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WALDECK-HÖRINGHAUSEN. Zwei verletzte Personen und 65.000 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls im Waldecker Ortsteil Höringhausen. Sowohl der weiße BMW einer 25-jährigen Frau, als auch der John Deere eines hiesigen Landwirts mussten abgeschleppt werden.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr die 25-Jährige am Sonntag gegen 15.15 Uhr den Birkenweg in Höringhausen, um nach rechts auf die Oberwarolder Straße in Richtung Ortsmitte abzubiegen. Sie tastete sich zur Haltelinie vor und schaute zunächst nach Links, um sich zu vergewissern, dass sich kein Fahrzeug nähert. Dabei geriet der BMW über die imaginäre Haltelinie.

Zum selben Zeitpunkt näherte sich ein landwirtschaftliches Gespann der Marke John Deere aus der Ortsmitte in Richtung Ober-Waroldern. Der 65-jährige Fahrer des Schleppers überholte einen im Nahbereich des Birkenwegs geparkten Pkw, zog an diesem links vorbei und kollidierte mit dem aus Richtung Birkenweg herausragenden BMW. Während der BMW mit Totalschaden an den Platz gebunden wurde, schaukelte sich der John Deere auf und kippte nach rechts auf ein Grundstück.

Ersthelfer kümmerten sich um den verletzen Schlepperfahrer und die Unfallgegnerin. Beide wurden nach der medizinischen Erstversorgung durch Rettungsteams ins Krankenhaus nach Korbach transportiert. Am BMW entstand Sachschaden von 15.000 Euro, etwa 50.000 Euro wird die Reparatur am John Deere kosten. Weil Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr den Unfall beobachtet hatten, rückte Einsatzleiter Jan-Hendrik Sude mit fünf Kräften aus, die Freiwilligen streuten Ölbindemittel auf Betriebsstoffe, hoben Fahrzeugteile von der Fahrbahn auf und sicherten die Unfallstelle ab.

Mit einem zweiten Schlepper und einem Bagger wurde der beschädigte John Deere auf einen Lkw geladen und in Richtung Wega transportiert. (112-magazin.de) 

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FRANKENBERG/VÖHL. Erneut mussten Beamte der Polizeistation Frankenberg am späten Samstagabend zu einem schweren Unfall ausrücken - ein Pkw war auf der Bundesstraße 252 etwa in Höhe der "Hessensteinkurve" gegen einen Straßenbaum gefahren, die Ursache konnte noch nicht ermittel werden, Bremsspuren waren nicht zu erkennen. Bis 3 Uhr am Sonntagmorgen war die B 252 zwischen Ederbringhausen und Viermünden für den Verkehr gesperrt worden.

Etwa 45 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus  Schmittlotheim, Kirchlotheim, Altenlotheim und Herzhausen waren im Einsatz, dazu zwei RTW aus Dalwigksthal und Herzhausen, der Notarzt aus Frankenberg sowie die Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung aus Vöhl. Alarmiert wurde um 23.40 Uhr, zu einem Alleinunfall. Während die 56-jährige Beifahrerin aus Schöffengrund (Lahn-Dill-Kreis) den Unfall nicht überlebte, wurde der Fahrer (63) mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus nach Frankenberg transportiert - sein Gesundheitszustand ist nach Angaben der Ärzte kritisch.

Nach Angaben der Polizei war der 63-jährige Fahrer eines weißen Hyundai 20 i und seine Ehefrau gegen 23.30 Uhr auf der B 252 von Korbach kommend in Richtung Frankenberg unterwegs. Ausgang einer langgezogenen Rechtskurve (Hessensteinkurve) kam der Hyundai nach rechts auf den Grünstreifen,  befuhr diesen etwa 30 Meter und prallte frontal gegen einen Straßenbaum.

Nachfolgende Verkehrsteilnehmer setzten den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab und sicherten die Unfallstelle. Ersthelfer kümmerten sich um die beiden Autoinsassen, konnten der Beifahrerin aber nicht mehr helfen. Der eintreffende Notarzt reanimierte den Fahrer, für die Beifahrerin kam jede Hilfe zu spät. Parallel dazu ließ Gemeindebrandinspektor Marco Amert die Unfallstelle ausleuchten, setze Posten an den Abfahrten Ederbringhausen und Viermünden ein, die den Verkehr umleiteten und unterstütze den eingetroffenen Gutachter mit schwerem Gerät. Unter anderem mussten die Türen aus den Fahrzeugwrack geschnitten werden.

