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Mittwoch, 07 September 2022 08:30

Kampfhund ohne Aufsicht, Besitzerin greift Beamte an

MARBURG. Für Ärger in der Regionalbahn, mit der Zugnummer 15033 in Richtung Gießen und einen Polizeieinsatz, sorgte am 5. September gegen 23.50 Uhr eine 33-jährige Frau aus Marburg mit ihrem frei laufenden Kampfhund.

Der Hund, der in der Liste der gefährlichen Hunderassen gelistet ist, lief ohne Maulkorb und Leine im Zug herum. Dadurch fühlten sich mehrere Reisende bedroht. Die 33-Jährige schlief während der Zugfahrt und bekam von der Aufregung gar nichts mit. Eine Zugbegleiterin verständigte daraufhin umgehend die Bundespolizeiinspektion Kassel. Im Bahnhof Gießen angekommen, erwartete bereits eine Streife des Bundespolizeireviers Gießen das Mensch-Hund-Gespann.

Frau schlägt Beamtin ins Gesicht

Für weitere Maßnahmen sollte die Frau die Streife zum Revier begleiten. Der Aufforderung, den Hund anzuleinen und ihm einen Maulkorb anzulegen, kam sie nicht nach. Außerdem beleidigte die 33-Jährige die eingesetzten Beamten. Ein Beamter schaffte es, den Hund anzuleinen und einen Maulkorb anzulegen. In der Wache angekommen, wehrte sich die Hundehalterin gegen die Maßnahmen der Bundespolizisten und schlug einer Beamtin mit der flachen Hand ins Gesicht. Glücklicherweise wurde die Bundespolizistin durch den Schlag nicht schwer verletzt und konnte ihren Dienst fortsetzen.

Alkohol im Spiel

Eine durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,91 Promille. Aufgrund des Allgemeinzustandes der Frau und der geäußerten Suizidabsichten wurde ein Rettungswagen angefordert. Daraufhin wurde entschieden, die Frau in eine entsprechende Einrichtung einzuweisen. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren u.a. wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte' eingeleitet. Wer weitere Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/816160 zu melden. (ots/r)

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Freitag, 02 September 2022 17:34

Vom Strandkorb in die Ausnüchterungszelle

MARBURG. Ein 35-Jähriger landete Freitagvormittag erst im Strandkorb und anschließend in der Ausnüchterungszelle.

Der polizeibekannte Mann hatte es sich in der Außengastronomie eines Geschäfts in der Gisselberger Straße in Marburg bequem gemacht und im Laufe seines Aufenthalts sexuelle Handlungen an sich selbst vorgenommen.

Nachdem der Alkoholtest gegen 10.30 Uhr stattliche 1,71 Promille anzeigte, blieb der Polizei nur noch die Ingewahrsamnahme zur Ausnüchterung und Verhinderung weiterer Straftaten. (ots/r)

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Donnerstag, 01 September 2022 14:19

Sommerfest im Polizeioldtimer-Museum in Marburg

MARBURG.  Am letzten Feriensonntag in Hessen bietet das 1. Deutsche Polizeioldtimer-Museum in Marburg mit seinem Sommerfest ein wirkliches Highlight und den krönenden Abschluss der hessischen Sommerferien.

Seit drei Jahren musste die Besucher aufgrund der Pandemie auf dieses Event verzichten. Nun hoffen die Museumsmacher auf großen Zuspruch, denn das Rahmenprogramm kann sich durchaus wieder sehen lassen. Am Sonntag, 4. September in der Zeit von 10 bis 18 Uhr ist wieder ein attraktives Programm vorgesehen. Die Museumsmacher wollen insbesondere den zahlreichen Kindern etwas Besonderes bieten. Zudem hat sich hoher Besuch angekündigt.

