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STADTALLENDORF. Am Donnerstag, den 29. November, fanden Beamte Betäubungsmittel im Auto eines unter Drogeneinfluss fahrenden Mannes.

Der 42 Jahre alte Mann aus dem Kreis Höxter fuhr seinen Kumpel zur Vernehmung in anderer Sache zur Polizeistation Stadtallendorf. Dort ergaben sich Anhaltspunkte darauf, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Als ein entsprechender Test positiv reagierte und den Verdacht damit bestätigte, führte dies zu weiteren Maßnahmen.

Die anschließenden Durchsuchungen des Mannes und seines Autos führten zur Sicherstellung weiterer Betäubungsmittel in geringen Mengen und mehrerer Kilogramm Kupfer. Das Metall lag versteckt im Kofferraum. Die Polizei prüft derzeit die Herkunft des bereits entmantelten, möglicherweise gestohlenen oder unterschlagenen reinen Kupfers.

Nach der notwendigen Blutprobe entließ die Polizei sowohl den 42-Jährigen als auch seinen Kumpel und untersagte die Weiterfahrt mit dem Auto. (ots/r)

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Mittwoch, 28 November 2018 13:48

Kampfmittelräumdienst sichert scharfe Sprenggranate

WETTER. Ein Passant fand am Freitag in Wetter eine Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg.

"Sprenggranaten, Bomben oder andere sogenannte unkonventionelle Spreng - und Brandvorrichtungen stellen grundsätzlich eine erhebliche Gefahr dar. Wer einen solchen Gegenstand findet, ist gut beraten, seine Finger wegzulassen, denn das Teil könnte unabhängig vom Zustand und Alter durchaus noch scharf sein und bei unsachgemäßer Behandlung detonieren! Also niemals berühren, erst recht nicht aufheben und wegtransportieren oder woanders hinlegen. Sofort die Polizei anrufen, etwaige Passanten warnen, den Fundort behelfsmäßig absperren oder die Fundstelle irgendwie markieren, damit der Kampfmittelräumdienst den Gegenstand finden und fachgerecht entsorgen kann."  

In Wetter Treisbach auf dem Bergrücken weiß der Finder einer 75 mm Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg vermutlich nicht, welches Glück er hatte. Der Finder hob die Granate auf und legte sie auf einem Holzstapel ab. Am Freitag, den 23. November fand sie dann jemand, der dann im Gegensatz zum ersten Finder genau richtig reagierte. Er ließ die Granate liegen und rief sofort die Polizei. Der verständigte Kampfmittelräumdienst diagnostizierte vor Ort die noch vorhandene Zündfähigkeit der Granate, machte sie unschädlich und nahm sie dann zur endgültigen, fachgerechten Entsorgung mit.

"Die Granate war noch scharf. Ein erneuter Aufprall auf dem Zünder oder auch Schläge dagegen, hätten durchaus eine Explosion verursachen können", sagte der Experte vor Ort. (ots/r)

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Dienstag, 27 November 2018 14:03

Graffiti am Garten des Gedenkens

MARBURG. Vermutlich in der Nacht von Sonntag auf Montag kam es zu Sachbeschädigungen durch Graffiti.

In der Nacht von Sonntag auf Montag, den 26. November kam es in Marburg am Garten des Gedenkens in der Universitätsstraße und am nebenstehenden Gebäude zu großflächigen Sachbeschädigungen durch Graffiti. Mit gelber Farbe sprühten der oder die Täter arabische Schriftzeichen auf die Fassade des Hauses und an verschiedene Flächen der Gedenkstätte. Nach den ersten Erkenntnissen richten sich die Graffiti gegen die syrische Regierung und deren Unterstützer.

Wer hat Beobachtungen gemacht, die mit den Graffiti im Zusammenhang stehen könnten? Die Kriminalpolizei Marburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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DAUTPHETAL. Nach diesem Verhalten können die beiden 15-jährigen Jugendlichen aus Dautphetal ihre eigentlich bevorstehende Führerscheinprüfung wahrscheinlich vergessen.

Beide fuhren in der Nacht zum Montag, den 26. November gegen 1.30 Uhr mit ihren noch gar nicht zugelassenen und noch nicht versicherten Motorrädern herum. Eine Maschine fiel einer entgegenkommenden Streife wegen der augenscheinlich deutlich überhöhten Geschwindigkeit auf der Bundesstraße 453 in Friedensdorf auf. Die Streife wendete und suchte das Zweirad.

