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Montag, 02 September 2013 12:14

Gegen Leitplanke: Fahrer verletzt, Auto Schrott

BAD LAASPHE. Ein 22-jähriger Autofahrer aus Bad Laasphe ist mit seinem Wagen gegen die Leitplanke geprallt. Der junge Mann erlitt schwere Verletzungen, am Auto entstand Totalschaden.

Der 22-Jährige geriet am Sonntagabend auf der L 718 in Fahrtrichtung Dotzlar ausgangs einer Kurve auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs, kam von der Fahrbahn ab und krachte dann gegen die Leitplanke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug zunächst in Richtung Straßenmitte zurück katapultiert, bevor es dann erneut in Richtung der Leitplanke geschleudert wurde.

Der junge Mann wurde bei dem Unfall so verletzt, so dass er stationär ins Bad Berleburger Krankenhaus aufgenommen werden musste - er gilt damit als schwer verletzt. Sein VW Golf wurde bei dem Unfall total beschädigt. Angaben über die Schadenshöhe machte die Polizei am Montag nicht.

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Publiziert in SI Polizei

BAD BERLEBURG/BAD LAASPHE. Im Rahmen allgemeiner Verkehrskontrollen hat die Polizei einen betrunkenen Mann am Steuer und eine unter Drogeneinfluss stehende Fahranfängerin erwischt. Gegen Beide ergingen Strafanzeigen.

Am Sonntagabend gegen 19.15 Uhr hielten Polizisten einen 31-jährigen Autofahrer in Bad Laasphe-Feudingen an. Bei der allgemeinen Kontrolle fiel den Polizisten auf, dass der Fahrer anscheinend betrunken ist. Nach einem vor Ort durchgeführten Atemalkoholtest musste der Mann mit auf die Wache, wo weitere Tests durchgeführt wurden. Die Weiterfahrt wurde dem Verdächtigen untersagt, außerdem wurde Anzeige gegen den 31-Jährigen wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss erstattet.

Bereits kurz zuvor, gegen 17.30 Uhr, wurde eine 19-jährige Fahranfängerin in der Emil-Wolff-Straße in Bad Berleburg kontrolliert. Bei ihr ergab sich der Verdacht für einen möglichen Drogenkonsum. Auf der Wache durchgeführte Drogentests verliefen durchweg positiv. Auch der 19-Jährigen wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen, außerdem untersagten die Beamten ihr, sich innerhalb der nächsten 24 Stunden ans Steuer zu setzen. Auch gegen die junge Frau erging Strafanzeige.

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Publiziert in SI Polizei

BAD LAASPHE. Eingekeilt zwischen Bäumen hat ein Streckenkontrolleur neben der L 718 bei Bad Laasphe-Fischelbach ein verunglücktes Auto entdeckt. In dem Wagen eingeklemmt war die 22-jährige Fahrerin, die von der Feuerwehr befreit und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen wurde.

Der aufmerksame Streckenkontrolleur machte seine Entdeckung am Dienstag gegen 8.50 Uhr. Der Mann sah einen Kia Rio, der unterhalb der Leitplanke in Fahrtrichtung Mandeln etwa zwei Meter unterhalb der Fahrbahnkante zwischen drei Bäumen eingekeilt war. Im Fahrzeug befand sich eine 22-jährige Bad Laaspherin - eingeklemmt in der Fahrgastzelle. Daraufhin benachrichtigte der Streckenkontrolleur Polizei, Feuerwehr und Notarzt.

Nach ersten Feststellungen der Polizei vor Ort war die junge Frau offenbar auf der L 718 aus Richtung Fischelbach kommend in Richtung Mandeln gefahren - zu welcher Zeit, das ist derzeit noch nicht bekannt. Aus noch unklarer Ursache kam die 22-Jährige mit ihrem Kia von der Fahrbahn ab. Sie prallte dann gegen die Leitplanke, durchbrach diese und fuhr eine Böschung herunter. Hier prallte der Wagen gegen einen Baum, drehte sich, stieß gegen einen weiteren Baum und kam schließlich verkeilt zwischen drei Bäumen zum Stillstand.

