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Dienstag, 14 Mai 2019 20:34

Großbrand in Bad Berleburger Massagehotel

BAD BERLEBURG. Am Nachmittag kam es zu einem Brand in einem Massagehotel am Bad Berleburger Ortseingang. Trotz dem schnellen Einsatz der Feuerwehr breiteten sich die Flammen rasend schnell aus – nicht zuletzt durch die Baukonstruktion des alten Hotelgebäudes. Die Feuerwehrleute konnten unmittelbar angrenzende Wohnhäuser vor den Flammen bewahren.

Der Notruf

Um kurz vor 16.00 Uhr hieß es zunächst, dass Büsche vor dem ehemaligen Hotelgebäude brennen würden, erklärte die Polizei vor Ort. Der Grund für diese erste Meldung war vermutlich, dass erste Anrufe bei der Leitstelle von Anwohnern aus der Oberstadt kamen: „Ich habe nur eine große Rauchsäule gesehen von zu Hause. Wo das genau war, konnte man nicht erkennen. Ich habe den Notruf abgesetzt und Homrighäuser Weg angegeben. Dann bin ich los gefahren, um zu sehen, ob ich helfen kann“, erklärt ein Anrufer vor Ort.

Die Feuerwehr

Mit dem Stichwort „Feuer 4, Zimmerbrand“, wurde die Feuerwehr zum Einsatz gerufen. Neben dem Löschzug 1 aus der Kernstadt waren weitere Kameraden aus Schüllar-Wemlighausen, Raumland, Berghausen, Dotzlar, Rinthe, Aue-Wingeshausen, die Besatzung des ELW 2 (wird von der Löschgruppe Arfeld gestellt), der Abrollbehälter Atemschutz aus Siegen und die Drehleiter aus Bad Laasphe im Einsatz. „Wir haben die Einheiten so angefordert, wie wir sie brauchen“, erklärt Klaus Langenberg. Er ist einer der Leiter der Feuerwehr Bad Berleburg und war vor Ort der Einsatzleiter. Insgesamt waren rund 100 Feuerwehrleute im Einsatz, die teils bis in die Nacht hinein vor Ort waren.

Die Brandbekämpfung

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute brannte es im vorderen Bereich der Terrasse bereits in voller Ausdehnung. Die Flammen griffen von dort schnell auf ein Vordach über, das ebenso wie ein angrenzendes Geländer, mit Stroh bedeckt war. Rasend schnell, binnen weniger Minuten, breiteten sich die Flammen so auf das komplette Obergeschoss aus und fanden im hölzernen Dachstuhl reichlich Nahrung. Trotz massivem Wassereinsatz, so Klaus Langenberg, komme man nicht richtig an die Flammen heran. „Die Baukonstruktion verhindert ein öffnen des Daches. Wir müssen das an einer Ecke durchbrennen lassen, damit das Dach offen ist“, erklärt der Wehrführer. Zu diesem Zeitpunkt haben die Flammen bereits ganze Arbeit geleistet, und es ist klar, dass das Gebäude, was mittlerweile als Massagehotel genutzt wird, nicht mehr zu retten ist. Die Flammen kommen auch einem unmittelbar angrenzenden Gebäudekomplex, in dem mehrere Wohnungen untergebracht sind, bedrohlich nahe. Außerdem drohen sie, sich auf den hinteren Teil des Gebäudes auszubreiten. Mit Riegelstellung zum hinteren Gebäudeteil und dem angrenzenden Nachbarhaus schaffen es die Wehrleute, beides zu verhindern. Neben zahlreichen Strahlrohren sind auch zwei Drehleitern im Einsatz: Sowohl die Leiter aus Bad Berleburg als auch aus Bad Laasphe. Unter schwerem Atemschutz und körperlicher Schwerstarbeit sind die Feuerwehrleute im Einsatz. Nach etlichen Minuten und Kraft raubender Arbeit müssen die Atemschutzgeräteträger ausgetauscht werden. Nach ihrem Einsatz in der Leiter ist ihnen beim Abnehmen der Masken die Anstrengung anzusehen. Aber letztlich haben sie es mit ihrem Einsatz geschafft, Nachbargebäude vor den Flammen zu retten. Das Löschwasser wurde aus den Wassertanks der Feuerwehrfahrzeuge, dem Hydrantennetz, der Odeborn und dem Bullerbach entnommen.

