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Donnerstag, 08 Dezember 2011 13:24

75-jährigen Geisterfahrer auf A 44 gestoppt

ZIERENBERG. Einen 75 Jahre alten Geisterfahrer hat die Autobahnpolizei auf der A 44 gestoppt. Zu einem Unfall durch den verirrten Rentner war es nicht gekommen. Die Ordnungshüter zogen den Führerschein ein.

Die Polizei ermittelt nun wegen "Gefährdung des Straßenverkehrs" gegen den 75 Jahre alten Verkehrsteilnehmer aus Bad Nauheim, den eine Streife der Polizeiautobahnstation am Donnerstagmorgen um kurz vor 5 Uhr auf der A 44 zwischen den Anschlussstellen Bad Wilhelmshöhe und Zierenberg stoppte und aus dem Verkehr zog. "Zum Glück war gegen 4.50 Uhr wenig los auf der tagsüber viel befahrenen Ost-West-Achse, der Autobahn A44 Kassel-Dortmund", sagte Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch am Mittag über den Vorfall. Mehrere Verkehrsteilnehmer, die zu diesem Zeitpunkt zwischen Bad Wilhelmshöhe und Zierenberg in Richtung Dortmund unterwegs waren, meldeten nahezu zeitgleich der Leitstelle der Polizei in Kassel einen Geisterfahrer mit einem Kleintransporter, der ihnen auf dem linken Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Dortmund entgegen kam.

Sofort wurde eine Rundfunkwarnmeldung herausgegeben. Eine Funkstreife der Autobahnpolizei entdeckte den Geisterfahrer wenig später um kurz nach 5 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Bad Wilhelmshöhe. Die Streife stoppte den Kleinlaster. Der 75 Jahre alte Fahrer, der sich nur sehr schlecht auf Deutsch verständigen konnte, gab gegenüber den Polizeibeamten an, dass er sich auf einem Parkplatz bei einem Lkw-Fahrer nach dem Weg nach Berlin erkundigt habe. Dorthin müsse er ein Paket bringen. Er sei in falscher Richtung unterwegs, habe man ihm gesagt. Daraufhin verließ der 75-Jährige den Parkplatz offenbar entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung und wurde für einige Kilometer zum Geisterfahrer. Ein Atemalkoholtest verlief negativ. Fahrzeug und Führerschein wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt.

Publiziert in KS Polizei
Freitag, 08 Oktober 2010 15:55

Arolser Bulli in schweren Unfall verwickelt

ZIERENBERG. Ein Kleinbus aus Bad Arolsen mit fünf Insassen ist in einen schweren Unfall auf der B 251 verwickelt worden. Zu dem Zusammenstoß zwischen einem Auto und dem Kleinbus war es laut Polizeiangaben am Freitagnachmittag gegen 16.30 Uhr auf der B 251 in Höhe der Einmündung nach Oelshausen gekommen. Der 85-jährige Autofahrer aus Wolfhagen wollte auf die Bundesstraße 251 in Richtung Wolfhagen einbiegen und übersah hierbei den auf der B 251 in Richtung Kassel/A 44 fahrenden Kleinbus.

Bei dem Zusammenstoß erlitt der Unfallverursacher lebensgefährliche Verletzungen und wurde zur medizinischen Versorgung ins Klinikum Kassel eingeliefert, nachdem Feuerwehrleute aus Oelshausen, Zierenberg und Burghasungen ihn mit hydraulischem Gerät aus seinem zerstörten Subaru Kombi befreit hatten. Die fünf Insassen des VW-Busses aus Bad Arolsen trugen leichte Verletzungen davon und wurden in umliegenden Krankenhäusern ambulant versorgt. Es handelt sich um zwei Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 37 und 51 Jahren sowie ein elf Jahre altes Mädchen.

Die Polizei forderte in Absprache mit der Staatsanwaltschaft einen Gutachter hinzu, der die genauen Umstände des schweren Unfalls klären soll. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme und der Arbeit des Sachverständigen war die Bundesstraße voll gesperrt. Ab 19 Uhr war die Strecke wieder frei. Es entstand ein Schaden von rund 25.000 Euro, so die Polizei.

