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Freitag, 03 Juni 2011 13:59

Von Auto überrollt: 32-Jähriger getötet

WILLINGEN/BRILON-WALD. Ein 32-Jähriger ist in der Nacht von einem Auto erfasst, überrollt und tödlich verletzt worden. Der Mann aus dem Raum Gummersbach (Nordrhein-Westfalen) hatte in der Nacht zu Freitag wenige hundert Meter hinter der Landesgrenze mitten auf der Bundesstraße zwischen Willingen und Brilon-Wald gesessen, als eine 33 Jahre alte Frau aus Brilon die Strecke kurz nach Mitternacht in Richtung Brilon befuhr. In einer langgezogenen Rechtskurve konnte sie dem auf ihrer Fahrbahn sitzenden Mann nicht mehr ausweichen - ihr Kia Sorento erfasste und überrollte den 32-Jährigen.

Während der Mann mit schwersten Verletzungen auf der Fahrbahnmitte liegen blieb, kam das Auto der Frau etwa 100 Meter nach der Kollision am rechten Straßenrand zum Stehen. Die Fahrerin erlitt einen Schock. Sie wurde zunächst von hinzukommenden Verkehrsteilnehmern betreut, bevor Rettungskräfte sie in ein Krankenhaus einlieferten. Für den überrollten Mann konnten der eingesetzte Korbacher Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens aber nichts mehr tun. Er war vermutlich sofort tot.

Die Polizei sperrte die Bundesstraße in beiden Richtungen. Am Willinger Ortsrand regelten Beamte der Korbacher Station den Verkehr, aus Richtung Brilon hinzukommende Autofahrer schickten die westfälischen Kollegen über andere Routen nach Willingen. Kameraden der Feuerwehr Hoppecke leuchteten die Unfallstelle großflächig aus und reinigten die Fahrbahn später. Noch in der Nacht nahm ein Gutachter die Arbeit am Unglücksort auf.

Wohin der 32-Jährige in der Nacht wollte und warum er sich auf die Bundesstraße gesetzt hatte, wusste die Polizei zunächst nicht. Auch war unklar, ob der Mann alkoholisiert war. Die Ermittlungen dauern an. Zeugen, die Angaben zu dem Unfall machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Brilon, Telefon 02961/90200 in Verbindung zu setzen.

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Donnerstag, 31 Januar 2008 12:53

Bulli nach Unfall ausgebrannt

HELSEN. Nach einem Glätteunfall auf der Bundesstraße 252 ist in der Nacht zu Donnerstag ein Pritschenwagen ausgebrannt. Der 34 Jahre alter Fahrer aus Bad Arolsen und sein 37-jähriger Beifahrer und Arbeitskollege aus Volkmarsen hatten laut Polizei bei dem Unfall "wirklich Glück", wie der Dienstgruppenleiter der Arolser Polizeistation am Donnerstagmorgen berichtete. So sei zum Unfallzeitpunkt gegen 1 Uhr kein Gegenverkehr gekommen. Bei einem Zusammenstoß wäre der Unfall nicht so glimpflich ausgegangen.

Den Angaben zufolge waren die beiden Kollegen auf der Bundesstraße von Diemelstadt kommend in Richtung Bad Arolsen unterwegs, als der Pritschenwagen auf einer Brücke bei Helsen auf Glätte geriet. Der VW-Transporter schleuderte zunächst gegen die rechte Leitplanke, rutschte dann über beide Fahrspuren und stieß neben der Fahrbahn in die linke Schutzplanke. Bei dem Unfall blieben die beiden Insassen unverletzt.

Der Bulli ging jedoch kurz nach dem Aufprall in Flammen auf. Der Beifahrer verständigte die Polizei, die ließ über die Leitstelle Notarzt, Rettungswagen und die Bad Arolser Feuerwehr alarmieren. Während es für die Medizinier nichts zu tun gab und sie rasch wieder abrückten, löschten Feuerwehrleute unter Atemschutz das brennende Fahrzeug. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehr als 10.000 Euro. Die rund 20 Einsatzkräfte leuchteten zudem die Unfallstelle aus und räumten die Fahrbahn auf.