Als sie der Hinterlandhalle näher kamen und das gesuchte Zweirad neben einer zweiten Maschine bemerkten, sahen auch die Fahrer die Polizei und flohen mitsamt Motorrädern. Dabei fuhren sie mit überhöhter Geschwindigkeit und rücksichtslos durch den Ort, wobei es einer Maschine gelang, über eine abschüssige Wiese zunächst zu entkommen. Den Fahrer nahm die Polizei später zu Hause vorübergehend fest. Das zweite Motorrad floh Richtung Wald, blieb allerdings auf einem Acker stecken. Fahrer und Sozia stiegen ab, ihre weitere Flucht zu Fuß endete jedoch nach wenigen Metern ebenfalls mit den vorübergehenden Festnahmen.

Die Polizei stellte beide Crossmaschinen sicher und übergab alle Jugendlichen nach Abschluss der Maßnahmen an die Erziehungsberechtigten. (ots/r)

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MARBURG. Die Polizei ermittelt nach zwei Unfällen am späten Abend des 22. Novembers in Marburg gegen einen Mann im mittleren Alter.

Der mutmaßliche Fahrer wurde wenig später, noch im Wagen sitzend, vor seiner Wohnung im Hinterland in Gewahrsam genommen. Der Verdächtige äußerte sich allerdings nicht zu den Vorfällen.

Die erste Kollision ereignete sich um 23.35 Uhr in der Ketzerbach. Laut Zeugen touchierte der Skoda-Fahrer beim Ausparken einen vor ihm stehenden Opel Astra und fuhr anschließend einfach weiter. Fünf Minuten später touchierte der mutmaßliche Fahrer in der Emil-von-Behring-Straße beim Vorbeifahren den Außenspiegel eines geparkten Opel Astras und kümmerte sich ebenfalls nicht um den Schaden. Die Polizei nahm den Mann, der gleichzeitig auch Halter des Wagens ist, wenig später vor seiner Wohnung im Hinterland in Gewahrsam.

Die Ordnungshüter veranlassten bei dem erheblich alkoholisierten Mann eine Blutentnahme und stellten den Führerschein sowie das Fahrzeug sicher. Aufgrund der Beschädigungen an dem Wagen gehen die Beamten davon aus, dass mit dem Skoda wahrscheinlich ein weiterer Unfall auf dem Weg von Marburg ins Hinterland verursacht wurde. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 5.100 Euro.

Zeugen, denen der dunkle Skoda in der Nacht durch seine Fahrweise aufgefallen ist oder die Angaben zu einem weiteren Unfall machen können, melden sich bitte bei der Polizeistation in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Donnerstag, 22 November 2018 15:27

Fußgänger als Unfallbeteiligter sowie Zeugen gesucht

MARBURG. Mitten auf der Fahrbahn bewegte sich ein Fußgänger am Donnerstagmorgen, am 22. November, auf der Beltershäuser Straße, wodurch es zu einem Unfall kam.

Eine 39-jährige Skoda Fahrerin, die in Richtung der Südspange unterwegs war, touchierte den etwa 60 Jahre alten, insgesamt dunkel gekleideten Mann mit dem linken Außenspiegel am rechten Arm. Der Vorfall ereignete sich gegen 7.30 Uhr etwa 120 Meter vor der Kreuzung zur Cappeler Straße. Der Senior klagte nach der Kollision über Schmerzen. Die Unfallbeteiligten sprachen nach dem Vorfall kurz auf dem Parkplatz des Tegut-Marktes miteinander. Der ältere Mann soll dort sinngemäß geäußert haben, er habe keine Zeit und auch kein Interesse an der Unfallaufnahme durch die Polizei. Danach verließ er trotz der Aufforderung zu warten den Parkplatz in grobe Richtung der Marburger Straße, bzw. der Schubertstraße.

Der Senior sprach Deutsch mit osteuropäischem Akzent, ist etwa 170 cm groß, kräftig und hat grau melierte, kurze Haare. Zum Unfallzeitpunkt herrschte reger Fahrzeugverkehr. Daher hofft die Polizei darauf, dass Autofahrer den Vorfall beobachtet haben. Der Schaden an dem Skoda beträgt 150 Euro. Unfallzeugen sowie der betroffene Fußgänger werden gebeten, Kontakt mit der Polizeistation in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060, aufzunehmen. (ots/r)

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Mittwoch, 21 November 2018 14:04

Eine Kontrolle - etliche Straftaten aufgedeckt

DAUTPHETAL. Die Kontrolle eines Autofahrers in der Nacht zum Mittwoch, den 21. November, führte gleich zu mehreren Anzeigen.

