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BAD WÜNNENBERG/MARSBERG. Ein Gefahrgutunfall unter Alkoholeinfluss hat in der Nacht zu einer sechsstündigen Vollsperrung der A 44 in Fahrtrichtung Kassel geführt. Beide Lkw-Insassen, von denen einer von der Unfallstelle geflüchtet waren, mussten Blutproben und ihre Führerscheine abgeben.

Nach Angaben der Autobahnpolizei passierte der Unfall am späten Dienstagabend gegen 22.15 Uhr. Zu dieser Zeit kam ein Lkw mit Anhänger aus Bochum auf der A 44, Fahrtrichtung Kassel, zwischen dem Autobahnkreuz Wünnenberg-Haaren und der Anschlussstelle Marsberg-Meerhof, aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Lastwagen kam im angrenzenden Grünstreifen zum Stehen, der Anhänger kippte auf die rechte Seite um. Fahrer und Beifahrer blieben unverletzt, sie konnten den Lkw verlassen.

Ein 31-Jähriger blieb an der Unfallstelle, der zweite Fahrzeuginsasse (39) flüchtete zu Fuß von der Unfallstelle. Dieser Mann wurde ganz in der Nähe von einer Streife der Autobahnpolizei aufgegriffen. Da beide Männern deutlich nach Alkohol rochen und beide angaben, nicht gefahren zu sein, musste sich jeder von ihnen einer Blutprobe unterziehen. Beide Männer mussten zudem ihre Führerscheine abgeben.

Bei der Unfallaufnahme wurde ein stechender Geruch aus dem Laderaum des umgestürzten Anhängers wahrgenommen. Da im Laderaum des Anhängers auch Gefahrgut befördert worden war, wurde der ABC-Zug der Feuerwehr Paderborn durch die Feuerwehrleitstelle alarmiert. Für die Zeit der Unfallaufnahme sowie der Bergung von Anhänger und Ladung wurde die A 44 in Fahrtrichtung Kassel im Autobahnkreuz Wünnenberg-Haaren komplett gesperrt. Für weitere Säuberungsarbeiten an der Unfallstelle wird der rechte Fahrstreifen bis in die Vormittagsstunden gesperrt bleiben.

Es kam zeitweise zu einem Stau von etwa drei Kilometern Länge. Der Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen dazu, welcher der beiden Männer am Steuer gesessen hatte, dauern an. (ots/pfa)  

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Publiziert in PB Polizei

KASSEL. Ersthelfer haben den schwer verletzten Fahrer eines Lieferwagens am Samstag nach einem schweren Auffahrunfall auf der A 44 aus seinem völlig zerstörten Lieferwagen befreit. Der Paketkurier hatte zu spät erkannt, dass ein Sattelzug sein Tempo stark gedrosselt hatte.

Der Notruf eines Verkehrsteilnehmers ging um 7.38 Uhr bei der Polizei in Kassel ein. Der schwere Verkehrsunfall hatte sich auf der Autobahn 44 zwischen den Anschlussstellen Kassel-West und dem Südkreuz Kassel, Fahrtrichtung Hannover/Frankfurt, kurz vor der Bergshäuser Brücke ereignet. Der Kleintransporter, ein Peugeot Boxer, war bei dem Auffahrunfall total zerstört worden.

Noch vor Eintreffen von Rettungsdienst, Notarzt und Feuerwehr war es couragierten Ersthelfern gelungen, den 27 Jahre alten Schwerverletzten aus dem Fahrzeug zu befreien und eine Erste Hilfe zu leisten. Ein Sprecher der Berufseuerwehr Kassel lobte nicht nur die Ersthelfer, sondern auch das vorbildliche Handeln der übrigen Verkehrsteilnehmer: So hätten Feuerwehr und Rettungsdienst die Unfallstelle schnell und sicher erreichen, da eine Rettungsgasse gebildet worden war.