Am Wagen entstand Totalschaden. Die Leitplanke wurde auf einer Länge von mehr als 20 Metern beschädigt. Nachdem die junge Frau durch die Feuerwehr aus ihrem Auto befreit worden war, flog sie die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 25 in ein Siegener Krankenhaus.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Verkehrskommissariat in Kreuztal unter der Rufnummer 02732/909-0 in Verbindung zu setzen.

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Publiziert in SI Retter
Dienstag, 13 August 2013 12:45

Die wundersame Rückkehr der Laufvögel

BAD LAASPHE. Die am Wochenende verschwunden Laufvögel sind wieder da: Ein aufmerksamer Autofahrer sah die beiden Vögel in einer Wiese nahe ihrem Heimathofs in Bad Laasphe.

Der Autofahrer entdeckte auf einer entlegenen Wiese "etwas, das zwar wie ein Vogel aussieht, aber irgendwie doch nicht so ganz...". Da er von dem Diebstahl der Laufvögel gehört hatte, rief er den geschädigten Landwirt an und setzte ihn über seine merkwürdige Entdeckung in Kenntnis.

Die Familie des Landwirtes machte sich sofort auf den Weg und fand circa 500 Meter vom Hof entfernt einen der beiden Nandus verstört im Gras hockend vor. Nach kurzer Zeit entdeckten sie auch den zweiten Artgenossen. Der Landwirt griff gleich zu dem vorsorglich mitgenommenen Brot und gewann so das Vertrauen der Tiere, die dann ihrem "Herrchen" zurück ins Gehege folgten.

Eine Erklärung für den seltsamen Diebstahl und die wundersame Rückkehr lieferte die Familie auch: Wahrscheinlich haben sich die Tiere mit all ihren Kräften gegen die Diebe gewehrt. Immerhin haben die Vögel sehr kräftige Beine, mit denen sie ordentliche Fußtritte austeilen können. Die Diebe, die vorher einige Teile des Zauns runtergedrückt hatten, haben die Tiere vielleicht nicht richtig zu fassen bekommen. Die Nandus haben dann offenbar Reißaus genommen und haben sich vermutlich in der Nähe des Hofes versteckt.

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Publiziert in SI Polizei
Montag, 12 August 2013 20:12

Diebe machen mit zwei Laufvögeln die Fliege

BAD LAASPHE. Zwei als Nandus bezeichnete Laufvögel sind von einem Bauernhof in Bad Laasphe gestohlen worden. Von den Tätern fehlt ebenso wie von den Tieren bisher jede Spur.

Laut Polizeibericht von Montag kamen die Tiere in der Nacht von Samstag auf Sonntag von einem Bauernhof im Sachsenweg abhanden. Nandus sind eigentlich in Afrika beheimatet und gehören zur Familie der Laufvögel. Da die Tiere flugunfähig sind, schließt der Besitzer ein Ausbüxen über den doppelten Zaun aus.

Bei den Vögeln handelt es sich um ein Männchen und ein Weibchen, beide circa 1,50 bis 1,60 Meter groß und zusammen etwa 1000 Euro teuer. Der Landwirt bekam die beiden Nandus bereits als Küken und zog sie von Hand auf.

Die Bad Berleburger Polizei ermittelt wegen Diebstahls. Sachdienliche Hinweise möglicher Zeugen zu den Dieben oder zum Verbleib der Tiere nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02751/909-0 entgegen.

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Publiziert in SI Polizei

BAD LAASPHE. Nach dem schweren Zugunglück in Sassmannshausen, bei dem sich auch das Korbacher THW an den Aufräumarbeiten beteiligte, ist der Lkw-Fahrer verstorben. Das teilte die Polizei am Freitag mit.

