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Mittwoch, 28 September 2022 15:20

Frau beim Joggen überfallen - Zeugen gesucht

HOCHSAUERLANDKREIS. Eine 23-jährige Frau aus Meschede wurde am Montag gegen 17 Uhr von einem Unbekannten in einem Waldstück überfallen. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Während ihres Lauftrainings in einem Waldstück in der Verlängerung der Straße "Drehberg" am 26. September, führte ihr Weg hinunter zur Heinrichsthaler Straße. Unterhalb des Rastplatzes "Strülleken" ereignete sich nach Angaben der Geschädigten der Überfall. Ein schwarz gekleideter Mann soll aus einem Gebüsch auf die Frau gesprungen sein. Dabei stürzte die Joggerin, konnte jedoch noch laut um Hilfe rufen und sich gegen den Mann wehren.

Als der Täter von ihr abließ, floh sie in Richtung Heinrichstaler Straße. Der Täter soll eine schwarze Jacke mit Kapuze, einen schwarzen Mundschutz, eine schwarze Hose und schwarze Schuhe getragen haben. Die Polizei sucht jetzt Zeugen.

Wer hat um die Uhrzeit eine Person, auf die die Täterbeschreibung passt, in der Nähe des Tatortes gesehen? Hat jemand die Hilferufe der Frau gehört und kann sie zeitlich genau einordnen? Hinweise richten Sie bitte an die Polizeiwache in Meschede unter der Rufnummer 0291/90200. (ots/r)

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HALLENBERG. Ein 42-Jähriger wurde nach einer Verkehrsunfallflucht von der Polizei erwischt - das hielt den Trunkenbold nicht davon ab, sich erneut hinters Steuer zu setzen.

Ein aufmerksamer Zeuge meldete am Sonntag gegen 13.40 Uhr bei der Polizei ein vermutlich durch einen Unfall stark beschädigtes Auto in der Nuhnestraße in Züschen. Der Zeuge hatte den Fahrer des Autos angesprochen, dieser hatte aber die angebotene Hilfe abgelehnt und seinen Weg fortgesetzt. Die herbeigerufene Polizei konnte anhand der Zeugenaussagen das Auto und den 42-jährigen Fahrer aus Winterberg ausfindig machen. Dieser stand unter Alkoholeinfluss, sein Auto war bei einem Unfall stark beschädigt worden. Die Polizisten ordneten daher eine Blutprobe an. Weiterhin stellte sich heraus, dass der Autofahrer auch keinen Führerschein hat.

Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung und Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Das weitere Autofahren wurde ihm von der Polizei untersagt. Die Polizisten konnten dann später auf der B236 zwischen Züschen und Hallenberg die Unfallstelle ausfindig machen und die Unfallaufnahme durchführen. Der Winterberger war nach jetzigem Stand der Ermittlungen mit seinem Pkw in die Leitplanke gefahren.

Nicht schlecht staunten die Beamten, als der 42-jährige Fahrer nochmals an der Unfallstelle vorbeifuhr, und zwar unter Einfluss von Alkohol. Auf der B236 konnte der Mann in Züschen von der Polizei angehalten werden. Da die vorherige Ermahnung, kein Auto mehr zu fahren, von dem Mann nicht beachtet wurde, musste sein Auto sichergestellt werden. (ots/r)

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WINTERBERG. Gleich zwei Einsätze musste die Rettungsflieger am 12. Juni absolvieren - in Winterberg stürzten zwei Personen mit ihren Bikes schwer.

Am Sonntag, gegen 11.15 Uhr, verunfallte ein 30-jähriger Mann aus Lemgo im Bikepark Winterberg. Er stürzte aus noch unbekannten Gründen in einer scharfen Rechtskurve auf einem Streckenabschnitt mit relativ großem Gefälle. Der Mann musste schwerverletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

Ebenso ein Kind (11) aus dem Edertal. Der Junge befuhr gegen 17 Uhr eine Downhill-Strecke im Bike Park Winterberg. In einer Steilpassage stürzte er ohne Fremdeinwirkung und verletzte sich schwer. Mit einem Rettungshubschrauber wurde er in ein Krankenhaus geflogen.

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Dienstag, 07 Juni 2022 14:47

Ferrari ohne Kennzeichen unterwegs

HOCHSAUERLANDKREIS. Am Freitag gegen 18.15 Uhr führte der Verkehrsdienst der Polizei eine Kontrolle in Eslohe-Cobbenrode durch. Den Beamten fiel ein Ferrari SF 90 Stradale auf, der ohne vorderes Kennzeichen unterwegs war. Daraufhin wurde der Sportwagen angehalten und kontrolliert. Der Fahrer sagte, dass für den 1000 PS starken und 550.000 Euro teuren Sportwagen werksmäßig keine vordere Kennzeichenhalterung vorgesehen ist und man das Auto deswegen ohne vorderes Kennzeichen fahren würde.

