Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Feuerwehr

Donnerstag, 08 April 2021 13:22

Schwerer Unfall am "Rhenegger Kreuz" in Diemelsee

DIEMELSEE. Erneut ist es am "Rhenegger Kreuz" zu einem Unfall mit zwei verletzten Person gekommen - Feuerwehr, Polizei und eine Rettungswagenbesatzung der Johanniter Unfallhilfe aus Adorf waren am Donnerstag im Einsatz um den Unfall aufzunehmen, Menschen zu retten und Umweltschäden zu verhindern.

Nur wenige Sekunden nach dem Unfall, der sich um 12.05 Uhr auf der Landesstraße 3078 ereignet hatte, war eine Ersthelferin vor Ort und kümmerte sich um eine verletzte Fahrerin (33). Sichtbar unter Schock stehend erhielt die junge Frau eine Decke zum Warmhalten. Ein weiterer Helfer, der die Situation erkannte, stellte umgehend zwei Warndreiecke auf, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Der abgesetzte Notruf erreichte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, die umgehend ein Rettungsteam aus Adorf zur Unfallstelle entsandte. Nur fünf Minuten nach der Alarmierung traf die RTW-Besatzung am Unfallort ein. 

Nach ersten Informationen an der Einsatzstelle hat sich der Unfall wie folgt abgespielt. Ein 60-jähriger Mann aus Sudeck befuhr mit seinem blauen Dacia die Kreisstraße 72 aus Sudeck in Fahrtrichtung Rhenegge. Im Kreuzungsbereich wollte der Fahrer die Landesstraße 3078 überqueren, um die Straße "Meierhof" zu erreichen. Nach Angaben des 60-Jährigen hielt er mit seinem Duster vorschriftsmäßig an, schaute nach links und rechts und beschleunigte sein Fahrzeug. Dabei übersah der Sudecker einen schwarzen Volkswagen, der von einer jungen Frau aus Richtung Adorf gesteuert wurde. Im Kreuzungsbereich schoss der Touran ungebremst in die Beifahrerseite des Dacia.

Beide Fahrzeugführer wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht. Die Fahrzeuge wurden mit Totalschaden abgeschleppt, der Gesamtsachschaden wird von der Korbacher Polizei auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Auslaufende Betriebsstoffe riefen die Feuerwehr Diemelsee auf den Plan - im Kreuzungsbereich wurde die Fahrbahn von Fahrzeugteilen befreit, im Nachgang musste die Ölspur beseitigt werden.

Link: Unfallstandort am 8.04.2021 auf der Landesstraße 3078 bei Rhenegge.

Publiziert in Polizei

KORBACH. Die Korbacher Kernstadtwehr wurde am frühen Donnerstagmorgen zu einem Zimmerbrand in den Nordring alarmiert.

Um 1.28 Uhr meldete die Leitstelle Waldeck-Frankenberg am Donnerstag einen Zimmerbrand im Nordring. Unverzüglich machten sich, unter der Einsatzleitung vom stellvertretenden Stadtbrandinspektor Sascha Franken, 30 Kräfte der Kernstadtwehr auf den Weg zum Einsatzort. 

Dort eingetroffen, war eine deutliche Rauchentwicklung und immer stärker werdender Feuerschein durch ein Fenster im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses ersichtlich. Da sich das Feuer immer weiter ausbreitete, leiteten die Kameradinnen und Kameraden Löschangriffe mit C-Strahlrohren von zwei Seiten ein - durch die geöffnete Haustür und durch das Fenster im Erdgeschoss. So konnten die Kräfte ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindern.

Im Rahmen der Löscharbeiten wurden weitere Atemschutzgeräteträger benötigt, daher erfolgte eine Nachalarmierung des 2. Löschzuges - insgesamt waren fünf Trupps unter Atemschutz im Einsatz.

Nach etwa drei Stunden, gegen 4.30 Uhr, war der Einsatz für die Feuerwehr beendet und die Einsatzkräfte konnten abrücken. Der Bewohner, der sich bei Eintreffen der Feuerwehr bereits in Obhut der Rettungskräfte befand, wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Ursächlich für den Brand war nach ersten Informationen eine Zigarette, die der Bewohner rauchen wollte - mit dieser schlief der Mann im Bett ein und es entzündete sich.

