Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: festnahme

KORBACH. Am Dienstagabend entwendeten zwei Männer Lebensmittel aus einem Discounter in der Arolser Landstraße in Korbach. Ein Zeuge versuchte noch, einen der Täter festzuhalten, was ihm aber nicht gelang. Im Rahmen der Fahndung konnte die Polizei einen der Täter trotz erheblichen Widerstands festnehmen.

Wie die Polizei mitteilt, betraten die beiden Tatverdächtigen gegen 19.15 Uhr das Geschäft in der ArolserLandstraße. Während einer im Eingangsbereich stehen blieb, um die automatische Schiebetür zu blockieren, entwendete der zweite Täter Lebensmittel aus dem Laden. Beide flüchteten nach dem Diebstahl durch die offenstehende Eingangstür. Ein Zeuge verfolgte die Täter und konnte einen der beiden auch stellen und kurzzeitig festhalten. Dem Täter gelang es aber, sich loszureißen und weiter zu flüchten.

Unmittelbar danach konnte der 23-jährige Täter durch Zivilbeamte der Kriminalpolizei Korbach festgenommen werden. Bei der Festnahme leistete er erheblichen Widerstand, sodass die Polizisten körperliche Gewalt und Pfefferspray einsetzen mussten. Das Diebesgut, Lebensmittel im Wert von etwa fünf Euro, hatte der Ladendieb auf der Flucht weggeworfen.

Eine Fahndung nach dem zweiten Täter blieb erfolglos. Dieser konnte von Zeugen wie folgt beschrieben werden: Etwa 1,80 Meter groß mit dunkler Hautfarbe. Der Flüchtige trug zur Tatzeit einen schwarzer Kapuzenpullover und eine schwarze Jeans. Die Polizei ist auf der Suche nach weiteren Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)

-Anzeige-


Publiziert in Polizei

KASSEL. Auf frischer Tat ertappte eine Streife der Kasseler Polizei in der Nacht zum Dienstag zwei Diebe in der Kasseler Nordstadt - die 24 und 29 Jahre alten Männer wurden festgenommen.

Die Polizisten waren auf einer Streifenfahrt gegen 1 Uhr nahe des Halitplatzes auf das verdächtige Duo aufmerksam geworden, das einen Betonmischer vor sich herschob. Dies veranlasste die Beamten, die Männer genauer unter die Lupe zu nehmen.

Wie sich bei der anschließenden Kontrolle herausstellte, standen beide erheblich unter Alkoholeinfluss. Außerdem wurde im Rahmen der Kontrolle deutlich, dass die beiden polizeilich schon öfter in Erscheinung getreten waren. Wenig glaubhaft beteuerten sie zunächst, den Betonmischer mit Firmenaufkleber soeben gefunden und dann mitgenommen zu haben.

Die beiden 24- und 29-Jährigen, bei denen Atemalkoholtests später 2,9 und 2,4 Promille zum Ergebnis hatten, wurden von den Polizisten mit auf das Revier genommen und Strafanzeigen wegen Diebstahls wurden eingeleitet.

Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen auf freien Fuß entlassen. Die Ermittlungen, von welcher Baustelle der sichergestellte Betonmischer gestohlen wurde, dauern an. (ots/r)

- Anzeige -

Publiziert in KS Polizei

BAD AROLSEN. Vier Funkwagen der Polizei, zwei RTW-Besatzungen, ein Notarzt, vier vorläufige Festnahmen und zwei demolierte Autos im Bereich der Erstaufnahmeeinrichtung sind das Ergebnis übermäßigen Alkoholgenusses. Auch Pfefferpray musste eingesetzt werden um die Lage zu deeskalieren. 

Am Samstagabend verursachte eine Gruppe von alkoholisierten Männern einen Verkehrsunfall. Da sie anschließend auch auf Autos von vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmern einschlugen, lösten sie einen Polizeieinsatz aus. Die Polizei stellte die Personalien der vier Männer fest. Bei diesen handelt es sich um junge Flüchtlinge aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Bad Arolsen-Mengeringhausen. Ein Mann musste in Gewahrsam genommen werden, einer wurde in einem Krankenhaus aufgenommen. Die Polizei Bad Arolsen leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein.

