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HERINGHAUSEN. Jetzt sind die Täter wieder flüssig: Vier Flaschen Schnaps und verschiedene Fruchtsäfte im Gesamtwert von 100 Euro haben unbekannte Einbrecher aus der Strandbar am Diemelsee gestohlen.

Der Schaden, den die Unbekannten in der Nacht von Montag auf Dienstag bei ihrem Einbruch in die Verkaufsbude an der Seebrücke bei Heringhausen anrichteten, beträgt das Fünffache. Das liegt am rabiaten Vorgehen: Eine Tür der Strandbar wurde nämlich mit einer Betonplatte eingeschlagen.

Hinweise richten mögliche Zeugen an die Polizeistation in Korbach, die unter der Rufnummer 05631/971-0 jederzeit zu erreichen ist.

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Publiziert in Polizei

HERINGHAUSEN. Zu einem befürchteten Kaminbrand sind die Feuerwehren aus Heringhausen, Stormbruch und Adorf alarmiert worden. Tatsächlich aber war es lediglich beim Anfeuern eines Ofens zu einem Funkenflug gekommen.

Dies hatte ein Passant am betroffenen Gebäude festgestellt und am Samstagabend gegen 21 Uhr den Notruf abgesetzt. Bei Eintreffen der Feuerwehren war äußerlich nichts festzustellen. Bei der Erkundung stellte sich dann raus, dass es beim Anfeuern des Kaminofens zum Funkenflug gekommen war und dieser dann von außen sichtbar war.

Um einen tatsächlichen Kaminbrand auszuschließen, wurde der Kamin kontrolliert und die Temperatur mit der Wärmebildkamera gemessen. Nach 20 Minuten war der Einsatz, an dem 30 Einsatzkräfte mit sechs Fahrzeugen unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Karl-Wilhelm Römer beteiligt waren, beendet.

Einige der Einsatzkräfte befanden sich bei der Alarmierung in Vasbeck beim Gemeindefeuerwehrfest. Die hohe Anzahl an Einsatzkräften ergibt sich auch aus dem vorgesehenen Alarmplan, dadurch ist eine ausreichende Anzahl an Fahrzeugen und Einsatzkräften gewährleistet. "Bei einem Kaminbrand muss auch in versteckten Gebäudeteilen mit Gefahren gerechnet werden", sagte Feuerwehrsprecher Günter Radtke. "Wenn ein Kaminbrand entstanden ist, sollten immer der Schornsteinfeger und die Feuerwehr gerufen werden".

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Publiziert in Feuerwehr

HERINGHAUSEN/RHENEGGE. Zu einem Waldbrand sind die Feuerwehren Heringhausen, Adorf, Giebringhausen und Stormbruch am Freitag alarmiert worden. Die Einsatzstelle lag in der Gemarkung am Hohen Rad zwischen Heringhausen und Rhenegge.

Die erste Meldung lautete, dass die Einsatzstelle am Siekesweg in Heringhausen liegen sollte. Ein Mitarbeiter einer Wartungsfirma, die in der Gemarkung Arbeiten verrichtete, hatte den Brand gemeldet. Schnell fanden die Brandschützer die tatsächliche Einsatzstelle.

Bei dem Eintreffen der ersten Feuerwehrleute stellte sich heraus, dass sich dort gelagerter Strauchschnitt aus unbekannten Gründen entzündet hatte. Es waren 32 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen im Einsatz. Mit den wasserführenden Fahrzeugen wurde der Brand gelöscht. Die Einsatzleitung hatte Gemeindebrandinspektor Uwe Becker aus Stormbruch. Bürgermeister Volker Becker und der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle waren ebenfalls an der Einsatzstelle.

"Bei diesen Einsätzen zeigt sich, wie wichtig wasserführende Fahrzeuge sind", sagte Feuerwehrsprecher Günter Radtke. Nur mit solchen Fahrzeugen lasse sich rasch eine ausreichende Menge Löschwasser zu entlegenen Brandstellen transportieren. Bemerkenswert für den Sprecher war, dass an einem Werktag in der Mittagszeit innerhalb kurzer Zeit sehr viele Einsatzkräfte bereit standen.