Die Beiwagenfahrt ein besonderes Erlebnis

In den Vorjahren strömten schon früh die ersten Gäste auf das Museumsgelände in Richtung des Marburger Stadtteils Cyriaxweimar. Zwischenzeitlich gibt es viele Besucher, die von diesem Fest so begeistert sind, dass sie jedes Jahr kommen. Insbesondere die angebotene Mitfahrt im Beiwagenmotorrad lockt die Kinder in Scharen an. Schon früh bildeten sich Schlangen an der Haltestelle. Immer wieder ein besonderes Erlebnis für die kleinen aber auch die größeren Besucher.

Erstmals Drohneneinsatz der Polizei

Zum ersten Mal stellt die Polizei Mittelhessen ihre Einsatzmöglichkeiten der dienstlichen Drohne vor. An praktischen Beispielen wird der Einsatz dieses inzwischen etablierten Hilfsmittels dargestellt.

Fahrradcodierung der Polizei

Erneut besteht die Möglichkeit für die Museumsbesucher ihr Rad von der Polizei codieren zu lassen. Dazu wird ein Eigentumsnachweis benötigt. Außerdem gilt, Batterieschlüssel von E-Bikes oder Pedelecs nicht zu vergessen. Carbon-Räder sind für die Codierung nicht geeignet.

Verkehrsprävention ist auch wieder Thema des Sommerfestes

Die Wirkung vom Genuss alkoholischer Getränke können die Besucher am neuen Fahrsimulator des Bundes gegen Alkohol und Drogen am Steuer (B.A.D.S.) ausprobieren. Dies sorgt immer wieder für Aha-Erlebnisse.

Aktion BOB und MAX ist auch wieder dabei

In die gleiche Richtung tendiert der Infostand der "Aktion BOB - gegen Alkohol am Steuer" vom Team des Regionalen Verkehrsdienstes in Cölbe. Die Aktion feiert übrigens den 15. Geburtstag. Dort war in den Vorjahren immer einiges los. Neben dem bekannten Rauschbrillentest können die Besucher dort an der sog. "T-Wall" ihr persönliches Reaktionsvermögen mit und ohne den Einsatz einer Rauschbrille testen. Zudem ist auch die Aktion MAX - für mehr Mobilität im Alter Thema am Stand des Verkehrsdienstes. Das Polizeiteam beantwortet hier alle Fragen zu dieser Verkehrspräventionsaktion für Seniorinnen & Senioren.

Abkühlung schafft der Wasserwerfer

Der Museums-Wasserwerfer vom Typ 9 sorgt sicherlich wieder für eine willkommene Abkühlung. Seine Besatzung zeigt, welche Wasserfontänen er aus den beiden Rohren werfen kann. Dass die Mannen aus dem Museum Profis sind, haben sie schon mehrfach in Filmeinsätzen bewiesen.

Über 100 Polizeioldies stehen zur Besichtigung bereit

Natürlich können an diesem Tag auch die inzwischen über 100 historischen Polizeioldtimerfahrzeuge in den drei Museumshallen und der Freifläche besichtigt werden.

Die Hundestaffel der Polizei und die Kradstaffel des PMC zeigen Sehenswertes!

Nachmittags platzt das Museum sicherlich wieder aus allen Nähten, denn die Hundestaffel der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf zeigt ihr Können. Wahrlich einer der Höhepunkte des Sommerfestes, den die Diensthundeführer/innen von der Polizei zeigen. So etwas sieht man wirklich nicht alle Tage, vorgesehen ist die Vorführung für etwa 13:30 Uhr.

Die Kradstaffel des PMC begeistert

Erstmals beim letzten Sommerfest im Jahr 2019 trat die neuformierte Kradstaffel des Polizei-Motorsport-Club Marburg (PMC) auf und begeisterte die zahlreichen Zuschauer mit ihren akrobatischen Übungen auf zwei Rädern. Diesmal wird es sicherlich nicht anders sein. Die spektakuläre Vorführung ist für 15.30 Uhr vorgesehen. Zudem gibt es einige historische Feuerwehrfahrzeuge zu bewundern.

Der Eintritt für Erwachsene beträgt 2 Euro, alle andere haben freien Eintritt! Für ausreichend Verpflegung sorgt das Team der Firma Traber.

Prominenter Besuch zum Sommerfest

Neben den heimischen Größen aus Politik, Wirtschaft und Polizei hat sich zudem hoher Besuch angekündigt, u. a. wird Ministerpräsident a. D. Volker Bouffier um 15 Uhr ins Museum kommen. Ab 13 Uhr schaut zudem schon der neue Staatssekretär im Innenministerium, Stefan Sauer, vorbei.

Das Museum befindet sich an der Kreisstraße 69 in Richtung des Marburger Stadtteils Cyriaxweimar. (ots/r)

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MARBURG. Ein nur mit Wanderschuhen und Rucksack bekleideter Mann löste bei einer Spaziergängerin, die mit ihrem minderjährigen Sohn und einem Hund unterwegs war, nur durch seinen Anblick und den gleichen Weg, den er einschlug, ein mulmiges Gefühl von Angst und Sorge aus. Zu einem Kontakt zwischen dem Mann und den Spaziergängern war es nicht gekommen, auch zu keiner sonstigen, auffälligen Verhaltensweise des nackten Mannes.

Die Polizei bittet ein Wandererpaar, welches mit der Spaziergängerin ins Gespräch kam, sich zu melden. Bei diesem Wanderpaar handelt es sich um eine geschätzt etwa 1,60 Meter große Frau mit glatten, rötlichen, schulterlangen Haare. Der wahrscheinlich älter als 60 Jahre alte Mann hatte nur einen Haarkranz, schien etwas zu schielen und war größer, vermutlich über 1,75 Meter, und sehr schlank. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, 21. August, zwischen 10 und halb elf im Wald zwischen Kirchhain und Burgholz. 

Auch von dem nackt durch den Wald laufenden Mann liegt eine Personenbeschreibung vor

  • über 170 groß und nicht größer als 180
  • schlank, nicht trainiert
  • blond-rötliche Haare als Haarkranz
  • helle Haut
  • Schnauzer bis zu den Mundwinkeln
  • Kein Schmuck, keine Tattoos, keine Piercings
  • braune Wanderschuhe
  • roter Rucksack mit grauen Schnüren an den Trägern sowie grünen Absätzen über den Schultern
  • mutmaßlich deutscher/europäischer Herkunft.

Wer kennt diesen Mann? Wer kann Hinweise geben, die zu seiner Identifizierung beitragen?

Selbstbefriedigung im Gebüsch

Der Polizei liegt eine Anzeige vor, nach der sich ein Mann am Mittwoch, 24. August, gegen 8.10 Uhr mit einer heruntergelassenen Hose im Gebüsch befand und sich selbst befriedigte. Die Polizei ermittelt wegen der exhibitionistischen Handlungen (§183 StGB), sucht weitere Zeugen oder Opfer und bittet um Hinweise, die zur Identifizierung des beschriebenen Mannes beitragen Der wohl sonnengebräunte Mann, vermutlich deutscher oder europäischer Herkunft, war etwa um die 1,80 Meter groß und zwischen 40 und 45 Jahre alt. Er wirkte muskulös, kräftig und trainiert, hatte eine Figur wie ein Kraftsportler oder Bodybuilder, kräftig aber nicht dick. Das kurze Haar war blond. Er trug ein dunkel blaues T-Shirt mit weißer Aufschrift und eine kurze Jeanshose. Der Vorfall hat sich auf dem Parkplatz der Alten Unibibliothek an der Wilhelm-Röpke-Straße ereignet. Der Mann stand am Gebüsch neben der Treppe zur Kurt-Schuhmacher-Brücke, über die er dann den Tatort auch verließ. Wer hat den Mann noch gesehen? Wer kann Hinweise geben, die zu seiner Identifizierung führen? Beide Fälle bearbeitet die Kripo Marburg unter der Rufnummer 06421/ 406 0.

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MARBURG. Ein bislang Unbekannter attackierte am vergangenen Sonntag einen 13-Jährigen im Bahnhof Kirchhain mit Tritten und Schlägen, teilweise sogar gegen den Kopf. Der Vorfall ereignete sich gestern Abend (12.6.), gegen 20 Uhr, während der Zugfahrt von Marburg nach Kirchhain. Schon vor der Abfahrt in der Universitätsstadt kam es zu Tritten durch den Unbekannten.

