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Donnerstag, 07 Mai 2020 08:14

18-Jährige aus Willingen stirbt an Unfallfolgen

DIEMELSEE/KASSEL. Nach Informationen der Polizei hat der Unfall am 4. Mai bei Rhenegge ein drittes Todesopfer gefordert: Am Mittwoch sei nun auch die 18-jährige Mitfahrerin aus Willingen, die in dem verunglückten Auto saß, an den Unfallfolgen verstorben, teilte das Krankenhaus in Kassel am Mittwochabend gegen 17 Uhr mit.

Damit erhöht sich die Zahl Todesopfer auf drei - der Fahrer wurde bei dem Unfall auf der Landesstraße schwer verletzt und in das Klinikum nach Brilon transportiert.

Was war geschehen?

Ein mit vier Personen besetzter Toyota Corolla geriet am Montagabend gegen 19.40 Uhr auf der Landesstraße 3078 (Landkreis Waldeck-Frankenberg) ins Schleudern und war gegen einen Straßenbaum geprallt - während der Fahrer (19) aus Willingen und eine Mitfahrerin (18) mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser nach Kassel und Brilon verlegt wurden, kam für einen 18-Jährigen aus Korbach und einen weiteren Mitfahrer (19) aus Diemelsee jede Hilfe zu spät. Bis 23.30 Uhr musste die Strecke gesperrt bleiben.

Hier lesen Sie den vollen Bericht vom Unfall zwischen Heringhausen und Rhenegge.

Link: Zwei Tote und zwei Schwerverletzte in Diemelsee - Strecke gesperrt (5.5.2020, mit Bildergalerie)

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Donnerstag, 30 April 2020 18:22

Alleinunfall und Alkoholfahrt in Frankenberg

FRIEDRICHSHAUSEN/FRANKENBERG. Die Frankenberger Polizei wurde am Donnerstagvormittag zu einem Alleinunfall alarmiert und konnte nachmittags, im Rahmen einer Verkehrskontrolle, einen alkoholisierten Rollerfahrer aus dem Verkehr ziehen.

Gegen 10 Uhr befuhr eine 19-Jährige mit ihrem VW Golf die Landesstraße 3073 von Römershausen in Richtung Friedrichshausen. Ausgangs einer Rechtskurve stieß die Rauschenbergerin mit der rechten Fahrzeugseite gegen den Bordstein, übersteuerte anschließend nach links und fuhr über die gegenüberliegende Fahrbahn. Hier touchierte sie einen Baum neben der Straße, fuhr die Böschung hinunter und stieß dort gegen einen zweiten Baum.

Leicht verletzt wurde die Frau in ein Krankenhaus gebracht. Den Gesamtsachschaden am Golf und an den beiden Bäumen schätzen die Beamten der Frankenberger Polizei auf etwa 3000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Gegen 16 Uhr kontrollierten die Beamten dann in der Frankenberger Hainstraße einen 53-Jährigen auf einem Roller. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Polizisten zunächst fest, dass der Mann nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist.

Anschließend ergaben sich den Beamten einige Verdachtsmomente, die auf eine mögliche Trunkenheitsfahrt hindeuteten. Der Frankenberger musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, die Weiterfahrt wurde untersagt.

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VÖHL. Wahrscheinlich führte Unachtsamkeit zu einem Verkehrsunfall am Montagvormittag auf der Kreisstraße 29 bei Obernburg - zwei Personen wurden verletzt, es entstand an beiden Fahrzeugen Totalschaden.

Der Unfall ereignete sich am 6. April gegen 10.45 Uhr, als der Fahrer (57) eines Honda Civic aus Marienhagen kommend die Obernburger Straße in Richtung Obernburg befuhr. An der Kreuzung zur Kreisstraße 29 übersah der 57-Jährige einen aus Richtung Thalitter herannahenden Mercedes Benz, der von einer Korbacherin (48) gesteuert wurde.

Unter Missachtung seiner Wartepflicht fuhr der 57-Jährige auf die K 29 auf und krachte mit der Front seines Civic in die hintere rechte Seite der B-Klasse. Während der Honda durch die Aufprallwucht um 180 Grad gedreht wurde und auf der anderen Seite der K 29 zum Stehen kam, landete der Benz auf einem angrenzenden Acker.

