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FLECHTDORF. Ein 30-Jähriger hat am Nachmittag einen Frontalzusammenstoß verursacht. Er wurde in seinem Auto eingeklemmt. Der Mann aus Korbach erlitt bei dem Unfall auf der Aartalstraße zwischen Flechtdorf und Adorf schwere Verletzungen. Die Fahrerin des zweiten beteiligten Wagens, eine 40 Jahre alte Frau aus Korbach, kam mit leichten Verletzungen davon.

Wie eine Polizeibeamtin an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de erklärte, war der 30-Jährige am Montagnachmittag gegen 15.15 Uhr mit seinem Opel Astra von Adorf kommend in Richtung Korbach unterwegs. Der Opelfahrer wollte ausgangs einer Linkskurve einen vorausfahrenden Lkw überholen - dabei übersah er jedoch den entgegenkommenden Nissan Terrano der 40-Jährigen. Beide Autos prallten frontal zusammen. Der Opel schleuderte herum und blieb rechts neben der Fahrbahn an der Böschung stehen. Der Nissan wurde ebenfalls durch die Wucht des Aufpralls herumgeschleudert und landete mit dem Heck im Graben.

Der Korbacher Notarzt, die Besatzungen zweier Rettungswagen aus Adorf und Korbach sowie die Feuerwehren aus Flechtdorf und Adorf rückten zur Unfallstelle auf der Landesstraße 3076 aus. Die Brandschützer unter Einsatzleitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Torsten Behle trennten das Dach des zerstörten Opels ab und trennten die Fahrertür heraus. "Der Mann war insbesondere im Bereich der Beine eingeklemmt", erklärte Behle. Die Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte sei hervorragend gelaufen, lobte der Feuerwehr-Einsatzleiter. Nach relativ kurzer Zeit war der schwer verletzte 30-Jährige befreit.

Sowohl der Opel-Fahrer als auch die Nissan-Fahrerin wurden nach der Erstversorgung in den Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert. Eine Ersthelferin an der Unfallstelle kümmerte sich um den Hund der 40-Jährigen, der angeschnallt im Geländewagen mitgefahren war. Das Tier war augenscheinlich bei dem Zusammenstoß nicht verletzt worden. Der Lkw, der der Korbacher überholen wollte, wurde nicht in den Unfall verwickelt.

Die Feuerwehrleute sicherten außerdem die Unfallstelle ab, leiteten im Auftrag der Polizei den Verkehr über Wirmighausen um, klemmten die Batterien der Autos ab, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab und reinigten die Fahrbahn. An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden von insgesamt 10.000 Euro.

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Dienstag, 27 September 2011 13:03

Ohne Führerschein Unfall gebaut: Schwer verletzt

WINTERBERG. Eine 20-Jährige, die keinen Führerschein besitzt und ohne das Wissen ihres Freundes dessen Auto benutzte, hat einen Unfall gebaut. Dabei wurde sie schwer verletzt.

Polizeisprecher Stefan Trelle berichtete am Dienstag über den Verkehrsunfall, der sich am Vortag auf der Bundesstraße 480 zwischen Winterberg und Niedersfeld ereignet hatte. Eine 20-jährige Autofahrerin war den Angaben zufolge in einer Linkskurve in Fahrtrichtung Niedersfeld nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Böschung geprallt. Die junge Frau wurde schwer verletzt und kam nach notärztlicher Erstversorgung per Rettungswagen ins Krankenhaus.

Bei der Unfallaufnahme stellten Polizisten fest, dass die Fahrerin nicht über einen Führerschein verfügt. Ob er ihr zuvor abgenommen worden war oder sie nie einen besessen hatte, teilte der Sprecher nicht mit. Die Ermittlungen ergaben, dass sich die Winterbergerin den Wagen ihres Freundes genommen hatte, um nach Olsberg zu fahren - der Freund wusste offenbar nichts von seinem "Glück". Gegen die 20-Jährige ergeht Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Angaben über Fahrzeugtyp und Schadenshöhe lagen am Dienstag nicht vor. Andere Fahrzeuge wurden nicht in den Unfall verwickelt.

Publiziert in Polizei

AMÖNEBURG. Ein 19-Jähriger ist bei einem schweren Unfall am Dienstagmorgen aus seinem Auto geschleudert und schwer verletzt worden. Zu dem Zusammenstoß zweier Autos war es gegen 6.30 Uhr auf der Landesstraße 3048 zwischen Amöneburg und Roßdorf gekommen.

Ein 19-Jähriger aus dem Lahn-Dill-Kreis war auf der regennassen Fahrbahn in seinem roten Nissan Almera aus Kirchhain kommend in Richtung Roßdorf unterwegs. In einer lang gezogenen Linkskurve geriet er laut Polizei auf die Bankette. Beim Versuch, gegenzulenken, verlor der Fahrer offensichtlich die Kontrolle über seinen Nissan: Das Auto schleuderte in den Gegenverkehr, stellte sich quer und krachte mit der Beifahrerseite in einen entgegenkommenden Golf. Die 22-Jährige Fahrerin aus Wittenberg hatte keine Chance auszuweichen.

