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FRANKENBERG. Ein älterer Herr (85) aus Rosenthal, der mit seinem Mercedes-Benz von Rosenthal in Richtung Frankenberg unterwegs war, traute seinen Augen nicht, als ihm ein BMW auf gerader Strecke auf seiner Fahrspur entgegenkam. Im letzten Moment konnte der Senior noch ausweichen und einen Frontalzusammenstoß vermeiden.

Wie die Polizei mitteilt, war ein 49-jähriger Mann aus Singapur am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr auf der Landesstraße 3076 von Frankenberg in Richtung Rosenthal unterwegs. Weil in seinem Heimatland Singapur grundsätzlich links gefahren wird, hatte sich der 49-Jährige auf die deutsche Straßenverkehrsordnung noch nicht eingestellt. Daher zog er mit seinem in München zugelassenen BMW sein Ding durch. Auch als sich der Vito des Rosenthalers bedenklich näherte, blieb der Mann aus Singapur auf der falschen Fahrbahnseite.

Um eine Frontalcrash zu verhindern, zog der Rosenthaler seinen Vito im letzten Moment nach links, trotzdem kam es zur Berührung der beiden Fahrzeuge. Am Mietwagen entstand ein Sachschaden von 5000 Euro. Der Schaden am Vito wird auf 3000 Euro geschätzt. Verletzte Personen waren nicht zu beklagen. Auf Nachfrage gab der 49-Jährige zu, aus Gewohnheit auf der falschen Seite gefahren zu sein.

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FRANKENBERG. Rund 28.000 Euro Sachschaden und zwei leichtverletzte Personen, sind das Ergebnis eines Verkehrsanfalls, der sich am Sonntag, gegen 13.20 Uhr, auf der Landesstraße 3076 ereignet hat.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr ein 38-Jähriger aus Lützelbach (Odenwaldkreis) mit seinem Wohnmobil die Landesstraße von Frankenberg in Richtung Rosenthal. Verkehrsbedingt musste der Fahrer seine Geschwindigkeit drosseln. Diesen Vorgang erkannte eine Frau (39) aus Mayen (Rheinland-Pfalz) in ihrem Ford Transit zu spät. Trotz Gefahrenbremsung prallte der Ford ins Heck des Wohnmobils. Ein Mitfahrer im Wohnmobil und ein Mitfahrer im Ford wurden durch den Aufprall leicht verletzt.

Etwa 20.000 Euro Sachschaden entfallen auf das Wohnmobil, rund 8000 Euro auf den Pkw.

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ROSENTHAL. Kurios mutet ein Unfall an, bei dem es keinerlei Sachschäden gibt, eine Person eine kleine Hautabschürfung davontrug und zwei Führerscheine einkassiert wurden.

Nach bestätigten Informationen befuhr am Donnerstag ein 32-jähriger Mann aus Meppen (Niedersachsen) mit seinem Elektroroller die Straße Fischtor. Gegen 20.40 Uhr wurde der Rollerfahrer in Höhe der Hausnummer 3 von einem Volkswagen überholt. Dabei, so gab der Meppener zu Protokoll, sei er von dem Tiguan angefahren worden. Er selbst sei gestürzt und habe sich eine Handverletzung zugezogen. Weil er den Unfallverursacher aber nicht davonkommen lassen wollte, sei er dem VW nachgefahren und habe den Fahrer (70) wenige Meter später eingeholt und zur Rede gestellt.

In diesem Gespräch versicherte der Rosenthaler, er habe nichts von dem Unfall bemerkt, er möchte aber für den entstandenen Schaden aufkommen und die Sache ohne Polizei regeln. Da aber an dem Motorroller kein Schaden entstanden war, endete der Zwist damit, dass der Meppener auf die Hinzuziehung der Polizei bestand. Eine Streife aus Frankenberg rückte auch umgehend an, nahm den Unfall auf und musste feststellen, dass der vermeintliche Unfallverursacher unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest brachte einen deutlich zu hohen Promillewert ans Licht.