Bis in die Nacht hinein waren die Feuerwehrleute noch im Einsatz

Der Rettungsdienst

Neben RTW und NEF der DRK Rettungswache Bad Berleburg erhielten auch der DRK Rettungswagen aus Erndtebrück, sowie RTW und NEF der DRK Rettungswache Bad Laasphe, der DRK Ortsverein Bad Laasphe, der Malteser Hilfsdienst aus Bad Laasphe, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt des Kreises Siegen-Wittgenstein ihren Einsatzbefehl.

Grund dafür war, dass zunächst einmal nicht klar war, wie viele Menschen sich im Gebäude befinden. Relativ zeitnah war dann klar, dass zehn Angestellte und zehn Gäste im Gebäude waren, als der Brand ausbrach. Da es zum Beispiel bei Rauchgasvergiftungen auch bis zu 48 Stunden nach dem eigentlichen Ereignis noch zu Symptomen kommen kann, musste genau geklärt werden, wer wann oder wie lange dem Brandrauch ausgesetzt war. Um diese –zunächst als Betroffene geführten Menschen – adäquat untersuchen und bei Bedarf weiter versorgen zu können, war ein entsprechendes Kräfteaufgebot notwendig. Letztlich mussten vier Patienten ins Krankenhaus gebracht werden, wovon einer auch stationär verbleiben musste.

Um die Betroffenen nicht weiter den Eindrücken vor Ort auszusetzen und auch, um an der ohnehin engen Einsatzstelle etwas Entlastung zu schaffen, wurde der medizinische Teil im Rathaus der Stadt Bad Berleburg erledigt. Dort wurden alle Personen untersucht, die zuvor im Gebäude waren.

Ganz besonders zu erwähnen sind hier Ersthelfer, die an der Einsatzstelle vorbei kamen. Einer von ihnen war selbst Feuerwehrmann und ausgebildeter Rettungssanitäter. Er hielt ohne zu zögern an und holte die Leute aus dem brennenden Gebäude. „Teilweise sind die Leute wieder rein gelaufen, weil sie gar nicht realisiert haben, was überhaupt los ist“, erklärt er. Und der junge Mann hat eine Bitte: „Da war ein junger Mann mit einem weißen DRK-Transporter, vermutlich vom Behindertenfahrdienst. Der hat angehalten und mit geholfen, die Leute raus zu holen. Ohne zu zögern. Der war richtig gut und es hat super funktioniert. Ich würde gerne mal mit ihm reden“, erklärt der Feuerwehrmann. Leider ist derzeit noch nicht bekannt, wer das genau war. Vielleicht liest der Fahrer ja hier mit und meldet sich – vielleicht mit einem Kommentar unter dem Artikel – sodass man einen Kontakt zur Feuerwehr herstellen kann.

Die Polizei

Mehrere Streifenwagenbesatzungen aus Bad Berleburg und Bad Laasphe waren im Einsatz. Den Polizeibeamten kamen gleich mehrere Aufgaben zu: Sie sperrten die Einsatzstelle weiträumig ab. Sowohl von der Astenbergstraße, als auch vom Kreisel der Sählingsstraße her, aber auch aus Richtung Hochstraße. Die gesamte Fläche wurde für die Einsatzarbeiten benötigt. Außerdem mussten die Polizisten dafür sorgen, dass keine Passanten in die Einsatzstelle liefen und sich so möglicherweise selbst in Gefahr bringen.

Ermittlungen zur Brandursache wurden ebenfalls geführt und hier war ziemlich direkt klar, dass das Feuer bei Ausbesserungsarbeiten auf der Dachterrasse entstanden ist. Zunächst wurde das Stroh am Geländer versehentlich entzündet und über das Vordach – ebenfalls mit Stroh bedeckt – breiteten sich die Flammen dann rasend schnell aus.

