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FRANKENBERG. Eine 71 Jahre alte Frau aus Frankenberg hat eine Enkeltrick-Betrügerin abblitzen lassen: Mehrfach sagte die Rentnerin der vermeintlichen Verwandten, kein Geld zu verleihen - daraufhin legte die Anruferin auf.

Die 71-Jährige erhielt am Donnerstag um 13.50 Uhr den Telefonanruf von einer Frau, die sich als Verwandte ausgab. Diese Frau forderte einen vierstelligen Betrag von der Rentnerin und täuschte eine finanzielle Notlage vor. Zur Abholung des Geldes wollte sie eine Stunde später in Frankenberg vorbeikommen. Die 71-Jährige gab mehrfach an, dass sie kein Geld verleihen werde. Daraufhin legte die unbekannte Frau schließlich auf.

Die Polizeibeamten nahmen eine Anzeige auf. Die Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen. Die Polizei geht davon aus, dass möglicherweise noch weitere Enkeltrick-Versuche in Frankenberg und Umgebung unternommen werden.

Tipps der Polizei

  • man sollte niemals auf derartige Geldforderungen am Telefon eingehen und Geld an Unbekannte übergeben
  • Angerufene sollten die angezeigte Telefonnummer notieren
  • sofort die Polizei verständigen

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Publiziert in Polizei

BRILON. Glück gehabt: Bei einer 86 Jahre alten Frau aus Petersborn-Gudenhagen hat die "Enkeltrickmasche" keinen Erfolg gehabt. Nachdem ein Anrufer bei ihr behauptet hatte, der Neffe zu sein und Geld für den Kauf eines Autos brauche, sagte sie einfach, keine größeren Beträge zu Hause zu haben. Daraufhin beendete der Mann das Telefonat.

Der versuchte Enkeltrick ging am Donnerstag über die Bühne: Ein Unbekannter rief die 86 Jahre alte Frau an und täuschte wortgewandt vor, der Neffe der Frau zu sein. Er berichtete seinem Opfer, er brauche dringend ein Auto und wolle sich für diesen Kauf kurzfristig Geld bei ihr leihen.

Die alte Dame war aber schlagfertig: Sie erwiderte am Telefon an, Geld in dieser Größenordnung nicht zu Hause zu haben. Damit gab sich der Unbekannte offenbar zufrieden und unternahm keine weiteren Versuche, seine "Tante" dazu zu bewegen, ihm finanziell unter die Arme zu greifen. So kam es zu keinem finanziellen Schaden für die 86-Jährige. Die Polizei appelliert wiederholt an ältere Menschen, sich am Telefon nicht zur Zahlung von Bargeld oder zu einer Banküberweisung drängen zu lassen.

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Publiziert in HSK Polizei

BAD BERLEBURG. Sage und schreibe 30.000 Euro haben Enkeltrickbetrüger im Wittgensteiner Land erbeutet - und das bei nur einem einzigen Opfer. Ein 85-Jähriger hatte am Dienstag einen Anruf von seinem angeblichen Neffen erhalten…

Der falsche Verwandte bat den Rentner in dem Telefonat wegen einer angeblichen Notlage um dringende finanzielle Hilfe. Der Senior begab sich nach dem Gespräch zu seinem Geldinstitut und holte dort 30.000 Euro vom Konto ab. Das Geld wurde schließlich von einem angeblich beauftragten "Rechtsanwalt" an der Wohnung des Seniors abgeholt.

Die Polizei schließt nicht aus, dass noch weitere ältere Menschen in den nächsten Tagen gleichlautende Anrufe bekommen. Deshalb warnen die Ermittler aus aktuellem Anlass nochmals vor dieser besonders perfiden Betrugsmasche. Personen, die einen solchen Anruf erhalten, sollten sich schnellstmöglich über Notruf 110 mit der Polizei in Verbindung setzen. Gleichzeitig weist die Polizei in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass Geldgeschäfte unter Familienangehörigen im Regelfall zeitlich nicht so dringend sind, dass eine unmittelbare Entscheidung am Telefon getroffen werden müsste.

"Solche wichtigen Entscheidungen werden am besten in der guten Stube in ruhiger Atmosphäre unter persönlicher Anwesenheit aller Beteiligten getroffen", riet am Mittwoch Polizeisprecher Georg Baum. "Deshalb sollte man sich am Telefon niemals unter Druck setzen lassen".

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Publiziert in SI Polizei

GLADENBACH/MARBURG. Eine Seniorin aus Gladenbach-Römershausen wollten Unbekannte am Freitag mit dem "Enkeltrick" um ihre Ersparnisse in Höhe von 20.000 Euro bringen. Die alte Frau hatte Glück: Weil sie das Geld in einer Bank in Gladenbach abheben musste, schaltete eine aufmerksame Bankmitarbeiterin sofort - sie alarmierte die Polizei und machte dem betrügerischen Treiben damit schnell ein Ende.

Laut Polizei meldete sich ein Anrufer am Freitagvormittag gegen 11 Uhr telefonisch bei der Frau im Gladenbacher Ortsteil Römershausen und bat um Bereitstellung von 20.000 Euro. Der fließend Deutsch sprechende Mann überzeugte die Rentnerin davon, dass eine Enkelin dringend Bargeld für den Kauf einer Immobilie benötige. Der dreiste Anrufer bestellte der gutgläubigen Frau sogar ein Taxi, damit sie das Geld in einer Bank in Gladenbach abheben könne. Dort machte dem Betrüger aber eine aufmerksame Bankmitarbeiterin einen Strich durch die Rechnung. Sie wurde durch die Erzählungen der Seniorin misstrauisch und alarmierte die Polizei.

Ähnliche Fälle in Marburg
Auch bei zwei ähnlichen Vorfällen ebenfalls am Freitagvormittag im Stadtgebiet von Marburg hatten die Betrüger kein Glück. Die von den Betrügern ausgewählten Opfer stellten die richtigen Fragen und nahmen den Verdächtigen schnell die Lust an einem weiteren Vorgehen, berichtete die Polizei. Hinweise zu verdächtigen Sachverhalten und Beobachtungen nimmt die Kriminalpolizei in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060 entgegen.

Tipps der Ermittler
Der Tipp der Polizei in diesem Zusammenhang: Niemals Geld an unbekannte Personen übergeben. Angerufene Personen sollten immer misstrauisch sein, wenn sich Anrufer, ohne ihren Namen zu nennen, als Verwandte, Bekannte oder Freunde ausgeben. "Lassen Sie sich auch nicht dazu verleiten, zu raten, wer Sie anruft. Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis", sagt die Polizei.

Nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen sollte man immer sofort persönliche Rücksprache mit den betroffenen Angehörigen ausschließlich unter den bekannten Telefonnummern nehmen. Bei verdächtigen Kontaktaufnahmen sollte unter der Notrufnummer 110 zudem immer die Polizei informiert werden. "Verabreden Sie sich nicht blind. Lassen Sie sich keinesfalls unter Zeitdruck setzten. Nehmen Sie vor allem kein Geld mit und holen Sie auch kein Geld ab. Geben Sie Geld erst recht keinem Fremden und setzten Sie sich vor ihren Aktivitäten unbedingt selbst sofort mit dem angeblichen Anrufer in Verbindung", rät die Polizei.

Die Beamten warnen weiterhin vor Betrügern mit dem Enkeltrick. Personen, die in gleicher oder ähnlicher Art angerufen wurden, sollen sich bei ihrer zuständigen Polizeidienststelle melden: Auch solche Fälle könnten für weitere Ermittlungen von Bedeutung ein.

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Publiziert in MR Polizei

BAD BERLEBURG.  Gleich fünf versuchte Enkeltrick-Betrügereien wurden der Polizei am Donnerstag gemeldet. Dabei wurden die älteren Menschen per Telefon dazu aufgefordert, ihren "Bekannten" 10.000 Euro und mehr zu geben. Nun warnen die Beamten vor weiteren Anrufen in den folgenden Tagen.

Betroffen war unter anderem eine 64-jährige Frau in Beddelhausen, bei der sich der Anrufer als "Bekannter" ausgab und einen Geldbetrag von 10.000 Euro forderte. Als die Frau jedoch misstrauisch wurde, brach der unbekannte Anrufer das Gespräch ab. Nur fünf Minuten später - gegen 10.35 Uhr - erhielt eine 73-jährige Elsofferin einen nahezu identischen Anruf. Auch hier wurde ein Geldbetrag von 10 000 Euro verlangt. Eine Stunde später klingelte das Telefon bei einer 76-jährigen Seniorin in Bad Berleburg. Jetzt erbaten die angeblichen "Bekannten" 14.000 Euro, gingen aber auch hier - wie noch in zwei weiteren Fällen in Wingeshausen und Hemschlar - leer aus. 

Die Polizei schließt jedoch nicht aus, dass noch weitere ältere Menschen in den nächsten Tagen gleiche Anrufe bekommen könnten. Deshalb wird aus aktuellem Anlass nochmals vor dieser Betrugsmasche gewarnt. Betroffene sollten sich schnellstmöglich  mit der Polizei in Verbindung setzen. 

Gleichzeitig weist die Polizei nochmals darauf hin, dass Geldgeschäfte unter Familienangehörigen im Regelfall nicht so dringend sind, dass eine Entscheidung am Telefon getroffen werden müsste. Deshalb sollte man sich am Telefon niemals unter Druck setzen lassen. Älteren Bürgern rät die Polizei, das gesunde Maß an Misstrauen gegenüber Fremden zu bewahren und somit keine privaten Daten oder Geld weiterzugeben. 

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Publiziert in SI Polizei

BAUNATAL/FRITZLAR. Aufmerksame Mitarbeiter einer Geschäftsstelle der Kasseler Sparkasse in Baunatal haben sogenannten "Enkeltrick"-Betrügern die Tour vermasselt. Der angebliche Neffe einer Rentnerin hatte 4000 Euro verlangt, die die 79-Jährige bei ihrer Bank abheben wollte...

Als die Kundin am Freitagnachmittag die 4000 Euro in bar ausgezahlt bekommen wollte, wurde das Team der Geschäftsstelle laut Kripo hellhörig geworden und verständigte die Polizei. Die Seniorin aus Baunatal hatte am Vormittag gegen 10.30 Uhr einen Anruf ihres angeblichen Verwandten erhalten. Da er heute noch in die Türkei in den Urlaub fahre wolle, benötige er dringend 4000 Euro Bargeld. Da die 79-Jährige sich sicher war, dass es sich bei dem Anrufer, der akzentfrei Deutsch sprach, um den Neffen handelte, wollte sie das Geld für ihn bei ihrer Sparkassenfiliale abheben.

Die Bankmitarbeiter informierten sofort die Polizei über den Vorfall - eine Funkwagenbesatzung der Polizeistation Fritzlar fuhr zur Wohnung des Neffen und fand dort heraus, dass dieser bereits seit Tagen im Urlaub ist. So kam es nicht zur Auszahlung. Die weiteren Ermittlungen führt das für Betrugsdelikte zuständige Kommissariat K 23/24 der Kasseler Kripo.

Tipps der Polizei: Gaunern keine Chance geben
Da die Täter in der Regel nicht wissen können, wie der Enkel oder ein anderer Verwandter tatsächlich heißt, melden sie sich zumeist lediglich mit einem freundlichen "Hallo, ich bin es" und warten ab, bis die oder der Angerufene nachfragt, wer denn eigentlich am Telefon ist. Dann verwenden die Täter in der Regel Formulierungen wie "Na, erkennst Du mich denn nicht mehr, Oma". In diesem Moment reagieren viele ältere Menschen, die einfach nicht mit so niederträchtigen Gemeinheiten rechnen, leider falsch. Sie sagen einen Namen in der Art wie: "Bist Du es, Peter?" Dann ist der Täter schon mal da, wo er hin will.