Auch die Überprüfung der verletzten Person verlief positiv. Neben einer Alkoholfahne wurde eine leichte Hautrötung an einer Hand festgestellt und protokolliert. Ein Atemalkoholtest löste bei den Beamten Erstaunen aus. Auch dieser Mann hatte "zu tief ins Glas geschaut" und einen sehr deutlichen Promillewert aufs Display gelegt. Im Rahmen der Ermittlungen wurde beiden Männern die Weiterfahrt untersagt und die Führerscheine beschlagnahmt. Die Fahrt im Streifenwagen endete im Krankenhaus, wo sich die Unfallgegner einer Blutentnahme unterziehen mussten.

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ROSENTHAL. Zwischen den Ortschaften Rosenthal und Bracht ereignete sich am frühen Mittwochabend ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen - verletzt wurde niemand, der Sachschaden liegt allerdings bei 49.000 Euro.

Gegen 18.45 Uhr befuhren ein Lkw mit Auflieger, ein schwarzer Audi Q8 und ein silbergrauer Ford Mondeo, in dieser Reihenfolge, die Landesstraße 3077 von Marburg in Richtung Rosenthal. Ausgangs einer Linkskurve setzte der Fahrer (40) aus Frankenberg mit seinem Ford zum Überholen an. Als er auf Höhe des Q8 war, wollte der Fahrer (73) aus Lahntal ebenfalls den vor ihm fahrenden Sattelzug überholen, bemerkte aber nicht den bereits links von ihm, auf Überholkurs fahrenden Ford. Es kam zur seitlichen Kollision, infolge der Mondeo nach links in die Leitplanke gedrückt wurde. Der schwarze Q8 rutschte ins Heck des Sattelaufliegers.

Alle drei Fahrzeuge wurden beschädigt, wobei der Audi mit 40.000 Euro und wirtschaftlichem Totalschaden die Liste anführt. Auch der Ford musste mit wirtschaftlichem Totalschaden (5000 Euro) bewertet werden. Am Auflieger entstand Sachschaden von 3500 Euro. Für die Reparatur der Leitplankenfelder wurden 500 Euro veranschlagt. Die eingesetzten Rettungswagenbesatzungen mussten nicht eingreifen.

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Samstag, 16 April 2022 10:02

Motorradfahrer von Pkw überrollt

ROSENTHAL/BRACHT. Tragisch endete am 15. April 2022 ein Unfall auf der Landesstraße 3077 zwischen Bracht und Rosenthal im Landkreis Marburg-Biedenkopf. 

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 19-jähriger Mann aus Ebsdorfergrund die Strecke von Rosenthal in Richtung Bracht. Nachdem er den Landkreis Waldeck-Frankenberg verlassen hatte, stürzte der Motorradfahrer gegen 15.30 Uhr in einer Kurve und wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert.

Zum selben Zeitpunkt war ein MINI mit Paderborner (PB) Zulassung aus Richtung Bracht, in Richtung Rosenthal unterwegs. Die 24-Jährige legte noch ein Vollbremsung hin, versuchte mit ihrem Fahrzeug noch auszuweichen, konnte aber eine Kollision mit dem Motorrad (KTM 39L)  nicht mehr verhindern. Der MINI überrollte den 19-Jährigen, der infolge seiner schweren Verletzungen an der Unfallstelle verstarb. Zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Hilfs- und Rettungsdienste sowie der Polizei waren im Einsatz. Die Landesstraße musste mehrere Stunden lang voll gesperrt werden; neben der Unfallaufnahme durch die Polizei hatte auch ein Sachverständiger seine Arbeit aufgenommen. Er soll den Unfallhergang rekonstruieren.