Am 22. Juni war es in Bad Laasphe-Saßmannshausen am Bahnübergang "Hopfengarten" zu dem folgenschweren Zusammenprall seines Sattelzuges mit einem Personenzug der kurhessischen Landesbahn gekommen.

Bei dem Zusammenprall waren insgesamt 32 Personen verletzt worden. Der Fahrer des Lkw, ein 56-jähriger Mann aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt, und der Zugführer waren durch die Wucht des Zusammenpralls in ihren Fahrzeugen eingeklemmt worden. Sie mussten zunächst durch Rettungskräfte aus ihren Fahrzeugen befreit werden und wurden dann beide schwer verletzt in Krankenhäuser transportiert bzw. geflogen.

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Der 55-jährige LKW-Fahrer ist bereits am 19. Juli an den Folgen seiner schweren Verletzungen verstorben.

Die auf Bahnunfälle spezialisierten THW-Kollegen aus Korbach rückten damals zur Unglücksstelle aus – die noch vom Hochwassereinsatz in Sachsen und Sachsen-Anhalt erschöpften Helfer waren gefragt, um den entgleisten Zug wieder auf die Schienen zu bringen.


112-magazin.de berichtete vor einem Monat:
34 Verletzte bei Zugunglück – THW Korbach im Einsatz (23.6.13) 

 

Publiziert in THW

BAD LAASPHE. Nachdem ein betrunkener Autofahrer an einem Bahnübergang gegen mehrere Verkehrseinrichtungen fuhr, ist der 22-Jährige mit dem Gegenverkehr zusammengekracht. Dabei erlitt eine 48 Jahre alte Frau Verletzungen.

Der 22-Jährige befuhr laut Polizei am späten Samstagabend die Bermershäuser Straße in Bad Laasphe. In Höhe Ortseingang Bermershausen kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, touchierte einen Zaun, ein Ortsschild, eine Straßenlaterne und das Andreaskreuz am dortigen Bahnübergang. Anschließend geriet er mit seinem Auto in den Gegenverkehr und stieß mit dem Fahrzeuge einer 48-Jährigen zusammen.

Durch den Aufprall wurde die 48-Jährige verletzt, der 22-Jährige kam unverletzt davon. Der junge Unfallverursacher stand laut Polizeibericht von Sonntag unter Alkoholeinwirkung. Die zur Unfallaufnahme eingesetzten Beamten ordneten daher eine Blutprobe an und stellten den Führerschein sicher. Der Gesamtschaden beträgt rund 25.000 Euro.


Ein anderer Bahnübergang im Raum Bad Laapshe war kürzlich Schauplatz eines schweren Unfalls:
Zugunglück: Kurhessenbahn rammt Lkw, 34 Verletzte (23.06.2013, mit Fotos)

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Publiziert in SI Polizei
Dienstag, 25 Juni 2013 21:10

Kanaldeckel ausgehoben, in Gärten randaliert

BAD LAASPHE. Ein bislang unbekannter Täter ist schuld an einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und Sachbeschädigung in mehreren Fällen.

In der Nacht zu Dienstag zwischen 2.30 und 5 Uhr war ein unbekannter Randalierer in der Bahnhofstraße in Bad Laasphe unterwegs. Er hob einen Kanaldeckel aus, zog dann durch die Gärten und warf Blumenkübel, Stühle und Tische um.

Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und wegen Sachbeschädigung gegen den Unbekannten. Um seiner habhaft zu werden, bittet die Polizei in Bad Berleburg um Hinweise unter der Telefonnummer 02751/909-0

Publiziert in SI Polizei

BAD LAASPHE. Bei einem schweren Zugunglück zwischen Bad Laapshe und Erndtebrück sind am Samstag 34 Menschen verletzt worden, fünf von ihnen schwer. Ein Personenzug hatte einen Lastwagen gerammt, der trotz roter Warnleuchten auf einen Bahnübergang gefahren war. Bei der Kollision entgleiste der Zug. Lokführer und Lkw-Fahrer wurden in den Fahrzeugen eingeklemmt.

