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Mittwoch, 10 Juli 2019 23:55

Vom Unfallwrack ins Feuerwehrauto

ESLOHE. Ich treffe Robin Feldmann. Wir kennen uns schon länger und treffen uns nicht zum ersten Mal. Diesmal aber hat unser Treffen einen ganz besonderen Hintergrund. Eigentlich ist es ein Wunder, dass Robin noch lebt. Heute genau vor sechs Jahren hatte er einen schweren Unfall. Damals war ich an der Einsatzstelle als Berichterstatter und Fotograf tätig.

Sein Auto war an einem Baum in mehrere Teile gerissen worden. Trotz mehrjähriger beruflicher Tätigkeit beim Rettungsdienst und jahrzehntelanger Einsatzfotografie in der Freizeit war ein solches Bild auch für mich Neuland. Nie zuvor hatte ich so etwas gesehen.

Bis zur Unkenntlichkeit war sein schwarzer Kleinwagen deformiert worden, der Motorblock lag mehrere Meter weiter. Mitten auf der Straße. Bei meinem Eintreffen lag Robin bereits im Rettungswagen. In aller Regel sehe ich die Beteiligten eines Unfalles bei meiner Tätigkeit für unser 112-Magazin nicht. Wir beginnen unsere Arbeit erst, wenn die Verletzten aus dem Auto befreit wurden und im Rettungswagen liegen. Nach dem Abtransport ins Krankenhaus habe ich in aller Regel keine Verbindung mehr mit den Opfern eines Verkehrsunfalls. Bei Robin war das anders. Denn wenige Wochen nach dem schweren Unfall schrieb mir ein junger Mann: „Guten Abend, ich hätte mal eine Frage...“. Das war Robin. Jener damals 22 Jahre alte Mann, der mit seinem Wagen zwischen Kückelheim und Eslohe gegen einen Baum geprallt war. Er wollte die Fotos von seinem Unfall haben, hatte im Netz zu „seinem“ Unfall recherchiert und war dabei auf das 112-Magazin gestoßen.

Sechs Jahre später trifft er sich mit mir, um mir diesen Teil seines Lebens zu erzählen und mir geduldig und nett auf meine Fragen dazu zu antworten. Er gibt mir die Chance, aus einer anderen Sichtweise über einen Unfall zu berichten. Er hat den Mut, mit mir über all das zu reden. Wie das war an diesem Morgen, seinem „zweiten Geburtstag“.

„Es war ein ganz normaler Morgen“, erzählt mir der sympathische junge Mann. Er wollte zur Arbeit fahren. Robin hatte Zimmermann gelernt, etwas Handwerkliches. Gegen kurz vor sechs Uhr fuhr er auch an diesem Donnerstag von seinem Wohnort Kückelheim in Richtung Eslohe. „Irgendwas hat am Radio nicht funktioniert und ich wollte es einstellen“, erinnert er sich. Das nächste, was Robin merkte, war ein gewaltiger Einschlag. Der massive Straßenbaum hatte seinen Golf wie eine Sardinendose aufgerollt und den Motor herausgerissen. „Es roch verbrannt und es war neblig von den Airbags“, erinnert sich Robin im Gespräch mit mir. „Danach war ich kurz weg und wurde wieder wach, als sich von rechts ein Auto näherte“. Ein Mann stieg aus und lief auf Robin zu, das Handy in der Hand. Der Ersthelfer telefonierte zu dieser Zeit bereits mit der Leitstelle. „Ich wollte den Sitz zurück fahren“, berichtet Robin. Doch das schaffte er nicht mehr. Robin war eingeklemmt worden, die Fahrerkabine war komplett zerstört. Der junge Mann konnte weder den Sitz zurück fahren, noch das Unfallwrack verlassen. Der Ersthelfer beruhigte Robin: „Junge, warte. Die Feuerwehr kommt jetzt. Die holen Dich raus“, hatte er ihm gesagt. Robin hatte einen Wunsch: „Ruf bitte meine Mutter an“, bat er den Ersthelfer. Erst wollte Robin das selbst machen, vom Unfallfahrzeug aus. Doch auch das ging nicht mehr. Der Ersthelfer rief dann auch Robins Mutter an.

