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Dienstag, 29 Januar 2013 12:03

Wildschäden und Wildunfälle nehmen zu

WALDECK-FRANKENBERG. Mit jedem Jahr erhöht sich in Waldeck-Frankenberg die Zahl der Wildunfälle und der Wildschäden durch Schwarzwild. Dabei wurden im vergangenen Jahr erheblich mehr Sauen erlegt als in den Jahren zuvor. Gerade die revierübergreifenden Ansitzdrückjagden haben sich als geeignetes Mittel zur Reduktion der Bestände erwiesen.

Man hat den Revierpächtern in der Vergangenheit gern den schwarzen Peter zugeschoben und behauptet, die Jäger schießen zu wenig. Das das nicht der Fall ist zeigen die nackten Zahlen:  Ca. 6000 Schwarzkittel wurden in Waldeck-Frankenberg erlegt, Hessenweit wird die Zahl von 75.000 Stück gehandelt.

Was lässt die Population so ansteigen? Milde Winter, stark tragende Buchen und Eichelmast begünstigen die Nahrungsaufnahme und damit die Populationsrate. Dazu kommt, dass der Mais und Rapsanbau immer größere Dimensionen annimmt. Zum einen ist auch hier das Futterangebot enorm, zum anderen bieten diese Felder auch Deckung. Der Jäger hat hier das Nachsehen und muss in der Regel für den ausufernden Wildschaden zahlen. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt liegt auch in der falschen Bejagung. Schießt man die alten Stücke und die Leitbache, haben die Keiler leichtes Spiel mit der führungslosen Rotte und so werden selbst Frischlinge schon beschlagen. Dieses Spiel wiederholt sich in unregelmäßigen Abständen und führt somit zu einer exlosionsartigen Vermehrung.

Durch enorme Wildschäden und Wildunfälle werden die Jagdreviere immer schwieriger zu verpachten sein. Teilweise gehen die Jagdgenossenschaften schon so weit, dass sie Reviere mit hohem Wildschaden für wenige Euros verpachten und sich mit einer geringen Wilschadenpauschale zufrieden geben.  Die Jagdscheininhaber und die Landwirte sind also gut beraten, sich an einen Tisch zu setzen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen um eine intensive aber waidgerechte Bejagung der Wildbestände zu ermöglichen. Bei Wildunfällen verhält es sich ähnlich. Setzt der Revierpächter eine Drückjagd an und kommt es infolge dieser Jagdausübung zu einer Kollision von Wild mit einem Verkehrsteilnehmer, ist der Revierinhaber unter Umständen haftbar zu machen. Hier gibt es bereits einige Gerichtsurteile zu Lasten des Revierpächters.

Wie auch immer sich die Sache entwickelt. Es bleibt spannend.

Publiziert in Archiv - Sammlung
Mittwoch, 23 Januar 2013 18:44

112-brennstoff.de - Jetzt auch Pellets im Angebot

WALDECK-FRANKENBERG. Herzlich willkommen bei www.112-brennstoff.de – dem neuen Service von 112-magazin.de. Unseren Lesern in Waldeck-Frankenberg und Umgebung bietet das Energieportal die Möglichkeit, Preise für Öl und Gas und Festbrennstoffe direkt und tagesaktuell zu vergleichen, bequem im Internet, unabhängig von den Bürozeiten der Lieferanten. Mit der Firma Holz-Blume aus Bad Arolsen haben wir einen zusätzlichen Partner für den Bereich Holz-Pellets gewinnen können.

Nicht nur der direkte Preisvergleich hilft dem Verbraucher, Geld zu sparen. 112-brennstoff.de bietet ferner die Möglichkeit, sich als Kunde an einer Sammelbestellung zu beteiligen. Dazu fragt man unter "Sammelbestellung" zunächst ab, ob es für die eigene Stadt, den Ort oder  die Großgemeinde bereits ein Sammelauftrag vorliegt. Wenn ja, klickt man auf den Button "Zur Bestellung" und trägt die gewünschte Menge sowie die zur Bestellung nötigen Adressdaten ein. Der Brennstoffhändler tritt dann mit dem Kunden in Kontakt.

Falls Sie Anregungen haben, wie sich 112-brennstoff.de verbessern oder erweitern lässt, treten Sie in Kontakt mit uns: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Vielen Dank! Wir würden uns freuen, Sie schon bald wieder hier oder auf 112-magazin.de begrüßen zu dürfen.