Die Feuerwehr weist noch auf die anhaltende Trockenheit trotz des Regens der vergangenen Tage hin. "Es sollte im Wald und außerhalb der Ortslage kein offenes Feuer entzündet und auch nicht geraucht werden", sagte Radtke.

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Publiziert in Feuerwehr

DIEMELSEE. Die Rettung von Passagieren von einem brennenden Schiff ist bei einer Großübung auf dem Diemelsee simuliert worden. Insgesamt machten dort mehr als 160 Teilnehmer aus dem Landkreis und benachbarter Regionen mit, teils als Retter, teils als Verletzte.

Diese Art der Übung, veranstaltet von der DLRG-Kreisjugend, im Zusammenspiel mit zahlreichen unterschiedlichen Hilfsgruppen sei bisher einmalig, erklärten die Beteiligten. Die Schiffsrettung war dabei eine von mehreren Übungsstationen, für die Statisten teilweise täuschend echte Verletzungen geschminkt bekamen. Auch Verkehrsunfälle wurden beispielsweise geübt.

Insgesamt sechs Szenarien hatten die DLRG-Kreisjugendvorsitzende Angelika Vahle und Karl-Wilhelm Römer von der Informations- und Kommunikationsgruppe der freiwilligen Feuerwehr Diemelsee ausgearbeitet. Am Ende zogen die Beteiligten eine positive Bilanz. Das Gemeinschaftsprojekt mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Kassel, der Johanniter-Unfall-Hilfe und der Wasserschutzpolizei sei erfolgreich verlaufen.

"In einer Nachbesprechung, die in Kürze stattfinden soll, werden die Details zum Ablauf noch einmal genau analysiert", sagte Angelika Vahle. Einig waren sich alle Beteiligten darüber, dass diese Veranstaltung mit allen mitwirkenden Trägern einmalig sei, und die Zusammenarbeit untereinander sehr gut geklappt habe.

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Publiziert in Retter

GODDELSHEIM. Eine "touristische Motorradausfahrt", organisiert von einem in Lichtenfels wohnenden Mitglied des Motorradclubs Hells Angels, ist am Samstag ohne jegliche Zwischenfälle über die Bühne gegangen.

Das bekennende Mitglied des Clubs hatte die Motorradausfahrt bei der Straßenverkehrsbehörde beantragt. Eine vergleichbare Ausfahrt hatte erstmals im vergangenen Jahr stattgefunden. Um 13 Uhr setzte sich der Motorradkonvoi unter Polizeibegleitung in Bewegung. An der etwa 80 Kilometer langen Ausfahrt nahmen 65 Motorradfahrer teil, von denen ein Großteil der hiesigen Motorradszene zuzuordnen ist. Auch einige wenige Mitglieder der Hells Angels aus den Niederlanden und anderen befreundeten Motorradclubs hatten den Weg nach Waldeck-Frankenberg gefunden.

Die genehmigte Ausfahrt führte von Goddelsheim über Hillershausen und Eppe in Richtung Usseln, Rattlar und weiter an den Diemelsee. Nach einer geplanten Rast in Heringhausen ging es weiter über Rhenegge und Adorf in Richtung Korbach. Auf der Umgehungsstraße fuhr der Tross bis nach Thalitter und dann weiter über Immighausen zurück nach Goddelsheim, wo die Ausfahrt störungsfrei endete.

Während der Anreise und auch während der Ausfahrt selbst kam es zu keinerlei polizeirelevanten Ereignissen. Demzufolge zeigt sich Einsatzleiter Kriminaldirektor Hubertus Hannappel mit dem Einsatzverlauf sehr zufrieden und bescheinigte den Motorradfahrern ein diszipliniertes Verhalten.

Etwa 50 Motorradfahrer versammelten sich später auf dem Grundstück des Veranstalters in Goddelsheim zu einem Grillfest.

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Publiziert in Polizei

DIEMELSEE. Ein Bus hat am Freitag auf einer Strecke von etwa 13 Kilometern in der Großgemeinde Diemelsee an mehreren Stellen Öl verloren. Die Feuerwehren Adorf, Rhenegge und Heringhausen rückten aus.