Publiziert in Retter
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Samstag, 29 Januar 2011 09:42

Sechs Schwerverletzte bei Unfall

ZIERENBERG. Beim Zusammenstoß zweier Autos auf der B 251 sind am späten Vormittag sechs Menschen schwer verletzt worden.

Der schwere Unfall auf der Bundestraße 251 zwischen Wolfhagen und Zierenberg passierte am Samstagvormittag gegen 11 Uhr. Unter den sechs schwer verletzten Personen befindet sich auch ein Kleinkind.

Ersten Informationen von der Unfallstelle zufolge prallten die Fahrerin eines BMW aus Zierenberg und das SUV einer fünfköpfigen Familie auf der zum Unfallzeitpunkt glatten Fahrbahn der B251 in Höhe Oelshausen in einer Rechtskurve zusammen.

Die fünfköpfige Familie wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Auto befreit werden. Die Feuerwehr musste Hebekissen einsetzen, um eine Person, die unter dem umgekippten Fahrzeug eingeklemmt war, zu retten.

Die Fahrerin des BMW aus Zierenberg wurde schwer, aber nicht lebensbedrohlich, verletzt. Drei Familienmitglieder des zweiten Wagens, darunter ein 18 Monate altes Kind, wurden schwer, ein Erwachsener wurde lebensbedrohlich verletzt.

Nach ihrer Erstversorgung an der Unfallstelle wurde die Verletzten mit den eingesetzten Rettungshubschraubern Christoph 7 und 44 sowie Rettungswagen in verschiedene Kliniken gebracht. An der Unfallstelle waren sechs Notärzte, die Rettungshubschrauber Christoph 7 und Christoph 44 sowie fünf Rettungswagen, ein leitender Notarzt und der organisatorische Leiter Rettungsdienst im Einsatz. Die Feuerwehren aus Zierenberg und Habichtswald retteten die Verletzten aus den Fahrzeugen. Das Regierungspräsidium war mit einem Beobachter vor Ort. Ebenso befanden sich mehrere Polizeistreifen am Unfallort.

Publiziert in Retter
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Montag, 04 Oktober 2010 11:13

Fahrer verbrennt in verunglücktem Auto

ZIERENBERG. Ein zunächst unbekannter Autofahrer ist bei einem Unfall auf der Autobahn 44 in seinem Wagen verbrannt.

Zu dem tödlichen Verkehrsunfall war es am späten Montagnachmittag auf der Autobahn 44 nahe der Raststätte Bühleck gekommen. Der Fahrer verbrannte bis zur Unkenntlichkeit und konnte direkt nach dem schweren Unfall noch nicht identifiziert werden, weitere Personen befanden sich nicht im Wagen. Zur Ermittlung des genauen Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger eingeschaltet. Andere Verkehrsteilnehmer wurden in den Unfall nicht verwickelt.

Der ältere Mittelklassewagen war aus bislang noch ungeklärter Ursache gegen 16.50 Uhr in Fahrtrichtung Kassel kurz hinter der Tank- und Rastanlage Bühleck nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, wie Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch am Abend berichtete. Am Fahrbahnrand überfuhr das Auto nach ersten Feststellungen eine aus dem Boden aufsteigende Schutzplanke, drehte sich und stieß anschließend gegen den Betonsockel einer Notrufsäule.

Als der Wagen schließlich etwa zehn Meter abseits der Fahrbahn auf einer Wiese demoliert zum Stehen kam, soll er nach Zeugenangaben sofort in voller Ausdehnung gebrannt haben. Wie die den Unfall aufnehmenden Beamten der zuständigen Polizeiautobahnstation Baunatal sagten, hatten Verkehrsteilnehmer noch mit Feuerlöschern Löschversuche unternommen, kamen aber nicht mehr an das brennende Auto heran. Die Feuerwehr löschte schließlich das Fahrzeug vollends ab und befreite das verbrannte Opfer.

Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, handele es sich bei dem Verstorbenen mit großer Wahrscheinlichkeit um einen 37 Jahre alten Mann aus Berlin. Gewissheit werde aber erst eine DNA-Untersuchung bringen.

Publiziert in Retter
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