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BERNDORF. Einen Koffer mit einer größeren Menge Bargeld hat ein bislang unbekannter Mann am Donnerstagnachmittag in Berndorf bei einem Überfall auf eine Frau erbeutet. Die Großfahndung der Polizei nach dem zu Fuß flüchtigen Täter blieb bis zum Abend erfolglos. Auch ein Hubschrauber war zeitweise an der Suche nach dem Räuber beteiligt.

Eine ungarische Mitarbeiterin einer Firma, die für ein großes Fleisch- und Wurstwarenunternehmen in Berndorf tätig ist, stieg gegen 16.45 Uhr auf dem Firmenparkplatz in der Korbacher Straße aus einem Auto. Sie trug laut Polizeisprecher Volker König einen schwarzen Aktenkoffer bei sich, in dem sich eine größere Menge Bargeld befand.

Noch auf dem Parkplatz wurde sie in ungarischer Sprache von einem Mann angesprochen und zur Herausgabe des Koffers aufgefordert. Als sie dieser Aufforderung nicht nachkam, riss der unbekannte Mann ihr den Koffer aus der Hand und flüchtete zu Fuß. Die Frau zog sich dabei eine leichte Verletzung an der Hand zu. Eine Mitarbeiterin des benachbarten Bistros rief sofort die Polizei.

Jogginghose, Kapuzenoberteil, Sonnenbrille
Der Räuber flüchtete durch ein Wohngebiet und weiter in die Feldgemarkung in westlicher Richtung. Der Unbekannte ist etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß, sehr schlank und hat dunkelblonde Haare. Sein äußeres Erscheinungsbild wird als osteuropäisch beschrieben. Er trug eine dunkelblaue Jogginghose und ein schwarzes Kapuzenoberteil sowie eine schwarze Sonnenbrille. Bei dem Raubüberfall nutzte der Täter keine Waffen.

Die großangelegte Fahndung von Schutz- und Kriminalpolizei über mehrere Stunden brachte keinen Erfolg. An der Fahndung war zweitweise auch ein Polizeihubschrauber aus Koblenz beteiligt, um die flüchtige Person aus der Luft zu finden. Nachdem der Hubschrauber der rheinland-pfälzischen Polizeifliegerstaffel "alle relevanten Bereiche erfolglos abgesucht" hatte, so König, habe die Maschine am Abend die Suche eingestellt.

Obwohl bis zum Abend eine Vielzahl von Spuren verfolgt und überprüft wurde, gab es zur Identität des Täters keine neuen Erkenntnisse. Die polizeiliche Fahndung werde auch in der Nacht fortgesetzt, sagte der Sprecher. Er machte über die Höhe der Beute keine Angaben. Die Polizei ist weiterhin auf der Suche nach Zeuge. Wer Angaben zum Täter oder seinem Aufenthaltsort machen kann, meldet sich bei der Kripo unter der Rufnummer 05631/971-0.

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Publiziert in Polizei

DIEMELSEE. Nachdem bis zu 3000 Liter Heizöl in einem landwirtschaftlichen Gebäude in Deisfeld ausgetreten waren und Teilmengen des Brennstoffs in den Bachlauf der Diemel gelangten, hat die Besatzung eines Polizeihubschraubers kein Öl auf dem Diemelsee entdeckt.

Polizeisprecher Volker König sprach nach dem Einsatz des Polizeihubschraubers vom Typ Eurocopter EC 145 am Samstagnachmittag von einem erfreulichen Ergebnis. "Der stundenlange Einsatz von Feuerwehren und THW scheint erfolgreich verlaufen zu sein", sagte König. Die freiwilligen Einsatzkräfte hätten insgesamt sechs Ölsperren auf der Diemel und im Einlauf des Diemelsees gelegt.

"Aus der Luft wurden auf dem Diemelsee keinerlei Spuren von Heizöl entdeckt. Offenbar ist es gelungen, das Öl auf der Diemel abzufangen. Auch die Kläranlage scheint nicht von Heizöl betroffen zu sein", sagte der Polizeisprecher. In der Maschine der hessischen Polizeifliegerstaffel saß auch Gerd Paulus von der Wasserschutzpolizei. Paulus, der zahlreiche Luftbilder zur Dokumentation aufnahm, war nahezug den gesamten Samstag am Diemelsee im Einsatz.

