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Dienstag, 04 Mai 2010 11:43

Gegen Baum: 52-Jähriger stirbt

KRÖGE. Ein Autofahrer ist am Dienstagvormittag von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Mann starb dabei. Der Unfall passierte gegen 11.30 Uhr auf der Landesstraße 3382 zwischen Battenfeld und Kröge. Nach ersten Angaben der Polizei ist der Mann mit seinem Skoda aus noch unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Der Wagen prallte gegen einen Baum und schleuderte herum. Mit dem Heck zur Fahrbahn kam das Auto zum Stillstand.

Die Feuerwehren aus Battenberg und Dodenau rückten aus, zunächst hatte es geheißen, der Verunglückte sei im Fahrzeug eingeklemmt. Die Rettungsschere kam jedoch nicht zum Einsatz. Notarzt und Rettungsassistenten versuchten über einen längeren Zeitraum, den Autofahrer zu reanimieren - vergeblich. Während des Einsatzes blieb die Unfallstelle komplett gesperrt. Möglicherweise hatte der Mann während der Fahrt einen Herzinfarkt und starb nicht unmittelbar an den Unfallfolgen.

Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 52-Jährigen aus der Großgemeinde Allendorf-Eder. Ein Gutachter nahm an der Unfallstelle die Arbeit auf, um den genauen Hergang zu klären. Zudem soll der Tote obduziert werden, um genauen Aufschluss auf die todesursache zu erlangen. Angaben über die Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. Gegen 13.15 Uhr rückten die Feuerwehren wieder ein.

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Mittwoch, 08 Dezember 2010 10:41

Weiterer schwerer Unfall: Hubschrauber

WELLEN. Wenige Stunden nach dem Unfall eines 21-Jährigen hat sich unweit der Unfallstelle ein Frontalzusammenstoß ereignet. Dabei erlitt eine 23-Jährige aus Obermöllrich schwerste Kopfverletzungen, die junge Frau wurde nach der Erstversorgung mit dem Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Kasseler Klinik geflogen. Der schwere Unfall hatte sich gegen 13.15 Uhr auf der Landesstraße 3383 zwischen Fritzlar-Geismar und Edertal-Wellen ereignet. Auch eine zweite beteiligte Frau erlitt schwere Verletzungen.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war eine 23-Jährige aus Obermöllrich mit ihrem Opel auf der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten. Dort stieß sie mit dem entgegenkommenden Auto einer 52-Jährigen aus Bad Wildungen zusammen.

Hinzugekommene Autofahrer kümmerten sich bis zum Eintreffen des Bad Wildunger Notarztes um die beiden Schwerverletzten. Die erneut alarmierten Feuerwehren aus Bergheim-Giflitz, Wellen und Hemfurth-Edersee brauchten diesmal nicht einzugreifen. Eingeklemmt war beim Eintreffen der Brandschützer niemand.

"Die schwerverletzte 23-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum Kassel geflogen", erklärte ein Polizeisprecher am späten Nachmittag. Da die Unfallursache unklar sei, habe ein Unfallsachverständiger die Arbeit aufgenommen. Aus diesem Grund blieb die Straße zwischen Wellen und Geismar für mehrere Stunden voll gesperrt.

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Dienstag, 27 März 2007 11:40

19-Jährige lebensgefährlich verletzt

LÖHLBACH. Lebensgefährliche Verletzungen hat eine 19-Jährige bei einem Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße 253 erlitten. Die junge Frau aus Gemünden und ihre 19 Jahre alte Beifahrerin aus Bad Wildungen waren am Dienstagnachmittag gegen 16.30 Uhr unterwegs auf der Bundesstraße 253 von Hundsdorf in Richtung Löhlbach. Auf einer Kuppe kam der Rover der Gemündenerin aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern und geriet auf die Gegenfahrbahn.

Hier stieß der Wagen frontal mit dem entgegenkommenden VW Golf einer 51-jährigen Bad Wildungerin zusammen. Beide Fahrzeuge wurden beim Aufprall total zerstört. Die 19-jährige Rover-Fahrerin erlitt schwerste, laut Polizei lebensgefährliche Verletzungen und wurde im Auto eingeklemmt.