Gegen 19.30 Uhr meldeten sich mehrere Verkehrsteilnehmer bei der Polizei. Sie berichteten von einer Gruppe junger Männer, die in der Hagenstraße in Mengeringhausen Autos anhalten und auf diese einschlagen würden. Mehrere Streifenwagen waren an dem anschließenden Polizeieinsatz beteiligt. Vor Ort trafen die Polizisten auch auf einen 51-jährigen Autofahrer, der zu den Anrufern bei der Polizei gehörte. Dieser schilderte, dass er durch die Hagenstraße gefahren sei, als ihm eine Gruppe von vier jungen Männern zu Fuß entgegenkam. Plötzlich sei einer aus der Gruppe auf seine Fahrbahn gesprungen. Dadurch sei es zu einer Kollision mit seinem Auto gekommen. Die anderen Männer aus der Gruppe schlugen und traten nun auf sein Auto ein, so dass er kurz weiterfuhr, um sich in Sicherheit zu bringen und sofort die Polizei zu verständigen. Nach derzeitigem Kenntnisstand sollen die Männer anschließend noch auf mindestens zwei weitere Autos eingeschlagen haben.

Die alarmierten Rettungskräfte wurden ebenfalls attackiert. Ein Sanitäter wurde bei dem Versuch, den durch den Verkehrsunfall verletzten Mann zu versorgen, von einem seiner Begleiter weggeschubst. Ein anderer Mann sollte aufgrund seines alkoholbedingten Zustandes in ein Krankenhaus gebracht werden. Im Rettungswagen randalierte er jedoch und verließ diesen aus eigener Veranlassung. Bei einem Verdächtigen mussten die Beamten Pfefferspray einsetzen, um den Rettungskräften ihre Arbeit zu ermöglichen.

Die Polizei konnte die Personalien der vier offensichtlich deutlich unter Alkoholeinfluss stehenden Flüchtlinge feststellen. Einer der vier Männer musste die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen, der durch den selbst verursachten Unfall verletzte Mann wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Polizei Bad Arolsen leitete Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, mehreren Sachbeschädigungen und eines tätlichen Angriffs auf einen Rettungssanitäter ein.  (ots/r)

-Anzeige-


Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN/TWISTE. Gleich zwei Polizeistationen, ein Notarzt, eine RTW-Besatzung und die Feuerwehren aus Berndorf und Twiste waren in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Einsatz. 

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle, wurde der Leitstelle gegen 22.35 Uhr über ein brennendes Auto mit eingeschlossener Person auf der Bundesstraße 252 in Höhe der alten Spulenfabrik gemeldet. Umgehend rückten die Wehren Twiste und Berndorf zur B 252 aus. Parallel dazu informierte der alarmierte Notarzt darüber,  das sich Trümmerteile auf der Bundesstraße zwischen Bad Arolsen und Twiste auf der Fahrbahn befinden. Dazu wurde eine Streifenwagenbesatzung aus Bad Arolsen ins Lagebild einbezogen - die Beamten räumten die Trümmerteile vom Asphalt  und musste erkennen, dass ein Pkw auf der Fahrt von Bad Arolsen nach Twiste mehrfach die Bebarkungen umgefahren hatte. 

Eine weitere Streifenwagenbesatzung aus Korbach rückte an und koppelte mit dem Twistetaler Gemeindebrandinspektor Stefan Rösner. Dieser hatte bereits mit einem Trupp unter Atemschutz und einem schnell durchgeführten Löschangriff den Fahrzeugbrand unter Kontrolle bringen können. Die Unfallstelle musste dazu ausgeleuchtet werden. Wie Einsatzleiter Stefan Rösner an der Unfallstelle mitteilte, befanden sich keine Personen im Fahrzeug. Vom Fahrer fehlte zu diesem Zeitpunkt aber jede Spur. 