Geschätzt wird der Sachschaden an dem Hyundai auf 10.000 Euro. Die Sperrung der Bundesstraße252 in diesem Bereich dauerte bis 3 Uhr. Das Abschleppunternehmen AVAS aus Frankenberg wurde mit dem Abtransport und der Sicherstellung des Fahrzeugs beauftragt. Um Licht ins Dunkel zu bringen, bittet die Polizei Personen, die Zeugen des Geschehens waren oder denen ein weißer Hyundai i20 mit der Ortskennziffer LDK im genannten Zeitraum aufgefallen ist, unter der Rufnummer 06541/72030 mit der Polizeistation Frankenberg Kontakt aufzunehmen. (112-magazin.de)

Publiziert in Polizei

VÖHL-NIEDERORKE. Im Nahbereich des kleinsten Ortsteils der Gemeinde Vöhl, bei Niederorke, kam es  am Samstagnachmittag an der Orkebrücke zu einem Unfall mit einem Beiwagenkrad - der Fahrer verletzte sich schwer und erlag seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr der 65-Jährige mit seinem Beiwagenkrad (Ural-Ranger) die Landesstraße 3084 von Buchenberg in Richtung Sachsenberg. In einer langgezogenen Rechtskurve, in Höhe der Ortschaft Niederorke, kam der Biker aus nicht erkennbaren Gründen nach links von der Fahrbahn ab und prallte mit seiner Ural in die dortige Leitplanke. Anschließend wurde das Krad zurückgeschleudert und prallte in die gegenüberliegende, rechte Leitplanke. Der Fahrer kam auf der Straße zum Liegen.

Verkehrsteilnehmer kümmerten sich um den schwerverletzten Mann aus Kamp-Lintfort und leisteten Erste Hilfe. Um 13.35 Uhr ging der Notruf bei der Polizei in Frankenberg und bei den Rettungsdiensten ein. Umgehend rückten die Rettungsteams aus, der Notarzt konnte nach mehreren Reanimationsversuchen nur noch den Tod des Mannes aus Nordrhein-Westfalen feststellen. Nach Angaben von Zeugen war der Biker mit dem Oberkörper gegen die Schutzplanke geschlagen und hatte sich so tödliche Verletzungen zugefügt.  

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, sind inzwischen die Angehörigen des Mannes verständigt worden. An dem im Kreis Moers (MO) zugelassenen Motorrad entstand ein Sachschaden von 2000 Euro. Etwa 500 Euro wird die Reparatur der Schutzplanken kosten. Das Beiwagenkrad wurde von der Firma AVAS abgeschleppt. Bis 16.50 Uhr musste die Straße gesperrt bleiben. (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort am 8. August 2020 bei Niederorke im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

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HEILIGENBORN. Auf der K 17 zwischen Lindenfeld und Heiligenborn ereignete sich am Donnerstagmittag ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei wurden zwei Menschen verletzt, eine ältere Dame wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden.

Dabei führten die Feuerwehrleute aus Banfe und Hainchen gemeinsam mit dem DRK Rettungsdienst eine patientenschonende Rettung durch. Hierbei wird besonders auf Immobilisation des Patienten geachtet und eine möglichst schonende Rettung durchgeführt, auch wenn diese mehr Zeit in Anspruch nimmt. Diese Vorgehensweise ist nur bei Patienten möglich, die nicht lebensgefährlich verletzt sind.

Um diese Rettungsform auch bei dem Unfall auf der K17 durchführen zu können, mussten die Feuerwehrkräfte das Dach es auf der Fahrerseite liegenden Fahrzeuges aufschneiden.

Zu dem Unfall war es nach Angaben der Polizei gekommen, als ein Mann mit seiner Mutter von Lindenfeld über die enge Straße in Richtung Heiligenborn unterwegs war. Dabei, so gab der Mann bei der Polizei an, habe er an einer Engstelle bremsen wollen und sei auf den Baumnadeln, die auf der Straße lagen, ins Schleudern geraten. In der Folge fuhr sein Wagen in eine angrenzende Böschung und kippte schließlich zur Seite. Die Beifahrerin wurde dabei im Wagen eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden.

