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MARBURG. Ein 37 Jahre alter Mann war am Montag in Marburg unterwegs und bot sein Samsung Galaxy S9 zum Verkauf an.

Der Mann konnte tatsächlich die Rechnung für das Gerät vorweisen und das Telefon stammte auch nicht aus einem Diebstahl. Alles schien also mit rechten Dingen zuzugehen. Dem war jedoch dann doch nicht so, denn der Mann schloss das Geschäft ab, händigte dem Käufer bei der Zahlung ein dunkelblaues Nylonmäppchen aus, in dem sich dann statt des Telefons eine unbemerkt eingetauschte Holzattrappe befand.

Nach den bisherigen Erkenntnissen versuchte der Mann in mindestens zwei weiteren Fällen sein "Telefon" zu verkaufen. Einmal verzichtete der Passant, ein weiteres Mal war die Polizei rechtzeitig vor Ort. Der Mann trat zwischen 18 und 22.30 Uhr in der Biegenstraße und der Bahnhofstraße an die Passanten heran.

Ausreichende Haftgründe lagen gegen den in Hagen lebenden polizeibekannten Mann nicht vor. (ots/r)

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BRACHT. Am Montagmorgen des 27. August gegen 8 Uhr ereigneten sich auf der Kreisstraße zwischen Bracht und Schönstadt kurz hintereinander zwei Unfälle.

Eine Autofahrerin kam zur Untersuchung ihrer eher leichteren Verletzungen ins Krankenhaus, nachdem sie sich mit ihrem Auto überschlagen hatte. Der andere Fahrer blieb unverletzt.

Eine 24 Jahre alte Frau aus Korbach war mit ihrem Renault Kangoo auf dem Weg nach Marburg. In den Kurven der Kreisstraße zwischen Bracht und Schönstadt geriet der Wagen ins Schleudern und im weiteren Verlauf von der Straße ab in den Graben. An einem Wasserdurchlass überschlug sich der Wagen dann und landete wieder auf der Fahrbahn, wo er auf dem Dach liegenblieb.

Der Unfall hatte sich gerade zugetragen und erste Helfer hatten angehalten als ein 39 Jahre alter Mann aus Frankenberg offenbar überreagierte und dadurch mit seinem Auto, einem Toyota Corolla im Graben landet. Der Toyota blieb schwer beschädigt im Graben liegen. An beiden von Abschleppunternehmen geborgenen Fahrzeugen entstanden vermutlich wirtschaftliche Totalschäden.

Die Polizei lenkte den Verkehr an der Unfallstelle vorbei. (ots/r)

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MARBURG. Ein Raubüberfall vom 5. Juli wurde nun aufgeklärt und brachte ein sehr überraschendes Ergebnis ans Tageslicht.

Wir berichteten über den Raubüberfall vom 5. Juli: http://112-magazin.de/meldungen-aus-der-region/polizei/item/26393-unbekannter-attackiert-paketzusteller-mit-pfefferspray-klaut-bargeld

Ein Paketzusteller gab gegenüber der Polizei an, von einem Unbekannten grundlos angepöbelt, daraufhin mit Pfefferspray attackiert und ausgeraubt worden zu sein. Die umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Marburg und der Kriminalpolizei Marburg-Biedenkopf brachten nun die Wahrheit ans Tageslicht.

Der angezeigte Raub auf den Auslieferungsfahrer war eine abgekartete Sache und genau geplant. Die Beute wurde geteilt und zur Schuldentilgung verwendet. Sowohl der angebliche überfallene Fahrer als auch sein Komplize müssen sich demnächst wegen der Unterschlagung des Geldes und wegen des Vortäuschens einer Straftat verantworten.

Am Dienstag, den 21. August, wurden von der Staatsanwaltschaft Marburg beantragte und vom Amtsgericht Marburg erlassene Durchsuchungsbeschlüsse der Wohnungen vollstreckt und die 25 und 23 Jahre alten Männer aus Wiesbaden vorläufig festgenommen, gegen sie lagen jedoch keine ausreichenden Haftgründe vor. Die Polizei entließ die Männer nach den erkennungsdienstlichen Behandlungen und Vernehmungen.