Das Team von 112-magazin.de

www.112-magazin.de

www.112-brennstoff.de

www.112-fly.de

Publiziert in Rund ums Haus
Dienstag, 22 Januar 2013 12:11

Streupflicht und Räumpflicht im Winter

WALDECK-FRANKENBERG. Gerade in diesem schneereichen Winter hat jeder Grundstückseigentümer seiner Verkehrssicherungspflicht nachzukommen und dafür Sorge zu tragen, dass von seinem Grundstück keine Gefahren für andere ausgehen. Im Winter lauern Gefahren durch Eisbildung und Schnee.

Verkehrssicherungspflichtig sind die meisten Grundstückseigentümer aber nicht nur für ihr eigenes Grundstück, sondern auch für den vor dem Grundstück verlaufenden Gehweg. Ist kein Gehweg vorhanden, muss auf der Strasse ein etwa 1,50 Meter breiter Streifen geräumt und gestreut werden. Die Gemeinden und Städte machen fast ausnahmslos von ihrem Recht Gebrauch, die sie treffende Räum- und Streupflicht per Satzung auf die Bürger zu übertragen. Daher empfiehlt es sich, diese Satzung genau zu lesen oder sich zumindest bei der zuständigen Stelle zu erkundigen.

In welchem Umfang Grundstückeigentümer der Räum- und Streupflicht nachkommen müssen, ergibt sich nicht unmittelbar aus dem Gesetz. Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs beginnt die Räum- und Streupflicht gegen 7 Uhr mit dem Aufkommen des Berufsverkehrs und endet gegen 20 Uhr.

Unzulässig ist das oft gesehene Verteilen des Schnees vom Gehweg auf die Straße. Hier können saftige Geldbußen ausgesprochen werden da dieses als verunreinigen der Straße gem. STVO geahndet wird.

Jeder kehrt vor seiner Tür – das gilt in vielen  Städten und Gemeinden der Region, wenn beidseitig Gehwege vorhanden sind. In den meisten Gemeinden gibt es ebenfalls einheitliche Regeln bei einseitigen Gehwegen. In ungeraden Jahren, also auch im Jahr 2013, sind die Eigentümer zum Räumen verpflichtet, deren Grundstück dem Gehweg gegenüber liegt. Ab Januar 2014, einem geraden Jahr, sind die Eigentümer der am Gehweg angrenzenden Grundstücke für schnee- und eisfreie Wege verantwortlich.

Um auf der sicheren Seite zu stehen, rät z. B. der Magistrat der Stadt Bad Wildungen, sich über die geltenden Regelungen direkt mit der Kommune in Verbindung zu setzen.

Quellen: R. Fischer / Gemeinde Diemelsee, Segeler / Magistrat der Stadt Bad Wildungen, G. Radtke / Diemelsee

 

Publiziert in Rund ums Haus
Montag, 21 Januar 2013 16:38

Schneefrei? Gibt es nicht

WALDECK-FRANKENBERG. Auf mehrfache Nachfrage, warum 112-magazin.de nicht über den schneebedingten Schulausfall frühzeitig am Montagmorgen berichtet hat, wollen wir nun die einfache Antwort liefern: Es gab und gibt keinen Unterrichtsausfall in Waldeck-Frankenberg.

In den frühen Morgenstunden hatte ein Hörfunksender die für Schüler und Lehrer freudige Nachricht überbracht, dass der Schultag in Waldeck-Frankenberg komplett wegen Schneeglätte ausfällt. Auf Anfrage von 112-magazin.de beim Staatlichen Schulamt erklärte Aufsichtsbeamter Rainer Walenzik, dass es grundsätzlich keine Unterrichtsausfälle auf Grund von Schneefall gebe. Das Lehrerkollegium müsse seinen Dienst am Arbeitsort genau so antreten wie jeder andere Beamte, Arbeitnehmer oder Angestellter auch. Gleiches gelte für Schülerinnen und Schüler, diese unterlägen der Schulpflicht und müssten am Unterricht teilnehmen.

Einzige Ausnahme, die Verhinderung oder Verspätung rechtfertige, sei, dass das zuständige Bus- oder Transportunternehmen die Fahrt zur Schule auf Grund von Witterungseinflüssen einstellt. Die Entscheidung darüber liege aber nicht bei den Lehrern oder den Schulleitern, sondern im Einzelfall ausschließlich beim Busunternehmen oder dem Fahrer.