Feuerwehrleute aus Hundsdorf und Bad Wildungen befreiten sie mit hydraulischem Gerät. Nach der Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsassistenten flog die Besatzung des hinzugerufenen Rettungshubschraubers Christoph 7 die junge Frau in die Städtischen Kliniken nach Kassel. Die Beifahrerin und die Golf-Fahrerin erlitten schwere, aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen. Sie kamen in Krankenhäuser nach Bad Wildungen und Frankenberg.

Die Bundesstraße blieb bis gegen 19 Uhr voll gesperrt. Grund dafür war neben den Rettungs- und Bergungsarbeiten auch der Einsatz eines Gutachters, der den genauen Hergang der Kollision klären soll. Der Schaden beläuft sich laut Frankenberger Polizei auf rund 15.000 Euro.

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Donnerstag, 23 Dezember 2010 10:31

Eisglätte: Straßen spiegelglatt, mehrere Unfälle

WALDECK-FRANKENBERG. Eisglätte hat die Straßen in gefährliche Rutschbahnen verwandelt. Es passierten zahlreiche Unfälle. Die Polizei appellierte an die Verkehrsteilnehmer, nur wirklich notwendige Fahrten anzutreten. Mehrere Straßen wurden gesperrt, unter anderem im Raum Volkmarsen, zwischen Elleringhausen und Volkhardinghausen sowie zwischen Landau und der Bundesstraße 251, am Abend wurden wegen Einsbruchgefahr auch die Strecken zwischen Netze und Naumburg sowie wegen Eisglätte die Landesstraße von Helsen nach Kohlgrund "dicht" gemacht - hier hing sogar ein Streifenwagen der Arolser Polizei fest.

In Waldeck-Frankenberg und im nordöstlichem Landkreis Kassel kam es laut Polizeisprecher Torsten Werner am Donnerstagnachmittag zu einer Vielzahl von Verkehrsunfällen auf spiegelglatten Straßen. Unfälle mit schweren Folgen blieben aber aus.

Zu mehreren Unfällen rückten nicht nur Notärzte und Rettungswagen-Besatzungen, sondern auch Feuerwehren aus. Auf der Landesstraße 3118 zwischen Nieder-Waroldern und Höringhausen war gegen 16 Uhr eine Autofahrerin mit ihrem VW Polo in den Graben und gegen einen Wasserdurchlass geschleudert. Die Frau galt zunächst als im Fahrzeug eingeklemmt. Feuerwehrleute aus Höringhausen und Sachsenhausen unterstützten die Rettungskräfte dabei, die verletzte Frau mit einem Spineboard aus dem im Graben liegenden Polo zu heben.

Wenig später krachte es zwischen Landau und Gasterfeld. Hier war ein VW Transporter von der eisglatten Bundesstraße 450 abgekommen und auf eine tiefer liegende Wiese gestürzt, wie sich das Fahrzeug überschlug (Foto). Brandschützer aus Bad Arolsen und Landau schnitten die Frontscheibe des Transporters heraus und befreiten den leicht verletzten Fahrer.

Die Wehren aus Usseln und Willingen rückten auf die Bundesstraße 251 in Richtung Neerdar aus. Im Bereich der Gaststätte Ohlenbeck war es ebenfalls durch Glätte zu einem Unfall gekommen, die Brandschützer brauchten nach Angaben von Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl aber lediglich Betriebsstoffe aufzunehmen. Details zu dem Unfall waren zunächst nicht bekannt. Selbst die Polizei habe wegen der Vielzahl nicht zu allen Unfällen ausrücken können, sagte am Abend der Leiter der Korbacher Station, Reiner Sauerland.

Auf der Bundesstraße 251 zwischen Ippinghausen und Bründersen blockierte am späten Nachmittag ein umgestürzter Lastwagen einer Korbacher Firma die komplette Straße. Den drei Insassen gelang es, sich allein aus dem Führerhaus zu befreien. Die Feuerwehr streute unter anderem ausgelaufenen Dieselkraftstoff ab. Angaben über die Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor.

