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EDERBRINGHAUSEN. Ein Fehler beim Abbiegen führte am 28. Januar zu einem folgenschweren Zusammenstoß auf der Bundesstraße 252. Eine 84-jährige Fahrerin aus Korbach bog mit ihrem Golf von Ederbringhausen kommend nach links auf die B 252 ab und übersah dabei einen von Korbach kommenden Renault Clio, besetzt mit zwei Frauen aus Frankenberg; in dem Golf befand sich ebenfalls eine Beifahrerin. Alle vier Frauen wurden bei dem Unfall verletzt.

Gegen 16:10 Uhr rückten die Wehren Ederbringhausen, Schmittlotheim und Herzhausen, die örtliche Einsatzleitgruppe“, vier Rettungswagen vom DRK Rettungsdienst Frankenberg, JUH Dalwigkstal, DRK Rettungsdienst Korbach und Promedica Rettungsdienst Sachsenhausen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge aus Röddenau und Korbach, sowie zwei Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg unter dem Alarmkürzel "HKLEMM1 Y" zur Unfallstelle aus. Auf der Anfahrt erreichte die Rettungskräfte die Mitteilung per Funk, dass sich wahrscheinlich keine Verletzten mehr in den Fahrzeugen befinden. Ersthelfer, die zur Unfallstelle gelangten, halfen und betreuten die Verletzten vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte.

Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Marco Armert wurde die Unfallstelle abgesichert und ausgeleuchtet, zudem wurde der Brandschutz sichergestellt. Mit Eintreffen des Rettungsdienstes wurden die Verletzten vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser nach Korbach, Frankenberg und Marburg gebracht. Durch die Feuerwehr wurden auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und die Unfallstelle von herumliegenden Trümmerteilen bereinigt.

Ein Landwirt unterstützte die Einsatzkräfte mit seinem Hoftraktor und einem Besen. Während des Einsatzes war die B252 voll gesperrt. Gegen 19.30 Uhr konnten die Einsatzarbeiten beendet werden und die rund 30 Einsatzkräfte in ihre Standorte abrücken. An den Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 35.000 Euro, abgeschleppt wurden diese durch das Abschleppunternehmen ADAC Heidel aus Korbach.

Publiziert in Feuerwehr

WINTERBERG. Souverän, routiniert und durch nichts aus der Ruhe zu bringen. So kann man es beschreiben, was die Winterberger Rettungskräfte samt Feuerwehr und Polizei am Freitagabend geleistet haben. Es galt, eine verletzte Frau aus einem Auto zu befreien. Aber diesmal war etwas anders, als bei den meisten anderen Einsätzen dieser Art. Der Einsatzort war keine Landstraße, keine stark befahrene Bundesstraße, oder eine abschüssige Ortsverbindung. Diesmal war der Einsatzort mitten im Fokus. Im Fokus vieler Mc Donalds Besucher, vieler Autofahrer, die eigentlich zur Tankstelle wollten, oder Durchreisender, die gerade von den Skihängen kamen, an denen Flutlichtfahrten angeboten wurden. Große Sichtschutztücher halten die Feuerwehrkameraden hoch, um damit die im Auto sitzende Frau vor den Blicken der vorbeifahrenden Autofahrer zu schützen. Selbst, wenn die Autofahrer hier nicht mit Absicht hinsehen würden, würden sie zwangsläufig auf das Geschehen blicken, wenn sie durch den nahe gelegenen Kreisverkehr fahren. Der Verkehr staut sich von Mc Donalds zurück bis in den Kreisverkehr und die anschließende Haarfelder Straße.