Bei den Durchsuchungen stellte die Polizei diverse Beweismittel sicher, die das bisherige Ermittlungsergebnis bestätigten. (ots/r)

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Mittwoch, 22 August 2018 10:41

Exhibitionist im Alten Botanischen Garten

MARBURG. Die Kriminalpolizei Marburg bittet um Hinweise zu einem Exhibitionisten, der sich am Dienstag, den 21. August, gegen 16.50 Uhr im Alten Botanischen Garten aufhielt und zwei 22-jährige Studentinnen belästigte.

Die jungen Frauen sahen den Gesuchten zuvor noch mit einem Mann sprechen. Dieser Zeuge hatte eine graue Jogginghose und ein blaues T-Shirt mit "Supermann" Aufdruck an. Der korpulente, zwischen 1,65 und 1,75 Meter große Exhibitionist war über 50 Jahre alt, wirkte glatzköpfig und trug dunkle Kleidung.

Wer war zur Tatzeit noch im Alten Botanischen Garten, hat die beschriebenen Männer gesehen und kann dazu weitere Angaben machen? Wer kann aufgrund der Beschreibung Hinweise geben, die zur Identifizierung der Männer führen könnten? Die Kriminalpolizei in Marburg bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 06421/4060 zu melden. (ots/r)

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DAUTPHE. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen geht die Kriminalpolizei Marburg derzeit davon aus, dass Manipulationen an der Gasleitung im Keller eines im Bau befindlichen Mehrparteienhauses in der Rutwinstraße zu einem unkontrollierten Gasaustritt führten.

Der frühzeitig bemerkte Gasgeruch und die Einleitung sofortiger Maßnahmen verhinderten eine mögliche Explosion. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der versuchten Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion nach § 308 Strafgesetzbuch und bittet um sachdienliche Hinweise. Wer hat zur mutmaßlichen Tatzeit zwischen 19.30 Uhr am Montag, den 13. August und 18 Uhr am Dienstag, den 14. August in dem noch gänzlich leerstehenden Mehrfamilienhaus am Beginn der Rutwinstraße verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer hat zu dieser Zeit im Haus oder in unmittelbarer Nähe Personen und/oder Fahrzeuge gesehen? Wer hat Arbeiten im Keller bemerkt und kann dazu nähere Angaben machen?

Sachdienliche Angaben dazu erbittet die Kriminalpolizei in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Donnerstag, 16 August 2018 13:47

Enkeltrickbetrüger erbeuten 18.000 Euro

MARBURG. Nach einem erfolgreichen Enkeltrickbetrug sucht die Kriminalpolizei Marburg dringend nach Zeugen der Geldübergabe am Mittwoch, 15. den August, gegen 12.30 Uhr, im Bachweg in Ockershausen.

Der hellhäutige Geldabholer war ca. 45 Jahre alt, ca. 1,80 Meter groß und von kräftiger Figur. Er hatte dunkle, kurze Haare und trug ein rot-schwarz-karierten Hemd, eine Art Holzfällerhemd, über dem Hosenbund seiner blauen, nicht verwaschene Jeans und braune Halbschuhe. Der Mann hatte zudem eine sogenannte Bauchtasche bei sich. Wer hat diesen Mann im Bachweg gesehen? Wer hat diesen Mann eventuell im Bachweg in einem Auto gesehen und kann das Fahrzeug näher beschreiben? War der Mann in Begleitung? Jede Beobachtung vom Mittwoch, dem 15. August, gegen 12.30 Uhr im Bachweg könnte für die Kriminalpolizei Marburg wichtig sein und zur Aufklärung des Enkeltrickbetrugs beitragen.

Der Anruf der angeblich guten Bekannten in einer Notlage erreichte die Ende 70 Jahre alte Seniorin um 10.30 Uhr. Die Anruferin schilderte die Notlage, die darin bestand, dass sie auf einer Auktion für 18.000 Euro ein Auto ersteigert, diese Summe aber dummerweise irrtümlich auf ein falsches Konto gebucht hätte. Wenn sie jetzt die Summe nicht bis 13 Uhr an das Amtsgericht Frankfurt überweisen würde, dann drohen 9000 Euro Strafe. Die Seniorin wollte gerne helfen. Sie ging zur Bank, hob trotz der geäußerten Bedenken der Angestellten die Summe ab und übergab sie später dem Geldboten. Die Polizei schaltete die Seniorin dann um 18.20 Uhr nach einem Telefonat mit ihrer Freundin ein.  

