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BAD WILDUNGEN. Am Donnerstagnachmittag hatten zwei junge Männer die Absicht gegen 13.30 Uhr einen in der Brunnenstraße ansässigen Juwelier zu überfallen. Einer der Täter konnte im Zuge der Fahndung auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände festgenommen werden.

Die beiden dunkel gekleideten und mit Schal maskierten jungen Männer betraten zunächst das Juweliergeschäft. Unter Vorhalt eines Messers forderten sie die Angestellten auf, Geld herauszugeben. Eine der zwei Angestellten schnappte sich sofort ein auf dem Tresen liegendes Tablett, schlug damit in Richtung der Täter, worauf beide Täter das Weite suchten und über den Fußweg in Richtung Stadtkirche flüchteten.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte ein 17-jähriger Verdächtiger aus Bad Wildungen festgenommen werden. Er wurde am Freitag dem Amtsgericht in Fritzlar vorgeführt. Der zweite Täter bleibt weiterhin flüchtig.

Er wird wie folgt beschrieben.

  • 170 bis 175 Zentimeter groß
  • 20 bis 25 Jahre alt
  • schwarze Haare
  • bekleidet mit blauer Jeans, dunkler Jacke mit weißen abgesetzten Ärmeln und hellem Muster im Brustbereich
  • weißer Schal, rote Basecap, Schuhe mit hellen Sohlen
  • führte einen dunklen Rucksack mit sich

Die Polizei fragt, wer die beiden Männer vor der Tat oder bei ihrer Flucht beobachtete oder wer sonstige Hinweise zur Klärung der Identität des Flüchtigen geben kann. Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, bitte an die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710. (ots/r)

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VÖHL. Am letzten Donnerstag (20. Februar) kam es zu einer Bombendrohung (112-magazin.de berichtete, hier Klicken) im Vöhler Rathaus. Die Kriminalpolizei Korbach hat zwischenzeitlich einen Tatverdächtigen ermittelt, der auch geständig ist.

Am Donnerstagnachmittag hatte der zunächst Unbekannte im Rathaus Vöhl angerufen und damit gedroht, dass zu einer bestimmten Zeit eine Bombe hochgehen würde. Das Rathausgebäude musste anschließend auf Weisung der Polizei geräumt werden, die Straßen um das Rathaus wurden weiträumig gesperrt. Bei der anschließenden Durchsuchung, bei der auch ein Sprengstoffspürhund zum Einsatz kam, konnte kein Sprengstoff gefunden werden. Die Polizei gab das Rathaus nach den erforderlichen Maßnahmen wieder frei.

Bereits während der polizeilichen Maßnahmen kontrollierte die Polizei einen Mann, der sich verdächtig verhielt. Der alkoholisierte Vöhler konnte aber zunächst nicht weiter befragt werden, da er gesundheitliche Probleme bekam und ärztlich versorgt werden musste.

Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei Korbach erhärteten den Tatverdacht gegen den 47-jährigen Vöhler, der sich schließlich auch bei der Polizei stellte und ein Geständnis ablegte. Das Motiv liegt im persönlichen Bereich.

Der Mann hat sich nun wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten zu verantworten. Außerdem prüft die Polizei, ob ihm die entstandenen Einsatzkosten in Rechnung gestellt werden können.

Link: Bombendrohung in Vöhl: Rathaus evakuiert  (20.02.2020)

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KASSEL. Der Anruf eines besorgten Anwohners im Kasseler Stadtteil Harleshausen, über auf einem Parkplatz abgefeuerte Schüsse, ging am Dienstagabend bei der Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen ein. Die zum Ort des Geschehens entsandten Polizeistreifen konnten den mutmaßlichen Schützen nur kurze Zeit später in der Nähe ausfindig machen. In der Jackentasche des 18-Jährigen aus Kassel fanden sie neben einer Schreckschusswaffe auch die passende Munition, weshalb sich der junge Mann nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten muss.

Wie die aufnehmenden Polizisten berichten, war die Mitteilung über mehrere Schüsse auf dem Parkplatz eines Discounters nahe der Gottlieb-Kellner-Straße gegen 21.45 Uhr eingegangen. Zudem beobachtete der Anrufer dort zwei junge Männer. Ob es sich möglicherweise um eine scharfe Waffe handeln könnte, war den hinzugeeilten Polizeibeamten zunächst nicht klar.

