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LICHTENFELS/KORBACH. Ermittler der Polizeibehörde Korbach suchen den Fahrer eines weißen Skoda, der am Montag um 7.10 Uhr, auf der Kreisstraße 50 zwischen Immighausen (Lichtenfels) und Ober-Ense Fahrerflucht begangen haben soll.

Nach Angaben der Polizei überholte am Montagmorgen (15. Juni) der 62-jährige Fahrer eines Q5 einen vor ihm fahrenden weißen Skoda. Da der Skoda-Fahrer während des Überholmanövers plötzlich seinen Pkw in die Mitte der Fahrbahn zog, musste der Lichtenfelser mit seinen Q5 nach links auf die Bankette ausweichen. Dabei "rasierte" er mehrere Leitpfosten ab. Ohne sich um das Unfallgeschehen zu kümmern, setzte der Skoda seine Fahrt in Richtung Ober-Ense fort. An dem Q5 entstand Sachschaden von etwa 2000 Euro.

Fahrzeug in Niedersachsen zugelassen

Gefahren wurde der Skoda von einer männlichen Person, auf dem Beifahrersitz soll ein Kind gesessen haben. Fragmente des Kennzeichens sind auch bekannt. Es soll sich um die Buchstaben NOH-LE (Nordhorn) handeln, die Zahlenfolge ist nicht bekannt. Um Weiterungen zu vermeiden, möchte sich der Fahrer bitte bei der Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 melden. Auch Zeugen werden gebeten sich zu melden. (112-magazin)

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FRANKENBERG-GEISMAR. Zu einem Alleinunfall kam es am Freitagnachmittag auf der "Alten Geismarer Straße" zwischen Geismar und Frankenberg (Eder).

Hier ereignete sich gegen 15.20 Uhr ein Unfall mit einem roten Peugeot, besetzt mit drei Personen. Die 18-Jährige aus Rosenthal war mit ihrem Peugeot  während der Fahrt nach rechts auf die Bankette gekommen, steuerte gegen und prallte links in eine Böschung. Nachdem sich der Peugeot mit (KB-Kennzeichen) um 180 Grad um die eigene Achse gedreht hatte, kam er auf den Rädern zum Stehen.

Die Fahrerin und ihre Mitfahrer (15 und 18 aus Frankenberg) erlitten Prellungen, eingeklemmt wurde glücklicherweise niemand. Somit wurden drei RTW und ein NEF zur Einsatzstelle gerufen. Nach medizinischer Erstversorgung vor Ort, wurden alle drei Personen in das Kreiskrankenhaus nach Frankenberg gebracht. Die Unfallaufnahme wurde durch eine Streifenwagenbesatzung der Polizeistation Frankenberg durchgeführt; anschließend musste der schrottreife Peugeot mit einer Schadensumme von 3500 Euro abgeschleppt werden. (112-magazin)

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WALDECK-FRANKENBERG. Was bewegt einen jungen Menschen dazu, einen anspruchsvollen Beruf mit hoher Verantwortung zu wählen? Wie gehen junge Erwachsene mit besonders belastenden Situationen um? Sind die Ausbilder in der Schule streng? Was macht den Reiz an einem Arbeitsplatz im Rettungsdienst aus?

Heute habe ich drei junge Menschen getroffen, die den Mut haben, mir all diese Fragen zu beantworten und die mir einen Einblick gewähren: In ihre Motivationen, Gedanken, Wünsche und Einstellungen – vielleicht auch in ihre Befürchtungen, Sorgen oder Bedenken.

Frankenberg, Auestraße. Hier befindet sich der DRK Kreisverband Frankenberg, der im Süden des Landkreises den Rettungs- und Notarztdienst sicherstellt.

Hier werde ich von drei jungen und auf den ersten Eindruck bereits sehr netten Menschen in Empfang genommen. „Die sitzen schon hier, wie die Hühner auf der Stange“, scherzt Jens Köster. Er ist der Rettungsdienstleiter des DRK Kreisverband Frankenberg und hat die drei Auszubildenden in den Aufenthaltsraum der Rettungswache, die ebenfalls im DRK Kreisverband untergebracht ist, gebeten. Ich stelle mich kurz vor und sage, was ich vorhabe. Neben den drei „Akteuren“ unserer Serie sind auch noch viele andere Rettungsdienstmitarbeiter vor Ort. Die, die heute ihren Dienst versehen. Ich kenne die drei Auszubildenden, die bereit sind, mir über ihre Arbeit zu erzählen, nicht. Ich sehe sie heute zum ersten Mal. Sie stehen auf, kommen zu mir, begrüßen mich per Handschlag und stellen sich vor. Tolle Geste. Ich bin auf Anhieb begeistert.

Wir gehen runter in die Fahrzeughalle. Denn gerade lässt sich die Sonne blicken und so wollen wir erst Fotos machen und danach zusammen reden. Lara Scheller, das ist eine der drei Auszubildenden, die heute für mich da sind, setzt sich ans Steuer des Rettungswagens, während Fabian Lütteken, der zweite im Bunde mit mir in den Patientenraum steigt. Eric Schröder, der dritte Azubi heute, ist Laras „Beifahrer“. Einige Meter fahren wir zu einem großen, freien Parkplatz, um die Fotos zu machen.