- Anzeige -

Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 07 April 2021 10:20

Unfall zwischen Regiotram und Straßenbahn

KASSEL. Dienstagmorgen kam es an der Haltestelle "Scheidemannplatz" zu einem Auffahrunfall zwischen einer Regiotram und einer Straßenbahn. Durch den Zusammenstoß wurden nach bisherigen Erkenntnissen vier Insassen der Regiotram leicht verletzt.

Bedingt durch die Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es zu Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr.  Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Mitte berichten, hatte sich der Unfall gegen 7.20 Uhr ereignet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der 53-jährige Fahrer der aus Richtung Fünffensterstraße kommenden Regiotram aus noch unbekannten Gründen an der Haltestelle auf die gerade anfahrende Straßenbahn aufgefahren. Hierbei wurden vier Fahrgäste, ein 51-jähriger Mann und zwei 25 und 56 Jahre alte Frauen aus Kassel sowie eine 55-jährige Frau aus Dortmund, leicht verletzt.

Darufhin entsendete die Leitstelle den Rüstzug der Feuerwache 1 sowie ein NEF und zwei RTW.  Die Straße in Richtung Ständeplatz war für die Zeit des Einsatzes komplett gesperrt. 20 Kollegen der Berufsfeuerwehr Kassel und sechs Kollegen des Rettungsdienstes waren im Einsatz.

Die Gesamtschadenshöhe an den beiden Schienenfahrzeugen beläuft sich nach ersten Schätzungen auf einen hohen sechsstelligen Betrag. Die nicht mehr fahrbereite Regiotram musste nach der Unfallaufnahme geborgen werden.

-Anzeige-

-

Publiziert in KS Feuerwehr

VOLKMARSEN/KÜLTE. Ein Verkehrsunfall ereignete sich am Sonntagmorgen um 9.48 Uhr zwischen Külte und Volkmarsen. Nach ersten Erkenntnissen wurden zwei Personen verletzt.

Zur angegebenen Uhrzeit befuhr ein 59-Jähriger mit seinem grauen Opel Meriva den Stadtweg von Külte in Richtung Volkmarsen. Etwa auf der Hälfte der Strecke wollte eine 28-Jährige den Stadtweg in Richtung Kreisverkehr der Landesstraße 3080 überqueren, übersah dabei aber den Opel - im Kreuzungsbereich kollidierten die Fahrzeuge miteinander.

Sowohl der Opel als auch der weiße VW Passat der 28-Jährigen wurden durch den Zusammenprall stark beschädigt, die Fahrzeuge kamen in angrenzenden Feldern zum Stillstand. Da zunächst von einem brennenden Kraftfahrzeug ausgegangen worden war, wurde auch die Feuerwehr alarmiert. Vor Ort konnte aber Entwarnung gegeben werden - die Einsatzkräfte stellten daraufhin den Brandschutz sicher und konnten zeitnah wieder einrücken.

Beide Beteiligten wurden durch zwei RTW in Krankenhäuser transportiert. Während die 28-Jährige leicht verletzt wurde, kann zur Schwere der Verletzungen des 59-Jährigen noch keine abschließende Aussage getroffen werden. 

Die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen schätzen den entstandenen Frontschaden am Meriva auf etwa 6000 Euro, die Schäden am Passat werden mit mindestens 10.000 Euro beziffert. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Link: Unfallstandort Stadtweg (4. April 2021)

Publiziert in Polizei

BAD WILDUNGEN. Am Freitagnachmittag wurden die Feuerwehren aus Bad Wildungen und Braunau zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei zu einem Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus in die Kornstraße alarmiert.

Aufgrund der engen Bebauung in der Bad Wildunger Altstadt musste die Aufstellung der Einsatzfahrzeuge mit Bedacht gewählt werden. Bei der Erkundung konnte festgestellt werden, dass es an einem Fenster im ersten Obergeschoss brannte. Anschließend ging ein Atemschutztrupp zur Brandbekämpfung und ein weiterer Atemschutztrupp zur Personensuche in das Gebäude vor.