Der 56-jährige Lkw-Fahrer einer Spedition aus Thüringen schwebt in akuter Lebensgefahr, der 41 Jahre alte Lokführer wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Nachdem die Feuerwehren aus Bad Laasphe und Feudingen etwa eine Stunde gebraucht hatten, um die massiv eingeklemmten Männer zu befreien, flogen die Besatzungen der Rettungshubschrauber Christoph 3 (Köln) und Christoph 25 (Siegen) die Schwerverletzten in Kliniken in Marburg und Siegen.

Drei der 30 Fahrgäste erlitten schwere, die übrigen eher leichte Verletzungen. Sie wurden in einer eigens eingerichteten Verletztensammelstelle auf dem Hof einer angrenzenden Firma erstversorgt und dann - sofern nötig - in verschiedene Kliniken eingeliefert. Haupt- und ehrenamtliche Rettungskräfte aus dem gesamten Kreis Siegen-Wittgenstein waren ebenso im Einsatz wie die Besatzungen von vier Rettungswagen aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf und dem Lahn-Dill-Kreis.

Der Lkw-Fahrer war Zeugen bereits gut zwei Kilometer vor der späteren Unfallstelle durch unklare Bremsmanöver aufgefallen. An einem unbeschrankten Bahnübergang zwischen Laasphe und Erndtebrück hatte der Mann dann offenbar die roten Warnleuchten missachtet und war trotz des herannahenden Zuges auf die Gleise gefahren. Der Zug rammte den Lastwagen nahezu ungebremst, sprang durch die heftige Kollision aus den Schienen und schob den "Brummi" mehrere Meter vor sich her in Richtung eines Abhangs. Kurz davor kamen die Fahrzeuge glücklicherweise zum Stillstand. Der Auflieger des Lkw wurde beim Aufprall abgerissen.

Das THW aus Bad Berleburg rückte aus, um den Lastwagen vor der Bergung zu sichern und bei der Bergung von Auflieger, Zug und Lkw behilflich zu sein. Die auf Bahnunfälle spezialisierten THW-Kollegen aus Korbach rückten ebenfalls zur Unglücksstelle aus - die noch vom Hochwassereinsatz in Sachsen und Sachsen-Anhalt erschöpften Helfer waren gefragt, um den entgleisten Zug wieder auf die Schienen zu bringen. Dabei war auch ein großer Autokran im Einsatz, außerdem fuhr ein spezieller Bergungszug zum Ort des Geschehens. Über der Unfallstelle kreisten immer wieder Helikopter der Polizei - unter anderem, um Übersichtsaufnahmen aus der Luft von den verunfallten Fahrzeugen zu machen.

Neben der "normalen" Polizei war auch die für den Bahnverkehr zuständige Bundespolizei im Einsatz sowie eine Hundertschaft, die die örtlichen Kollegen bei der Verkehrsregelung beziehungsweise der weiträumigen Umleitung des Verkehrs unterstützte. Um die Bergung des Zuges zu ermöglichen, mussten in einer sehr zeitaufwändigen Aktion Teile der Eisenbahn durch die Helfer des THW Bad Berleburg abgetrennt werden. Die Bergungsarbeiten sollten die ganze Nacht über andauern, hieß es. Am Abend bauten die Helfer der Beleuchtungsgruppe des Bad Berleburger THW daher eine großflächige Beleuchtung auf.

Angaben über die Unglücksursache sowie zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. Die Bahnstrecke Laasphe - Erndtebrück bleibt bis auf weiteres gesperrt.