Als sie wenige Minuten später eintrafen, waren die beiden Männern zwar spurlos verschwunden - allerdings fanden die Beamten auf dem Parkplatz mehrere leere Patronenhülsen. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung konnten sie den 18-jährigen Tatverdächtigen, der mit einem 19-Jährigen unterwegs war, schnell aufspüren. Die Waffe des jungen Mannes, der keinen erforderlichen kleinen Waffenschein hat, sowie die Munition stellten die Polizisten sicher.

Zu seinen Beweggründen machte er bislang keine Angaben. (ots/r)

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BAD WILDUNGEN. Am späten Mittwochabend, um kurz vor Mitternacht, meldete sich eine Zeugin telefonisch bei der Polizei in Bad Wildungen. Wach geworden durch laute Geräusche hatte sie aus dem Fenster geschaut und dabei zwei junge Männer gesehen, die versuchten eine Schaufensterscheibe eines Geschäftes in der Brunnenstraße einzuschlagen. Sie weckte noch ihre Mutter, die geistesgegenwärtig ihr Smartphone entsperrte und ein Video von den Tätern aufnahm.

Als eine weitere Zeugin die beiden Männer aus einen Fenster ansprach, flüchteten diese vom Tatort. Dort angekommen stellten die Polizisten fest, dass die Täter offensichtlich mit einem Gegenstand mehrfach gegen die Scheibe geschlagen hatten. Es gelang ihnen jedoch nicht, die Scheibe zu zerstören. Anhand der Täterbeschreibungen durch die aufmerksamen Zeugen nahm die Polizei Bad Wildungen sofort die Fahndung im Stadtgebiet auf, konnte die Täter aber zunächst nicht antreffen.

Diebstahl aus Tankstelle

Um 0.25 Uhr meldete ein Angestellter einer Tankstelle in der Giflitzer Straße bei der Polizei, dass zwei junge Männer nur kurz zuvor eine Flasche mit Alkohol, eine Flasche Cola und eine Chipstüte gestohlen hatten. Sie seien in den Verkaufsraum gekommen, hätten die Gegenstände genommen und seien ohne zu bezahlen geflüchtet.

Täter festgenommen

Die Täterbeschreibung durch den Angestellten der Tankstelle deckte sich im Wesentlichen mit der Beschreibung durch die Zeugin nach dem versuchten Einbruch in der Brunnenstraße. Die Fahndungsmaßnahmen der Polizei Bad Wildungen wurden nochmal intensiviert. Um 0.45 Uhr nahmen die Polizisten schließlich im Bereich des Landesgartenschaugeländes zwei Personen fest, auf die die Beschreibungen zutrafen.

Die beiden jungen Männer bestritten zunächst eine Beteiligung an den Straftaten. Im Nahbereich des Festnahmeortes konnte aber das Diebesgut aus der Tankstelle aufgefunden werden, außerdem führte einer der Männer in der Innentasche seiner Jacke einen Hammer mit. Die nun Tatverdächtigen wurden festgenommen und in Gewahrsam der Polizei Bad Wildungen gebracht. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um in Bad Wildungen wohnhafte junge Männer.

Bei den anschließenden Atemalkoholtests stellte sich heraus, dass nur der 18-Jährige unter Alkoholeinfluss stand, während der Alkoholtest bei dem 16-Jährigen negativ verlief. Am Donnerstagmorgen wurden beide durch die Ermittler vernommen. Dabei zeigte sich der 16-Jährige voll geständig, der 18-Jährige gab nur einen Teil der ihm vorgeworfenen Straftaten zu. Weitere Ermittlungen der Polizei werden noch geführt. Die jungen Männer müssen sich demnächst wegen versuchtem Einbruchsdiebstahl und Ladendiebstahl verantworten.

Vorbildliche Zeugen

Besonders herauszuheben ist noch das vorbildliche Verhalten der Zeugen in der Brunnenstraße. Nachdem die Zeugin die Täter beim Einbruchsversuch sah, informierte sie sofort die Polizei und ihre Mutter, die wiederum ein Video von den Tätern aufnahm. Außerdem sprach eine weitere Zeugin die Täter aus sicherer Entfernung aus dem Fenster an und hinderte sie dadurch an der weiteren Tatausführung. Besser hätten die Beteiligten es nicht machen können. (ots/r)

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HAINA/KLOSTER. Am Sonntagnachmittag brach ein 31-Jähriger in eine Wohnung in der Kellerwaldstraße in Haina ein. Wachsame Nachbarn beobachten dies und informierten die Polizei Frankenberg, die den Täter in der Wohnung festnehmen konnte.