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Sonntag, 12 Mai 2019 22:54

Brand an der Kämmersmühle

ALLENDORF. Nur dem schnellen Eingreifen der Feuerwehren aus Allendorf und Rennertehausen ist es zu verdanken, dass bei einem Brand an der Kämmersmühle nahe Allendorf die meisten Gebäude vor den Flammen verschont geblieben sind.

Gegen 18.00 Uhr hatte ein Passant den Brand an einem der Gebäude im hinteren Bereich gemeldet.

Beim Eintreffen der Feuerwehren stand das kleine Gebäude, in dem Heu und Stroh lagerten, bereits im Vollbrand. Dennoch schafften es die 30 Kameraden unter der Leitung von Allendorfs Gemeindebrandinspektor Horst Huhn, die restlichen Gebäude der nicht mehr bewohnten Mühle vor einem Übergreifen der Flammen zu bewahren.

Für den Löschangriff erfolgte die Wasserentnahme sowohl aus Wasser führenden Fahrzeugen, als auch aus dem Hydrantennetz und dem unmittelbar an die Mühle angrenzenden Linspherbach. Sowohl vom Innenhof der Mühle, als auch vom rückwärtigen Teil, vom Linspherbach aus, nahmen die Kameraden Löschangriffe vor.

Als besonders aufwändig erwies sich das in dem Gebäude gelagerte Heu und Stroh, in dem sich immer wieder Glutnester fanden.

Aufgrund der unmittelbaren Nähe des Baches konnte kein Einsatz von Schaum oder Netzmittel erfolgen. Somit wurde ein Bagger des THW Frankenberg eingesetzt, der das vom Gebäude noch übrig gebliebene Gerippe abriss und das Heu und Stroh im Innenhof auslegte, wo es dann noch einmal richtig abgelöscht wurde. Da der Einsatz bis in die Dunkelheit andauerte, wurden auch Flutlichtstrahler durch die Feuerwehr eingesetzt. Für den Bagger des THW Frankenberg war dies übrigens der erste Einsatz, denn die Maschine wurde erst vor kurzer Zeit angeschafft.

Was die Ursache des Brandes ist, konnten Polizei und Feuerwehr vor Ort noch nicht sagen. Der ebenfalls vor Ort bereitstehende Rettungswagen des DRK Kreisverbandes Waldeck-Frankenberg musste glücklicherweise nicht zum Einsatz kommen.

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Dienstag, 07 Mai 2019 10:02

Übung: Brand in Adorfer Kindertagesstätte

DIEMELSEE-ADORF. Der Feueralarm erklingt, alle Kinder verlassen mit ihren Erzieherinnen die Kindertagestätte im Tulpenweg in Adorf auf dem schnellsten Weg. Schon kurz danach ertönt das Martinshorn. Die Feuerwehr ist unterwegs und trifft nach kurzer Zeit am Einsatzort ein. Rauch dringt sichtbar aus dem Gebäude. Was nach einer gefährlichen Situation klingt, war zum Glück kein Ernstfall. Unter Vorbereitung der Kindergartenleitung und der Feuerwehr Adorf wurde eine Räumungsübung absolviert.

Ein Kamerad der Feuerwehr brachte während des laufenden Betriebs eine Nebelmaschine in einem Nebenraum im Obergeschoss in Stellung. Als die Nebelmaschine entsprechend Rauch produziert hatte, lösten planmäßig alle Rauchmelder im Gebäude aus und gaben Alarm.

Absolut vorbildlich und ruhig brachten die Erzieher, die von der Übung nichts wussten, alle Kinder an einen definierten Sammelplatz im Außenbereich. Bei der Erkundung einer Mitarbeiterin im Gebäude, stellte diese eine tatsächliche Rauchentwicklung fest und setzte über die Telefonnummer 112 den Notruf ab. Daraufhin alarmierte die Leitstelle umgehend die Feuerwehr.

Da die Kameradinnen und Kameraden im Vorfeld über die Übung informiert worden waren, rückten diese mit 17 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen in den Tulpenweg aus. Unter genauer Beobachtung der Kinder wurde von der Feuerwehr umgehend ein Löschangriff im Inneren des Gebäudes und im Außenbereich vorbereitet. Des Weiteren wurden eine Steckleiter und ein Lüfter in Stellung gebracht.

