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Sonntag, 06 Januar 2019 13:50

Unfall auf A 7: Feuerwehr befreit Fahrerin

KASSEL. Gemeldet wurde der Kasseler Feuerwehr am 4. Januar ein Verkehrsunfall auf der Autobahn 7. Um 17.55 Uhr rückten die Einsatzkräfte mit Ihrem Rüstzug und dem Rettungsdienst aus.

Eine 32-jährige Pkw-Fahrerin war nach einer Kollision mit einem Lkw in ihrem zertrümmerten Fahrzeug eingeschlossen, jedoch nicht eingeklemmt. Das Fahrzeug stand auf einer Brücke über der Fulda in Höhe Guxhagen. Nach Sichtung durch den Notarzt führte die Feuerwehr mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät eine patientengerechte Rettung durch.

Die Dame wurde schwer verletzt in eine Kasseler Klinik gefahren. Einen Schock erlitt der Lkw-Fahrer, er musste aber nicht in ein Krankenhaus transportiert werden. Insgesamt waren an dem Unfall wegen umherfliegender Trümmerteile drei weitere Fahrzeuge beteiligt.

Durch die Vollsperrung bildete sich ein langer Rückstau. Der Feuerwehreinsatz war um 19.15 Uhr beendet, es waren 18 Einsatzkräfte vor Ort. Die Schadenshöhe wird von der Feuerwehr auf etwa 50.000 Euro geschätzt. (Feuerwehr Kassel)

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PADERBORN. Am Samstag stoppte die Polizei einen Falschfahrer auf der Bundesstraße 1 und zeigte diesen an. 

Mehrere Notrufe gingen gegen 17.55 Uhr bei der Polizeileitstelle ein. Es wurde ein Auto gemeldet, das auf der Bundesstraße 1 entgegen der Fahrtrichtung von Salzkotten in Richtung Paderborn unterwegs sei. Ein Streifenteam der Bundespolizei war schnell vor Ort und stoppte den Geisterfahrer im Bereich der Brücke über die Bundesstraße 64. Paderborner Polizisten übernahmen die weiteren Maßnahmen vor Ort.

Der 76-jährige Fordfahrer war laut eigenen Angaben im Baustellenbereich der Autobahn 33 an der Anschlussstelle Paderborn-Zentrum von der Autobahn abgefahren. Offenbar hatte er die Abfahrt Richtung Salzkotten genutzt und war verkehrswidrig in Richtung Paderborn "abgebogen". Als er seinen Fehler bemerkt hatte, habe er entgegenkommende Fahrer mit Warnblinklicht und Fernlicht gewarnt, so der Senior. Gefährliche Situationen sind bislang nicht bekannt geworden. Autofahrer in Richtung Salzkotten hatten den Falschfahrer rechtzeitig bemerkt.

Mindestens 200 Euro Bußgeld, zwei Punkte und einen Monat Fahrverbot kommen jetzt auf den Senior zu.  Auf der Internetseite "Runter vom Gas", die Verkehrssicherheitskampagne des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und des Deutschen Verkehrssicherheitsrats, sind wertvolle Ratschläge zum "Verhalten bei Gegenverkehr auf Autobahnen" eingestellt: https://www.runtervomgas.de/impulse/artikel/achtung-geisterfahrer.html. 

(ots/r)

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KASSEL. Tausende elektrische Zahnbürsten der Firma "Braun" im Wert von schätzungsweise über 100.000 Euro erbeuteten bislang unbekannte Diebe in der Nacht zum Samstag von der Ladefläche eines Lkw auf der Tank- und Rastanlage Hasselberg-Ost an der Autobahn 7 im Schwalm-Eder-Kreis.

Die genaue Schadenshöhe steht momentan noch nicht fest. Die mit dem Fall betrauten Ermittler der Polizeiautobahnstation Baunatal erhoffen sich nun durch die Veröffentlichung, Hinweise auf die Täter oder den Verbleib der elektrischen Zahnbürsten zu bekommen. Wie die am Samstagmorgen zum Tatort gerufene Streife der Polizeiautobahnstation berichtet, war mit dem bloßen Auge zu erkennen, dass die Täter einen Großteil der gesamten Ladung aus dem Sattelauflieger entwendet hatten.