Da keine Personen aufgefunden werden konnten, unterstützte der zweite Trupp anschließend bei der Brandbekämpfung. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde mit der Hubarbeitsbühne (HAB) die Fassade rund um das Fenster geöffnet, um weitere Glutnester abzulöschen. Insgesamt waren 32 Einsatzkräfte mit 9 Einsatzfahrzeugen unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Alexander Paul im Einsatz.

Weitere Informationen zur Bad Wildunger Feuerwehr finden Sie hier!

- Anzeige -

Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 04 April 2021 15:30

Stall in Goddelsheim in Flammen (aktualisiert)

GODDELSHEIM. In den frühen Morgenstunden des Ostersonntags ereignete sich ein Brand im Lichtenfelser Ortsteil Goddelsheim. Mehrere Notrufe gingen bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ein - umgehend wurden die Wehren Goddelsheim, Immighausen, Rhadern und Fürstenberg gegen 5.08 Uhr unter dem Alarmkürzel "F2 Y, brennt Stall" in die Korbacher Straße alarmiert. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden Kräfte der Feuerwehr Korbach mit der Drehleiter, ein RTW und ein Funkwagen der Polizeistation Korbach.

Das Feuer war in einem Stall ausgebrochen, in dem mehrere Schweine untergebracht waren. Einige Tiere konnten sich selbstständig ins Freie retten, für einige andere kam jede Hilfe zu spät. Ein Pferd, das in einem anderen Stall untergebracht war, konnte rechtzeitig vom Besitzer in Sicherheit gebracht werden. Unter Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Klaus Debus wurde umgehend eine Brandbekämpfung eingeleitet. Durch einen Elektriker wurde die PV-Anlage abgeschaltet. Dank einer Brandwand zum angrenzenden Wohnhaus und dem schnellen Eingreifen der Einsatzkräfte, konnte ein Übergreifen auf das Wohnhaus und weitere Stallungen verhindert werden.

Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz vor. Insgesamt wurden drei C-Rohre, zwei B-Rohre und das Wenderohr der Drehleiter vorgenommen. Für eine bessere Löschwirkung wurde dem Löschwasser Netzmittel beigemischt. Bereits gegen 6.30 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten wurden mittels Wärmebildkamera kontrolliert.

Mit Hilfe von Radladern wurde Stroh unter Atemschutz ins Freie gebracht und abgelöscht. Die ersten Kräfte konnten schon gegen 7.30 Uhr abrücken. Durch die Polizei wurde auf Grund der Tiere das Veterinäramt verständigt. Tiere, die sich vor den Flammen ins Freie retten konnten, werden nun in einem anderen Stall provisorisch untergebracht.

Ein Großteil der Tiere, die sich nicht retten konnten, wurde noch vor Ort durch eine Fachkraft erlöst und abtransportiert. Auch Bürgermeister Henning Scheele machte sich während der Einsatzarbeiten ein Bild der Lage.

Die Kriminalpolizei hat die Arbeiten vor Ort aufgenommen, die Brandursache ist bislang unbekannt. Der entstandene Schaden wird auf etwa 90.000 Euro geschätzt. Glücklicherweise blieben die Bewohner unverletzt. Gegen 10.30 Uhr konnte der Einsatz abschließend beendet werden.

Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 03 April 2021 08:34

Unfall in Nieder-Werbe: Seat Totalschaden

WALDECK. Nachdem an Karfreitag bereits zwei Unfälle im Landkreis Waldeck-Frankenberg von Beamten der Polizeistation Bad Wildungen aufgenommen werden mussten, gesellte sich am späten Abend ein dritter Unfall im Waldecker Ortsteil Nieder-Werbe dazu - diesen Unfall nahm die Polizeistation Korbach auf.

Trotz emsigen Bemühens der Polizei, die Straßen an Karfreitag in Waldeck-Frankenberg sicherer zu machen, fanden einige Leute aus der Tuning- und Poserszene dennoch Schlupflöcher, ihre aufgemotzten Pkws zur Schau zu stellen - allerdings mit deutlichen Blessuren an den Fahrzeugen, wie folgender Fall zeigt.

