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GEISMAR. Am Samstagnachmittag rückten Feuerwehren der Stadt Frankenberg zur Müllumladestation bei Geismar aus - ein dort gelagerter Kompostierungshaufen hatte sich selbst entzündet.

Unter dem Alarmkürzel "F2, unklarer Gasgeruch, unklare Rauchentwicklung" rückten die Wehren Geismar, Frankenberg (Eder) und Dörnholzhausen um 14.12 Uhr mit etwa 30 Einsatzkräften aus. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurde ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg und zur Absicherung der Einsatzkräfte ein Rettungswagen.

Unter Einsatzleitung des Frankenberger Stadtbrandinspektors wurde das Brandgut mittels zweier Radlader auseinandergezogen und zwischengelagert. Zur Brandbekämpfung wurden zwei C-Rohre in Stellung gebracht und dem Löschwasser Netzmittel beigemischt.

Da das Ausmaß des Einsatzes gering gehalten werden konnte, rückten frühzeitig einige Kräfte ab. Die Einsatzstelle konnte später dem Betreiber übergeben werden. Einsatzende war gegen 16 Uhr.

Im Juli 2019 brannte die Mülldeponie in Flechtdorf - damals waren über 200 Einsatzkräfte für zwei Tage im Einsatz.

Link: Mülldeponie Flechtdorf: Brand weitgehend unter Kontrolle (10. Juli 2019)

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SCHREUFA. Am Freitagabend wurden die Feuerwehren Schreufa und Frankenberg um 20.28 Uhr mit dem Alarmstichwort "F2 Wohnungsbrand" alarmiert - beim Eintreffen der Feuerwehr in der Sachenberger Straße 4 konnte allerdings nichts festgestellt werden.

Das nachfolgende Mannschaftstransportfahrzeug bemerkte aber an einer anderen Adresse eine Frau, die auf sich aufmerksam machte. Nachdem die korrekte Adresse bekannt war - es handelte sich um ein Mehrfamilienhaus mit einer Gewerbeeinheit im Erdgeschoss - stellte sich heraus, dass eine brennende Kerze durch die Bewohner unbeaufsichtigt auf einem Tisch zurückgelassen wurde.

Die Kerze entzündete ein kleines Holzbrett und die Brandgase lösten einen Rauchwarnmelder aus. Nach Öffnen der Wohnungstür betrat ein Trupp unter Atemschutz die Wohnung und brachte die Überbleibsel der Kerze ins Freie.

Anschließend wurde die Wohnung noch mit einem Überdrucklüfter belüftet, bevor alle Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren konnten. Die Wohnungsbesitzer waren zum Einsatzzeitpunkt nicht zu Hause. Um 22 Uhr war der Einsatz beendet.

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BRILON. Die Feuerwehr Brilon hat am Samstagabend einen 20-jährigen Mann aus einem Naturschutzgebiet am Gesecker Stein in der Nähe des Aspeweges gerettet.
Der Mann hatte sich dort in einer kleinen Schlucht eine Knieverletzung zugezogen und konnte die Schlucht nicht mehr aus eigener Kraft verlassen. Die Feuerwehr rettet ihn mit einem Schleifkorb aus einer Tiefe von rund 5 Metern.

Mit einem Schleifkorb können Personen im unwegsamen Gelände transportiert werden. Es handelt sich dabei um eine Wanne, in welcher der Patient fixiert wird. An Kopf- und Fußende des Schleifkorbs können Seile angebracht werden, um so den Schleifkorb eine steile Böschungen hochzuziehen. Der Zwanzigjährige wurde dem Rettungsdienst übergeben und ins Krankenhaus eingeliefert.

Der Löschzug Brilon war mit 11 Einsatzkräften rund zwei Stunden im Einsatz. Zur Unfallursache liegen der Feuerwehr keine Angaben vor. (Feuerwehr Brilon)

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Publiziert in HSK Feuerwehr
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Samstag, 31 Oktober 2020 08:41

Tödlicher Unfall zwischen Flechtdorf und Adorf

FLECHTDORF/ADORF. Am Freitagabend ereignete sich ein folgenschwerer Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3076 zwischen Adorf und Flechtdorf. Ein 30-Jähriger aus dem Hochsauerlandkreis war mit seinem blauen BMW von Flechtdorf in Richtung Adorf unterwegs, bis er aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam, mit einem Baum kollidierte und an einem zweiten Baum auf der Seite liegend zum Stillstand kam. Über das im Fahrzeug integrierte Notrufsystem wurde direkt eine Meldung an BMW und anschließend an die Leitstelle Waldeck-Frankenberg abgegeben.