Der Schwerverletzte, der in Niestetal wohnhaft ist, wurde in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Er schwebe inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr, teilte ein Polizeisprecher mit. Der 60 Jahre alte Lkw-Fahrer aus Großheirath bei Coburg war unverletzt geblieben. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten waren beide Fahrspuren gesperrt. Die Schadenshöhe gab die Polizei mit insgesamt 35.000 Euro an. davon 10.000 Euro am Sattelauflieger. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei

DIEMELSTADT. 14 Flachbildfernseher der Marke LG im Gesamtwert von mehreren tausend Euro haben unbekannte Täter aus einem Sattelauflieger gestohlen, der in der Nacht zu Mittwoch auf einem Parkplatz an der A 44 stand. Auf der Suche nach Beute hatten die Diebe die Plane des Aufliegers aufgeschlitzt.

Das als Ladungsdiebstahl bezeichnete Verbrechen wurde verübt, während der polnische Fahrer des Sattelzuges seine Nachtruhe auf dem Parkplatz Biggenkopf Nord, Fahrtrichtung Dortmund, hielt. Im Laufe der Nacht machten sich bislang unbekannte Diebe an seinem schwarzem Brummi zu schaffen. Irgendwann vor 5.30 Uhr schlitzten sie die Plane an der Fahrerseite auf einer Länge von 3,50 Metern auf und nahmen 14 Flatscreen-Fernseher der Marke LG aus dem Laderaum. Die genaue Schadenshöhe stand am Vormittag noch nicht fest.

Hinweise auf die Täter oder ein von ihnen genutztes Fahrzeug zum Abtransport der Beute nimmt die Polizeistation in Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/9799-0 entgegen. (ots/pfa)  

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Einen in Bochum gestohlenen Mercedes Sprinter hat die Polizei auf der A 7 gestoppt. Den 44 Jahre alten Fahrer aus Litauen nahmen die Ermittler fest, er sollte am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt werden, der über seinen weiteren Verbleib entscheidet.

Laut Polizeibericht von Dienstag hatte am Montagmorgen gegen 4 Uhr ein Verantwortlicher einer in Bochum ansässigen Firma die Kollegen des dortigen Polizeipräsidiums über den Diebstahl des Firmenwagens informierte. Daraufhin leiteten die nordrhein-westfälischen Kollegen die Fahndung an die hessischen Beamten weiter.

GPS-Gerät im Fahrzeug
Über ein im Kastenwagen verbautes GPS-Gerät konnte der Standort des Autos durch den Mitarbeiter der bestohlenen Firma ständig aktualisiert werden. Da die Fahrt über die A 44 in Richtung Kassel und von dort auf die A 7 in Fahrtrichtung Norden führte, koordinierte die Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen die Fahndung im nordhessischen Raum. Das Fahrzeug wurde schließlich gegen 6.30 Uhr auf der A 7 an der Anschlussstelle Kassel-Nord durch eine Funkstreife des Kasseler Polizeireviers Ost gesichtet.

Profis am Werk
Gemeinsam mit einer weiteren Streife des Reviers und der Polizeiautobahnstation Baunatal stoppten die Fahnder den Sprinter auf dem Parkplatz Staufenberg. Dort nahmen sie den 44-Jährigen fest und stellten den entwendeten Firmenwagen im Wert von rund 40.000 Euro sicher. Dass der Diebstahl mutmaßlich auf das Konto von Profis geht, ist aus der Vorgehensweise ersichtlich. Am Fahrzeug waren bereits die großflächigen Firmenaufschriften unkenntlich gemacht worden und sogenannte Kennzeichendoubletten angebracht. Das heißt, die Täter kopierten amtliche Kennzeichen von gleichen Firmenfahrzeugen und brachten diese anstelle der eigentlich zugeteilten an.

Der Festgenommene muss sich nun nicht nur wegen des Kraftfahrzeugdiebstahls, sondern auch wegen einer Urkundenfälschung verantworten. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei

DIEMELSTADT/MARSBERG. Zu einem Verkehrsunfall am frühen Mittwochmorgen auf der A 44 sind unter anderem Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Notärzte aus Waldeck-Frankenberg ausgerückt. Fünf Menschen hatten sich Verletzungen zugezogen und wurden in verschiedene Kliniken gebracht.