Motiv des Verursachers unklar
Zu den Motiven und dem Zustand des 84-jährigen Verursachers gibt es noch keine neuen Erkenntnisse. Der Rentner, der allein auf einem Hof in der Ortslage von Deisfeld lebt, hatte am Freitagabend offenbar selbst bis zu 3000 Liter Heizöl aus Tanks auslaufen lassen. Ein Anwohner hatte starken Ölgeruch bemerkt und Polizei und Feuerwehr verständigt. Polizisten fanden den Mann verletzt im Haus vor, er wurde nach notärztlicher Erstversorgung ins Krankenhaus eingeliefert.

Der Vorfall sorgte für einen Großeinsatz, an dem mehr als 100 Helfer von mehreren Feuerwehren und dem Korbacher THW beteiligt waren. Mitglieder des DRK-Betreuungszuges versorgten die Helfer. Kräfte der Johanniter Unfall Hilfe sicherten zudem den Einsatz ab, von dem sich unter anderem ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde ein Bild machte.


112-magazin.de berichtete bereits ausführlich und mit zahlreichen Bildern über den Einsatz:
Heizöl auf der Diemel: Weit über 100 Kräfte im Einsatz (23.08.2014, mit Fotos)

 

Publiziert in Feuerwehr

ASEL/WALDECK. Nicht nur in Waldbrandgebieten in Südeuropa oder Amerika werden Flammen aus der Luft bekämpft: Auch in Hessen sind Löscheinsätze von Helikoptern aus möglich. Die Fliegerstaffel der Polizei übt derzeit am Edersee das Aufnehmen und punktgenaue Abgeben von Löschwasser mit einem als Bambi-Bucket bezeichneten Spezialbehälter.

Vor allem an bewaldeten Steilhängen, wie sie rund um den Edersee zu finden sind, macht das Löschen aus der Luft durchaus Sinn: Die Flächen sind für die Feuerwehren mit Fahrzeugen schwer oder gar nicht zu erreichen, eine Wasserförderung über lange Wegstrecken dauert lange und ist damit wenig effektiv. Mit einem Hubschrauber jedoch lässt sich das Wasser aus dem See in Minutenschnelle aufnehmen und über der Brandstelle abwerfen. Innerhalb kurzer Zeit sind so mehrere tausend Liter Löschwasser an Ort und Stelle. Aus der Luft lässt sich das Ausmaß eines Feuers weitaus genauer beurteilen.

Die Piloten, Co-Piloten und Operator der hessischen Polizeifliegerstaffel übten den Einsatz dieser aus Amerika stammenden Löschtechnik am Mittwoch mehrere Stunden lang: Nachdem auf dem Flugplatz bei Waldeck der orangefarbene Bambi-Bucket montiert worden war, nahmen die fliegenden Polizisten Kurs auf Asel: An einem von der Wasserschutzpolizei markierten Bereich ging der Pilot mit dem Eurocopter EC 145 in einen Schwebeflug knapp über der Wasseroberfläche. Der Behälter tauchte dabei in den See ein und lief voll. Nach einigen Sekunden stieg die Maschine wieder und flog hinauf zum Wald oberhalb der Jugendherberge Hohe Fahrt. Auf einer als "Brandstelle" angenommenen Fläche ließen die Polizisten das Löschwasser dann per Knopfdruck zu Boden schießen.

Bei dem Training am Mittwoch übten die Polizisten der Fliegerstaffel den effizienten Einsatz dieser Löschtechnik und die dazu notwenige Kommunikation - innerhalb der Crew im Helikopter, aber auch mit Kontaktpersonen am Boden. Im Ernstfall können zum Beispiel Feuerwehrleute oder Mitarbeiter der Forstverwaltung den Hubschrauber einweisen. Die vielen Trainingsflüge der Beamten verfolgten von beiden Seeseiten aus mehrere Zuschauer. Auch für die Gäste der Ederseefähre zwischen Asel-Süd und Asel bot sich ein spannendes Bild: Nur wenige Meter vom Asel-Stein entfernt "stand" der Hubschrauber immer wieder über dem See.

Das Training der in Egelsbach stationierten Staffel wird am Donnerstag fortgesetzt. Etwa zwischen 9 und 14.30 Uhr ist die Maschine dabei immer wieder bei Asel zu sehen.


Weitere Bilder der Übung, aufgenommen von Helikopter-Fotografin Sarah Pfannkuch:
Waldbrandübung der Polizeifliegerstaffel (13.08.2014)

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Publiziert in Polizei

ASEL/ASEL-SÜD. Zwei Jahre nach einem Waldbrand bei Asel, bei dessen Bekämpfung erstmals auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, übt die hessische Polizeifliegerstaffel an diesem Mittwoch und Donnerstag am Edersee das Aufnehmen und Abwerfen von Löschwasser mit speziellen Behältern.

Die sogenannten Bambi Buckets sind vor allem von großen Waldbrandkatastrophen in Südeuropa, Amerika oder Australien bekannt. Die Faltsäcke, die unter Helikoptern angebracht werden, stehen auch der in Egelsbach stationierten Polizeifliegerstaffel Hessen zur Verfügung. Als am 15. August 2012 nach einem Waldbrand bei Asel der Boden am Steilhang auch nach Abschluss der eigentlichen Löscharbeiten durch die Feuerwehren noch stark aufgeheizt war, forderte die Korbacher Polizei die fliegenden Kollegen an. Zehn mal tauchte der Hubschrauber den orangefarbenen Sack in den See, nahm jeweils 1000 Liter Wasser auf und warf es über den Brandgebiet ab - mit Erfolg.

Im Schwebeflug über dem Edersee
Die in Hessen eher selten angewandte Technik, per Helikopter große Wassermengen in unwegsame Gebiete zu transportieren, soll nun bei einer zweitägigen Übung der Staffel trainiert werden. Nach Auskunft von Polizeisprecher Hans Hänel würden acht Polizisten mit einer Maschine an beiden Tagen in Zusammenarbeit mit Hessen-Forst den Umgang mit dem Bambi Bucket praxisnah üben. An einer Maschine vom Typ EC 145 (Eurocopter) wird der Wassersack am Boden montiert, bevor der Pilot zum See fliegt und im Schwebeflug den Behälter langsam eintauchen lässt. Mit einer Zuladung von rund 1000 Kilogramm steuert die Maschine dann auf das "brennende" Waldgebiet zu, wo die Crew den Sack per Fernbedienung öffnet und das Wasser zu Boden stürzt.

Die Übungsflüge sind an beiden Tagen in der Zeit von 9 bis 15 Uhr im Bereich Asel/Asel-Süd vorgesehen und lassen sich vom Ufer aus verfolgen.


Über den Einsatz vor zwei Jahren berichtete 112-magazin.de ausführlich:
Nach Brand: Polizeihubschrauber wässert Waldboden (15.08.2012, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Polizei

HERZHAUSEN. Ein 19 Jahre alter Mann aus Frankenberg ist am Samstagabend bei einem Badeunfall im See eines Campingplatzes bei Herzhausen ums Leben gekommen. Etwa 85 Einsatzkräfte suchten nach dem verunglückten Schwimmer, den Taucher nach etwa zwei Stunden nur noch tot aus dem Wasser bergen konnten. Die Polizei schließt nicht aus, dass den 19-Jährigen beim Schwimmen die Kräfte verließen.

Hinweise auf Alkoholkonsum liegen der Polizei nicht vor. Um die genaue Todesursache zu ermitteln, wird die Staatsanwaltschaft voraussichtlich eine Obduktion anordnen. Nach ersten Erkenntnissen wollte das spätere Opfer mit zwei weiteren Personen gegen 20 Uhr zu einer Badeplattform im See schwimmen. Plötzlich sei der junge Mann aus noch unbekannten Gründen untergegangen und nicht mehr aufgetaucht, wie die Polizei an der Einsatzstelle berichtete.

Die Begleiter schlugen Alarm, die Rettungsleitstelle alarmierte umgehend den Korbacher Notarzt, die Besatzung eines Rettungswagens, die Vöhler "Helfer vor Ort", die DLRG sowie Feuerwehren aus Herzhausen, Buchenberg und Schmittlotheim. Weil zunächst weder ein Boot noch Taucher vom Edersee zur Verfügung standen, forderte der Vöhler Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk über die Leitstelle die Taucher der Berufsfeuerwehr Kassel an, die die Bundespolizei mit einem Puma-Hubschrauber zum Badesee flog. Zusätzliche wurden Taucher vom Twistesee und das Diemelseer Feuerwehrboot aus Adorf angefordert.

Bei eintretender Dämmerung alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Korbach und Sachsenhausen, die mit Lichtmastwagen zum Badesee ausrückten und die Unglücksstelle vom Land aus ausleuchteten. Zu dieser Zeit war der Zugang zum Campingplatz und zu einem Teil der Liegewiese bereits weiträumig abgesperrt. Der Polizeihubschrauber, der die Taucher auf einer Wiese zwischen Kirchlotheim und dem Nationalparkzentrum abgesetzt hatte, unterstützte die Suche nach dem Vermissten zeitweise aus der Luft.

Taucher meldet Fund gegen 22.10 Uhr
Einer der eingesetzten Taucher meldete schließlich gegen 22.10 Uhr den Fund des vermissten Schwimmers etwa zehn Meter vom Steg entfernt in etwa vier Metern Tiefe. Der leblose 19-Jährige wurde zum Steg gebracht, wo der Notarzt nur noch den Tod feststellen konnte. Ein hinzu gerufener Pfarrer kümmerte sich als Notfallseelsorger um Begleiter und Angehörige des Toten. Ein offenbar alkoholisierter Mann aus dem Umfeld des Opfers beschimpfte mehrere Rettungskräfte an der Einsatzstelle und warf ihnen vor, nichts zur Rettung des jungen Mannes beigetragen zu haben.

Die Kripo nahm noch am Abend die Ermittlungen zur genauen Unglücksursache auf. Ein Polizeisprecher in Kassel sagte in der Nacht, man gehe derzeit von einem Schwächeanfall des 19-Jährigen als Ursache aus.

Gemeindebrandinspektor Schenk, der den Einsatz gemeinsam mit seinem Stellvertreter Marco Amert leitete, betonte, man habe mit vereinten Kräften von immerhin 85 Personen alles denkbar Mögliche getan, um den Mann zu retten - leider vergeblich. Die Zusammenarbeit zwischen den freiwilligen Feuerwehrleuten, den Berufsfeuerwehrkameraden aus Kassel, dem Rettungsdienst, der DLRG und der zur Betreuung angeforderten DRK-Schnelleinsatzgruppe sei sehr gut gewesen.

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Publiziert in Retter

HAINA (KLOSTER). Weiterhin fehlt von der 64-jährigen Helga Frommert jede Spur: Die seit Dienstag laufende Suche nach der vermissten Frau führte bislang nicht zum Erfolg.

Polizei, Rettungskräfte und Feuerwehrleute suchen - wie berichtet - seit Dienstagnachmittag nach der 64-Jährigen, die aus einer Wohngruppe in der Ortslage von Haina verschwunden ist. Die Diabetikerin ist auf Medikamente angewiesen und zeitweise orientierungslos.

Neben der Polizei waren am Dienstag starke Kräfte der umliegenden freiwilligen Feuerwehren, ein Rettungshubschrauber mit Wärmebildkamera und Suchhunde im Einsatz. Nachdem die Suche am Abend bei Einsetzen der Dunkelheit erfolglos abgebrochen werden musste, sind seit Mittwochmorgen Polizeikräfte unter anderem mit Spezialhunden – sogenannte Mantrailer - wieder im Einsatz.

Die 100 Kilogramm schwere Frau ist Diabetikerin und auf Medikamente angewiesen. Ob Suizidgefahr besteht, war bei der Suche am Abend noch unklar. Die 64-Jährige ist nach Informationen der Polizei bekleidet mit einer blauen Jeans und einem braunen T-Shirt, das ein Blumenmuster hat. Wer eine so beschriebene Frau sieht, wird gebeten, sofort die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/7203-0 oder per Notruf 110 zu verständigen.

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Publiziert in Polizei

HAINA (KLOSTER). Polizei und Feuerwehr haben am späten Dienstagnachmittag eine große Suchaktion nach einer Psychiatriepatientin von Vitos Haina gestartet. Die 64-Jährige ist Diabetikerin und dringend auf Medikamente angewiesen, zudem ist die Frau offenbar orientierungslos.

Die Patientin war nach Auskunft der Polizei am Dienstagmorgen neu in das Wohn- und Pflegeheim von Vitos Begleitende Psychiatrische Dienste (BPD) im Neubau oberhalb des Dorfgemeinschaftshauses aufgenommen worden und schon nach kurzer Zeit verschwunden. In dem Heim leben pflegebedürftige psychisch kranke Menschen.

Am Nachmittag startete die Polizei die Suche. Zahlreiche Beamte fuhren mit Fahrzeugen alle Wald- und Feldwege rund um Haina (Kloster) ab. Ein Polizeihubschrauber aus Koblenz kreiste über dem waldreichen Gebiet um Haina und suchte die Frau aus der Luft. Eine Rettungshundestaffel war ebenfalls im Einsatz.