Gegen 21.43 Uhr rückten die Wehren aus Adorf und Flechtdorf mit 36 Einsatzkräften unter dem Alarmkürzel "HKLEMM 1 Y" zur Unfallstelle aus. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein Streifenwagen der Polizeistation Korbach und - da zu Anfang zwei beteiligte Personen vermutet wurden - zwei NEF und zwei RTW.

Unter Einsatzleitung der Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer und Torsten Behle wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet, das Fahrzeug mit  einer Winde gegen Abrutschen gesichert und der Brandschutz sichergestellt. Im völlig zerstörten Fahrzeug konnte nur eine Person vorgefunden werden. Mit einer Wärmebilldkamera wurde die Umgebung abgesucht, eine zweite Person wurde aber nicht gefunden.

Durch eine Sofortrettung wurde die eingeklemmte Person unter Vornahme von hydraulischem Rettungsgerät und Säbelsäge aus dem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst übergeben - dieser konnte aber nur noch den Tod des Verunfallten feststellen. Die Landesstraße wurde während der Einsatzarbeiten in Absprache mit der anwesenden Polizei durch die Feuerwehr gesperrt.

An dem völlig zerstörten Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 35.000 Euro. Es wurde im Anschluss durch das Abschleppunternehmen Heidel aus Waldeck abtransportiert. Abschließend wurden auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und die Fahrbahn gereinigt. Gegen 0.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

Link: Unfallstandort Landesstraße 3076 (30. Oktober 2020)

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Dienstag, 27 Oktober 2020 12:54

Bus und Pkw kollidieren auf der B 253

RÖDDENAU. Am Dienstagmorgen kam es um kurz vor acht Uhr auf der B 253 zum Abzweig nach Röddenau zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei sind ein Pkw Audi und ein Gelenkbus miteinander kollidiert. Glücklicherweise endete der Unfall aufgrund von zwei Umständen noch relativ glimpflich. Zum einen traf die Aufprallwucht hauptsächlich die Beifaherseite des Pkw, der zum Glück nur mit einem Fahrer besetzt war. Erste Meldungen, nach denen der Fahrer eingeklemmt sein sollte, bestätigten sich nicht. Der Mann überstand den Unfall leicht verletzt. Die Feuerwehren aus Frankenberg und Röddenau, die am Morgen auf die Bundesstraße ausgerückt waren, brauchten kein schweres Gerät zur Menschenrettung einzusetzen. Zusammen mit den First Respondern der Feuerwehr Rodenbach unterstützten die Kameraden den DRK Rettungsdienst aus Frankenberg bei der Versorgung des verletzten Audifahrers.

Der zweite glückliche Umstand war, dass der Bus zum Unfallzeitpunkt keine Fahrgäste an Bord hatte. Der Pkw schlug genau in die hintere Seite des Busses ein. Schwer beschädigt blieb der Bus, der von einem 24-jährigen Mann gesteuert wurde, im Kreuzungsbereich stehen, der Pkw stand gegenüber dem Abzweig in den Leitplanken.

Wie die Polizeibeamten der Polizeistation Frankenberg vor Ort mitteilten, war der Pkw von Allendorf in Richtung Frankenberg unterwegs, der Bus kam aus Richtung Frankenberg und wollte nach links in Richtung Röddenau abbiegen. Aus unklaren Gründen übersah der 24-jährige Busfahrer den herannahenden Audi und im Kreuzungsbereich kam es zu dem Zusammenstoß, den der Audifahrer noch durch eine Notbremsung zu verhindern versucht hatte. Den Schaden gab die Polizei zunächst mit vorsichtigen Schätzungen im fünfstelligen Eurobereich an.

Die Mitarbeiter von Hessen mobil reinigten die Fahrbahn, bevor der Pkw vom Abschleppdienst Avas aus Frankenberg geborgen und abgeschleppt wurde. Der Bus musste vor dem Abschleppen zunächst durch einen Lkw Service angeschaut werden.

