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Montag, 21 September 2020 15:27

Brand in Hauswand - Einsatz für Bad Arolser Wehr

BAD AROLSEN. Mit dem Alarmkürzel "F2 Schwelbrand Wand" wurde die Bad Arolser Feuerwehr am Montagnachmittag in die Kaulbachstraße alarmiert. Unter Leitung von Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer machten sich um 13.15 Uhr 30 Einsatzkräfte auf den Weg zum Einsatzort.

Vor Ort bestätigte sich die Meldung. Unverzüglich öffneten die Einsatzkräfte unter Atemschutz die Wand von innen, um den Brandherd zu lokalisieren. Schnell wurde deutlich, dass mehrere marode Balken in der unteren Wand betroffen waren. Entsprechende Löschmaßnahmen wurden direkt eingeleitet.

Da der Brand so augenscheinlich aber nicht vollständig gelöscht werden konnte, öffneten die Kameradinnen und Kameraden die Hauswand auch von außen. Anschließend wurden die Balken mit einer Kettensäge herausgeschnitten und mit einem Halligan-Tool entfernt. Immer wieder löschten die Einsatzkräfte die Balken ab, um dem Feuer endgültig den Garaus zu machen.

Im Anschluss an die Löschmaßnahmen wurde die durchbrochene Hauswand in Absprache mit einem hinzugerufenen Statiker gesichert. Der Einsatz dauerte bis etwa 15.30 Uhr, für die Dauer der Maßnahmen war die Kaulbachstraße für den Verkehr gesperrt. Die Brandursache ist bislang unklar, verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.

Während die Kameradinnen und Kameraden der Kernstadtwehr in der Kaulbachstraße gebraucht wurden, mussten die Wehren aus Volkmarsen und Mengeringhausen nach Neu-Berich ausrücken. Hier hatte eine Brandmeldeanlage ausgelöst - glücklicherweise handelte es sich aber um einen Fehlalarm.

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ESSENTHO. Ein weiterer Waldbrand hat am Nachmittag des 20. September etwa 200 Feuerwehrleute aus Marsberg sowie dem Kreis Paderborn und den Städten Olsberg und Brilon in Atem gehalten. In einem Waldstück zwischen Essentho und Marsberg standen 2000 Quadratmeter Unterholz und etwa 150 Festmeter Stapelholz in Flammen. Das Feuer, das an einem steilen Hang ausbrach, drohte sich weitflächig auszubreiten.

Gegen 14 Uhr wurden die ersten Einheiten aus dem Marsberger Stadtgebiet alarmiert, nämlich die Löschgruppen aus Essentho und Meerhof, kurz danach auch die Löschgruppen Westheim und Oesdorf sowie der Löschzug Marsberg. Die Brandstelle lag in einem Waldstück kurz hinter Essentho in Richtung Marsberg.

Aufgrund des extrem trockenen Waldbodens bestand die Gefahr einer weitflächigen Ausdehnung der brennenden Fläche. Ein Hubschrauber der Polizei erkundete aus der Luft die Einsatzstelle und stellte anhand von Wärmebildern eine große Hitzeentwicklung im Waldboden fest. Die Feuerwehrleute nahmen mehrere Strahlrohre vor, um den Brand einzudämmen. Um den Löscheffekt zu verbessern, wurde dem Wasser Netzmittel beigemischt, damit das Löschwasser tiefer in den Boden eindringen konnte.

Wegen der großen Hitze im Boden musste der Waldboden zusätzlich gelockert und umgegraben werden. Da die Einsatzstelle außerhalb des Ortes lag, stellte die Sicherung der Wasserversorgung eine große Herausforderung dar. Daher wurden aus dem Wasserförderzug des Kreises Paderborn mehrere Tanklöschfahrzeuge angefordert, die in einem Pendelverkehr die Wasserversorgung zur Einsatzstelle sicherstellten. Insgesamt sieben Tanklöschfahrzeuge aus Fürstenberg, Wünnenberg, Lichtenau, Büren, Altenbeken, Delbrück und Paderborn rückten an.

