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Freitag, 23 März 2012 04:22

Zwei angetrunkene Fahrer gestoppt

ALLENDORF/SACHSENBERG. Zwei angetrunkene Autofahrer hat die Frankenberger Polizei am Donnerstagabend angehalten. Beide Männer durften zwar zunächst den Führerschein behalten, mussten aber eine Blutprobe abgeben und durften nicht mehr weiterfahren.

Der bei beiden Männern beim Atemalkoholtest angezeigte Wert habe im Bereich einer Ordnungswidrigkeit gelegen, sagte der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizei am Freitagmorgen gegenüber 112-magazin.de. Im Klartext: Die Fahrer hatten mehr als 0,5 Promille Alkohol im Blut, aber weniger als 1,1 Promille. Für die beiden ertappten Alkoholfahrer bedeutete dies, dass sie den Wagen stehen lassen und mit zur Blutentnahme kommen mussten. Ihren Führerschein werden sie wohl auf Anordnung der Führerscheinstelle zu einem späteren Zeitpunkt abgeben müssen. Dies hänge vom Ergebnis der Blutprobe ab.

Zunächst hatte eine Streife einen VW-Fahrer in Allendorf gestoppt und kontrolliert. Der 59 Jahre alte Mann aus Allendorf war gegen 19.15 Uhr in der Edertalstraße aufgefallen. Knapp vier Stunden später hielten die Polizisten einen 47 Jahre alten Mann aus Vöhl auf der L 3084 zwischen Sachsenberg und Vöhl an - auch bei ihm stellten die Beamten Alkoholgeruch fest.

Publiziert in Polizei
Montag, 13 Februar 2012 16:50

Spektakulärer Unfall: Fahranfänger verletzt

SCHREUFA/SACHSENBERG. Einen glücklichen Ausgang hat am Montagnachmittag ein spektakulärer Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3076 zwischen Schreufa und Sachsenberg genommen: Von den insgesamt acht Unfallbeteiligten wurde nur der 18 Jahre alte Fahrer eines braunen Opel Corsa verletzt - er musste mit dem Rettungswagen ins Frankenberger Kreiskrankenhaus eingeliefert werden. Alle anderen kamen mit dem Schrecken davon - darunter fünf Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 17 Jahren.

Laut Frankenberger Polizei ereignete sich der Unfall gegen 15.10 Uhr auf der Landesstraße zwischen Schreufa und Sachsenberg - und zwar in unmittelbarer Nähe der Zufahrt zur Unteren Butzmühle. Dort überholte der 18 Jahre alte Corsa-Fahrer gerade einen VW-Van, als der Fahrer eines Ford-Focus von der Butzmühle kommend auf die Landesstraße auffahren wollte. Der Corsa und der VW-Van waren in diesem Moment in Richtung Sachsenberg unterwegs, der Ford-Focus wollte in Richtung Schreufa abbiegen.

Weil der Focus-Fahrer, ein 32-Jähriger aus Bad Wildungen, den Überholvorgang nicht bemerkte und auf die Landesstraße auffuhr, streifte er mit seinem Wagen den auf der Überholspur befindlichen Opel-Corsa. Dadurch verlor der 18-Jährige die Kontrolle über seinen Wagen. Der Corsa prallte gegen den Van, wurde in die Luft geschleudert und durchbrach in etwa zwei Metern Höhe mehrere dünne Bäume. Erst nach 20 Metern landete der Corsa auf einem Acker - auf dem Dach liegend. Der 18-Jährige konnte noch aus eigener Kraft aus dem Fahrzeug klettern.

In dem VW-Van befanden sich neben der 45 Jahre alten Fahrerin aus Münden auch ihr achtjähriger Sohn und vier 16 und 17 Jahre alte Mädchen aus Münden und Sachsenberg, darunter auch die Tochter der Fahrerin. Die Frau hatte die Jugendlichen in Frankenberg aus der Schule abgeholt.

"Da kann man froh sein, dass dieser Unfall so glimpflich ausgegangen ist", sagte ein Polizeibeamter an der Unfallstelle. Den Sachschaden gaben die Frankenberger Beamten mit insgesamt 9000 Euro an.


An derselben Stelle war es bereits Anfang Februar offenbar aus demselben Grund zu einem Unfall gekommen:
Autos stoßen zusammen, eins kracht gegen Bus (02.02.2012, mit Fotos)

Publiziert in Retter
Donnerstag, 02 Februar 2012 08:05

Autos stoßen zusammen, eins kracht gegen Bus

SCHREUFA/SACHSENBERG. Die Autos einer 39 Jahre alten Frau aus Medebach und eines 26-Jährigen aus Frankenberg sind auf der L 3076 zusammengestoßen. Der Wagen der Medebacherin, die gerade einen Linienbus überholte, wurde durch die Kollision mit dem Auto gegen den Bus geschleudert. Beide Personen am Steuer und eine Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen.