Vor Ort waren der DRK Rettungsdienst aus Bad Laasphe und Rudersdorf, der Bad Laaspher Notarzt, der Siegener Rettungshubschrauber „Christoph 25“ und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst für die medizinische Versorgung der Patienten im Einsatz. Neben den Feuerwehren aus Banfe und Hainchen war der Einsatzleitwagen des Bad Laaspher Löschzuges 1 im Einsatz. Die Polizei aus Bad Laasphe und Bad Berleburg war zur Unfallaufnahme, zur Spurensicherung und zur Benachrichtigung der Angehörigen vor Ort.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die K17 im Bereich der Unfallstelle komplett gesperrt.

Publiziert in SI Feuerwehr

DIEMELSEE. Polizeikräfte aus Korbach, die Freiwillige Feuerwehr Adorf, Einsatzkräfte aus Heringhausen, Rettungssanitäter, Notarzt und die Crew des Rettungshubschraubers Christoph 7 wurden am Samstagmittag zu einem Unfall mit einer eingeklemmten Person alarmiert.

Vorausgegangen war ein Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3076 zwischen der Kappensteiner Mühle und Adorf, am Abzweig nach Sudeck. Um 11.18 Uhr ging bei der Polizei der Notruf über eine Kollision zweier Pkws bei Adorf ein. Nach Angaben der Polizei vor Ort war der Fahrer (49) eines Volkswagens mit holländischen Kennzeichen von Sudeck kommend in Richtung Adorf unterwegs gewesen. Am Stoppschild zur Aartalstraße (L3076) übersah der Fahrer einen von links, aus Richtung Adorf, in Richtung Flechtdorf fahrenden Mercedes-Benz. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Pkws, wobei der Fahrer im blauen Golf eingeklemmt wurde.

Da der Rettungsleitstelle nur eine verletzte Person gemeldet worden war, trafen zunächst der Notarzt und eine RTW-Besatzung am Unfallort ein. Zufällig waren die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Heringhausen auf dem Weg zum Atemschutzlehrgang nach Korbach unterwegs und stießen wenige Minuten später auf die Unfallstelle. Umgehend wurde die Unfallstelle abgesichert. Weil der Fahrer des Volkswagens über starke Schmerzen klagte und bereits neurologische Ausfallerscheinungen hatte, musste eine technische Rettung durchgeführt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Adorf rückte mit hydraulischem Gerät an, entfernte das Dach des VW und führte eine rückenschonende Rettung durch. Nach der Erstversorgung im RTW wurde der 49-Jährige mit einer Trage zum 150 Meter entfernten Rettungshubschrauber Christoph 7 gebracht und ins Klinikum nach Kassel geflogen. Die Beifahrerin im VW kam mit dem Schrecken davon.

Ebenfalls unverletzt geblieben ist die Fahrzeugführerin des im Kreis Kleve zugelassenen Mercedes-Benz. Die Beifahrerin dagegen kam mit leichten Schmerzen im Hals- und Kopfbereich ins Krankenhaus nach Korbach. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, den die Polizei mit insgesamt 12.000 Euro angibt. Eine örtliche KFZ-Werkstatt übernahm um 12.40 Uhr die Abschlepparbeiten, geleitet haben den Einsatz die beiden Diemelseer Gemeindebrandinspektoren Torsten Behle (Stellvertreter) und Karl-Wilhelm Römer (GBI 1) - etwa  23 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr waren bis 13 Uhr im Einsatz, stellten den Brandschutz sicher und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe mit Ölbindemittel ab. Für die Dauer des Einsatzes musste die Landesstraße voll gesperrt werden. (112-magazin.de)

Publiziert in Polizei

FLECKENBERG. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstagabend gegen 19.00 in Fleckenberg. Dabei wurde ein 15 jähriger Fahrer eines Leichtkraftrades schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in die Marburger Uniklinik geflogen werden.