Direkt nebenan, auf dem Gelände der Aral-Tankstelle arbeiten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei Hand in Hand, um die Frau im Seat optimal zu versorgen. Dahinter steht ein Geländewagen, der im Laufe des Einsatzes weggefahren wird. „Ich hole jetzt mal den Fahrer hier hin, damit er wegfahren kann und sich das Drama nicht mit ansehen muss“, entscheidet einer der vor Ort befindlichen Polizeibeamten. Einfühlsam spricht er mit dem Mann. Hören kann ich das nicht. Aber ich kenne den Polizeibeamten, weiß, wie er „tickt“. Und ich sehe, die Gestik und Mimik der beiden während des Gespräches. Das Gespräch mit dem Polizeibeamten hilft dem Mann einen Moment lang. Er darf dann mit seinem Auto wegfahren. Beschädigt ist es augenscheinlich nicht. Nun wird die Sicht auf den Seat frei, in dem die Frau noch sitzt. Feuerwehre und Rettungsdienstmitarbeiter versorgen sie und bereiten deren Befreiung und Rettung aus dem Pkw vor. Dieser ist aber auch nicht beschädigt. Was dem Laien etwas rätselhaft vorkommt, ist dennoch recht einfach zu erklären: Zwei Frauen sind mit ihrem Seat vom Kreisverkehr auf das Tankstellengelände gefahren, der Geländewagen dahinter. Als der Seat etwas abbremste, bremste auch der Geländewagen ab, rutschte allerdings weiter, sodass er auf den Seat prallte. Dabei hat sich die Beifahrerin im Seat schwere Verletzungen, vermutlich im Bereich der Halswirbelsäule, zugezogen.

Der Rettungsdienst stellte somit die Indikation einer technischen Rettung aus dem Wagen.

Als ich vor Ort komme, laufen die Arbeiten noch auf Hochtouren. Ich gehe zum Streifenwagen und bleibe dort stehen. Ich möchte warten, bis die Patientin nicht mehr im Fahrzeug ist und dann erst Fotos machen. Aus der Distanz sehe ich die Arbeit der Einsatzkräfte. Ruhig sind die und sehr routiniert. Eine große Plane wurde ausgebreitet, auf der verschiedene Werkzeuge und Gerätschaften gelagert sind, die nach und nach benötigt werden.

Die Frau im Auto ist nicht alleine. Rettungsdienstmitarbeiter und ein Feuerwehrmann haben sich in das Auto dazu gesetzt. Jeder Schritt wird erklärt und angekündigt. Die Frau selbst wird beruhigt und es wird etwas gegen die Schmerzen, das Frieren und die Angst getan. Immer wieder höre ich das Durchtrennen von Metall durch die Rettungsschere. Das Dach wird vom Fahrzeug abgetrennt, auch die Windschutzscheibe wird mit einem speziellen Gerät zerstört und herausgenommen. Das Rettungsteam hat eine Trage mit Vakuummatratze vorbereitet, eine Spezialmatratze die Styroporkügelchen enthält. Darauf wird die Patientin gelagert und dann die Luft aus der Matratze abgesaugt. So passen sich die Kügelchen genau an den Körper  

an. Wie ein rohes Ei muss man Menschen, die an der Wirbelsäule verletzt sind, versorgen. Den Einsatzkräften in Winterberg geling das. Hand in Hand arbeiten die NAW Besatzung und die Polizei, sowie die Feuerwehr unter der Einsatzleitung von Günter Braun zusammen. Nach einiger Zeit wird die Patientin vorsichtig aus dem Auto auf die Vakuummatratze gehoben und dann in den Rettungswagen gebracht, wo sie weiter versorgt, optimal betreut und in ein für die Verletzungen geeignetes Krankenhaus gebracht wird. Dann packen die Feuerwehrleute ihre Materialien wieder zusammen. Souverän, routiniert und durch nichts aus der Ruhe zu bringen.

Publiziert in HSK Feuerwehr

VÖHL/HERZHAUSEN. Auf widrige Straßenverhältnisse mussten sich am Mittwoch Verkehrsteilnehmer im Landkreis Waldeck-Frankenberg einstellen. Bei leichtem Schneefall kam es gegen 15.25 Uhr zu einem Unfall zwischen Herzhausen und Vöhl. Es entstand ein Gesamtsachschaden von 7000 Euro, bei dem zwei Frauen aus der Großgemeinde Vöhl beteiligt waren.

Nach Polizeiangaben befuhr eine 58-jährige Frau mit ihrem Amarok die Landesstraße 3084 von Herzhausen in Richtung Vöhl, als ihr Wagen mit dem Heck in einer Rechtskurve ausbrach, über die Fahrbahnmitte geriet und mit einem entgegenkommenden VW-Polo zusammenstieß. Dabei wurden beide Autos beschädigt.