Wie uns ein Mitarbeiter der Firma Kotsch aus Bad Arolsen berichtete, sind alle Transportfahrzeuge für den Schülertransfer pünktlich vom Hof gefahren.

     

Publiziert in Polizei
Sonntag, 20 Januar 2013 15:01

Der letzte Auerhahn vom Dommel

DIEMELSEE-STORMBRUCH. In den Hochlagen der Gemeinde Diemelsee gab es vor einigen Jahrzehnten noch unberührte Hochheideflächen die aus der letzten Eiszeit entstanden und anders als in den Tälern, die mit Buchen, Eschen und Eichen bewaldet waren, herrschte in der Tundra am Dommelkopf und im Dommeltal bei Stormbruch emsiges Treiben zur Balz der Auerhähne.  Damals waren die Hänge am Dommel noch nicht mit Fichten-Monokulturen bepflanzt und boten dem Auerwild lichte Misch -und Nadelwälder mit dem nötigen Altholzbeständen und eine reiche Kraut -und Strauchschicht. Die unzähligen Quellen und Feuchtwiesen waren damals mit den für das Auerwild so wichtigen Magensteinen versehen. Der Fürst zu Waldeck und Pyrmont streckte noch im Jahr 1902 einen kapitalen Auerhahn. Zu Ehren des Fürsten von Waldeck und Pyrmont versammelte sich der Männergesangverein Stormbruch und brachte um Mitternacht dem Fürsten ein Ständchen. Der letzte seiner Art soll 1921 in der Gemarkung Stormbruch am Dommelturm erlegt worden sein. Wer der Erleger des letzten Auerhahns war, ist  hingegen nicht bekannt.

Quelle: Ulla Brocke

Publiziert in Archiv - Sammlung

WALDECK-FRANKENBERG. Der Deutsche Wetterdienst warnt auf seiner Internetseite vor gefährlichem Blitzeis. Die Warnung der Vorhersagezentrale in Offenbach gilt ab Sonntagmittag um 12 Uhr.

"Allmählich in Regen übergehende Schneefälle. Es muss verbreitet mit gefährlicher Glatteisbildung gerechnet werden", heißt es in der in der Nacht zu Sonntag aktualisierten Wettervorhersage. Der Zeitraum, in dem es zu extremer Glätte kommen kann, erstreckt sich laut DWD-Vorhersage für Waldeck-Frankenberg von Sonntag, 12 Uhr, bis Montagfrüh, 1 Uhr.

Grund für das gefährliche Blitzeis ist, dass die oberen Luftschichten wärmer werden, während der Boden - und damit auch die Straßen - kälter bleiben. Treffen Regentropfen auf den gefrorenen Boden, bildet sich eine Eisschicht. Fahrbahnen werden zu Rutschbahnen.

Der Deutsche Wetterdienst rät zu besonderer Vorsicht. Außerdem sollten weitere Vorhersagen beachtet werden.

Publiziert in Polizei
Freitag, 18 Januar 2013 18:07

Videorückblick: Die Woche in 100 Sekunden

WALDECK-FRANKENBERG. Mehr als 40 Folgen der Videoserie "Im Rückspiegel - die Woche in 100 Sekunden" hat das Team von 112-magazin.de seit Frühjahr 2012 online gestellt. Weil die Resonanz gut ist, soll es die Zusammenfassungen mit Blick auf die zurückliegenden Einsätze auch weiterhin geben. Danke für das Interesse!

Den aktuellen Videorückblick auf die Zeit vom 12. bis 18. Januar hat unser Schülerpraktikant Peer Wittmer geschnitten. "Ein Video zu schneiden ist total spannend", sagt der Schüler der Alten Landesschule in Korbach. Nachdem er nun seine erste Woche in der Redaktion der Blaulichtnachrichten erlebt hat und auch zu Einsätzen mitgefahren ist, erstellte er am Freitag aus dem vorhandenen Videomaterial der vergangenen Tage "Die Woche in 100 Sekunden". Darin geht es um Verkehrsunfälle bei Sachsenberg, Goldhausen, Frankenberg und Eppe sowie um Brandeinsätze in Höringhausen und Waldeck.

Der jeweils aktuelle Wochenrückblick ist in einer der Videoboxen rechts zu finden. Eine Zusammenstellung aller Videos gibt es außerdem direkt hier auf 112-magazin.de - einfach hier klicken. Vielen Dank für das Interesse!