An dem Verkehrsunfall, der sich gegen 2 Uhr früh zwischen den Anschlussstellen Diemelstadt und Marsberg auf einer Brücke ereignete, waren zwei Autos beteiligt. Weder die Autobahnpolizei Schloss Holte-Stukenbrock (NRW) noch die Autobahnpolizei Baunatal konnten am Mittwoch Angaben zu Unfallursache und -hergang sowie zu Alter und Herkunft der Verletzten machen. Nach der Kollision der beiden Fahrzeuge drehte sich einer der Wagen und prallte noch gegen die Leitplanke.

Nach dem Unfall eilten die Notärzte aus Bad Arolsen und Warburg sowie die Besatzungen von Rettungswagen aus Bad Arolsen, Adorf, Marsberg und Warburg zur Unfallstelle, außerdem ein Leitender Notarzt (LNA), der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OLRD) und die Kameraden der Feuerwehr Rhoden. Deren Einsatzleitwagen diente dem ORLD an der Unfallstelle als Kommunikationszentrale. Die Verletzten wurden mit Rettungswagen in Kliniken eingeliefert.

Feuerwehrleute streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab, reinigten die gesperrte Fahrbahn, sammelten Trümmerteile ein und leuchteten die Unfallstelle bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten aus. Nach etwa anderthalb Stunden rückten die Brandschützer wieder ab. Vor Ort waren auch die Brandschützer aus Bad Arolsen, die den Leitenden Notarzt zur Einsatzstelle transportiert hatten. (pfa) 


Link:
Feuerwehr Rhoden
Feuerwehr Bad Arolsen

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Publiziert in Retter

BREUNA. Für das Zugfahrzeug viel zu schwer und zudem nicht ausreichend gesichert war ein Hähnchenwagen, den 39-Jähriger aus Rumänien auf der A 44 transportierte. Eine Motorradstreife der Polizeiautobahnstation Baunatal stoppte das Gespann am Sonntagmorgen.

Für den 39-Jährigen war die Fahrt auf dem Rasthof Bühleck beendet. Wegen des festgestellten Verstoßes entließen ihn die Beamten erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß. Ihm droht nun ein Bußgeld von 380 Euro.

Der Motorradstreife war das erkennbar verkehrsunsichere Fahrzeuggespann gegen 8.50 Uhr auf der A 44 in Fahrtrichtung Kassel in Höhe der Anschlussstelle Breuna aufgefallen. An der Rastanlage Bühleck zogen die Beamten der Autobahnpolizei den Fahrzeugtransporter aus dem Verkehr und nahmen ihn genauer unter die Lupe.

Der in Bulgarien zugelassene Mercedes Sprinter als Zugfahrzeug war mit einer zulässigen Anhängelast von höchstens 2000 Kilogramm ausgewiesen. Die Wiegung des Anhängers und des darauf transportierten Hähnchen-Verkaufswagens brachten jedoch ein Gewicht von 3940 Kilogramm auf die Waage. Der 39-Jährige hatte die zulässige Anhängelast somit um 97 Prozent überschritten. Wie die Beamten berichten, war der Verkaufswagen auf dem Anhänger für den Transport zudem nicht ausreichend gesichert. Von dem Gespann ging daher eine nicht unerhebliche Gefahr für den Straßenverkehr und andere Verkehrsteilnehmer aus. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

DIEMELSTADT. Glück im Unglück hatte am Freitagabend ein 43-jähriger Mann aus Gelsenkirchen, als er sich auf der A 44 in Höhe der Rastanlage Diemelstadt mit seinem Sprinter überschlug. Der Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon.

Aquaplaning war laut Autobahnpolizei vermutlich der Grund dafür, dass der Sprinterfahrer während eines Überholvorgangs gegen 19.10 Uhr die Kontrolle über seinen Lieferwagen verlor. Der 43-Jährige war zu diesem Zeitpunkt auf der A 44 in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs. In Höhe der Rastanlage Diemelstadt prallte das Fahrzeug zunächst in die Mittelschutzplanke.

