingeklemmt. Notarzt und Rettungswagen-Besatzung rückten ebenso zur Unfallstelle aus wie Polizei und Feuerwehr: Die Kameraden aus Gemünden befreiten den Eingeklemmten mit hydraulischen Geräten aus dem zerstörten BMW. Nach medizinischer Erstversorgung lieferten die Rettungskräfte den Schwerverletzten in die Marburger Uniklinik ein. Der Schaden an dem älteren BMW beträgt nach Angaben des Dienstgruppenleiters 2500 Euro - wirtschaftlicher Totalschaden, wie es am Freitagmorgen hieß.

Das Reh war nach einer Kollision mit einem anderen Auto etwa 20 Minuten zuvor auf der Fahrbahn liegen geblieben: Laut Polizei hatte eine 23-jährige Autofahrerin aus Stadtallendorf gegen 23.20 Uhr das Tier erfasst. Die junge Frau, die von Gemünden kommend in Richtung Wohratal unterwegs gewesen war, fuhr laut Polizei zunächst bis nach Wohratal weiter, um dort den Schaden an ihrem Wagen zu begutachten und die Polizei zu informieren. "Als die Frau danach zur Unfallstelle zurückkehrte, war der schwere Unfall bereits passiert", sagte der Dienstgruppenleiter. Der Schaden am A-Klasse-Mercedes der 23-Jährigen beläuft sich auf 1500 Euro. Die junge Fahrerin war unverletzt geblieben.


Im Oktober ist es im Kreis bereits zu einer Reihe von schweren Unfällen mit drei Todesopfern gekommen:
Cabrio fängt bei Unfall Feuer, Fahrer verbrennt (11.10.2011, mit Video und Fotos)
53-Jährige stirbt nach schwerem Verkehrsunfall (06.10.2011, mit Video und Fotos)
Ungebremst gegen Eiche: 21-Jähriger stirbt (02.10.2011, mit Video und Fotos)

Publiziert in Retter
Donnerstag, 13 Oktober 2011 19:02

Auto erfasst Fußgänger: Schwer verletzt

KIRCHHAIN. Schwer verletzt wurde ein Fußgänger bei einem Unfall im Einmündungsbereich Frankfurter Straße/ Kasseler Straße. Ein 55-jähriger Autofahrer fuhr am Mittwoch gegen 6.30 Uhr die Kasseler Straße stadteinwärts und bog an der Grünlicht zeigenden Ampel nach links in Richtung Frankfurter Straße ab. Dabei prallte er mit seinem Seat Arosa gegen einen 28-jährigen Mann, der an einer Fußgängerampel die Straße überqueren wollte.

Der in Cölbe wohnhafte Mann erlitt bei dem folgenden Sturz Verletzungen am Kopf und musste in die Uni-Klinik eingeliefert werden. Zeugen, die Angaben zu dem Unfall machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Stadtallendorf, Tel. 06428-93050. (js/as)

Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 13 Oktober 2011 08:28

Überschlagen: Verletzt ins Krankenhaus

LANDAU. Ein 30 Jahre alter Autofahrer ist am Donnerstagmorgen von der Bundesstraße 450 abgekommen. Der Peugeot des Mannes überschlug sich, der Fahrer kam mit Verletzungen ins Krankenhaus.

Der Mann kam nach Angaben des Dienstgruppenleiters der zuständigen Bad Arolser Polizeistation mit leichten Verletzungen davon. Ersten Informationen zufolge war der 30-jährige Volkmarser am Donnerstag gegen 5.15 Uhr aus Richtung Wolfhagen kommend in Richtung Bad Arolsen unterwegs, als er zwischen den beiden Abfahrten nach Landau aus unbekannten Gründen die Kontrolle über seinen Peugeot verlor.

Der Wagen kam in einer langgezogenen Rechtskurve nach links von der B 450 ab und überschlug sich. Dabei entstand am Auto Totalschaden, wie es weiter hieß. Angaben über die Schadenshöhe lagen nicht vor. Erst am vergangenen Samstag war es in diesem Streckenabschnitt zu einem Unfall gekommen. Die insgesamt drei Insassen zweier Autos waren dabei jedoch unverletzt geblieben.


112-magazin.de hatte über den Unfall vom Wochenende berichtet:
Nagelneuer GTI bei Unfall stark beschädigt (08.10.2011, mit Fotos)

Publiziert in Polizei

MARBURG. Gleich drei Unfälle verursachte eine betrunkene Autofahrerin auf der Bundesstraße 62. Die Polizei nahm die Fahrerin nach dem letzten Crash in Göttingen vorläufig fest. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von 10.000 Euro.

Heute Mittag gegen 12 Uhr meldeten gleich mehrere Autofahrer bei der Polizeistation Stadtallendorf die äußert unsichere Fahrweise einer Golf-Fahrerin. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach dem in Richtung Marburg fahrenden schwarzen Fahrzeug konnten die folgenden Unfälle allerdings nicht mehr verhindern, wie die Polizei mitteilte.

Zunächst fiel die 48-Jährige aufgrund der ungewöhnlichen Fahrweise in Höhe der Abfahrt Amöneburg auf. Wenig später hielt sie nach Angaben eines Zeugen in Höhe Bürgeln mitten auf der stark befahrenen Bundesstraße an. Das ungewöhnliche Haltemanöver zog sofort einen kleinen Rückstau nach sich.