Daraufhin wurde im Nahbereich die Umgebung durch Feuerwehrleute abgesucht - die Polizei sperrte die Straße zwischen der Spulenfabrik und Twiste für den Durchgangsverkehr und konzentrierte sich neben der Unfallaufnahme auf die Ergreifung des Fahrers. An der im Landkreis Waldeck-Frankenberg zugelassenen silbergrauen A-Klasse entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Kurz vor Mitternacht  konnte die Polizei einen 37-jährigen, alkoholisierten Mann aus Korbach auf einem Parkplatz zwischen Berndorf und Twiste festnehmen - den Fahrzeugschlüssel des ausgebrannten Mercedes-Benz hatte der Mann noch bei sich. Es folgte eine Blutentnahme im Krankenhaus.

Publiziert in Feuerwehr

KASSEL/AMSTERDAM. Nachdem den Beamten der "EG SÄM" der Kasseler Kriminalpolizei im Juni dieses Jahres die Identifizierung eine Bande mutmaßlicher Betrüger, die als "falsche Polizeibeamte" größere Geldbeträge ergaunert hatten, gelungen war, konnte nun auch der bislang flüchtige 36-jährige Tatverdächtige aus Hann. Münden festgenommen werden. Gegen ihn lag ein europaweiter Haftbefehl vor, der auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft erwirkt worden war.

Der 36-Jährige konnte am 18.09.2020 am Flughafen in Amsterdam gestellt werden und befindet sich nun in Deutschland in Untersuchungshaft. Er ist dringend verdächtig, gemeinsam mit einem 36-Jährigen aus Baunatal, einem 37-Jährigen aus Bremen und einem 29-Jährigen aus Vellmar im September und November 2019 an insgesamt vier Betrugsdelikten mit der Masche "falsche Polizeibeamte" beteiligt gewesen zu sein.

In zwei Fällen erbeuteten sie dabei insgesamt 30.000 Euro. In den zwei weiteren Fällen scheiterten die Übergaben von Geld und Schmuck im Wert von 30.000 und 90.000 Euro glücklicherweise im letzten Moment. Die vier Tatverdächtigen müssen sich wegen Betrugs im besonders schweren Fall verantworten. Während die Polizisten die weiteren Tatverdächtigen bei den im Juni durchgeführten Wohnungsdurchsuchungen vorläufig festnehmen konnten, war der 36-Jährige aus Hann. Münden seither auf der Flucht gewesen. Die weiteren umfangreichen Ermittlungen der Kriminalbeamten der "EG SÄM" in den bei der Staatsanwaltschaft Kassel geführten Verfahren dauern an. (ots/r)

-Anzeige-



Publiziert in Polizei

WARBURG. Bei einer nächtlichen Fahrzeugkontrolle war den Beamten der Polizeiwache Warburg am Dienstag, 22. September, gegen 1.50 Uhr bei Warburg ein polnischer Fahrer aufgefallen, der in einem schwarzen Mercedes Viano in Richtung Autobahnauffahrt unterwegs war. Das Fahrzeug trug Berliner Kennzeichen. 

Im Innenraum des Vans entdeckten die Polizeibeamten zwei weitere amtliche Kennzeichen. Die anschließende Überprüfung des Fahrzeugs ergab, dass der Viano in in Köln gestohlen gemeldet war. Daraufhin wurde der 27-jährige Fahrer wegen des Verdachts auf Diebstahls von Kraftfahrzeugen vorläufig festgenommen.

Bei der Polizeiwache Höxter wurde zudem ein Drogenvortest durchgeführt, der positiv auf Amphetamin ausfiel. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Nachdem die Staatsanwaltschaft Paderborn den Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gestellt hatte, ordnete das Amtsgericht Untersuchungshaft für den 27-Jährigen an. Die Ermittlungen werden durch die Staatsanwaltschaft Paderborn fortgesetzt. (ots/r)

-Anzeige-


Publiziert in Polizei

HESSEN. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt führt seit mehr als einem Jahr in enger Zusammenarbeit mit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Fulda des Hauptzollamts Gießen und dem Finanzamt Offenbach II intensive Ermittlungen gegen eine Tätergruppe eines mutmaßlichen Schwarzarbeits-Netzwerkes durch.

