Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Unfall

Freitag, 07 Oktober 2011 15:20

Fahranfängerinnen geraten in Gegenverkehr

KREUZTAL. Zwei Fahranfängerinnen sind unabhängig voneinander verunglückt. In einem Fall wurde die Verursacherin ebenso wie ein weiterer Beteiligter verletzt - zum Glück nur leicht.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war eine 18-jährige Autofahrerin aus Wenden am Donnerstagnachmittag vermutlich aufgrund einer Ölspur in einer Kurve der Ostheldener Straße in den Gegenverkehr geraten und dort mit einem entgegenkommenden Wagen kollidiert. Beide Beteiligte wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 10.000 Euro.

Kurz zuvor war bereits eine andere Fahranfängerin aus dem Kreis Olpe auf der Heesstraße in Fahrtrichtung Junkernhees verunglückt. Die 20-Jährige war ebenfalls in einer Kurve, jedoch aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, ins Schleudern geraten und dann auch mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengeprallt. Verletzt wurde bei diesem Unfall niemand. Der Schaden in diesem Fall beträgt 3500 Euro.

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Dienstag, 04 Oktober 2011 18:49

Erst Auto gestreift, dann gegen Lkw gekracht

NETPHEN. Ein 67-Jähriger ist mit seinem Auto in den Gegenverkehr geraten. Dabei streifte er zunächst ein Auto auf der Gegenspur und rammte schließlich einen Lkw. Dessen Fahrer wurde verletzt.

Ein 67-Jähriger Mann befuhr am Dienstagmorgen mit seinem Wagen die Herborner Straße (L 729) aus Richtung Hainchen kommend in Richtung Netphen. Im Auslauf einer Kurve geriet er auf den Fahrstreifen für den Gegenverkehr, streifte dabei einen entgegenkommenden Wagen und prallte danach noch gegen einen ebenfalls entgegenkommenden Lkw.

Der Fahrer des Lkw wurde bei dem Unfall leicht verletzt und vorsorglich ins Krankenhauseingeliefert. Der Schaden an allen Fahrzeugen summiert sich nach Angaben eines Polizeisprechers auf rund 10.000 Euro.

Publiziert in SI Retter
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Dienstag, 04 Oktober 2011 13:26

Rollerfahrer schwer verletzt

AMÖNEBURG. Schwere Verletzungen zog sich ein Rollerfahrer am Sonntag, 2. Oktober,
auf der L 3048 zwischen Roßdorf und Kirchhain zu.

Der in Richtung Kirchhain fahrende 64-Jährige wollte gegen 16.35 Uhr nach links in
einem geteerten Feldweg (Richtung Kleinseelheim) abbiegen und wurde
dabei von einem hinter ihm fahrenden Golf überholt. Der Mann krachte
bei dem Abbiegevorgang in die Beifahrerseite des Golfs und stürzte.

Er musste mit schweren Verletzungen in die Uni-Klinik gebracht werden.
Nach Angaben der Golf-Fahrerin soll der Biker weder geblinkt noch sich
zuvor umgeschaut haben.
Der Sachschaden beträgt 2200 Euro.Zeugen melden sich bitte bei der Polizei in Stadtallendorf,
Tel. 06421- 4060.
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Montag, 03 Oktober 2011 23:17

Erst bei Unfall verletzt, dann Anzeige kassiert

BAD WILDUNGEN. Nach einem Unfall, bei dem er stürzte und sich leichte Verletzungen zuzog, hat ein 66 Jahre alter Mofafahrer aus Bad Wildungen eine Anzeige kassiert - sein Zweirad lief schneller als erlaubt.

Eine 58 Jahre alte Autofahrerin aus Bad Wildungen wollte am Montagmittag gegen 13.20 Uhr mit ihrem älteren VW Golf auf der Richard-Kirchner-Straße wenden. Bevor die Frau dazu in eine Grundstückseinfahrt in Höhe der Hausnummer 7 einbog, blieb sie auf der Fahrbahn stehen. Ein nachfolgender Mofarollerfahrer wollte an dem Golf vorbeifahren, der sich genau in diesem Moment wieder in Bewegung setzte. Der 66-jährige Zweiradfahrer touchierte das anfahrende Auto, kam zu Fall und zog sich laut Polizei Prellungen an der Hüfte zu. Rettungskräfte lieferten ihn vorsorglich in ein Krankenhaus ein.