Wie die Polizei mitteilte, war ein Mann aus Bad Berleburg mit seinem VW Tiguan von Fleckenberg in Richtung Jagdhaus unterwegs. Auf der Jagdhauser Straße kam ihm aus einer Seitenstraße der junge Zweiradfahrer mitsamt Mitfahrer entgegen und übersah den Pkw. Dabei kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei beide Biker erfasst wurden. Der Fahrer wurde zudem aufgeladen und durch die Luft geschleudert. Der Mitfahrer kam mit leichteren Verletzungen und einem Schock ins Krankenhaus. Der Fahrer des Pkw hatte Glück im Unglück und blieb unverletzt. Er konnte seine Fahrt nach der Unfallaufnahme fortsetzen. Neben dem Rettungshubschrauber „Christoph 25“ aus Siegen waren Rettungsdienst und Notarzt aus Bad Fredeburg und Lennestadt, sowie mehrere Streifenwagenbesatzungen im Einsatz. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme blieb die Jagdhauser Straße in der Ortsmitte voll gesperrt.

Publiziert in HSK Retter

ALLENDORF. Bereits vor einigen Tagen kam es an dieser Stelle zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad, bei dem ein Kradfahrer schwer verletzt wurde.

Heute Nachmittag gegen 15.30 Uhr mussten die Rettungskräfte erneut auf die B236 ausrücken. Zwei Rettungswagen aus Allendorf und Frankenberg, der Röddenauer Notarzt, Rettungshubschrauber „Christoph Gießen“ und die Polizei waren auf die Bundesstraße Richtung Osterfeld geeilt. Ihr Einsatz galt vor allem einem 36-jährigen Hallenberger. Der junge Mann war mit seinem Motorrad unterwegs, das nun am rechten Fahrbahnrand in der Böschung liegt. Die Unfallermittlungen der Polizei bringen einen mehr als tragischen Hergang zu Tage: Der junge Motorradfahrer ist von einem Pkw bei voller Fahr überrollt worden.

Wenige Meter vom Motorrad entfernt kämpfen die Ärzte und Notfallsanitäter um das Leben des Motorradfahrers im Rettungswagen. Zwei weitere Fahrzeuge waren an diesem folgenschweren Unfall beteiligt. Sie stehen weit auseinander. Ein Polizeibeamter erklärt vor Ort: Zwei Pkw und der Motorradfahrer fuhren hintereinander in Richtung Bromskirchen. Die beiden Pkw wollten von der Bundesstraße nach rechts in eine Seitenstraße in Richtung Allendorf abbiegen“. Dies, so der Polizeibeamte weiter, habe der junge Motorradfahrer aus bisher unbekannten Gründen nicht mitbekommen. „Erst im letzten Moment bemerkte der Mann das und wich nach links aus“, schilderte der Beamte weiter. Dabei kam der Motorradfahrer jedoch zu Fall. Besonders dramatisch: Ihm entgegen kam aus Richtung Bromskirchen ein Mazdafahrer mit seiner Familie. Der Autofahrer hatte keine Chance mehr, auszuweichen, oder zu bremsen. Er überrollte den auf der Straße gestürzten Motorradfahrer und kam einige Meter weiter zum Stehen.

Der Motorradfahrer erlitt bei diesem schweren Unfall schwerste Verletzungen. Einige Zeit versorgten die Rettungskräfte den jungen Hallenberger, bis er schließlich mit „Christoph Gießen“, der auf einem angrenzenden Feldweg gelandet war, in die Marburger Uniklinik geflogen wurde.

Das Motorrad wurde bei dem Unfall total beschädigt – die Polizei gab den Schaden an der Maschine mit rund 5000 Euro an. Der Golf, der vor dem Unfall nach rechts in die Seitenstraße abbiegen wollte und direkt vor dem Motorrad fuhr, wurde am hinteren Kotflügel und der Felge leicht beschädigt, die Polizei spricht hier von etwa 500 Euro. Der Golf wurde von einem 20-jährigen Bromskirchener gefahren. Das erste Fahrzeug, was auf die Seitenstraße abbiegen wollte, wurde nicht in den Unfall verwickelt.

Der Mazda des 41-jährigen Mannes aus Langen bei Darmstadt, der dem Motorradfahrer in der Folge nicht mehr ausweichen konnte, wurde ebenfalls schwer beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Die Polizei schätzte den Schaden hier auf rund 5000 Euro.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die B 236 im Bereich der Unfallstelle komplett gesperrt. Zahlreiche Verkehrsteilnehmer, die im Stau zum Anhalten gezwungen waren, verfolgten den Einsatz und die Arbeiten der Rettungskräfte von ihren Autos und Motorrädern aus, störten den Einsatzablauf aber nicht. Nach etwa zweieinhalb Stunden war der Einsatz vor Ort abgeschlossen.