Nach den bisherigen Ermittlungen hatte der polnische Lkw 19 Paletten mit jeweils ca. 50 Paketen geladen. In jedem Paket befanden sich wiederum je sechs elektrische Zahnbürsten von "Braun" für Kinder und Erwachsene sowie dazugehörige Aufsteckbürsten. Mit einem Blick auf den Gesamtwert der Ladung von knapp 300.000 Euro ist aufgrund der Feststellung der Streife davon auszugehen, dass die Täter Beute im sechsstelligen Bereich machten. Zur genauen Schadenshöhe steht die Auflistung des Spediteurs aktuell noch aus.

Der ukrainische 51-jährige Fahrer des Sattelzuges hatte die Polizei am Samstagmorgen verständigt. Er und ein zweiter Fahrer hatten im Tatzeitraum zwischen Freitag, 21.30 Uhr, und Samstag, 3.10 Uhr, in der Sattelzugmaschine geschlafen und eigenen Angaben zufolge nichts von der Tat mitbekommen. Um an die geladene Ware zu kommen, hatten die Unbekannten die Plane des Aufliegers an mehreren Stellen großflächig aufgeschlitzt.    

Die Ermittler der Polizeiautobahnstation Baunatal bitten Zeugen, die Hinweise auf die Täter oder den Verbleib der elektrischen Zahnbürsten von "Braun" geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)

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KASSEL. Die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal suchen den mutmaßlichen Verursacher eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstagabend auf der Autobahn 49, in Höhe der Anschlussstelle Wabern im Schwalm-Eder-Kreis, ereignete.

Ein Lkw, möglicherweise mit tschechischer oder slowakischer Zulassung, soll beim Auffahren auf die Autobahn in Fahrtrichtung Kassel wegen eines auf dem Beschleunigungsstreifen stehenden Pannen-Lkw plötzlich auf den rechten Fahrstreifen gezogen haben, wodurch er offenbar Unfälle zwischen den nachfolgenden Fahrzeugen auslöste, wobei ein 58-jähriger Autofahrer aus Kassel schwer verletzt wurde und anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste.  

Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten der Autobahnpolizei berichten, ereignete sich der Unfall gegen 17.45 Uhr. Der unbekannte Fahrer des ausländischen Lkw war vom Beschleunigungsstreifen der Anschlussstelle nach links auf den rechten Fahrstreifen gezogen, weshalb ein dort von hinten kommender 34-jähriger Fahrer eines Fiat Puntos aus Polen reflexartig ebenfalls nach links auf den linken Fahrstreifen ausweichen musste.

Dort konnte der von hinten kommende 58-Jährige, der mit einem VW Golf unterwegs war, nicht mehr rechtzeitig anhalten und krachte in das Heck des Fiats. Der Fiat wurde dadurch gegen die mittlere Leitplanke geschleudert und kam am Ende mit einem Totalschaden auf dem Standstreifen zum Stehen. Der VW Golf war nach dem Zusammenstoß mit dem Fiat über die gesamte Fahrbahn und schließlich unter den Pannen-Lkw, ein Silo-Zug, auf dem Beschleunigungsstreifen gerutscht. Dabei hatte sich der 58-Jährige schwer verletzt. An dem Golf war ein Totalschaden in Höhe von rund 30.000 Euro, an dem Auflieger des Silo-Zuges ein Schaden von etwa 15.000 Euro entstanden. Den Schaden am Fiat schätzen die Beamten auf ca. 5.000 Euro.  

Die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal bitten Zeugen, die Hinweise auf den mutmaßlichen Verursacher, den Fahrer des Lkw mit vermutlich tschechischen oder slowakischen Kennzeichen, geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. (ots/r)

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KASSEL. Ein alkoholisierter Autofahrer ist in der Nacht zum Freitag auf der Autobahn 44 von der Fahrbahn abgekommen und mit seinem Pkw die Böschung hinab gestürzt, wo der Wagen auf dem Geländer einer Unterführung zum Liegen kam.

Der 52-jährige Fahrer des Pkw war bei dem Unfall leicht verletzt und anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht worden. Er war offenbar aufgrund seiner Alkoholisierung von der Fahrbahn abgekommen. Ein an der Unfallstelle bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest hatte einen Wert von 1,3 Promille ergeben.

Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal berichten, war es gegen 0.40 Uhr in Fahrtrichtung Kassel, kurz hinter der Anschlussstelle Breuna, zu dem Unfall gekommen. Der 52-Jährige aus Polen war mit seinem Opel Zafira dort nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und die Böschung hinab gestürzt, wobei sich der Pkw überschlug. Der Opel wurde dadurch rundherum beschädigt. Die Beamten beziffern die Schadenshöhe auf etwa 3.000 Euro. Hinzukommend ist dem Geländer ein Schaden von rund 2.000 Euro entstanden. Für die aufwendige Bergung des Pkw, die bis 2.40 Uhr in der Nacht dauerte, musste der rechte, derzeit wegen einer Baustelle abgetrennte und allein geführte Fahrstreifen zeitweise voll gesperrt werden, da für die Bergung ein Kran verwendet wurde. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Bereich der Baustelle. 

Der 52-Jährige muss sich nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. Die Beamten ließen ihm anschließend von einem Arzt eine Blutprobe entnehmen, um für das weitere Verfahren die genaue Alkoholkonzentration in seinem Blut bestimmen zu lassen. Da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, entließen sie ihn zudem erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß. (ots/r)

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MARSBERG/LICHTENAU. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Mittwochnachmittag auf der Autobahn 44, zwischen Marsberg und Lichtenau. 

Um 14.54 Uhr wurden die Feuerwehren Rhoden, Wrexen und Scherfede alarmiert - die Einsatzkräfte machten sich unverzüglich auf den Weg. Zeitgleich fuhren Notärzte und Rettungswagen aus Warburg, Marsberg und Herbsen los. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel wurde angefordert. 

Nachdem die Beifahrerin vom Rettungsdienst aus dem verunfallten Fahrzeug befreit werden konnte, wurde klar, dass dies beim Fahrer des Pkw nicht möglich war. Daher mussten die Wehren zwei Rettungsscheren und Rettungszylinder parallel einsetzen, um den Mann zu befreien. 

Zu diesem Zeitpunkt war der Rettungshubschrauber bereits gelandet. Unverzüglich wurde der Fahrer in eine in der Nähe liegende Klinik geflogen. Danach kümmerten sich die Einsatzkräfte, mit Hilfe von Bindemittel, noch um die ausgelaufenen Betriebsstoffe des Fahrzeugs.

Die Autobahn war für die Dauer der Rettungsaktion voll gesperrt. Einsatzkräfte hatten auf dem Weg zum Unfallort zudem massive Probleme mit dem Verkehr, da viele Verkehrsteilnehmer nicht in der Lage waren, eine ordnungsgemäße Rettungsgasse zu bilden. 

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PADERBORN. Feiern ja, Randale nein. Das ist die Devise der Paderborner Polizei für die kommenden vier Fußball-Wochen.

"Unser Ziel ist es, dass die Veranstaltungen rund um die Weltmeisterschaft bis zum Endspiel störungsfrei verlaufen. Die Gewährleistung der Sicherheit hat höchste Priorität", so das Team der Einsatzleiter zu den WM-Spielzeiten. Auch die Polizei hat großes Verständnis für die Begeisterung der Fans und hofft auf eine erfolgreiche WM. Bei aller verständlichen Freude dürfen jedoch gegenseitige Rücksichtnahme und Regeln nicht außer Acht gelassen werden. Bei Straftaten und groben Verkehrsverstößen wird die Polizei konsequent einschreiten.

Die Einsatzkräfte werden tolerant und freundlich agieren - gegenüber Randalierern wird die Polizei aber kein Pardon zeigen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass sich nach Spielende spontane Auto-Korsos bilden können. Hier macht die Polizei noch einmal deutlich:

"Autokorsos sind keine rechtsfreien Räume!", Stoppschilder, Ampeln und andere Verkehrszeichen gelten uneingeschränkt. Beim Autofahren müssen alle Insassen immer angeschnallt sein. Das Sitzen oder Stehen auf Fahrzeugdächern und Motorhauben ist verboten, da es lebensgefährlich ist. Denn auch bei Autokorsos werden die Gesetzmäßigkeiten der Physik nicht außer Kraft gesetzt. Schon bei niedrigen Geschwindigkeiten kann es ohne Gurt zu schweren Verletzungen kommen, wenn der Fahrer plötzlich bremsen muss. Das gleiche gilt natürlich auch für das Hinauslehnen aus dem Seitenfenster oder dem Stehen in der Öffnung des Schiebedachs.

Für den Fahrer gelten selbstverständlich die Promillegrenzen. Es sollte daher am besten völlig nüchtern gefahren werden, sowie ohne den Konsum von Drogen, weswegen jederzeit mit Kontrollen zu rechnen sein wird. Die Polizei rät daher, dass man schon vor der Fußballparty festlegt, wer anschließend am Steuer sitzt.  