Die 39-Jährige war nach Angaben von Donnerstag am späten Mittwochvormittag auf der Landesstraße 3076 von Schreufa kommend in Richtung Sachsenberg unterwegs, als sie in Höhe der Unteren Butzmühle zum Überholen eines Linienbusses ansetzte. Als die Frau mit ihrem Ford Galaxy in Höhe des Busses fuhr, wollte aus der Zufahrt zur Unteren Butzmühle ein 26-jähriger Frankenberger mit seinem Opel Astra nach rechts in Richtung Schreufa abbiegen. Dabei stießen der Galaxy und der Astra zusammen, der Wagen der Medebacherin stieß anschließend noch gegen den Bus. Dessen 54 Jahre alter Fahrer aus Rauschenberg blieb unverletzt. Die 39-Jährige, der 26-Jährige und dessen Beifahrerin, deren Alter zunächst nicht bekannt war, zogen sich leichte Verletzungen zu.

Der Gesamtschaden beläuft sich nach Angaben der Frankenberger Polizei auf 8500 Euro.

Publiziert in Retter
Dienstag, 06 Dezember 2011 05:34

Glätte: Auto kracht in Wohnhaus

SACHSENBERG. An einem Wohnhaus ist eine Rutschpartie am frühen Dienstagmorgen zu Ende gegangen: Ein 30-jähriger Korbacher kam von der schneeglatten Ortsdurchfahrt ab und rammte das Gebäude Landesstraße 12. Nach dem Unfall fing der Wagen Feuer.

Nach Angaben der Frankenberger Polizei war der Korbacher mit seinem Opel Astra von Dalwigksthal kommend in Richtung Frankenberg unterwegs, als er gegen 4.45 Uhr auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto verlor. Der Wagen kam in einer Kurve von der Straße ab, rammte ein Wohnhaus und fing Feuer. Die Sachsenberger Feuerwehr, die ihr Domizil nur wenige Meter entfernt im Untergeschoss des Bürgerhauses hat, rückte zur Unfallstelle aus und löschte die Flammen. Die Brandschützer betreuten zudem den Fahrer, der unter Schock stand, aber ansonsten unverletzt war. Die Feuerwehrleute forderten über die Leitstelle einen Rettungswagen für den 30-Jährigen an.

Der Schaden am Auto beläuft sich laut Polizei auf 5000 Euro, der am Haus auf mindestens 20.000 Euro. Im Gebäude wurde niemand verletzt.

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 02 April 2009 05:55

Toter Stunden nach Kradunfall gefunden

SCHREUFA. Mehrere Stunden nach einem Motorradunfall hat die Polizei am frühen Donnerstagmorgen den Fahrer tot aufgefunden.

Der in Frankenberg gemeldete 45-Jährige war vermutlich am Mittwochabend zwischen Sachsenberg und Schreufa, kurz hinter der Zufahrt zur Unteren Butzmühle, in einer Linkskurve von der Landesstraße 3076 abgekommen. Das Krad schleuderte unter der Leitplanke hindurch und blieb einer etwa drei Meter hohen Böschung liegen. Der aus Lampertheim stammende Fahrer erlitt dabei tödliche Verletzungen.

Der 45-Jährige war nach ersten Erkenntnissen der Polizei am Mittwochabend gegen 17.30 Uhr von Frankenberg aus zu einer Spritztour an den Edersee aufgebrochen. Während der Rückfahrt kam er nur wenige Kilometer vor dem Ziel von der Fahrbahn ab. Zeugen für den Unfall gibt es laut Polizei nicht. Deswegen und weil Krad und Fahrer unterhalb der Straße an der Böschung lagen, blieb der Unfall zunächst unentdeckt. Die genaue Unfallzeit bleibt somit ungeklärt.

Polizei veranlasst Handy-Ortung
Nach Einbruch der Dunkelheit meldete sich die Lebensgefährtin des 45-Jährigen bei der Polizei in Frankenberg. Die Beamten führten eine Handy-Ortung durch und fanden heraus, dass sich das Mobiltelefon im Umkreis von etwa 17 Kilometern um Frankenberg befinden muss. Mehrere Streifen suchten die Umgebung ab und konzentrierten sich dabei auf die Routen, die der Kradfahrer gewählt haben könnte.

