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BAD LAASPHE. Am Donnerstag, den 10. Mai wurden Polizeibeamte gegen 23.45 Uhr in Bad Laasphe bei einer Verkehrskontrolle durch Schussgeräusche alarmiert.

Den Ausgangsort dieser ungewöhnlichen Geräusche, ein Haus in der Bahnhofstraße, konnten die Beamten aufgrund weiterer Schüsse in den Nachthimmel schnell ausfindig machen. Die Ermittlungen führten die Beamten dann zu einem 22-jährigen Hausbewohner, in dessen Wohnung die Beamten schließlich zwei Luftgewehre, eine Schreckschusspistole und eine Softairwaffe sicherstellen konnten.

Das Bad Berleburger Kriminalkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen und prüft insbesondere mögliche Verstöße gegen das Waffengesetz.(ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

KASSEL. Zwei Männer haben in Kassel mit täuschend echt aussehenden Spielzeugwaffen hantiert und damit Polizeieinsätze ausgelöst. Beide Männer, die unabhängig voneiander vorgegangen waren, wurden von der Polizei vorläufig festgenommen.

Zu dem ersten Einsatz war es am Donnerstag gegen 17.45 Uhr im Stadtteil Oberzwehren gekommen. Ein Passant hatte beobachtet, wie ein Unbekannter auf einem Spielplatz an der Kronenackerstraße eine Schusswaffe durchlud, die Pistole dann in seinen Hosenbund steckte und anschließend zwischen mehreren Häusern verschwand. Sofort war ein Großaufgebot der Kasseler Polizei angerückt und hatte die Fahndung nach dem zunächst Unbekannten aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen führten schließlich zu einem 41-Jährigen aus Kassel, den Beamte des Polizeireviers Süd-West kurze Zeit später in seiner Wohnung festnahmen. Dort stellten sie auch eine Schreckschusswaffe sicher, bei der es sich um die von dem Zeugen beschrieben Waffe handeln dürfte. Da der 41-Jährige nicht im Besitz eines kleinen Waffenscheins ist, der zum Führen einer solchen Waffe erforderlich ist, leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein und stellten die Schreckschusswaffe sicher.

Pistole im Hosenbund am "Stern"
Gegen 20.30 Uhr ereilte die Kasseler Polizei über den Notruf 110 dann eine nahezu identische Mitteilung aus der Bevölkerung. Ein Passant hatte in der Unteren Königsstraße, Höhe Sternkreuzung, einen Mann beobachtet, der ebenfalls eine Schusswaffe im Hosenbund stecken hatte. Wiederum waren sofort mehrere Streifen der Kasseler Polizei vor Ort und hatte den vom Zeugen beschriebenen Mann bei der Fahndung in der Jägerstraße festgenommen. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei der von dem 42-Jährigen aus Kassel für jedermann sichtbar getragenen Waffe zwar um eine Softair-Waffe, die von einer scharfen Schusswaffe mit bloßem Auge nicht zu unterscheiden war. Auch diese Waffe stellten die Beamten sicher. Der 42-Jährige muss sich nun wegen des Führens einer sogenannten Anscheinswaffe verantworten.

Die Polizei weist in solchen Fällen immer wieder darauf hin, dass sich Personen, die derartige Anscheinswaffen tragen, selbst in große Gefahr bringen: In einem Polizeieinsatz können die Beamten nicht unterscheiden, ob es sich um eine echte oder eine Softair-Waffe handelt. Daher gehen die Beamten dann so vor, als hätten sie es mit einer Person mit "scharfer" Waffe zu tun. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

PADERBORN. Nach einem Überfall auf eine Tankstelle und einem Einbruch in ein Geschäft für Spielartikel hat die Polizei drei junge Männer ermittelt, die im dringenden Tatverdacht stehen, an den beiden Taten beteiligt gewesen zu sein.

Am frühen Sonntagmorgen waren Einbrecher gewaltsam in ein Geschäft an der Königstraße eingedrungen und hatten unter anderem fünf Softairpistolen, eine Luftpistole, diverse Leuchtartikel und Munition entwendet. In der Folgenacht hatten zwei Täter, trotz Anwesenheit eines Mitarbeiters, die verschlossene Eingangstür einer Tankstelle an der Detmolder Straße zerstört und anschließend Zigaretten und Spirituosen entwendet. Der Angestellte hatte sich zuvor in einen Nebenraum geflüchtet und dort eingeschlossen.