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle war gegen 21.20 Uhr der Fahrer (18) eines Seat Leon mit Fritzlarer Kennzeichen (FZ) auf der Ederseerandstraße unterwegs, durchfuhr die Ortschaft Nieder-Werbe und kam in der Uferstraße in Höhe der Hausnummer 7 nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei überschlug sich der dunkle Seat und kam auf der Seite zum Liegen. Wie durch ein Wunder konnte sich der Fahrer (18) aus dem Schwalm-Eder-Kreis unverletzt aus dem Wrack befreien. Gegenüber der Polizei gab der Fahrer an, ein Tier habe die Fahrbahn überquert; daraufhin habe er das Lenkrad herumgerissen.

Weil Betriebsstoffe ausliefen, forderte der Polizeiführer vor Ort die Freiwillige Feuerwehr an, die umgehend ausrückte und die Fahrbahn reinigte. Im Nachgang wurde die Straße mit Ölbindemittel abgestreut um Folgeunfälle zu verhindern. An dem Seat entstand wirtschaftlicher Totalschaden von 5000 Euro. 

Publiziert in Polizei

PADERBORN. Am frühen Mittwochmorgen (1.24 Uhr) wurden mehrere Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Dessauer Straße in Paderborn vom einem aktivierten Brandmelder aufgeweckt. Als sie daraufhin Nachschau hielten, stellten sie fest, dass das Treppenhaus voller Rauch war. Polizei und Feuerwehr wurden daraufhin umgehend alarmiert. 

Bei deren Eintreffen hatten sich die Bewohner des Sechs-Parteienhauses teilweise selbst in Sicherheit gebracht und standen auf der Straße, teilweise warteten sie auf den Balkonen auf Hilfe. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war es nicht mehr allen der insgesamt neun dort gemeldeten Bewohnern möglich gewesen, ihre Wohnungen durch das Treppenhaus selbständig zu verlassen. Deshalb wurden die Menschen von der Feuerwehr über die Balkone mittels einer Drehleiter evakuiert und in Sicherheit gebracht. 

Parallel dazu wurde umgehend mit den Löscharbeiten begonnen. Aufgrund der festgestellten Spuren wird nach derzeitigem Ermittlungsstand davon ausgegangen, dass ein bislang unbekannter Täter zunächst versucht hatte, die Tür zu einem Kellerverschlag in Brand zu setzen. Des Weiteren wurde ein im Eingangsbereich abgestellter Kinderwagen offensichtlich vorsätzlich angezündet. Durch diese Brandlegung wurden zwei Bewohner leicht verletzt und mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. 

Am Haus entstand kein eigentlicher Gebäudeschaden, lediglich das Treppenhaus wurde durch Ruß beschädigt. Nach Beendigung der Löscharbeiten konnten die Bewohner wieder ihre Wohnungen betreten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, der Brandort wurde in der Nacht beschlagnahmt. Ein Ermittlungsverfahren wegen schwerer Brandstiftung wurde eingeleitet. 

Die Polizei sucht Zeugen - wer kann Angaben zu dieser Brandstiftung machen? Wer hat in den frühen Mittwochmorgenstunden verdächtige Personen im Bereich der Dessauer Straße oder in der Nähe gesehen? Wer hat Unbekannte in den Kellerräumen - auch der angrenzenden Häuser der Dessauer Straße oder in der näheren Umgebung um den Tatort - angetroffen? Wer kann sonst Angaben zur Sache machen? 

Hinweise nimmt die Paderborner Polizei unter der Telefonnummer 05251/3060 entgegen. (ots/r)

- Anzeige -

Publiziert in PB Feuerwehr
Mittwoch, 31 März 2021 12:43

Küchenbrand ruft Wehr auf den Plan

DIEMELSEE. Mit dem Schrecken davongekommen ist am Dienstagvormittag die Bewohnerin eines Einfamilienhauses in Wirmighausen - in der Straße "Am Brink" hatte ein Gegenstand auf dem Herd Feuer gefangen, die Flammen griffen auf die Küchenzeile über.