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Montag, 28 Februar 2011 12:51

Wagenheber rutscht weg: Schwerst verletzt

KORBACH. Weil ein Wagenheber beim Arbeiten wegrutschte, ist ein Mann unter seinem Pkw eingeklemmt und schwer verletzt worden.  Der Korbacher erlag einige Tage später in einer Kasseler Klinik seinen Verletzungen.

Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr hatte der 64 Jahre alte Mann gegen 16.30 Uhr auf dem Hinterhof eines Mehrfamilienhauses seinen Wagen aufgebockt und einen Reifen abmontiert. Wohl weil er etwas nachschauen beziehungsweise reparieren wollte, sei er dann unter seinen Mercedes gekrochen. In diesem Moment sei der auf einer nassen Schotterfläche aufgestellte Wagenheber umgekippt. Das Fahrzeug fiel auf den 64-Jährigen, der komplett eingeklemmt wurde.

Von Ehefrau gefunden
Wie lange der Mann schwerverletzt und ohne Bewusstsein unter dem Wagen gelegen hatte, vermochten die Korbacher Polizei und die Feuerwehr nicht genau sagen. Doch müssen es mehrere Minuten gewesen sein, ehe die Ehefrau ihn dort fand und die Polizei alarmierte.

Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen zu dem Mehrfamilienhaus an der Arolser Landstraße aus. Der Schwerverletzte wurde von den Feuerwehrleuten unter dem Auto hervorgeholt. Dazu setzten die Einsatzkräfte unter anderem spezielle Hebekissen ein, die mit Pressluft befüllt werden. Notarzt und Rettungskräfte des DRK reanimierten den Mann.

Wegen der Schwere seiner Verletzungen wurde der Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel angefordert. Dieser landete auf der Rasenfläche hinter dem Mehrfamilienhaus - zwischen Arolser Landstraße und der Straße Am Jungfernstein - und brachte den Schwerverletzten wenig später zur Behandlung in das Klinikum Kassel. Dort erlag der Mann nach einigen Tagen seinen Verletzungen.

Weil auch die Enkelkinder des 64-Jährigen den eingeklemmten und schwerverletzten Opa gesehen hatte, forderte die Polizei einen Notfallseelsorger an, um die Verwandten zu betreuen.

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Montag, 27 Juni 2011 13:48

Motorradfahrer (25) bei Unfall getötet

FÜRSTENBERG. Ein 25 Jahre alter Motorradfahrer ist am Montagabend beim Zusammenstoß mit einem Auto tödlich verletzt worden. Der 25-jährige Lichtenfelser hatte sich Polizeiangaben zufolge am Montagabend mit anderen Motorradfahrern in Goddelsheim getroffen und war mit den Bekannten gegen 19 Uhr zu einer Ausfahrt aufgebrochen. Die Tour führte von Goddelsheim über Immighausen in Richtung Fürstenberg - und endete kurz hinter einem Gehöft in einer Tempo-70-Zone auf tragische Weise: Vermutlich durch einen Bremsfehler, so die Polizei, verlor der an zweiter Position in der Gruppe fahrende junge Mann in einer langgezogenen Rechtskurve die Kontrolle über seine Suzuki "Bandit".

Die Maschine kam zu Fall, rutschte quer über die Straße, wurde von einem entgegen kommenden VW Polo einer 21-jährigen Lichtenfelserin überrollt und schleuderte auf eine Wiese. Der Motorradfahrer wurde vom Auto nach vorn katapultiert und schließlich auf seine ursprüngliche Fahrspur zurückgeschleudert. Nach einigen Metern kam der Polo zum Stehen.