Auf der weiteren Fahrt kam die Golf-Fahrerin auf die Gegenfahrbahn und touchierte dabei die Außenspiegel von zwei entgegenkommenden Fahrzeugen. An einem Lastwagen sowie einem grauen Ford entstand dabei ein Schaden in Höhe von 1.000 Euro. Ein liegengebliebenes Pannenfahrzeug direkt am Ortseingang von Göttingen setzte der Fahrt der Frau dann unfreiwillig und abrupt ein Ende. Die 48-Jährige prallte um 12.15 Uhr in das Heck eines am rechten Fahrbahnrand stehenden Kia und verursachte einen Schaden von 4.000 Euro.

Die Polizei nahm die neben ihrem Auto liegende Fahrerin vorläufig fest. Ein Richter ordnete bei der augenscheinlich erheblich unter Alkoholeinwirkung stehenden Frau eine Blutentnahme an. Zudem stellte die Polizei den Führerschein sicher.

Weitere Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise der Golf-Fahrerin gefährdet wurden, melden sich bitte bei der Polizei in Marburg, Tel. 06421-4060. (js/as)

Publiziert in MR Polizei
Mittwoch, 12 Oktober 2011 17:35

Polizei findet herrenloses Auto im Straßengraben

VÖHL. Durch Zufall hat eine Polizeistreife am Mittwochnachmittag gegen 16.30 Uhr ein herrenloses Auto an der Landesstraße zwischen Herzhausen und Vöhl gefunden. Der Fahrer meldete sich kurze Zeit später von seinem Vöhler Zuhause aus bei der Polizei.

Eigentlich hatten die Beamten den Feuerwehreinsatz in Asel begleiten wollen. Da dies schneller als zunächst gedacht vonstatten ging, fuhren die Polizisten der Korbacher Station über die Landesstraße 3084 in Richtung Herzhausen zurück. Vor der scharfen Kurve nahe des Abzweiges nach Marienhagen staunten die Beamten nicht schlecht: Im linken Straßengraben stand ein demoliertes und verlassenes Auto mit der Front in Richtung Straße.

Beim näheren Hinsehen stellten die Ordnungshüter fest, dass das Auto aus Richtung Herzhausen unterwegs gewesen sein musste, in der Rechtskurve auf der nassen Fahrbahn vom rechten Weg abkam, einen Baum am rechten Rand streifte, sich danach drehte und quer zur Fahrbahn am Straßenrand zum Stehen kam. Die Frontscheibe barst dabei, der Kühler verformte sich vollends.

Der 22-jährige Fahrer stieg, wie er den Beamten kurze Zeit später mitteilte, unverletzt aus dem 25 Jahre alten Auto der Marke "Wolga". Den Schaden geben die Polizisten mit rund 1000 Euro an.

Publiziert in Polizei

BIRKEFEHL. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwoch Nachmittag in der Birkefehler Ortsmitte. Dabei sind vier junge Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war ein 21-jähriger Mann gegen 13.45 Uhr mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit auf der Gefällestrecke von Schameder in Richtung der Birkefehler Ortsmitte unterwegs.

In einer scharfen Linkskurve fuhr der junge Mann mit seinem Audi A4 frontal gegen eine Mauer. Dabei wurde er selbst leicht, seine drei gleichaltrigen Mitfahrer schwer verletzt. An der Einsatzstelle auf der Birkefehler Dammstraße kümmerten sich die DRK-Rettungsteams aus Erndtebrück (mit einem RTW und einem KTW) und aus Bad Berleburg (ein RTW, ein NEF) gemeinsam mit dem Bad Berleburger Notarzt um die Verletzten. Drei von ihnen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, ein weiterer ins Kreisklinikum nach Siegen.

Die Löschgruppe Birkefehl musste ausrücken, um ausgelaufenes Öl abzustreuen und aufzufangen, sowie einen Gullyeinfluss abzudichten. Der Pkw wurde beim Aufprall auf die Mauer total zerstört und musste abgeschleppt werden. Die Straße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett gesperrt.

Publiziert in SI Retter
Mittwoch, 12 Oktober 2011 14:17

Auto landet in Leitplanke: 5100 Euro Schaden

BERGHOFEN. Unverletzt ist am Dienstag eine Autofahrerin geblieben, als sie gegen 17 Uhr auf der Bundesstraße 236 zwischen Berghofen und Münchhausen mit ihrem Wagen in die Leitplanke fuhr.

Wie die Frankenberger Polizei am Mittwoch gegenüber der HNA mitteilte, geriet die 38-Jährige, die aus einem Ortsteil von Münchhausen stammt, aus Richtung Berghofen kommend am Ende einer lange Rechtskurve aus Unachtsamkeit rechts auf den rechten Grünstreifen.

Die Frau versuchte, gegenzulenken, dabei geriet ihr Wagen allerdings ins Schleudern und prallte in die Leitplanke am rechten Straßenrand. Die 38-Jährige blieb unverletzt, am Auto und an der Leitplanke entstand ein Schaden von insgesamt 5100 Euro.

Publiziert in Retter

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