Publiziert in Retter
Mittwoch, 16 Januar 2013 12:40

Tipps: Sicher fahren im Winter

WALDECK-FRANKENBERG. Autofahren im Winter ist eine Herausforderung. Wie sich Kurven und Berge bei Eis und Schnee am besten meistern lassen, erklärt Claudia Schubert. Seit 25 Jahren ist sie Sicherheitstrainerin bei der Kreisverkehrswacht Waldeck-Frankenberg.

Die schlechte Nachricht gleich vorneweg: Allzu viele allgemein gültige Tipps gibt es nicht. Denn ob Schnee, Schneematsch, festgefrorene Schneedecke, Eisglätte oder überfrierende Nässe - in jeder Situation müssen andere Regeln beachtet werden.

Dennoch kann die Fahrlehrerin aus Bad Arolsen einige Tipps geben:

Den Berg hoch:
Wer im Winter einen Berg hoch fährt, sollte das zügig und in einem hohen Gang tun, rät Schubert. "Dann haben die Räder nicht so viel Kraft zum Drehen." Bei steilen Bergen elektronische Programme wie Anti-Schlupf-Regelung (ASR) am besten ausschalten.

Den Berg hinunter:
Kniffliger ist es, einen Berg hinunter zu fahren. "Grundsätzlich sollte man das sehr langsam machen und schon einen niedrigeren Gang einlegen, bevor das Gefälle beginnt," sagt Claudia Schubert. Wer erst am Berg schaltet, sollte die Kupplung langsam kommen lassen, damit die Motorbremse nicht reagiert. Sonst könnte das Auto ins Rutschen geraten.

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In Kurven:
Wenn die Haftung in Kurven schlecht ist, könnte das Auto nach außen gedrückt werden. Deshalb gilt: Schon langsam in die Kurve hinein fahren und erst am Ende der Biegung leicht beschleunigen. "Auf Kurven muss man besonders gut vorbereitet sein und sehr vorausschauend fahren." Ein Fehler, den viele Autofahrer immer wieder machen: In einer Kurve auf die Bremse treten.

Auto bricht aus:
Gerät das Auto trotz aller Vorsicht ins Rutschen, muss sofort gegengelenkt werden. "Die meisten lenken viel zu spät", weiß Schubert. Oft wird auch zu heftig ins Lenkrad gegriffen. "Die Bewegungen sollten sehr weich sein." Wichtig: "Die Augen sollten immer auf die Straße gerichtet sein, nicht auf einen Baum oder Graben, auf den das Auto zusteuert."

Richtig bremsen:
"Man sollte keine Angst haben, die Bremse zu benutzen", sagt Schubert. Allerdings rät die Fahrlehrerin, immer wieder das Bremsen auf großen, freien Flächen zu üben und das bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten.

Retter und Polizei: Im Einsatz mit Allrad und Schneeketten
Polizei und Rettungsdienst müssen auch bei Schnee und Eis schnell unterwegs sein. "Ein spezielles Fahrsicherheitstraining für den Winter gibt es aber bei uns nicht", sagt Jürgen Dezius, Leiter des Rettungsdienstes beim DRK-Kreisverband Korbach-Bad Arolsen. Die Fahrer seien erfahren, Anfänger werden langsam herangeführt.

Größere Unfälle habe es in den vergangenen Wintern nicht gegeben, lediglich einen abgefahrenen Spiegel und einen kleineren Blechschaden. "Durch die Größe liegen die Fahrzeuge gut auf der Straße." Für die Rettungswagen gebe es auch Schneeketten. Die Notarzteinsatzfahrzeuge seien mit Allrad ausgestattet. "Wir kommen überall hin", sagt Dezius. Verletzte Wintersportler in Willingen würden oft zusammen mit der Bergwacht gerettet und von den Pisten zum Fahrzeug des Rettungsdienstes gebracht. Für die Fahrer des Rettungsdienstes gelte im Winter, stets mit Bedacht zu fahren. "Trotzdem werden die Zeiten meist eingehalten."

Die Beamten der Korbacher Polizei verfügen über einige Allrad-Dienstfahrzeuge, ansonsten seien die Autos "gut ausgestattet", sagt Polizeisprecher Volker König. Die Polizisten müssen auch im Winter "so schnell wie möglich" zu Einsätzen fahren, dabei aber auch immer sicher. Die Möglichkeit, an Fahrsicherheitstrainings teilzunehmen, ergebe sich nur selten.