Über die Tanklöschfahrzeuge wurden zwei Faltbehälter mit 10.000 Litern Fassungsvermögen befüllt, von denen aus dann die Löschfahrzeuge an der Einsatzstelle versorgt wurden. Knapp 2 Kilometer Schlauchleitung kamen auf diese Weise zusammen. Dank des Einsatzes von zahlreichen Strahlrohren und dem Wasserwerfer eines Tanklöschfahrzeugs war das Feuer schnell unter Kontrolle. Da die Einsatzkräfte aber mit einer sehr kräftezehrenden Arbeit konfrontiert waren, musste bereits frühzeitig für ausreichend Personal gesorgt werden. Daher entschied sich die Einsatzleitung, zwei Löschzüge der überörtlichen Hilfe anzufordern.

Die Leitstelle alarmierte darauf einen Löschzug aus Brilon und einen weiteren aus Olsberg zur Einsatzstelle. Deren Kameradinnen und Kameraden lösten dann die Marsberger Wehrleute vor Ort ab. Zur Verpflegung der Einsatzkräfte wurde das Deutsche Rote Kreuz alarmiert, die die Einsatzkräfte mit Getränken und Essen versorgten. Um den hohen Bedarf an Schaummittel sicherzustellen, rückten Fahrzeuge aus Meschede und Brilon aus - diese wurden aber letztlich nicht mehr benötigt.

Um die zahlreichen Einsatzkräfte zu koordinieren, wurden mehrere Einsatzabschnitte wie Brandbekämpfung, Wasserversorgung, Verpflegung und Bereitstellung gebildet.

Nach etwa fünf Stunden konnten die Einsatzkräfte mit dem Rückbau beginnen und die ersten Einheiten die Einsatzstelle verlassen, eine Brandsicherheitswache verblieb noch bis in den späten Abend an der Einsatzstelle. Insgesamt 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren aus Marsberg, Brilon, Olsberg und dem Kreis Paderborn im Einsatz. Die Einsatzleitung übernahm der Leiter der Feuerwehr Marsberg, Josef Straub.

Ferner waren der Kreisbrandmeister aus Paderborn sowie die Kreisbrandmeisterei des HSK vor Ort. Die Führungsunterstützung der Feuerwehr Marsberg wurde ebenfalls alarmiert, um die Einsatzleitung zu unterstützen. Für die Marsberger Feuerwehr war dieser Einsatz der zweite größere Waldbrand binnen weniger Stunden. Die Feuerwehr weist ausdrücklich darauf hin, dass aufgrund der extremen Trockenheit eine sehr hohe Waldbrandgefahr herrscht und bittet daher um besondere Vorsicht in den heimischen Wäldern. (Feuerwehr Marsberg)

Link: Essentho: 90 Kräfte bei Flächenbrand im Einsatz (20. September 2020)

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Sonntag, 20 September 2020 15:50

Essentho: 90 Kräfte bei Flächenbrand im Einsatz

ESSENTHO. Zu einem Flächenbrand in einem Waldstück nahe des Missionsheims in Essentho wurden am frühen Sonntagmorgen die Feuerwehren aus Essentho, Meerhof, Westheim, Marsberg und Fürstenberg alarmiert. Eine Fläche von etwa einem halben Hektar stand in Flammen. Dank eines umfangreichen Löschangriffs war der Brand schnell unter Kontrolle und breitete sich nicht weiter in den angrenzenden Wald aus.

Gegen 5.30 Uhr wurde zuerst die Löschgruppe Essentho zu einer unklaren Rauchentwicklung in der Goldbuschstraße alarmiert. Dies entpuppte sich vor Ort als Flächenbrand, woraufhin kurze Zeit später die Löschgruppen aus Meerhof, Westheim und Oesdorf sowie der Löschzug Marsberg alarmiert wurden. Auch der Löschzug aus Fürstenberg wurde mit seinem TLF2000 angefordert, das speziell bei Waldbränden zum Einsatz kommt.

An der Einsatzstelle wurden drei Abschnitte gebildet, nämlich Brandbekämpfung, Wasserversorgung und Bereitstellung. Zur Brandbekämpfung wurden zunächst mehrere C- und D-Strahlrohre vorgenommen, später auch ein Wasserwerfer des Löschzugs Fürstenberg. Dem Löschwasser wurde Netzmittel beigemischt. Diese Maßnahme zeigte einen schnellen Einsatzerfolg, da das Löschwasser mit dem Netzmittelzusatz schneller und tiefer in das brennende Unterholz eindringen konnte.