Der Trupp im Innenangriff rettete zusätzlich eine Person, simuliert durch eine Puppe, aus dem Gebäude. Nach rund 30 Minuten wurde die Übung beendet und die Kinder hatten Gelegenheit die Feuerwehrfahrzeuge und Ausrüstung aus nächster Nähe zu betrachten. Zum Abschluss konnte von allen Beteiligten ein positives Fazit gezogen werden. Aus Sicht der Feuerwehr ist besonders die Räumung und der spätere Nachweis über die Anwesenheit aller Kinder als positiv zu bewerten.

Weitere Informationen zur Feuerwehr Diemelsee finden Sie hier!

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BAD BERLEBURG. Nur dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass ein Brand in einer Garage im Franz-von-Winckel-Weg in Bad Berleburg am Samstagnachmittag noch relativ glimpflich ausging.

Dicke Rauchschwaden quollen aus der Garage eines angrenzenden Wohnhauses, es gab kleinere Explosionen im Inneren der Garage, Plastikteile flogen vor die Tür. Binnen weniger Minuten schlugen Flammen aus dem Garagentor und griffen den unmittelbar angrenzenden Dachstuhl an.

Wenige Minuten zuvor hatten die Kräfte der Feuerwehr, der DRK Rettungsdienst und die Polizei ihren Einsatzbefehl erhalten. „Brennt Motorrad in Garage“, stand auf den Funkmeldeempfängern. Nach sehr kurzer Zeit trafen die ersten Feuerwehrkräfte des Löschzuges 1 aus Bad Berleburg ein und begannen sofort mit ihrem Löschangriff. Im wahrsten Sinne des Wortes in letzter Sekunde. Denn bis dahin hatten die Flammen durch das offene Garagentor schon einen Weg ans Dach gefunden – wie der Zug in einem Kamin hat das gewirkt. Nur Sekunden später verwandelte sich die große Flamme erst in grauen, dann in weißen Rauch. Die Kameraden des Angriffstrupps, die sich schon während der kurzen Anfahrt mit schwerem Atemschutz ausrüsteten, hatten es geschafft, das Heim der Familie zu retten. Ihre Kollegen hatten zuvor in Windeseile eine Wasserversorgung nicht nur vom mit Wassertank ausgerüsteten Hilfeleistungslöschfahrzeug, sondern auch dem öffentlichen Hydrantennetz aufgebaut.

Noch während die beiden Männer des Angriffstrupps letzte Glutnester ablöschten, war die Drehleiter in Bereitschaft und die Wärmebildkamera bereits im Einsatz. Es sollte im angrenzenden Dachstuhl nach weiteren Glutnestern gesucht werden. Die gab es glücklicherweise nicht. Erst vom Boden aus und dann vom Korb der Drehleiter aus wurde das akribisch kontrolliert. Dachpfannen wurden dafür vorsichtig gelöst, sodass man direkt die Temperatur am Holz kontrollieren konnte und nicht durch die Pfannen eine Art Dämmung hatte. Gut, wenn dafür ein Feuerwehrmann im Korb steht, der ausgelernter Dachdecker ist.

Einige Meter weiter unten hatten die Feuerwehrkameraden inzwischen die verbrannten Gegenstände aus der Garage geholt und ins Freie gebracht. Zwei hochwertige Motorräder, einen Kinderwagen, ein Fahrrad – persönliche Gegenstände der Bewohner. Die ebenfalls alarmierten Kameraden aus Berghausen und Schüllar-Wemlighausen brauchten nicht mehr einzugreifen. Ebenso wenig der DRK-Rettungsdienst und auch nicht der zusätzlich alarmierte ehrenamtliche Rettungswagen, der noch auf der Anfahrt war.

Glücklicherweise wurde niemand bei dem Feuer verletzt. Mutter und Kind waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs gar nicht daheim. Beim Ölwechsel an einem der Motorräder war es zu dem Brand gekommen. Die Polizei wird den Schaden später mit rund 45.000 Euro beziffern. Nach etwa einer Stunde ist der Einsatz für die Feuerwehrkräfte zumindest vor Ort beendet. Danach müssen die Fahrzeuge und Schläuche wieder hergerichtet werden. Damit die ehrenamtlichen Helfer auch beim nächsten Alarm wieder das Heim einer Familie retten können.