Während die 58-Jährige unverletzt ihren Amarok verlassen konnte, mussten die Fahrerin (39) des Polo mit leichten Verletzungen medizinisch behandelt werden. Der Schaden an dem im Landkreis Waldeck-Frankenberg zugelassenen Amarok beträgt 3000 Euro. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 04 Dezember 2019 09:09

Lkw kollidiert mit Pferd - Fahrer verletzt, Tier tot

LICHTENFELS. Hydraulisches Gerät musste die Freiwillige Feuerwehr am heutigen Mittwochmorgen einsetzen, um den Fahrer eines Lkws aus seinen Führerhaus zu befreien - der 51 Jahre alte Mann aus Korbach war mit seinem Lkw auf der Landesstraße 3076 von Korbach in Richtung Rhadern unterwegs gewesen und wollte seine Ladung mit Lebensmitteln im Seniorenzentrum löschen.

Unterbrochen wurde die Fahrt jäh, als gegen 6.30 Uhr ein Pferd, dass scheinbar auf einem Feld, etwa 100 Meter vor dem Ortseingang von Goddelsheim, unvermittelt die Fahrbahn überqueren wollte. Bei Dunkelheit und leichtem Nebel konnte der Fahrer nicht mehr bremsen, es kam zum Zusammenstoß, wobei das Pferd auf die Straße geschleudert und der Fahrer im Führerhaus eingeklemmt wurde.   

Die Rettungsleitwache alarmierte die Wehren aus Goddelsheim, Rhaden und Sachsenberg, die umgehend mit der Rettung des verletzten Fahrers begannen - Unterstützung kam aus Richtung Korbach: Stadtbrandinspektor Carsten Vahland rückte mit drei Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften an, um die Unfallstelle auszuleuchten und zu sichern.

Unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Dirk Kleine musste mit hydraulischem Gerät die Fahrertür vom Lkw herausgetrennt werden. Der Verletzte wurde anschließend dem Rettungsdienst übergeben. Nach der medizinischen Erstversorgung im RTW ging die Fahrt ins Korbacher Krankenhaus. Über die Schwere der Verletzungen liegen noch keine Angaben vor. Ein landwirtschaftlicher Schlepper brachte das tote Tier zur 28-jährigen Eigentümerin, die auf einem Gehöft am Rand der Ortschaft wohnt. Im Nachgang säuberte die Feuerwehr die Straße mittels C-Rohr.

Zur Schadenshöhe konnte die Polizei noch keine Angaben machen: Fest steht, dass der Lkw schrottreif ist, das Fahrzeug wurde von der Firma Heidel abgeschleppt. Die Straße war bis 8.15 Uhr für den Verkehr in beiden Richtungen gesperrt.  (112-magazin)

Publiziert in Polizei
Sonntag, 03 November 2019 15:58

BMW plättet Verkehrszeichen - Polizei sucht Zeugen

BAD WILDUNGEN. Eine Fahrerflucht müssen die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen klären - es geht um ein Verkehrsschild, dass am Sonntag in der Schloßstraße umgefahren wurde, um einen aufgefundenen BMW und ein abgerissenes Kennzeichen.

Ereignet hat sich der Unfall um drei Uhr am Sonntagmorgen in der Schloßstraße. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben  riefen die Polizei, die wenige Minuten nach dem Telefonat an der Unfallstelle erschien. Dort fanden die Beamten auch das abgerissene Kennzeichen eines in Bonn zugelassenen schwarzen BMW. Vom Fahrer und dem 1er BMW fehlte zu diesem Zeitpunkt jede Spur. Lediglich die Aussagen von Zeugen, dass der BMW mit erhöhter Geschwindigkeit in Richtung Giflitzer Straße stadtauswärts befuhr, zeigte den Beamten die ungefähre Fluchtrichtung an.