Einsatzbereitschaft im Arolser Feuerwehrstützpunkt
Wie der stellvertretende Bad Arolser Stadtbrandinspektor Michael Seebold am Abend gegenüber 112-magazin.de erklärte, habe die Arolser Kernstadtwehr wegen der Glätte eine Einsatzbereitschaft im Stützpunkt eingerichtet. Im Ernstfall müssten die Freiwilligen so nicht erst von zu Hause zum Stützpunkt fahren, sondern könnten sofort ausrücken. Außerdem übernahm die Wehr die Bereitschaft, im Ernstfall weitere als die diensthabenden Notärzte im Raum Nordwaldeck von zu Hause abzuholen und als Zubringer an die Einsatzstellen zu transportieren. Diesen Dienst hätten Rettungsassistenten übernommen, die auch als Feuerwehrmänner aktiv seien, erklärte Seebold.

Eisregen am frühen Abend auch im Südkreis
Während am späten Nachmittag zunächst der Nordkreis vom Eisregen betroffen war, ging am frühen Abend auch im Bereich der Polizeistationen Bad Wildungen und Frankenberg Eisregen nieder. Die gesamte Nacht über ereigneten sich dort aber keine größeren Unfälle, wie die Polizeidienststellen in den beiden Städten am Freitagmorgen berichteten.

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Donnerstag, 21 Januar 2010 10:30

Frau rast unter Vordach: Einsturzgefahr

BAD AROLSEN. Eine 31 Jahre alte Autofahrerin ist gegen den massiven Pfosten eines Vordaches geprallt. Es drohte einzustürzen.

Die Frau aus Marsberg war in der Nacht zu Sonntag gegen 2.15 Uhr von Wetterburg kommend in Richtung Schloss unterwegs. Durch mangelnde Ortskenntnis und Unachtsamkeit, so die Arolser Polizei, fuhr die Marsbergerin an der Einmündung von der Wetterburger Straße zur Landauer Straße geradeaus - auf der gegenüberliegenden Straßenseite kam der Volvo V70 von der Fahrbahn ab, fuhr über den Bürgersteig hinweg und rammte den massiven Pfosten eines großen Vordaches frontal sowie ein dort geparktes Auto seitlich.

Der Eisenpfosten knickte ab und wurde aus seiner Bodenverankerung gerissen. Dem Vordach, das zu einem Wohn- und Geschäftshaus gehört, fehlte dadurch der nötige Halt - es neigte sich unter dem eigenen Gewicht und drohte einzustürzen. Die Autofahrerin blieb unverletzt, erlitt bei dem Unfall aber einen Schock.

Die von einem Passanten verständigte Polizei ließ über die Leitstelle die Feuerwehr alarmieren. Acht Kameraden unter Leitung von Wehrführer Gordon Kalhöfer rückten wenig später zur Unfallstelle aus. Die Einsatzkräfte stützten das Dach mit Schnellbaustützen ab. Nach der Bergung des Volvos streuten die Brandschützer ausgelaufene Betriebsstoffe ab und sperrten den Eingangsbereich des Gebäudes komplett ab.

Das Vordach muss laut Polizei abgerissen werden. Die Kosten für den Abriss der Konstruktion schätzte ein Beamter auf mindestens 3500 Euro. Am acht Jahre alten Volvo entstand Totalschaden von 8000 Euro. Der Schaden am geparkten Auto, ein Ford Mondeo Turnier, beläuft sich auf 2000 Euro.

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Montag, 28 Januar 2008 10:20

Lastwagen kollidieren: Ein Toter

SOMPLAR. Der Fahrer eines mit Kalk beladenen Lasters ist am Montagnachmittag bei einem schweren Unfall ums Leben gekommen. Der Zusammenstoß zweier Lastwagen passierte um kurz vor 14.30 Uhr auf der Landesstraße 3073 zwischen Frankenberg und Somplar auf einem Streckenabschnitt, der durch ein Waldstück führt. Ein von Somplar kommender, mit Düngekalk beladener größerer Sattelzug geriet in einem Gefällestück zunächst rechts auf die aufgeweichte Bankette. Beim Gegenlenken stürzte der Lkw auf die Gegenfahrbahn und rutschte auf einen entgegenkommenden Langholztransporter zu.