Gegen 17.30 Uhr wurde auch die Feuerwehr verständigt. Die Wehren aus Haina, Löhlbach, Dodenhausen, Halgehausen und Römershausen kämmten unter Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Bernd Klinge (Haina) das Gelände ab.

Die Einsatzleitung von Polizei und Feuerwehr koordinierte die Suche vom Psychiatriegelände in der Ortsmitte aus. Der Leiter des Forstbetriebs Stiftungsforsten Kloster Haina, Manfred Albus, half mit seiner Ortskenntnis ebenfalls bei der Suche. Er nannte Hütten und Bereiche, in denen sich die 64-Jährige aufhalten könnte, und versorgte die Rettungskräfte mit einer detailierter Karte von Haina und Umgebung.

Von der vermissten Frau fehlte auch am Mittwochmorgen noch jede Spur. Die Suche sei am späten Abend auch wegen des Unwetters abgebrochen worden, solle aber am Morgen wieder aufgenommen werden. In welchem Umfang die Suchmaßnahmen stattfinden würden, war zunächst (Stand: 6.30 Uhr) nicht bekannt.

Polizei bittet um Hinweise
Die 100 Kilogramm schwere Frau ist Diabetikerin und auf Medikamente angewiesen. Ob Suizidgefahr besteht, war bei der Suche am Abend noch unklar. Die 64-Jährige ist nach Informationen der Polizei bekleidet mit einer blauen Jeans und einem braunen T-Shirt, das ein Blumenmuster hat. Wer eine so beschriebene Frau sieht, wird gebeten, sofort die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/7203-0 oder per Notruf 110 zu verständigen.

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Publiziert in Polizei

ELPE. Die beiden Piloten des Learjets, der am Montagnachmittag mit einem Eurofighter der Luftwaffe zusammenstieß und abstürzte, sind offenbar tot: "Es ist zu befürchten, dass die beiden Insassen des Learjets bei dem Absturz ums Leben kamen", sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zu Dienstag.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei querten um 14.39 Uhr zwei Eurofighter der Bundeswehr im Luftraum über der Stadt Olsberg die Route eines Learjets. Über dem Ortsteil Elpe, Knotenbereich der Kreisstraßen 16 und 46, kam es in einer Höhe von etwa 2500 Metern zur Kollision zwischen einem der Eurofighter und dem Learjet, der im Auftrag der Bundeswehr eine Flugzieldarstellung durchführte.

Hierbei wurde ein Triebwerk des Learjets abgerissen und prallte auf die K 16. Das Wrack des Learjets stürzte in einer Entfernung von etwa 90 Metern zu einem Wohnhaus in ein bewaldetes Hanggelände. Bei dem an der Kollision beteiligten Eurofighter wurde ein gefüllter Tank abgerissen. Der Tank wurde im Umfeld der Absturzstelle sichergestellt. Beide Eurofighter konnten laut Polizei ohne weitere Störungen auf dem Militärflugplatz in Nörvenich landen.

Leichenteile an der Absturzstelle entdeckt
Der abgestürzte Learjet einer privaten Firma aus Norddeutschland war nach dortiger Auskunft mit zwei 50 und 43 Jahre alten Piloten aus Schleswig-Holstein besetzt. An der Absturzstelle wurden Leichenteile entdeckt. Die Ermittler befürchten daher, dass die beiden Piloten bei dem Absturz ums Leben kamen. Weitere Personenschäden sind nach den bisherigen Erkenntnissen nicht eingetreten. Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nicht zu beziffern.

Erste Hinweise aus der Bevölkerung, dass sich ein Pilot per Schleudersitz und Fallschirm habe retten können, bestätigten sich nicht. Vielmehr handelte es sich um einen Bremsfallschirm des beteiligten Eurofighters, den dieser bei der Kollision verlor.

Die Suche nach den zwei Piloten und die Ermittlungen zur Absturzursache erfolgen durch die Polizei der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis mit Unterstützung von Kräften des Polizeipräsidiums Dortmund und des Landeskriminalamtes unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Arnsberg, sowie durch den SAR (Search and Rescue) Dienst für Luftnotfälle; die Maßnahmen dauerten am späten Abend noch an und die Suche sollte auch in den Nachtstunden fortgesetzt werden.