Im Rahmen der anschließenden Ermittlungen führten Verdachtsmomente zu einem 16-jährigen Paderborner, der aufgrund der Beweislage schließlich gestand, an dem Einbruch beteiligt gewesen zu sein. Bei ihm wurde auch eine der aus dem Geschäft gestohlenen Softairpistolen aufgefunden und sichergestellt. Bei den weiteren Ermittlungen ergaben sich dann Hinweise darauf, dass ein 17-jähriger Bekannter des Paderborners und vermutlich auch ein 14-jähriger Jugendlicher aus Syrien als Mittäter an dem Einbruch beteiligt gewesen sein dürften.

In der Folge gelang es der Polizei, Verbindungen des 17- und des 14-Jährigen zu dem Tankstellenüberfall herzustellen. Aufgrund von am Tatort vorgefundenen Spuren ergibt sich ein dringender Tatverdacht gegen die beiden jungen Leute. Der 16- und der 17-jährige Deutsche waren bei der Polizei bereits wegen diverser anderer Delikte bekannt. Der junge Zuwanderer war polizeilich bislang noch nicht in Erscheinung getreten. (ots/pfa) 

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Publiziert in PB Polizei

KASSEL. Nur zehn Minuten nach einem Raubüberfall auf den Kiosk "Schreibstift" in der Frankfurter Straße 292 in Kassel hat die Polizei einen Tatverdächtigen zusammen mit einem möglichen Komplizen noch in Tatortnähe gefasst. Der 18-Jährige hatte die Inhaberin mit einer Waffe bedroht.

Der Täter hatte den Kiosk am Montag gegen 17.40 Uhr betreten. In dem Kiosk in der Frankfurter Straße hielt sich zu dieser Zeit neben der 51-jährigen Inhaberin noch eine Kundin auf. Der Täter bedrohte die 51-Jährige mit einer kleinen schwarzen Pistole und forderte die Herausgaben von Bargeld. Dem kam die 51-Jährige nach und packte das Geld in eine vom Täter mitgebrachte grau-weiße Plastiktüte. Zuvor griff der Mann aber noch selber in die Kasse, um auch das Münzgeld mitzunehmen. Anschließend verließ der Täter den Kiosk und flüchtete in unbekannte Richtung.

Flucht zu Fuß zwecklos - Festnahme im Schrebergarten
Die Kioskbetreiberin und weitere Zeugen gaben der Polizei gegenüber eine gute Beschreibung des Täters ab. Nur zehn Minuten nach dem Raubüberfall, um 17.50 Uhr, bemerkte eine Streife der Bereitschaftspolizei ganz in der Nähe zwei Männer. Auf einen von ihnen passte die Täterbeschreibung sehr gut. Als die beiden jungen Männer den Funkstreifenwagen bemerkten, gaben sie Fersengeld in Richtung einiger Schrebergärten. Hier nahmen die Polizisten sie nach kurzer Verfolgung fest.

Schwarze Softairwaffe sichergestellt
Bei den Festgenommenen, die zunächst keinerlei Angaben zum Sachverhalt machten, handelt es sich um zwei 18-Jährige aus Gudensberg. Neben einigen Kleidungsstücken, die vermutlich zuvor der Täter getragen hatte, fanden die Polizisten auch die Tatwaffe: die schwarze Softairpistole lag unweit der Stelle, an der die Männer festgenommen worden waren. Die Waffe wurde sichergestellt.

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 02 Juli 2013 16:08

Gefährliches Spiel mit Waffenattrappen

PADERBORN. Gleich zweimal mussten innerhalb von nur einer Stunde Paderborner Polizisten mit gezogenen Pistolen gegen Jugendliche vorgehen, die mit täuschend echt aussehenden Waffenattrappen hantiert hatten.

Im ersten Fall mussten gleiche mehrere Streifenwagen zu einem Supermarktparkplatz am Kaukenberg ausrücken. Ein Anrufer hatte am Samstagabend um 20.45 Uhr Alarm geschlagen, Jugendliche würden dort mit einer Pistole herum hantieren. Die Beamten gingen von einer ernsten Bedrohung aus. Mit gezogenen Dienstwaffen näherten sie sich den Jugendlichen und hielten sie in Schach. Die jungen Männer mussten sich flach auf en Boden legen. Bei einem 21-Jährigen fanden die Polizisten eine täuschend echt aussehende Soft-Air-Pistole.