Der aus Diemelstadt kommende 45 Jahre alte Fahrer dieses Lastwagens versuchte noch auszuweichen, konnte aber einen Zusammenprall nicht verhindern. Der umgekippte Sattelzug aus dem Raum Saarlouis stieß mit der Fahrerkabine vorne links gegen das entgegenkommende Fahrzeug. Hierbei wurde die Fahrerkabine des Kalktransporters abgerissen und der 39 Jahre alter Fahrer tödlich verletzt. Der Mann stammt aus Dillingen im Saarland.

Feuerwehrleute befreiten die Leiche des Mannes aus dem völlig zerstörten Führerhaus. Der Fahrer des anderen Lastwagens blieb unverletzt. Neben den Rettungskräften und der Polizei war auch ein Sachverständiger im Einsatz, um den genauen Hergang des folgenschweren Unfalls zu rekonstruieren. Die Landesstraße blieb in diesem Abschnitt wegen der umfangreichen Bergungsarbeiten bis in den Abend hinein voll gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet.

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Mittwoch, 09 Mai 2007 11:17

Gegen Holzlaster: Autofahrer getötet

BAD WILDUNGEN. Beim Zusammenstoß seines Kleinwagens mit einem Holzlaster ist am Dienstagabend ein Autofahrer getötet worden.

Nach derzeitigem Stand der polizeilichen Ermittlungen befuhr ein Mann mit seinem Ford Fiesta um kurz nach 21 Uhr die Bundesstraße 253 aus Richtung Hundsdorf kommend in Richtung Fritzlar. Zwischen den Abfahrten Stadion und Industriegebiet Bad Wildungen geriet er mit seinem Fahrzeug in einer leichten langgezogenen abschüssigen Linkskurve auf feuchtnasser Fahrbahn aus bisher nicht bekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Holztransporter.

Der 30-jährige Fahrer des Holztransporters steuerte seinen Zug vor der Kollision noch auf die rechte Bankette, konnte jedoch einen Zusammenstoß nicht vermeiden. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Ford Fiesta quer über die Fahrbahn geschleudert und kam am rechten Fahrbahnrand zum Stillstand. Der Fahrzeugführer, der allein im Wagen war, wurde im Fahrzeug eingeklemmt und erlag am Unfallort seinen Verletzungen. Die Polizei konnte die Identität des Mannes erst in der Nacht zu Mittwoch klären: Es handelt sich um einen 40-jährigen Spätaussiedler aus der Ukraine, der mit seiner Familie in Bad Wildungen wohnte.

Der Lkw-Fahrer aus der Großgemeinde Haina geriet mit dem Zug, der mit Stammholz beladen war, nach dem Zusammenstoß in Schleudern. Vermutlich stellte sich zunächst der Anhänger quer und die Zugmaschine der Marke Scania sowie der Hänger stürzten um. Dabei wurde der Fahrzeugführer, der ebenfalls allein unterwegs war, leicht verletzt. Da beim Umstürzen des Gespanns die Sicherungsgurte der Ladung rissen, wurde das etwa drei bis vier Meter lange Stammholz zum Teil auf der Fahnbahn verteilt.

An den beiden unfallbeteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden in von etwa 60.000 Euro. Am Ford Fiesta entstand Totalschaden. Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kassel ein Unfallsachverständiger hinzugezogen.

Im Zuge der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme blieb die Bundesstraße 253 bis 2.15 Uhr voll gesperrt. Etwa 25 Einsatzkräfte der Wildunger Feuerwehr unter Leitung von Stadtbrandinspektor Udo Paul befreiten den tödlich Verletzten mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem völlig deformierten Wrack. Mitarbeiter der Straßenmeisterei Bad Wildungen, die den Streckenabschnitt sperrten, mussten nach der Bergung der Fahrzeuge die Straße reinigen.

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Donnerstag, 27 Mai 2010 11:15

Auto prallt gegen Reisebus: Ein Toter / VIDEO

USSELN/DÜDINGHAUSEN. Beim Zusammenstoß eines Autos mit einem Reisebus ist am Donnerstag ein Niederländer (19) gestorben. Der 19-Jährige war Beifahrer in einem VW Polo, den ein gleichaltriger Landsmann am Donnerstag gegen 15 Uhr von Usseln kommend in Richtung Medebach steuerte. Wenige hundert Meter hinter der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen geriet der Polo in einer Linkskurve der Landesstraße 854 nach rechts auf die Bankette.

