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DIEMELSEE. Ab Montag, den 9. April 2018, werden auf der Diemelseebrücke bei Heringhausen Sanierungsarbeiten vorgenommen.Neben einer Erneuerung der Asphaltdeckschicht der Fahrbahn wird u.a. auch der Korrosionsschutz der Geländer erneuert.

Da die Bauarbeiten aus Gründen des Arbeitsschutzes und der Sicherstellung der Arbeits- und Verkehrssicherheit nur unter einer Vollsperrung ausgeführt werden können, muss die Diemelseebrücke während der Arbeiten voraussichtlich bis zum 18. Mai komplett gesperrt werden.

Die ausgeschilderte Umleitung führt ab Stormbruch über die Kreisstraße 69 nach Giebringhausen, weiter über die Kreisstraße 71 nach Heringhausen und umgekehrt. Etwa 160.000 Euro investiert der Landkreis Waldeck-Frankenberg für diese Baumaßnahme in den Erhalt des Kreisstraßennetzes. Der Landkreis und Hessen Mobil bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die mit der Baumaßnahme verbundenen verkehrlichen Einschränkungen. (r)

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Publiziert in Baustellen

MARBURG/DIEMELSEE. Ein 26-jähriger Flüchtling aus dem Irak, der am 24. April 2017 mit einem Messer bewaffnet eine Mitarbeiterin des Fachdienstes Soziale Angelegenheiten in Frankenberg bedroht hatte, wurde am Freitag am Landgericht Marburg zu einer Haftstrafe von einem Jahr verurteilt. Weil die Untersuchungshaft auf die Haftstrafe angerechnet wird, muss der Flüchtling noch sechs Wochen in einer JVA absitzen und wird dann entlassen.

Was war geschehen?

Aus Ärger über einen Asylbescheid hatte der 26-Jährige im Frankenberger Landratsamt die Beherrschung verloren und einen Computer zertrümmert sowie eine Mitarbeiterin mit einem Steakmesser bedroht. Der Tatvorwurf des versuchten Totschlags wurde fallen gelassen, weil bei einem Ortstermin eine Tötungsabsicht nicht nachzuweisen war. Auch sagte der Angeklagte vor Gericht aus, dass er sich selbst mit dem Messer habe verletzten wollen, nicht aber die Mitarbeiterin. Stattdessen wurde der Iraker wegen Sachbeschädigung und versuchter Nötigung verurteilt.  Strafmildernd wirkte sich aus, dass der Angeklagte unter einer posttraumatischen Belastungstörung leidet, wie ein Gutachter feststellte.

Eine Bewährungsstrafe kam für das Gericht nicht infrage, weil das Opfer auch elf Monate nach der Tat an den Folgen der Auseinandersetzung leidet.  Allerdings versuchte Richter Frank Oehm dem Angeklagten zu helfen und bot dem 26-Jährige an, in einer Asylunterkunft im Diemelseer Ortsteil Heringhausen nach seiner Freilassung unterzukommen. Dies lehnte der Iraker aber ab. 

Was aus dem abgelehnten Asylbewerber wird, der lediglich eine einjährige Aufenthaltserlaubnis besitzt, muss nun geprüft werden.  (112-magazin)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 04 Oktober 2017 20:46

T5 brennt am Diemelsee aus - Fahrer unter Schock

DIEMELSEE. Für einen 49-jährigen Volkswagenfahrer endete die Tour mit seinem T5 an der Haltestelle Am Stein, als sein fünf Jahre alter Transporter auf dem Weg von Giebringhausen nach Heringhausen anfing zu stottern. Nach kurzer Überlegung setzte der Fahrer den Wagen in einen Waldweg zurück um zu wenden und die Rückfahrt nach Eimelrod anzutreten. 

Dazu kam es jedoch nicht mehr. Dichter Rauch stieg aus der Motorhaube hervor, der 49-Jährige stieg aus, um die Fronthaube zu öffnen, als ihm eine Stichflamme entgegenschlug. Der Wagen stand in kürzester Zeit in Vollbrand, so dass der Eimelroder nicht einmal dazu kam, seine Fahrzeugpapiere aus dem T5 zu retten. In seiner Not alarmierte der Fahrzeugbesitzer die Leitstelle über die Rufnummer 112.

Die Alarmierung erreichte die Wehren aus Ottlar, Giebringhausen, Heringhausen und Stormbruch um 20.03 Uhr. Rund 35 Einsatzkräfte unter der Leitung von Thorsten Behle eilten zur Brandstelle und waren damit beschäftigt die Lage zu sondieren. Eigens mitgeführter Tankfahrzeuge wurde der erste Löschangriff gegen 20.20 Uhr durchgeführt. Die Kameraden leuchteten parallel zur Feuerbekämpfung die Brandstelle aus, streuten Ölbindemittel auf auslaufende Betriebsstoffe und verhinderten dadurch eine Gewässerverunreinigung des Diemelsees. Zum Herunterkühlen des brennenden Fahrzeugs wurden geringe Mengen an chemischen Mitteln dem Löschwasser beigefügt.

