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Montag, 07 Dezember 2020 08:30

Drückjagd: Landesstraße 3077 gesperrt

ROSENTHAL/BRACHT. Anlässlich einer revierübergreifenden Drückjagd am 9. Dezember 2020 setzt das Forstamt Burgwald Verkehrsteilnehmer über eine Straßensperrung in Kenntnis.

Nach Angaben der Forstverwaltung wird die Landesstraße 3077 am Mittwoch, in der Zeit von 9.30 bis 14 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Die Sperrung beginnt zwischen der Ortsrandlage Rosenthal und endet am Ortsschild von Bracht. In diesem Zeitraum ist mit Wildwechsel zu rechnen - ebenso werden Jagdhunde im Gefahrenbereich anzutreffen sein. Die Vollsperrung wird von behördlicher Seite überwacht.

Die Umleitungen sich ausgeschildert.

Link: Jägerin von Wildsau angegriffen - Kampf im Thüringer Wald (24.11.2020)

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WALDECK. Die Fahrt unter Alkoholeinfluss nahm am 8. Juli gegen 19.05 Uhr ein jähes Ende - auf der Landesstraße 3256 von Waldeck nach Waldeck West kam ein 33-jähriger Mann ausgangs der Serpentinen, unmittelbar nach einer Linkskurve von der Fahrbahn ab, rutschte 100 Meter in Schräglage weiter und blieb auf dem Dach liegen.  Dabei wurde der sechs Jahre alte Scirocco völlig zerstört. Die Beamten der Polizeistation Korbach schätzen den Sachschaden an dem im Landkreis Gifhorn (GF) zugelassenen Pkw auf 8000 Euro.

Gegenüber den aufnehmenden Beamten gab der Waldecker vor, dass ein Tier die Fahrbahn überquert habe und er deshalb mit seinem Volkswagen ausgewichen sei. Dieser Aussage folgten die Beamten aber nicht, stattdessen musste sich der 33-Jährige einem Atemalkoholtest unterziehen. Das Ergebnis lag deutlich über dem zulässigen Wert - der hohe Promillewert (über 1,1 Promille - absolute Fahruntüchtigkeit)  war dann auch ausschlaggebend dafür, dass der Fahrer den Ordnungshütern seinen Führerschein aushändigen musste. Nach der Unfallaufnahme wurde der Waldecker ins Krankenhaus nach Bad Wildungen gefahren, es erfolgte eine medizinische Untersuchung und die Abnahme von Blut, um den genauen Promillewert zu erfahren.

Ebenfalls informiert werden musste die untere Wasserbehörde, weil der Tankdeckel abgerissen war und Kraftstoff das Erdreich kontaminiert hatte. Die Firma Heidel wurde mit der Bergung des roten Scirocco beauftragt. (112-magazin.de)

Link: Zwei Führerscheine in Bad Wildungen beschlagnahmt  (7. Juli 2020)

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PADERBORN. Innerhalb einer Woche hat die Polizei im Kreis Paderborn 34 Wildunfälle aufgenommen.

Bis zu sieben Mal am Tag kam es zu Kollisionen mit Rotwild, Rehen, Wildschweinen, Dachsen, Waschbären und Füchsen. Betroffen waren alle Kommunen im Kreisgebiet bis auf Bad Lippspringe, Hövelhof und Borchen. Die meisten Unfälle mit Tieren passierten im Bereich Delbrück.  

Der Herbst zählt im Langzeitvergleich zu den von Wildunfällen am stärksten betroffenen Jahreszeiten. Die mit Abstand meisten Wildunfälle der letzten Jahre registrierte die Kreispolizeibehörde im November 2017 mit 164 Unfällen. In diesem Jahr ist die Auswertung noch nicht abgeschlossen. Die Novemberbilanz wird aber auch bei deutlich über 100 Wildunfällen liegen.  

Die nicht abschließende "Blitzauswertung" der letzten Woche belegt die weiter andauernde Gefahr von Wildunfällen. Zwei Drittel der unliebsamen Begegnungen zwischen Fahrzeugen und Tieren fanden ab der Abenddämmerung bis etwa 22 Uhr statt. Neun Unfälle passierten morgens und vier tagsüber, Unfallschwerpunkte lassen sich dabei jedoch nicht ausmachen, fast alle Wildunfälle trugen sich außerhalb geschlossener Ortschaften zu.  

