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ASEL. Erstmals ist im Landkreis nach einem Waldbrand ein Hubschrauber zum Einsatz gekommen, um den trockenen Waldboden aus der Luft großflächig zu wässern. Zahlreiche Schaulustige verfolgten vor allem das Befüllen einer speziellen Vorrichtung, mit der die Helikopterbesatzung das Wasser im Edersee aufnahm.

Der Waldbrand an einem Steilhang oberhalb der Kläranlage von Asel war am Mittwochmittag aus bislang noch ungeklärter Ursache ausgebrochen. Ein Waldarbeiter entdeckte gegen 14 Uhr Rauch und verständigte die Rettungsleitstelle, von wo aus die Feuerwehren aus Asel, Vöhl, Basdorf und Herzhausen alarmiert wurden. Wenig später trafen insgesamt 28 Einsatzkräfte an der Brandstelle ein. Sie mussten zunächst unter äußerst schwierigen Bedingungen eine Wasserversorgung den Steilhang hinauf aufbauen. Das Wasser förderten sie über eine Pumpe von einem Hydranten aus, der an der Kläranlage steht. Von der oberen Seite des brennenden Waldhangs her brachten die Basdorfer Kameraden weiteres Löschwasser - ein Landwirt hatte nach dem Alarm sofort ein Güllefass bereitgestellt, das mit mehreren tausend Litern Wasser befüllt war.

Nach etwa einer Stunde war der Brand gelöscht. Um den extrem trockenen Waldboden großflächig zu wässern und somit ein Wiederaufflammen nachhaltig zu verhindern, forderte die Polizei einen Helikopter der hessischen Polizeihubschrauberstaffel aus Egelsbach an. Die Maschine vom Typ EC 145 lässt sich mit einem sogenannten Bambi Bucket ausstatten, das unter der Maschine hängt und als mobiler Wassertank dient. Die Besatzung flog zum nahegelegenen Edersee und befüllte im Schwebeflug den orangefarbenen Behälter. Über der Brandtelle ließen die fliegenden Polizisten das Wasser dann per Knopfdruck in die Tiefe fallen. Nach etwa zehn Anflügen war der Boden nach Ansicht der Feuerwehr ausreichend bewässert - die Maschine kehrte nach Südhessen zurück.

Weiter Warnung vor akuter Waldbrandgefahr
Die Feuerwehr warnt wegen der andauernden Trockenheit weiterhin vor einer weiterhin akuten Waldbrandgefahr. Man solle keinesfalls im Wald rauchen oder gar ein offenes Feuer entzünden, verdeutlichte am Mittwoch der stellvertretende Vöhler Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk an der Einsatzstelle. Auch sei es brandgefährlich, Flaschen im Wald zurückzulassen - bei entsprechender Sonneneinstrahlung würden sie mitunter wie ein Brennglas wirken. In den vergangenen Jahren war es am Edersee immer wieder zu Waldbränden gekommen, die glücklicherweise keine größeren Gebiete erfassten. Insbesondere an den Steilhängen rund um den Stausee fordern die Löscharbeiten den freiwilligen Einsatzkräften stets Höchstleistungen ab - viele Stellen seien nur schwer oder gar nicht zu erreichen. "Wenn es dort brennt, ist ein Hubschrauber die einzige Möglichkeit zum Löschen", sagte Gemeindebrandinspektor Berthold Schreiber.

Einen wie am Mittwoch erstmals nach einem Ernstfall im Kreis praktizierten Einsatz hatte die Volkmarser Feuerwehr vor vier Jahren im Zusammenspiel mit der Bundespolizei geübt. Damals waren eine größere Maschine vom Typ Eurocopter EC 155 und ein größerer Bambi Bucket verwendet worden.

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Publiziert in Feuerwehr

KASSEL. Ein übler Scherz hat bei der documenta in Kassel für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Nachdem zwei Behälter mit zunächst unbekannten Flüssigkeiten gefunden worden waren, ließ die Polizei sogar Experten des LKA per Helikopter einfliegen.

Zwei Mitarbeiter der documenta 13 in Kassel fanden am Dienstag gegen 17.30 Uhr zwei reagenzglasähnliche Glasampullen mit einer durchsichtigen Flüssigkeit, die in dem Gebäude des alten Zollamtes am Hauptbahnhof lagen. In diesem Gebäude werden derzeit im Rahmen der Kunstschau Skulpturen ausgestellt.