In der Uniklinik Marburg und bei den Polizeibeamten im benachbarten Hochsauerlandkreis fing die Arbeit da erst richtig an.

Publiziert in Retter

LICHTENFELS/FRANKENBERG. Zu einer vermeintlichen Kollision dreier Verkehrsteilnehmer kam es am Samstagnachmittag zwischen Sachsenberg und Schreufa - die Wehren aus Frankenberg und Lichtenfels rückten zur Unfallstelle aus.

Gegen 15.50 Uhr, befuhren ein 39-jähriger Mann aus Lichtenfels mit seinem Fahrrad und ein 29-jähriger Mann aus Berlin mit seinem grauen Skoda Superb die Landesstraße 3076 von Sachsenberg in Richtung Schreufa. Der Berliner scherte zum Überholmanöver aus; dabei kam ihm allerdings der 41-jährige Fahrer eines schwarzen 3er BMWs entgegen. Um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern, wich der Fahrer im BMW nach rechts aus und landete im Straßengraben.

Unter dem Alarmkürzel "HKLEMM 1 Y" rückten die Wehren Sachsenberg, Rhadern und Frankenberg (Eder) zur Einsatzstelle aus. Vor Ort wurde schnell klar, dass ein Eingreifen durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr unnötig war. Der Fahrer des im Landkreis Marburg-Biedenkopf zugelassenen BMW wurde lediglich in seinem Fahrzeug eingesperrt, da die Tür durch den Wall des Grabens blockierte; ins Freie gelangte der Mann aus Biedenkopf durch ein Seitenfenster. Die Unfallbeteiligten wurden medizinisch vor Ort durch den anwesenden Rettungsdienst versorgt, der Unfallhergang durch die Polizei Frankenberg aufgenommen. Trotz eines Ausweichmanövers wurde ein Verkehrsteilnehmer leicht verletzt, es entstand Sachschaden von 1000 Euro.  (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr

RÖMERSHAUSEN. Zwischen Römershausen und Monhausen liegt ein Auto in der Wiese auf dem Dach. Der Frontbereich ist völlig deformiert, überall ist Motoröl hingespritzt. An die gesamte Fahrzeugkarosserie, in die Wiese, in die angrenzende Böschung, an die Sträucher.

Der Aufprall auf den Baum war derart heftig, dass Teile des Fahrzeuges regelrecht „geplatzt“ sind. Zuvor, so erklärt mir ein Polizeibeamter vor Ort, sei der Wagen mit zwei Männern etwa gegen 22.05 Uhr aus Richtung Römershausen gekommen und über die L 3073 in Richtung Mohnhausen gefahren. „Er ist dann nach rechts auf den Grünstreifen geraten und hat vermutlich zu stark gegengesteuert“, erklärt mir der Polizeibeamte und zeigt auf die entsprechende Fahrspur. „Da sieht man noch die Spuren“, erklärt er mir. Der Wagen sei dann auf die Gegenfahrbahn geraten und gegen einen Straßenbaum geprallt, bevor er in die Böschung geraten sei, sich überschlagen habe und in der Wiese auf dem Dach zum Liegen gekommen sei.

So fanden die DRK Rettungskräfte aus Frankenberg die Einsatzstelle vor. Sie waren als erstes eingetroffen. Wenige Minuten vor Joachim Gatzke. Er ist der Gemeindebrandinspektor der Gemeinde Haina (Kloster). Er war der Einsatzleiter bei diesem schweren Unfall und berichtet mir seine ersten Eindrücke: „Ich kam nur wenige Minuten nach dem Rettungsdienst an und einer der Verletzten, der Beifahrer (17) aus Gemünden, lag zu dieser Zeit bereits neben dem Wagen“. Der Fahrer (19)  aus Gemünden aber, so erklärt mir der erfahrene Feuerwehrmann weiter, habe noch kopfüber in seinem Gurt gehangen und sei im Bereich des Lenkrades auch eingeklemmt gewesen. Mit einer Patientenschonenden Rettung haben die Feuerwehrkameraden, die sowohl aus der Gemeinde Haina (Kloster) und Ortsteilwehren, als auch aus Löhlbach und Gemünden zur Einsatzstelle angerückt waren, den Fahrer mittels Spineboard, einem speziellen Rettungsbrett, aus dem Unfallwrack befreit. Um dies optimal lösen zu können, haben sie mit Rettungsschere und Spreizer die Beifahrertür des Peugeots entfernt.