Wie der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle an der Einsatzstelle mitteilte, wurden die Diemelseer Wehren um 9.50 Uhr über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmiert. In der Meldung wurde mitgeteilt, das Menschenleben in Gefahr seien, daher wurden die Wehren Wirmighausen, Benkhausen, Adorf und Flechtdorf aktiviert. Bei Eintreffen des Diemelseer Gemeindebrandinspektors Karl-Wilhelm Römer konnte aber Entwarnung gegeben werden - Die Bewohnerin hatte das Feuer bereits grob selbst löschen können, ein Nachlöschen war aber erforderlich. Auf der Anfahrt konnten die Wehren aus Flechtdorf und Benkhausen wieder abdrehen.

Mit der Wärmebildkamera ließ Karl-Wilhelm Römer das Haus auf Glutnester überprüfen. Um 10.21 Uhr konnte der Leitstelle "Feuer aus" gemeldet werden. Im Nachgang musste das stark verqualmte Gebäude mit Lüftern rauchfrei geblasen werden. Weil die Bewohnerin beim Ablöschen des Feuers Rauchgase eingeatmet hatte, wurde sie vorsorglich mit dem RTW zur Untersuchung ins Krankenhaus transportiert. Nach Angaben der Polizei ist im Haus kein großer Schaden entstanden. (112-magazin.de)

-Anzeige-

Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-HÖRINGHAUSEN. Erneut hat das Zusammenwirken von Werksangehörigen der Firma Peikko in Höringhausen und den Feuerwehren der Stadt Waldeck hervorragend geklappt - eine Filteranlage für Metallstaub war am Dienstag gegen 13 Uhr in Brand geraten.

Wie Einsatzleiter Bernd Schäfer auf Nachfrage mitteilte, war der Brand im Außenbereich einer Filteranlage entstanden. Versierte Werksangehörige, die ebenfalls ihren Dienst in der Feuerwehr absolvieren, taten genau das Richtige. Zunächst wurde über die Notrufnummer 112 die Leitstelle Waldeck-Frankenberg verständigt, die daraufhin das Alarmstichwort "F3-Brand einer Absauganlage" an die Waldecker Wehren herausgab. Um den 45 Einsatzkräften aus Höringhausen, Sachsenhausen, Netze und Meineringhausen eine ungehinderte Zufahrt zu ermöglichen, wurde das Tor aufgesperrt und Fahrzeuge im Bereich der Einsatzstelle entfernt. 

Mit sechs Fahrzeugen, die allesamt mit CO²-Löschern ausgestattet sind, rückten die Wehren vor und erkundeten die Einsatzstelle. Schnell war klar, dass der Außenfilter einer Absauganlage war in Brand geraten war. Mittels Wärmebildkamera wurde eine hohe Temperatur am Außenfilter gemessen. Bei der Erkundung der Anlage in der Industriehalle konnten keine Auffälligkeiten festgestellt werden. Vom TSF-W Höringhausen wurde ein Verteiler mit C-Rohr gesetzt und ein Trupp mit Atemschutz ausgerüstet. Der Angriffstrupp vom HTLF rüstete sich bereits während der Alarmfahrt mit Atemschutz aus und stand als Sicherheitstrupp in Bereitschaft.

Mit Werkzeug musste die Abdeckung der Filteranlage geöffnet werden, zu diesem Zeitpunkt strömte dem Trupp bereits starker Rauch entgegen - Feuer und Glut waren in den Filtern zu sehen. Parallel dazu wurden drei CO²-Löscher aus den Löschfahrzeugen bereitgestellt. Die Filter wurden in der Anlage mit CO²-Feuerlöschern abgelöscht, entfernt und in eine vom Unternehmen bereitgestellte Stahlwanne geladen. Anschließend konnten die Filter in der Wanne mit einem Schaum-Feuerlöscher abgelöscht werden und im Freien kontrolliert abkühlen. Die restlichen Einsatzfahrzeuge standen währenddessen in Bereitschaft. Ebenfalls alarmiert waren das Führungsteam der Stadt Waldeck, ein Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte, sowie eine Polizeistreife aus Korbach.

Publiziert in Feuerwehr
Seite 1 von 236

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige