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WALDECK-FRANKENBERG. Ein heftiges Sommergewitter hat sich am Dienstagabend über Teilen des Landkreises entladen: Innerhalb weniger Minuten standen mehrere Keller unter Wasser, stellenweise ging auch Hagel nieder. Mehrere Feuerwehren rückten aus und setzten unter anderem Tauchpumpen ein.

Einige Straßen waren nach dem Starkregen überflutet, weil die Regeneinläufe die Wassermassen nicht aufnehmen konnten. Ab etwa 19.50 Uhr alarmierte die Leitstelle mehrere Feuerwehren, nachdem in Eppe, Hillershausen, Dorfitter, Freienhagen, Höringhausen, Meineringhausen, Münden und Nieder-Waroldern jeweils einer oder mehrere Keller voll Wasser gelaufen waren.

In Alleringhausen heulte die Sirene, vermutlich ausgelöst durch einen Blitzschlag, über einen längeren Zeitraum im Dauerton. Feuerwehrleute, die in Eppe im Einsatz waren, schalteten die Sirene manuell aus. Auf der Landesstraße 3084 zwischen Marienhagen und Vöhl ließen unzählige nasse Blätter die Fahr- zu einer Rutschbahn werden. Zeitweise stand dort der Verkehr still.

Weil der Starkregen auch den Pegelstand der Itter ansteigen ließ, ließ der Vöhler Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk gegen 22 Uhr die Wehren aus Thalitter und Schmittlotheim alarmieren. "Der Pegel war innerhalb kurzer Zeit um gut einen halben Meter gestiegen", sagte Schenk am Abend gegenüber 112-magazin.de. Bei einem am Fluss gelegenen Steinmetzbetrieb in Thalitter stand daher ein Hochwasserschutzeinsatz an: Um den Heizungskeller vor eindrigendem Wasser zu bewahren, stapelten die gut 25 ausgerückten Einsatzkräfte zahlreiche Sandsäcke, die in Schmittlotheim gelagert werden.

Hagel durchschlägt zahlreiche Gewächshaus-Scheiben
Hagelschlag beschädigte in Thalitter ein Gewächshaus. Achim Weber von der gleichnamigen Gärtnerei in der Hüttenstraße konnte am Mittwoch den angerichteten Schaden noch nicht beziffern, da er das gläserne Treibhaus wegen der vielen gesprungenen Scheiben noch nicht genau begutachten konnte. "Derzeit besteht Lebensgefahr beim Betreten", berichtet der Gärtner, der die Zahl der zerschlagenen oder gesprungenen Scheibenelemente auf mindestens 150 schätzt. Ständig würden am Vormittag weitere Scheiben in sich zusammen fallen, weil sich der durch Sonneneinstrahlung erwärmende Scheibenkit weich wird und nachgibt. Viele Blumen in dem betroffenen Gewächshaus seien zerstört. "Zum Glück haben wir die meisten Blumen aber in den Foliengewächshäusern, die dem Hagel standhielten", sagt Weber.

Die Fotos in der Bildergalerie wurden zur Verfügung gestellt von: Cedric Fischer, Emilie, Kevin Haschlar, Mike Jordan, Frank Koltermann, Sonnenschein Bettina, Andreas Vogel, Marvin Vöhl, Annika Drotleff, Marco Landau, D. Hagenkamp, PC Fechner, Achim Weber, Andrea Eilermann und Christian Schreiber. Vielen Dank!


Sollten auch Sie Fotos gemacht haben von den Auswirkungen des Gewitters und möchten diese zur Veröffentlichung auf 112-magazin.de freigeben, so mailen Sie die Bilder an info(at)112-magazin.de. Vielen Dank!

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Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 04 Juni 2014 20:21

Geplatzter Turbolader: Feuerwehr streut Öl ab

DORFITTER. Der geplatzte Turbolader eines Lastwagens hat für eine Ölpur in der Ortsdurchfahrt von Dorfitter gesorgt. Acht Einsatzkräfte der örtlichen Wehr streuten das Öl ab und reinigten die Bundesstraße.

Weil der Lkw-Fahrer bei dem Vorfall am Dienstagabend schnell reagierte und sofort zur Seite fuhr, war nach Angaben von Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk nur ein relativ kurzer Abschnitt der Ortsdurchfahrt betroffen. Allerdings hätten mehrere Autofahrer das Öl beim Durchfahren immer weiter verteilt, sagte Schenk am Mittwoch gegenüber 112-magazin.de. Der Lkw-Fahrer hatte vergeblich versucht, die betroffene Stelle abzusperren, um genau das zu verhindern.

Der Fahrer eines Containerzuges war am Dienstagabend gegen 18.30 Uhr aus Richtung Frankenberg kommend in nördlicher Richtung unterwegs, als am Steigungsstück in Dorfitter der Turbolader platzte und in der Folge Öl durch den Auspuff auf die Fahrbahn spritzte. Der Fahrer steuerte sofort nach rechts in eine Bushaltestelle und verständigte die Leitstelle. Von dort wurde die Feuerwehr Dorfitter alarmiert, die mit acht Einsatzkräften auf die Bundesstraße ausrückte.

Die Kameraden unter Leitung des Gemeindebrandinspektors brachten den Inhalt von zwei Säcken Ölbindemittel aus und kehrten das Material intensiv in den Asphalt ein. "Nur so konnten wir sicherstellen, dass das Öl vollständig beseitigt wird und die Fahrbahn nicht mehr rutschig ist", sagte Schenk. Der Lkw war nach dem Vorfall nicht mehr fahrbereit und musste zunächst repariert werden.

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Publiziert in Feuerwehr

DORFITTER. Der in Dorfitter niedergestochene und schwer verletzte 23-jährige Asylbewerber war ebenso wie der Messerstecher selbst erheblich alkoholisiert. Gegen den 44-jährigen mutmaßlichen Täter erging zwischenzeitlich U-Haftbefehl wegen versuchten Totschlags.

Der 23-jährige somalische Asylbewerber war – wie berichtet - am Donnerstagmorgen in seiner Wohnung in Dorfitter durch mehrere Messerstiche lebensbedrohlich verletzt worden. Es besteht dringender Tatverdacht gegen einen 44 Jahre alten Somalier, der ebenfalls in der Unterkunft ein Einzelzimmer bewohnt. Tatort war ein Gemeinschaftsraum.

Der Gesundheitszustand des Geschädigten hat sich stabilisiert. Er konnte zwischenzeitlich von der Kripo zum Tathergang befragt werden. Die Gründe für den eskalierenden Streit dürften im Alkoholkonsum zu suchen sein. Beide Beteiligte waren zum Tatzeitpunkt erheblich alkoholisiert.

Bei den beiden Männern, nach denen seit Donnerstag gesucht wird, handelt es sich ebenfalls um nordafrikanische Asylbewerber. Sie hielten sich zum Zeitpunkt der Tat zwar am Tatort auf, waren aber nach Angaben des Geschädigten nicht an der Tat beteiligt. Die Polizei ist dennoch weiter auf der Suche nach den beiden Männern, da es sich bei ihnen um wichtige Zeugen handelt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Kassel erließ der zuständige Haftrichter beim Amtsgericht in Korbach einen Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den 44-jährigen Tatverdächtigen. Er wurde in die JVA nach Kassel eingeliefert.


112-magazin.de berichtete am Donnerstag in zwei Artikeln über den Fall:
Junger Asylant durch Messerstiche schwer verletzt (15.05.2014, mit Video u. Fotos)
Nach Messerattacke: THW hilft bei Suche nach Tatwaffe (15.05.2014, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Polizei

DORFITTER. Auch Stunden nach der Messerattacke auf einen 23 Jahre alten Asylbewerber aus Somalia sind zwei von der Polizei gesuchte Männer noch immer flüchtig. Auch von der Tatwaffe fehlt noch jede Spur. Das THW unterstützte die Polizei am Nachmittag bei der Suche nach dem Messer.

