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Freitag, 02 Dezember 2011 14:17

Einbrecher am helllichten Tag entdeckt - Flucht

HERINGHAUSEN. Ein aufmerksamer Zeuge hat zwei Männer dabei beobachtet, wie sie in einen Geräteschuppen auf dem Jugendzeltplatz einbrechen wollten. Die beiden etwa 20-Jährigen flüchteten in den Wald.

Laut Polizeibericht von Freitag waren die beiden jungen Männer dem Zeugen am Donnerstag um 14.20 Uhr aufgefallen, als sie gerade dabei waren, sich gewaltsam Zugang zu einem Geräteschuppen zu verschaffen. Zuvor hatten sie auch schon die Tür zur Küche aufgebrochen.

Gestört bei ihren weiteren Einbruchversuchen, flüchteten die etwa 20 Jahren alten und mit grünen Parka bekleideten Männer mit erbeuteten Kleinwerkzeugen zu Fuß bergauf in den Wald in Richtung Giebringhausen. Sie hatten bis dahin bereits einen Gesamtschaden von rund 500 Euro angerichtet.

Hinweise auf die beiden Unbekannten erhofft sich die Polizeistation in Korbach. Dort melden sich Zeugen unter der Telefonnummer 05631/971-0.

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 29 September 2011 08:03

Anderthalb Kilometer lange Güllespur gezogen

HERINGHAUSEN. Ein Landwirt hat versehentlich auf einer Länge von etwa anderthalb Kilometern Gülle auf die Straße laufen lassen. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz, um die Fahrbahn zu reinigen. Unfälle passierten durch den schmierigen Belag nicht.

Wie die Korbacher Polizei am Donnerstag auf Anfrage von 112-magazin.de mitteilte, waren am Vortag gegen 17 Uhr mehrere Anrufe auf der Wache eingegangen - die Verkehrsteilnehmer meldeten eine vermeintliche Ölspur, die auf der Strecke zwischen Stormbruch und der Diemelseebrücke begann, weiter nach Heringhausen führte, durch den Ort verlief und an einem Bauernhof am Ortsausgang in Richtung Rhenegge endete. Wie sich herausstellte, handelte es sich laut Polizei aber nicht um Öl, sondern um "Betriebsstoffe" anderer Art: Gülle. Ermittlungen ergaben, dass ein 44 Jahre alter Landwirt auf einem Feld in Richtung Stormbruch die Fäkalien ausgebracht hatte und auf dem Rückweg zu dem Hof die im Fass verbliebene Restmenge versehentlich auf die Straßen laufen ließ. Wie der Dienstgruppenleiter der Korbacher Polizei berichtete, war eine Fehlbedienung des Schiebers am Güllefass der Grund für das Miss(t)geschick.

Die Güllespur war den Angaben zufolge zwischen 15 und 50 Zentimeter breit "und stellte eine Gefahr insbesondere für Zweiradfahrer dar", sagte der Polizist. Über die Leitstelle sei schließlich die Feuerwehr angefordert worden - einmal mehr war bei der Straßenmeisterei niemand zu erreichen, weil es seit diesem Frühjahr keinen Bereitschaftsdienst der Straßenwärter nach Feierabend mehr gibt. Die Feuerwehren aus Heringhausen, Stormbruch, Rhenegge und Adorf rückten aus und reinigten die Straßen "mit viel Wasser und nach besten Kräften", lobte der Dienstgruppenleiter den ehrenamtlichen Einsatz der Brandschützer. Nach etwa anderthalb Stunden seien die Straßen gereinigt gewesen. Die warme Witterung habe ihr übriges getan und den Apshalt rasch wieder abgetrocknet. Er sei froh, dass es durch die Güllespur nicht zu Unfällen gekommen sei, unterstrich der Polizist.


Anfang September war bei Marienhagen ein Güllewagen umgekippt, der Inhalt ausgetreten:
Güllefass kippt um: 6000 Liter Fäkalien ausgelaufen (06.09.2011, mit Video und Fotos)

Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 21 August 2011 13:28

Am Diemelsee verunglückt: Helikopter

HELMINGHAUSEN/HERINGHAUSEN. Nach einem Unfall am Diemelsee ist eine Kradfahrerin mit dem Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Spezialklinik geflogen worden. Die 47-jährige Motorradfahrerin aus Oberhausen war am späten Samstagnachmittag in einer Motorradgruppe mit 15 weiteren Krädern auf der Landstraße 912 von Marsberg-Helminghausen in Richtung Heringhausen unterwegs. Kurz hinter der Sperrmauer, wenige hundert Meter vor der Landes- und Kreisgrenze, geriet sie aus bislang ungeklärter Ursache mit ihrem Motorrad in einer scharfen Rechtskurve bei mäßiger Geschwindigkeit ins Trudeln und stieß gegen die Bordsteinkante.

Hierdurch kam sie mit ihrer Maschine zu Fall und rutschte über den Gehweg gegen den Pfosten eines Stahlgeländers. Durch den Aufprall zog sie sich schwere Verletzungen zu und wurde nach notärztlicher Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklink geflogen. Der Helikopter war auf der Diemeltalsperre gelandet.

"Wäre die Frau schneller gewesen, so hätte sie durchaus einen Abhang hinabstürzen können", sagte ein Polizist gegenüber 112-magazin.de. Eine Holzplanke zwischen zwei Metallzaunpfosten war durch den Aufprall bereits zerbrochen.

Das Motorrad wurde erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beträgt mehr als 2000 Euro. Beamte der Marsberger Polizei nahmen den Unfall auf, ihre Kollegen der Korbacher Polizeistation unterstützten sie bei der Absicherung der Unfallstelle. Daran beteiligten sich auch Kradfahrer aus der Gruppe der Verletzten.

Publiziert in Retter
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