Die Besatzung einer Korbacher Streife entdeckte schließlich gegen 3 Uhr eine beschädigte Leitplanke an der Landesstraße zwischen Sachsenberg und Schreufa. Die Polizisten fanden schließlich das Motorrad und den verunglückten Fahrer. Er war zu diesem Zeitpunkt schon mehrere Stunden tot. Der hinzugerufene Frankenberger Notarzt stellte formell den Tod des Mannes fest. Die Feuerwehren aus Frankenberg und Schreufa rückten ebenfalls zur Unfallstelle aus, sicherten diese ab und leuchteten sie aus.

Mögliche Ursachen für den Unfall sind laut Polizei ein Fahrfehler, ein Defekt an dem Motorrad oder eine Kollision mit einem anderen Fahrzeug. Die Polizei schaltete im Auftrag der Staatsanwaltschaft einen Gutachter ein. Dieser nahm noch in der Nacht an der Unfallstelle die Arbeit auf.

Besonders tragisch ist der Umstand, dass die Kawasaki des 45-Jährigen erst seit Mittwoch über ein entsprechendes Saisonkennzeichen zugelassen war. Die Fahrt am Abend war die erste für den in Frankenberg wohnenden Mann. Die Maschine sollte nach unseren Informationen am kommenden Wochenende verkauft werden.

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 25 August 2011 11:57

Autofahrer stört Einbrecher - Flucht

SACHSENBERG. Quasi aus Versehen hat ein Autofahrer einen Einbrecher bei der Arbeit gestört. Der unbekannte Täter flüchtete.

Der Einbrecher hatte am frühen Donnerstagmorgen versucht, in einen Drogeriemarkt in der Landstraße in der Ortsmitte von Sachsenberg einzubrechen. Der bislang Unbekannte trat um 4.35 Uhr eine Scheibe in der unteren Hälfte der Eingangstür ein. Anwohner hörten ein Klirren und verständigten die Polizei. Sekunden später, noch bevor der Einbrecher in das Geschäft einsteigen konnte, fuhr ein Lieferwagen auf den Parkplatz der Drogerie.

Der Täter flüchtete daraufhin in die angrenzenden Gärten. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Insbesondere bitten die Ermittler den Fahrer des Lieferwagens, sich zu melden. Zuständig ist die Polizeistation in Frankenberg, die unter der Telefonnummer 06451/7203-0 zu erreichen ist.

Publiziert in Polizei
Dienstag, 01 Januar 2008 11:04

Unfall: Mensch verbrennt im Auto

Sachsenberg. Ein Mensch ist am Neujahrsmorgen bei einem Unfall in seinem Auto verbrannt. Die Identität war zunächst unklar. Das spätere Opfer war am frühen Morgen um kurz vor 5.30 Uhr von Sachsenberg in Richtung Ober-Orke gefahren - offenbar mit hohem Tempo auf teils glatter Straße. Auf einem geraden Stück der Landesstraße 3084 war der ältere VW Golf nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum gefahren. Anschließend schleuderte das völlig zerstörte Fahrzeug herum, blieb an einer Böschung liegen und ging in Flammen auf.


Die Person am Steuer wurde beim Aufprall im Auto eingeklemmt und verbrannte im Fahrzeug bis zur Unkenntlichkeit. Daher konnte die Polizei zunächst keine Angaben zur Identität des Opfers machen. Fest steht bisher lediglich, dass der Wagen in Waldeck-Frankenberg zugelassen ist. Den Angaben zufolge soll eine Obduktion Aufschluss darüber geben, um wen es sich bei dem oder der Toten handelt.


Verkehrsteilnehmer waren am frühen Morgen an die Unfallstelle gekommen und meldeten der Leitstelle per Notruf einen brennenden Wagen. Nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Herbert Knipp konnten die Zeugen wegen der Flammen nicht sehen, ob noch Personen im Wagen waren. Die alarmierten Feuerwehrleute aus Sachsenberg und Rhadern löschten das brennende Wrack ab und entdeckten dabei die verbrannte Leiche. Notarzt und Rettungsassistenten konnten nicht mehr helfen. Der Einsatzleiter forderte einen Pfarrer als Notfallseelsorger an.


Die Polizei stellte das Auto mit dem eingeklemmten Leichnam sicher. Ein Abschleppunternehmer transportierte das Wrack zunächst nach Korbach, wo die dortige Feuerwehr das Opfer mit hydraulischem Gerät befreien sollte. Die alarmierten Helfer rückten aber unverrichteter Dinge wieder ein, denn eine Entscheidung der Staatsanwaltschaft über das weitere Vorgehen stehe noch aus, sagte ein Sprecher der Korbacher Polizei auf Anfrage von 112-magazin.de. Das Gerichtsmedizinische Institut in Gießen werde in Abstimmung zwischen Kripo und Staatsanwaltschaft die Identität klären. Ob dazu das Wrack mitsamt der Leiche nach Gießen transportiert werden müsse, sei noch unklar.

Publiziert in Retter
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