Neben zahlreichen Kräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren rund 150 Polizeikräfte zur Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen im Einsatz.

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) leitete vor Ort eigene Ermittlungen zur Ursache ein. Auch die Bundeswehr hatte Feldjäger für die Ermittlungen an der Absturzstelle und weitere Einsatzkräfte zur Bergung der Wrackteile der Militärmaschine entsandt.

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Publiziert in HSK Polizei

ELPE. Ein Flugzeug ist am Montag über Elpe im Hochsauerlandkreis mit einem Militärflugzeug zusammengestoßen und abgestürzt. Wie der WDR auf seiner Homepage berichtet, ist der Jet der Luftwaffe nach der Kollision zu seiner Basis bei Köln zurückgekehrt und dort sicher gelandet. Mindestens einer der Insassen des abgestürzten Learjets kam ums Leben.

Bei dem zivilen Flugzeug soll es sich nach Angaben des WDR um einen Learjet handeln, der wie das Kampfflugzeug an einer Übung der Bundeswehr beteiligt war. Das Flugzeug sei nach der Kollision über unbewohntem Gebiet abgestürzt.

Die Absturzstelle wurde weiträumig abgesperrt. Neben zahlreichen Polizisten am Boden waren auch mehrere Polizeihubschrauber der nordrhein-westfälischen Polizei aus Dortmund im Einsatz. Ins Absturzgebiet beordert wurden außerdem der Siegener Rettungshubschrauber Christoph 25 und ein Rettungshubschrauber der Bundeswehr.

Weitere Informationen folgen!

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Publiziert in Polizei

DORFITTER. Auch Stunden nach der Messerattacke auf einen 23 Jahre alten Asylbewerber aus Somalia sind zwei von der Polizei gesuchte Männer noch immer flüchtig. Auch von der Tatwaffe fehlt noch jede Spur. Das THW unterstützte die Polizei am Nachmittag bei der Suche nach dem Messer.

Die Messerattacke ereignete sich am Donnerstagmorgen gegen 8.20 Uhr. Die Hintergründe der Tat liegen nach wie vor im Dunkeln. Ein 44-Jähriger wurde wie berichtet noch am Tatort von der Polizei festgenommen. Bei ihm handelt es sich um einen Landsmann des schwer verletzten Opfers.

Der mit einem Messer attackierte 23-jährige Asylbewerber aus Somalia wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert. Durch eine Notoperation gelang es Ärzten, seinen Zustand zu stabilisieren.

Zwei Männer sind nach wie vor flüchtig. Ihre Identität steht noch nicht fest. Ob sie an der Tatausführung beteiligt waren, muss noch ermittelt werden. Der Polizeihubschrauber hat seine Suchmaßnahmen am Mittag beendet und ist zurück nach Koblenz geflogen. Die Fahndung dauert weiter an, wie Polizeisprecher Volker König berichtete.

Personenbeschreibung der Flüchtigen
Einer der flüchtigen Personen ist 1,60 bis 1,65 Meter groß, sehr schlank und etwa 30 Jahre alt. Er hat einen südländischen Teint und glatte, dunkle Haare. Nach einem Unfall ist er leicht gehbehindert. Der zweite Mann ist etwa 1,70 Meter groß und von kräftiger bis dicklicher Gestalt. Er soll etwa 25 Jahre alt sein. Dieser Afrikaner hat eine hellere Hautfarbe und glatte kurze schwarz-braune Haare. Die beiden Männer könnten zu Fuß unterwegs sein.

Metalldetektoren bei Suche nach Messer im Einsatz
Bei der - immer noch vergeblichen - Suche nach der Tatwaffe forderte die Kripo am frühen Nachmittag das Korbacher THW zur Unterstützung an: Die Helfer um Ortsverbandschef Hans-Joachim Kegel suchten in Zusammenarbeit mit Polizisten das Gelände um die Unterkunft herum nach dem Messer ab. Dabei setzte das THW zwei Metalldetektoren ein. Bei der rund zweieinhalbstündigen Suche fanden aber weder die drei THW-Kräfte noch die Polizeibeamten etwas.

Hintergründe weiter unklar
Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Die Vernehmungen gestalten sich König zufolge schwierig, da erst Dolmetscher hinzugezogen werden müssen. Die Korbacher Kriminalpolizei ist auf der Suche nach möglichen Zeugen oder Personen, die die beiden Flüchtigen gesehen haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05631/971-0 entgegen.

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Publiziert in Polizei
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