Gegen 16.50 Uhr riefen die aufmerksamen Zeugen bei der Polizei an. Sie hatten zuvor gesehen, wie ein Mann ein gekipptes Fenster der Wohnung im Erdgeschoss aufgedrückt hatte und anschließend in die Wohnung eingestiegen war. Durch eine sofort zum Tatort entsandte Streife der Polizei Frankenberg konnte der Täter noch in der Wohnung festgenommen werden.

Er hatte offensichtlich die Wohnung nach Wertgegenständen durchsucht. Bei der Durchsuchung des 31-Jährigen fanden die Beamten eine geringe Menge Amphetamin. Weitere Überprüfungen ergaben, dass der Mann keinen festen Wohnsitz hat. Er wurde festgenommen und zur Polizeistation in Frankenberg gebracht, wo er die Nacht von Sonntag auf Montag im Gewahrsam verbrachte.

Er wird sich nun wegen versuchten Einbruchsdiebstahls und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen. Die weiteren Ermittlungen werden bei der Kriminalpolizei Korbach geführt. (ots/r)

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Mittwoch, 16 Oktober 2019 16:32

Cannabis-Plantage ausgenommen: MEK greift zu

WALDECK. Am gestrigen Dienstag konnten Beamte des Mobilen Einsatzkommandos des Polizeipräsidiums Nordhessen im Rahmen eines laufenden Rauschgiftverfahrens drei Tatverdächtige in Waldeck festnehmen. Die anschließende Durchsuchung eines Wohnhauses im Stadtteil Nieder-Werbe durch Beamte des Polizeipräsidiums Nordhessen und des Kommissariats 34 der Kasseler Kriminalpolizei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kassel, führte schließlich zum Auffinden einer professionell betriebenen Cannabis-Plantage.

1000 Pflanzen gezüchtet

Die sogenannte "Indoorplantage" beherbergte zum Teil abgeerntetes Marihuana und eine Vielzahl erntefähiger Pflanzen. Insgesamt handelte es sich um rund 1000 Pflanzen, wovon etwa 250 bereits abgeerntet waren. Die Ermittler berichten, dass sie 120 Kilogramm Marihuana, das schon zum Transport vorgesehen war, auffinden konnten. Dieses hat nach Einschätzung der Kriminalbeamten bereits einen Handelspreis von mehreren hunderttausend Euro.

Der zu erwartende Gesamtertrag der weiteren Pflanzen liege noch deutlich höher, so die Ermittler. Auch die sichergestellte Ausrüstung zum Betreiben der Plantage soll einen Wert im Bereich eines mittleren fünfstelligen Betrags haben. Die festgenommenen 22, 26 und 49-Jährigen stehen im dringenden Verdacht, gemeinsam die Plantage und gleichzeitig einen schwunghaften Handel mit Betäubungsmitteln betrieben zu haben. Sie werden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel am heutigen Tag einen Haftrichter vorgeführt. Die weiteren Ermittlungen gegen die Tatverdächtigen dauern an.

Zugriff zwischen Sachsenhausen und Nieder-Werbe

Ein Mobiles Einsatzkommando (MEK) stoppte einen Ford auf der Strecke zwischen Sachsenhausen und Nieder-Werbe, zog drei verdächtige Personen aus dem Wagen und legte ihnen Handschellen an. Zur Beweissicherung wurde das Fahrzeug von der Polizei sichergestellt und abtransportiert. Diese Aktion war scheinbar gut vorbereitet worden, denn der Ablauf der Festnahme dauerte nur wenige Minuten. (ots/r)

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KASSEL. Offenbar im Alkohol- und Drogenrausch bedrohte ein 41-Jähriger aus Kassel am späten Samstagabend andere Menschen mit einer Schreckschusswaffe. Die nach Eingang des ersten Notrufs bei der Polizei sofort eingeleitete Fahndung nach dem Tatverdächtigen führte wenige Augenblicken später zu seiner Festnahme.

Für den unter Alkohol- und mutmaßlich auch unter Drogeneinfluss stehenden, hinreichend polizeibekannten 41-Jährigen, bei dem die Beamten eine Schreckschusswaffe, gestohlene Kennzeichen und eine kleinere Menge Marihuana fanden, endete die Nacht im Polizeigewahrsam. Gegen den Mann wird nun wegen Bedrohung, Sachbeschädigung sowie Verstößen gegen Betäubungsmittel- und Waffengesetz ermittelt.