Passt die Stimme nicht zum "Peter", wird das mit einer Erkältung oder etwas anderem erklärt. Man sollte auch spätestens dann immer stutzig werden, wenn der oder die vermeintliche Verwandte schon am Telefon ankündigt, nicht selber vorbei kommen zu können, um das erbetene Geld abzuholen. Das kann er oder sie natürlich auch nicht, weil sonst der Schwindel sofort auffliegen würde. "Dann spätestens müssten bei den potentiellen Opfern alle Alarmglocken klingeln", sagte ein Polizeisprecher

Man sollte dem Anrufer Fragen stellen, die nur der echte Verwandte beantworten kann. Wenn auch das nicht letzte Klarheit bringt, sollte man auf jeden Fall versuchen, es mit einem telefonischen Rückruf zu klären. "Spätestens dann wird das Lügengebäude zusammenstürzen".

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Publiziert in KS Polizei
Schlagwörter

WALDECK-FRANKENBERG. Immer häufiger rufen Betrüger bei Bürgern an, um an Geld oder persönliche Daten zu gelangen. Beherzigt man eine Hinweise der Polizei, fällt man den Tätern nicht so leicht zum Opfer.

Beim sogenannten Enkeltrick ruft jemand an und benutzt fortan den Namen des Enkels oder eines anderen Verwandten. Meist folgt eine erfundene Geschichte, die mit der Bitte um dringend benötigtes Geld endet. Das Geld wird dann überwiesen oder von fremden Menschen abgeholt.

Beim Schockanruf meldet sich meist bei russisch stämmigen Opfern ein angeblicher Familienangehöriger. Die am Telefon erzählten Geschichten sind erfundene Notlagen von Angehörigen und lösen heftige Reaktionen bei den Betroffenen aus. Diesen Schockzustand versuchen die Täter zu nutzen, um Geld zu bekommen – beispielsweise für eine angebliche Operation. Die Täter sprechen meist russisch oder Deutsch mit starkem Akzent. Die beschriebene Notlage reicht vom Sturz bis hin zum schweren Unfall.

Kürzlich kam es im Kreis Marburg-Biedenkopf zu einer Variante, bei der die Täter in einem Pfarramt anriefen. Die sich angeblich aus Spanien meldende Frau gab sich als Gladenbacherin aus und bat um dringende Hilfe. Sie schilderte, dass ihr Mann und ihre Tochter in Spanien bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen sind und sie nun dringend Geld benötigt, um ein Rückflugticket zu kaufen.

Um glaubwürdig zu wirken, nannte sie zwei Namen tatsächlich existenter Pfarrer, die sie persönlich kennt. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es der Frau und einem später auftretenden männlichen Komplizen, die Angerufene so weit zu bringen, dass sie die erbetenen 850 Euro per Western Union tatsächlich überweisen wollte. Dank weiterer Nachforschungen kamen den Mitarbeiterinnen im Pfarramt jedoch immer mehr Zweifel an der Geschichte auf, sodass letztlich doch kein Geld überwiesen wurde.

Die endgültige Entlarvung der Story als Betrugsversuch brachte ein Anruf bei der real existierenden Frau, für die sich die Anruferin ausgegeben hatte. Sie war daheim und Mann und Kind sind kerngesund. "Dieser Vorfall zeigt, wie geschickt und durchaus vorbereitet diese Betrüger ans Werk gehen. Sie beherrschen nicht nur ein überzeugendes Auftreten am Telefon mit allen Facetten vom weinerlichen Vortragen bis hin zur überzeugenden Darstellung, sondern sie recherchieren vorher und benutzen sogar Namen und komplette Anschriften tatsächlich existenter Personen“, sagte am Mittwoch ein Polizeisprecher.