Polizeikräfte aus Korbach sicherten die Gefahrenstelle ab und nahmen den Unfall auf. Dabei wurden die Schäden an den Fahrzeugen geschätzt: Wirtschaftlicher Totalschaden am Honda von 5000 Euro und 5000 Euro Sachschaden am Mercedes Benz.

Mit leichten Verletzungen kamen die Fahrerin (48) im Benz und ihr Beifahrer (46) in ärztliche Behandlung. Unverletzt blieb der Unfallverursacher und sein 24-jähriger Beifahrer. Beide kommen aus der Gemeinde Vöhl. (112-magazin)

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SAßMANNSHAUSEN. Eigentlich sagt man, man solle einem Tier nicht ausweichen, wenn dabei die Gefahr eines Unfalles besteht und trotzdem werden sich die meisten von uns doch dabei erwischen, wenn plötzlich ein Tier vor dem Auto auftaucht. So ging es auch einem 65-jährigen Friedberger, der am Mittwoch gegen 11.30 Uhr auf der B 62 von Saßmannshausen in Richtung Bad Laasphe unterwegs war.

Kurz vor der Schloßbergkurve tauchte ein Reh vor dem Wagen des Mannes aus. Er wich mit seinem BMW Cabrio aus und verlor dann die Kontrolle über seinen Wagen. Er geriet nach rechts auf die Gegenfahrbahn, fuhr dort ein Schild um und fuhr eine Böschung hinunter. Dabei bracht die Vorderachse des Wagens, so dass dieser nicht mehr zu lenken war. Der BMW durchfuhr mehrere Meter eine Wiese und schoss dann in den aufgeschütteten Bahndamm nach oben, wo der Wagen schließlich schwer beschädigt stehen blieb. Dabei bohrte sich das Heck regelrecht ins Erdreich, was die anschließende Bergung schwieriger machte. Viele Abschleppunternehmer sagten die Bergung zunächst ab, auch weil dadurch die noch feuchte Wiese ein großes Stück weit befahren werden musste.

Der Fahrer des BMW blieb bei dem Unfall unverletzt und war sich noch vor Ort sofort klar, dass er sehr großes Glück hatte: „Das hätte ein Gegenverkehr sein können, das hätte einer der zahlreichen Bäume sein können, das hätte der Strommast sein können. Es ist alles gut“, war er erleichtert. Erst wenige Wochen zuvor war es an fast gleicher Stelle zu einem tödlichen Unfall gekommen, als ein Mann mit seinem Wagen gegen einen Baum geprallt war.

Publiziert in SI Polizei

SCHAMEDER. Erneut kam es an dem Unfallschwerpunkt auf der B 62 bei Schameder am Abzweig zur Rohrbach zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem am Sonntagnachmittag zwei Frauen verletzt wurden.

Ein Golf-Fahrer war von Erndtebrück kommend auf der B 62 unterwegs und wollte nach links auf die K45 in Richtung Rohrbach abbiegen. Dabei übersah er allerdings den Wagen einer aus Richtung Bad Laasphe kommenden Frau und deren Tochter, die geradeaus in Richtung Erndtebrück fahren wollten. Im Kreuzungsbereich kam es zum heftigen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei wurde der Hyundai der beiden Frauen in den Kreuzungsbereich Richtung Rohrbach geschoben, der Golf drehte sich um 180 Grad. Der Fahrer des Glofs hatte Glück im Unglück und wurde nicht verletzt. Mutter und Tochter aus dem Hyundai wurden mit dem DRK Rettungsdienst ins Bad Berleburger Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall total zerstört.

Die Feuerwehren aus Schameder, Erndtebrück, Birkefehl und Balde waren im Einsatz, um auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen und bei der Umleitung des Verkehrs die Polizei zu unterstützen.