Dienstag und am vergangen Freitag wurde in den frühen Morgenstunden eine großangelegte, gemeinsame Durchsuchungs- und Festnahmeaktion gegen die organisierte Schwarzarbeit im Baugewerbe durchgeführt. Damit gelang der Staatsanwaltschaft Darmstadt gemeinsam mit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls zum dritten Mal innerhalb der letzten zwei Wochen ein wirksamer Schlag gegen organisierte Kriminalität in dieser Branche.

Bei der Razzia mit Schwerpunkt im Rhein-Main-Gebiet waren an beiden Tagen insgesamt mehr als 500 Beamte des Zolls im Einsatz, die von etlichen Steuerfahndern des Finanzamtes Offenbach unterstützt wurden. Dabei wurden ein mutmaßliches Netzwerk von Bau- und Scheinfirmen zerschlagen und vier mutmaßliche Haupttäter aufgrund bereits erwirkter Haftbefehle des Amtsgerichtes Darmstadt festgenommen. Ein weiterer Haftbefehl wurde wegen Verdunkelungsgefahr während der Maßnahmen erwirkt und ebenfalls vollstreckt.

Die Ermittler vollstrecken über 60 Durchsuchungsbeschlüsse, durchsuchten Firmenräume, Wohnungen und Steuerberaterbüros, überwiegend in Hessen, aber auch in Rheinlandpfalz, und stellten umfangreiche Beweismittel sicher. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht eine Baufirma im Landkreis Offenbach, gegen deren Verantwortliche der Verdacht besteht, die Firma nur zum Schein als sogenannte „Servicefirma“ zu betreiben. Unternehmenszweck ist die Erstellung von Scheinrechnungen, denen keinerlei Bauleistungen zugrunde liegen und der Verkauf solcher Rechnungen an Baufirmen. Die Verantwortlichen dieser Unternehmen wiederum sollen, die entsprechenden Beträge zwar an die Servicefirma überwiesen haben, jedoch das Geld - nach Abzug einer Provision - wieder bar zurückerhalten haben, um ihrerseits Schwarzlöhne bzw. Teilschwarzlöhne an die von ihnen beschäftigten Arbeiter zu zahlen. Um die hohen Barabhebungen und ihre Machenschaften zu verschleiern soll die besagte Firma darüber hinaus mehrere andere Scheinfirmen nutzen, um Bargeld für Schwarzlöhne zu generieren.

Weiterhin wurde ein Teil der Bauarbeiter von sogenannten "Kolonnenschiebern" im Auftrag von Baufirmen auf die Baustellen gebracht und über die besagte Firma angemeldet, um so die wahren Arbeitgeber zu verschleiern. So entstand ein komplexes Geflecht von Schein- und Baufirmen das eine Gruppe von Tätern nutzte, um im großen Umfang Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zu hinterziehen. Den Beschuldigten wird bandenmäßiger Betrug, Steuerhinterziehung und Vorenthalten von Arbeitsentgelt vorgeworfen. „Wir gehen nach bisherigem Ermittlungsstand für den Zeitraum der letzten drei Jahre von einem Schaden für die Sozialkassen von insgesamt fast 6 Millionen Euro aus. Dazu kommt noch ein zu erwartender beträchtlicher Steuerschaden", so Michael Bender der Pressesprecher des Hauptzollamtes Gießen. Die Ermittlungen in mehreren parallel geführten Verfahren der Staatsanwaltschaften Darmstadt richten sich gegen insgesamt 22 Beschuldigte. Die 55- und 28-jährigen Betreiber der als Bauunternehmen getarnten Scheinfirma, beides türkische Staatsangehörige, wurden aufgrund bestehender Haftbefehle festgenommen und befinden sich in Untersuchungshaft. Sie sollen einen Schaden von etwa 3,4 Millionen Euro verantwortlich sein und gelten als Köpfe der Bande.