Weitere Tipps und Hinweise:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer, ohne ihren Namen zu nennen, als Verwandte, Bekannte oder Freunde ausgeben.
  • Prägen Sie sich die Stimme des Anrufers ein.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Notieren Sie, falls möglich, die angezeigte Telefonnummer.
  • Wenn Sie zu einem Rückruf aufgefordert werden, rufen Sie nicht zurück.
  • Vergleichen Sie die angezeigte Telefonnummer mit denen Ihrer Verwandten.
  • Beachten Sie, dass Schockanrufer meist aus Litauen anrufen. Diese Vorwahl beginnt mit 00370

Weitere Informationen zur Prävention in Sachen Betrug, aber auch zu vielen anderen Themengebieten, finden Sie im Internet unter polizei-beratung.de

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 12 Juni 2014 16:37

Enkeltrick: Seniorin um 15.000 Euro gebracht

BAD ENDBACH. Mit dem sogenannten Enkeltrick haben mutmaßliche Betrüger eine Seniorin um einen fünfstelligen Geldbetrag gebracht. Der angebliche Neffe rief an und schaffte es, die "Tante" zu überreden, ihn finanziell zu unterstützen – mit sage und schreibe 15.000 Euro.

Der Anrufer war so überzeugend, dass sein Opfer nicht mal Verdacht schöpfte, als es darum ging, das Geld einer "zufällig" in der Nähe befindlichen Angestellten zu geben. Erst der tatsächliche Neffe klärte den Betrug auf und erstattete in dieser Woche Anzeige.

"Rate mal wer hier ist": So beginnen typischerweise die Telefongespräche mutmaßlicher Enkeltrickbetrüger und so meldete sich auch der Täter in der vergangenen Woche bei einer 79-Jährigen aus Bad Endbach. Bei dem Telefonat ging die Seniorin durch geschickte Gesprächsführung des mutmaßlichen Betrügers davon aus, mit einem ihren Neffen zu sprechen. Der bat im weiteren Verlauf der Unterhaltung um Bargeld.

Bei weiteren Telefonaten im Verlauf des Tages erklärte der angebliche Neffe immer wieder weinerlich, wie lieb er sie (die Tante) doch habe. Letztendlich ließ sich die ältere Frau auf die Geldforderung ein. Der falsche Neffe, der angeblich selbst nicht kommen könnte, bat die Seniorin darum, das Geld im Kurpark in Bad Endbach einer "Angestellten" auszuhändigen. Immer noch in gutem Glauben, helfen zu können, übergab die 79-Jährige am Mittwochabend vergangener Woche gegen 19 Uhr tatsächlich 15.000 Euro an eine etwa 30 Jahre alte, mit ausländischem Akzent sprechende Frau mit schmalem Gesicht.

Die Polizei sucht Zeugen, denen im Kurpark vor oder nach dem Geschehen verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind. Hinweise erhofft sich die Kripo in Marburg, die unter der Telefonnummer 06421/4060 zu erreichen ist.

Tipps und Hinweise der Polizei, die davor schützen, Opfer eines Betrugs zu werden:

  • Oberstes Gebot! Niemals Geld an unbekannte Personen übergeben.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer, ohne ihren Namen zu nennen, als Verwandte, Bekannte oder Freunde ausgeben. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, zu raten, wer Sie anruft.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen immer sofort persönliche Rücksprache und benutzen Sie dazu nur die ihnen bekannten Rufnummern.
  • Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt: Notrufnummer 110.
  • Verabreden Sie sich nicht blind. Lassen Sie sich keinesfalls unter Zeitdruck setzten!
  • Nehmen Sie vor allem kein Geld mit und holen Sie keines ab.

Weitere nützliche Tipps stehen im Internet unter polizei-beratung.de

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Publiziert in MR Polizei

CÖLBE. Sie versetzten andere Menschen mit Schockanrufen in Angst und Schrecken, versuchen mit vorgegaukelten Notlagen, an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Nun gibt es schlechte Nachrichten für eine solche Bande: Zwei ihrer mitmaßlichen Mitglieder wurden in Cölbe festgenommen, der Haftrichter erließ Haftbefehl.