Erndtebrücks Leiter der Feuerwehr, Karl-Friedrich Müller brachte es mit Humor auf den Punkt: „Wir haben hier schon einmal eine Übungsstunde für einen hoffentlich bald kommenden Kreisverkehr eingerichtet“. Der Verkehr wurde von der Feuerwehr tatsächlich nahezu wie in einem Kreisverkehr um die Unfallstelle und die Verkehrsinseln herum geleitet. Schon seit Jahren gibt es Diskussionen darüber, ob an der Kreuzung, wo es immer wieder zu schweren Unfällen kommt, ein Kreisverkehr Entschärfung bringen könnte. Zuletzt hatte dort ein Unfall mit einem schwer verletzten Mann aus Bad Laasphe für Diskussionsstoff gesorgt. Im Vorausschuss des Kreisausschusses habe man nun endlich grünes Licht für einen geplanten Kreisverkehr signalisiert, hieß es an der Einsatzstelle. Mit der Hoffnung, dass dies nun auch im Kreisausschuss endgültig genehmigt werde, um letztlich Unfälle wie diesen und viele andere an der Kreuzung zu vermeiden.  

 

Publiziert in SI Retter
Samstag, 29 Februar 2020 13:34

Unfall in Serpentinen - 8500 Euro Sachschaden

LICHTENFELS. Glatteis führte am Freitagmorgen zu einem Verkehrsunfall zwischen Dalwigksthal und Rhadern - ein Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Nach Polizeiangaben befuhr ein 21-Jahre alter Mann mit seinem Audi A3 gegen 8.15  Uhr die Landesstraße 3076 von Dalwigksthal in Richtung Rhadern. In der Spitzkehre verlor der in Kassel wohnende Mann die Kontrolle über seinen Audi, er rutsche mit seinem Pkw über die Fahrbahnmitte und kollidierte mit einem entgegenkommenden Firmenfahrzeug aus Dortmund.

Während der silbergraue Audi stark im Frontbereich beschädigt wurde und abgeschleppt werden musste, konnte der Fahrer des IVECO seinen Kleintransporter wieder selbst flott machen. Er hebelte mit einer Stange die eingedrückten Blechteile nach außen, wechselte das kaputte linke Vorderrad aus und setzte seine Fahrt in Richtung Medebach fort.    

Die Sachschäden an den Fahrzeugen wurden wie folgt geschätzt: Etwa 3500 Euro kostet die Reparatur des A3, rund 5000 Euro müssen für die Reparatur des IVECO eingeplant werden. (112-magazin)

Link: Unfallstandort am 28. Februar 2020 bei Dalwigksthal

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BATTENBERG. Drei demolierte Fahrzeuge mit einem Gesamtsachschaden von 2300 Euro sind das Resultat eines versuchten Überholvorgangs, der am Donnerstag, um 17.20 Uhr, auf der Bundesstraße 253 durchgeführt wurde.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr eine Frau (40) aus Hatzfeld mit ihrem Ford die B 253 von Laisa in Richtung Eifa. Da bereits aufgrund von Straßenglätte mehrere Lkw zum Halten gezwungen waren, versuchte die Fahrerin einen Sattelzug der Marke MAN zu überholen. Dabei übersah die 40-Jährige einen entgegenkommenden Opel, der von einer 50 Jahre alten Frau aus Battenberg gesteuert wurde. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei an beiden Pkws ein Sachschaden von jeweils 400 Euro entstand.

Ein 36-Jahre alter Mann aus Allendorf, der zu diesem Zeitpunkt ebenfalls auf der B 253 unterwegs war, wurde vom Unfallgeschehen überrascht, er kollidierte mit dem Opel. Auf etwa 1500 Euro wird der Sachschaden an dem schwarzen BMW geschätzt. Beamte der Polizeistation Frankenberg nahmen den Unfall auf und sperrten die Straße für etwa vier Stunden voll. 

Weil etwa 30 Lastkraftwagen aufgrund der glatten Straße ihre Fahrt nicht fortsetzen konnten, musste der Verkehr wechselseitig durch die Polizei geregelt werden, es kam zu Verkehrsbehinderungen. Verletzt wurde niemand. (112-magazin)

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LAISA. Auf dem Parkplatz an der B253 bei Laisa – da soll es passiert sein. Am späten Samstagabend bekam ich den Auftrag, einen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person zu dokumentieren. Kalt war es, windig und regnerisch. Die Sicht war eher bescheiden.

Der Parkplatz war mir bekannt. Bereits vor einigen Jahren war ich dort zum Einsatz, weil damals ein Autofahrer bei einer Probefahrt geradeaus gefahren und schwer verletzt worden war.