Völlig zerstört musste der Wagen abgeschleppt werden. Sicherheitshalber verständigte Einsatzleiter Thorsten Behle die untere Wasserschutzbehörde, auch deshalb, weil die Nähe der Brandstelle zum Diemelsee nur 30 Meter beträgt.

Verletzte Personen wurden nicht gemeldet. Die Beamten der Polizeistation Korbach nahmen den Brand auf. Vermutlich war ein technischer Defekt Auslöser des Feuers.

Publiziert in Feuerwehr

HERINGHAUSEN. Schwere Beinverletzungen hat am Mittwochnachmittag ein 18 Jahre alter Motorradfahrer aus Paderborn erlitten, als er am Diemelsee mit einem Auto zusammenstieß. Der Fahranfänger war in einer Kurve auf die Gegenspur geraten, wo sich ein 68-Jähriger mit seinem Ford näherte.

Der 18-Jährige befuhr gegen 16.10 Uhr mit seiner Kawasaki die Diemelseerandstraße aus Richtung Heringhausen kommend in Fahrtrichtung Sperrmauer. In einer Kurvenkombination noch auf hessischem Gebiet verlor der junge Paderborner aus nicht genannter Ursache die Gewalt über seine Maschine, die daraufhin leicht auf die Gegenfahrbahn geriet.

Der ihm entgegenkommende 68 Jahre alte Fordfahrer aus Marsberg konnte mit seinem Kuga jedoch nicht mehr ausweichen, es kam zum Zusammenstoß von Auto und Motorrad. Dabei stürzte der Biker, seine Maschine kam auf der ursprünglichen Fahrbahnseite zum Liegen. Der Notarzt aus Bad Arolsen und die Besatzung eines DRK-Rettungswagens rückten zur Unfallstelle aus, ebenso zwei Streifenwagen der Polizei aus Korbach und Marsberg. Der Motorradfahrer wurde nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus eingeliefert, der Autofahrer war unverletzt geblieben.

Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Bergungsdienst sammelte auch die auf der Fahrbahn liegenden Trümmerteile ein und streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Mitarbeiter von Hessen Mobil stellten Warnschilder auf, um auf die eventuell noch rutschige Fahrbahnoberfläche hinzuweisen. Den Gesamtschaden bezifferte die Polizei in einer ersten Schätzung mit 9000 Euro. (pfa) 

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Publiziert in Retter

DIEMELSEE. Mitarbeiter der Gemeinde Diemelsee haben am Freitag Umleitungs- und Sperrbeschilderungen an der Diemelbrücke installiert. Als Grund für die Sperrung wurde das Kreisjugendzeltlager der Feuerwehr genannt, das bis Sonntag in Stormbruch stattfindet. So kann die Diemelbrücke bis zum Abzweig Hohes Rad befahren werden, auch die Weiterfahrt nach Bontkirchen ist noch wie gewohnt möglich.

Die Ortsdurchfahrt von Stormbruch bleibt jedoch voll gesperrt. Wer nach Willingen fahren möchte oder von dort kommt, der wird über eine ausgeschilderte Umleitung über Giebringhausen geführt. Fahrzeugführer, die nach Bontkirchen müssen, können auch über Heringhausen und weiter über die Sperrmauer bei Helminghausen und von dort in Richtung Willungen fahren.


Über das anstehende Zeltlager berichtete 112-magazin.de im Vorfeld:
Jugendfeuerwehr: Kreiszeltlager in Stormbruch (15.08.2017)

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Publiziert in Feuerwehr

DIEMELSEE. Feuerwehrleute haben am Mittwoch ein neugeborenes Kälbchen gerettet, das im Schlick des Diemelsees feststeckte. Eine Bootsfahrerin hatte das Tier in Not entdeckt und den Notruf 112 gewählt. Kurz nach der Rettung traf auch die hinzu gerufene Tierärztin ein.

Die Mutterkuh muss ihr Kälbchen erst kurz zuvor am Diemelsee-Ufer zwischen Heringhausen und Giebringhausen zur Welt gebracht haben, davon zeugten die dort entdeckten Spuren. Das Jungtier muss dann aus unbekannten Gründen in den Schlick am Ufer geraten sein, wo es einsank und feststeckte. Zum Glück für Kuh und Kalb sah eine Frau von einem Boot aus das Junge in seiner Notlage und verständigte per Notruf die Rettungsleitstelle. Von dort aus wurde gegen 13.20 Uhr die Feuerwehr Heringhausen alarmiert.

Die Brandschützer fanden die Unglücksstelle neben einer Weide unweit der Kläranlage und befreiten das Tier. Die verständigte Tierärztin Carolin Stolpe aus Usseln rückte umgehend aus, untersuchte und versorgte das Kälbchen. Es war leicht unterkühlt, aber ansonsten unversehrt. Bereits wenig später genossen die Mutterkuh und ihr Nachwuchs das junge Familienglück.

Offenbar hatte ein nicht mehr ganz intakter Zaun dazu beigetragen, dass die Mutterkuh von der Weide an das Seeufer gelangen konnte. Wem die Weide und die Tiere gehören, war zunächst unklar. Die Tierärztin wollte sich daher an den Ortslandwirt wenden, hieß es. 