Die Polizei rät zur Vorsicht, insbesondere auf den mit Wildwechselschildern ausgewiesenen Strecken und gibt Tipps zur Verhaltensweise bei Wildwechsel: Fuß vom Gas und die Fahrbahnränder aufmerksam beobachten. Sobald ein Tier auftaucht, sollten Sie immer mit weiteren Artgenossen rechnen. Wenn Tiere die Straße queren, sofort abbremsen, abblenden und hupen und dabei nicht ausweichen. Dabei sollten Sie das Lenkrad festhalten und kontrolliert bremsen. Ein plötzliches Ausweichmanöver kann im Graben, vor einem Baum oder im Gegenverkehr mit zum Teil schlimmen Folgen für alle Beteiligten enden. (ots/r)

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Freitag, 30 November 2018 09:18

Achtung Drückjagd: Geschwindigkeit reduzieren

VASBECK/ADORF. Am morgigen Samstag findet in der Gemarkung Vasbeck eine Drückjagd auf Schalenwild statt. Die Jagd beginnt um 10 Uhr und endet gegen 14 Uhr.

Der Jagdaufseher bittet die Verkehrsteilnehmer auch im eigenen Interesse um rücksichtsvolle Fahrweise, da flüchtendes Wild die Straßen überqueren kann. Auch Jagdhunde können sich im Bereich der Landes- und Kreisstraßen aufhalten.

Besonders betroffen ist die Landesstraße 3078 zwischen Adorf und Vasbeck. Warnhinweisschilder mit der Aufschrift "Achtung Drückjagd" werden an den Straßenrändern aufgestellt. Die Wege im Gemeindewald werden aus Sicherheitsgründen mit Trassierband abgesperrt.

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Donnerstag, 01 November 2018 11:13

Pilotprojekt zur Verhinderung von Wildunfällen

HOMBERG. Die Wildunfälle im Schwalm-Eder-Kreis steigen seit mehreren Jahren kontinuierlich an. Waren es im Jahr 2016 noch 1226 Wildunfälle, so  stiegen sie im Jahr 2017 auf 1491 Unfälle.

Hierbei kristallisierten sich besonders vier Streckenabschnitte als Unfallschwerpunkte heraus:

  • L 3224 zwischen Lengemannsau und Ostheim
  • B 487 zwischen Spangenberg und Schnellrode
  • L 3067 zwischen Ziegenhain und Allendorf/Landsburg
  • L 3383 zwischen Fritzlar-Geismar und Edertal-Wellen.

In der Unfallkommission, die sich aus Vertretern der Polizei, der Straßenverkehrsbehörden, der Straßenmeistereien und Hessen Mobil zusammensetzt, wurde in den vergangenen Jahren, trotz verschiedener Maßnahmen, wie z.B. Wildwarnreflektoren, Verkehrszeichen, Plakate der Verkehrswacht, etc., eine Steigerung der Wildunfallzahlen festgestellt. In einer kürzlich vorgestellten Studie der Gesamtwirtschaft der Unfallversicherer (GDV) wurde die Unwirksamkeit der Wildwarnreflektoren - egal welcher Farbe - nachgewiesen. Die Unfallkommission des Schwalm-Eder-Kreises hat sich zu einem relativ kostengünstigen Pilotprojekt entschieden, in dem die Verkehrsteilnehmer sensibilisiert und in ihrer Aufmerksamkeit und dem Fahrverhalten beeinflusst werden sollen.

An den vier genannten Wildunfallschwerpunkten wurden in beiden Fahrtrichtungen beidseitig Wildwechselschilder (Verkehrszeichen 142) durch die Straßenverkehrsbehörde des Kreises angeordnet und durch die Straßenmeistereien aufgestellt. Als Besonderheit wurden zusätzlich gelbe Blinklampen auf den Schildern montiert, die sich selbstständig bei Dunkelheit einschalten und die Verkehrsteilnehmer auf diesen Streckenabschnitten so zu mehr Aufmerksamkeit anregen sollen. Nach einem halben Jahr Erprobungsphase werden die Strecken auf ihre Unfallhäufigkeit neu untersucht.

Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer, besonders in der dunklen Jahreszeit, vermehrt auf Wildwechsel zu achten und die Geschwindigkeit, so wie es die Straßenverkehrsordnung verlangt, den Straßen-, Sicht- und Witterungsverhältnissen, anzupassen. Besonders auf den oben genannten, gekennzeichneten Streckenabschnitten muss mit verstärktem Wildwechsel gerechnet werden. (ots/r)

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PADERBORN. Neben vielen anderen Gefahren, auf die sich Verkehrsteilnehmer im Herbst durch die Veränderung der Witterung einstellen müssen, ereignen sich im November eines jeden Jahres statistisch belegt die meisten Wildunfälle.

Darauf weisen die Polizei und die Kreisjägerschaft Paderborn e. V. aktuell hin. Im Kreis Paderborn ist, bedingt durch die geografische Lage mit vielen Wald- und Feldgebieten, die Gefahr von Wildunfällen das ganze Jahr über sehr hoch, in den letzten Jahren ist die Zahl der Wildunfälle kontinuierlich angestiegen. Wurden 2014 noch 1099 derartige Unfälle registriert, waren es im Jahr 2017 schon 1323. Auch im Jahr 2018 hat die Polizei bis Oktober schon wieder fast 900 Wildunfälle bearbeitet. Legt man die Statistiken der letzten Jahre zugrunde, dürften bis Ende dieses Jahres noch über 300 dazu kommen.  

Der Herbst im Allgemeinen und hier insbesondere der Monat November ist die Zeit, in der es es zu den meisten Wildunfällen kommt (2014: 123 / 2015: 121 / 2016: 98 / 2017: 164). Drei bis vier Unglücke pro Tag sind dann im Kreisgebiet zu verzeichnen, im Wesentlichen auf unbeleuchteten Land- und Kreisstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften. "Die Gründe für den Anstieg der Wildunfälle im Herbst sind vielfältig", erklärt Berthold Antpöhler, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Paderborn. "Das stetig steigende Verkehrsaufkommen und oftmals überhöhte Geschwindigkeit sind sehr wahrscheinlich Gründe, warum es zu einem permanenten Anstieg von Wildunfällen gekommen ist. Aber auch die in den letzten Jahren veränderten Bedingungen in der Landwirtschaft und damit in der Landschaft lassen erkennen, dass hier Gründe für die steigenden Wildunfallzahlen zu finden sind. Die Zusammenlegung von Feldern zu großflächigen und jährlich wechselnden Kulturen bis an die Straßenränder, wie z.B. Mais-, Raps- und Senfflächen dienen den Wildtieren jährlich wechselnd als Rückzugs- oder Futterstelle. Dieser Umstand hat dazu geführt, dass die dämmerungsaktiven Tiere gerade morgens beziehungsweise abends ihre Standorte wechseln und dabei vermehrt Straßen überqueren müssen. Das heißt sie treffen bei ihren Wanderungen genau zu diesen Zeiten auf den Berufsverkehr, was wiederum das Unfallrisiko steigen lässt. Dazu kommen die Paarungszeiten einzelner Wildarten, wie Damwild oder Wildschweine, die in den kommenden Wochen besonders rastlos sein werden."  

Einen absolut sicheren Schutz zur Vermeidung von Wildunfällen gibt es nicht. Auch die blauen Wildwarnreflektoren, die seit einigen Jahren an den Leuchtpfosten einiger Teststrecken im Kreis Paderborn angebracht sind, haben nur partiell zu einem spürbaren Rückgang bei den Unfallzahlen geführt, jedoch nicht absolut. Daher gilt auch auf diesen Strecken besondere Vorsicht, um die Gefahr von Zusammenstößen mit Wildtieren zu minimieren und schwere Unfallfolgen zu vermeiden. Gerade in Wald- und Wiesengebieten und an den durch die bekannten Verkehrsschilder besonders gekennzeichneten Stellen wird es in den nächsten Wochen zu einem verstärkten Wildwechsel kommen. Daher appellieren sowohl Polizei als auch Kreisjägerschaft zu einer angepassten Fahrweise. Auf diesen Abschnitten Fuß vom Gas und die Fahrbahnränder aufmerksam beobachten! Besonders im Herbst und Winter schließen sich die Tiere zu großen Verbänden zusammen. Wenn der Autofahrer ein Tier am Straßenrand sieht, befinden sich meistens noch weitere in der Nähe des Straßenrandes in der Deckung des Waldes oder auf dem Feld. Daher sollte immer damit rechnen, dass mehrere Tiere die Straßen queren werden.