Doch die ehrenamtlichen Wehrleute haben noch mehr gemacht: Das auslaufende Öl wurde abgestreut, die Unfallstelle wurde großzügig ausgeleuchtet, die Straße wurde gesperrt und der Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt. Außerdem wurde eine Wiese ausgeleuchtet: Wenige Minuten später kreist „Christoph Gießen“ über der Einsatzstelle. "Ossi" und "Ingo" zwei sehr erfahrene Piloten landen den Hubschrauber vom Typ Dauphin in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle. Währenddessen liegt der verletzte Fahrer bereits fertig versorgt auf dem Spineboard und wird nach kurzer Übergabezeit zum Hubschrauber gebracht. Für die Art der Verletzungen, die der Fahrer bei dem Unfall erlitten hat, ist der Hubschrauber zum schonenden und schnellen Transport bestens geeignet.

Die Polizeibeamten sichern Spuren und Beweise vor Ort, klären die Personalien der beiden Verunglückten ab. Und sie kümmern sich um Menschen, die in Sorge und Not um ihre Lieben an die Einsatzstelle gekommen waren.

Nachdem Christoph Gießen mit dem Fahrer gestartet ist und der Beifahrer mit dem Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus ist, beginnt die Feuerwehr damit, die Beleuchtung langsam zurückbauen und fängt bereits die Aufräumarbeiten an. Joachim Gatzke hat nun noch einmal Zeit, kurz mit mir zu reden und erklärt mir: „Leider gibt es auch einen verletzten Feuerwehrmann“. Der Kamerad sei an der unwegsamen Einsatzstelle zu Fall gekommen, und habe sich das Handgelenk, oder den Unterarm gebrochen. Da wird noch einmal deutlich, was die Einsatzkräfte eigentlich Tag für Tag für das Allgemeinwohl leisten. Klar kann man überall zu Fall kommen – aber in dieses unwegsame Gelände der Böschung wäre unter normalen Umständen nachts niemand gegangen. Gleichzeitig können Joachim Gatzke und seine Kameraden sich freuen, dass ihr Kamerad nicht sehr schwer verletzt wurde und auch die beiden Fahrzeuginsassen offensichtlich großes Glück hatten. Der Anblick des kleinen Peugeot lässt Schlimmeres vermuten. Langsam gehen die Lichter aus, die Arbeit der Einsatzkräfte ist beendet. Die Feuerwehren besetzen ihre Einsatzfahrzeuge und fahren in die Standorte zurück. Die Rettungswagen und der Hubschrauber sind mit ihren Patienten in die Krankenhäuser unterwegs, der Abschleppdienst hat den Wagen geborgen und fährt zum Autofriedhof. Die Polizeibeamten fahren in die Wache, Bericht schreiben, Spuren und Beweise dokumentieren. Der durch den Unfall zerstörte Zaun wurde so gut es ging wieder hergerichtet, die Straße von dem aufgewühlten Erdreich, einigen Ästen und Dreck bereinigt. Nach etwa zwei Stunden erinnert fast nichts mehr an den schweren Unfall, der dort heute geschehen ist. Auch über den verletzten Feuerwehrmann wird in der Öffentlichkeit wahrscheinlich schon in der kommenden Woche nicht mehr gesprochen. Weil sie alle ihre Arbeit zwar hochprofessionell, ruhig und routiniert erledigt haben – aber stets ohne viel Aufsehen.

Gute Besserung allen Verletzten und einmal mehr "Hut ab" für die tollen Leistungen aller Einsatzkräfte vor Ort.

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GEISMAR. Auf der Bundesstraße 253 zwischen Frankenberg und Geismar liegen Trümmerteile. Trümmerteile von drei Fahrzeugen, die dort so heftig und aus bislang noch unklarer Ursache kollidiert sind, dass die Straße in diesem Teilstück, kurz vor der Abfalldeponie, einem wahren Trümmerfeld gleicht. Ein roter Linienbus steht in Fahrtrichtung Frankenberg am rechten Fahrbahnrand, halb im Graben. Die von den vor Ort eingesetzten Polizeibeamten markierten Bremsspuren zeugen davon, dass der 54-jährige Battenberger, der diesen Bus fuhr, noch versucht hatte, das Schlimmste zu verhindern.