Der Motorradfahrer zog sich so schwere Verletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle starb. Der Korbacher Notarzt, die Besatzung eines Rettungswagens, die Lichtenfelser "Helfer vor Ort" des DRK und die Besatzung des ebenfalls angeforderten Rettungshubschraubers Christoph 7 aus Kassel konnten nichts mehr für den jungen Mann tun. Die Autofahrerin erlitt einen Schock. Tief betroffen nahmen auch die Bekannten des Getöteten das Geschehen auf.

Die Kreisstraße 50 blieb längere Zeit in beiden Richtungen gesperrt, Verkehrsteilnehmer mussten wenden oder über Feldwege ausweichen. Die Polizei forderte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen an, der die näheren Umstände des folgenschweren Unfalls klären soll. Die Motorradfahrer seien offenbar nicht zu schnell unterwegs gewesen, erklärte der Dienstgruppenleiter an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de. Der Schaden an Auto und Motorrad beläuft sich auf rund 10.000 Euro.

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Dienstag, 02 Juni 2009 13:45

Zusammenstoß: Motorradfahrer getötet

BRILON. Ein 39 Jahre alter Motorradfahrer ist frontal mit einem Auto zusammengestoßen und dabei tödlich verletzt worden.

Der folgenschwere Unfall war am Pfingstmontag gegen 16.30 Uhr auf der Bundesstraße 516, der Möhnestraße bei Brilon, passiert. Ein Motorradfahrer war frontal in einen entgegenkommenden Opel Signum geprallt. Zwei zufällig anwesende Ärzte sowie die Feuerwehr versuchten den 39-jährigen Motorradfahrer zu reanimieren. Er verstarb jedoch noch an der Unfallstelle. Das berichtete der Sprecher der Feuerwehr Brilon, Marc Heines, am Abend.

In dem Auto befand sich eine junge Familie. Der 35-jährige Mann und seine gleichaltrige Frau wurden jeweils leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Tochter, erst neun Monate alt, wurde durch ihren Kindersitz geschützt und blieb unverletzt.

Das Motorrad wurde durch den Aufprall in mehrere Teile zerrissen. Die Feuerwehr löschte die brennenden Teile ab. Insgesamt war der Löschzug Brilon mit zwölf Einsatzkräften vor Ort. Die Aufräumarbeiten dauerten bis gegen 21 Uhr. Die Möhnestraße blieb für die gesamte Zeit voll gesperrt. Zur Schadensursache und zur Schadenshöhe lagen zunächst keine Angaben vor.

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Montag, 05 Oktober 2009 13:44

Schwerer Unfall auf B 253: Hubschrauber

LÖHLBACH. Ein 56-Jähriger ist bei einem Verkehrsunfall auf der B 253 zwischen Löhlbach und Dainrode schwer verletzt worden. Der Mann aus Frankenberg musste mit dem in Reichelsheim in der Wetterau stationierten Rettungshubschrauber Christoph Hessen in die Universitätsklinik nach Frankfurt gebracht werden, berichtet die HNA. Vorher war der Mann von Einsatzkräften der Löhlbacher Feuerwehr aus seinem völlig demolierten Wagen herausgeschnitten worden.

Laut Frankenberger Polizei ereignete sich der Unfall am Montag um 15.20 Uhr. Zu dieser Zeit war der Frankenberger mit seinem roten VW Polo auf der Bundesstraße aus Löhlbach kommend in Richtung Dainrode unterwegs. 300 Meter vor der Abzweigung nach Frankenau - so die Polizei - geriet der 56-Jährige in einer langgezogenen Linkskurve mit seinem Wagen aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er frontal mit einem Daimler-Benz Sprinter eines Paketdienstes zusammen.

Nach Angaben der Beamten war der Aufprall der beiden Fahrzeuge so stark, dass der Polo wieder auf seine Fahrbahn und anschließend in den Wald geschleudert wurde. Dort krachte der VW frontal gegen einen Baum.