Inzwischen waren bereits erste Rettungskräfte der Rettungswache Eslohe vor Ort und haben noch vor Eintreffen der Feuerwehr mit den Maßnahmen begonnen. Nur Minuten später trafen auch die freiwilligen Feuerwehrleute aus Eslohe ein. „Einer war immer bei mir. Der hat hinter mir gesessen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst haben sehr ruhig mit mir gesprochen und alle Schritte angesagt“, ist Robin beeindruckt. „Ich habe mich zu jeder Zeit sicher gefühlt“.

Inzwischen sind auch seine Mutter und sein Bruder an der Einsatzstelle eingetroffen. „Mama war als Erstes da. Die war natürlich geschockt“, weiß Robin heute noch. Kurze Zeit später war auch Thomas vor Ort, sein Bruder.

Nach einer guten halben Stunde war Robin aus seinem Unfallwrack befreit worden und lag im Rettungswagen. Dort erfolgte dann die detaillierte Untersuchung. „Inzwischen hatte ich Medikamente bekommen und war etwas abgeschirmt“, erzählt er mir. Trotzdem bekommt er weiterhin mit, was um ihn herum geschieht. „Die hatten einen Rettungshubschrauber für mich angefordert. Es war aber so bewölkt und neblig und es war nicht klar, ob überhaupt ein Hubschrauber kommen kann“, erinnert sich Robin. „Ich habe mir auch Gedanken gemacht, wo der überhaupt landen kann, wenn er durchkommt“, erzählt Robin weiter. Während er sich diese Gedanken macht, hört er das Rotorengeräusch des Hubschraubers – Die Piloten der ADAC Luftrettung aus Münster haben es geschafft. Trotz Bewölkung und Nebel sind sie zur Unfallstelle durchgekommen, um Robin in ein Krankenhaus zu fliegen. „Das Tragen zum Hubschrauber habe ich etwas mitbekommen. Während des Fluges bin ich aber immer wieder eingeschlafen. Ich hatte ja Medikamente bekommen“, erklärt er mir. „Das ging auch bis in den Schockraum so. Da wurde dann nach der Untersuchung eine Schnittwunde an der rechten Hand versorgt“, erzählt er. „Mehr habe ich nicht gehabt“. Robin lächelt. Und dann berichtet er weiter: „Ich bin schon am nächsten Tag von der Intensivstation nach Hause entlassen worden“. Bereits vom Unfalltag an hatte Robin sich sehr für die Arbeit der Rettungskräfte an diesem Tag und die Auswirkungen des Unfalls interessiert. „Ich habe nachmittags schon gegoogelt und Eure Fotos gefunden“, lacht er.

Dann endet unser Gespräch. Jetzt muss noch ein Foto gemacht werden. Dazu zieht Robin sich um. Er zieht Feuerwehrkleidung an, nimmt seinen Helm und stellt sich vor dem Rüstwagen des Esloher Löschzuges zum Foto auf. Vor dem Wagen, der damals die notwendige Ausrüstung dabei hatte, um Robin aus dem völlig zerstörten Wrack zu befreien.

Logisch für den jungen Mann, dass er sich persönlich bei seinen Rettern bedanken wollte. „Dann bin ich zu einem Dienstabend der Feuerwehr gegangen und habe erst mal was in die Kasse getan“, lacht er. „Und dann hab ich mir den Dienstabend angeschaut und bin direkt hier hängen geblieben“. Heute ist Robin selbst Feuerwehrmann. Rückt aus, wenn andere Menschen in Not geraten sind, um ihnen zu helfen. Hilft den Kameraden, die ihn damals aus dem Auto gerettet haben. „Ich habe den Rettungsdienst als Erstes gefragt, ob der überhaupt noch lebt“, erinnert sich ein Feuerwehrkamerad von Robin, der unser Gespräch zufällig mitbekommt.

Nicht nur als Feuerwehrmann ist Robin seit seinem Unfall aktiv. Auch in der First-Responder-Gruppe engagiert er sich, kommt also auch bei „normalen“ medizinischen Notfällen zum Einsatz, um Menschen schnelle Hilfe zu bringen und die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken.

Was denkt Robin eigentlich heute, wenn er an der Unfallstelle vorbei kommt? „Ah! Mein Baum“, wir lachen herzlich.