Aufgefunden wurde der BMW etwa 30 Minuten später durch die eingesetzte Polizeistreife auf dem Parkplatz beim Edeka Markt Zuhl an der Giflitzer Straße - vom Fahrer fehlte aber jede Spur. Jetzt sucht die Polizei nach weiteren Zeugen, die Aussagen zum Fahrer machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05621/70900 entgegen.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 25 Oktober 2019 18:31

Pkw und Motorrad prallen zusammen - Hubschrauber

BIRKEFEHL. Schwerer Verkehrsunfall am Freitagnachmittag um kurz vor 16 Uhr in der Birkefehler Ortsmitte: Ein Pkw und ein Motorrad waren kollidiert, der Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Die Polizei erklärte, es handele sich um einen Vorfahrtunfall. Demnach sei ein Motorradfahrer von Birkefehl in Richtung Berghausen unterwegs gewesen. Ein Pkw-Fahrer kam zur gleichen Zeit mit seinem Suzuki über die Dammstraße aus Richtung Schameder und wollte nach links auf die Unterdorfstraße einbiegen. Dabei übersah er offenbar den Kradfahrer. Trotz eines Ausweichversuchs des Motorradfahrers konnte dieser einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und prallte mit dem Pkw zusammen. Der Motorradfahrer stürzte nach dem Aufprall schwer.

Laut Polizei zog der Kradfahrer sich Knochenbrüche zu und wurde nach der Erstversorgung mit dem Siegener Rettungshubschrauber „Christoph 25“ ins Siegener Jung-Stilling-Krankenhaus geflogen. Neben dem Rettungshubschrauber waren zwei Rettungswagen der DRK Wache aus Womelsdorf, der Bad Berleburger Notarzt und zwei Streifenwagen der Polizei im Einsatz. Der Pkw-Fahrer stand laut Polizei unter Schock und wurde ins Krankenhaus Bad Berleburg gebracht. Die Birkefehler Ortsmitte und die Unterdorfstraße, wo der Hubschrauber gelandet war, wurden während der Rettungs- und Bergungsarbeiten etwa eine Stunde lang voll gesperrt. Die Höhe des Sachschadens stand zunächst noch nicht fest. Motorrad und Pkw wurden abgeschleppt.

Publiziert in SI Retter
Mittwoch, 23 Oktober 2019 17:08

Kleinbus landet auf dem Dach - Fahrer bewusstlos

LAISA. Zu einem schweren Verkehrsunfall mussten am Mittwochnachmittag Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst ausrücken. Auf der abschüssigen Straße von Laisa in Richtung Holzhausen hatte sich ein Kleinbus überschlagen und war auf dem Dach gelandet.

Vor Ort erklärten die Polizeibeamten, der Mann sei mit zwei Schulkindern an Bord aus bislang unklarer Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, in eine ansteigende Böschung gefahren und dann auf das Dach gekippt.

Die Feuerwehren aus Battenberg und Laisa wurden mit dem Stichwort „eingeklemmte Person“ alarmiert, was sich zum Glück nicht bestätigte. Zwar halfen die Feuerwehrkameraden bei der Rettung des Mannes aus dem Unfallfahrzeug – Schere, Spreizer, oder Zylinder mussten aber nicht zum Einsatz kommen. Die Kameraden beugten außerdem mit zwei Schuttmulden einem Bodenkontakt von Öl oder Treibstoffen vor.

Der Fahrer des Wagens wurde zur weiteren Versorgung mit Rettungsdienst und Notarzt in ein Krankenhaus gebracht.

Auch die beiden Schulkinder kamen in die Klinik – glücklicherweise aber augenscheinlich unverletzt und lediglich zur Abklärung.

Die Straße blieb für den Verkehr aus Richtung Laisa voll gesperrt, der Verkehr aus Holzhausen konnte einspurig zur B 253 durchfahren. Der Kleinbus musste abgeschleppt werden, die Höhe des Sachschadens stand noch nicht fest.

Publiziert in Retter

BIEDENKOPF. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Sonntagabend auf der Biedenkopfer Ortsumgehung. Auf dem ersten Teilstück aus Richtung Breidenbach kam es zu einem Frontalzusammenstoß, bei dem zwei Menschen schwere Verletzungen erlitten.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, war ein 18-jähriger Breidenbacher in Richtung Biedenkopf unterwegs, als er mit seinem dunklen Ford aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen verlor und auf die Gegenfahrbahn geriet.