Publiziert in Auf der Straße
Samstag, 12 Januar 2013 09:35

Frontal gegen Baum: Rettungshubschrauber / VIDEO

OBER-ORKE/SACHSENBERG. Zwei junge Männer sind am Samstagmorgen aus bislang unbekannten Gründen von der L 3084 abgekommen und mit ihren Auto frontal gegen einen Baum geprallt. Der 18 Jahre alte Fahrer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Kasseler Klinik geflogen.

Die beiden jungen Männer aus einem Vöhler Ortsteil waren gegen 7.45 Uhr aus Richtung Ober-Orke kommend auf der Landesstraße in Richtung Sachsenberg unterwegs. Auf einer langen Geraden kam der ältere Audi 80 aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und stieß frontal gegen einen Straßenbaum. Glätte als Unfallursache schließt die Polizei aus, ebenso die Beteiligung eines anderen Fahrzeugs. "Der Wagen ist kontinuierlich nach links geraten und dann mit dem Baum kollidiert", sagte ein Polizist an der Unfallstelle. Schleuder- oder Bremsspuren fanden die Beamten der zuständigen Frankenberger Polizeistation nicht.

Unfallopfer den meisten Feuerwehrleuten persönlich bekannt
Während der 17 Jahre alte Beifahrer laut Polizei unverletzt ist, zog sich der Fahrer schwere Verletzungen zu - die Polizei sprach an der Unfallstelle von Lebensgefahr. Die eingesetzten Rettungskräfte forderten den Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 an, dessen Pilot wenige Minuten später auf einer Wiese neben der Unfallstelle landete. Neben dem Frankenberger Notarzt, den Besatzungen zweier Rettungswagen, den Luftrettern und den Vöhler "Helfern vor Ort" des DRK waren auch Feuerwehren aus mehreren Vöhler Ortsteilen im Einsatz. Zunächst hatte es nach Auskunft des stellvertretenden Vöhler Gemeindebrandinspektors Bernd Schenk geheißen, eine Person sei im Auto eingeklemmt. "Wir konnten beide Insassen über die Beifahrertür aus dem Wagen befreien", erklärte der Einsatzleiter.

Weitere Aufgaben der Wehren seien die Absicherung der Unfallstelle, das Abbinden ausgelaufener Betriebsstoffe und die Unterstützung der Rettungs- und Bergungsarbeiten gewesen. Besondere Brisanz hatte der Einsatz für die Wehren, weil die meisten Einsatzkräfte die Verunglückten persönlich kannten. Sie seien auch Mitglieder der Feuerwehr, erklärte Schenk. "Das ist für uns nicht schön".

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Publiziert in Retter
Mittwoch, 09 Januar 2013 13:31

Urteil: Garage nicht als Dauerlager nutzen

WALDECK-FRANKENBERG. Wer eine als Stellplatz vorgesehene Garage dauerhaft zweckentfremdet, muss auch im Landkreis Waldeck-Frankenberg damit rechnen, dass die Bauaufsichtsbehörde einschreitet. Das hat eine HNA-Recherche ergeben.

Hintergrund ist ein Fall in Offenbach, wo ein Mann nach einem Gerichtsurteil seine Garage entrümpeln muss. Dieses Urteil sorgt derzeit für zahlreiche Schlagzeilen.

Grundlage einer solchen Regelung, die Garagen betrifft, ist die Hessische Bauordnung (HBO), erklärte der Landkreis auf HNA-Anfrage. Soweit dem Fachdienst Bauen bekannt ist, hätten die Kommunen im Kreis auf Grundlage der HBO entsprechende Stellplatz-Satzungen erlassen.

Das Problem in Fällen wie in Offenbach sei grundsätzlich nicht, dass etwas in einer Garage gelagert werde, sondern vielmehr, dass damit womöglich Stellplätze wegfielen, die für die Verkehrssicherheit notwendig und in einer Satzung festgeschrieben sind, heißt es weiter. „Sofern uns als Aufsichtsbehörde bekannt wird, dass eine notwendige Garage zweckentfremdet wird, ist ein bauaufsichtliches Einschreiten erforderlich“, teilt der Fachdienst weiter mit.

Publiziert in Archiv - Sammlung

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