Vom Garten-und Landschaftsbau zum Rettungsdienst

Beim anschließenden Gespräch in der Wache erzählt Fabian mir, dass er eigentlich gelernter Garten- und Landschaftsbauer ist. Über eine Tätigkeit im Krankentransport bei der Diakonie und seinen Onkel – Leitstellendisponent, Rettungsdienstmitarbeiter und Feuerwehrmann – sei er dann dazu gekommen, sich noch mal für eine neue Berufsausbildung zu bewerben. Fabian möchte, genau wie seine beiden Mitstreiter Lara und Eric Notfallsanitäter werden.

„Menschen zu helfen, egal in welcher Situation sie sich befinden, das macht es aus“, erzählt mir der junge Mann mir bereits in den ersten Minuten des Gesprächs mit großer Begeisterung. Das ist ehrlich, kommt von Herzen. Das merkt man sofort. „Sie einfach nach Hause zu tragen, oder mit ihnen zum Arzt zu gehen – das ist eigentlich egal“, fährt er fort. Natürlich sei aber auch ein sehr großes Interesse an der Notfallmedizin ein ganz entscheidender Punkt für den 23-Jährigen.

Darauf wird er nicht nur in der Rettungswache gut vorbereitet – auch im DRK Bildungszentrum Mittelhessen in Marburg und in der der dortigen Uniklinik wird Fabian für seinen Einsatz fit gemacht: „Im Krankenhaus zum Beispiel, gab es am Anfang schon eine Hemmschwelle für mich. Das war ja eine völlig neue Situation“, erklärt Fabian, als ich ihn nach seinem ersten Patientenkontakt während des Praktikums frage. „Aber das Pflegepersonal ist richtig gut und mittlerweile ist das so, als würde ich das schon immer machen“, freut sich der junge Mann, der gerade im dritten und letzten Ausbildungsjahr ist, und im Sommer seine Prüfung absolviert. Schiss davor? „Auf jeden Fall!“ Da antworten auch die beiden anderen spontan. Sie lachen aber auch alle. Denn man werde sehr gut vorbereitet, unterstreicht Fabian. „Hier ist es so, dass wir im ersten Jahr im Einsatz nur beobachten und schauen sollen und gar nicht weiter tätig werden bei den Einsätzen“, beschreibt er. „Wir sollen lernen einen Patienten, eine Wohnung, oder eine Umgebung einzuschätzen. Und sehen und erkennen, wie die Kollegen einen Einsatz abarbeiten – durch Zusehen lernen“. Ist es denn nicht schwer, zuzuschauen, wenn die Kollegen arbeiten? „Ich war froh, dass ich dieses Jahr hatte und viel mitnehmen konnte. Das war in dieser Situation nicht schwierig für mich. Jetzt, im dritten Jahr, ist es selbstverständlich für mich, einen Einsatz abarbeiten zu können“, nennt er mir die Vorzüge dieser Vorgehensweise.

Bevor ich mit Lara weiter spreche, hat Fabian noch einen Appell an die Menschen da draußen: „Die Leute, vor allem auch Jugendliche, sollten darüber nachdenken, wofür der Rettungsdienst wirklich da ist: Nicht, um Betrunkene nach Hause zu fahren, oder für Bauchschmerzen seit drei Wochen. In der Zeit, wo wir bei so einem Einsatz gebunden sind, kann woanders ein Mensch sterben, weil ein Rettungsteam von weiter weg kommen muss“, gibt der junge Mann zu bedenken.

"Ich würde das immer wieder machen - nur viel früher"