Das sahen die Beamten anders. Sie leiteten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein und stellten dem Fahrer eine Mängelkarte aus. Er muss sich nun um die Anbringung einer Kennzeichenhalterung am Ferrari kümmern. Der Fahrer durfte, nachdem er das Kennzeichen von außen gut sichtbar hinter die Frontscheibe gelegt hatte, seine Fahrt bis zur Wohnanschrift im Rheinland fortsetzen. (ots/r)

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HOCHSAUERLANDKREIS. Am Dienstag kontrollierte der Verkehrsdienst der Polizei in Niedersfeld einen "Schrottsammler". Die Ladefläche des kleinen Lkw war bereits bis zum Rand mit Metallschrott gefüllt. Trotzdem setzte man noch einen Kleinwagen auf die Ladefläche.

Das Auto wurde nur unzureichend mit teilweise defekten und unbrauchbaren Gurten gesichert. Außerdem war der Transporter überladen. Beim Wiegen stellte die Beamten eine Überladung von über einer Tonne fest. Dem 24-jährigen Fahrer aus Essen wurde die Weiterfahrt untersagt. Ihn erwartet ein Punkt in Flensburg, sowie ein dreistelliges Bußgeld. (ots/r)

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WILLINGEN/BRILON. Am 9. Mai 2022 zwischen 18 Uhr und 20 Uhr führte der Verkehrsdienst auf der B251 bei Brilon Wald in Fahrtrichtung Willingen Geschwindigkeitsmessungen durch. In diesem Streckenabschnitt darf 100 Km/h schnell gefahren werden - für einen Vöhler und einen Korbacher galt zu diesem Zeitpunkt scheinbar kein Limit.

Bei bester Wetterlage waren sogar drei Verkehrsteilnehmer deutlich zu schnell unterwegs. Sie wurden mit Geschwindigkeiten von 154 km/h (Pkw-Fahrer 55, aus Vöhl) und 164 km/h (Pkw-Fahrer 39, aus Medebach) und 172 km/h (Pkw-Fahrer 22, aus Korbach) außerhalb geschlossener Ortschaft erwischt. Weil alle drei Fahrer wesentlich zu schnell waren, wird ihnen vorsätzliche Tatbegehung unterstellt. Hierbei handelt es sich um eine normale Rechtsfolge. Für alle drei gilt: Punkte, ein bis zwei Monate Fahrverbot und Geldbuße zwischen 1000 und 1200 EUR. Für den letztgenannten Fahrer, der ausgerechnet an seinem Geburtstag erwischt wurde, gibt es eine weitere Rechtsfolge: Weil er den Führerschein auf Probe besitzt, wird sich die Probezeit verlängern inklusive Nachschulung. (ots/r)

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Montag, 04 April 2022 12:20

Frau aus Hallenberg von Straße gedrängt

ALLENDORF/BROMSKIRCHEN. Ausweichen musste am Freitagnachmittag eine Frau in einem blauen Renault einem entgegenkommenden Pkw auf der Bundesstraße 236.

Nach derzeitigem Kenntnisstand war die 44-jährige Frau von Allendorf (Eder) kommend um 15.15 Uhr in Richtung ihrer Wohnadresse in Hallenberg unterwegs. Zwischen Osterfeld und Bromskirchen kam der 44-Jährigen ein Pkw auf der eigenen Spur entgegen, die Hallenberberin musste nach rechts ausweichen, der Renault kam von der Fahrbahn ab und stürzte dabei etwa 30 Meter tief einen Böschungshang hinab. Im Linspherbach kam der Twingo völlig zerstört zum Stehen.

Aus eigener Kraft konnte sich die Frau zwar befreien und den Notruf absetzen, da aber nicht klar war, ob eine Umweltverschmutzung drohte, wurden die Feuerwehren Bromskirchen/Somplar und Allendorf alarmiert. Wie Manuel Helduser mitteilte, waren keine Betriebsstoffe in den Bach gelaufen. Daher bezogen sich die Tätigkeiten auf die Absicherung der Unfallstelle. Eine RTW-Besatzung versorgte die verletzte Frau, die mit Blaulicht ins Krankenhaus nach Frankenberg gebracht wurde. Die 44-Jährige gilt als leichtverletzt.

Mit herkömmlichem Gerät konnte der Twingo nicht aus dem Hang gezogen werden, daher orderte die Polizei das auf solche Szenarien spezialisierte Abschleppunternehmen AVAS aus Frankenberg. Für die Bergungsarbeiten musste die Bundesstraße 236 nochmals voll gesperrt werden. Den Sachschaden beziffert die Frankenberger Polizei auf 8000 Euro.