Die Messerattacke ereignete sich am Donnerstagmorgen gegen 8.20 Uhr. Die Hintergründe der Tat liegen nach wie vor im Dunkeln. Ein 44-Jähriger wurde wie berichtet noch am Tatort von der Polizei festgenommen. Bei ihm handelt es sich um einen Landsmann des schwer verletzten Opfers.

Der mit einem Messer attackierte 23-jährige Asylbewerber aus Somalia wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert. Durch eine Notoperation gelang es Ärzten, seinen Zustand zu stabilisieren.

Zwei Männer sind nach wie vor flüchtig. Ihre Identität steht noch nicht fest. Ob sie an der Tatausführung beteiligt waren, muss noch ermittelt werden. Der Polizeihubschrauber hat seine Suchmaßnahmen am Mittag beendet und ist zurück nach Koblenz geflogen. Die Fahndung dauert weiter an, wie Polizeisprecher Volker König berichtete.

Personenbeschreibung der Flüchtigen
Einer der flüchtigen Personen ist 1,60 bis 1,65 Meter groß, sehr schlank und etwa 30 Jahre alt. Er hat einen südländischen Teint und glatte, dunkle Haare. Nach einem Unfall ist er leicht gehbehindert. Der zweite Mann ist etwa 1,70 Meter groß und von kräftiger bis dicklicher Gestalt. Er soll etwa 25 Jahre alt sein. Dieser Afrikaner hat eine hellere Hautfarbe und glatte kurze schwarz-braune Haare. Die beiden Männer könnten zu Fuß unterwegs sein.

Metalldetektoren bei Suche nach Messer im Einsatz
Bei der - immer noch vergeblichen - Suche nach der Tatwaffe forderte die Kripo am frühen Nachmittag das Korbacher THW zur Unterstützung an: Die Helfer um Ortsverbandschef Hans-Joachim Kegel suchten in Zusammenarbeit mit Polizisten das Gelände um die Unterkunft herum nach dem Messer ab. Dabei setzte das THW zwei Metalldetektoren ein. Bei der rund zweieinhalbstündigen Suche fanden aber weder die drei THW-Kräfte noch die Polizeibeamten etwas.

Hintergründe weiter unklar
Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Die Vernehmungen gestalten sich König zufolge schwierig, da erst Dolmetscher hinzugezogen werden müssen. Die Korbacher Kriminalpolizei ist auf der Suche nach möglichen Zeugen oder Personen, die die beiden Flüchtigen gesehen haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05631/971-0 entgegen.

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Publiziert in Polizei

DORFITTER. Durch mehrere Messerstiche schwer verletzt worden ist am Donnerstag ein junger Mann aus Somalia in einer Asylantenunterkunft in Dorfitter. Die Hintergründe der Tat liegen noch im Dunkeln. Ein mutmaßlicher Täter wurde von der Polizei noch am Tatort festgenommen. Zwei weitere Asylbewerber sind flüchtig.

Der Schwerverletzte wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Über seinen Gesundheitszustand liegen noch keine Erkenntnisse vor. Ein Großaufgebot der Polizei suchte im Ort und in der Umgebung nach den zwei Flüchtigen. Ob sie an der Tat beteiligt waren, steht allerdings noch nicht fest. An der Suche war zeitweise auch ein Polizeihubschrauber aus Rheinland-Pfalz beteiligt.

Einer der flüchtigen Personen ist 1,60 bis 1,65 Meter groß, sehr schlank und etwa 30 Jahre alt. Er hat einen südländischen Teint und glatte, dunkle Haare. Nach einem Unfall ist er leicht gehbehindert. Der zweite Mann ist etwa 1,70 Meter groß und von kräftiger bis dicklicher Gestalt. Er soll etwa 25 Jahre alt sein. Dieser Afrikaner hat eine hellere Hautfarbe und glatte kurze schwarz-braune Haare. Die beiden Männer könnten zu Fuß unterwegs sein.


Ende Dezember war bei einer Auseinandersetzung unter Asylbewerbern in einem Korbacher Hotel ein Mann tödlich verletzt worden:
Streit unter Asylbewerbern: 36-Jähriger getötet (27.12.2013)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. In unserer neuen Folge der Rückblickserie schauen wir auf ein ereignisreiches Wochenende mit Unfällen und Bränden zurück. Um aus der Übersicht heraus zu den jeweiligen Meldungen zu gelangen, genügt ein Klick auf das jeweilige Bild oder die unterlegten Worte "Mehr lesen..." am Textende. Danke für das Interesse!

Dorfitter: Brennenden Schlepper mit Schaum gelöscht
DORFITTER. Vermutlich durch einen technischen Defekt ist am Samstagmittag ein Traktor in Brand geraten. Der 46 Jahre alte Landwirt am Steuer blieb unverletzt, an dem 19 Jahre alten Schlepper vom Typ Massey Ferguson entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Mehr lesen...

Deutlicher Promillewert: 52-Jährige gibt Führerschein ab
BAD WILDUNGEN. "Fahrunsicherheiten" hat eine Streife der Wildunger Polizei am späten Samstagabend bei einer Renaultfahrerin festgestellt. Bei einer Kontrolle wurde der Grund rasch offenbar: Die Wildungerin hatte zu tief ins Glas geschaut. Mehr lesen...

Mofahrer stürzt, schwer verletzt: Verursacher flüchtet
LAISA. Ein unbekannter Autofahrer hat einem Rentner auf einem Mofa die Vorfahrt genommen, ihn so zu einer Vollbremsung gezwungen und einen Sturz ausgelöst. Dabei erlitt der 73-jährige Zweiradfahrer schwere Verletzungen. Das Auto fuhr davon. Mehr lesen...

Reh ausgewichen, gegen Baum geprallt: Drei Verletzte
VÖHL. Als sie einem Reh auswich, hat eine 23 Jahre alte Autofahrerin in der Nacht zu Sonntag die Kontrolle über ihr Auto verloren. Der Wagen prallte gegen einen Baum, wobei die junge Frau und ihre beiden Mitfahrer verletzt wurden. Mehr lesen...

Waldschonung auf einem Hektar durch Brand zerstört
LENGEFELD/ALLERINGHAUSEN. Brandstiftung ist offenbar die Ursache für ein Feuer, das am Sonntagmittag eine Waldschonung auf einer Fläche von gut einem Hektar zerstört hat. Die Feuerwehren aus Korbach, Goldhausen, Alleringhausen und Eppe rückten mit zehn Fahrzeugen und 50 Einsatzkräften in den Wipperberg aus. Mehr lesen...

Harleyfahrerin kommt von der Ederseerandstraße ab
WALDECK. Eine 50 Jahre alte Motorradfahrerin ist am Sonntag mit ihrer Harley-Davidson von der Ederseerandstraße abgekommen und eine Böschung hinaufgefahren. Die Bikerin aus Kassel wurde mit leichten Verletzungen vorsorglich ins Krankenhaus nach Korbach eingeliefert. Mehr lesen...

Gemünden: Nach Sturz mit Fahrrad in Klinik geflogen
GEMÜNDEN. Nach einem Fahrradsturz ist ein 15-Jähriger mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Klinik geflogen worden. Es bestand der Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung. Mehr lesen...

Schuppenbrand an Scheune und Wohnhaus rasch im Griff
SACHSENHAUSEN. Ein Schuppen, der direkt an eine Scheune und ein Wohnhaus angrenzt, ist am Sonntagabend in Brand geraten. Die Wehren aus Sachsenhausen und Ober-Werbe hatten das Feuer in der Wildunger Straße rasch im Griff. Mehr lesen...

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Publiziert in Polizei

DORFITTER. Vermutlich durch einen technischen Defekt ist am Samstagmittag ein Traktor in Brand geraten. Der 46 Jahre alte Landwirt am Steuer blieb unverletzt, an dem 19 Jahre alten Schlepper vom Typ Massey Ferguson entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Der Landwirt aus Dorfitter wollte laut Polizei am Mittag gegen 12.45 Uhr vom Hof im Mühlenweg am Ortsrand losfahren. Noch auf dem Gelände bemerkte der Fahrer, dass es "unter dem Motor kokelte", wie es ein Polizist formulierte. Wenig später schlugen die ersten Flammen aus dem Motorraum hervor. Der 46-Jährige rief die Feuerwehr.