Bei dem Unfall wurde auch der Fahrer des Sprinters verletzt. Der 25 Jahre alte Mann aus Kassel war nach dem Unfall zwar noch ansprechbar, musste aber mit einem Schock ins Frankenberger Krankenhaus gebracht werden.

Nach dem Frontalzusammenstoß bot sich den Rettungskräften ein Bild der Verwüstung. Der Motorblock des Sprinters, der durch den Aufprall ebenfalls im Straßengraben landete, war total demoliert. Der Motor des Polos lag etliche Meter weiter im Wald. Im Einsatz waren auch 14 Einsatzkräfte der Löhlbacher Feuerwehr, zudem Mitarbeiter der Straßenmeisterei Bad Wildungen.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, der sich nach ersten Schätzungen auf 25.000 Euro beläuft. Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs wurden in Absprache mit der Staatsanwaltschaft beide Fahrzeuge sichergestellt, zudem wurde ein Gutachter hinzugezogen. 

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Montag, 25 April 2011 12:10

Unfall: Kradfahrer fliegt 70 Meter weit

MEDEBACH. Ein Motorradfahrer aus Korbach ist bei einem Unfall kurz vor Medebach schwer verletzt worden - Hubschrauber. Der Motorradfahrer war nach dem Unfall am späten Montagnachmittag laut Polizei nicht mehr ansprechbar und wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Klinik geflogen. Am Dienstag hatte sich der Zustand des 25-jährigen Korbachers stabilisiert, wie Polizeisprecher Stefan Trelle auf Anfrage von 112-magazin.de erklärte.

Nach Angaben der Polizeileitstelle in Meschede war es am Ostermontag gegen 17.30 Uhr zu dem schweren Unfall gekommen, an dem auch ein 23 Jahre alter Quadfahrer aus Winterberg beteiligt war. Dieser blieb nach ersten Informationen unverletzt.

Motorrad rammt Quad beim Überholen
Der Quadfahrer war den Angaben zufolge in einer Gruppe von mehreren Quads auf der L 617 aus Richtung Hillershausen kommend in Richtung Medebach unterwegs. Er fuhr an zweitletzter Stelle. Der nachfolgende Motorradfahrer wollte die langsameren Quads überholen. Das Fahrzeug an letzter Position in der Kolonne überholte der Motorradfahrer gerade, als das zweitletzte Quad nach links zum Abbiegen ausscherte. Der Zweiradfahrer fuhr dem Quad auf und wurde von der Maschine geschleudert.

Während sein Motorrad und er kurz vor dem Ortseingang auf der Korbacher Straße liegenblieben, kam das Quad nach links von der Fahrbahn ab und fuhr auf dem geschotterten Randstreifen neben einem stehenden Lastwagen gegen die Böschung.

Notarzt und Rettungswagenbesatzung versorgten den schwer verletzten Motorradfahrer aus Korbach und forderten umgehend einen Rettungshubschrauber an. Die orangefarbene Maschine ging wenig später auf einer Wiese neben der Unfallstelle nieder.

Fahrzeuge sichergestellt
Die Polizei stellte Quad und Motorrad für weitere Untersuchungen sicher. Die Korbacher Straße blieb während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme voll gesperrt, Einsatzkräfte der Medebacher Feuerwehr sicherten die Unfallstelle ab und reinigten später die Fahrbahn.

Unklar war laut Polizeisprecher Trelle zunächst auch, ob der Quadfahrer vor dem Ausscheren geblinkt hat. Die Polizei bittet daher mögliche Zeugen, sich beim zuständigen Verkehrskommissariat in Winterberg zu melden. Die Rufnummer lautet 02981/90200.