Als ich auf den Abzweig Laisa – Holzhausen zufahre, begegnen mir bereits Fahrzeuge, die mich aus Richtung Battenberg kommend mit Lichthupe warnen. Stets ein Zeichen, dass es sich um einen größeren Unfall handeln muss. Das zeigt die Erfahrung der letzten rund 25 Jahre der Einsatzfotografie. Als ich um die Kurve komme, sehe ich ein regelrechtes Meer aus Blaulichtern. Die Feuerwehren Battenberg und Laisa, mehrere Rettungswagen und Notärzte aus Waldeck-Frankenberg und dem benachbarten Marburg-Biedenkopf und die Polizei: Sie alle waren gekommen, um den Menschen auf dem Parkplatz zu helfen. Platz für ein weiteres Fahrzeug war dort nicht mehr. Auf der Straße vor oder hinter der Absicherung zu parken, das war mir zu riskant. Ich fuhr zunächst an der Unfallstelle vorbei, um einen Überblick zu bekommen, wo ich parken kann, ohne zu stören oder zu gefährden.

In der Vorbeifahrt erhalte ich einen kurzen Eindruck von der ausgeleuchteten Unfallstelle, der das Schlimmste befürchten lässt. Ich drehe am Abzweig nach Battenberg um und entscheide mich, auf dem der Unfallstelle gegenüberliegenden Parkplatz mein Auto abzustellen. Ich gehe ruhig zur Einsatzstelle. Eine junge Polizeibeamtin steht am Seitenstreifen. Sie spreche ich an. Stelle mich kurz vor und sage, was ich vor habe. Sie verweist mich an ihren Kollegen, der mir dann „Grünes Licht“ gibt. Ich mache Fotos von der Einsatzstelle. Einsatzkräfte arbeiten im Moment an keinem der drei Fahrzeuge mehr. Bremsspuren kann ich in der Dunkelheit und der regennassen Teerdecke keine erkennen. Persönliche Gegenstände liegen da im Straßengraben: Taschen, Kopfstützen, Einkaufskörbe und wenn ich richtig sehe, auch ein Kindersitz. Eine silberne Heckklappe wurde von einem Fahrzeug, wie sich später herausstellt einem Kia, abgetrennt. Der silberne Wagen steckt zur Hälfte unter einem Kleintransporter. Dieser wiederum steckt in einem vor ihm stehenden Lastzug fest. Der Pkw ist kaum zu sehen. Die Beifahrerseite wurde an den Holmen aufgeschnitten. Hier war ein Mensch eingeklemmt. Entsprechende Veränderungen am Dach und Gespräche mit den Polizeibeamten und der Feuerwehr bestätigen dies später. Erst mal bin ich auf mich allein gestellt, kann Fotos machen. Aber den Hergang dieses Unfalles, den kann ich nicht erklären. Eine Flasche mit irgendeinem grünen alkoholischen Getränk liegt in der Böschung unmittelbar neben dem Pkw. Zufall? Überhaupt liegen dort viele Abfälle herum. Kein Zufall, wie die Polizei mir später erklärt.

Eine 34-jährige Frau aus dem Großraum Bad Berleburg, so erklärt es mir der freundliche Polizeibeamte, sei aus Richtung Battenberg gekommen. Sie habe die Kurve geradeaus gefahren und sei dann in den Kleintransporter gerast, den sie wiederum unter das Heck des Lastzuges geschoben hatte.

Die Feuerwehrleute arbeiten im strömenden Regen nun wieder an dem Kia. „Wir ziehen den unter dem kleinen Transporter heraus, weil der Abschlepper das sonst nicht bergen kann“, erklärt mir ein Feuerwehrmann. Er und seine Kameraden haben unter der Leitung von Battenbergs Stadtbrandinspektor Michael Wenzel zwei Feuerwehrfahrzeuge in Stellung gebracht, mit denen sie per Seilwinde und Umlenkrolle versuchen, die verkeilten Fahrzeuge auseinander zu ziehen. Der Kleintransporter bleibt auch beim Bergungsversuch im vor ihm stehenden Lkw stecken und erst nach mehreren Versuchen gelingt es, die Fahrzeuge alle zu trennen.