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Samstag, 24 Oktober 2020 10:04

Mercedes durchbricht Metallzaun am Edersee

WALDECK. Zu einem Hilfeleistungseinsatz wurden die Freiwilligen Feuerwehren Nieder-Werbe und Sachsenhausen in der Nacht von Freitag auf Samstag gerufen. Rund 30 Freiwillige waren vor Ort, leuchteten die Unfallstelle aus, trennten Metallträger durch und unterstützten den Bergungsdienst. Geleitet wurde der Einsatz durch die Waldecker Stadtbrandinspektoren Bernd Schäfer und Andreas Przewdzing. 

Wie die Polizei mitteilte, befuhr eine 48-jährige Frau aus Waldeck gegen 23.20 Uhr mit ihrem silberfarbenen Mercedes Vito die Landesstraße 3086 von Nieder-Werbe in Richtung Waldeck-West. Aus Gründen nicht angepasster Geschwindigkeit und nasser Fahrbahn verlor die Frau die Kontrolle über ihren Mercedes, sie kam ins Schleudern, driftete nach rechts über den Randweg und durchbrach einen Metallzaun. 

Glücklicherweise blieb der Wagen im Baumbestand am Rand des Edersees hängen. Da sich aber das Fahrzeug auf Grund der Metallträger nicht bergen ließ, musste die Feuerwehr eingreifen. Mittels Trennschleifer wurden die Träger zerkleinert, im Nachgang das Fahrzeug mit einer Seilwinde abgesichert und geborgen. 

An dem Metallgeländer entstand ein Sachschaden von mindestens 1500 Euro. Der im Landkreis Barnim (Brandenburg) zugelassenen Vito musste mit Totalschaden abgeschleppt werden. Für die Zeit der Bergungsmaßnahmen blieb die Strecke zwischen Nieder-Werbe und Waldeck gesperrt.  (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort am 23. Oktober auf der Ederseerandstraße

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WARBURG. Nach einem Brand in Warburg ist ein Mehrfamilienhaus nicht mehr bewohnbar - die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Eine Bewohnerin wurde aufgrund des Verdachtes einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Das Feuer in dem Haus an der Bernhardistraße ist am Donnerstag, 15. Oktober 2020, gegen 9.15 Uhr ausgebrochen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung erschienen der Löschzug der Feuerwehr Warburg und Löschgruppen der Feuerwehren Calenberg, Ossendorf und Wormeln vor Ort.

Die zehn Hausbewohner konnten trotz des Brandes das Fachwerkaus eigenständig verlassen. Bei einer 51-jährigen Bewohnerin bestand der Verdacht einer Rauchgasvergiftung. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus. Mehrere Bewohner eines Nachbarhauses mussten ihr Haus vorsichtshalber ebenfalls verlassen. Nach einer Stunde konnten sie wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Zur Unterstützung der Polizei, der Feuerwehren und der Rettungsdienste kamen Mitarbeiter des THW und des DRK zum Einsatzort .

Die Bewohner des brennenden Hauses wurden zunächst in einer nahe gelegenen Schule untergebracht. Das Fachwerkhaus ist nicht mehr bewohnbar. Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Warburg kümmern sich nun um eine Unterkunft für die Bewohner. Durch das große Aufgebot an Einsatzfahrzeugen wurde ein Teilabschnitt der Bernhardistraße für der Verkehr gesperrt. Der Verkehr wurde an der Kasseler Straße und der Schwerte abgeleitet. Die Sperrung der Bernhardistraße konnte nach rund drei Stunden aufgehoben werden. Die Höhe des Schadens an dem Fachwerkhaus ist noch nicht bekannt. Die weiteren Ermittlungen der Brandexperten der Kriminalpolizei zur Brandursache dauern noch an. (ots/r)

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RINTHE. Glücklicherweise glimpflich endete am späten Mittwochabend ein vermeintlich schwerer Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst zwischen Rinthe und Hemschlar. Wie die Polizei vor Ort mitteilte, waren die Einsatzkräfte alarmiert worden, weil ein verletzter Fahrer eines Langholzwagens mit Kopfverletzungen im Wald zwischen Hemschlar und Rinthe Hilfe benötige. Glücklicherweise stellte sich die Situation vor Ort dann etwas weniger bedrohlich dar. „Der Fahrer hatte seinen Chef angerufen, weil er sich nicht gut fühlte“, erklärte die Polizei vor Ort.