Ihm entgegen kam ein 40 jähriger Mann – ebenfalls Breidenbacher – der zwar noch versuchte, auszuweichen, aber einen Frontalzusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Die Wucht des Aufpralls war so heftig, dass beide Fahrzeuge noch mehrere Meter weiter fuhren, sodass sie letztlich rund zweihundert Meter voneinander entfernt erst zum Stehen kamen. Der schwarze Wagen des Unfallverursachers drehte sich um 180 Grad und kam auf der Gegenfahrbahn zum Stehen. Der weiße VW des 40 jährigen Breidenbachers kam in Fahrtrichtung zum Stehen. Sein Wagen wurde auf der Fahrerseite regelrecht aufgeschlitzt. Beide Fahrer erlitten bei dem Unfall schwere Verletzungen, der 18-jährige Mann wurde durch Ersthelfer aus seinem Fahrzeug befreit.

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall schwer beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr musste die Unfallstelle großräumig ausleuchten, auslaufende Betriebsstoffe aufnehmen und die Fahrbahn von Trümmerteilen frei räumen.

Die B 62 blieb im Bereich der Unfallstelle bis zum späten Abend voll gesperrt.

Publiziert in MR Retter

ROSENTHAL/FRANKENBERG. Richtig reagiert hat am Freitagabend ein 32-jähriger Mann aus Kirchhain, als er gegen 19.55 Uhr mit seinem weißen Seat Ibiza auf der Landesstraße von Rosenthal in Richtung Frankenberg unterwegs war. Das plötzliche Auftauchen einer Wildschweinrotte auf der L 3076 brachte den Fahrer nicht dazu ein Ausweichmanöver zu starten, er trat das Bremspedal durch, steuerte auf die Wildschweine zu und kam wenige Zentimeter vor der Rotte zum Stehen.

Eine scheinbar zu dicht aufgefahrene Frau (35) aus Bad Homburg, bemerkte den Bremsvorgang zu spät und krachte mit ihrem weißen BMW in das Heck des Seat. Keiner der Verkehrsteilnehmer wurde verletzt. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf 13.000 Euro.

Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von der Firma AVAS abgeschleppt werden. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

ROSENTHAL. Die junge Beifahrerin, sie ist gerade einmal 18 Jahre alt, sei aus dem Auto geflogen, erklärt uns die Polizeibeamtin. Das Auto, ein roter Audi aus der Gemeinde Frankenberg, steht am Straßengraben. Es ist eingedellt, die Windschutzscheibe zerborsten. Ein 18-jähriger Mann hat den Audi über die Strecke von Willersdorf nach Frankenberg gefahren und dabei die Kontrolle verloren.

Viel müssen die Einsatzkräfte nicht sagen – die Spuren im Graben erzählen die Geschichte fast von allein. Der Kasseler Rettungshubschrauber „Christoph 7“ ist so gerade abgehoben – er fliegt die 18-jährige Beifahrerin in eine Klinik. Wahrscheinlich war sie nicht angeschnallt. Wie es um sie steht, braucht niemand zu erklären. Sie ist aus einem fahrenden, sich überschlagenden Auto geflogen. Auch die Gesichter der Einsatzkräfte vor Ort sagen etwas aus. Den Fahrer habe es nicht so ganz schwer erwischt, sagt man uns. Er ist mit dem Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus. Zusammen mit dem Röddenauer Notarzt hat das Team den jungen Mann zuvor versorgt.

Gute Unterstützung hatten die Rettungsteams vor Ort von einem Ersthelfer vor Ort, der selbst Notfallsanitäter ist. Nachdem der Hubschrauber gestartet ist, wird die Straße wieder freigegeben. Einige hundert Meter hatte es sich gestaut.

Der Polizeibeamte legt Handy und Schlüssel der Pkw-Insassen auf die die zerstörte Motorhaube. Prävention für junge Fahrer, oder eine Aufklärung für eine vorsichtige Fahrweise gerade im Stadium eines Fahranfängers brauchen er und seine Kollegin hier nicht mehr zu betreiben – das hat das junge Pärchen hier bereits auf die schlimmste Art und Weise selbst erfahren.

Publiziert in Retter
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