Bei der Unfallaufnahme sahen sich Polizisten den 25er Mofaroller genauer an - und stellten fest, dass das Zweirad etwa doppelt so schnell fahren kann wie erlaubt. Gegen den 66-jährigen Wildunger erging daher Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Publiziert in Polizei

BAD LAASPHE. Ein 20-Jähriger ist mit seinem Kleinkraftrad gegen die geöffnete Tür eines Autos geprallt und zu Fall gekommen. Dabei erlitt der junge Mann Verletzungen und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Der 20-jährige Fahrer eines Kleinkraftrades befuhr am Sonntagabend gegen 21 Uhr die Kreisstraße 41 aus Richtung Sohl kommend in Richtung Fischelbach. In Höhe der Einmündung Alte Eisenstraße fuhr er gegen das Auto eines 65-Jährigen, der dort mit geöffneter Tür auf der Fahrbahn stand.

Der 20-Jährige kam zu Fall und wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Höhe des Sachschadens beträgt rund 600 Euro. Warum der Autofahrer mit geöffneter Tür auf der Kreisstraße stand, teilte die Polizei nicht mit.

Publiziert in SI Retter
Samstag, 01 Oktober 2011 07:17

Notarzt verunglückt auf Fahrt zu schwerem Unfall

SIEGEN. Bei der Alarmfahrt zu einem schweren Unfall mit fünf Verletzten ist der Leitende Notarzt selbst verunglückt - das Fahrzeug stieß mit dem Auto eines 46-Jährigen zusammen, dieser wurde dabei verletzt.

Wie die Polizei am Samstag berichtete, war es am Freitagmittag gegen 14 Uhr zunächst auf der Marienborner Straße in Siegen zu einem Unfall gekommen. Eine 19-jährige Autofahrerin befuhr die Oststraße in Richtung Marienborner Straße und wollte anschließend in die versetzt gegenüberliegende Einmündung der Oberlinstraße über die vorfahrtberechtigte Marienborner Straße hinausfahren. Beim Überqueren der Marienborner Straße übersah sie den von rechts kommenden Wagen einer 32- Jährigen.

Beide Fahrzeuge stießen zusammen. Dabei wurden beide Fahrerinnen sowie drei Insassen im Alter von neun, 14 und 16 Jahren verletzt. Alle wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Schaden beläuft sich auf 4000 Euro. Eingesetzt waren vier Rettungswagen, zwei Notärzte sowie die Feuerwehren der Hauptwache Siegen und des Löschzuges Kaan-Marienborn.

Leitender Notarzt gerät ins Schleudern - Zusammenstoß
Der ebenfalls eingesetzte Leitende Notarzt hatte auf der Anfahrt zur Unfallstelle einen eigenen Verkehrsunfall. Der 44-Jährige befuhr auf dem Weg zur Unfallstelle mit seinem Einsatzfahrzeug mit Sonder- und Wegerechten die Kreisstraße zwischen den Freudenberger Ortsteilen Bühl und Alchen in Richtung Alchen. In einer Linkskurve kam er mit dem Fahrzeug zunächst auf den rechten Grünstreifen, geriet ins Schleudern und stieß mit dem entgegenkommenden Wagen eines 46-Jährigen zusammen. Dieser zog sich leichte Verletzungen zu. An beiden Fahrzeug entstand Totalschaden von 60.000 Euro.

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Freitag, 30 September 2011 18:44

Gerammtes Auto kracht gegen Lkw: Drei Verletzte

RHODEN. Schlichtweg übersehen hat eine 18 Jahre alte Autofahrerin am Freitag ein entgegenkommendes Auto auf der Bundesstraße 252 bei Rhoden: Es kam zum Zusammenstoß, eines der Auto krachte nach der Kollision gegen einen Lastwagen. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab.

Die 18-Jährige aus Diemelstadt war laut Polizei am Freitag gegen 16 Uhr auf der B 252 aus Richtung Arolsen kommend unterwegs und wollte in höhe eines Schnellrestaurants nach links in Richtung Wrexen auf die Landesstraße 3081 abbiegen. Dabei übersah die junge Frau einen entgegenkommenden Ford Focus - und bog mit ihrem Renault Clio ohne zu bremsen ab. Beide Autos stießen zusammen, der Focus wurde durch die Kollision nach rechts abgewiesen und stieß gegen einen in der Einmündung stehenden Lastwagen.