Da der Chef des Langholzfahrers im Hochsauerlandkreis war, erreichte dieser über den Notruf 112 die dortige Leitstelle in Meschede. Von dort aus wiederum wurde die Rettungsleitstelle des Kreises Siegen-Wittgenstein alarmiert. Da die Ortsangabe „im Wald zwischen Hemschlar und Rinthe“ vom Anrufer etwas ungenau war, wurden neben dem DRK Rettungsdienst aus Erndtebrück und dem Bad Berleburger Notarzt auch die Feuerwehr und die Polizei alarmiert. Zum einen war zunächst nicht klar, was überhaupt geschehen war, weil der Lkw-Fahrer bei seinem Chef auch von Kopfverletzungen gesprochen hatte, die sich vor Ort aber zum Glück nicht bestätigten, wie die Polizei mitteilte. Zum anderen war nicht klar, wo genau sich die Einsatzstelle befindet und man war auch auf eine eventuelle Suche nach dem Lkw Fahrer eingestellt.

Glücklicherweise wurden die Einsatzkräfte kurz vor Rinthe in einem Feldweg unweit der Straße fündig. Der Lastwagenfahrer lag auf einem Feldweg, war aber ansprechbar und nicht am Kopf verletzt, hieß es vor Ort. Nach kurzer Versorgung vor Ort wurde der Mann mit einem medizinischen Notfall in ein Krankenhaus gebracht. Die Kameraden der Feuerwehr Hemschlar leuchteten die die Einsatzstelle aus. Wie Thomas Sperschneider, aktiver Feuerwehrmann der Löschgruppe Hemschlar und Einsatzkraft vor Ort, mitteilte, hat die Löschgruppe, die als erstes am Einsatzort eintraf, den Patienten bis zum Einrreffen des Rettungsdienstes erstversorgt. Der Lkw wurde später abgeholt. Nach etwa 30 Minuten konnte der Einsatz im Regen wieder beendet werden.  

Publiziert in SI Retter
Mittwoch, 14 Oktober 2020 14:47

Sauna in Ferienhaus kokelt - geringer Sachschaden

WILLINGEN. Im Willinger Ortsteil Bömighausen wurde am Dienstagabend Feueralarm gegeben - aus einer Deckenleuchte heraus waren Flammen geschlagen, diese hatten bereits auf die Holzverkleidung im Inneren der Sauna übergegriffen.

Schnelles Handeln war am 13. Oktober angesagt, als ein Ehepaar in ihrem Ferienhaus "An der Lönn" die Sauna betreten wollten. Aus einer Deckenleuchte sprühten Funken, die schnell auf die Holzvertäfelung übersprangen. Über die Notrufnummer 112 erreichte der Anruf um 18.45 Uhr die Leitstelle, umgehend wurden die Wehren Bömighausen, Usseln, Neerdar und Welleringhausen alarmiert. 

Mittels Feuerlöscher konnten die Florianjünger bei Eintreffen die Flammen im Keim ersticken. Mit einer Wärmebildkamera wurde der Nahbereich abgesucht, es ließen sich aber keine weiteren Glutnester finden. Im Nachgang wurde die Sauna stromlos gestellt und das Ferienhaus mit einem Druckgebläse entraucht. Nach 45 Minuten war der Einsatz der 35 Ehrenamtlichen beendet. Die Einsatzleitung hatte der Willinger Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl inne. 

Zur Brandabsicherung war eine RTW-Besatzung vor Ort - die Retter mussten aber nicht tätig werden. (112-magazin.de)   

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Publiziert in Feuerwehr
RENGERSHAUSEN. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Freiwillige Feuerwehr Rengershausen gegen 3:15 Uhr per Sirene alarmiert.
 
Da keine meldende Person auffindbar war, rückte die Wehr zur Erkundung aus. Trotz Erkundung konnte keine Gefahrensituation festgestellt werden; somit konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken und der Einsatz beendet werden. Rückblickend ist es positiv zu bewerten, dass keine Gefahr festgestellt werden konnte, dennoch wurden in diesem Falle Einsatzkräfte unnötig und ohne Grund gebunden, die im Zweifelsfall für einen echten Notfall nicht mehr greifbar gewesen wären.
 
Bitte verständigt Einsatzkräfte nur, egal welcher Hilfsorganisation, wenn es erforderlich ist, damit Hilfe geleistet werden kann, wo sie wirklich benötigt wird.
Publiziert in Feuerwehr
Seite 8 von 238

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