Ebenfalls festgenommen wurden ein 23-jähriger mutmaßlicher Mittäter aus Gießen sowie der 46-jährige Geschäftsführer einer Baufirma im Landkreis Neuwied, der im Verdacht steht unter Verwendung von gekauften Scheinrechnungen, Sozialabgaben in Millionenhöhe hinterzogen zu haben. Beide besitzen die türkische Staatsangehörigkeit. Wegen Verdunkelungsgefahr wurde während der Einsatzmaßnahmen ein weiterer Haftbefehl gegen einen 53-jährigen Deutschen erwirkt. Er wurde am Dienstag in seiner Wohnung in Frankfurt festgenommen. Darüber hinaus wurden 15 der Tätergruppe zugerechnete Personen erkennungsdienstlich behandelt.

Im Zuge der Maßnahmen wurden erhebliche Vermögenswerte gesichert. Speziell geschulte Vermögensabschöpfer des Zolls sicherten umfangreiche Vermögenswerte und pfändeten Konten und offene Forderungen für erbrachte Leistungen. Insgesamt hatte das Amtsgericht Darmstadt Vermögens-Arreste über 9,4 Millionen Euro erlassen. Bei den heutigen Durchsuchungen stellten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter auch Computer, Mobiltelefone und Datenträger, die durch Spezialkräfte des Zolls für IT-Forensik ausgewertet werden.

Bei dem Einsatz wurden auch Bargeldspürhunde des Zolls eingesetzt, die in mehreren Durchsuchungsobjekten nach verstecktem Geld suchten. In einer Wohnung erschnüffelte ein Bargeldspürhund 107.000 Euro in einer Einkaufstüte im Schlafzimmer. Insgesamt stellten die Zöllner 213.000 Euro Bargeld sowie das Auto eines der Beschuldigten, ein Ford Mustang, sicher. Auch 235 Gramm Marihuana, sechs Gramm Kokain und einige Schuss z.T. großkalibrige Munition, zwei nicht gekennzeichnete Luftgewehre sowie einen Totschläger entdeckten die Schwarzarbeitsfahnder. Die Maßnahmen dauern noch an. (ots/r)

-Anzeige-


Publiziert in Polizei

MARBURG/BIEDENKOPF. Die Staatsanwaltschaft Marburg und die Kriminalpolizei ermitteln derzeit gegen einen 29-jährigen Mann. Der Asylbewerber ist dringend verdächtig, am vergangenen Wochenende in Biedenkopf einen 35-jährigen Mann getötet zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg erließ der zuständige Richter des Amtsgerichts in Marburg einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags. Das Opfer und der mutmaßliche Täter stammen ursprünglich aus Somalia.

Am Sonntag kontrollierte die Polizei den Beschuldigten wegen eines anderen Vorfalls in Marburg. Der unter Alkoholeinwirkung stehende Mann äußerte, Tage zuvor in einer Wohnung in Biedenkopf eine Person getötet zu haben. Beamte der sofort alarmierten Polizeistation in Biedenkopf fanden kurze Zeit später tatsächlich einen Toten mit äußerlichen Verletzungen in einer Wohnung in der Innenstadt von Biedenkopf.

Noch am Nachmittag fanden umfangreiche Ermittlungen am und rund um den Fundort der Leiche statt. Der Tote wurde zudem am Montag in Gießen obduziert. Der Beschuldigte wurde am Montagnachmittag dem zuständigen Richter des Amtsgerichts in Marburg vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Untersuchungshaftbefehl gegen den dringend tatverdächtigen Mann. Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Die umfangreichen Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf und den Hintergründen der Tat dauern an.