Dann nimmt Robin mich in seinem Auto mit. Einem Golf 6, wie damals. Er fährt mit mir in Richtung Kückelheim und zeigt mir noch einmal „seinen Baum“. „Hier. Der wars“, sagt er mir. Dann ist es kurz still und wir fahren am Baum vorbei. „Das ist für mich kein Problem. Ich fahre wieder ganz normal Auto“, versichert mir Robin. Als Zimmermann arbeitet er übrigens nicht mehr. Auch beruflich hilft er nun kranken und verletzten Menschen. Robin ist kurz vor dem Abschluss seiner Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. „Das ist echt geil!“, freut er sich.

Dann stoppt er sein Auto, damit ich aussteigen kann. Er verabschiedet mich mit einem Lächeln und einem Handschlag. „Bis zum nächsten Einsatz“, sagt er zu mir. Ich fahre zurück nach Hause. Voller Anerkennung für so viel Mut, so offen mit mir über diesen schweren Unfall zu reden, mir zu gestatten diesen höchstpersönlichen Lebensabschnitt mit Text und Fotos öffentlich zu machen, so geduldig und freundlich meine Fragen zu beantworten. Und nicht zuletzt darüber, nun selbst als Feuerwehrmann, First-Responder, oder Krankenpfleger für in Not geratene Menschen einzustehen. Rund um die Uhr.

Publiziert in HSK Feuerwehr

SACHSENHAUSEN/OBER-WERBE. Ein kurioser  Verkehrsunfall mit Sachschaden ereignete sich am Freitagvormittag gegen 11.40 Uhr auf der Kreisstraße 20, zwischen Sachsenhausen und Ober-Werbe.

Nach Angaben der Unfallbeteiligten befuhr gegen 11.40 Uhr, ein 53-jähriger Mann aus der Gemeinde Vöhl mit seinem Golf-Plus die K 20 von Ober-Werbe kommend in Richtung Sachsenhausen. Zeitgleich kam ihm ein 27-Jähriger in seinem schwarzen Golf entgegen.

Als die Fahrzeuge etwa 40 Meter voneinander entfernt waren, geriet der Vöhler mit seinem Fahrzeug nach links auf die Gegenfahrbahn. Um eine Kollision mit dem Golf Plus zu vermeiden, zog auch der Frankenauer seinen schwarzen Golf nach links und wich dem Vöhler aus. Diesen Gedanken übernahm auch der 53-Jährige und lenkte sein Fahrzeug erneut auf seine Fahrspur, wo es zum Frontalzusammenstoß kam.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Achsschäden und ausgelöste Airbags lassen keinen Zweifel zu: Die Pkws haben nur noch Schrottwert. Beide Fahrer blieben unverletzt. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

ARFELD. Zu einem spektakulären Verkehrsunfall wurden am späten Samstagabend gegen 23.34 Uhr die Feuerwehren aus Arfeld und Bad Berleburg, sowie der Notarzt und der DRK Rettungsdienst aus Bad Berleburg und die Polizei alarmiert.

Auf der Stedenhofstraße, so stand es in der Alarmmeldung, sei es zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person gekommen. Als die ersten Einsatzkräfte nach wenigen Minuten eintrafen, konnten sie glücklicherweise schnell Entwarnung geben. Es war niemand mehr im Fahrzeug eingeklemmt. Die verletzte Fahrerin konnte ohne schweres Werkzeug schnell befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden.

Die Frau war mit ihrem VW Tiguan von einem Parkplatz in der Stedenhofstraße kommend unterwegs und bisher ohne erkennbaren Grund geradeaus gefahren, statt der Straße zu folgen. Dabei durchfuhr sie zunächst ein Gartenbeet und blieb dann vor einem Baum stehen, gegen den sie frontal prallte.

Nach der Erstversorgung vor Ort wurde sie in ein Krankenhaus gefahren. Die Feuerwehren klemmten die Batterie am Fahrzeug ab und leuchteten die Einsatzstelle aus. Die Frau wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Publiziert in SI Feuerwehr

VASBECK/MASSENHAUSEN. Einen weiteren Verkehrsunfall am heutigen Montagmorgen in der Vasbecker Gemarkung meldet die Polizeistation Korbach - der Fahrer kam mit einem "blauen Auge" davon.