Bei einem Feuerwehrmann waren zuvor mehrere Anrufe eingegangen, die Anrufer teilten ihre Beobachtungen zu der Ölspur mit. Der Feuerwehrmann machte sich umgehend auf die Suche nach dem Verursacher - die Zeit und der Streckenverlauf ließen auf einen Schulbus schließen. Der Feuerwehrmann wurde dann tatsächlich in Heringhausen fündig. Der Bus wurde an einer Haltestelle gestoppt, die Fahrerin informiert. Daraufhin wurde der Schulbus sofort außer Betrieb genommen.

Personen befanden sich nicht im Bus. Die Feuerwehren Adorf, Rhenegge und Heringhausen waren mit insgesamt 22 Freiwilligen und sechs Fahrzeugen im Einsatz. Die Betriebsstoffe wurden mit Bindemittel abgestreut. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz unter der Leitung der beiden stellvertretenden Gemeindebrandinspektoren Torsten Behle und Karl-Wilhelm Römer beendet.

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 20 März 2014 21:27

Einsätze in Diemelsee: Kaminbrand und Tragehilfe

RHENEGGE. Zu einem Kaminbrand in einem Wohnhaus Am Schützenplatz sind die Feuerwehren aus Rhenegge und Adorf am Mittwochabend ausgerückt. Beim Eintreffen der Feuerwehren schlugen Flammen aus dem Kamin, zwei Räume des Hauses waren stark verraucht.

Der Hausbesitzer führte den Einsatzleiter in alle Etagen, durch die der Kamin führt. Im ersten Stock musste man die Erkundung abbrechen, da hier bereits zwei Räume zum Teil stark verraucht waren. Ein Trupp unter Atemschutz führte mit der Wärmebildkamera und einer Kübelspritze die Erkundung fort. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz stand in Bereitschaft mit einem C-Strahlrohr vor dem Haus bereit, zusätzlich wurden weitere Sicherungsposten auf den Etagen verteilt.

Kontrolle mit der Wärmebildkamera
Bis zum Eintreffen des Schornsteinfegermeisters Volker Nawroth, der die Kehrarbeiten fortführte, kam der Kaminkehrersatz der Adorfer Feuerwehr zum Einsatz. Da mit der Wärmebildkamera deutliche Temperaturanstiege in der Zwischendecke erkennbar waren, wurde die Decke um den Kamin herum vorsichtig geöffnet, um eventuelle Glutnester abzulöschen. Zudem rückten die Feuerwehrleute Möbelstücke zur Seite, die direkt an den Kamin angrenzten. "Hinter einem Schrank hatte sich schon massiv Wärme gestaut, welche durchaus zum einem Brand hätte führen können", sagte am Donnerstag Feuerwehrsprecher Günther Radtke.

Die Feuerwehr Adorf rückte nach rund zwei Stunden wieder ein. Die Feuerwehr Rhenegge blieb bis gegen 21.15 Uhr an der Einsatzstelle und kontrollierte den Kamin. "Wäre der Brand erst später bemerkt worden oder wäre dieser in der Nacht ausgebrochen, hätte er weitaus schlimmere Folgen haben können", äußerte Radtke eine Vermutung. Es zeige sich immer wieder, dass die Wärmebildkamera bei Einsätzen ein großer Vorteil sei und damit auch versteckte Brandherde schnell gefunden würden.

Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle aus Adorf. Im Einsatz ab 18.10 Uhr waren insgesamt 26 Einsatzkräfte beider Wehren, sie waren mit fünf Fahrzeugen ausgerückt.

Der nächste Einsatz am nächsten Morgen
Der nächste Einsatz für eine Diemelseer Wehr ließ nicht lange auf sich warten: Bereits am Donnerstagmorgen gegen 6.30 Uhr wurde die Feuerwehr Heringhausen zur Tragehilfe alarmiert. Der Rettungsdienst benötigte die Unterstützung der Brandschützer.