"Pistole" lediglich ein Feuerzeug
Nur eine Stunde später der nächste hochbrisante Einsatz: Diesmal hatten Zeugen eine Gruppe junger Männer an der Neuhäuser Straße mit einer angeblichen Waffe beobachtet. Einer der Männer sollte nach Angaben der Zeugen die Waffe kurz vor Einreffen der Polizei in den Hosenbund gesteckt haben. Wieder gingen die Beamten mit der gebotenen Vorsicht vor. Auch hier wurden die Jugendlichen mit gezogener Dienstwaffe aufgefordert, sich auf den Boden zu legen. Und auch hier wurden die Beamten bei einem ebenfalls 21-Jährigen schnell fündig. Die vermeintliche "Beretta" entpuppte sich lediglich als Feuerzeug.

Der Einsatz war nicht überzogen, die Beamten hätten alles richtig gemacht, schon zu ihrer eigenen Sicherheit, schreibt die Polizei in ihrer Meldung zu den Vorfällen. Selbst für geschulte Polizisten sei es auf den ersten Blick kaum möglich zu erkennen, ob es sich um eine echte Waffe oder eine Nachbildung handele. Die Jugendlichen wurden noch vor Ort über ihr leichtsinniges Verhalten aufgeklärt. Ihnen war nicht bewusst, in welche Gefahr sie sich damit selbst gebracht hatten.

Bis zu 10.000 Euro Bußgeld möglich
Schusswaffen und Nachbildungen jeder Art, die wie echte Waffen aussehen, dürfen laut Waffengesetz in der Öffentlichkeit nicht geführt werden. Wenn sie außerhalb des eigenen Hauses oder Grundstücks mitgeführt werden, müssen sie verschlossen aufbewahrt werden. Auf dem eigenen Grundstück dürfen sie benutzt werden, sofern keine Geschosse über die Grundstücksgrenze fliegen. Verstöße dieser Art gegen das Waffengesetz können richtig teuer werden. Bis zu 10.000 Euro Bußgeld können verhängt werden. Das erwartet die beiden erwischten jungen Männer jetzt auch. Die Paderborner Polizei geht in solchen Fällen äußerst konsequent vor. Das Bußgeldverfahren gegen sie wurde auf den Weg gebracht. Die "Waffen" wurden sichergestellt.

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Publiziert in PB Polizei

KASSEL. Die Kasseler Polizei hat Ermittlungen gegen eine 19-Jährige aus Kassel wegen versuchter schwerer Körperverletzung und Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet. Ihr wird vorgeworfen, Polizeibeamten des Reviers Kassel-Mitte gegen 1.15 Uhr am frühen Dienstagmorgen mit einem Laser-Pointer in die Augen geleuchtet und geblendet zu haben.

Die Verdächtige hatte sich in einem Gebüsch in der Nähe des Nordeingangs des Hauptbahnhofs gegenüber des Polizeipräsidiums versteckt. Die junge Frau wurde kurz nach dem Vorfall noch in Tatortnähe vorläufig festgenommen. Bei der mit einem schwarzen Tuch maskierten 19-Jährigen fanden die Polizeibeamten neben dem Laser-Pointer auch eine Luftdruckpistole, die einer echten Waffe täuschend ähnlich sieht. Diese sogenannten Anscheinswaffen fallen unter die Bestimmungen des Waffengesetzes. Der Laser-Pointer und die mit Plastikkugeln geladene Softair-Waffe wurden sichergestellt.

Aufnahmeprüfung für Clique
Außer kurzzeitigen Sehbeeinträchtigungen blieb die Aktion für die Polizisten zum Glück folgenlos. Wie die festgenommene junge Frau gegenüber den Polizeibeamten des Reviers Mitte angab, habe es sich bei dem Hineinleuchten in die Diensträume des Reviers und dem Blenden der Polizeibeamten um eine Mutprobe zur Aufnahme in eine Clique gehandelt. Andere Personen hätten in der Nähe zugesehen, seien aber noch vor Eintreffen der Polizei geflüchtet.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die 19-Jährige am frühen Morgen wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen sie wurden zwei Strafanzeigen wegen versuchter schwerer Körperverletzung und wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz vorgelegt.

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Publiziert in KS Polizei

PADERBORN. Die Polizei hat zwei Jugendliche mit gefährlichen Böllern und einen jungen Mann mit einer echt aussehenden und damit verbotenen Softair-Maschinenpistole erwischt. Nun laufen Anzeigen wegen Verstößen gegen das Sprengstoff- und das Waffengesetz, teilte ein Polizeisprecher am Montag mit.