Laut Polizeiprotokoll befuhr ein 23-jähriger Mann mit seinem Renault Clio die Landesstraße 3078 von Massenhausen in Fahrtrichtung Vasbeck. Ausgangs einer Linkskurve verlor der Bad Arolser die Kontrolle über seinen Wagen, durchfuhr einen Flutgraben, überschlug sich und kam auf der Straße zum Stehen.

Um 7.25 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Vasbeck alarmiert um auslaufende Betriebsstoffe abzustreuen und aufzunehmen. Nach Absprache mit der Funkstreife sollte die Unfallstelle abgesichert werden. Die Einsatzleitung hatte Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer übernommen.

Auf etwa 1500 Euro schätzt die Polizei den wirtschaftlichen Totalschaden an dem Clio, der abgeschleppt werden musste.


Etwa zur gleichen Zeit kam nördlich von Vasbeck eine Frau mit ihrem Mazda von der Straße ab.

Link: Alleinunfall an Landesgrenze - Mazda kommt von Fahrbahn ab (24.06.2019)

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Publiziert in Feuerwehr

BAD WILDUNGEN. Ein Strafverfahren gegen einen 86-jährigen Mann aus Bad Wildungen musste die Polizei am Dienstag einleiten - der Senior war beratungsresistent und entfernte sich vom Unfallort.

Zugetragen hatte sich die Unfallflucht am 11. Juni gegen 12.20 Uhr in der Brunnenstraße, nachdem der ältere Herr mit seinem VW einen anderen, geparkten Pkw angefahren hatte. Eine Passantin bemerkte den Unfall und bat den Herrn, sich den Schaden anzuschauen. Dies tat der Volkswagenfahrer auch, setzte sich aber anschließend in seinen Pkw und fuhr davon. 

Die herbeigeholte Streife nahm den Unfall auf und ließ sich von der Zeugin das Kennzeichen durchgeben. Nach Abgleich der Halteradresse traf die Streifenwagenbesatzung den 86-Jährigen an der Wohnadresse an und überprüfte das Fahrzeug auf Unfallspuren - diese ließen sich eindeutig zuordnen.

An dem Fahrzeug der geschädigten Frau entstand ein Sachschaden von 800 Euro.  (112-magazin)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 12 Juni 2019 21:39

Schwerer Unfall auf der B 236

WINTERBERG. Zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person wurden heute um kurz vor 15.00 Uhr die Feuerwehr Winterberg, der Rettungsdienst und ein Notarzt des Hochsauerlandkreises, sowie die Polizei auf die B 236 kurz vor dem Winterberger Herrlohtunnel am Abzweig zum Waltenberg alarmiert.

Als Ersthelfer war bereits ein Krankentransportwagen der Feuerwehr Paderborn vor Ort. In drei Pkw wurden insgesamt drei Menschen verletzt. Eine Frau musste von der Feuerwehr befreit werden.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, war eine Frau mit ihrem schwarzen Polo vom Herrlohtunnel kommen in Richtung Winterberg unterwegs. „Die Dame wollte nach links auf den Waltenberg einbiegen und ihre Ampel zeigte auch grün“, erklärte ein Polizeibeamter. Die Frau sei jedoch wartepflichtig gewesen, da die Ampel für den Gegenverkehr ebenfalls grün zeige und man erst abbiegen könne, wenn der Gegenverkehr abgefahren sei, hieß es weiter.

Zunächst hatte die Frau auch angehalten, um einen silbernen Toyota, der aus Richtung Neuastenberg kam, durchfahren zu lassen. „Dann ist sie aber – warum auch immer – doch los gefahren“, erklärt der Polizeibeamte weiter. Im Kreuzungsbereich kam es dann zum Zusammenstoß. Der Aufprall war dabei so heftig, dass der Toyota in einem angrenzenden Graben landete und der Polo der Unfallverursacherin wieder zurückgeschleudert wurde und dabei gegen einen dritten Wagen prallte, einen schwarzen Skoda. Zudem drehte der Polo sich um 180 Grad.

Weil der Rettungsdienst bei der Verursacherin Verletzungen der Wirbelsäule nicht ausschließen konnte, wurde die Feuerwehr zur schonenden Rettung eingesetzt.