Experten per Helikopter eingeflogen
Da die hinzu gerufene Feuerwehr die Substanz nicht bestimmen konnte, ging die Polizei zunächst von einer möglichen Gefahrenlage aus. Die Ermittler räumten das Gebäude und sperrten es weiträumig ab. Gleichzeitig forderten die Beamten Experten vom Landeskriminalamt in Wiesbaden Spezialisten an, die mit einem Hubschrauber eingeflogen wurden.

Nach dem Eintreffen der Experten gaben diese nach einer Analyse gegen 20.45 Uhr Entwarnung: Beim Inhalt der beiden Reagenzgläsern handelte es sich um handelsübliches Speiseöl. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Spurensicherung und Zeugenbefragungen laufen. Auf den oder die Verursacher kommt nicht nur ein Strafverfahren zu, vielmehr werden sie auch die gesamten Kosten des Polizeieinsatzes zu tragen haben.

Publiziert in KS Polizei

MEDEBACH. Drei junge Leute aus Korbach sind bei einem schweren Verkehrsunfall am Schlossberg bei Küstelberg schwer verletzt worden. Die 20 Jahre alte Autofahrerin stand laut Polizei möglicherweise unter Alkoholeinfluss, eine Blutentnahme wurde angeordnet.

Der schwere Unfall ereignete sich am frühen Freitagmorgen um 5 Uhr auf der Landstraße 740 zwischen Küstelberg und Medebach. Eine 20-jährige Autofahrerin aus Korbach verlor aus bislang ungeklärter Ursache in Fahrtrichtung Medebach auf abschüssiger Strecke ausgangs einer Linkskurve die Kontrolle über ihren blauen Peugeot. Der Wagen driftete quer über die Fahrbahn und prallte in die linke Böschung. Daraufhin überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf dem Dach liegen.

Die Fahrerin und ihre zwei Mitfahrer, eine 19-jährige Frau und ein 20-jähriger Mann, beide ebenfalls aus Korbach, erlitten schwere Verletzungen und kamen mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. Das Trio war laut Polizeisprecher Stefan Trelle nach dem Besuch einer Winterberger Diskothek auf dem Heimweg. Am entstand Totalschaden.

Bei der 20-jährigen Fahrerin bestand der Verdacht auf Alkoholkonsum, weshalb ihr eine Blutprobe entnommen wurde. Weil es bislang lediglich einen Verdacht gebe, sei der Führerschein der jungen Frau bislang nicht sichergestellt worden. "Das Ergebnis der Blutprobe kann schließlich auch negativ ausfallen", sagte der Polizeisprecher gegenüber 112-magazin.de.

Am Freitagmorgen setzte das Verkehrskommissariat zur erweiterten Unfallaufnahme einen Polizeihubschrauber ein, der aus der Luft Bilder von der Unfallstelle machte.

Publiziert in KS Retter
Freitag, 08 Juni 2012 11:28

Diskounfall: Drei Korbacher schwer verletzt

MEDEBACH/KORBACH. Drei junge Leute aus Korbach sind bei einem schweren Verkehrsunfall am Schlossberg zwischen Medebach und Küstelberg schwer verletzt worden. Die 20 Jahre alte Autofahrerin stand laut Polizei möglicherweise unter Alkoholeinfluss, eine Blutentnahme wurde angeordnet.

Der schwere Unfall ereignete sich am frühen Freitagmorgen um 5 Uhr auf der Landstraße 740 zwischen Küstelberg und Medebach. Eine 20-jährige Autofahrerin aus Korbach verlor aus bislang ungeklärter Ursache in Fahrtrichtung Medebach auf abschüssiger Strecke ausgangs einer Linkskurve die Kontrolle über ihren blauen Peugeot. Der Wagen driftete quer über die Fahrbahn und prallte in die linke Böschung. Daraufhin überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf dem Dach liegen.

Die Fahrerin und ihre zwei Mitfahrer, eine 19-jährige Frau und ein 20-jähriger Mann, beide ebenfalls aus Korbach, erlitten schwere Verletzungen und kamen mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. Das Trio war laut Polizeisprecher Stefan Trelle nach einem Besuch in einer Winterberger Diskothek auf dem Heimweg. Am entstand Totalschaden.