Beim Versuch, das Auto wieder auf die Straße zurückzubringen, verlor der Fahrer die Kontrolle über den Polo. Der geriet ins Schleudern und prallte quer mit der Beifahrerseite in einen entgegenkommenden Reisebus. Nach dem Zusammenstoß kam der Polo von der Straße ab und auf einer angrenzenden Wiese entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung zum Stehen. Der 19-Jährige auf dem Beifahrersitz war vermutlich sofort tot. Der Fahrer zog sich schwere Verletzungen zu.

Abruptes Ende einer Sauerland-Rundfahrt
Die 20 Businsassen einer Reisegruppe aus Plön an der Ostsee kamen ebenso wie der Reiseleiter aus Willingen und die 50 Jahre alte Busfahrerin mit dem Schrecken davon. Alle Businsassen wurden an der Unfallstelle mit Taxis abgeholt und zu ihrem Hotel in Willingen gefahren. Die Feriengäste waren nach Angaben des Reiseleiters auf dem Rückweg von einer Sauerland-Rundfahrt, als der Unfall passierte. Ein Notfallseelsorger betreute die teils geschockten Urlauber.

Neben mehreren Streifenwagen der Polizei, drei Rettungswagen und dem Winterberger Notarzt waren auch die Feuerwehren aus Medebach, Oberschledorn und Düdinghausen mit 40 Kräften und ihrem Feuerwehr-Arzt ausgerückt. Ursprünglich hatte es geheißen, die Auto-Insassen seien eingeklemmt. Beim Eintreffen der Wehren sei der schwer verletzte Fahrer jedoch bereits aus dem Fahrzeug befreit gewesen, erklärte der Einsatzleiter der Feuerwehr, Thomas Just (Medebach) gegenüber 112-magazin.de. Die Kameraden hätten das Auto gesichert, vorsorglich einen Löschangriff vorbereitet und für die Bergung des Verstorbenen hydraulische Geräte in Stellung gebracht. Weil an dem Bus Kühlerflüssigkeit auslief, fingen andere Feuerwehrleute diese mit einer Wanne auf.

Fahrzeuge sichergestellt, Gutachter eingeschaltet
In Absprache mit der Staatsanwaltschaft stellte die Polizei das Auto und den Bus sicher. Außerdem nahm ein Gutachter seine Arbeit an der Unfallstelle auf. Er soll den Hergang des folgenschweren Unfalls rekonstruieren. Der Schaden beläuft sich auf rund 25.000 Euro, wie ein Polizist an der Unfallstelle sagte.

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Sonntag, 20 Mai 2007 11:10

Schwerer Unfall: Elf Verletzte

VIERMÜNDEN. Bei einem Zusammenstoß auf der Bundesstraße 252 haben am Sonntag insgesamt elf Menschen Verletzungen erlitten.

Der Unfall ereignete sich gegen 16.30 Uhr. Ein Ford Fiesta und ein VW-Bus waren zusammengestoßen. Nach Angaben der Polizei befuhr der mit vier jungen Geschwistern besetzte Ford die Bundesstraße von Viermünden in Richtung Korbach. Der Kleinwagen geriet aus unbekannter Ursache nach rechts auf die Bankette, fuhr wieder auf der Fahrbahn, stellte sich quer und prallte schließlich mit der rechten Heckseite gegen den entgegenkommenden Bus, der durch die Wucht des Aufpralls auf die rechte Seite kippte. Das Heck des Fiestas wurde stark eingedrückt.

Eine junge Frau, die hinten rechts saß, war im Fahrzeug eingeklemmt und musste mit der Rettungsschere von der Feuerwehr aus dem Wagenwrack geschnitten werden. Die Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 nach Marburg geflogen. Die Brandschützer halfen auch dabei, die zweite Frau zu befreien, die hinten links saß.