Lara ist zu ihrer Ausbildung, die sie ganz frisch erst im September begonnen hat, „nach Hause gekommen“, als es zum ersten Wachenpraktikum ging. „Ich war vorher hier schon in einer hauptamtlichen Stelle als Rettungssanitäterin beschäftigt“, erzählt sie mir und ist unverkennbar stolz auf ihren Werdegang. „Das war ein sehr schönes Gefühl, zum ersten Praktikum endlich wieder hier her kommen zu dürfen“, berichtet sie mit einem Strahlen im Gesicht. Warum die feste Stelle als Rettungssanitäterin aufgegeben und noch mal die Strapazen einer Ausbildung auf sich nehmen? Das interessiert mich. „Der medizinische Hintergrund hat mich schon immer sehr interessiert und ich wollte noch mehr lernen und auch alleinverantwortlich Entscheidungen treffen dürfen“, erklärt mir Lara. Einen Weg, den sie nicht bereut hat: „Ich würde das jederzeit wieder machen, nur früher“, lacht sie. Das Besondere am Rettungsdienst macht für die junge Frau die Abwechslung aus: „Vor der Tätigkeit im Rettungsdienst habe ich in einem Behindertenwohnheim gearbeitet. Im Rettungsdienst waren die medizinischen Aspekte aber viel abwechslungsreicher. Aber die Richtung, das Medizinische, und Menschen helfen zu können - das passte von Anfang an“, erzählt sie. Dass Lara dabei auch an Feiertagen, oder am Wochenende arbeiten muss, macht ihr nichts aus. Ganz im Gegenteil: „Ich habe diese Dienste gerne. Ich gehe sowieso nicht feiern und trinke auch nichts“, verrät sie. Dann sei es viel sinnvoller, in der Woche mal einen Tag frei zu haben, an dem man dann Amtsbesuche, Arzttermine, oder andere Termine passend legen und wahrnehmen könne. Ich frage Lara, welche Einsatzmeldungen bei ihr den Stresspegel erhöhen. „Verkehrsunfall“, das kommt wie aus der Pistole geschossen. „Da weiß man nie, was einen erwartet. Bei den anderen Meldebildern wird schon etwas klarer, was los sein könnte, bei einer Atemnot zum Beispiel“, erklärt Lara. Sie berichtet mir von einem Verkehrsunfall, der ihr besonders in Erinnerung geblieben ist: „Das war ein Motorradunfall. Der Fahrer war in einen Hang gestürzt und musste durch Unterstützung der Feuerwehr aufwändig gerettet werden“, erinnert sie sich. Und doch verrät sie mir: „Man wird aber ruhiger und das ist auch wichtig, damit der Patient auch optimal versorgt wird“. „Das kommt einfach mit der Zeit“, erklärt Lara. Auch Lara frage ich, ob es etwas gibt, was unbedingt Erwähnung in ihrer Geschichte zur Serie finden sollte. Sie berichtet mir von einem Wunsch, den sie hat: „Der Rettungsdienst sollte als das anerkannt werden, was er auch ist: Ein Beruf mit viel medizinischem Wissen, medizinischen Maßnahmen vor Ort und einer intensiven Beschäftigung mit dem menschlichen Körper“, macht Lara deutlich. „Das ist kein Job, den man mal eben machen kann“.

"Es bringt nichts, zehn Minuten auf den Rettungsdienst zu warten und nichts zu tun - Dann ist der Zug abgefahren!"

Eric Schröder ist das Nesthäkchen. Er ist 20 Jahre alt und direkt mit dem 18. Lebensjahr in die Ausbildung eingestiegen. „Bis ich volljährig war und im Rettungsdienst anfangen durfte, habe ich als Überbrückung in einem Altenpflegeheim gearbeitet“, berichtet er mir über seinen Weg zum Rettungsdienst. Das Interesse für die Notfallmedizin sei schon immer sehr groß gewesen und es sei niemand aus der Familie bereits im Rettungsdienst, oder einem Medizinberuf tätig. Eric befindet sich auch, genau wie Fabian, im dritten Lehrjahr, hat im Sommer seine Prüfung. Was ist für ihn das Besondere am Rettungsdienst? „Man übernimmt sehr viel Verantwortung“, macht Eric deutlich. Dennoch kann er ganz freien Herzens sagen: „Ich habe diese Entscheidung auf gar keinen Fall bereut“. Zwar gebe es Dinge, die man wissen und mit denen man sich auseinandersetzen müsse, aber das sei bisher kein Problem für ihn. „Den Schichtdienst, körperliche oder psychische Belastungen, die manche Einsätze mit sich bringen – das muss man schon mögen“, gibt er zu bedenken. „Wenn man merkt, dass man erlebte Eindrücke nicht wegstecken kann, muss man sich das auch selbst eingestehen“, warnt der junge Mann. Zum Glück, so erzählt Eric mir, komme es nicht so oft vor, dass Einsätze eine außergewöhnlich hohe Belastung mitbringen. „Alles was mit Tod und Sterben zu tun hat, insbesondere bei jüngeren Menschen, ist in diesem Moment belastend“, erklärt er. Aber dennoch sei er niemand, der diese Eindrücke dann mit nach Hause nehme“, ist er erleichtert. „Und wenn ein belastender Einsatz war, dann gibt es gute Nachbesprechungen dazu. Die Kollegen haben auch ein sehr wachsames Auge darauf, wenn es jemandem nicht gut geht“, freut er sich über den Zusammenhalt. Nicht nur in der Wache, sondern auch in der Schule, dem DRK Bildungszentrum Mittelhessen, werde man sehr gut auch auf belastende Einsatzsituationen vorbereitet. „Es gibt extra Fallbeispielübungen dafür“, berichtet Eric. Doch damit noch nicht genug: „Es werden auch entsprechende Unterrichte in Gesprächsführung oder Psychologie absolviert“, erzählt er mir weiter.

Eric kann mir aber auch von ernsten Situationen berichten, in denen die Patienten gar nicht realisieren, wie knapp das eigentlich war: „Wir hatten mal einen Einsatz bei einem Betrunkenen, der sich versehentlich eine Glasscherbe in den Hals gestochen hatte“, berichtet er mir. „Der Mann hatte riesiges Glück, die Halsarterie nur knapp verfehlt, und es war eine richtig tiefe Wunde“, erinnert er sich. „Dann wollte der nicht mit fahren. Trotz des riesigen Lochs im Hals hat er immer wieder ungläubig gefragt: Das ist doch gar nichts, weshalb wollt ihr mich mitnehmen. Was soll das denn hier?“ Was im Moment des Gesprächs amüsant anmuten mag, war in Wirklichkeit jedoch sehr ernst. „Man muss bei allen Patienten, auch wenn sie mal betrunken sind und auch schon mal viele witzige und coole Sachen erzählen, trotzdem ernst bleiben und ihnen die Notwendigkeit der Maßnahmen vor Augen führen. Aber manchmal ist das nicht einfach“, erklärt er.