Von dort abgewiesen, schleuderte der Sprinter nach rechts quer über die A 44, kam von der Fahrbahn ab und geriet auf den angrenzenden Grünstreifen. Dort überschlug sich der Kastenwagen und kam letztlich auf dem Fahrzeugdach zum Liegen. Der Fahrer zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu. Rettungskräfte brachten ihn vorsorglich in ein Krankenhaus.

Der Sprinter wurde stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von 12.000 Euro. Durch den Unfall sowie die Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es zu einem Stau von etwa vier Kilometern Länge. (pfa)  


Tipps für die Fahrt im Regen:
Vorsicht vor Aquaplaning (16.06.2016)

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Betrunken hat eine 30 Jahre alte Autofahrerin auf der A 44 die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und in einer Parkplatzzufahrt einen stehenden Sattelzug gerammt. Die Promillefahrerin zog sich leichte Verletzungen zu, sie musste sich einer Blutentnahme unterziehen und ihren Führerschein abgeben.

Die 30-Jährige war am Mittwochabend gegen 19 Uhr mit ihrem Wagen zwischen den Anschlussstellen Zierenberg und Bad Wilhelmshöhe mit überhöhter Geschwindigkeit auf den Autobahnparkplatz Firnsbachtal aufgefahren. Am Beginn der Zufahrt kam sie nach links von der Fahrbahn ab, fuhr mit ihrem linken Vorderrad gegen einen Stein und verlor die Kontrolle über ihren Wagen. Sie schoss nach rechts über die Zufahrt und krachte gegen einen am rechten Rand parkenden Sattelzug. Dabei verkeilte sich der Wagen der Frau auf der Beifahrerseite bis zur Mitte des Autos unter dem polnischen Sattelauflieger.

Die Frau hatte dabei Glück im Unglück, denn sie kam mit leichten Verletzungen davon. Die Besatzung eines Rettungswagens brachte sie vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus. An ihrem Wagen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden von rund 20.000 Euro. Das Auto musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Den Sachschaden am Sattelauflieger bezifferten die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal mit etwa 6000 Euro. Die Zufahrt zum Parkplatz musste wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt werden - neben Polizei und Rettungsdienst war auch die Feuerwehr im Einsatz. Erst nach Abschluss der Reinigungsarbeiten - Betriebsstoffe waren aus dem Auto auf die Fahrbahn gelaufen - konnte die Parkplatzzufahrt gegen 22 Uhr wieder freigegeben werden.

Zwei Promille gepustet
Wie sich an der Unfallstelle herausstellte, war die 30-Jährige alkoholisiert unterwegs. Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von über 2 Promille an. Im Wagen fanden die Beamten mehrere leere Whisky-Cola-Büchsen und Bierdosen. Nun muss sich die Autofahrerin wegen Trunkenheit am Steuer in Verbindung mit einem Verkehrsunfall verantworten. Die weiteren Ermittlungen werden bei der Polizeiautobahnstation Baunatal geführt. (ots/pfa)   

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Vier Fahrzeuge waren in einen Unfall verwickelt, zu dem es am Donnerstagmittag auf der A 44 kam - zwei Autos, ein Sattelzug und ein Wohnmobil. Zwei Frau zogen sich bei dem Unfall im Streckenabschnitt zwischen dem Kasseler Westkreuz und dem Dreieck Kassel-Süd Verletzungen zu.

Bei den handelt es sich um eine aus Betzenstein in Bayern stammende 63-jährige Fahrerin eines 1er BMW, die an einem Stauende auf ein Wohnmobil aufgefahren war, sowie eine 59-Jährige aus Hamm, die als Beifahrerin in dem Wohnmobil saß. Die 63-Jährige hatte sich bei dem Unfall schwere, jedoch nicht lebensgefährliche Verletzungen zugezogen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die 59-Jährige wurde leicht verletzt und wollte laut Polizei eigenständig einen Arzt aufsuchen. Die Insassen der anderen beteiligten Fahrzeuge blieben bei dem Unfall unverletzt.