Der Aufmerksamkeit von Bankangestellten, deren schnelle Reaktion und eine erfolgreiche Fahndung bewahrte eine 79-jährige Seniorin vor dem Verlust von 10.000 Euro. Die Polizei nahm am Dienstag zwei 20 und 31 Jahre alte litauische Staatsbürger fest, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag gemeinsam erklärten. Die Männer stehen unter dringendem Verdacht, als Mitglieder einer gewerbsmäßig agierenden Bande an einem versuchten Betrug durch Schockanruf beteiligt zu sein. Der zuständige Haftrichter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaftbefehle.

Bankmitarbeiter schalten Polizei ein
Nach den bisherigen Ermittlungen steht fest, dass die Seniorin aus Cölbe einen Anruf mit einer litauischen Länderkennung (0037) erhielt, in dem der russisch sprechende Gesprächsteilnehmer ihr mitteilte, dass die Tochter in einem Verkehrsunfall verwickelt sei. Der Mann forderte sein völlig schockiertes Opfer auf, alsbald 30.000 Euro für ein Gericht zu organisieren. Um der angeblich verunglückten Tochter zu helfen, bot die von der Wahrhaftigkeit und der Notlage überzeugte Dame an, Geld von der Bank zu holen. Die Bankangestellten schöpften den Verdacht, dass ihre Kundin möglicherweise Opfer eines Enkeltricks werden sollte und informierten sofort die Polizei.

Die Fahndung verlief erfolgreich und endete mit den Festnahmen der Tatverdächtigen, die in Deutschland keinen festen Wohnsitz haben. Die Ermittlungen dauern an. Angaben zu den Umständen der Festnahmen machten Polizei und Staatsanwaltschaft nicht.

Gemeine Variante des Enkeltricks
Der Schockanruf ist eine gemeine Variante des Enkeltricks, bei dem das Opfer dadurch regelrecht schockiert wird, dass angeblich einem Verwandten etwas sehr Schlimmes zugestoßen ist. Den Schockzustand ausnutzend, stellen die Anrufer angeblich zwingend sofort notwendige Geldforderungen. Bei den Schockanrufen sind fast ausschließlich ältere aus Russland stammende Menschen betroffen. Nähere Informationen zum Schockanruf stehen im Internet unter polizei.hessen.de oder unter polizei-beratung.de.

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Publiziert in MR Polizei

MARBURG. Mit dem sogenannten Enkeltrick haben unbekannte Täter einen Rentner um einen fünfstelligen Betrag gebracht. Nun fahndet die Kripo mit einem Phantombild nach der Geldbotin.

Die Ermittler veröffentlichten das nach Angaben des Opfers erstellte Bild am Freitag. Die Täter waren am 11. Oktober erfolgreich: Mit einer erfundenen Geschichte verwickelte ein unbekannter Anrufer einen 70-jährigen Mann in ein Gespräch, in dessen Verlauf der Angerufene den Namen eines Verwandten nannte. Der Anrufer gab sich danach als dieser Angehörige aus und brachte den 70-Jährigen dazu, ihm einen fünfstelligen Betrag zu geben. Weil der angebliche Verwandte verhindert war, nahm eine Botin das Geld entgegen.

Von dieser jungen, eher schüchternen, zurückhaltenden, aber nicht nervösen Frau liegt folgende Beschreibung vor:

  • circa 25 Jahre als
  • etwa 1,60 Meter groß
  • rundes Gesicht
  • eher kräftige, gedrungene Figur
  • dickere, breitere Nase,
  • dunkelbraune, längere Haare, möglicherweise Pferdeschwanz oder Zopf, nach hinten zusammen gebunden
  • Haut: dunkler Teint, südländisch
  • Kleidung: Steppjacke, dunkel (gedeckt, grau/braun)
  • graue, grobmaschig gestrickte Mütze - eine Art Baskenmütze
  • Stimme: eher leise

Hinweise zu der gesuchten Frau, sowie insbesondere auch Beobachtungen zu Begleitpersonen oder Fahrzeugen erbittet die Kripo Marburg, Telefon 06421/406-0.

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Publiziert in MR Polizei
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