Bei der 20-jährigen Fahrerin bestand der Verdacht auf Alkoholkonsum, weshalb ihr eine Blutprobe entnommen wurde. Weil es bislang lediglich einen Verdacht gebe, sei der Führerschein der jungen Frau bislang nicht sichergestellt worden. "Das Ergebnis der Blutprobe kann schließlich auch negativ ausfallen", sagte der Polizeisprecher gegenüber 112-magazin.de.

Am Freitagmorgen setzte das Verkehrskommissariat zur erweiterten Unfallaufnahme einen Polizeihubschrauber ein, der aus der Luft Bilder von der Unfallstelle machte.

Publiziert in Retter
Mittwoch, 16 Mai 2012 08:31

Gewalttäter aus der Forensik ausgebrochen

HAINA. Ein von der Polizei als gefährlich eingestufter und per Gerichtsbeschluss in der Forensik untergebrachter 39-jähriger Straftäter ist in der Nacht zu Mittwoch aus der Psychiatrieklinik in Haina ausgebrochen. Von ihm fehlt jede Spur.

Über die Umstände, wie der Mann in der Nacht zu Mittwoch gegen 0.30 Uhr ausbrechen konnte, machte Polizeisprecher Dirk Virnich bislang keine Angaben. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei handelt es sich um einen 39-jährigen Italiener. "Der Ausgebrochene muss als gefährlich eingeschätzt werden", sagte Virnich. Der Entwichene war aufgrund seiner Gewalttätigkeit gerichtlich eingewiesen und seit vier Jahren in der Forensik in Haina im Maßregelvollzug untergebracht.

Großfahndung auch mit Hubschrauber erfolglos
Nach dem Ausbruch leitete die Polizei eine Großfahndung ein, an der neben Kräften aus Frankenberg, Korbach, Fritzlar und Kassel in der Nacht auch die Besatzung eines Polizeihubschraubers beteiligt war. Bis zum frühen Nachmittag fehlt von dem Mann allerdings jede Spur.

Der Mann ist Südländer, 1,72 Meter groß und von untersetzter Figur, er hat ein rundliches Gesicht und braune Augen. Auf dem rechten Oberarm ist die Zahl "12" eintätowiert. Der Gesuchte ist vermutlich mit einem blauen Trainingsanzug mit roten Applikationen der Marke Adidas bekleidet.

Autofahrer werden auch Stunden nach dem Ausbruch weiterhin gebeten, im Großraum Haina/Frankenberg keine Anhalter mitzunehmen. Außerdem bitten die Fahnder um Hinweise auf den Mann. Die zuständige Polizeistation in Frankenberg ist unter der Telefonnummer 06451/7203-0 zu erreichen.


Polizeihubschrauber waren Ende März und Anfang April auch in Korbach und Frankenberg im Einsatz:
Vermisstensuche endet tragisch: 62-Jähriger tot (27.03.2012, mit Fotos)
Polizei findet Vermissten: Lebensgefährliche Verletzungen (05.04.2012)

Publiziert in Polizei

BUSCHHÜTTEN. Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurden am frühen Donnerstagmorgen gegen 5.20 Uhr zahlreiche Feuerwehr-Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Kreuztal sowie des Rettungsdienstes in die Mühlenbergstraße in den Kreuztaler Ortsteil Buschhütten gerufen.

Als die Kräfte wenige Minuten später an der Unfallstelle eintrafen, stand ein verunfallter Pkw an der Böschung zum Ufer des Ferndorfbaches. Schnell stellte sich heraus, dass niemand eingeklemmt, geschweige denn überhaupt noch an der Unfallstelle war.

Die Feuerwehr sicherte zunächst den verunglückten Wagen gegen weiteres Wegrutschen in die Ferndorf und suchte das umliegende Gebiet weiträumig nach möglichen verletzten Personen ab, allerings ohne Erfolg. Die Polizei forderte einen Hubschrauber an, der aus der Luft mit Hilfe einer Wärmebildkamera nach den möglichen Unfallbeteiligten suchen sollte. Der Wagen wurde geborgen, die Brandschützer fingen auslaufende Betriebsstoffe auf.