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Samstag, 21 Mai 2011 12:09

Gegen Baum: 47-Jähriger stirbt

NORDENBECK. Tödliche Verletzungen hat ein 47-Jähriger erlitten, als er am späten Freitagabend frontal gegen einen Baum stieß. Der Mann aus einem Lichtenfelser Stadtteil war am späten Freitagabend gegen 22.20 Uhr mit seinem VW Bora Kombi von Goddelsheim kommend in Richtung Nordenbeck unterwegs. Auf einer Geraden kam der Wagen aus bislang noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Landesstraße 3076 ab, prallte frontal gegen einen Baum, schleuderte herum und blieb völlig zerstört auf der linken Spur entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung stehen.

Ein kurz nach dem Unfall hinzukommender Autofahrer, zufällig ein Bekannter des 47-Jährigen, befreite den Schwerverletzten aus dem Wagen - wenig später erlag der Lichtenfelser seinen schweren Verletzungen. Die Besatzung eines Rettungswagens sowie der Korbacher Notarzt konnten nichts mehr für den Mann tun. Er war laut Polizei nicht angeschnallt.

Umgebung nach möglichen weiteren Insassen abgesucht
Weil der Fahrer zunächst als in seinem Fahrzeug eingeklemmt galt, alarmierte die Leitstelle neben den Rettern auch die Feuerwehren aus Nordenbeck, Goldhausen und Korbach - hydraulisches Gerät brauchten die Einsatzkräfte unter Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Carsten Vahland aber nicht vorzunehmen. Die Brandschützer des Korbacher Stützpunktes kehrten umgehend in die Kreisstadt zurück, die Kameraden aus Nordenbeck und Goldhausen unterstützten den Rettungsdienst, sicherten die Unfallstelle ab, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab und reinigten die Fahrbahn. Weil zeitweise nicht klar war, ob eventuell weitere Insassen im Bora gesessen hatten, suchten Feuerwehrleute die umliegenden Wiesen und Felder ab. Die Brandschützer fanden aber niemanden.

Die Polizei stellte das Fahrzeugwrack für weitere Ermittlugnen sicher. Am Wagen entstand Totalschaden. Angaben zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. Die Landesstraße war ab etwa 0.20 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.

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Sonntag, 07 September 2008 12:03

Betrunken, eingeschlafen: Fünf Verletzte

VOLKMARSEN. Ein Betrunkener (21) ist vermutlich am Steuer eingeschlafen und hat einen Unfall mit fünf Verletzten ausgelöst.

Der Unfall, der am Sonntagmorgen gegen 5.15 Uhr auf dem Külter Weg zwischen Volkmarsen und Külte passierte, löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus: Insgesamt waren zwei Notärzte, der Leitende Notarzt Dr. Ecke Tammen, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, die Besatzungen von fünf Rettungswagen aus Bad Arolsen, Warburg, Wolfhagen und Bad Emstal, rund 40 Feuerwehrleute aus Volkmarsen und Külte sowie zwei Streifen der Bad Arolser Polizei im Einsatz.

Nach Angaben der Polizei waren fünf junge Leute im Alter zwischen 20 und 22 Jahren auf dem Heimweg von einem Diskobesuch in Kassel nach Külte und Herbsen. Auf dem ausgebauten Feldweg von Volkmarsen in Richtung Külte kam der 21 Jahre alter Fahrer des Renault Clio nach rechts von der Strecke ab, durchfuhr einen Graben zwischen einem Brückengeländer und einem Baum hindurch und prallte schließlich in Höhe einer Pumpstation frontal gegen einen Wasserdurchlass. Dabei zogen sich die vier jungen Männer und ihre 22 Jahre alte Begleiterin teils schwere Verletzungen zu. Die 22-Jährige kletterte nach dem Aufprall aus dem total zerstörten Renault und lief zu einem Bauernhof in der Nähe, um Hilfe zu holen.