Im Zug schlug der Täter den Kopf des Jugendlichen sogar gegen eine Scheibe. Der 13-Jährige aus Stadtallendorf, der in Begleitung von Freunden unterwegs war, erlitt u. a. Prellungen im Gesicht und wurde nach Ankunft in Kirchhain durch eine RTW-Besatzung behandelt. Beamte der Polizei Stadtallendorf mussten wegen des Falles ausrücken und nahmen die Strafanzeige des Opfers auf.

Die weiteren Ermittlungen führt die Bundespolizeiinspektion Kassel. Wer Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizei unter der Telefonnummer 0561/81616-0 zu melden. (ots/r)

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MARBURG. Andrea Hannelore Lange (55) wird vermisst, nachdem Verwandte sie zuletzt am 30. April gesehen haben. Frau Lange wohnt zeitweise sowohl in Marburg als auch in Cuxhaven und benötigt dringend medizinische Hilfe.

Sie ist 171 Zentimeter groß, schlank und hat braune, etwa kinnlange Haare mit grauen Strähnen. Zur Bekleidung ist nichts bekannt. Auffällig ist ihr orangefarbenes Portmonee - dieses trägt die 55-Jährige vermutlich bei sich. Womöglich ist Frau Lange mit ihrem Auto unterwegs, es handelt sich dabei um einen roten Citroen C1 mit Cuxhavener Zulassung (CUX).

Die Polizei bittet Personen, die Frau Lange oder das genannte Fahrzeug sehen oder gesehen haben, sich sofort an die Marburger Polizei unter der Telefonnummer 06421/4060 zu wenden. Seit der Aufnahme des veröffentlichten Bildes hat Frau Lange an Gewicht verloren. (ots/r)

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MARBURG. Die Staatsanwaltschaft Marburg führt ein Ermittlungsverfahren gegen einen 18-jährigen Mann wegen des Verdachts des Raubes durch. Der Beschuldigte soll am Sonntag (8. Mai) eine Frau im Jägertunnel überfallen haben, jetzt wurde er in U-Haft genommen.

Nach den ersten Ermittlungen ging die 25-jährige Marburgerin alleine durch den Jägertunnel in Richtung Zimmermannstraße. Der Beschuldigte soll sie von hinten umklammert, sie zu Boden geworfen und ihr das mitgeführte Handy entrissen haben. Als der Beschuldigte flüchtete, drückte die junge Frau den Notrufknopf am Jägertunnel, der eine Aufzeichnung der Videoüberwachung auslöst, wodurch der Beschuldigte aufgenommen wurde.

Die von der Frau hinzugerufene Polizei konnte wenig später den gut beschriebenen Tatverdächtigen vorläufig festnehmen.  Der Beschuldigte war bereits polizeibekannt, da er am Freitag (6. Mai) einen Ladendiebstahl und am Samstag (7. Mai) einen Einbruchsdiebstahl in eine Gaststätte in Marburg begangen haben soll. In beiden Fällen erfolgte die vorläufige Festnahme, aufgrund fehlender Haftgründe anschließend aber die Entlassung. 

Nach der Tat vom 8. Mai wurde der Beschuldigte am Montag (9. Mai) der zuständigen Haftrichterin des Amtsgerichts Marburg vorgeführt. Diese erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Raubes sowie des Haftgrundes der Fluchtgefahr.  (ots/r)

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MARBURG. Seit Donnerstag, 28. April, 10.45 Uhr, wird der 16 Jahre alte, psychisch kranke Julian Gabriel Steinmetz vermisst. Er verließ das Krankenhaus in Marburg, nachdem er einen hohen Zaun überwinden konnte. Der Vermisste ist orientierungslos, jedoch durchaus kontaktfreudig. Er könnte sich aggressiv aufführen oder durch ein atypisches Verhalten auffallen.