Bei den Insassen des Fords handelt es sich um vier Geschwister, zwei Frauen und zwei Männer aus Frankenberg. Am Steuer saß ein 21-Jähriger, auf dem Beifahrersitz sein 20-jähriger Bruder. Im Fond saßen die beiden 18 und 17 Jahre alten Schwestern. Welche der beiden die lebensgefährlichen Verletzungen erlitt, sagte die Polizei am Abend nicht.

Der Fahrer war trotz seiner schweren Verletzungen nach dem Unfall offenbar unter Schock etwa 300 Meter in Richtung Viermünden gelaufen und dort zusammengebrochen. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 25 in die Siegener Uni-Klinik gebracht. Die beiden vorne rechts und hinten links sitzenden Geschwister erlitten laut Polizei ebenfalls schwere Verletzungen und kamen in umliegende Kliniken.

Im Bus saßen fünf geistig behinderte Erwachsene und zwei Betreuer aus Lollar bei Gießen. Um sie kümmerten sich neben Helfern des DRK-Rettungsdienstes auch Mitglieder der Viermündener Feuerwehr. Sie erlitten laut Polizei alle leichte Verletzungen, die im Frankenberger Krankenhaus behandelt wurden.

Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Marburg ein Gutachter eingeschaltet. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt.

Im Einsatz waren insgesamt sechs Rettungswagen von DRK-Rettungsdienst und von der Schnelleinsatzgruppe (SEG), die Notärztin aus Röddenau, der leitende Notarzt Dr. Ecke Tammen aus Bad Arolsen, zwei Rettungshubschrauber, mehrere Polizeistreifen, ein Notfallseelsorger sowie die Feuerwehren aus Frankenberg und Viermünden.

Den Schaden bezifferte ein Polizeisprecher auf 35.000 Euro. Die Bundesstraße blieb in diesem Bereich bis 18.35 Uhr gesperrt, Polizisten leiteten den Verkehr um.

 

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Sonntag, 22 November 2009 10:05

Fahranfänger hinterlässt Trümmerfeld

TWISTE. Ein Fahranfänger hat in der Nacht zu Sonntag die Kontrolle über sein Auto verloren und ein Trümmerfeld hinterlassen. Bei dem Unfall am frühen Sonntagmorgen gegen 1 Uhr zog sich der vermutlich nicht angeschnallte 18-Jährige aus Bad Arolsen schwere Verletzungen zu. Notarzt und Rettungsassistenten versorgten ihn an der Unfallstelle und lieferten den Verletzten anschließend ins Bad Arolser Krankenhaus ein.

Führerschein erst seit drei Monaten
Der Fahranfänger, der laut Polizei erst seit etwa drei Monaten den Führerschein besitzt, war mit einem älteren VW Golf von Bad Arolsen kommend in Richtung Korbach unterwegs. In der Ortsdurchfahrt von Twiste überholte der 18-Jährige den Angaben zufolge einen vor ihm fahrenden Wagen und verlor anschließend die Kontrolle über sein Auto - die Beamten geben Unachtsamkeit und nicht angepasstes Tempo als Ursachen an. Alkohol habe keine Rolle gespielt, wie der Dienstgruppenleiter am Sonntagmorgen gegenüber 112-magazin.de erklärte.

Der Golf kam in Höhe des alten Kornhauses nach links von der Straße ab und rammte dort mit großer Wucht einen Audi A3, einen VW Transporter und einen Findling. Der Bulli und der Stein wurden etwa zehn Meter weit katapultiert, der Golf beschädigte außerdem einen Baum und kam schließlich völlig zerstört an einer Hausecke des Kornhauses zum Stehen. Auch an A3 und Bulli entstand Totalschaden.

Mehr als 20.000 Euro Schaden
Auf dem Grundstück, in der Seitenstraße "Am Schwimmbad" sowie auf der Hauptstraße lagen unzählige Trümmerteile und Scherben, außerdem liefen Betriebsstoffe aus den beschädigten Fahrzeugen aus. Die Twister Feuerwehr rückte aus und beseitigte das Trümmerfeld. Der Schaden an Golf, A3 und Transporter beträgt laut Polizei 22.000 Euro. Weitere 1500 Euro rechneten die Beamten für den Schaden an Baum, Haus und Findling.

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