Hubschrauberbesatzung findet alkoholisierten Verletzten im Wald
Im Verlauf der Suche aus der Luft entdeckte die Besatzung des Polizeihubschraubers einen 22 Jahre alten Mann in einem Waldstück in der Nähe der Unfallstelle. Der junge Mann, der alkoholisiert und leicht verletzt war, räumte ein, am Steuer des Wagens gesessen zu haben. Polizisten brachten ihn zur Dienststelle, eine Blutentnahme wurde angeordnet und der Führerschein eingezogen.

Publiziert in SI Feuerwehr
Dienstag, 17 April 2012 14:45

Zeugen nach tödlichem Unfall gesucht

MARSBERG. Nach dem tödlichen Verkehrsunfall vom vergangenen Samstag sucht die Polizei weitere Zeugen. Ein 17-jähriger Kleinkraftradfahrer hatte den halbseitig beschrankten Bahnübergang im Bereich "Lange Ricke" überquert und war von einem Zug erfasst worden. Die Ursache für den tödlichen Zusammenstoß ist bislang unklar.

Das Verkehrskommissariat Brilon bittet daher weitere Zeugen, insbesondere die Insassen eines schwarzen Kleinwagens, der als erstes Fahrzeug in Fahrtrichtung Obermarsberg vor der Schranke wartete, sich unter Telefonnummer 02961/90200 zu melden.

Nach dem Unglück war unter anderem die Marsberger Feuerwehr im Einsatz, um den Fahrgästen aus dem Zug zu helfen. Der Personenzug war einige hundert Meter hinter dem Bahnübergang zum Stehen gekommen. Von dort führte lediglich die steile Böschung des Bahndamms zur nächsten Straße. Feuerwehrleute ermöglichten einen sicheren Abstieg über Steckleiterteilte. Zwei Rollstuhlfahrer, die im Zug gesessen hatten, wurden mit der Drehleiter der Feuerwehr zur Straße befördert.


112-magazin.de berichtete ausführlich über den Einsatz:
17-Jähriger von Zug erfasst und getötet (14.04.2012, mit Fotos)

Publiziert in KS Polizei
Samstag, 14 April 2012 22:45

17-Jähriger von Zug erfasst und getötet

MARSBERG. Ein 17-jähriger Mopedfahrer ist beim Überqueren eines Bahnübergangs von einem Personenzug erfasst und tödlich verletzt worden. Die Feuerwehr musste die Fahrgäste über Leitern aus dem Zug befreien.

Der 17-jährige Marsberger überquerte am Samstag gegen 15 Uhr einen beschrankten Bahnübergang im Bereich "Lange Ricke" mit seinem Kleinkraftrad. Auf dem Bahnübergang kam es zur Kollision zwischen dem Kradfahrer und einem aus Marsberg in Richtung Hagen fahrenden Personenzug. Der Marsberger Rettungsdienst forderte einen Rettungshubschrauber an, als dieser eintraf, war der junge Mann bereits an seinen schweren Verletzungen verstorben. Der Personenzug war nach der Kollison etwa 600 Meter hinter dem Bahnübergang zum Stehen gekommen. Da die Fahrgäste den Zug nicht selber verlassen konnten, wurde die Marsberger Feuerwehr alarmiert.

Die 26 Einsatzkräfte der Feuerwehr bauten mithilfe einer Steckleiter und mehreren Sicherungsleinen einen sicheren Weg von dem etwa sechs Meter hohen Bahndamm auf eine angrenzende Straße. Über einer Rettungsplattform verließen die 40 Fahrgäste zunächst den Zug und stiegen auf den Bahndamm und von dort aus gesichert zur Straße hinunter. Zwei Rollstuhlfahrer aus dem Zug wurden über die Drehleiter vom Bahndamm auf die Straße befördert. Dort stand wenig später ein Bus als Schienenersatzverkehr in Richtung Hagen bereit. Weder die Fahrgäste noch der Zugführer wurden bei dem Unglück verletzt. Nach etwa zwei Stunden rückte die Feuerwehr wieder ab.

Warum es an dem beschrankten Bahnübergang zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Polizei und Bundespolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Die für Gleisanlagen zuständige Bundespolizei machte unter anderem Luftaufnahmen aus einem Helikopter, um einen genaueren Überblick der Unfallstelle zu bekommen.