Wie die wegen der Bedrohung mit Waffe eingesetzten Streifen der Polizeireviere Nord und Mitte berichten, hatte zunächst gegen 23.50 Uhr ein 50-Jähriger aus Kassel die Polizei alarmiert. Der Mann war zuvor auf das Treiben des 41-Jährigen in der Mombachstraße, in Höhe der Gottschalkstraße, aufmerksam geworden, der dort ruppig die Spiegel von parkenden Autos einklappte und mit Flaschen warf. Dabei war offenbar auch ein Lackschaden am Pkw des 50-Jährigen entstanden.

Als er den Unbekannten daraufhin ansprach, habe dieser die Waffe gezogen, ihn damit bedroht und sei anschließend geflüchtet. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung nach dem Täter wurde eine Funkstreifenbesatzung von Gästen einer privaten Feier im nahegelegenen Philipp-Scheidemann-Haus angesprochen. Auch dort war der Betrunkene wenige Momente zuvor aufgetaucht, hatte um Einlass gebeten und dabei einen 18-Jährigen aus Kassel ebenfalls mit der Waffe bedroht.

Danach soll der Mann in Richtung Holländische Straße geflüchtet sein. Unmittelbar im Anschluss gelang schließlich im Bereich des Halitplatzes die Festnahme des 41-Jährigen, noch im Besitz der zu diesem Zeitpunkt nicht geladenen Schreckschusswaffe, durch Streifen der Reviere Nord und Mitte. Er wurde daraufhin ins Polizeigewahrsam gebracht. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an. (ots/r)

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MESCHEDE. Die Polizei im Hochsauerlandkreis  hat  zwei Deutsche festgenommen, die sich fälschlicherweise als Polizisten ausgegeben haben.  Am Telefon geben sie an helfen zu wollen. Tatsächlich hatten die beiden Frauen aber nur ein Ziel: Das Geld ihrer Opfer an sich zu bringen. Allerdings ging ihr Plan nicht auf, auch deshalb nicht, weil ein 71-Jähriger die Masche kannte und den beiden Frauen eine Rolle vorspielte, auf die sie hereingefallen sind. In der Nacht zu Freitag konnte die Polizei die beiden Betrügerinnen festnehmen.

Bei den Anrufen der falschen Polizisten handelt es sich um einen dreisten Trick: Die Betrüger rufen an, um vor einem geplanten Einbruch oder einer anderen Straftat zu warnen. Häufig erscheint hierbei die 110 im Telefondisplay. Die Geschichtend er Betrüger gehen soweit, dass sie ihren Opfern glaubhaft machen, dass selbst Bankmitarbeiter der vermeintlichen Bande angehören. Die Opfer werden angewiesen ihre gesamten Sparbeträge von der Bank abzuheben und die Wertsachen aus dem Haus an einen vermeintlichen Kriminalbeamten zu übergeben. Selbstverständlich versprechen die Betrüger die Wertsachen zurückzubringen, wenn die Gefahr gebannt ist. Durch diese Vorgehensweise haben die Betrüger schon fünfstellige Summen erbeutet.

Genau mit dieser Masche riefen die Täter am Donnerstagabend einen 71-jährigen Mescheder an. Der angebliche Polizist warnte vor einer Einbrecherbande. Zur Sicherheit würde er eine Kollegin schicken, welche die Wertsachen des Mescheders in Sicherheit bringt. Dem 71-jährigen Rentner war die Betrugsmasche bekannt. Während des Gesprächs informierte er seine Frau. Diese rief den echten Polizeiruf 110 an. Ab diesem Zeitpunkt stand die Polizei den beiden Meschedern zur Seite. In enger Absprache konnte so die Geldübergabe geplant und durch die Einsatzkräfte vorbereitet werden. Wie von dem Betrüger angekündigt, erschien um 00.20 Uhr eine Frau vor die Haustür. Sofort schritten die Polizeibeamten ein und nahmen die 58-jährige Deutsche fest. Kurz zuvor wurde Sie von einer Fahrerin in der Nähe abgesetzt. Den Wagen stoppten die Beamten ebenfalls. Hier wurde eine 35-jährige Deutsche angetroffen und festgenommen. Da bei der Fahrerin ein Drogentest positiv verlief, wurde ihr eine Blutprobe entnommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Arnsberg wurden die beiden Rheinländerinnen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen im Laufe des Freitags entlassen. Die weiteren Ermittlungen zum Sachverhalt dauern an. (ots/r)


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MARBURG. Bei einer Reizgasattacke in einem Linienbus erlitten in der Nacht auf Samstag neun Personen Verletzungen. Die Busfahrerin wurde vorsorglich zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht. Die Polizei nahm drei Personen vorläufig fest, die Hintergründe des Geschehens liegen momentan noch völlig im Dunkeln.