Zu Einsatzbeginn gingen mehrere Trupps unter Atemschutz vor, um sich vor der starken Rauchentwicklung zu schützen. Hier waren zunächst die Einsatzkräfte aus Essentho und Meerhof im Einsatz. Um auch Glutnester in betroffenen Baumkronen und Baumwipfeln ablöschen zu können, wurde der Wasserwerfer des Löschzugs Fürstenberg vorgenommen. Mit diesem können bis zu 2000 Liter Wasser pro Minute abgegeben werden. 

Die Wasserversorgung wurde aus öffentlichen Hydranten und einer Zisterne sichergestellt, damit der hohe Bedarf an Löschwasser gedeckt werden konnte. Hier waren vor allem die Einheiten aus Marsberg und Westheim zuständig. Im Bereitstellungsraum standen Einsatzkräfte aus Oesdorf und Westheim zur Verfügung, die schließlich ihre Kameradinnen und Kameraden aus Meerhof und Essentho bei der Brandbekämpfung ablösen konnten. Das Deutsche Rote Kreuz rückte mit einem RTW und einer Versorgungseinheit an, um die Einsatzkräfte mit Verpflegung und Getränken zu versorgen und den Eigenschutz der Einsatzkräfte sicherzustellen. Der Löschzug Marsberg stellte zudem den Grundschutz für den Marsberger Norden sicher, da alle vier Löschgruppen dort in den Einsatz eingebunden waren.

Nach einer knappen Stunde war der Brand unter Kontrolle, der gesamte Einsatz dauerte bis in den späten Morgen. Die Löschgruppe Essentho kontrollierte den ganzen Sonntag über die Einsatzstelle mehrmals auf eventuelle Glutnester. Unter der Leitung von Wehrleiter Josef Straub waren 75 Einsatzkräfte der Feuerwehr und 15 Einsatzkräfte des DRK sowie die Polizei im Einsatz. Für die Löschgruppe Essentho war es der dritte Einsatz innerhalb 12 Stunden - bereits am Abend vorher waren sie zu einem Verkehrsunfall und einer unklaren Rauchentwicklung innerorts alarmiert worden. Wir berichteten.

Link: Von Fahrbahn abgekommen und überschlagen: Fahrer verletzt (19. September 2020)

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ESSENTHO. Zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person wurden am frühen Samstagabend die Löschgruppe Essentho, die First Responder Essentho sowie Rettungsdienst und Polizei alarmiert.

Der Unfall ereignete sich auf der Landesstraße 549 zwischen Essentho und Marsberg. Der Fahrer eines Richtung Marsberg fahrenden Pkw kam aus ungeklärter Ursache nach links von der Straße ab und rutschte eine Böschung hinunter. Dabei überschlug er sich mehrfach, knickte einen Baum ab und kam schließlich in 15 Metern Tiefe zum Stehen. 

Bei Eintreffen der Rettungskräfte hatte sich der Fahrer bereits selbst aus seinem Fahrzeug befreit. Die Maßnahmen der Feuerwehr bestanden somit in der Sicherung der Einsatzstelle, Betreuung und Erstversorgung des Verletzten sowie der Unterstützung des Rettungsdienstes.

Ferner wurde das Fahrzeug erkundet, der Brandschutz sichergestellt und die Fahrzeugbatterie abgeklemmt. Nach etwa dreißig Minuten konnten die knapp 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr und die First Responder die Einsatzstelle verlassen.

Die Einsatzleitung hatte der Essenthoer Löschgruppenführer Cyrill Stute.

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KORBACH. Abflammen von Unkraut rief am Samstagnachmittag Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte in die Strother Straße.

Um 14.04 Uhr meldete die Leitstelle Waldeck-Frankenberg einen Wohnhausbrand, nachdem kurz zuvor lediglich ein brennender Baum gemeldet worden war. 36 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr, eine Streifenwagenbesatzung der Korbacher Polizei und Rettungskräfte machten sich unverzüglich auf den Weg zum Einsatzort.