Aus diesem gegebenen Anlass nochmals Hinweise der Polizei zu der Masche mit dem Enkeltrick. Vorsicht, wenn das Telefon klingelt und der Anrufer keinen Namen nennt, sondern nur sagt "Hallo, ich bin´s! Du weißt doch, wer dran ist, oder?" Vorsicht, wenn der Anrufer am Telefon nach irgendeiner Story plötzlich um Geld bittet.  

  • Oberstes Gebot! Niemals Geld an unbekannte Personen übergeben.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer, ohne ihren Namen zu nennen, als Verwandte, Bekannte oder Freunde ausgeben. Lassen Sie  sich nicht dazu verleiten, zu raten, wer Sie anruft.
  • Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen immer sofort persönliche Rücksprache und benutzen Sie dazu nur die ihnen bekannten Rufnummern.
  • Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt. Wählen Sie dafür die Notrufnummer 110.

"Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzten! Verabreden Sie sich nicht blind. Nehmen Sie vor allem kein Geld mit, holen Sie keins ab und vor allem: Geben Sie es niemals an ihnen völlig fremde Menschen weiter!

Setzten Sie sich vor Ihren Aktivitäten unbedingt selbst sofort mit dem angeblichen Anrufer in Verbindung."  Weitere Informationen zum Enkeltrick finden Sie im Internet unter www.polizei.hessen.de in der Rubrik Prävention oder unter www.polizei-beratung.de. (ots/r)

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STADTALLENDORF. Das Gespann aus einem Sprinter und einem Anhänger fuhr mit zwischen 40 und 50 km/h vergleichsweise langsam auf der Bundesstraße 454 zwischen Stadtallendorf und Neustadt.

Dem Grund dafür kam die Polizei bei der Kontrolle am Montag, den 13. August um 14.45 Uhr schnell auf die Spur. Die auf dem Anhänger geladenen obersten Styroporpakete lagen höher als die Bordwände und es bestand quasi gar keine Ladungssicherung. Weder die oben aufliegende Leiter noch die lose aufgelegten, nicht gespannten Sicherheitsgurte hätten verhindert, dass sich die Pakete bei schnellerer Fahrt oder aufkommenden Wind selbständig machen. Hinzu kam, dass der Anhänger auf seiner Tandemachse nur drei statt der erforderlichen vier Räder montiert hatte. Zudem war der Gespannfahrer gar nicht im Besitz eines Führerscheins.

Da es sich um eine gewerbliche Fahrt handelte, wären die nicht vorhandenen Kontrollgeräte und Tageskontrollblätter notwendig gewesen. Die Polizei untersagte den weiteren Betrieb des Anhängers und übergab den Schlüssel für den Sprinter an jemanden mit Führerschein.

Außerdem fertigte die Polizei Anzeigen wegen des Fahrens ohne Führerschein, der Verstöße gegen die Sozialvorschriften und wegen der nicht vorhandenen Ladungssicherung. (ots/r)

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MARBURG. Blutprobe und Führerscheinentzug - das und die strafrechtlichen Konsequenzen sind die Mindestfolgen, wenn jemand unter dem Einfluss alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel ein Fahrzeug führt.

Immer wieder berichtet die Polizei darüber und verfolgt Präventionsprogramme zur Verhinderung dieser Fahrten wie z.B. die Aktion BOB. Die Polizei weist auch immer wieder auf das grundsätzlich erhöhte Unfallrisiko bei solchen Fahrten hin. Statistisch erwiesen ist, dass neben der Geschwindigkeit der Alkohol- oder Drogengenuss zu den Hauptunfallursachen insbesondere bei Verkehrsunfällen mit schweren Folgen zählt. Und trotzdem setzen sich immer wieder Menschen in diesem Zustand ans Steuer oder hinter den Lenker und setzten damit nicht nur die eigene, sondern auch die Gesundheit anderer Verkehrsteilnehmer aufs Spiel.