Hinweise zu dem Unfallverursacher nimmt die Polizei Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.

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Mittwoch, 30 März 2022 09:04

Überladener Lkw aus dem Verkehr gezogen

HOCHSAUERLANDKREIS. Am Dienstag gegen 9 Uhr wurde durch den Verkehrsdienst der Polizei auf der Endorfer Straße ein Langholztransporter angehalten und kontrolliert.

Der Lkw ist den Polizistinnen aufgefallen, da die Ladung sehr hoch herausragte und mit nur einem Sicherungsgurt befestigt war. Es stellte sich heraus, dass der Lkw um fast 50 Prozent überladen war. Weiter stellten die Beamtinnen fest, dass der 40-jährige Fahrer des Lkws aus Würselen nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Gegen den Fahrer und den Halter des Langholztransporters wurden Anzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet. Zuzüglich wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Überladung und falscher Ladungssicherung gefertigt.

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WILLINGEN/BRILON. Trotz der sofort eingeleiteten Rettungsaktion nach einem Frontalzusammenstoß am Montagabend auf der Bundesstraße 251, besteht für eine 42-jährige Frau und ihren 5-jährigen Sohn Lebensgefahr.

Nach ersten Erkenntnissen (112-magazin.de berichtete, hier klicken) waren an der Nahtstelle zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen zwei Personenkraftwagen miteinander kollidiert. Anhand der Unfallspuren war ein mit drei Personen besetzter Citroën (HSK) auf der Bundesstraße 251 von Willingen in Fahrtrichtung Brilon unterwegs gewesen. Aus entgegengesetzter Richtung kam dem Trio ein ebenfalls im Hochsauerlandkreis zugelassener Citroën entgegen, der von einem 52-jährigen Mann aus Brilon gesteuert wurde. Etwa 200 Meter vor der Landesgrenze zu Hessen kollidierten die beiden Pkw, wobei der in Richtung Willingen fahrende Citroën C4 auf der Straße zum Stehen kam. Der mit drei Personen besetzte blaue Citroën schleuderte in den Straßengraben und blieb dort stehen. 

Nach der Alarmierung rückte die Freiwillige Feuerwehr mit etlichen Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften aus. Einsatzleiter Jürgen Querl  koppelte mit dem leitenden Notarzt, ließ den Rüstsatz auspacken, sodass eine Frau (42), ein Kind (5) und eine männliche Person (42) aus Plauen in Sachsen, aus dem Auto befreit werden konnten. Der Fahrer des schwarzen Picasso (52, aus Brilon) konnte sich selbst befreien, musste aber mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Korbach transportiert werden. 

Noch während die Rettungsmaßnahmen liefen, forderte der leitende Notarzt die beiden Rettungshubschrauber Christoph 25 aus Siegen und Christoph 7 aus Kassel an. Die Einweisung durch die Feuerwehr verlief problemlos, beide Hubschrauber landeten auf der Bundesstraße 251. Der Junge und seine Mutter wurden mit Helikoptern ins Klinikum Kassel geflogen. Die männliche Person kam mit einem RTW in eine Klinik. Drei der vier beteiligten Personen gelten als schwerverletzt.

Gegen 19 Uhr konnte die Freiwillige Feuerwehr Willingen in den Standort einrücken - dafür übernahm die Mordkommission aus Dortmund die Unfallstelle. Bis 5 Uhr am Dienstagmorgen blieb die B 251 zwischen Willingen und Brilon-Wald gesperrt. Auf Nachfrage bei der Polizei im Hochsauerlandkreis ist die Pressehoheit in diesem Fall auf die Staatsanwaltschaft Arnsberg übertragen worden.

Link: Unfallstandort Bundesstraße 251 (7. März 2022)

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Samstag, 19 Februar 2022 12:11

Verkehrsunfall auf der B 480 bei Alme

HOCHSAUERLANDKREIS.  Auf der Bundesstraße 480 zwischen Alme und der Möhneburg prallte am Freitagabend (18.02.2022) gegen 20.25 Uhr während des Sturms Zeynep ein PKW in einen umstürzenden Baum. Dabei wurde der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeschlossen.

Wie die Feuerwehr mitteilt, wurde der 26-Jährige Pkw-Fahrer aus Bad Wünnenberg von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus seinem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Der Mann kam schwerverletzt ins Krankenhaus. Aufgrund des anhaltenden Sturmes wurde der Einsatz schnellstmöglich abgearbeitet. Ein Sicherungsposten wurde dabei gesondert zur Beobachtung der umliegenden Bäume eingesetzt.  Die Löschgruppen Alme, Nehden, Wülfte, Madfeld und der Löschzug Brilon waren rund eine Stunde im Einsatz.

Link: Freiwillige Feuerwehr Brilon.

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Publiziert in HSK Feuerwehr
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