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Dienstag, 23 April 2019 13:40

Waldbrand bei Hemfurth: Feuerwehr zur Stelle

HEMFURTH/EDERSEE. Die Kameraden der Ortsteilwehr Hemfurth-Edersee wurden am Dienstag gegen 9.40 Uhr zu einem Waldbrand zwischen Hemfurth und Rehbach gerufen. Dort brannten etwa 10 mal 20 Meter Unterholz und Gestrüpp.

Ranger des Nationalparks waren auf den Brand aufmerksam geworden und hatten versucht mit einem Feuerlöscher das weitere Ausbreiten aufgrund des starken Windes zu verhindern. Die Kameraden aus Hemfurth-Edersee rückten dann mit 9 Kameraden zur Einsatzstelle aus und löschten den Brand mit Hilfe des auf dem TLF mitgeführten Wassers.

Am Nachmittag wird regelmäßig nachkontrolliert, damit der Brand sich nicht wieder durch versteckte Glutnester entzündet. (Feuerwehr Hemfurth-Edersee)

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KASSEL. Gegen 17.30 Uhr wurde der Feuerwehr am Samstagnachmittag eine starke Rauchentwicklung aus einem Werkstattgebäude im Schwanenweg gemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand das Werkstattgebäude bereits in Vollbrand.

Eine Person, die sich in der Werkstatt aufgehalten hatte, wurde mit Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus transportiert. Die benachbarten Gebäude mussten wegen der starken Rauchentwicklung und aufgrund der drohenden Brandausbreitung evakuiert werden. Da die Dachhaut des Gebäudes bereits durchgebrannt war konnte der Löschangriff nur von außen vorgebracht werden.

Weiterhin erschwerten mehrere Explosionen im Gebäude das Vorgehen der Einsatzkräfte. Mit drei Rohren und mehreren Trupps unter Atemschutz konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Gebäude verhindert werden, die Werkstatt brannte allerdings komplett aus.

Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. 30 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Kassel sowie des Rettungsdienstes waren 1,5 Stunden lang mit 10 Einsatzfahrzeugen im Einsatz. Zur Brandursachenermittlung hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. (Feuerwehr Kassel)

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Freitag, 19 April 2019 12:26

Osterfeuer in Haubern erneut angezündet

HAUBERN. Wie bereits berichtet, meldete ein aufmerksamer Zeuge am Donnerstag gegen 12 Uhr, dass das Osterfeuer in Haubern angezündet wurde. Die Feuerwehr war in der Lage, das Feuer schnell zu löschen.

In der Nacht auf Freitag wurden die Kameradinnen und Kameraden um 1.48 Uhr wieder alarmiert, weil das Osterfeuer erneut angezündet wurde. Bei Eintreffen der Feuerwehr wurden laut Zeugenaussagen Personen gesichtet, die vom Feuer wegrannten. Zwar war die Feuerwehr diesmal ebenso schnell vor Ort, das Osterfeuer war allerdings bereits zum Teil abgebrannt, bevor es gelöscht werden konnte.

Unklar ist, wer die Personen waren, die bei Eintreffen der Einsatzkräfte wegliefen. Bereits vor drei Jahren ereignete sich ein ähnlicher Vorfall in Haubern. Damals brannte das Osterfeuer eine Woche vor dem geplanten Termin ab.

Link: Feuerwehr rettet das Osterfeuer in Haubern (18.04.19)

Link: Haubern: Osterfeuer eine Woche zu früh abgebrannt (21.03.16)

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Dienstag, 16 April 2019 14:34

Zwei Einsätze für Allendorfer Feuerwehr

OSTERFELD/HAINE. Die Feuerwehr Allendorf (Eder) rückte am Montagabend gleich zwei mal zu Einsätzen aus.

Zunächst absolvierten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Allendorf ihren üblichen Übungsdienst. Kurze Zeit später, gegen 19.45 Uhr, ging der erste Alarm ein - eine ältere Dame aus Osterfeld hatte sich ausgeschlossen und geäußert, der Herd sei eingeschaltet.