Der Vorfall ereignete sich kurz nach Mitternacht am Hauptbahnhof. Laut Zeugen betraten acht jüngere Flüchtlinge den Bus der Linie 14 und attackierten sofort zwei 18 und 19 Jahre alte Fahrgäste, die ebenfalls einen Migrationshintergrund haben, mit Schlägen.

Bei der nun folgenden Auseinandersetzung setzte einer der mutmaßlichen Täter Pfefferspray ein. Danach flüchteten die Angreifer zunächst unerkannt. Acht Fahrgäste erlitten bei dem Vorfall Atemwegsreizungen, die vor Ort von der Besatzung eines Rettungswagens behandelt wurden. Die 33 Jahre alte Fahrerin erlitt ebenfalls Verletzungen durch das Reizgas, zudem kassierte sie bei Schlichtungsversuchen einen Schlag gegen den Kopf. Die Frau wurde vorsorglich zur weiteren Behandlung in die Klinik gebracht.

Etwa 50 Minuten später kam es unweit des Hauptbahnhofes zu einem weiteren Vorfall. Zwei der Opfer aus dem Bus wurden nach der ärztlichen Versorgung von einem Angehörigen abgeholt. Kurz nach der Abfahrt entdeckten sie in der Bahnhofstraße drei der mutmaßlichen Angreifer aus dem Bus und es kam zu einer weiteren körperlichen Auseinandersetzung. Eine in der Nähe stehende Polizeistreife sah das Geschehen und nahm das Trio, die Tatverdächtigen der Busattacke, vorläufig fest.

Die jungen Männer wurden nach den polizeilichen Maßnahmen zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen zu weiteren an der Tat beteiligten Personen dauern an. Die Polizei bittet nun um Mithilfe. Wer hat das Geschehen im Linienbus gesehen und sich bisher nicht bei der Polizei gemeldet? Wer kann Angaben zu weiteren Beteiligten der Auseinandersetzung machen? Wer kann Angaben zu den Hintergründen des Geschehens machen? Hinweise bitte an die Polizeistation in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
Mittwoch, 21 August 2019 11:27

Flucht nach Autoaufbruch endet mit Festnahme

MARBURG. Um 3.35 Uhr endete die Flucht eines 55 Jahre alten Mannes mit der vorübergehenden Festnahme durch die Polizei.

Der polizeibekannte Mann steht unter dem Verdacht, um 1.23 Uhr in der Frauenbergstraße die Scheibe eines weißen Renault Kangoo eingeschlagen und aus dem Fahrzeug der Stadtverwaltung Werkzeug gestohlen zu haben. Zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes Marburg hatten ihn dabei auf frischer Tat ertappt.

Ihr Erscheinen veranlasste den Täter zur sofortigen Flucht zu Fuß. Bei den Ermittlungen am Tatort fand die Polizei einen offenen roten Kleinwagen mit steckendem Schlüssel. Im Auto lagen neben der Beute aus dem Kangoo diverse Einbruchswerkzeuge, geringe Mengen Amphetamine, ein verbotenes Einhandmesser und zwei Mobiltelefone. Außerdem fanden die Ermittler Hinweise auf die Identität des mutmaßlichen Nutzers und späteren Festgenommenen.

Es stellte sich heraus, dass der Kleinwagen nicht zugelassen ist und Kennzeichen eines anderen Autos hatte, zudem besitzt der Mann keinen Führerschein. Die Polizei stellte das Fahrzeug sicher. Bei der Festnahme war der 55-Jährige deutlich alkoholisiert, einen Alkoholtest verweigerte er. Die Polizei veranlasste die notwendigen Blutproben.

Da derzeit keine Haftgründe vorliegen, entließ die Polizei den Mann im Anschluss an alle notwendigen polizeilichen Maßnahmen. Die Ermittlungen dauern noch an. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
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