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ROSENTHAL. Nur einen Tag, nach einem tödlichen Verkehrsunfall im Landkreis Waldeck-Frankenberg, hat sich ein weiterer Unfall im Raum Rosenthal ereignet. Aus bislang ungeklärter Ursache war ein mit drei Personen besetzter Transporter von der Fahrbahn abgekommen und in einem Bachlauf zum Stehen gekommen.

Nach bestätigten Informationen an der Unfallstelle befuhr am Dienstag ein mit drei Personen besetzter gelber Opel, gegen 16.50 Uhr, die Landesstraße 3078 von Rosenthal kommend, in Richtung Langendorf (Wohratal). Etwa 400 Meter hinter dem Rosenthaler Ortsschild muss der Fahrer die Kontrolle über seinen im Landkreis Marburg-Biedenkopf zugelassenen Vivaro verloren haben. Der Wagen rutschte in die Bentreff und blieb dort seitlich im Bachbett liegen. Während der Fahrer unverletzt das Auto verlassen konnte, wurde eine weitere Person mit leichten Verletzungen aus dem Transporter geholt.

Für den Beifahrer (55) aus Neustadt/Hessen, der vermutlich aus dem Opel geschleudert wurde, endete die Fahrt mit schwersten multiplen Verletzungen. Ersthelfer hatten sich um den Mann gekümmert und die Notrufnummer 112 gewählt. Notarzt, eine RTW-Besatzung und die Polizei waren schnell vor Ort - umgehend wurde der Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel angefordert, der neben der Unfallstelle in einer Wiese landen konnte.

Einsatzleiter und Wehrführer Marc-André Noll aus Rosenthal koppelte mit der Polizei, unterstützte mit 15 weiteren Einsatzkräften die Retter und ließ nach Absprache mit der Polizei die Strecke sperren. Nach intensiven, lebenserhaltenden Bemühungen durch den Notarzt und die Rettungssanitäter, wurde entschieden, den Patienten nicht per Luftrettung zu transportieren, sondern den RTW zu nutzen. Etwa drei Stunden war die Landesstraße gesperrt, auch deshalb, weil ein Gutachter mit der Rekonstruktion des Unfalls beauftragt wurde.

Link: Unfallstandort am 5. April 2022 bei Rosenthal.

Weitere Informationen folgen!

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Dienstag, 08 März 2022 19:21

Heidschnucke und Lamm von Wiese gestohlen

ROSENTHAL. In der Feldgemarkung Rosenthal haben unbekannte Täter eine weiße Heidschnucke und ein erst wenige Tage altes Lamm gestohlen - die Polizei sucht Zeugen der Tat.

Nach Angaben der Polizei war der Schäfer letztmalig am Samstagvormittag (5. März) bei seinen Tieren. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das gehörnte Muttertier und das am 3. März geboren Lämmchen im Wiesenstück am Thalhäuser Graben im Gehege. Als der Rosenthaler am heutigen Dienstagvormittag erneut nach den Tieren schauen wollte, stellte er fest, dass der Zaun aufgetrennt und das Mutterschaf samt Lämmchen verschwunden waren.  

Hinweise zum Verbleib der beiden Schafe, nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.

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FRANKENBERG. Sturmtief "Ylenia" hat in Waldeck-Frankenberg ihre Spuren hinterlassen - am schlimmsten betroffen ist die Landesstraße 3076 zwischen dem Abzweig nach Willersdorf und Rosenthal.

In den frühen Morgenstunden des 17. Febraur 2022 befuhr ein Verkehrsteilnehmer mit seinem Peugeot die Landesstraße zwischen Frankenberg und Rosenthal. Inmitten des Waldstücks erkannte der Fahrer die bereits umgestürzten Bäume auf der Straße zu spät und kollidierte mit den Holzstämmen. Auch der Fahrer eines ebenfalls im Landkreis Waldeck-Frankenberg zugelassenen VW-Tiguan, der einige Sekunden später an der Unfallstelle eintraf, war so überrascht, dass er zunächst gegen einen Baum prallte, und von dort mit dem Heck in den Peugeot gekracht war. 

Unter Zeitdruck musste das Abschleppunternehmen AVAS die beiden Fahrzeuge aus dem Astgewirr ziehen und abtransportieren. Gesichert wurde diese Aktion von Beamten der Polizeistation Frankenberg, die umgehend nach der "Evakuierung" die Straße sperren ließ. Beide Personenkraftwagen haben nur noch Schrottwert.

In Absprache mit Hessen Mobil werden die Holzarbeiten bis etwa Samstag anhalten, um die Straße für den Verkehr freizumachen. Verkehrsteilnehmer, die von Frankenberg nach Rosenthal (oder umgekehrt) fahren möchten, werden gebeten, die ausgeschilderte Umleitungsempfehlung zu beachten.  

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Dienstag, 25 Januar 2022 09:47

Forstmaschine in Vollbrand - Wehren löschen

ROSENTHAL. In der Gemarkung Willershausen stand am Montagnachmittag ein Harvester in Vollbrand - Rund 56 Einsatzkräfte  aus Rosenthal, Gemünden und Roda waren im Einsatz.

Nach Angaben von Bastian Werner, der den Einsatz leitete, wurden die Wehren um 16.30 Uhr mit dem Stichwort "F2 - brennt Forstmaschine" in die Willenshäuser Gemarkung beordert. Bei Ankunft der Wehren stand die Forstmaschine bereits in Vollbrand. Mit den Tanklöschfahrzeugen aus Rosenthal und Gemünden konnte zügig eine Wasserversorgung aufgebaut werden. Unter Beimischung von F500 gingen zwei Trupps unter Atemschutz vor und löschten die Flammen zeitnah ab.

Im weiteren Verlauf ließ Bastian Werner die Batterie beim Harvester abklemmen und eine Wanne unter die Forstmaschine legen, um etwaiges Getriebe- oder Motoröl auffangen zu können. Glücklicherweise war der Waldboden durch die starken Niederschläge der vergangenen Wochen so nass, dass keine Waldbrandgefahr bestand. Auch die trockenen Käferfichten stand weit genug von der Forstmaschine entfernt.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde der Harvester ein Raub der Flammen, vermutlich durch einen technischen Defekt ausgelöst. Den Schaden beziffert die Polizei auf 175.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt, hieß es aus Polizeikreisen.

Link: Brandeinsatz Willershausen am 24. Januar 2022.

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ROSENTHAL/BRACHT. Mehrere Abschleppwagen, ein Vielzahl an RTW, Notärzte und Polizeikräfte waren am 6. Januar 2022 im Einsatz, um Menschen zu retten, die Landesstraße 3077 wieder freizumachen und die Unfallaufnahme abzuwickeln.

Wie die Polizei mitteilt, war um 10.10 Uhr eine Frau (30) mit ihrem silbergrauen Opel Insignia von Rosenthal in Richtung Rauschenberg unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache in Höhe Alter Rosenthaler Weg nach Durchfahren einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geriet. Ein entgegenkommender BMW (Fahrer 45 Jahre, aus Wetzlar) konnte trotz Vollbremsung nicht mehr rechtzeitig ausweichen, sodass es zur Kollision kam. Auch der Fahrer (43 Jahre aus Baden-Baden) konnte seinen in Waldeck-Frankenberg zugelassenen BMW nicht mehr zum Stehen zu bringen. Das linke Vorderrad des mit fünf Personen besetzten BMW wurde abgerissen.

Insgesamt mussten sechs Personen mit Verletzungen in umliegende Krankenhäuser transportiert werden, darunter auch die Unfallverursacherin. An allen drei Personenkraftwagen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Strecke musste mehrere Stunden für den Verkehr voll gesperrt werden. 

Link: Unfallstandort am 6. Januar 2022 auf der L3077.

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