Publiziert in Feuerwehr

HERINGHAUSEN. Den Einsatz nach einer Verkettung von Unglücken im Haus des Gastes mit Schwimmbad in Heringhausen haben am Sonntag mehr als 150 Einsatzkräfte von Feuerwehren, Rotem Kreuz, Johannitern und DLRG geübt. Das vom stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Torsten Behle ausgearbeitete Szenario verlangte den beteiligten Kräfte zahlreiche verschiedene Aufgabenstellungen ab.

Die angenommene Kettenreaktion nahm ihren Ausgang in einem normalen Arbeitsunfall, der so täglich passieren kann: Bei Arbeiten im Keller des Schwimmbades erlitt ein Techniker einen Stromschlag, durch den elektrischen Kurzschluss entstand ein Brand. Dieser dehnte sich im Techniktrakt des Bades aus und erfasste auch dort gelagerte Behältnisse mit Chemikalien - dadurch reagierten Chlor und pH minus miteinander, es entstand Chlorgas. "Über die Lüftungsanlage geriet dieses gefährliche Gas ins Schwimmbad", erklärte Behle.

Somit war nicht nur drei vom Stromschlag betroffene Techniker schwer verletzt, sondern auch zwei seiner Kollegen im Keller sowie acht leicht verletzte Betroffene im Schwimmbad. Sie alle mussten von Feuerwehrleuten unter Atem- oder Vollschutz gefunden und ins Freie gebracht werden. Im Feuerwehrgerätehaus in Heringhausen richteten die Einsatzkräfte eine Verletztensammelstelle ein.

Chlorgaswolke mit Hydroschild aufgehalten
Neben der Löschwasserversorgung, Brandbekämpfung, Menschenrettung oder Einsatzkoordination über eine mobile Leitstelle galt es unter anderem auch, mit einem sogenannten Hydroschild die Ausbreitung der Chlorgaswolke in Richtung eines Campingplatzes zu verhindern: Dazu bauten die Feuerwehrleute im Schwimmbad-Freigelände einen Wasserwerfer aus, der mit Löschwasser eine Wasserwand bildete.

Beteiligt an der Großübung waren die Feuerwehren Heringhausen, Stormbruch, Rhenegge, Adorf, Giebringhausen und Korbach (Gefahrgutzug), die DLRG, die DRK-Bereitschaften aus Korbach, Bad Arolsen und Ehringen sowie die Johanniter - deren Mitglieder schminkten die Verletzten-Darsteller, darunter Mitglieder der Jugendfeuerwehr Willingen.

Bürgermeister Volker Becker verfolgte die realistische Übung und lobte alle Beteiligten. Dank richtete er vor allem an Torsten Behle, der die Übung in all ihren Facetten geplant hatte. Für die Gemeindeverwaltung sei es selbstverständlich, so Becker, das Gebäude vor dem nun anstehenden Umbau für eine solche Übung zur Verfügung zu stellen. "Der Ernstfall kann immer eintreten, da ist es hilfreich, sich mit einer Übung darauf vorzubereiten".

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 13 Februar 2014 11:29

Blitzeis am Morgen: Zwei Unfälle an derselben Stelle

RHENEGGE. Zwei junge Männer haben am Donnerstagmorgen innerhalb kurzer Zeit auf einem eisglatten Teilstück der Landesstraße 3078 zwischen Heringhausen und Rhenegge die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren. Beide Wagen kamen von der Straße ab, eines der Autos überschlug sich mehrfach. Glücklicherweise blieben beide Fahrer unverletzt.

Zunächst geriet ein 18 Jahre alter Golffahrer aus der Großgemeinde Diemelsee auf eine Blitzeisfläche etwa 500 Meter vor Rhenegge. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab, geriet in den Graben und blieb laut Polizei nach etwa 150 Metern stehen. Der junge Mann am Steuer kam mit dem Schrecken davon, am Wagen entstand den Angaben zufolge ein Frontschaden von 1500 Euro. Der Golf wurde aus dem Graben geborgen und zu einer Werkstatt transportiert.