Augenblicke später rückten die Feuerwehren aus Dorfitter, Thalitter, Obernburg und Herzhausen aus. Die Wehr aus Obernburg, die gerade eine Übung abhielt, traf gemeinsam mit den Kameraden aus Dorfitter an der Brandstelle ein - zu dieser Zeit "stand der Schlepper in Vollbrand", wie Einsatzleiter Bernd Schenk erklärte. Während die Brandschützer aus Dorfitter den Einsatz eines Schaumrohrs vorbereiteten, bekämpften die Kameraden aus Obernburg die Flammen mit der Schnellangriffseinrichtung ihres neuen Fahrzeugs (TSF-W). "Das war der erste ernste Einsatz für das Fahrzeug, und alles hat geklappt", sagte Gemeindebrandinspektor Schenk.

Als das Schaumrohr einsatzbereit war, flutete ein Trupp unter Atemschutz den Traktor regelrecht. Damit war der Brand nach wenigen Minuten vollends erstickt. Mit der Wärmebildkamera überprüfte ein Feuerwehrmann, ob es noch kritische Temperaturen gab. Insgesamt waren 30 Feuerwehrleute im Einsatz, außerdem die Besatzung des in Sachsenhausen stationierten promedica-Rettungswagens. Um ein versehentliches Herunterschlagen der Frontgabel - durch den Brand hätte die Hydraulikleitung beschädigt sein können - zu verhindern, sicherten die Hubeinrichtung mit einer längeren Palette.

Der Landwirt gab den Schaden an seinem Schlepper mit rund 13.000 Euro an. Zumindest einige Kinder, die an die Brandstelle gekommen waren, hatten ihre helle Freude: Sie sprangen in dem Schaumteppich herum und freuten sich über die "weiße Pracht".

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Publiziert in Feuerwehr

DORFITTER. Der vermeintliche Diebstahl zweier sogenannter Traktionsbänder von einem Parkplatz in Dorfitter ist aufgeklärt: Der Pächter der Stellfläche ließ die beiden tonnenschweren Metallketten, die auf Holzerntemaschinen zum Einsatz kommen, von einem Schrotthändler entsorgen.

"Es handelt sich um einen Privatparkplatz, der für die Gäste meines Imbissbetriebs vorgesehen ist", erklärt Michael Sonderkamp. Der 48-Jährige ist seit einem Jahr Pächter des Schnellrestaurants "Elmi's Tischlein deck dich" an der Ortsdurchfahrt von Dorfitter. Zum Pachtobjekt gehört nach Angaben Sonderkamps auch der Parkplatz oberhalb des Gebäudes. Schilder mit der Aufschrift "Nur für Gäste - widerrechtlich agestellte Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt" weisen an mehreren Stellen darauf hin.

Das, was die Schilder unberechtigten Autofahrern androhen, hat Michael Sonderkamp nun auch mit den beiden nach seiner Meinung widerrechtlich abgelegten Traktionsketten gemacht. "Nachdem die Ketten eine Woche auf meinem Parkplatz lagen und sich ein Kind beim Aussteigen aus einem Fahrzeug in der Dunkelheit beinahe daran verletzt hätte, musste ich handeln", erklärt der Imbissbetreiber - er habe einen Schrotthändler mit der Entsorgung der beiden je 1000 Kilogramm schweren Traktionsbänder beauftragt. Weil der Entsorger die 70 Zentimeter breiten Spezialketten wegen des hohen Gewichts nicht einfach so mit seinem Kran aufladen konnte, musste er sie mit einem Schneidbrenner zunächst halbieren. Erst dann war laut Sonderkamp ein Abtransport möglich.