Fahrzeugdach mit Rettungsschere abgetrennt
Um den am schwersten verletzten 20 Jahre jungen Beifahrer aus dem Wagen zu befreien, forderte der Rettungsdienst die Feuerwehr an. Die Kameraden unter Leitung von Stadtbrandinspektor Eberhard Henkelmann trennten das Fahrzeugdach mit der Rettungsschere ab und unterstützten die Mediziner beim Befreien des 20-Jährigen. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle brachten die Rettungsassistenten die Verletzten in die Kliniken von Warburg, Bad Arolsen und Wolfhagen. Alle Insassen seien angegurtet gewesen, so die Polizei. Dies sei der Grund dafür, dass der Unfall nicht noch weit schlimmere Folgen hatte.

Mindestens drei der fünf jungen Leute waren den Angaben zufolge alkoholisiert - darunter auch der Fahrer. Die Polizei zog seinen Führerschein ein und ordnete eine Blutentnahme an. Ein Atemalkoholtest an der Unfallstelle hatte zuvor den Verdacht der Beamten bestätigt. Über die Ursache des Unfalls sagte ein Polizist, der Fahrer sei möglicherweise eingeschlafen und von der Fahrbahn abgekommen.

An dem Kleinwagen entstand Totalschaden, den die Ermittler mit rund 3000 Euro bezifferten.

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Mittwoch, 08 Dezember 2010 10:44

Gegen Baum: 21-Jähriger eingeklemmt

WELLEN. Ein 21-jähriger Autofahrer ist bei einem missglückten Überholmanöver auf glatter Straße gegen einen Baum geprallt.

Der junge Mann, der am Mittwochmorgen gegen 8.20 Uhr mit einem Volvo auf der Landesstraße 3383 von Wellen kommend in Richtung Bergheim unterwegs war, erlitt schwere Verletzungen und wurde im total zerstörten Fahrzeug eingeklemmt.

Nach Angaben der Polizei wollte der in Edertal wohnende 21-Jährige einen Lastwagen überholen und geriet dabei auf glatter Fahrbahn ins Schleudern. Der Volvo kam nach links von der L 3383 ab und prallte seitlich gegen einen Baum. Die Leitstelle alarmierte neben dem Wildunger Notarzt und einer Rettungswagenbesatzung auch die Feuerwehren aus Hemfurth-Edersee, Bergheim Giflitz und Wellen. Der junge Mann, der laut Polizei multiple Knochenbrüche erlitten hatte, war vor allem im Fußraum eingeklemmt.

Zunächst gerammten Baum gefällt, dann Verletzten befreit
Um an den Wagen zu gelangen, hatten die Feuerwehrleute unter Leitung des Bergheim-Giflitzer Wehrführers Wilhelm Höhne den gerammten Baum fällen müssen. Die Brandschützer setzten danach hydraulische Geräte ein, um den Schwerverletzten zu befreien. Außerdem nahmen die Einsatzkräfte Scheinwerfer vor - um den Patienten bei eisigen Temperaturen zu wärmen. Es dauerte etwa eine Stunde, bis der Fahrer befreit war. Laut Gemeindebrandinspektor Manfred Hankel gingen die Einsatzkräfte dabei sehr patientenschonend vor, was allerdings mehr Zeit in Anspruch nehme. Nach der Versorgung durch die Rettungskräfte bereits im Unfallwagen sowie später im RTW wurde der 21-Jährige in eine Wildunger Klinik eingeliefert.

Was genau den Unfall ausgelöst hatte, wusste die Polizei an der Unfallstelle noch nicht. Eine Zeugin, die direkt hinter dem Volvo des 21-Jährigen ebenfalls in Richtung Bergheim fuhr, habe einen Schock erlitten. Die Frau habe daher ebenso wie der Schwerverletzte noch nicht zum Unfallhergang befragt werden können.

Am Volvo 460 entstand Totalschaden, der Wagen hatte laut Polizei einen Wert von etwa 5000 Euro. Die Strecke blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt. Von Wellen her leiteten Feuerwehrleute den Verkehr um, in Bergheim übernahm dies eine Polizeistreife.

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