Wenn Tiere im Scheinwerferlicht auftauchen: Abbremsen, Abblenden und hupen! Wenn das nicht mehr rechtzeitig gelingt und es zu einer unvermeidbaren Kollision kommt, ist es wichtig, nicht auszuweichen! Halten Sie das Lenkrad fest, bleiben sie auf ihrem Fahrstreifen und bremsen Sie kontrolliert ab. Natürlich möchte keiner ein Tier verletzten, aber gehen Sie nicht das Risiko eines unkontrollierten und plötzlichen Ausweichmanövers ein. Dies endet für viele Verkehrsteilnehmer im Graben, vor einem Baum oder im Gegenverkehr mit zum Teil erheblichen Folgen für alle Beteiligten. Nach dem Zusammenstoß ist die Unfallstelle sofort durch das Einschalten des Warnblinklichts und das Aufstellen des Warndreiecks abzusichern. Gegebenenfalls Verletzte versorgen und die Rettungsdienste alarmieren.  

Ist ein Tier angefahren worden, darf es nicht mitgenommen werden. Nach einem Wildunfall ist der Verkehrsteilnehmer nach dem Landesjagdgesetz verpflichtet, den Unfall der Polizeidienststelle zu melden, die dann den Jagdausübungsberechtigten für diesen Straßenabschnitt informiert, denn dieser hat ein sogenanntes Aneignungsrecht an dem Wildtier! Ansonsten kann eine Strafanzeige wegen Wilderei erstattet und ein Bußgeld verhängt werden. Daher, auch um Schwierigkeiten bei der Regulierung durch die Versicherung auszuschließen, sollte man immer die Polizei informieren. Manchmal sind dem beteiligten Tier äußerlich keine Verletzungen anzusehen und es flüchtet von der Unfallstelle, obwohl es schwere innere Verletzungen erlitten hat. Um dem Tier unnötig langes Leiden zu ersparen, ist auch in diesen Fällen die Information an die Polizei wichtig, damit der zuständige Jagdausübungsberechtigte benachrichtigt werden und mit der Nachsuche beginnen kann. (ots/r)

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Sonntag, 07 Oktober 2018 09:05

Burgwald: Reh ausgewichen, Unfall, Totalschaden

BURGWALD. In Höhe der Kaserne kam es am Samstagabend zu einem Unfall auf der Kreisstraße 117 zwischen Burgwald und Frankenberg - der Fahrer blieb unverletzt.

Zu einer Berührung zwischen einem Pkw und einem Wildtier kam es laut Polizei nicht, als der 19 Jahre alte Fahrer mit seinem Opel aus Burgwald kommend einem Reh ausgewichen war, das plötzlich die Fahrbahnseite gewechselt hatte. Bei diesem Ausweichmanöver schleuderte der silbergraue Corsa in den Straßengraben, rammte seine Front in die Böschung und wurde auf die Fahrbahn zurückgeschleudert. Um 19.45 Uhr rief der junge Mann aus Burgwald die Polizei an, die den Unfall aufnahm.

An dem Opel entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 4500 Euro. Das Auto musste von der Firma AVAS abgeschleppt werden. (112-magazin)

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Donnerstag, 13 September 2018 08:30

Wild ausgewichen - mit Golf überschlagen, Krankenhaus

BATTENBERG/BERGHOFEN. Einmal mehr ereignete sich am frühen Donnerstagmorgen ein Verkehrsunfall zwischen Battenberg und Berghofen. Ein 19-Jähriger musste einem Wildtier ausweichen und landete mit seinem Golf auf dem Dach.