"Ich hätte ja nichts dagegen gehabt, wenn die Ketten zwei Tage auf meinem Parkplatz gelegen hätten und man mich gefragt hätte", begründet der 48-Jährige sein Vorgehen. Er habe aber weder gewusst, wer die Ketten am Rande des Parkplatzes abgeladen hatte, noch, ob sie überhaupt wieder abgeholt würden. "Ich musste schließlich meiner Verkehrssicherungspflicht nachkommen und habe die Traktionsbänder entsorgen lassen".

Als der Besitzer der Ketten, ein Forstunternehmer aus dem Raum Willingen, die Traktionsbänder abholen wollte, verwies ihn der Imbissbetreiber an den Schrotthändler. Dort lagerten die Ketten zwar noch, waren aber wie gesagt durchtrennt. Der Forstunternehmer fordert laut Sonderkamp nun Schadenersatz. Diese Forderung weisen sowohl der Parkplatzpächter als auch der Entsorger zurück.

Für die Polizei sind die Ermittlungen in dem Fall abgeschlossen. Ihr Sprecher Volker König bestätigte gegenüber 112-magazin.de, dass die Ketten von einem Schrotthändler abgeholt worden waren. "Alles Weitere muss die Staatsanwaltschaft entscheiden", sagte König mit Blick auf mögliche strafrechtliche Konsequenzen.


112-magazin.de berichtete über den zunächst als Diebstahl angezeigten Fall:
Tonnenschwere Traktionsbänder für Harvester gestohlen (04.02.2014)

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Publiziert in Polizei

DORFITTER. Teure und tonnenschwere Traktionsbänder für eine Holzerntemaschine haben unbekannte Diebe von einem Parkplatz an der B 252 gestohlen. Die Täter müssen mit einem Kran gearbeitet haben.

Ein Forstunternehmen aus Willingen hatte auf einem Parkplatz an der Bundesstraße in der Ortslage von Dorfitter zwei schwere Traktionsbänder für einen Harvester zwischengelagert. Diese Bänder sehen aus wie eine Panzerkette, jedes einzelne wiegt etwa 1000 Kilogramm. Diese Traktionsbänder wurden in der Zeit von Freitag, 14 Uhr, bis Montagmorgen, 11.15 Uhr, gestohlen.

"Da auf dem geschotterten Parkplatz keine Schleifspuren erkennbar sind, müssen sie mit einem Verladekran verladen worden sein", sagte am Dienstag Polizeisprecher Volker König. Der Schaden beläuft sich seinen Angaben auf mehrere tausend Euro. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Diese werde gebeten, sich unter der Rufnummer 05631/971-0 an die Polizeistation in Korbach zu wenden.

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Publiziert in Polizei

DORFITTER/BAD WILDUNGEN. Unbekannte haben drei in Dorfitter und Bad Wildungen abgestellte Autos beschädigt: In der Badestadt wurden sämtliche Reifen eines Renault Laguna zerstochen, im Vöhler Ortsteil wurden die Heckscheibenwischer zweier Fahrzeuge abgebrochen.

In der Zeit von Samstagnachmittag, 16 Uhr, bis Sonntagmorgen, 9.30 Uhr, wurden in Dorfitter zumindest zwei geparkte Autos in der Straße Am Rammelsberg von Unbekannten beschädigt. Bei einem schwarzen Dacia Sandero und einem weißen Nissan Micra brachen die Täter jeweils den Heckscheibenwischer ab und verursachten dadurch Sachschaden. Die Korbacher Polizei sucht Zeugen, die gebeten werden, sich unter der Rufnummer 05631/971-0 zu melden.

Die Kollegen der Wildunger Polizei suchen den unbekannten Täter, der vier Reifen eines Renault Laguna zerstochen hat. Der 45-jährige Autobesitzer aus Bad Wildungen hatte seinen schwarzen Wagen am Sonntag um 20 Uhr in der Straße Unterm Rosengarten unter einer Straßenlaterne vor seiner Wohnung abgestellt. Um 21.50 Uhr stellte er dann fest, dass alle vier Reifen platt waren - sie waren mit einem spitzen Gegenstand zerstochen worden. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Hinweise nimmt die Polizeistation in Bad Wildungen unter der Rufnummer 05621/7090-0 entgegen.

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