Zum Thema der Verkehrssicherheit von Fahrzeugen sagt die Polizei: Flaggen am Auto sind meist mit einfachen Plastikhalterungen versehen, die nicht sonderlich gut halten. Bei Fahrten in der Stadt ist das kein Problem, bei Überlandfahrten oder gar auf der Autobahn gehören besagte Flaggen jedoch ins Auto, da die Gefahr besteht, dass sie abreißen und dadurch andere Verkehrsteilnehmer gefährden oder Autos beschädigen. Außerdem dürfen Fahnen die Sicht des Fahrers nicht beeinträchtigten. Verboten ist es außerdem, während der Fahrt Flaggen an Stangen aus dem Autofenster zu halten.

Auch für die Fans, die zu Fuß unterwegs sind, gelten die Verkehrsregeln. Sie sollten im Freudentaumel nicht übermütig werden. Wer achtlos auf der Fahrbahn herumläuft, riskiert gefährliche Situationen und schwere Verletzungen. Die Polizei ist bestrebt, den Interessen der feiernden Fans sowie den Anliegen der Anwohner gerecht zu werden, gerade was die Lärmbelästigung in den späten Abend- und Nachtstunden betrifft. Fairplay - ein ganz klarer Vorteil für alle.

Wenn alle Fans vernünftig feiern, steht einem neuen Sommermärchen nichts entgegen. (ots/r)

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Donnerstag, 24 Mai 2018 10:32

Rettungsgassen: Verstöße werden geahndet

HESSEN. Nach einem Unfall steht die Versorgung von Verletzen im Vordergrund der Einsatzmaßnahmen. Voraussetzung für eine professionelle Erstversorgung ist, dass Helfer die Unfallstelle so schnell wie möglich erreichen. Die Rettungsgasse steht seit Jahren im Fokus der Öffentlichkeit, um genau dies sicherzustellen. Doch noch immer gibt es Verkehrsteilnehmer, die keine Rettungsgasse bilden oder sie sogar für ihr eigenes Fortkommen ausnutzen möchten.

Nach Paragraph 38 der Straßenverkehrsordnung haben Verkehrsteilnehmer sofort freie Bahn zu schaffen, wenn sich ein Fahrzeug mit blauem Blinklicht und Einsatzhorn nähert. Das klappt durch eine umfangreiche Werbung für die Rettungsgasse in den letzten Jahren zwar immer besser, aber leider nicht wirklich gut. Immer wieder brauchen Einsatzkräfte auf ihrem Weg zur Einsatzstelle mehr Zeit als nötig wäre, weil Verkehrsteilnehmer dieser Verpflichtung nicht ausreichend nachkommen.

Seit Ende 2017 testen in Hessen Autobahnpolizeien in Frankfurt, Mittelhessen und Südhessen den Einsatz von Kameras, um gegen diese Verkehrssünder vorzugehen. Zwölf sogenannte Videostreifen sind unterwegs, um insbesondere Rettungsgassenverstöße zu ahnden. Vier Fahrzeuge der Autobahnpolizei Mittelhessen sind mit der Technik ausgestattet und somit jederzeit bereit, um kleine und große Verkehrssünden aufzuzeichnen. Die Streifenfahrzeuge sind mit Front - und Heckkameras ausgerüstet, die beispielsweise auf der Fahrt durch die Rettungsgasse zum Unfallort eingeschaltet werden können, um Verstöße zu dokumentieren.

Die Streifen selbst haben auf der Einsatzfahrt in aller Regel keine Zeit, sich um solche Verstöße zu kümmern, schließlich müssen sie die Unfallstelle schnell erreichen. Die Kameras ermöglichen es im Nachhinein die Verstöße auszuwerten und anhand der Kennzeichen und Aufnahmen den verantwortlichen Fahrer zu ermitteln und zur Verantwortung zu ziehen.

Ein Bußgeld von 200 Euro, Punkte in Flensburg und sogar ein Fahrverbot können Verkehrsteilnehmer erwarten, wenn sie ihrer Pflicht zur Bildung der Rettungsgasse nicht nachkommen.