Julian ist schlank und hat blonde, bis zu den Ohren reichende Haare. Zuletzt trug er ein langärmeliges, weißes T-Shirt, eine helle Hose und helle Turnschuhe. Er hat in Marburg keine weiteren Bezugspunkte und könnte sich auf dem Weg nach Bad Vilbel oder Karben befinden.  Wer den Jugendlichen sieht, wird gebeten, sofort die nächste Polizeidienststelle mit dem Hinweis auf einen gesuchten Vermissten zu informieren.  Die Telefonnummer für Marburg lautet 06421/4060. (ots/r)

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Donnerstag, 14 April 2022 12:10

Frau und Mann tödlich verunglückt

DAUTPHETAL. Bei der Kollision zwischen einem Pkw und einem Motorrad am Donnerstagmorgen, 14. April, starb eine 53-jährige Krad-Fahrerin aus Wetter noch an der Unfallstelle.

Ein Rettungshubschrauber brachte den schwerverletzten 87-jährigen Pkw-Fahrer aus Siegen in eine Klinik, wo er wenig später ebenfalls seinen Verletzungen erlag. Ereignet hate sich der Unfall gegen 6.15 Uhr auf der Bundesstraße zwischen Eckelshausen und Kombach. Nach ersten Erkenntnissen überholte der in Richtung Marburg fahrende BMW-Fahrer einen vor ihm fahrenden Lastwagen. Dabei kollidierte er mit der entgegenkommenden Motorradfahrerin. 

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens ein Gutachter hinzugezogen. Die Bundesstraße 62 war für die Dauer der Unfallaufnahme und der anschließenden Straßenreinigung zwischen Friedensdorf und Eckelshausen bis 9.35 Uhr voll gesperrt.  Zeugen des Unfalls, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06461/92950 bei der Polizei zu melden. (ots/r)

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MARBURG. Dank der wirklich hervorragenden und vorbildlichen Reaktion von Zeugen nahm die Polizei nach kurzer Fahndung zwei Männer unmittelbar nach einem Einbruch in eine Wohnung in der Friedrich-Ebert-Straße fest - ob der Staatsanwalt einen "Deppenaufschlag" beim Strafmaß fordert oder Mitleid mit dem Duo hat, ist fraglich.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei nicht in Deutschland wohnende Männer im Alter von 21 und 57 Jahren. Die Polizei stellte bei ihnen eine aus der Wohnung in der Friedrich-Ebert-Straße stammende Uhr und drei hochwertige Goldringe sicher, die nach den Ermittlungen aus einem Einbruch in ein Haus in Bensheim am 20. März stammen. Das waren Zeugen, wie sie sich die Polizei wünscht. Sie beobachteten, schöpften einen Verdacht, brachten sich selbst nicht in Gefahr und riefen sofort die Polizei. Wie die Polizei weiter mitteilt, beobachteten die Zeugen aus einer sicheren Position das ominöse Geschehen weiter, hielten den Kontakt zur Polizei und versorgten den Einsatzleiter mit Informationen, insbesondere mit einer guten Personenbeschreibung. Zu guter Letzt fotografierten die Helfer die beiden Einbrecher auch noch beim Verlassen des Tatorts.

Die Zeugen hatten die ihnen fremden Männer am Dienstag, 22. März, gegen 13.30 Uhr beobachtet, weil sie im wahrsten Sinne des Wortes peilend um die Wohnblöcke in der Friedrich-Ebert-Straße schlichen. Schließlich drückten die Männer eine auf Kipp stehende Terrassentür auf und drangen in eine Erdgeschosswohnung ein. Der Aufenthalt dauerte nur wenige Minuten und die Männer verließen die Wohnung auf gleichem Weg. Dank der frühzeitigen Benachrichtigung liefen die Männer der Polizei Marburg in die Arme. Sie leisteten bei ihrer Festnahme keinen Widerstand.

Bei der Durchsuchung des Mobiliars in der Wohnung stahlen die Männer eine Herrenarmbanduhr. Bei ihrer Durchsuchung kamen dann die gravierten, hochwertigen Goldringe zum Vorschein. Die Ermittlungen gegen die Männer dauern an. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
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