Einmal vielleicht Praxisanleiter zu werden, dann selbst junge Kollegen auszubilden, oder als „Paramedic“ ins Ausland zu gehen – das kann Eric sich für seine Zukunft vorstellen. „Aber erst mal will ich hier bleiben“, macht er deutlich. Ob die drei übernommen werden, steht noch nicht fest. „Aber normal schon“, hoffen alle zusammen.

Dann neigt sich unser Gespräch schon dem Ende entgegen und auch Eric bitte ich, mir etwas mitzuteilen, was er im Artikel unbedingt wieder finden möchte. Eric liegt es sehr am Herzen, „dass die Menschen sich mit Erster Hilfe auseinander setzen. Es bringt nichts, zehn Minuten auf den Rettungsdienst zu warten und bis zum Eintreffen nichts zu tun. Dann ist der Zug abgefahren“, macht der junge Mann am Beispiel einer Reanimation deutlich.

Ich habe mit Fabian, Lara und Eric drei tolle, junge und liebe Menschen kennen gelernt, die mich mit ihrer Einstellung sehr beeindrucken. Die zum Ende des Gespräches wieder mit Handschlag zu mir kommen. Die sich freundlich bedanken. Die extra wegen unserer Serie und dem Termin in ihrer Freizeit noch mal zur Dienststelle gekommen sind. Die sich eigens dafür umgezogen haben. Die sich Zeit für mich genommen haben und alle meine Fragen mit großer Geduld beantwortet haben. Die einfach richtig tolle Auszubildende sind.

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WALDECK-FRANKENBERG. Bislang wurden der Polizei Waldeck-Frankenberg keine durch die Auswirkungen des Sturmtiefs "Sabine" verletzten Menschen gemeldet.

Das Sturmtief führte allerdings seit Sonntagnachmittag (9. Februar) durch umgestürzte Bäume, verwehtes Astwerk, umgefallene Bauzäune, Plakatwände oder Mülltonnen zu Verkehrsbehinderungen und zu Sachschäden. Die Feuerwehren und Straßenmeistereien hatten die Lage im Griff und räumten umgefallene Bäume und Astwerk von den Straßen. Über größere Sachschäden liegen keine Meldungen vor. Derzeit gibt es im Landkreis noch zwei gesperrten Straßen: Die Landesstraße 3393 zwischen Willingen und Bontkirchen wird dezeit von Hessen-Mobil geräumt, der Perner-Weg bei Bad Wildungen ist ebenfalls durch umgefallene Bäume gesperrt. Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer weiterhin um besondere Aufmerksamkeit und um die Beachtung von Rundfunkwarnmeldungen.

THW auf Erkundungsfahrt

Fünf Trupps hat das THW seit Sonntag im Einsatz. Vorsorglich hatte die Bahn sämtliche Zugfahrten im Landkreis Waldeck-Frankenberg abgesagt. Wie Zugführer Dirk Gernand vom THW Korbach mitteilt, mussten mehrere Trupps ausrücken und umgefallene Bäume von den Schienen ziehen. Derzeit (9.10 Uhr) werden Erkundungsfahrten mit Triebwagen durchgeführt, wann der Zugverkehr wieder rollen kann, steht noch nicht fest.    

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BROMSKIRCHEN/ALLENDORF/LAISA. Etliche Unfälle mussten die Beamten der Polizeistation Frankenberg am heutigen Samstag aufnehmen. Als Unfallursache gaben die Beamten nicht angepasste Geschwindigkeit und nasse Fahrbahnen an - einmal war Alkohol im Spiel.

Führerschein ins Risiko gestellt

Zunächst wurde eine Streifenwagenbesatzung um 7.55 Uhr zur Bundesstraße 236 zwischen Bromskirchen und Allendorf beordert. Ein Verkehrsteilnehmer hatte am frühen Samstagmorgen einen beschädigten Ford Focus unterhalb der Bundesstraße vor einem Baum entdeckt und die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmiert. Nach Aussage der Polizei war der Fahrer mit seinem Ford ausgangs einer Linkskurve ins Schleudern geraten, anschließend von der Fahrbahn abgekommen und hangabwärts gegen einen Baum gekracht. Der Unfallverursacher, ein 36 Jahre alter Mann aus Battenberg, verletzte sich am Kopf und musste medizinisch versorgt werden. Da die Beamten Alkohol in der Atemluft des 36-Jährigen registrierten, wurde ein Alkoholtest durchgeführt. Dem Battenberger wurde die Fahrerlaubnis abgenommen - anschließend musste der Mann eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Mit einem wirtschaftlichen Totalschaden von ca. 4000 Euro schlägt die Alkoholfahrt zu Buche.