Unter dem Alarmkürzel "H1, Türöffnung" rückten zwei Fahrzeuge in die Braustadtstraße nach Osterfeld aus. Unter Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Horst Huhn wurde eine Leiter in Stellung gebracht, um einen Zugang in das Wohnhaus zu schaffen. Hierfür musste ein Fenster eingeschlagen werden. Ein Trupp kontrollierte daraufhin den Herd, der zum Glück nicht eingeschaltet war.

Noch während der Einsatzarbeiten in Osterfeld wurde ein Kaminbrand in Haine gemeldet. Gegen 20.15 Uhr rückte die Feuerwehr Haine in die Herzbachstraße aus. Eines der zwei Einsatzfahrzeuge aus Allendorf rückte ebenfalls nach Haine ab, die restlichen Einsatzkräfte folgten nach Abschluss der Einsatzarbeiten in Osterfeld.

Ein Hausbewohner der Herzbachstraße bemerkte Rauchentwicklung in der Küche und verständigte die Feuerwehr, Glanzruß hatte sich innerhalb des Kamins entzündet. Auch hier übernahm Gemeindebrandinspektor Horst Huhn die Einsatzleitung zusammen mit dem anwesenden Bezirksschornsteinfeger. Der Kamin wurde vom Schornsteinfeger gereinigt und der in Brand geratene Glanzruß mit einer Schuttmulde ins Freie gebracht und abgelöscht.

Mit einer Wärmebildkamera wurden der Kamin anschließend kontrolliert. Um das Wohnhaus rauchfrei zu bekommen, wurde anschließend ein Lüfter in Stellung gebracht. Nachdem das Wohnhaus rauchfrei war, konnten wieder alle eingesetzten Einsatzmittel zurückgebaut und auf den Einsatzfahrzeugen verstaut werden. Gegen 22.30 Uhr war der Einsatz beendet.

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MEERHOF/OBERMARSBERG/MARSBERG. Drei größere Einsätze binnen weniger Stunden forderten am Dienstagnachmittag die Feuerwehren aus dem Marsberger Stadtgebiet: Während bei Bränden in Meerhof und Obermarsberg nur Sachschaden entstand, musste bei einem Zimmerbrand in Marsberg eine pflegebedürftige Person mit der Drehleiter gerettet werden. Zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden bei diesem Einsatz verletzt.

Gegen 13.45 Uhr wurden die Löschgruppen aus Meerhof, Wstheim, Oesdorf und Essentho sowie der Löschzug Marsberg mit ELW und DLK nach Meerhof alarmiert. Im Abstellraum eines Wohnhauses kam es zu einem Feuer an einem Holzvergaserofen - zu nah an dem Ofen abgestellte Holzbriketts gerieten in Brand und verursachten eine starke Rauchentwicklung. Als die ersten Einsatzkräfte aus Meerhof eintrafen, quoll bereits dichter Rauch aus dem Dach des Hauses.

Das Brandgut konnte aber mit Kleinlöschgerät schnell abgelöscht und ins Freie gebracht werden. Dazu ging ein Trupp unter Atemschutz vor. Anschließend wurde das Haus belüftet und rauchfrei gemacht. Mit Messgeräten wurde diese Maßnahme begleitet, bis die Wohnung an den Eigentümer übergeben werden konnte. Die anwesenden Hausbewohner wurden vor Ort vom Rettungsdienst betreut und untersucht, mussten aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden und konnten nach Einsatzende wieder in ihre Wohnungen.

Gegen 15.20 gab es dann Alarm für die Löschgruppe Obermarsberg und den Löschzug Marsberg, in Obermarsberg war es zu einem Brand an einem Wohngebäude gekommen. Gemeldet war ein Garagenbrand ohne Menschenleben in Gefahr. Bereits am Feuerwehrhaus Obermarsberg waren Rauch sowie Brandgeruch wahrnehmbar. An der Einsatzstelle konnte nach erster Erkundung festgestellt werden, dass an einer Gartenhütte ein Feuer ausgebrochen war.