Allein am Sonntag, den 12. August, hat die Polizei im Landkreis fünf solcher Fahrten beendet. Um kurz nach 2 Uhr reagierten der Drogentest und der Alkoholtest bei einem Ende 20 Jahre alten Kirchhainer positiv. Der Alkoholtest zeigte 1,27 Promille. Die Polizei hatte den Mann in einem Kirchhainer Ortseil überprüft.

Um 4.40 Uhr stoppte die Polizei auf der Bundesstraße 3 bei Weimar einen BMW und beendete die Fahrt des 39 Jahre alten Fahrers, nachdem der Alkoholtest 1,38 Promille angezeigt hatte.

Sogar 2,6 Promille zeigte der Alkoholtest des 23 Jahre alten Mannes, der hinter dem Steuer eines Kleinlasters saß. Zeugen hatten die Polizei angerufen, weil der Lastwagen auf dem Weg von Gießen nach Marburg in Schlangenlinien fuhr. Die Polizei konnte den Lastwagen gegen 5 Uhr auf der Bundesstraße 3 in der Mitte Marburgs anhalten.

Nicht folgenlos, sondern mit einem Verkehrsunfall endete die Fahrt unter Alkoholeinfluss für einen 19-Jährigen aus Neustadt. Der Mann erlitt bei dem Unfall am Sonntag, um 7.15 Uhr zudem schwere Verletzungen. Sein BMW brannte komplett aus. Nach Zeugenaussagen fuhr der Mann über die Bundesstraße 454 von Neustadt nach Stadtallendorf. In einer langgezogenen Kurve geriet der BMW auf den Seitenstreifen. Der Fahrer lenkte gegen, verlor dabei die Kontrolle und geriet ins Schleudern. An der Einmündung zum Wohngebiet Kronacker stieß das Auto gegen die Ampel und zwei Verkehrsschilder bevor es gegen die Lärmschutzwand prallte und stehenblieb. Die Polizei beziffert den Gesamtschaden auf mindestens 25.000 Euro. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten ins Krankenhaus. Er stand offensichtlich zumindest unter Alkoholeinfluss, allerdings war ein Alkoholtest wegen der Verletzungen nicht möglich.

Am Sonntagnachmittag, um 17.45 Uhr, fuhr ein 28 Jahre alter Mann über die Bundesstraße 3, obwohl er erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Sein Alkoholtest zeigte 2,98 Promille. Die Fahrt in dem Pkw war in Höhe von Niederweimar zu Ende.

Die Polizei stellte in allen Fällen den Führerschein sicher und veranlasste Blutproben. (ots/r)

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HADDAMSHAUSEN. In Haddamshausen kam es am Montag, den 13. August zu einem angekündigten Suizid.

Seit 11.35 Uhr waren Polizei und Rettungskräfte wegen der Ankündigung eines Suizides in Haddamshausen im Einsatz. Sie errichteten Straßensperren rund um Haddamshausen, wodurch es zu Verkehrsbehinderungen kam. Nach entsprechender Einsatzvorbereitung und Ausschluss einer Gefährdung unbeteiligter Dritter betrat die Polizei gegen 14.15 Uhr das Haus. Sie konnte den 78-jährigen Bewohner nur noch tot auffinden.

Derzeit gibt es keine Anhaltspunkte, die gegen den selbst gewählten Tod sprechen. (ots/r)

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Freitag, 10 August 2018 14:52

Feuertreppe zum Diebstahl aus Wohnung verwendet

MARBURG. Über eine Feuerleiter stieg ein Dieb bis auf die Dachterrasse im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Neuen Kasseler Straße.

Dort nutzte er die offen stehende Terrassentür und stahl aus der Wohnung zwei Mobiltelefone und einen Laptop sowie die Handtasche der Bewohnerin. Der Täter verhielt sich so leise, dass die anwesenden Bewohner den ungebetenen Gast nicht bemerkten.

Die Polizei fand die entleerte Handtasche in einem Gebüsch an den Lahnterrassen wieder. Aus der Tasche fehlten Bargeld, Ausweise und Bankkarten. Der Gesamtwert der Beute beträgt fast 2.000 Euro. Wer hat zur Tatzeit am Freitag, den 10. August, zwischen 1 und 1.30 Uhr verdächtige Beobachtungen am Angang der Neuen Kasseler Straße gemacht? Gibt es Zeugen der nächtlichen Nutzung der Feuerleiter?

Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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