Reif für den Schrott ist dagegen der Wagen eines 22-Jährigen, der wenig später, etwa gegen 7.30 Uhr, auf demselben glatten Streckenabschnitt die Kontrolle verlor. Der Mazda 323 kam ebenfalls von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und kam völlig zerstört im Graben zum Stillstand. Trotz der Überschläge blieb der ebenfalls aus der Großgemeinde Diemelsee stammende Fahrer nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Der wirtschaftliche Totalschaden schlägt laut Polizei mit 2000 Euro zu Buche.

Polizei mahnt zur Vorsicht
Die Polizei mahnt insbesondere bei den derzeitigen Temperaturen morgens zu besonderer Vorsicht in diesem Streckenabschnitt: Durch ein Waldstück liege ein Teil der Straße im Schatten, zudem wehe vom offenen Feld her ein ein teilweise starker Wind über die Fahrbahn. "Dadurch kommt es dort immer wieder zu Blitzeis", verdeutlichte ein Polizist gegenüber 112-magazin.de.

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Publiziert in Polizei

HERINGHAUSEN. Vermutlich ein technischer Defekt an einem Ofen hat zu einer erhöhten Konzentration von Kohlenmonoxid in einem Haus in Heringhausen geführt. Eine Frau (33) und ihre beiden sechs und zwölf Jahre alten Töchter wurden nach Angaben von Feuerwehr und Polizei in eine Spezialklinik geflogen.

Der Rettungsdienst war am Sonntagmorgen zu dem Haus in der Seestraße gerufen worden. Als die Rettungsassistenten der Adorfer Johanniter-Rettungswache das Haus betraten, schlug nach Angaben der Feuerwehr ein Messgerät der Helfer Alarm - im Gebäude herrschte eine erhöhte Konzentration des Atemgiftes Kohlenmonoxid. Daraufhin wurden um 9.16 Uhr die Feuerwehren aus Heringhausen und Adorf zur Unterstützung des Rettungsdienstes gerufen.

"Wenn Kohlenstoffmonoxid in Räumen vorhanden ist, besteht für die anwesenden Personen Lebensgefahr", erklärte Feuerwehrsprecher Günter Radtke. In diesen Fällen wird die Feuerwehr alarmiert, um mit Atemschutzgeräten die betroffenen Räume betreten zu können. Die Feuerwehr Adorf besitzt auch ein Gerät zur Messung dieser Atemgifte.

Bei dem Eintreffen wurde laut Radtke durch eine Querlüftung der Räume schnell Abhilfe geschaffen. Die Brandschützer führten weitere Messungen durch. "Der Auslöser für den Einsatz war vermutlich ein technischer Defekt an einem Kaminofen", sagte der Feuerwehrsprecher.

Ein sechsjähriges Kind wurde vom Rettungsdienst in die Kinderklinik nach Paderborn gebracht. Dort wurden nach Angaben der Korbacher Polizei auch erhöhte CO-Werte bei der zwölf Jahre alten Schwester und der 33-jährigen Mutter festgestellt. Am Sonntagnachmittag wurden daher die beiden Schwestern und deren Mutter mit zwei rettungshubschraubern nach Halle (Saale) in eine Spezialklinik geflogen. "Über den Zustand der betroffenen Personen ist nichts Näheres bekannt", sagte Radtke. Laut Polizei bestehen in der dortigen Uniklinik wegen einer speziellen Druckkammer die entsprechenden Behandlungsmöglichkeiten.

Bezirksschornsteinfeger Dirk Grebe war ebenfalls an der Einsatzstelle. Die Polizei Korbach nahm die Ermittlungen auf. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Einsatzleiter war der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle.

Empfehlung:
Im jeden Haus, in dem ein Kamin oder Ofen mit offenem Feuer zum Heizen betrieben wird, sollte zur eigenen Sicherheit ein Kohlenmonoxid-Warnmelder vorhanden sein. Dieses Atemgift ist geruch- und geschmacklos und wird von Menschen daher nicht wahrgenommen. Weiterhin muss eine gute Belüftung der Räume gewährleistet sein. In höheren Konzentrationen tritt nach kurzer Bewusstlosigkeit ein. Vor dem Aufstellen einer Feuerstätte sollte unbedingt der Rat eines Schornsteinfegers eingeholt werden.

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