Der Einsatz der Videostreifen ist natürlich nicht nur bei Verstößen in Bezug auf die Einhaltung der Rettungsgasse möglich. Mit den verbauten Kameras lassen sich auch andere Verkehrsverstöße aufzeichnen, auf die die Polizistinnen und Polizisten bei ihren Einsätzen und Streifenfahrten aufmerksam werden. Das während der Fahrt genutzte Smartphone, Rechtsüberholen und die verbotswidrige Nutzung gesperrter Fahrbahnen sind nur einige Beispiele von vielen.

Ob sich der Einsatz der Videostreifen bewährt, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. So oder so, sollten Verkehrsteilnehmer in ihrem eigenen Interesse die gelten verkehrsrechtlichen Vorschriften einhalten. (ots/r)

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DIEMELSTADT/GÖTTINGEN. Nach einer rund 100 Kilometer langen Verfolgungsfahrt über die A 44 und die A 7 haben hessische und niedersächsische Beamte Sonntagnacht auf der A 38 in Fahrtrichtung Halle gemeinsam einen unter Drogeneinfluss am Steuer sitzenden mutmaßlichen Tankbetrüger festgenommen.

Der 20-Jährige aus Bitterfeld (Sachsen-Anhalt) ist nach derzeit vorliegenden Erkenntnissen dringend verdächtig, gegen 1 Uhr an der Rastanlage "Am Biggenkopf" an der A 44  mit seinem BMW mit britischen Kennzeichen einen Tankbetrug begangen zu haben. Zusammen mit seinem 24 Jahre alten Beifahrer flüchtete er anschließend in Richtung Kassel.

Beamte der Autobahnpolizei Baunatal nahmen daraufhin die Verfolgung auf. Mit gefahrenen Geschwindigkeiten von zum Teil über 180 km/h verlagerte sich die Flucht der beiden Männer schließlich vom hessischen Teil der A 7 auf den niedersächsischen Streckenabschnitt in Richtung Hannover. Bei Erreichen der Landesgrenze schalteten sich mehrere Funkstreifenwagen der Autobahnpolizei Göttingen mit in die Verfolgung ein. Dabei missachtete der 20 Jahre alte Fahrer wiederholt Haltezeichen der ihn verfolgenden Beamten und verursachte auch gefahrenträchtige Situationen.

Um die Flüchtenden stoppen und ergreifen zu können, ließen die Ermittler gegen 1.40 Uhr über die Betriebszentrale den "Heidkopftunnel" der A 38 in Fahrtrichtung Halle vorübergehend sperren. An der heruntergelassenen Schranke war damit die Flucht der Männer zu Ende. Der 20-jährige Fahrer versuchte noch, zu Fuß über die Leitplanke und auf eine angrenzende Böschung zu entkommen. Er wurde von Beamten ergriffen und zusammen mit seinem Beifahrer nach Göttingen transportiert.

Der 24-Jährige kam im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. In dem BMW stießen die Ermittler u. a. auf eine geringe Menge Betäubungsmittel. Die Drogen und der PKW wurden von der Polizei beschlagnahmt. Der 20 Jahre alte Fahrer stand außerdem vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Die Polizei Göttingen leitete Ermittlungen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs gegen ihn ein. Aufgrund eines vorliegenden Haftbefehls wurde der Bitterfelder anschließend in die JVA Rosdorf eingeliefert.

Er war in der Vergangenheit bereits wegen verschiedener Delikte polizeilich in Erscheinung getreten. An den Fahndungsmaßnahmen und der anschließenden Festnahme waren Funkstreifen der Autobahnpolizei Baunatal, der Polizei Kassel, der Autobahnpolizei Göttingen sowie des Polizeikommissariats Hann. Münden beteiligt. (ots/r)

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BORCHEN. Bei dem Zusammenstoß zweier Autos am Sonntagmittag an der Autobahnausfahrt Borchen-Etteln ist ein Autofahrer leicht verletzt worden.

Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von rund 23.000 Euro. Gegen 12.00 Uhr hatte ein 26-jähriger Passatfahrer die Autobahn 33 an der Anschlussstelle verlassen, um anschließend nach links auf die Landesstraße 818 in Richtung Henglarn abzubiegen.

Dabei übersah er einen Golf, dessen 53-jähriger Fahrer die Landesstraße in Richtung Wewelsburg befahren hatte. Beide Autos waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit, der Golffahrer zog sich Verletzungen am Arm und am Bauch zu.

Der Verletzte wurde nicht in ein Krankenhaus gebracht, da er selbstständig einen Arzt aufsuchen wollte. (ots/r)

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