Der Nissan überschlug sich bei dem Unfall und kam auf dem Dach zum Liegen. Der Fahrer wurde durch die heftige Kollision aus dem Wagen geschleudert und schwer verletzt. Eine Rettungswagenbesatzung brachte ihn in die Klinik. Die 22-jährige Golf-Fahrerin kam mit leichten Verletzungen davon. Vorsorglich wurde auch sie in die Klinik gebracht.

Die L 3048 war nach dem Unfall bis zirka 8 Uhr voll gesperrt. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei auf 8.000 Euro schätzt.

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Montag, 26 September 2011 19:06

82-Jähriger Wohnmobilfahrer kracht gegen Auto

BAD WILDUNGEN. Ein 82 Jahre alter Wohnmobilfahrer hat am Montag ein Auto übersehen, dessen Fahrerin vor dem Abbiegen anhalten musste. Das Campingmobil krachte dem Wagen der Frau ins Heck, die 51-Jährige am Steuer zog sich leichte Verletzungen zu.

Die Wildungerin war mit ihrem VW Fox vom neuen Wäschebach-Kreisel kommend auf der Odershäuser Straße in Richtung Ense-Schule unterwegs. Nachfolgend und in derselben Richtung steuerte der 82-jährige Edertaler sein Wohnmobil vom Typ VW LT 28, wie die Wildunger Polizei am Montagabend mitteilte. Als die Autofahrerin gegen 9.30 Uhr nach links von der Odershäuser Straße in die Straße Am Langen Rod abbiegen wollte, musste sie wegen entgegenkommender Autos warten.

Dies bemerkte der Rentner am Steuer des Wohnmobils zu spät und rammte den VW Fox. Dessen Fahrerin zog sich leichte Verletzungen zu - ein Rettungswagen war laut Polizei nicht im Einsatz, weil die 51-Jährige selbst einen Arzt aufsuchen wollte. Der 82-Jährige blieb unverletzt. Der Schaden beläuft sich auf rund 8000 Euro.

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Montag, 26 September 2011 07:00

Unfall verursacht: Polizei sucht dunklen 3er BMW

MARBURG. Für den Sachschaden in Höhe von 9.000 Euro dürfte ein unbekannter Autofahrer verantwortlich sein, der nach einem Unfall am Freitagmorgen einfach das Weite suchte. Um 4.25 Uhr fuhr ein 31-Jähriger mit seinem graufarbenen Peugeot auf der Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Cappeler Straße. Der entgegenkommende Fahrer eines dunklen BMWs der 3er Serie kam auf die Gegenfahrbahn und zwang den Peugeot-Fahrer zu einem Ausweichmanöver nach rechts.

Hierbei krachte der 31-Jährige mit seinem Wagen in einen geparkten Daimler Benz. Der BMW-Fahrer machte sich anschließend mit seinem unbeschädigten Wagen in Richtung Sonnenblickallee auf und davon.

Hinweise bitte an die Polizeistation Marburg, Tel. 06421- 4060.

Publiziert in MR Polizei
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Sonntag, 25 September 2011 06:26

Betrunken in Gegenverkehr: Polizei kommt nach Hause

FRANKENBERG. Mit Alkohol im Blut ist ein Frankenberger Samstagnacht im Straßenverkehr unterwegs gewesen. Nachdem er an einem Unfall beteiligt gewesen war, fuhr er nach Absprache mit dem Unfallgegner nach Hause. Die Polizei bekam ihn trotzdem.

Der Mann war gegen 22.40 Uhr in seinem Opel auf der Gemündener Straße unterwegs gewesen. Als ihm ein Fahrzeug begegnete, krachte es: Sein Außenspiegel und der Außenspiegel des entgegengekommenen Audis waren demoliert. Der Mann "in den 50-er Jahren", wie es ein Beamter der Frankenberger Polizeistation formulierte , und die beteiligte Frau aus Haina einigten sich zunächst darauf, den 200 Euro-Schaden ohne Polizei zu regeln.

Als die Frau zuhause angekommen war, verständigte sie trotzdem die Polizei. "Sie vermutete, dass bei dem Mann Alkohol im Spiel war", erläuterte der Polizist aus der Illerstadt. Die Beamten des Reviers machten daraufhin die Adresse des Mannes ausfindig und statteten ihm einen Besuch ab. "Die Vermutung hat sich hier bestätigt", so der Polizist. Ein Alkoholtest wurde veranlasst, der Führerschein eingezogen.

Publiziert in Polizei

LOHRA-DAMM. Ein Porsche-Fahrer hat am frühen Abend bei Damm sein 911er Carrera Cabrio zerlegt. Der Mann war aus Damm kommend in Richtung Oberwalgern unterwegs. In einer Linkskurve verlor er offensichtlich die Kontrolle über das Fahrzeug, geriet ins Schleudern und fuhr ein Verkehrsschild um.

Der Betonsockel des Schilds riss die Ölwanne des Porsche auf, der nach rechts in die Böschung fuhr, sich um 180 Grad drehte und in Richtung Damm mitten auf der Straße zum Stillstand kam. Der Fahrer blieb unverletzt. Für die Polizei war offensichtlich, dass der Fahrer auf Grund von nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über den 911er verloren hatte.