Der Bus ist im Frontbereich schwer beschädigt, Abdeckteile und Teile der Stoßstange liegen quer über die Fahrbahn verteilt. Auch ein herausgerissener Reifen mit Federbein einer Vorderachse liegt auf dem Asphalt. Direkt vor dem Bus. Er gehört zu jenem silbernen VW, in dem eine 49-jährige Frau aus Braunschweig ums Leben kam. Diese Frau, so ergeben es die Ermittlungen der Polizei vor Ort, hat den Wagen gefahren. Sie war mit zwei Mitfahrern in Richtung Geismar unterwegs und war plötzlich, ohne erkennbaren Grund, nach links in den Gegenverkehr – den Linienbus geraten. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der silberne VW zurück geschleudert, blieb schließlich auf der Fahrerseite liegen. Dabei schlug er in einem schwarzen Dacia ein. Der liegt ebenfalls auf der Seite, in einer angrenzenden Böschung am rechten Fahrbahnrand. Dieser Wagen wurde von einem 52-jährigen Mann aus Fuldatal gesteuert. Dieser Fahrer wird ebenso, wie die beiden Mitfahrer im silbernen VW schwer verletzt. Die Besatzungen von vier Rettungswagen, einem Krankentransportwagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und dem Intensivtransporthubschrauber „Christoph Gießen“ kümmern sich vor Ort um die Verletzten. Neben den Insassen der beiden Pkw wird auch ein 20-jähriger Fahrgast im Bus verletzt. Glücklicherweise erlitt er nur leichte Verletzungen. Der Fahrer des Linienbusses bleibt zumindest körperlich unverletzt.

Etwas weiter unterhalb des Trümmerfeldes stehen Feuerwehrleute. Die Kameraden der Frankenberger und Battenberger Feuerwehr waren zu dem schweren Einsatz gerufen worden, um eingeklemmte Menschen aus ihren deformierten Fahrzeugen heraus zu schneiden. Einsatzleiter Stefan Stroß von der Frankenberger Wehr war mit seinen Kameraden parallel bei zwei Einsätzen gefordert: Einige der Kräfte wurden von einem Scheunenbrand im benachbarten Birkenbringhausen abgezogen, um bei dem folgenschweren Unfall zu helfen. Da man davon ausgehen musste, dass zwei Menschen eingeklemmt sind und da ein Bus am Unfall beteiligt war, forderte Stefan Stroß ein Hilfeleistungslöschfahrzeug aus Battenberg zusätzlich an: Zum einen, um einen zweiten Satz Rettungsschere und Spreizer zur Verfügung haben, zum anderen wegen der dort vorhandenen hydraulischen Rettungswinde am Fahrzeug. Die Feuerwehrkameraden mussten letztlich nicht mehr zur Menschenrettung einschreiten. Passanten und der Rettungsdienst hatten alle Beteiligten aus ihren Fahrzeugen retten können. Die verstorbene Frau wurde eingeklemmt – vor Ort war aber leider sofort klar, dass man ihr nicht mehr helfen können würde. Die Frau wurde nach der Spurensicherung der Polizei und des Gutachters aus ihrem Fahrzeug geborgen. Auch diese schwere Aufgabe übernahmen die ehrenamtlichen Feuerwehrleute. Außerdem hatten sie den Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt, auslaufende Betriebsmittel abgestreut und die Unfallstelle abgesichert. Später haben die Mitarbeiter von Hessen Mobil die Bundesstraße im Bereich der Unfallstelle gesperrt und eine Umleitung über die alte Geismarer Straße eingerichtet. Bis 21.00 Uhr dauerten die Arbeiten der Polizei vor Ort. Im Anschluss mussten die Hinterbliebenen über die schrecklichen Folgen dieses Unfalles informiert werden. Die Polizei gibt den Sachschaden, der bei dem Unfall außerdem entstanden ist, mit rund 36.000 Euro an.

Publiziert in Feuerwehr
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