Wie Stadtbrandinspektor Carsten Vahland gegenüber 112-magazin.de mitteilte, hatte sich ein Baum an der Hausfassade durch Abflammarbeiten im Garten entzündet - das Feuer schlug auf die Hauswand über und bahnte sich seinen Weg zum Dachstuhl.

Während ein Trupp unter Atemschutz im Obergeschoss Löscharbeiten durchführte, wurde zeitgleich ein Löschangriff gegen die Flammen an der Hausfassade eingeleitet. Ebenfalls im Einsatz war die Drehleiter, um das Dach von oben erreichen zu können.

Während der Einsatzarbeiten war die Strother Straße für den Verkehr voll gesperrt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

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Samstag, 19 September 2020 09:31

Garagenbrand: Feuer zerstört fünf Motorroller

BRILON. Die Feuerwehr Brilon hat am Freitagmorgen einen Brand in Brilon-Wald gelöscht. Anwohner hatten an der Korbacher Straße gegen 5.20 Uhr ein Feuer in einer Garage entdeckt und die Feuerwehr alarmiert.

Bei Eintreffen der Löschgruppe Hoppecke brannte ein Einstellplatz einer Doppelgarage. Das Tor musste gewaltsam geöffnet werden, der Brand konnte unter Einsatz von schwerem Atemschutz schnell abgelöscht werden. 

Ein Übergreifen des Feuers auf den zweiten Einstellplatz und ein direkt angrenzendes Wohnhaus wurde verhindert. In der Garage waren unter anderem fünf Motorroller abgestellt. Sie wurden durch den Brand zerstört.

Personen kamen nicht zu Schaden. Zur Höhe des Sachschadens und zur Brandursache liegen der Feuerwehr keine Angaben vor. Die Löschgruppe Hoppecke und der Löschzug Brilon waren mit 30 Einsatzkräften bis 7.30 Uhr im Einsatz.

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MARSBERG. Zu einem schweren Unfall kam es am Donnerstag gegen 17 Uhr auf dem Bahnübergang in der Straße "Lange Ricke" bei Marsberg. Ein 21-jähriger Rollerfahrer stieß mit einem Regionalexpress zusammen.

Der junge Mann aus Marsberg wurde nach Angeben der Polizei bei der Kollision schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen war der Marsberger trotz der abgesenkten Bahnschranken in den Gefahrenbereich gefahren. Als er vermutlich den Zug bemerkte, blieb er unmittelbar vor den Gleisen stehen. Trotzdem wurde das Kleinkraftrad vom Zug erfasst. Der Rollerfahrer wurde weggeschleudert und blieb mit schweren Verletzungen am Gleisbett liegen.

Ein Rettungshubschrauber flog den Mann in eine Unfallklinik. Aufgrund des Vorfalls erlitt der Zugführer einen Schock. Die 20 Fahrgäste aus dem Zug blieben unverletzt.Bis 18.45 Uhr musste der Bahnverkehr eingestellt werden. (ots/r)

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Donnerstag, 17 September 2020 13:22

Rauchentwicklung in Klinik, Unfall in Othenbergstraße

BAD WILDUNGEN. Am Donnerstagvormittag wurde die Feuerwehr Bad Wildungen fast zeitgleich zu zwei Meldereingängen über Brandmeldeanlagen (FBMA) alarmiert.

Zunächst wurden die Feuerwehren Reinhardshausen und Bad Wildungen zu einer Klinik in der Ziergartenstraße im Stadtteil Reinhardshausen alarmiert, weil die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Hier stellte sich heraus, dass die Brandmeldeanlage aus ungeklärter Ursache ausgelöst hatte. Noch auf der Anfahrt wurden die Einsatzkräfte von der Leitstelle per Funk über einen Meldereingang in einer Fachklinik in der Brunnenallee verständigt. Während die Feuerwehr Reinhardshausen und zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Bad Wildungen die Klinik in Reinhardshausen anfuhren, wurden der Einsatzleitwagen und das Staffellöschfahrzeug der Kernstadtwehr zur Einsatzstelle in der Brunnenallee beordert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war die Klinik bereits evakuiert. Die zur Erkundung vorgehenden Einsatzkräfte stellten eine Rauchentwicklung im Fahrstuhlschacht des Küchenaufzugs zum Transport von Speisen fest. Die Rauchentwicklung ging offensichtlich von einem überhitzten Hydraulikaggregat aus. Der Bereich wurde gelüftet und mit der Wärmebildkamera überprüft. Ein Löscheinsatz war nicht erforderlich, Personen sind nicht zu Schaden gekommen.