Die Kriminalpolizei bittet um Mithilfe. Wem ist am Freitag (28.August) oder in der Nacht zum Samstag (29. August) rund um den Marktplatz in Biedenkopf eine Person aufgefallen, die sich ungewöhnlich verhielt oder eventuell Verschmutzungen an der Bekleidung aufwies? Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060 entgegen. (ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in MR Polizei
Dienstag, 18 August 2020 07:37

14-Jährige vermisst: KURS-Proband in Haft

HOCHSAUERLANDKREIS. Am Donnerstagabend meldete eine Mutter ihre 14-jährige Tochter in Bochum als vermisst. Ermittlungen der Polizei Bochum führten zu einem 36-jährigen Mann aus Meschede. Der Sauerländer chattete regelmäßig mit dem Mädchen in den sozialen Medien, er gilt als rückfallgefährdeter Sexualstraftäter und ist KURS-Proband. KURS (Konzeption zum Umgang mit rückfallgefährdeten Sexualstraftätern) ist ein Frühwarnsystem, mit dem verhindert werden soll, dass Sexualstraftäter nach ihrer Haftentlassung in die Anonymität abtauchen und neue Sexualstraftaten begehen.

Umgehend suchte die Polizei am frühen Freitagmorgen die Wohnung des Mescheders auf. Hier trafen sie auf die 14-jährige Bochumerin. Nach bisherigen Ermittlungen kam es in der Nacht zu keinerlei Straftraten zum Nachteil der Jugendlichen. Das unverletzte Mädchen wurde zunächst an eine Jugendeinrichtung übergeben und später von ihren Eltern abgeholt.

Die weiteren Ermittlungen ergaben den dringenden Verdacht, dass der Mann dem Mädchen in der Vergangenheit pornografische Bilder geschickt hatte. Zudem fanden die Beamten Schnaps und Drogenutensilien in der Wohnung. Hierdurch könnte er gegen das bestehende Alkohol- und Drogenverbot der Führungsaufsichtsstelle verstoßen haben. Ein Drogentest wurde durchgeführt, das Ergebnis steht noch nicht fest. Nach der Festnahme wurde der Straftäter festgenommen und einem Richter am Amtsgericht Meschede vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. (ots/r)

-Anzeige-



Publiziert in HSK Polizei

KORBACH/WALDECK. Am Montagabend kontrollierten Zivilbeamte der Kriminalpolizei Korbach einen 24-jährigen Autofahrer in Korbach. Sie hatten den richtigen Riecher - der Fahrer hatte keine gültige Fahrerlaubnis und führte geringe Mengen Drogen mit. Es folgte die Festnahme der Tatverdächtigen sowie eine Durchsuchung seiner Wohnung in Waldeck.

Die Polizisten kontrollierten den Fahrer eines weißen Kleinwagens am Montagabend gegen 18.30 Uhr im Bereich einer Tankstelle in der Frankenberger Landstraße in Korbach. Bei der Überprüfung stellten sie fest, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Im Fahrzeug fanden die Polizisten im Anschluss geringe Mengen Rauschgift. Es folgte die Festnahme, bei der Beamte der Polizeistation Korbach unterstützten.

Da der Verdacht bestand, dass der Tatverdächtige unter Drogeneinfluss gefahren war, wurde außerdem eine Blutentnahme angeordnet. Da sich außerdem der Verdacht ergab, dass er weitere Drogen in seiner Wohnung in Waldeck haben könnte, ordnete das Amtsgericht Kassel eine Wohnungsdurchsuchung an. In der Wohnung fanden die Beamten der Kriminalpolizei und der Polizeistation Korbach weitere Drogen, die beschlagnahmt wurden.

Es handelte sich dabei um etwa 100 Gramm Amphetamine und etwa 150 Gramm Marihuana. Der schon vorbestrafte Tatverdächtige wurde festgenommen. Am Dienstag beantragte die Staatsanwaltschaft Kassel einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen. Der Haftrichter folgte dem Antrag, der 24-Jährige befindet sich jetzt in Untersuchungshaft. (ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in Polizei
Seite 5 von 104

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige