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BROMSKIRCHEN. Mit Blaulicht und Martinshorn ist am frühen Sonntagmorgen eine 21 Jahre alte Frau aus Bromskirchen mit schweren Verletzungen in das Klinikum nach Marburg verlegt worden - vorausgegangen war ein Alleinunfall auf der Bundesstraße 236 bei Bromskirchen.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, ereignete sich der Unfall gegen 1.30 Uhr, als die junge Frau mit ihrem Toyota Corolla von Bromskirchen in Richtung Allendorf (Eder) unterwegs war. Aus bislang ungeklärte Ursache kam die 21-Jährige auf gerader Strecke nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Straßenbaum.

Verkehrsteilnehmer setzten den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab, umgehend wurde ein Notarzt, eine Polizeistreife und ein Rettungswagen zur Unfallstelle beordert. Nach der medizinischen Erstversorgung konnte die schwerverletzte Frau in die Klinik nach Marburg transportiert werden.

Ebenfalls alarmiert wurde die Freiwillige Feuerwehr Bromskirchen um ausgelaufene Betriebsstoffe abzustreuen und das kontaminierte Material aufzunehmen. Weitere Maßnahmen bestanden in der Ausleuchtung der Einsatzstelle, sowie Reinigungsarbeiten auf der Bundesstraße.

Den Sachschaden an dem grauen Toyota gibt die Polizei mit 3000 Euro an. (112-magazin) 

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ECKELSHAUSEN. Bei einem Unfall am Mittwochmorgen erlitt ein 17 Jahre alter Kradfahrer, auf der Bundesstraße 62 zwischen der Abfahrt Kombach und Friedensdorf, tödliche Verletzungen.

Ein Porschefahrer war um 7.40 Uhr auf gerader Strecke in Richtung Marburg unterwegs. Nach derzeitigen Erkenntnissen kollidierte das Fahrzeug bei einem Überholmanöver mit dem entgegenkommenden Krad des Jugendlichen. Der 17-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle.

Der ältere Fahrer des Porsche wurde mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in die Uni-Klinik eingeliefert. Vor Ort waren mehrere Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz. Die Staatsanwaltschaft Marburg ordnete unter anderem die Sicherstellung beider Fahrzeuge an. Zudem soll ein Gutachter den genauen Unfallablauf rekonstruieren. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 170.000 Euro.

Die Unfallstelle war für Rettungs- und Bergungsarbeiten bis 11.40 Uhr voll gesperrt. Zeugen, die nähere Angaben zum Unfallgeschehen machen können, melden sich bitte bei der Polizeistation Biedenkopf unter der Telefonnummer 06461/92950. (ots/r)

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Donnerstag, 14 November 2019 13:28

Betrüger mit Microsoft-Masche erfolgreich

MARBURG. Nicht nur Schockanrufer, Enkeltrickbetrüger oder falsche Polizeibeamte rufen immer mal wieder an - auch die angeblichen Mitarbeiter von Microsoft versuchen es regelmäßig. Leider sind diese Betrüger am Telefon trotz aller Warnungen und Hinweise ab und zu erfolgreich. So auch letztes Wochenende im Hinterland.

Der angebliche Microsoftmitarbeiter meldete sich unaufgefordert bei einem 56 Jahre alten Mann und erzählte etwas von einer Sicherheitslücke beim Online-Banking, die es zu beheben gelte. Der Anrufer überzeugte den Mann durch seine fundierten Äußerungen und plausiblen Erklärungen davon, das Programm TeamViewer zu installieren, um via Fernwartung das Problem zu beseitigen. Mit diesem ermöglichten Fernzugriff besaß der Betrüger schließlich eine komplette Zugriffsmöglichkeit auf den Rechner seines Opfers.

Das nutzte der Betrüger sofort, loggte sich vom Besitzer zunächst unbemerkt bei diversen Banken ein und tätigte mehrere Abbuchungen, wobei er das Geld sofort auf Bezahldienste oder Konten im Ausland transferierte. Damit ist das Geld meist unwiderruflich weg, dem Mann entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro.

Vorsicht ist geboten, wenn ohne vorherige Absprache oder expliziten Auftrag Firmen oder Firmenmitarbeiter anrufen und über Probleme aufklären, die man vor dem Anruf noch überhaupt gar nicht hatte. Geht das einher mit einem Angebot für eine Fernwartung, sollte man darauf auf gar keinen Fall eingehen. Diese Betrugsversuche der unterschiedlichsten Arten reißen nicht ab und nur ständige Warnungen und Darstellungen der Vorgehensweisen machen die Maschen bekannt und bewahren so möglicherweise vor Schäden.

Wie kann ich mich schützen?

  • Der Kundenservice von Microsoft bietet Kunden niemals ungefragt oder ohne Auftrag einen Fernzugriff an. Das gilt auch für andere seriöse Firmen. Mit einer Fernwartung öffnen Sie ihren Computer für alle Gefahren die von Betrügern ausgehen. Sie ermöglichen einen Komplettzugriff. Sowohl das Nutzen des Rechners als auch ein Infizieren ist dann ohne Möglichkeit der Verhinderung machbar. Verhindern Sie also unbedingt einen Fernzugriff. 
  • Installieren Sie auf gar keinen Fall angeblich notwendige Software. Wenden Sie sich bei Computerproblemen an seriöse Fachfirmen in ihrer Umgebung.
  • Reagieren Sie am besten gar nicht auf solche Anrufe und rufen Sie erst recht nicht plötzlich auf dem Bildschirm erscheinende Nummern an. 
  • Legen Sie ein gesundes Misstrauen an den Tag und hinterfragen Sie die Angaben des Anrufers.
  • Überlegen Sie, wieso der Anruf bei Ihnen ankommt. Wenn Sie zum Beispiel niemals an einem Gewinnspiel teilgenommen haben, dann können Sie auch nichts gewinnen. Wenn Sie keinen Handwerker bestellt haben, wieso sollte dann ein solcher eine nicht geplante Arbeit ausführen? So ist es auch mit dem Fernzugriff auf den Computer. Wenn Sie keine Probleme und niemanden beauftragt haben, dann kann der Anrufer von einem gefährlichen Virus auf ihrem Rechner oder von Problemen beim Oline-Banking nichts wissen. (ots/r)

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DAUTPHETAL. Zivilcourage ist eigentlich ein substanzieller Bestandteil der Gesellschaft. Jeder kann in Not geraten und dann auf Hilfe von Dritten angewiesen sein. Ein Unfall am Montagmorgen auf der Bundesstraße 62 hinterlässt allerdings einen leicht bitteren Beigeschmack - bis auf einen Ersthelfer stoppte in der akuten Phase niemand auf der stark befahrenen Bundesstraße und bot seine Hilfe an.

Ein 19-Jähriger war um 7.15 Uhr mit seinem Toyota Aygo von der Carlshütte kommend in Richtung Friedensdorf unterwegs.

Der junge Mann verlor in einer langgezogenen Rechtskurve auf nassem Asphalt die Kontrolle über seinen Wagen und geriet ins Schleudern. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab, rutschte in einen kleinen Graben und prallte gegen einen Baumstumpf. Im Anschluss überschlug sich der Wagen und kam letztendlich auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Bei Eintreffen eines Ersthelfers war der junge Fahrer noch in seinem Fahrzeug eingeschlossen. Letztendlich konnte er sich selbständig befreien. Ein Rettungswagen brachte ihn mit leichten Verletzungen in eine Klinik. An dem Toyota entstand Schaden in Höhe von 5000 Euro. (ots/r)

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MARBURG. Schüsse aus einer Pistole und ein Messerangriff haben am Freitagabend, um kurz nach 18 Uhr, auf der Stadtkirmes in Marburg einen Großeinsatz am Elisabeth-Blochmann-Platz ausgelöst. Panik breitete sich aus, über den Notruf ging umgehend der erste Hilferuf bei der Polizei ein - die Beamten reagierten sofort. 

Nach den ersten Ermittlungen mündete ein Streit zwischen zwei Gruppen von Flüchtlingen in einer Auseinandersetzung. Im Zuge dessen waren Schüsse gefallen, ein Beteiligter befindet sich mit einer Schnitt- oder Stichverletzung am Hals im Krankenhaus.

Durch die mit dem Geschehen verbundenen Auswirkungen auf die Besucher der Kirmes war die Situation am Elisabeth-Blochmann-Platzsehr unübersichtlich. Offensichtliche Täter und Opfer sowie Zeugen ließen sich zunächst nicht feststellen. Nach und nach meldeten sich Zeugen und die Polizei identifizierte weitere Personen als offensichtliche Beteiligte des Tatgeschehens. 

Die Polizei nahm die mutmaßlichen Beteiligten und zwei Zeugen mit zur Dienststelle. Polizeilichen Maßnahmen, insbesondere die Anhörungen und Vernehmungen, sowie Umfeldermittlungen und die Suche nach weiteren Zeugen dauerten bis spät in die Nacht an, auch deshalb, weil die pakistanischen Flüchtlinge angaben kein deutsch zu verstehen. Daher musste ein Dolmetscher hinzugerufen werden.

DLRG im Einsatz

Die DLRG konnte aufgrund einer Zeugenaussage die nach dem Geschehen entsorgte Waffe, eine Gaspistole (Waffe mit PTB Zeichen) ohne Magazin, aus der Lahn bergen. Etwaige Zeugen des gesamten Tatgeschehens werden gebeten, sich mit der Kripo Marburg in Verbindung zu setzen. Das Tatmesser, ein sogenanntes Cuttermesser konnte trotz umfangreicher Ermittlungstätigkeit nicht aufgefunden werden.

Täter aus Pakistan

Den drei beteiligten Tätern wird nun versuchter Totschlag, Verstoß gegen das Waffengesetz und Bedrohung vorgeworfen. Nach einer weiteren Person, die im Verdacht steht, an den Taten beteiligt zu sein, wird gefahndet. Am heutigen Samstag sollen die drei Tatverdächtigen dem Amtsrichter vorgeführt werden. (ots/r)

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Samstag, 28 September 2019 16:38

Besitzer von gestohlenen Fahrrädern gesucht

MARBURG. Bereits am 3. September berichtete die Marburger Polizei über die Sicherstellung von 23 Fahrrädern in einem Schuppen. Die Beamten konnten mittlerweile fast alle Eigentümer ermitteln und die Räder aushändigen.

Vier Fahrräder suchen aber nach wie vor ihren Besitzer. Folgende Zweiräder konnten noch nicht zugeordnet werden.

  • ein rotes Rennrad der Marke Koool
  • ein graues Rennrad der Marke Cannondale
  • ein schwarz-orangefarbenes Mountainbike der Marke Conway
  • ein blaues Rennrad der Marke Mondia

Die Besitzer werden gebeten, Kontakt mit der Ermittlungsgruppe der Polizeistation Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060 aufzunehmen. (ots/r)

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MARBURG. Bei einer Reizgasattacke in einem Linienbus erlitten in der Nacht auf Samstag neun Personen Verletzungen. Die Busfahrerin wurde vorsorglich zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht. Die Polizei nahm drei Personen vorläufig fest, die Hintergründe des Geschehens liegen momentan noch völlig im Dunkeln.

Der Vorfall ereignete sich kurz nach Mitternacht am Hauptbahnhof. Laut Zeugen betraten acht jüngere Flüchtlinge den Bus der Linie 14 und attackierten sofort zwei 18 und 19 Jahre alte Fahrgäste, die ebenfalls einen Migrationshintergrund haben, mit Schlägen.

Bei der nun folgenden Auseinandersetzung setzte einer der mutmaßlichen Täter Pfefferspray ein. Danach flüchteten die Angreifer zunächst unerkannt. Acht Fahrgäste erlitten bei dem Vorfall Atemwegsreizungen, die vor Ort von der Besatzung eines Rettungswagens behandelt wurden. Die 33 Jahre alte Fahrerin erlitt ebenfalls Verletzungen durch das Reizgas, zudem kassierte sie bei Schlichtungsversuchen einen Schlag gegen den Kopf. Die Frau wurde vorsorglich zur weiteren Behandlung in die Klinik gebracht.

Etwa 50 Minuten später kam es unweit des Hauptbahnhofes zu einem weiteren Vorfall. Zwei der Opfer aus dem Bus wurden nach der ärztlichen Versorgung von einem Angehörigen abgeholt. Kurz nach der Abfahrt entdeckten sie in der Bahnhofstraße drei der mutmaßlichen Angreifer aus dem Bus und es kam zu einer weiteren körperlichen Auseinandersetzung. Eine in der Nähe stehende Polizeistreife sah das Geschehen und nahm das Trio, die Tatverdächtigen der Busattacke, vorläufig fest.

Die jungen Männer wurden nach den polizeilichen Maßnahmen zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen zu weiteren an der Tat beteiligten Personen dauern an. Die Polizei bittet nun um Mithilfe. Wer hat das Geschehen im Linienbus gesehen und sich bisher nicht bei der Polizei gemeldet? Wer kann Angaben zu weiteren Beteiligten der Auseinandersetzung machen? Wer kann Angaben zu den Hintergründen des Geschehens machen? Hinweise bitte an die Polizeistation in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Samstag, 21 September 2019 17:36

Niederländer bei Motorradunfall schwer verletzt

RENGERSHAUSEN. Bei einem Alleinunfall auf der Kreisstraße 126 verletzte sich ein 67-Jähriger am Samstag um 14 Uhr schwer.

Der Niederländer war mit seiner BMW auf der Kreisstraße von Frankenberg in Richtung Rengershausen unterwegs. Kurz vor Rengershausen verlor der Mann in einer Linkskurve die Kontrolle über die Maschine und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.

Durch den Sturz verletzte sich der Mann schwer, er wurde mit einem Rettungshubschraube in die Klinik nach Marburg transportiert. Am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5000 Euro.

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Montag, 19 August 2019 12:48

Exhibitionist in Marburg unterwegs

MARBURG. Die Marburger Polizei suchte am Sonntag ab 13.40 Uhr erfolglos nach einem Exhibitionisten. Der Mann war in der Biegenstraße hinter dem Hörsaalgebäude Sprachenzentrum unter den dortigen Treppen aufgefallen.

Zwei Studentinnen beschrieben den unten herum unbekleideten Mann als 1,80 bis 1,85 Meter großen, 35 bis 45 Jahre alten mutmaßlichen Deutschen mit Bierbauch. Der Mann sei Raucher gewesen und habe ein dunkles T-Shirt angehabt.

Wer kann Hinweise geben, die zur Identifizierung des gesuchten Mannes beitragen? Wo ist der Mann noch als Exhibitionist aufgefallen? Hinweise bitte an die Marburger Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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MARBURG. Ein 29 Jahre alter Mann aus Beselich fuhr am Montag mit einem Pritschenlaster über die Landesstraße 3048 von Roßdorf nach Kirchhain. Der mit Teer voll beladene Laster geriet rechts auf die Bankette, kam im weiteren Verlauf von der Straße ab und überschlug sich.

Große Teile des Teers ergossen sich in den angrenzenden Wassergraben und auf dem Maisfeld. Der augenscheinlich eher leicht verletzte Fahrer konnte den Lkw selbständig verlassen. Die Polizei informierte wegen der verlorenen Ladung die untere Wasserbehörde.

Da zum Unfallhergang bislang unterschiedliche Schilderungen vorliegen, sucht die Polizei dringend nach weiteren Unfallzeugen.

  • Wer war am Montag gegen 8.35 Uhr auf der Landstraße 3048 zwischen Amöneburg und Roßdorf?
  • Wer hat den Unfallhergang gesehen?
  • Wem ist der Kleinlaster vor dem Unfall aufgefallen?
  • Wer hat zeitgleich einen eventuell beteiligten, roten Sattelzug gesehen, der dem Pritschenlaster entgegenfuhr?
Hinweise bitte an die Marburger Polizei unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Neustes 112-Video

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