Insgesamt waren 20 Feuerwehrleute der Feuerwehr Bad Wildungen unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers Alexander Conradi im Einsatz. Der Einsatz in der Klinik in der Brunnenallee war noch nicht beendet, da forderte die Leitstelle per Funk Unterstützung bei der Beseitigung auslaufender Betriebsstoffe nach einem Verkehrsunfall in der Othenbergstraße an - dort waren zwei Fahrzeuge in der Einbahnstraße kollidiert. Auf Weisung des Einsatzleiters wurde das Kleinalarmfahrzeug mit drei Einsatzkräften von der Brunnenallee in die Othenbergstraße beordert. Die ausgelaufenen Betriebsstoffe konnten mit Ölbindemittel gebunden und beseitigt werden. 

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Samstag, 12 September 2020 20:06

Werbeturm in Flammen: Edertaler Feuerwehr zur Stelle

LIESCHENSRUH. Die Edertaler Feuerwehr wurde am Samstag gegen 17.40 Uhr mit dem Stichwort "F2 - brennt Turm" nach Edertal Lieschensruh alarmiert. Auf dem Hof eines Autohauses stand ein Werbeturm in Flammen.

Die ausgerückten Kameraden der Ortsteilwehren Mehlen und Bergheim-Giflitz nahmen zwei C-Rohre vor, um den Turm abzulöschen. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch die Werbeschilder aus Blech, die teilweise erst mit dem Einreißhaken beseitigt werden mussten, um an die Glutnester zu kommen.

Zum Glück waren die Besitzer des Autohauses früh genug zur Stelle um die ausgestellten Fahrzeuge aus dem Gefahrenbereich zu fahren - so entstand an den Neuwagen kein Schaden. Zur Absicherung der Feuerwehrkameraden war vorsorglich der Rettungsdienst der Promedica aus Sachsenhausen vor Ort.

Gegen 19 Uhr rückten die 25 Kameraden der beiden Ortsteilwehren wieder in ihre Standorte ein.

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MENGERINGHAUSEN/TWISTE. Auf der Bundesstraße 252 ereignete sich am Samstagmorgen ein Verkehrsunfall mit vier verletzten Personen. Der Unfallverursacher besitzt keine gültige Fahrerlaubnis.

Gegen 8.30 Uhr befuhr ein 23-Jähriger mit seinem roten Opel Astra die Bundesstraße von Mengeringhausen in Richtung Twiste. In einer Linkskurve verlor der Mann aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Leitplanke. Danach schleuderte das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn und stieß dort mit der rechten Seite eines entgegenkommenden gelben VW Transporters zusammen. Der Opel prallte wieder gegen die Leitplanke und kam schließlich zum Stillstand.

Um 8.43 Uhr wurden die Feuerwehren aus Bad Arolsen und Mengeringhausen alarmiert, weil eine Person im VW eingeschlossen war und sich nicht aus eigener Kraft befreien konnte. Insgesamt machten sich unter Einsatzleitung von Wehrführer Dennis Kastenhuber 44 Einsatzkräfte auf den Weg zum Unfallort. Mit hydraulischem Rettungsgerät konnten die Kameradinnen und Kameraden die 61-Jährige aus dem VW befreien. Außerdem kümmerten sich die Kräfte um die Aufnahme ausgelaufener Betriebsstoffe und sicherten die Straße.

Der 23-jährige Bad Arolser und ein Kleinkind im Opel wurden nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt. Ebenfalls leicht verletzt wurden der 63-jährige Mengeringhäuser und seine 61-jährige Beifahrerin. Alle Beteiligten wurden in Krankenhäuser und Kliniken transportiert. Unverletzt blieben zwei Hunde, die sich zum Unfallzeitpunkt im VW befanden.

Die Bundesstraße war für die Dauer des Einsatzes für etwa 1,5 Stunden gesperrt. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 23-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Den entstandenen Gesamtsachschaden gibt die Bad Arolser Polizei mit rund 10.000 Euro an. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

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Publiziert in Polizei
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