Der Fahrer hatte jedoch eine andere Erklärung parat: In der Kurve habe sich ein Ölfleck befunden, auf dem der Sportwagen ins Schleudern geraten sei. Die Feuerwehren aus Damm und Lohra waren an der Unfallstelle mit 15 Kräften im Einsatz, um die gut 60 Meter lange Ölspur abzubinden und zu beseitigen. Zudem sperrten sie die Straße ab, die während der Bergungsarbeiten gesperrt blieb. (as)


Im Nachbarkreis Waldeck-Frankenberg war im August ebenfalls ein teurer Sportwagen in einen Unfall verwickelt:
Ferrari geschrottet: Sechsstelliger Schaden (20.08.2011, mit Fotos)

Publiziert in MR Feuerwehr
Donnerstag, 22 September 2011 18:25

Mit Motorrad gegen Geländewagen gerast

ALBRECHTSPLATZ. Ein 33 Jahre alter Motorradfahrer aus den Niederlanden ist heute Nachmittag bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann gegen 14.30 Uhr mit viel zu hoher Geschwindigkeit auf der B 480 vom Albrechtsplatz in Richtung Dödesberg unterwegs. In einer scharfen Rechtskurve geriet der Mann auf die Gegenfahrbahn und raste dort in einen entgegenkommenden Geländewagen. Dabei wurde der Mann schwer verletzt und musste mit dem DRK Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Das Motorrad und der Geländewagen wurden bei dem Unfall erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Im Bereich der Unfallstelle kam es zu Behinderungen.

 

Publiziert in SI Retter

KORBACH. Vom Feldweg abgekommen und von der Kutsche gestürzt ist am Mittwochabend eine Frau, als sie am "Homberg" Richtung Lelbach unterwegs war. Mit schweren Verletzungen und starker Unterkühlung wurde die 26-Jährige ins Krankenhaus eingeliefert. Ihre achtjährige Tochter erlitt leichte Verletzungen.

Die Korbacherin war laut Polizei gegen 19 Uhr mit der einspännigen Kutsche, auf der außer ihr noch die Tochter und eine 41 Jahre alte Bekannte saßen, in der Feldgemarkung zwischen Korbach und Lelbach unterwegs. Das Pferd habe plötzlich vor einem Busch gescheut und sei auf ein Feld gelaufen, sagte ein Polizeibeamter am Donnerstagmorgen gegenüber 112-magazin.de. Die 41-jährige sei daraufhin abgestiegen, um das Pferd zurück auf den Wirtschaftsweg zu führen. Als die Lenkerin zur Unterstützung die Peitsche benutzte, sei das Pferd durchgegangen. Dabei kippte die Kutsche um, Mutter und Tochter stürzten hinunter und erlitten Verletzungen.

Der herbeigerufene Notarzt und die Besatzung des Rettungswagens versuchten, die mittlerweile stark unterkühlte 26-Jährige zu wärmen. Doch die Versuche mit Woll- und Wärmedecke misslangen. Deshalb rückte ebenfalls die Korbacher Stützpunktfeuerwehr aus. Die freiwilligen Helfer sorgten zum einen mit einem 1500 Watt-Strahler für Wärmezufuhr bei der Patientin und leuchteten zum anderen den inzwischen düsteren Unfallort aus. Zum Einsatz kamen sowohl der mobile Lichtmast als auch ein Gruppenfahrzeug.

Bei dem Pferd soll es sich Angaben eines Zeugen zufolge um ein Ausbildungstier gehandelt haben. Das Pferd blieb laut Polizei unverletzt, an der Kutsche entstand kein nennenswerter Schaden.

Publiziert in Retter

FRONHAUSEN. Nach der spektakulären Flucht der mutmaßlichen Zigarettendiebe, bei der ein Polizist von der Schusswaffe Gebrauch machte und ein Auto der Flüchtenden sich in einem Acker überschlug, war gestern Nachmittag die Tatortgruppe des Landeskriminalamts im Einsatz. Unterstützt wurden die Spurensicherer dabei auch aus der Luft: Ein Polizeihubschrauber aus Egelsbach dokumentierte die Spurenlage am Unfallort aus dem Helikopter heraus.

Während des Einsatzes musste die Landstraße zwischen Niederwalgern und Fronhausen gesperrt werden, der Verkehr wurde über Holzhausen umgeleitet. 

Auch als die Sperrung wieder aufgehoben war, setzte die Tatortgruppe des LKA ihre Spurensuche fort. Der Unfallwagen war mittlerweile von einem Abschleppwagen aus dem Feld heraus an den Straßenrand geschleppt worden. 

Am Dienstagmittag war es zu der spektakulären Flucht gekommen, bei der ein Polizist von seiner Waffe Gebrauch gemacht hatte. Der Wagen der mutmaßlichen Zigarettendiebe verunglückte auf der Flucht - zwei Personen wurden dabei verletzt. 

Den Artikel lesen Sie hier:
Zigarettendiebe flüchten: Polizist schießt, ein Wagen überschlägt sich

 

Publiziert in MR Polizei

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