Beamte der Polizeistation Frankenberg teilten auf Nachfrage mit, dass der Battenberger mit seinem Golf gegen 5.50 Uhr auf der Bundesstraße 236 zwischen Battenberg und Münchhausen unterwegs war. Ein völlig überraschender Wildwechsel  ließ den jungen Mann instinktiv das Lenkrad herumreißen. Daraufhin kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrmals und blieb kopfüber auf dem Acker liegen.

Nachfolgende Verkehrsteilnehmer informierten die Polizei und Rettungskräfte. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der Battenberger mit einem RTW ins Krankenhaus Frankenberg transportiert - dort wurde der Verletzte stationär aufgenommen. 

Der wirtschaftliche Totalschaden an dem Golf wurde von der Polizei mit 1500 Euro angegeben.  (112-magazin)

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BAD AROLSEN/DIEMELSTADT. Zwei Rehe verursachten am Sonntag um 15.15 Uhr auf der Bundesstraße 252 einen Auffahrunfall - während die Ricke unverletzt ihr Heil in der Flucht suchte, blieben drei demolierte Autos auf der Straße zurück, die abgeschleppt werden mussten. Der Rehbock wurde von einem entgegenkommenden Audi erfasst und verendete im Straßengraben.

Ereignet hatte sich der Unfall, als ein 23-jähriger Mann aus Bad Arolsen kommend die B 252 in Richtung Rhoden befuhr. Am Abzweig nach Wethen kreuzten vor dem Arolser ein Rehbock und eine Ricke die Fahrbahn. Um eine Kollision mit den Tieren zu vermeiden, bremste der 23-Jährige seinen Jetta stark ab, sodass der nachfolgende 67-jährige Fahrer (HX) eines 3er BMW mit seiner Front auf den Volkswagen auffuhr. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von 18.000 Euro.

Zum selben Zeitpunkt befuhr ein 19-jähriger Mann aus einem Volkmarser Ortsteil mit seinem schwarzen Audi die Bundesstraße in entgegengesetzte Richtung. Dieser erwischte das Tier frontal, sodass es im Straßengraben seinen Verletzungen erlag. Die Polizei schätzt den Schaden am Audi auf 2.000 Euro.  (112-magazin)

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GELLERSHAUSEN/KLEINERN. Mit einem Reh kollidiert ist am Sonntagnachmittag eine 52-jährige Frau aus dem Kreis Bad Gandersheim.

Mit ihrer BMW war die Bikerin gegen 15.40 Uhr von Gellershausen in Fahrtrichtung Kleinern unterwegs gewesen, als ihr auf der Landesstraße 3332 ein Reh vor das Motorrad sprang. Die Frau aus Northeim (GAN) war durch den plötzlichen Wildwechsel völlig überrascht worden. Zeit für ein Ausweichmanöver oder eine Gefahrenbremsung blieb der Bikerin nicht. Ein Zeuge berichtete gegenüber unserer Redaktion, dass das Krad das Reh mittig erfasst hatte, die BMW kam daraufhin zu Fall, stürzte auf den Asphalt, rutschte über die Fahrbahn und blieb am Straßenrand liegen. Dabei zog sich die 52-Jährige schwere Verletzungen zu.

Während ein Verkehrsteilnehmer die Notrufnummer wählte, leisteten andere Personen Erste Hilfe. Der hinzugerufene Notarzt versorgte die Patientin an der Unfallstelle und ließ die Frau mit einem RTW in das Frankenberger Krankenhaus transportieren.

Das Reh hat nach Angaben der Bad Wildunger Polizei den Unfall nicht überlebt. Auf etwa 1.500 Euro bezifferten die Beamten den Sachschaden an dem Motorrad. (112-magazin)


Zu einem tödlichen Verkehrsunfall kam es im Landkreis Waldeck-Frankenberg am 30. Juni dieses Jahres. Im Einsatz waren die Feuerwehr Willingen, Polizeikräfte aus Korbach und ein Rettungshubschrauber.

Link: Tödlicher Motorradunfall in Schwalefeld - Feuerwehr, Notarzt und Christoph 7 im Einsatz

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