Jetzt hat der Polizeibeamte noch mal kurz Zeit für mich: Die Beifahrerin der 34-jährigen Frau, so erklärt er mir, sei im Fahrzeug eingeklemmt gewesen. Unter widrigsten Wetterbedingungen haben die Rettungsassistenten, Notfallsanitäter und Notärzte sie versorgt, während die Feuerwehrleute in einer Seelenruhe als hätten sie nie etwas anderes getan, die schwer verletzte Frau aus dem Wrack befreiten. Von Hektik keine Spur. Profis eben. Absolut. Jedes Mal aufs Neue.

„Der Führerschein wurde sichergestellt“, fügt der Polizeibeamte hinzu. Ich spreche ihn auf die Flasche mit dem Alkoholgetränk an. Der Beamte nickt. Mehr muss er mir gar nicht erklären. Die Fahrerin hatte sich mit Alkoholeinfluss hinter das Steuer ihres Wagens gesetzt und diesen schweren Unfall verursacht.

Der Kleintransporter, ein Renault aus Polen, war nicht leer. Der Fahrer hatte in seiner Schlafmulde oberhalb seines Führerhauses bereits geschlafen, als der Wagen der Frau einschlug und den Kleintransporter gegen den Lastwagen schob.

Wie durch ein Wunder wurde der Mann nur leicht verletzt, obwohl die Schlafmulde von außen beschädigt wurde. Die Unfallverursacherin und ihre Beifahrerin wurden hingegen schwer verletzt. „Nicht lebensgefährlich“, ergänzt der Polizeibeamte. Und der Fahrer des Lkw ganz vorne? Der hatte Glück und blieb unverletzt.

Michael Wenzel und seine Kameraden befreiten nicht nur die Frau aus dem Wrack und zogen die Autos auseinander. Sie leuchteten die Unfallstelle zudem aus, streuten Ölbindemittel aus und sicherten die Unfallstelle ab.

Ich frage mich, wie man es fertig bringt, betrunken hinter dem Steuer eines Wagens zu sitzen. Als Presseorgan dürfen wir auch als freie Mitarbeiter nur neutral berichten. Wir dürfen einen Fall nicht bewerten, oder beurteilen. Das ist nicht nur bei uns so, sondern bei allen Medienvertretern.

Deshalb darf ich meine persönliche Meinung hier nicht Kund tun, darf nicht schreiben, was ich davon halte, wenn sich ein Mensch betrunken hinter das Steuer eines Autos setzt und damit nicht nur sein eigenes Leben gefährdet. Auch die Leben oder die Gesundheit vieler anderer Menschen werden gefährdet. Mehr noch: Es wird billigend in Kauf genommen, dass Menschen sterben können. Es kann zu Tragödien kommen, bei denen Familien auseinander gerissen werden und Hinterbliebene einen nicht auszuhaltenden Schmerz erleiden müssen, weil ein Mensch betrunken Auto gefahren ist.

Es müssen Feuerwehrleute, Rettungsdienst, Notärzte und viele andere Helfer zum Einsatz kommen und sich unfreiwillig massivsten Eindrücken aussetzen. Noch dazu effektiv, sicher und routiniert handeln. Polizeibeamten müssen Angehörige informieren. Nachts an einer Haustür schellen und erklären, warum ihre Lieben heute nicht mehr nach Hause kommen. Alles nur, weil ein Mensch betrunken Auto gefahren ist. Eigentlich schade, dass wir nicht sagen dürfen, wie unsere persönliche Meinung dazu ist.

Eines aber dürfen wir ganz freien Herzens sagen und schreiben: Einmal mehr waren die Leistungen der vor Ort eingesetzten Kräfte hervorragend. Durch sie wurde dieses schlimme Ereignis so gut es ging, gemildert und die Verletzten versorgt. Und das finden wir einfach richtig spitze und mehr als beachtlich. Eine Leistung, vor der wir gerne und anerkennend den Hut ziehen.

Und genau diesen Akteuren gelten, wie so oft, unsere Likes unter dem Artikel.