Im April gab es eine ähnliche Rettungsaktion:
Neerdar: Feuerwehrleute retten Kalb aus Güllebecken (21.04.2017, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 07 August 2018 10:10

Diemelsee: Blitzer auf der L 3078 bei Rhenegge

DIEMELSEE. Derzeit wird auf der Landesstraße 3078 zwischen Rhenegge und Heringhausen eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, stets und überall die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

Gemessen wird in Höhe eines ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens in beiden Fahrtrichtungen. An der Messstelle gilt ein Tempolimit von 70 km/h.

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Publiziert in Polizei
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MARSBERG/DIEMELSEE. Trotz langsamer Fahrweise kam es am 21. Juli 2017 zu einem Sturz, bei dem sich ein Waldecker schwer verletzt hat. Nach Auskunft der Polizeibehörde war der 36-jährige Motorradfahrer aus Waldeck am Freitagnachmittag mit seiner Yamaha auf der Landesstraße 912 bei Helminghausen unterwegs. In der Nähe der Sperrmauer des Diemelsees geriet der Biker mit seiner Fußraste in einer scharfen Linkskurve in Fahrtrichtung Heringhausen an einen hohen Bordstein, verlor die Kontrolle über seine Maschine und stürzte.

Dabei zog sich der Waldecker schwere Verletzungen zu und kam mit dem Rettungswagen in das Marsberger Krankenhaus.

An seiner Yamaha entstand nur geringer Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro.

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Publiziert in Retter

HERINGHAUSEN. Vier Feriengästen ist am frühen Freitagabend nach dem Konsum von Alkohol und gerauchter Substanzen so schlecht geworden, dass zwei von ihnen sogar zeitweise das Bewusstsein verloren. Der Vorfall in Heringhausen löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Zwei der Betroffenen wurden in Krankenhäuser gebracht.

Die Männer - zwei von ihnen etwa Anfang 20, zwei weitere etwa Anfang 50 - hatten nach ersten Informationen sowohl Alkohol getrunken als auch vermutlich eine Kräutermischung geraucht. Die Kombination hatte offensichtlich drastische Auswirkungen auf den Gesundheitszustand der Feriengäste. Mit starkem Unwohlsein wandten sie sich an den Betreiber eines Imbissgrills ganz in der Nähe vom Haus des Gastes. Dort brachen zumindest zwei der Männer zusammen und waren kurzzeitig auch bewusstlos.

Der Grillbetreiber leistete sofort Erste Hilfe und wählte den Notruf. Wegen der zunächst unklaren Situation alarmierte die Rettungsleitstelle die Notärzte aus Bad Arolsen und Korbach, die Besatzungen mehrerer Rettungswagen, einen Leitenden Notarzt und die Organisatorischen Leiter Rettungsdienst. Auch eine Streife der Korbacher Polizeistation rückte nach Heringhausen aus.

Zwei der Männer wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die beiden anderen Männer brauchten lediglich ambulant behandelt zu werden. Alle Betroffenen befänden sich glücklicherweise auf dem Weg der Besserung, hieß es am Abend.

Um welche gerauchten Substanzen es sich genau handelte, ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Nach Informationen von 112-magazin.de könnten sogenannte Legal Highs im Spiel gewesen sein. Der Konsum solcher Substanzen ist zwar straf-, aber ganz offensichtlich nicht risikofrei. Vor allem in der Kombination mit Alkohol können erhebliche gesundheitliche Gefahren auftreten. (pfa) 

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Publiziert in Retter
Freitag, 09 Juni 2017 09:56

Kurioser Wildunfall bei Heringhausen

DIEMELSEE. Ein Wildunfall ereignete sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag auf der Landesstraße 3078 zwischen Heringhausen und Rhenegge. Nach Einschätzung eines Jägers muss in den frühen Morgenstunden des 9. Juni 2017 ein Auto einen jungen Keiler mit der Front seines Autos am Kopf erwischt haben. Wahrscheinlich war der Pkw von Heringhausen in Richtung Rhenegge unterwegs, als es zum Zusammenstoß mit dem Wildschwein kam.

Das Tier verendete am Straßengraben, wo es um 7 Uhr von einem 55-Jährigen gesichtet wurde. Nach Angaben der Polizeibehörde Korbach war der Wildunfall auf dem Straßenabschnitt der L 3078 bis 8.30 Uhr den Beamten nicht gemeldet worden. Auch der zuständige Berufsjäger, der das Revier betreut, wurde nicht über den Wildunfall informiert.

Wie der Geschädigte den Wildschaden an seinem Fahrzeug bei der Versicherung melden will, bleibt indes fraglich. Nach Einschätzung der Versicherungsagentur Iske in Usseln müssen Wildschäden an Kraftfahrzeugen entweder vom Jagdpächter oder von der Polizeibehörde schriftlich bestätigt werden, um den vollen Versicherungsschutz bei Wildunfällen zu erhalten.

Der Berufsjäger hat das Wildschwein inzwischen geborgen und der Entsorgung zugeführt.

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