Im Clio erlitten die Fahrerin und ihre Beifahrerin leichte Verletzungen, der 42 Jahre alte Focus-Fahrer aus Arolsen zog sich ebenfalls leichte Blessuren zu. Alle Verletzten kamen vorsorglich zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. Der Mann am Steuer des Lastwagens einer Bielefelder Spedition blieb unverletzt.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Rhoden rückten zur Unfallstelle aus und sicherten diese ab. Außerdem streuten die Brandschützer die bei der Kollision ausgelaufenen Betriebsstoffe - Öl und Kühlerflüssigkeit - mit Bindemittel ab und nahmen das vollgesogene Pulver anschließend zur Entsorgung wieder auf. Der Gesamtschaden beläuft sich nach Angaben der Arolser Polizei auf rund 13.000 Euro.


Link:
Feuerwehr Rhoden

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WALDECK-FRANKENBERG. Nach einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen auf der Bundesstraße 251 zwischen der Kasseler Stadtgrenze in Harleshausen und der Kreuzung "Roter Pfahl" sucht die Polizei einen vermutlich schwarzen oder dunkelgrauen VW Polo mit der Korbacher Kennzeichenkombination KB-X; die Zahlen sind nicht bekannt. Der Wagen soll von einer älteren Frau gefahren worden sein, die womöglich den Unfall verursachte.

Sie entfernte sich nach Zeugenangaben von der Unfallstelle in Richtung Habichtswald-Dörnberg. Bei dem Verkehrsunfall um 10.20 Uhr waren drei Personen verletzt worden.

Polo stand am Straßenrand und wollte plötzlich wenden
Wie die Polizei mitteilt hat der gesuchte Polo zum Unfallzeitpunkt etwa in Höhe des Forsthauses am rechten Fahrbahnrand in Fahrtrichtung Kassel gehalten. Dahinter waren in gleicher Fahrtrichtung ein Fahrschulwagen aus Vellmar und ein Kasseler PKW unterwegs. Kurz bevor diese beiden Fahrzeuge auf Höhe des haltenden PKWs ankamen, leitete dieser plötzlich über die gesamte Fahrbahn hinweg ein Wendemanöver ein und fuhr in Richtung Dörnberg davon.

Drei Unfallbeteiligte mussten ins Krankenhaus gebracht werden
Der Fahrschulwagen konnte noch rechtzeitig bremsen. Ein nachfolgender PKW schaffte dies aber nicht mehr und fuhr auf den Fahrschulwagen auf. In diesem Fahrzeug saßen zwei Personen, die beide verletzt wurden. Im Fahrschulwagen wurde die 22-jährige Fahrschülerin verletzt. Alle drei mussten in ein Kasseler Krankenhaus gebracht werden.

Der VW Polo, der nach dem jetzigen Erkenntnisstand den Auffahrunfall verursachte, wurde nicht in den Unfall verwickelt und blieb unbeschädigt. Die Fahrerin habe den Unfall aber "sehr wohl mitbekommen", so die Polizei. Die Beamten ermitteln nun wegen Verdachts auf Unfallflucht.

Die Schadenshöhe beträgt 15.000 Euro.

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Freitag, 30 September 2011 06:41

Betrunkene (52) kracht beim Abbiegen gegen Schild

FRANKENBERG. Die Kurve nicht gekriegt hat eine 52-Jährige beim Abbiegen: Weil die Frankenbergerin betrunken war, krachte sie am Donnerstagabend gegen einen Schildermasten. Die Frau blieb unverletzt, muss aber in nächster Zeit zu Fuß gehen.

Die 52-Jährige war laut Polizei am Donnerstag gegen 20 Uhr auf der Uferstraße aus Richtung Bottendorfer Straße kommend in Richtung Ederstraße unterwegs und wollte hinter dem Parkhaus nach rechts in die Kanton-Brou-Straße abbiegen. Das misslang kräftig: Der Peugeot kam von der Straße ab und rammte einen Schildermasten. Die Fahrerin stieg unverletzt aus dem Wagen.