Nach Angaben der Polizei entstand ein Gesamtsachschaden von 29.000 Euro. (112-magazin)

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WITTGENSTEIN. Der kurze aber heftige Schneeschauer am Nachmittag hat in Wittgenstein, insbesondere in den Höhenlagen, für Probleme und chaotische Verkehrsverhältnisse gesorgt. Es kam zu zahlreichen Behinderungen, zu Verkehrsunfällen und Vollsperrungen. Stellenweise kam der Verkehr komplett zum Erliegen.

Großes Glück hatte um kurz nach 14 Uhr ein 21-jähriger Mann, der mit seinem VW Amarok von Wingeshausen in Richtung Jagdhaus unterwegs war. Auf der schneeglatten Straße geriet sein Wagen ins Rutschen, fuhr auf die Gegenfahrbahn und in eine Böschung, wo er frontal mit einer Birke kollidierte. Dabei war der Aufprall so heftig, dass der Wagen auf die Fahrerseite stürzte. Glücklicherweise blieb der junge Mann bei dem Unfall unverletzt. Der Löschzug Aue-Wingeshausen wurde neben der Polizei zur Einsatzstelle alarmiert und war bei der anschließenden Bergung behilflich. Auch die Einsatzkräfte berichteten von extremer Straßenglätte bereits auf dem Weg zum Gerätehaus. Der junge Amarokfahrer konnte den Unfall angesichts des glimpflichen Ausganges noch mit Fassung tragen. Ihm war vor Ort klar, dass es mit einem kleineren Wagen wohl erheblich schwerwiegendere Folgen gehabt hätte, gegen einen Baum zu prallen. Der Verkehr konnte hier nur noch einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden, während der Bergung musste die Straße komplett gesperrt werden. Der Pickup wurde stark beschädigt.

Zeitgleich zum Unfall auf der K42 geriet der Verkehr auch an anderen Steigungsstrecken ins Stocken: Zu einem Auffahrunfall kam es etwa auf der B 62 in Höhe der Gaststätte Luisenburg. Auch hier blieb es glücklicherweise bei – sehr leichtem – Sachschaden.

Auf der B62 stockte es außerdem zwischen Holzhausen und Bad Laasphe wegen Lkw, die Schwierigkeiten in der Steigungsstrecke hatten. Nicht anders sah das in Gegenrichtung in Höhe Altenteich aus: Dort war ein Lkw ins Schleudern geraten und auf den Seitenstreifen gerutscht. Im Bereich des Bahnüberganges staute sich der Verkehr bis in Höhe der Erndtebrücker Eisenwerke zurück.

Ein Brummifahrer eines Lebensmitteldiscounters hatte trotz des Winterwetters den Weg von Richstein über das Didoll eingeschlagen und kam an der Steigung nicht weiter.

Mit Sommerreifen versuchte ein anderer Lkw-Fahrer die K51 von Kraftsholz in Richtung Wunderthausen zu befahren und hatte Pech. Der Mann geriet mit seinem Laster nach links und rutschte dort in den angrenzenden Straßengraben (Foto). Die Bergung wurde hier zunächst durch eine Rückemaschine eines Forstunternehmens versucht. Doch auch diese Maschine zog sich beim Bergeversuch auf der schmierigen Straße in den Graben. Dank seiner Greifzange konnte sich der geschickte Fahrer aber selbst wieder aus der Lage befreien. Dabei riss allerdings das Stahlseil, das noch mit dem Lkw verbunden war. Die K51 blieb während der Bergung voll gesperrt.    

Publiziert in SI Feuerwehr

GIRKHAUSEN. Mehr als glimpflich endete ein Sekundenschlaf eines 56-jährigen Mannes am Freitagnachmittag. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann auf der L721 kurz vor dem Girkhäuser Sportplatz eingenickt und dabei auf die Gegenfahrbahn geraten.

Ein 44-jähriger Mann, der die Landstraße mit seinem Beetle in Richtung Dödesberg befuhr, wich noch in den Grünstreifen aus, es kam aber trotzdem zum Zusammenstoß. Dabei wurden beide Autos zerstört, der Wagen des Verursachers drehte sich um nahezu 180 Grad und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Die beiden Männer wurden nach Polizeiangaben vor Ort durch die Besatzung eines Rettungswagens untersucht, konnten aber beide unverletzt vor Ort verbleiben.

Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt, der Verkehr konnte einspurig an der Unfallstelle vorbei fahren.  

Publiziert in SI Polizei
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