Mit Motorrad gestürzt

Mit seiner Yamaha gestürzt ist am Samstag gegen 11.50 Uhr ein 23-jähriger Mann aus Düsseldorf. Der junge Fahrer geriet auf regennasser Fahrbahn auf der Strecke zwischen Holzhausen und Laisa in Schleudern und war gegen ein Hinweisschild gekracht. An der Yamaha entstand ein Sachschaden von 2500 Euro. Das Hinweisschild muss erneuert werden und wurde mit einer Schadenssumme von 200 Euro bewertet.

Feuerwehr rettet Frau aus Fiat

Der nächste Verkehrsunfall ereignete sich am Samstag auf der L 3090  zwischen Laisa und Holzhausen. Gegen 13.15 Uhr rückten die Wehren Laisa und Battenberg unter dem Alarmkürzel "HKLEMM 1 Y" zur besagten Einsatzstelle aus. Ebenfalls alarmiert wurden ein RTW, ein NEF und ein Streifenwagen. Eine 23-jährige Frau war auf regennasser Fahrbahn mit ihrem weißen Fiat Punto ins Schleudern geraten und neben der Straße auf der Seite liegend zum Halten gekommen. Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Michael Wenzel wurde das Dach des Punto mit hydraulischem Rettungsgerät geöffnet, die Person nach hinten mit einem Spineboard gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Außerdem wurde während der Einsatzarbeiten der Brandschutz sichergestellt und die Unfallstelle gesichert. Zu guterletzt unterstützte die Feuerwehr Battenberg mit dem HLF 16 und der daran verbauten Seilwinde die Bergungsarbeiten des Pkws, der anschließend von einem Abschleppwagen abtransportiert wurde. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz für die 25 Einsatzkräfte beendet. Die Polizei schätzt den wirtschaftlichen Totalschaden an dem Fiat auf 5000 Euro. Die Frau aus Allendorf wurde leicht verletzt. (112-magazin)

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Donnerstag, 04 April 2019 19:18

Speedmarathon: Polizei zieht Bilanz

WALDECK-FRANKENBERG. Die Polizei in Waldeck-Frankenberg zieht nach dem gestrigen Speedmarathon eine positive Bilanz.

An den insgesamt 23 Messstellen im Landkreis Waldeck-Frankenberg waren 4,1 % der Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs. Die etwa 50 eingesetzten Polizistinnen, Polizisten und Bedienstete der Städte und Kommunen führten die Kontrollen von morgens 6 bis 22 Uhr an den vorab bekannt gegebenen Gefahrenstellen durch.

Zum Ergebnis teilte der Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, Polizeihauptkommissar Volker König, Folgendes mit: Insgesamt fuhren 4310 Fahrzeuge durch die Kontrollstellen, davon waren 178 Fahrerinnen oder Fahrer zu schnell. Bei 161 Fällen handelt es sich um Geschwindigkeitsverstöße im Verwarnungsgeldbereich, 17 Verkehrsteilnehmer müssen mit einem Bußgeld und Punkten in der Verkehrsdatei in Flensburg rechnen. Ein Fahrer erwartet darüber hinaus ein Fahrverbot.

Bei weiteren 16 Verkehrsteilnehmern stellten die Polizisten Verkehrsordnungswidrigkeiten wie Telefonieren mit dem Handy oder Gurtverstöße fest. Gegen drei Fahrer leitete die Polizei Strafverfahren ein, in einem Fall wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und in zwei Fällen wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss.

Das Ergebnis der Kontrollen beim Speedmarathons im Landkreis Waldeck-Frankenberg bewertete Volker König als Erfolg. Durch die umfangreiche Berichterstattung in allen Medien ist das Unfallrisiko "Geschwindigkeit" in den Fokus gerückt worden. Die Beanstandungsquote war niedriger als an anderen Tagen - allein das ist schon ein Erfolg. (ots/r)

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DIEMELSEE. Die Feuerwehr Diemelsee ließ bei ihrer Jahreshauptversammlung am Freitag das Jahr 2018 etwas Revue passieren und schaut erwartungsvoll in die Zukunft. 

Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehren Diemelsee fand diesmal am Freitag, den 4. Januar im Dorfgemeinschaftshaus Rhenegge statt, geführt von Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer. Zusammen blickte er mit seinen Stellvertretern Torsten Behle und Uwe Becker auf das Jahr 2018 zurück. Zu Beginn gab er jedoch einen Ausblick zu Investitionen an Feuerwehrhäusern und dem Fahrzeugkonzept 2020. Ein Bewilligungsbescheid für ein LF 10 Kats Hessen für den Standort Vasbeck liegt vor und er rechnet in der ersten Hälfte 2020 mit der Übergabe. Das dortige TSF-W bekommt im Zuge eines Ringtausches einen neuen Standort. Ein Zuwendungsantrag für ein Fahrgestell aus Landesmitteln für Deisfeld wurde gestellt, eine Bewilligung ist in 2019 zu erwarten.