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Publiziert in SI Retter

BAD LAASPHE/KORBACH. Bei einem schweren Zugunglück zwischen Bad Laapshe und Erndtebrück sind am Samstag 34 Menschen verletzt worden, fünf von ihnen schwer. Ein Personenzug hatte einen Lastwagen gerammt, der trotz roter Warnleuchten auf einen Bahnübergang gefahren war. Bei der Kollision entgleiste der Zug. Lokführer und Lkw-Fahrer wurden in den Fahrzeugen eingeklemmt. Auch das Korbacher THW war im Einsatz.

Der 56-jährige Lkw-Fahrer einer Spedition aus Thüringen schwebt in akuter Lebensgefahr, der 41 Jahre alte Lokführer wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Nachdem die Feuerwehren aus Bad Laasphe und Feudingen etwa eine Stunde gebraucht hatten, um die massiv eingeklemmten Männer zu befreien, flogen die Besatzungen der Rettungshubschrauber Christoph 3 (Köln) und Christoph 25 (Siegen) die Schwerverletzten in Kliniken in Marburg und Siegen.

Drei der 30 Fahrgäste erlitten schwere, die übrigen eher leichte Verletzungen. Sie wurden in einer eigens eingerichteten Verletztensammelstelle auf dem Hof einer angrenzenden Firma erstversorgt und dann - sofern nötig - in verschiedene Kliniken eingeliefert. Haupt- und ehrenamtliche Rettungskräfte aus dem gesamten Kreis Siegen-Wittgenstein waren ebenso im Einsatz wie die Besatzungen von vier Rettungswagen aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf und dem Lahn-Dill-Kreis.

Der Lkw-Fahrer war Zeugen bereits gut zwei Kilometer vor der späteren Unfallstelle durch unklare Bremsmanöver aufgefallen. An einem unbeschrankten Bahnübergang zwischen Laasphe und Erndtebrück hatte der Mann dann offenbar die roten Warnleuchten missachtet und war trotz des herannahenden Zuges auf die Gleise gefahren. Der Zug rammte den Lastwagen nahezu ungebremst, sprang durch die heftige Kollision aus den Schienen und schob den "Brummi" mehrere Meter vor sich her in Richtung eines Abhangs. Kurz davor kamen die Fahrzeuge glücklicherweise zum Stillstand. Der Auflieger des Lkw wurde beim Aufprall abgerissen.

Das THW aus Bad Berleburg rückte aus, um den Lastwagen vor der Bergung zu sichern und bei der Bergung von Auflieger, Zug und Lkw behilflich zu sein. Die auf Bahnunfälle spezialisierten THW-Kollegen aus Korbach rückten ebenfalls zur Unglücksstelle aus - die noch vom Hochwassereinsatz in Sachsen und Sachsen-Anhalt erschöpften Helfer waren gefragt, um den entgleisten Zug wieder auf die Schienen zu bringen. Dabei war auch ein großer Autokran im Einsatz, außerdem fuhr ein spezieller Bergungszug zum Ort des Geschehens. Über der Unfallstelle kreisten immer wieder Helikopter der Polizei - unter anderem, um Übersichtsaufnahmen aus der Luft von den verunfallten Fahrzeugen zu machen.

Neben der "normalen" Polizei war auch die für den Bahnverkehr zuständige Bundespolizei im Einsatz sowie eine Hundertschaft, die die örtlichen Kollegen bei der Verkehrsregelung beziehungsweise der weiträumigen Umleitung des Verkehrs unterstützte. Um die Bergung des Zuges zu ermöglichen, mussten in einer sehr zeitaufwändigen Aktion Teile der Eisenbahn durch die Helfer des THW Bad Berleburg abgetrennt werden. Die Bergungsarbeiten sollten die ganze Nacht über andauern, hieß es. Am Abend bauten die Helfer der Beleuchtungsgruppe des Bad Berleburger THW daher eine großflächige Beleuchtung auf.

Angaben über die Unglücksursache sowie zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. Die Bahnstrecke Laasphe - Erndtebrück bleibt bis auf weiteres gesperrt.

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