Ein 26-Jähriger saß am Steuer eines Audis, obwohl er keinen Führerschein hat und unter Alkoholeinfluss stand. Darüber hinaus fand die Polizei bei ihm Betäubungsmittel und eine verbotene Waffe, in diesem Fall ein sogenanntes Einhandmesser, sowie einen gefälschten ausländischen Führerschein.

Die Fahrt war damit um kurz nach Mitternacht am Ort des Anhaltens in der Marburger Straße an der Ecke der Lahnstraße zu Ende. Die Polizeistation durfte der im Kreis Frankenberg lebende Mann nach der notwendigen Blutprobe wieder verlassen. (ots/r)

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CÖLBE. "Genau richtig und absolut im Sinn der Polizei reagierte ein aufmerksamer Nachbar und ermöglichte so eine Festnahme".

Der Nachbar hatte am Montag, den 19. November gegen 17.30 Uhr in der Breslauer Straße einen Mann auf einem Balkon bemerkt, der sich scheinbar mit der dortigen Tür beschäftigte. Der Zeuge blieb unsichtbar und vom Beobachteten unbemerkt und rief sofort die Polizei. Als zwei Streifenwagen ankamen, ergriff der Mann die Flucht. Die Polizei verfolgte ihn, stellte ihn nach wenigen Metern und nahm ihn fest.

Tatsächlich wollte er wohl nur nach seinem Kumpel schauen, der nach dem Klingeln des Festgenommenen nicht geöffnet hatte. Der Mieter bestätigte, den Verdächtigen zu kennen, und Einbruchspuren lagen ebenfalls nicht vor. Allerdings hatte der polizeibekannte 22-Jährige aus dem Ebsdorfergrund Falschgeld, Rauschgift und typische Dealerutensilien wie z.B. eine Feinwaage bei sich.

Dies führte letztlich zur Festnahme, die bis zum Abschluss der notwendigen polizeilichen Maßnahmen andauerte. (ots/r)

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Donnerstag, 15 November 2018 17:18

Betrüger vorübergehend festgenommen

CÖLBE. Bereits am Mittwoch, den 7. November, nahm die Kriminalpolizei Marburg einen 28-jährigen Mann fest.

Der Festgenommene war mit seinem Skoda mit rumänischen Kennzeichen unterwegs, um eine Postlieferung - in diesem Fall ein Paket mit Bekleidung im Wert von 450 Euro - abzupassen.

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen steht der Mann unter dem Verdacht, bei online-Händlern verschiedene Waren auf tatsächlich nicht existente Namen bestellt und diese jeweils höchstpersönlich an den unterschiedlichen Lieferadressen in mehreren Städten in Mittelhessen in Empfang genommen zu haben. Der Schaden beläuft sich schon jetzt auf mehrere Tausend Euro.

Auf die Schliche kam die Kriminalpolizei dem Mann durch einen aufmerksamen Auslieferungsfahrer. Der Fahrer war seit Oktober an der angegebenen Adresse in Cölbe mehrfach von dem mutmaßlichen Empfänger zwecks persönlichen Empfangs angesprochen worden.

Die Ermittlungen dauern an. Ausreichende Haftgründe lagen bislang nicht vor. (ots/r)

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STADTALLENDORF. Vier Männer im Alter von 21, 27, 36 und 42 Jahren stehen unter dem dringenden Verdacht, am Montag, den 12. November unter dem Einfluss berauschender Mittel Auto gefahren zu sein.

Bei drei Männern wurden Drogentests durchgeführt, welche alle positiv reagierten, sodass die Polizei Stadtallendorf die Fahrten sofort beendete und Blutproben veranlasste. Das, trotz der deutlichen Verdachtsmomente vehemente Abstreiten des Drogenkonsums und die Ablehnung des Drogentests, bewahrten den vierten Fahrer, einen 42-jährigen Stadtallendorfer, nicht vor weiteren Maßnahmen. Auch für ihn endete die Fahrt und er musste mit zur Blutprobe.

Drei der Männer fuhren auf der Niederkleiner Straße zwischen 09.30 Uhr und 12 Uhr in eine Kontrollstelle der Polizei. Der vierte geriet gegen 14.30 Uhr in der Allendorfer Straße ins Visier einer Streife. Hier räumte der 36-Jährige Mann aus dem Vogelsbergkreis den Genuss von Alkohol, Amphetaminen und weiteren Drogen ein.  

Schließlich stoppte die Polizei Stadtallendorf um 14 Uhr in der Niederkleiner Straße noch eine 25 Jahre junge Frau. Es stellte sich heraus, dass sie nach einem unanfechtbaren Entzug durch das Gericht ohne gültige Fahrerlaubnis fuhr.

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