Unter der Einsatzleitung von Löschzugführer Tim Braun trennten die Kameraden mit der Rettungsschere das Dach des Polos ab, während die Patientin von den Rettungskräften betreut wurde. Mehrere Rettungsassistenten, die sich sowohl im Löschzug engagieren, als auch bei der Rettungswache in Winterberg arbeiten, konnten ihre Kollegen so exzellent unterstützen. Nachdem es der Zustand der Patientin erlaubte, wurde sie dann ganz schonend auf die Vakuummatratze des Rettungsdienstes gelagert. Dabei handelt es sich um eine mit Styroporkügelchen gefüllte Kunststoffmatratze, die sich genau an die Konturen des Körpers anpasst, wenn ein Verletzter darin liegt. Anschließend wir die Luft aus der Matratze abgesaugt, bis ein Vakuum entsteht und die Kügelchen so aneinander gesaugt werden und praktisch eine feste Form bilden. Daher der Name „Vakuummatratze“. Diese Matratze kommt bei Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen, aber auch nach Anlage eines Beckengurtes bei Verdacht auf Beckenbrüche, oder bei Verdacht auf Frakturen der Beine zum Einsatz.

Anders als bei der Crashrettung von lebensbedrohlich verletzten Patienten spielt hier die Zeit nur eine untergeordnete Rolle. Die Patientin hier war nicht zeitkritisch. Die hier durchgeführte „Patienten orientierte Rettung“ dient in erster Linie einer Stabilisierung der Wirbelsäule. „Immobilisation“ heißt das im Fachjargon. Das ist deshalb wichtig, weil durch die Wirbelsäule die Nerven verlaufen, die ursprünglich dem Gehirn entspringen und von der Wirbelsäule aus in alle Körperregionen abzweigen. Werden diese Nerven gequetscht, gedrückt oder verletzt, kann dies dazu führen, dass die entsprechenden Körperfunktionen nicht mehr funktionieren, ein Patient zum Beispiel eine Querschnittlähmung erleidet. Um nach einem Unfall mit Wirbelsäulenbeteiligung solche Folgeschäden zu verhindern, oder gering zu halten, kommt der Immobilisation eine große Bedeutung zu.

Aber nicht nur bei dieser für die Patientin optimalen Rettung unterstützte die Feuerwehr den Einsatz. Sie machte noch mehr: „Wir mussten auslaufende Kraftstoffe abstreuen und den Brandschutz sicherstellen“, erklärte Tim Braun vor Ort. Insgesamt waren 24 Kameraden des Löschzuges Winterberg vor Ort.

In den beiden anderen Fahrzeugen, die am Unfall beteiligt waren, wurden zwei Menschen jeweils leicht verletzt.

Um sich für die Unfallaufnahmen und die Beweissicherung ein genaues Bild zu verschaffen, arbeitete die Polizei vor Ort mit Sprühfarbe: Zum einen wurden die Fahrzeuge dabei mit Nummern markiert. „01 steht für das Verursacherfahrzeug, 02 und 03 für Geschädigte oder Beteiligte – je nachdem“, erklärt ein Polizeibeamter. Weiterhin markierten die Beamten auf der Straße sie genauen Standorte der jeweiligen Unfallfahrzeuge und sprühten auch an definierten Messpunkten Markierungen auf die Straße. Mit Hilfe dieser Markierungen konnten die Fachleute im Anschluss mittels des so genannten Monobildverfahrens die Unfallstelle für ihre Beweissicherung genau einteilen.

Schließlich wurden alle drei Fahrzeuge abgeschleppt. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die B 236 zwischen dem Waltenberg und dem Herrlohtunnel über eine Stunde in beiden Richtungen voll gesperrt werden.

Publiziert in HSK Feuerwehr

LICHTENFELS. Einer Verkehrsunfallflucht gehen die Beamten der Polizeistation Korbach derzeit nach - gesucht wird nach einem silbergrauen Audi und dem Fahrzeugführer.

Wie Zeugen gegenüber der Polizei mitteilten, ereignete sich am Samstag (25. Mai) ein Alleinunfall in der Ortslage von Rhadern. Der Fahrer eines silbergrauen Audis A3 befuhr gegen 15 Uhr die Lichtenfelser Straße in Richtung Dalwigksthal. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Audi nach links von der Fahrbahn ab, schoss eine Böschungshang hinauf und kam auf einer Wiese zum Stehen. Danach setze der Fahrer seinen Wagen zurück auf die Straße, überfuhr einen Leitpfosten und brauste mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Dawigksthal davon.