Weiter ist geplant, das LF16/12 in Adorf durch ein HLF 20 zu ersetzen und das LF 16/12 nach Ottlar umzusetzen. Das TSF-W Ottlar bekommt im Zuge dieses Ringtausches einen neuen Standort, für das HLF20 ist mit einer Bewilligung in 2019 zu rechnen. Auch in 2018 konnte ein neues TSF-W am Standort Heringhausen in Dienst gestellt werden, die offizielle Übergabe ist am 16. März 2019 geplant.

Hinzukommend konnte der Anbau am Feuerwehrhaus in Deisfeld eingeweiht werden. Hier wurde mit einer großen Eigenleistung ein tolles Ergebnis vollbracht. Die gute Ausstattung an Fahrzeugen und Feuerwehrhäusern bestätigte auch der Prüfdienst des Landes Hessen, der in seiner Prüfung sehr gute Noten für Diemelsee ausstellte.  

Einsatzkräfte leisten Hilfe bei 81 Einsätzen

Die Feuerwehr Diemelsee besteht derzeit aus 323 Einsatzkräften in 12 Einsatzabteilungen mit 17 Einsatzfahrzeugen und einem Feuerwehrboot. Insgesamt rückten die Wehren in Diemelsee zu 81 Einsätzen aus, wovon es sich bei 27 Einsätzen um Umwelteinsätze handelte, die besonders durch Sturmtief Friederike zu verzeichnen waren. Zu Brandeinsätzen rückten die Freiwilligen insgesamt 16 mal aus.  

Der Ausbildungsstand und die Teilnahme an Lehrgängen war im vergangenen Jahr ebenfalls sehr gut. Die Teilnahme hat sich gesteigert, was in den Lehrgängen deutlich wurde. In 77 Lehrgängen wurden Kameraden ausgebildet. Somit ist im vergangen Jahr ein Zuwachs von acht Lehrgangsteilnahmen im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Diese wurden auf Kreisebene, an den hessischen Landesfeuerwehrschulen Kassel und Marburg-Cappel und auf dem ADAC Fahrsicherheitszentrum in Gründau besucht.

Neben den Standortausbildungen gab es auch in 2018 wieder einige Übungen, an denen mehrere Wehren teilnahmen, was die Zusammenarbeit stärkte. Aufgrund der Trockenheit mussten jedoch einige Übungen verlegt oder ohne Wasser durchgeführt werden. Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle hob besonders hervor, dass 17 Kameraden den Grundlehrgang bestanden haben.  

Um Nachwuchs muss weiter intensiv geworben werden

In Diemelsee gibt es zwei Kinderfeuerwehren. In Adorf engagieren sich die Blaulichter mit derzeit zehn Kindern und in Flechtdorf die Feuermäuse mit derzeit neun Kindern. Im Laufe des Jahres haben die Kinder u.a. das Tatzen-Abzeichen und das Pflasterdiplom absolviert. Um das Pflasterdiplom zu erhalten, mussten sie zum Beispiel die 112 wählen, ihren Namen und ihre Anschrift durchgeben, jemanden in die stabile Seitenlage legen und ein Pflaster aufkleben. Insgesamt engagieren sich 63 Jugendliche in sieben Jugendfeuerwehren, was eine weitere Reduzierung zum Vorjahr zeigt, Nachwuchssorgen wurden von allen Wehren bejaht. Neben diversen Aktionen und Teilnahmen an Wettkämpfen, wurde auch in Zusammenarbeit mit der Mittelpunktschule Adorf ein Aktionstag durchgeführt, bei dem Mitgliederwerbung betrieben wurde, um die Stützen der zukünftigen Einsatzabteilung weiter aufzubauen.  

Der Vorsitzende des Spielmanns- und Musikzuges, Alexander Henneke, berichtete zudem von 71 musikalischen Veranstaltungen, unter anderem Frühschoppenunterhaltung, aber auch von Konzerten und Zapfenstreichen. Er hob hervor, dass es heutzutage neben Applaus auch ein noch größeres Lob gibt, nämlich dass alle Zuschauer das Handy zücken und die Veranstaltung filmen. Über diese Anerkennung freuen sie sich und er forderte auf, in Zukunft gerne mal einen Auftritt zu filmen und dies bei Feuerwehreinsätzen dafür zu unterlassen.  

Willi Emde berichtete, dass die Ehren- und Altersabteilung auch in 2018 wieder sehr aktiv war. Neben des Besuchs bei der Partnergemeinde Geschwenda fand wieder eine obligatorische Betriebsbesichtigung statt, außerdem ging es auf der Tagesfahrt diesmal nach Hameln. In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Volker Becker die Arbeit der Feuerwehr und bedankte sich auch im Namen der Bürgerinnen und Bürger, dass sich jeder neben Familie, Freunden, Freizeit und Job für die Feuerwehr nach seinen Bedürfnissen engagiert, im Einsatzfall aber der Verpflichtung umgehend nachkomme. Die Feuerwehr wäre als zuverlässiger Retter in den Köpfen der Bevölkerung verankert. Die Gemeinde Diemelsee bemühe sich, im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten die notwendige technische Ausrüstung und Fahrzeuge, aber auch die richtig ausgestatteten Feuerwehrhäuser zur Verfügung zu stellen.