Link:
Feuerwehr Marsberg

Publiziert in KS Retter

FRANKENBERG. Der in Frankenberg vermisste Mann ist aufgefunden worden. Die Polizei holt ihn schwer verletzte aus seinem total beschädigten PKW.

Seit den frühen Morgenstunden suchte die Frankenberger Polizei den 25-jährigen Mann aus dem Raum Gütersloh. Die Handyortung ergab lau Polizeisprecher Volker König, dass er sich im Raum Frankenberg aufhalten musste. Mit allen verfügbaren Kräften, auch von benachbarten Dienststellen, suchte die Polizei systematisch nach dem Vermissten. Auch ein Polizeihubschrauber wurde bei der Suche eingesetzt. Dennoch gelang es zunächst nicht, den Mann zu finden.

Um 10 Uhr schließlich erfolgte der entscheidende Hinweis: Eine Spaziergängerin bemerkte im dichten Unterholz nahe der Alten Geismarer Straße ein verunfalltes Fahrzeug und meldete dies sofort der Polizei. Auf einem parallel zur Alten Geismarer Straße führenden Feldweg war der silbergraue VW Vento von der Fahrbahn abgekommen und in einen dichten Kiefern- und Fichtenhain gefahren. Total beschädigt blieb der PKW zwischen den Bäumen hängen. Der junge Mann wurde schwer verletzt in seinem Auto eingeklemmt.

Er musste von der Feuerwehr aus Frankenberg aus dem Autowrack befreit werden. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde er mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Frankenberg eingeliefert. Wann und unter welchen Umständen dieser Unfall erfolgte, bedarf noch weiterer Ermittlungen. Bislang steht fest, dass den jungen Mann gravierende private Probleme plagten. Er war zudem alkoholisiert und ohne Führerschein unterwegs. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 3000 Euro.

In der vergangenen Woche war in Korbach auch von einem Hubschrauber aus nach einem vermissten 62-Jährigen gesucht worden. Der Mann wurde später aber nur noch tot aufgefunden.


Über die Suche in der vergangenen Woche berichtete 112-magazin.de ebenfalls:
Vermisstensuche endet tragisch: 62-Jähriger tot (27.03.2012, mit Fotos)

Publiziert in Polizei

BROMSKIRCHEN/WIEMERINGHAUSEN. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 480 ist ein 20 Jahre alter Mann aus Bromskirchen lebensgefährlich verletzt worden. Der junge Mann, der frontal mit einem Sattelzug zusammengestoßen war, wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 25 in eine Klinik nach Siegen geflogen.

Der 20-Jährige aus Bromskirchen war auf der B 480 aus Richtung Niedersfeld kommend in Richtung Olsberg unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er gegen 8.20 Uhr auf die Fahrspur des Gegenverkehrs und prallte dort frontal mit einem entgegenkommenden Sattelzug eines 50-jährigen aus Rüthen zusammen. Der Sattelzug knickte nach dem Zusammenstoß ein und kam nach links von der Straße ab. Der Lastwagen durchfuhr die abfallende Böschung, überfuhr den Ruhrtalradweg und kam kurz vor dem Wiemeringhauser Sportplatz zum Stehen. Dabei wurde ein Verkaufsstand am Rande des Rasens zerstört.

Der Autofahrer wurde in seinem Audi A3 eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Laut Feuerwehrsprecher Edgar Schmidt benötigten die Brandschützer rund 45 Minuten, um den 20-Jährigen zu befreien. Er hatte lebensgefährliche Verletzungen erlitten und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Siegen geflogen. Der Lkw-Fahrer wurde schwer verletzt und kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Die Maßnahmen der Polizei an der Unfallstelle dauerten auch am Montagmittag noch an. Die Bundesstraße 480 bleibt laut Polizeisprecher Stefan Trelle auch weiterhin voll gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet. Zur Unterstützung bei der Unfallaufnahme wurde ein Polizeihubschrauber angefordert, um Bilder von der Unfallstelle aus der Luft zu machen. Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden 100.000 Euro.

Neben Rettungsdienst, Notarzt, Rettungshubschrauber und Polizei waren die Feuerwehren aus Assinghausen, Wiemeringhausen, Niedersfeld und Olsberg mit insgesamt 66 Kräften im Einsatz.

Publiziert in KS Retter
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