Bei der Unfallaufnahme bemerkte die Besatzung einer Polizeistreife, dass die Atemluft der Frankenbergerin nach Alkohol roch. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Eindruck, es folgte eine Blutentnahme im Krankenhaus. Den Führerschein stellten die Beamten sicher und leiteten ein Strafverfahren gegen die Frau ein.

Am Auto entstand ein Schaden von 5000 Euro. Mit 300 Euro bezifferte die Polizei den vergleichsweise geringen Schaden am Schild.

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 28 September 2011 11:40

Nach schwerem Unfall: Fahrerlaubnis für Autos weg

KORBACH. An der Strafe rüttelte Richter Wolfgang Damm nicht, er kam dem Angeklagten aber ein Stück entgegen: Um dessen Arbeitplatz nicht extrem zu gefährden, nahm Damm die Fahrerlaubnis für Mokicks von dem sechsmonatigen Fahrverbot aus.

Der 31-jährige Angeklagte hatte im März einen schweren Verkehrsunfall zwischen Adorf und Flechtdorf verursacht (112-magazin.de berichtete mit Fotos und Video, hier klicken). In einer langgezogenen Linkskurve hatte er ein Auto und einen Lastwagen überholen wollen. Dabei hatte er ein entgegenkommendes Fahrzeug übersehen - beide stießen zusammen. Die Staatsanwaltschaft hatte daraufhin im Juli einen Strafbefehl mit einer Geldstrafe und einem achtmonatigen Fahrverbot verhängt. Weil er dagegen Einspruch eingelegt hatte, wurde der Fall jetzt vor dem Korbacher Amtsgericht verhandelt.

Die Staatsanwältin warf dem Angeklagten vor, sich grob verkehrswidrig verhalten zu haben, als er dort überholte. Dadurch habe er die Frau in dem entgegenkommenden Fahrzeug verletzt. "Sie haben elementare Sorgfaltsregeln missachtet", sagte die Staatsanwältin.

Der Verteidiger erklärte, ein Fahrverbot sei zwar eine Regelstrafe, man könne im Einzelfall aber auch darauf verzichten. Sein Mandant sei ein eigentlich sehr verantwortungsbewusster Mensch, er habe sich nach dem Unfall bei der Verletzten entschuldigt. Die Strecke lasse sich gut einsehen und sein Mandant fahre sie jeden Tag. Bei dem Unfall handele es sich um ein Augenblicksversagen, er habe den entgegenkommenden Wagen im Knick der Kurve einfach übersehen. Hinzu komme, dass der 31-Jährige selbst schwer verletzt wurde, vier Monate arbeitsunfähig war und sein Fahrzeug Totalschaden hatte. Da sein Mandant den Führerschein brauche, um an seine Arbeitsstelle zu kommen und dort auch Firmenwagen fahren müsse, gefährde ein Fahrverbot seine Arbeitsstelle extrem. Deshalb appelliere er "an die Milde des Gerichts" und bat, auf das Fahrverbot zu verzichten.

Darauf wollten sich aber weder die Staatsanwältin, noch Richter Damm einlassen. "Darüber könnte man besser diskutieren, wenn der Angeklagte nicht einschlägig vorbestraft wäre." Im Herbst 2006 hatte er ein mehrmonatiges Fahrverbot erhalten, weil er in Folge von Alkohol am Steuer den Straßenverkehr gefährdet hatte. Dies stelle seine "charakterliche Zuverlässigkeit" in Frage, sagte der Richter. Und wenn er den Führerschein für die Arbeit brauche, dann müsse er entsprechend fahren.

So verhängte der Richter erneut eine Geldstrafe und ein sechsmonatiges Fahrverbot. Von diesem wurde die Fahrerlaubnis für Mokicks bis 45 Stundenkilometer Geschwindigkeit aber ausgenommen, damit der Angeklagte so seine Arbeitsstelle erreichen kann.


Über den schweren Unfall berichtete 112-magazin.de ausführlich:
Zusammenstoß: Schwer verletzt eingeklemmt (28.03.2011, mit Video und Fotos)

Link:
Feuerwehr Adorf

Publiziert in Polizei

Neustes 112-Video

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