Hannelore Behle von der Gemeindevertretung überbrachte den Dank der Bevölkerung an die gut ausgebildete Feuerwehr. Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick hatte in seiner weiteren Position als Verbandsvorsitzender Grüße und Dank an der Teilnahme an den Terminen im abgelaufenen Jahr ausgesprochen. Außerdem berichtete er über Veranstaltungen und Termine im Jahr 2019. Als Kreisbrandinspektor berichtete er über die mobile Brandsimulationsanlage, die in 2020 wieder im Landkreis ist. Außerdem sprach er über Neuigkeiten zu Bauordnungen, dem weiteren Ausbau des Digitalfunks und über das erweiterte Lehrangebot an der Hessischen Landesfeuerwehrschule. Das Grußwort der Notfallseelsorge überbrachte Jörg Schulze. Er sagte, sie unterstützen gerne, aber man treffe sich lieber nicht in Einsätzen, sondern bei anderen Veranstaltungen.

Darüber hinaus wurden 14 Mitarbeiter der Feuerwehr befördert, sowie einige Ehrungen verliehen. 

Beförderungen:

  • Bangert Ingo, Heringhausen: Hauptlöschmeister - Brandmeister
  • Gottschalk Daniel, Ottlar: Hauptlöschmeister - Brandmeister
  • Henning Steven, Vasbeck: Löschmeister - Oberlöschmeister
  • Janka Marcel, Vasbeck: Löschmeister - Oberlöschmeister
  • Kern Ann Christin, Giebringhausen: Oberlöschmeister - Hauptlöschmeister
  • Köster Jörg, Deisfeld: Hauptlöschmeister - Brandmeister
  • Kratzenberg René, Adorf: Brandmeister - Oberbrandmeister
  • Lages Manuel. Giebringhausen: Hauptfeuerwehrmann - Löschmeister
  • Neumann Andreas, Vasbeck: Oberlöschmeister - Hauptlöschmeister
  • Paul Holger, Vasbeck: Brandmeister - Oberbrandmeister
  • Schäfer Dirk, Schweinsbühl: Hauptlöschmeister - Brandmeister
  • Schäfer Michelle, Schweinsbühl: Hauptfeuerwehrfrau - Löschmeisterin
  • Steinhardt Michael, Adorf: Brandmeister - Oberbrandmeister
  • Wagner Peter, Deisfeld: Löschmeister - Oberlöschmeister


Ehrungen:

  • Verleihung der Floriansmedaille in Bronze am Bande: Jörg Köster, Deisfeld, sowie die drei Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer, Torsten Behle und Uwe Becker.
  • Verleihung des goldenen Brandschutzehrenzeichens für 40 Jahre: Friedrich Gottschalk, Ottlar; Rainer Rostin, Heringhausen; Heinrich Zölzer, Schweinsbühl; Holger Paul, Vasbeck; Andreas Werner, Adorf; Horst Wilke, Benkhausen; Christian Schmidt, Flechtdorf
  • Verleihung des silbernen Brandschutzehrenzeichens für 25 Jahre: Bernd Achenbach, Benkhausen; Holger Köster, Deisfeld; Daniel Fischer, Vasbeck; Bernd Jakob, Adorf; Carsten Trachte, Deisfeld 


Verleihung der Annerkennungsprämie für aktive Dienstzeit:

  • 10 Jahre: Sven Achenbach, Benkhausen; Carolin Amler, Heringhausen; Axel Bangert, Wirmighausen; Patrick Demmer, Adorf; Mike Fieseler, Heringhausen; Heiko Ninnemann, Wirmighausen; Svenja Scheele, Adorf; Matthias Radtke, Stormbruch; Rene Kratzenberg, Adorf
  • 20 Jahre: Frank Bemmann, Deisfeld; Michael Fischer, Vasbeck; Sebastian Friedrich, Strombruch; Matthias Hillebrand, Heringhausen; Roger Hillebrand, Heringhausen; Peter Wagner, Deisfeld
  • 30 Jahre: Rainer Fischer, Heringhausen; Reiner König, Adorf; Karl-Wilhelm Römer, Schweinsbühl 
  • 40 Jahre: Friedrich Gottschalk, Ottlar; Rainer Rostin, Heringhausen; Horst Wilke, Benkhausen

(Feuerwehr Diemelsee)

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Samstag, 10 November 2018 09:37

A 49: Zwei junge Mitfahrer schwer verletzt

FRITZLAR/KORBACH. Zwei Schwerverletzte forderte ein Verkehrsunfall am Freitagabend auf der A 49 in Höhe von Fritzlar. Der Unfallverursacher ist flüchtig, nach ihm fahndet die Polizei. Gesucht wird ein Passat oder Golf Variant, wie ein Polizeisprecher in Kassel berichtet.