Die Überdachung war an das Wohnhaus angebaut. An der Terrasse brannten Holz, Plastikgefäße, Teile der Dachkonstruktion sowie Gartengeräte. Obwohl der Eigentümer das Feuer mit mehreren Feuerlöschern bekämpfte, gelang ihm nur die Eindämmung der Flammen. Ohne diese Maßnahme hätte das Feuer womöglich höheren Schaden angerichtet. Unter Leitung von Brandinspektor Niklas Kreft von der Löschgruppe Obermarsberg ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr zum Brand vor und bekämpfte diesen. Ein weiterer Trupp mit Wärmebildkamera ging in das Wohnhaus vor und kontrollierte hier die Räumlichkeiten. Nachdem die letzten Glutnester gelöscht waren und mittels Wärmebildkamera kein weiteren Brandquellen erkannt wurden, begannen die Wehren mit den Aufräumarbeiten und die Einsatzstelle wurde an den Eigentümer übergeben.

Noch während der Aufräumarbeiten wurden die beiden Wehren um 16.11 Uhr zu einem weiteren Einsatz in die Carolus-Magnus-Straße in Marsberg alarmiert. In einem mehrgeschossigen Mehrfamilienhaus war es zu einem Zimmerbrand gekommen, in der betroffenen Wohnung hielt sich zum Zeitpunkt des Brandes unter anderem ein bettlägeriger älterer Mann auf. Unter dem Feuer mit Menschenleben in Gefahr wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften alarmiert. Da die Feuerwehren aus Marsberg und Obermarsberg noch nicht die vorherige Einsatzstelle verlassen hatten, wurden die Löschgruppen aus den benachbarten Orten Westheim, Essentho, Erlinghausen, Bredelar, Beringhausen und Giershagen alarmiert.

Da die Einsatzstelle in Obermarsberg aber bereits nahezu abgearbeitet war, konnten dennoch mehrere Fahrzeuge samt Besatzung zeitnah nach Marsberg abrücken. Vor Ort stellte sich heraus, dass verbranntes Essen auf dem Küchenherd die Ursache für den Brand gewesen war. Einsatzkräfte konnten die Wohnungstür öffnen und das Essen vom Herd nehmen. Der ältere Hausbewohner konnte nicht über das Treppenhaus ins Freie gebracht werden, sondern musste über die Drehleiter aus dem 2. Obergeschoss gerettet werden.

Da die Wohnung durch den Brand stark verraucht war, wurde er in das Marsberger Krankenhaus gebracht. Zwei Einsatzkräfte des Löschzugs Marsberg, die unter Atemschutz vorgegangen waren, mussten während des Einsatzes ebenfalls zum Krankenhaus, Kreislaufprobleme waren die Ursache, so Einsatzleiter Alfons Kleffner. Nach erfolgten Lüftungsmaßnahmen der betroffenen Räumlichkeiten konnten nach anderthalb Stunden die letzten Einsatzkräfte abrücken.

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Publiziert in HSK Feuerwehr
Sonntag, 07 April 2019 14:29

Aufmerksame Zeugen melden Gebäudebrand

KASSEL. Um 18.40 Uhr wurde die Kasseler Feuerwehr am Freitag zu einem Gebäudebrand in der Friedrich-Ebert-Straße alarmiert. Aufmerksame Nachbarn hatten von ihrem Haus in der Jordanstraße eine starke Rauchentwicklung entdeckt und gemeldet.

Schwierig gestaltete sich der Zugang zu dem Brandherd, der auf der Rückseite der Gebäude lag. Von den Bewohnern der beiden Gebäude hatte noch niemand den Brand bemerkt, es handelte sich hier um einen Dehnungsfugenbrand zwischen den beiden Gebäuden - dieser wurde von den Einsatzkräften mit Schaummittel gelöscht.

Die Wohnungen waren nicht betroffen und die Bewohner konnten in ihren Wohnungen verbleiben. Lediglich die Dachgeschosse waren verraucht und wurden anschließend belüftet. Während der Löscharbeiten war die Friedrich-Ebert-Straße für den Straßenverkehr stadteinwärts und für den Schienenverkehr voll gesperrt.

Es gab keine Personenschäden und nur einen geringen Gebäudeschaden.

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Publiziert in KS Feuerwehr

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