Zurück blieb ein Plastikteil der Frontschürze, welches einwandfrei einem Audi A3 zugeordnet werden kann und ein umgefahrener Leitpfosten. Wer Hinweise zum Fahrzeug oder zum Unfallflüchtigen geben kann, wird gebeten sich mit der Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 in Verbindung zu setzen.

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Publiziert in Polizei

ALLENDORF-BATTENFELD. Aufsehen erregte am Mittwochabend ein Verkehrsunfall in Battenfeld, bei dem drei Personen leicht verletzt wurden. Es entstand Sachschaden von insgesamt 7500 Euro.

Laut Polizeiprotokoll ereignete sich am 22. Mai ein Verkehrsunfall in der Ortslage von Battenfeld. Gegen 18.50 Uhr befuhr eine 46-jährige Frau aus Battenberg mit ihrem Ford die Edertalstraße in Richtung Battenberg, um nach links in die Ringstraße abzubiegen. Dabei übersah sie die Fahrerin eines entgegenkommenden Volkswagens, sie zog ihr Fahrzeug nach links, um den Abbiegevorgang einzuleiten und stieß mit dem Ford der 23-Jährigen zusammen.

Sowohl die Fahrerin des Ford, als auch ihr 31-jähriger Beifahrer wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Ebenso erlitt die Fahrerin des Ford leichte Verletzungen. Den Sachschaden am Ford schätzt die Polizei auf 5000 Euro, der Schaden am VW beläuft sich auf 2500 Euro.  (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

AUE. Bei einem Motorradunfall auf der L 553 zwischen Berghausen und Aue ist am Samstagvormittag eine 56-jährige Bikerin aus den Niederlanden schwer verletzt worden.

Die Frau war nach Angaben der Polizei in einer Motorradgruppe an dritter oder vierter Stelle unterwegs. Aus Richtung Berghausen kommend kam sie in der berüchtigten „Grünewaldkurve“ kurz nach dem Gasthof vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei prallte die Frau mit ihrem Motorrad gegen eine Felswand am Straßenrand. Anschließend stürzte die Frau zurück auf die Fahrbahn. Noch unklar aber möglich ist dabei laut Polizei, dass das Motorrad anschließend auf Kopf und Brustkorb der Frau stürzte. An der Unfallstelle lag das Krad entgegengesetzt der Fahrtrichtung.

Nach der Versorgung durch den DRK Rettungsdienst aus Erndtebrück und das Team des Notarzteinsatzfahrzeuges der DRK Rettungswache Bad Berleburg wurde die Frau mit schweren Verletzungen in eine Siegener Klinik gefahren. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die L 553 im Bereich der Unfallstelle komplett gesperrt. Das Motorrad erlitt einen Totalschaden und musste abgeschleppt werden.

Publiziert in SI Retter

ROSENTHAL. Zwei gleichaltrige Verkehrsteilnehmer kollidierten am Freitagvormittag mit ihren Fahrzeugen auf der Landesstraße bei Rosenthal - das beteiligte Motorrad und der Pkw hatten nach dem Unfall nur noch Schrottwert. Ein Fahrer wurde schwer verletzt, der andere trug leichte Verletzungen davon. 

Wie die Polizei in Frankenberg mitteilte, befuhr ein 68-Jähriger mit seiner Moto Guzzi gegen 10.45 Uhr die Landesstraße 3078  von Langendorf in Richtung Rosenthal. Im Kurvenbereich schätzte der aus Elmshorn (Schleswig Holstein) stammende Mann den Streckenverlauf faslch ein und geriet in einer Rechtskurve mit überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenspur. Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden Volkswagen.

Während der Golf-Fahrer (Wohratal) mit leichten Verletzungen davon kam, musste der Elmshorner nach der notärztlichen Erstversorgung, mit schweren Verletzungen, mittels RTW, in ein Krankenhaus transportiert werden. Insgesamt entstand ein Gesamtssachschaden von 8000 Euro.  (112-magazin)

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Publiziert in Polizei
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