Gegen 18.40 Uhr war ein 18 Jahre alter Ford Focus Fahrer aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg auf der A 49 in Richtung Kassel unterwegs. In Höhe der Anschlussstelle Fritzlar fuhr der bislang unbekannte Pkw-Fahrer am Anfang des Beschleunigungsstreifens direkt auf die Autobahn auf, ohne auf den dort befindlichen Fahranfänger zu achten. Dieser wich dem Pkw auf den linken Fahrstreifen aus, wo er mit dem 1er BMW eines 36 Jahre alten Mannes aus Frankfurt am Main kollidierte. Durch den leichten Anstoß stellte sich der Ford Focus quer, rutschte nach rechts von der Autobahn und schlug in Höhe des Beschleunigungsstreifens in der Böschung ein. Die Wucht des Aufpralls war so heftig, dass sich der Ford überschlug, zurück auf die Autobahn schleuderte und dort auf dem Dach liegend zum Stillstand kam.

Ersthelfer waren sofort zur Stelle. Sie sicherten die Unfallstelle ab, retteten die beiden erheblich Verletzten 18 und 19 Jahre Mitfahrer sowie den leicht verletzten Fahrer und alarmierten die Rettungskräfte.

Drei Rettungsteams und die Notärzte aus Homberg und Bad Wildungen versorgten die Verletzten an der Unfallstelle und brachten sie im Anschluss in Schockräume Kasseler Krankenhäuser. Zudem behandelten sie zwei weitere Personen an der Unfallstelle. Unterstützt wurden die Retter von zwei Organisatorischen Leitern des Rettungsdienstes und einem Leitenden Notarzt.

An dem Ford aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 6000 Euro.
Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen kam es zu einer kurzzeitigen Vollsperrung der Autobahn.

Zeugenhinweise nimmt die Autobahnpolizei Baunatal unter der Rufnummer 0561/9101920 entgegen. (nh24)

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Donnerstag, 11 Oktober 2018 13:02

Polizei nimmt 955 Wildunfälle im Landkreis auf

LANDKREIS WALDECK-FRANKENBERG. Die Zahl der Wildunfälle hat in den ersten acht Monaten dieses Jahres eine neue Dimension erreicht.

Vom 1. Januar bis 31. August ereigneten sich in den Einzugsgebieten der vier Polizeistationen Bad Arolsen, Bad Wildungen, Korbach und Frankenberg insgesamt 955 Wildunfälle - dabei wurden vier Personen schwer und fünf Verkehrsteilnehmer leicht verletzt.

Am häufigsten waren Rehe an Wildunfällen im Landkreis Waldeck-Frankenberg beteiligt. 929 Personenkraftwagen, 20 Lkws, Busse oder Lieferwagen und 6 motorisierte Zweiräder kollidierten mit Wild. Die meisten Wildunfälle passierten im Zeitraum zwischen 4 und 7 Uhr und in den Abendstunden zwischen 17 und 24 Uhr, gab Polizeisprecher Jörg Dämmer bekannt.

Der Deutsche Jagdverband empfiehlt Autofahrern besonders aufmerksam und mit gedrosselter Geschwindigkeit in Gebieten mit Wild zu fahren. Der Grund: Je höher die Geschwindigkeit des Fahrzeugs, desto höher ist das Verletzungsrisiko bei einem Wildunfall. Wenn ein Auto mit 60 Stundenkilometern gegen ein Wildschwein fährt, entwickelt sich ein Aufprallgewicht von 3,5 Tonnen, was einem ausgewachsenen Nashorn entspricht. Beim Rothirsch sind es sogar fünf Tonnen - so viel wiegt ein Elefant.

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Freitag, 18 Mai 2018 14:14

Mit A-Klasse in Graben gerutscht

WALDECK. Nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn führte am Mittwoch zu einem Alleinunfall auf der Landesstraße zwischen Nieder-Waroldern und Höringhausen.

Eine 19-jährige Frau war mit ihrem schwarzen Benz auf der Landesstraße 3118, gegen 16.55 Uhr von Nieder-Waroldern nach Höringhausen unterwegs gewesen. Nach einer Übersteuerung geriet ihr Fahrzeug in einer Linkskurve ins Rutschen und wurde in den Graben katapultiert, dort drehte sich das Fahrzeug und kam erneut quer auf der Fahrbahn zum Stehen. 

Feuerwehr alarmiert

Da es zunächst hieß, dass bei dem Fahrzeug Rauchentwicklung zu sehen sei, wurden die Wehren aus Höringhausen und Sachsenhausen alarmiert. Einsatzleiter Andreas Przewdzing und 25 Einsatzkräfte konnten bei Eintreffen am Unfallort schnell Entwarnung geben: Der Benz war nicht in Brand geraten, es befanden sich auch keine Personen mehr im Fahrzeug.
Im Nachgang wurde die Straße gereinigt und der Unfallwagen zur Seite geschoben, damit die Straße zumindest halbseitig für den Verkehr freigegeben werden konnte.

Federführend bei der Unfallaufnahme waren die Beamten der Polizeistation Korbach. An dem Benz entstand ein Schaden von etwa 3000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Verletzt wurde die Waldeckerin nicht - vorsorglich war der Promedica Rettungsdienst alarmiert worden.   (112-magazin)

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