Zum Unfallhergang berichten die eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal, dass der BMW zunächst auf das Wohnmobil aufgefahren war. Anschließend fuhr ein von hinten kommender Sattelzug, an dessen Steuer ein 34-Jähriger aus Auerbach in Sachsen saß, auf den Pkw auf und schob den Wagen weiter unter das Wohnmobil, das aufgrund der beiden Zusammenstöße wiederum nach vorne auf das Heck eines VW Tourans geschoben wurde. Den Gesamtsachschaden schätzen die Beamten auf knapp 70.000 Euro. Sie werfen sowohl der 63-Jährigen als auch dem 34-Jährigen vor, nicht ausreichend Sicherheitsabstand gehalten und dadurch die Kollisionen verursacht zu haben. (ots/pfa)  


Ein Auffahrunfall auf der A 44 am Dienstag führte zu einem dramatischen Ende:
Kleintransporter gegen Lkw: Fahrer stirbt in Klinik (28.03.2017)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Der bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 44 am Dienstagnachmittag lebensgefährliche verletzte Fahrer (47) eines Kleintransporters (wir berichteten) ist am frühen Mittwochmorgen im Krankenhaus gestorben. Das berichtete die Polizei in Kassel.

zu dem folgenschweren Unfall war es am Dienstag gegen 17 Uhr im Rückstau einer Baustelle gekommen: Zwischen der Anschlussstelle Kassel-Bad Wilhelmshöhe und dem Autobahnkreuz Kassel-West war der Kleintransporter am Stauende auf einen Sattelzug aufgefahren. Aufgrund der eingehenden Informationen alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr den Rüstzug der Feuerwache 2, zwei Rettungswagen sowie den Rettungshubschrauber Christoph 7.

Bei Ankunft der Feuerwehr stellte sich heraus, dass ein Kleintransporter mit hoher Geschwindigkeit auf den Sattelzug aufgefahren war - laut Polizei, weil der 47 Jahre alte Fahrer aus Hann. Münden das Stauende zu spät erkannt hatte. Durch den Aufprall wurde der Fahrer des Kleintransporters in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Insbesondere die Fahrerseite war massiv deformiert. Aufgrund der lebensbedrohlichen Verletzungen wurde die sofortige Rettung der Person eingeleitet. Hierzu kamen gleich mehrere hydraulische Rettungsgeräte zum Einsatz. Parallel erfolgte die medizinische Erstversorgung.

Trotz der enormen Beschädigungen am Fahrzeug gelang es der Feuerwehr eigenen Angaben zufolge, den Eingeklemmten nach etwa 20 Minuten aus dem Fahrzeug zu befreien. Er wurde im Anschluss unverzüglich in ein Kasseler Krankenhaus eingeliefert. Dort erlag der Mann am Mittwochmorgen seinen Verletzungen.

Der 52 Jahre alte Lkw-Fahrer aus Bannewitz (Sachsen) war bei dem Unfall nicht verletzt worden. Weitere Fahrzeuge waren nicht beteiligt.

Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 50.000 Euro. Während der Rettungsmaßnahmen musste die Autobahn in Fahrtrichtung Kassel voll gesperrt werden. Hierdurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Um 18.20 Uhr gab die Polizei den linken Fahrstreifen wieder frei. Die Vollsperrung wurde um 20 Uhr aufgehoben. Der Stau löste sich danach nur zögerlich auf. Ab 22 Uhr war die Strecke wieder frei befahrbar.

Engagierte Ersthelfer
Die Polizei hatte am Abend vor allem ein Ehepaar aus Fulda gelobt, das zuerst an der Unfallstelle eingetroffen war und ein vorbildliches Verhalten gezeigt hatte. Die 55 und 56 Jahre alten Eheleute sicherten die Unfallstelle ab und leisteten Erste Hilfe bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. (r/ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei
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