Am frühen Samstagmorgen meldete ein Zeuge bei der Polizeileitstelle eine Person an einer Bushaltestelle in Sennelager an der Bielefelder Straße. Die Person hantierte nach Angaben des Zeugen mit einer Maschinenpistole. Noch bevor eine Streife an der Bushaltestelle eintraf, verpackte die Person die Maschinenpistole in eine Plastiktüte und fuhr mit einem Auto in Richtung Hövelhof davon. Mehrere Streifen nahmen die Verfolgung des Fahrzeugs auf. Wenig später stoppten zwei Streifen den mit zwei Personen besetzten Wagen. Mit gezogenen Waffen forderten die Polizisten die Insassen zum Aussteigen auf. Nachdem die beiden jungen Männer von den Beamten gesichert waren, fanden die Polizisten die verpackte Maschinenpistole im Auto.

Sogenannte Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit verboten
Es handelte sich um eine Softairwaffe im Design einer MP5. Da eine solche sogenannte Anscheinswaffe, die ihrer äußeren Form nach im Gesamterscheinungsbild den Anschein einer echten Schusswaffe hervorruft, in der Öffentlichkeit nicht geführt werden darf, beschlagnahmten die Polizisten die Schusswaffe und zeigten den 18-jährigen Besitzer wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz an.

Bei Eintreffen der Polizei explodiert Böller
In der Stadtheide hörten Anwohner des Bayernwegs am Sonntagabend mehrere Böllerschüsse und verständigten die Polizei. Auf dem Schulhof der Grundschule wurde bei Eintreffen einer Streife ein weiteren Böller gezündet. Die Polizisten stellten zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren. Die Jungen gaben zu, mehrere Böller gezündet zu haben. Sie hatten noch weitere dabei. Auf den großen Feuerwerkskörpern unbekannter Herkunft waren keine Gefahrklassen aufgedruckt. Offenbar handelte es sich um ausländische Ware, deren Gefährlichkeit nicht klassifiziert ist. "Solche Sprengkörper sind selbst zu Silvester verboten", sagte ein Polizeisprecher. Die Polizisten stellten die Böller sicher und leiteten ein Verfahren wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz ein. Beide Jungen mussten mit zur Wache kommen und von ihren Eltern abgeholt werden.

Mitunter sogar Lebensgefahr
Die Polizei macht deutlich, dass Feuerwerkskörper nur in einem kurzen Zeitraum zu Silvester und nur von Erwachsenen gezündet werden dürfen. Das in Deutschland vertriebene Feuerwerk muss zugelassen und klassifiziert sein. Von Produkten unbekannter Herkunft und Sprengkraft geht eine nicht zu unterschätzende Gesundheitsgefährdung unter Umständen sogar Lebensgefahr aus. In den Händen von Kindern und Jugendlichen haben solche "Böller" nichts zu suchen.

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Publiziert in PB Polizei
Montag, 13 August 2012 15:14

Mandern: Schuss auf Campingplatz

MANDERN. "Aus Spaß" hat ein 51-jähriger Camper einen Schuss aus einer Pistole angegeben und damit die anderen Camper in Angst und Schrecken versetzt.

Zu dem Vorfall war es am Samstagabend gegen 21 Uhr auf einem Campingplatz in Mandern gekommen, wie Polizeisprecher Volker König am Montag berichtete. Der 51-Jährige hatte aus einer Pistole einen Schuss abgegeben. Ein couragierter Camper nahm dem Edertaler daraufhin die Waffe ab und verständigte die Polizei.

Die Beamten stellten fest, dass es sich bei der Pistole um eine Schreckschusswaffe handelte. Der Edertaler gab an, aus Spaß in die Luft geschossen zu haben. Bei der anschließenden Durchsuchung des Wohnwagens fanden die Polizisten dann noch ein Luftgewehr mit dazugehöriger Munition und eine Softair-Waffe. Da der Edertaler keine waffenrechtlichen Genehmigungen dafür vorweisen konnte, stellten die Beamten die Waffen sicher. Demnächst muss sich der Edertaler wegen dieser waffenrechtlichen Verstöße verantworten.

Publiziert in Polizei

BAD ENDBACH. Zwei Kinder im Alter von 11und 12 Jahren trafen mit den Kunststoffprojektilen ihrer Softair-Waffen Menschen und Autos - ein Mitschüler erlitt leichte Verletzungen, eine Autofahrerin erschrak. Ein Schaden an dem Auto entstand nicht.

Die im Hinterland wohnenden Jungs sind die Waffen, die sie auf einem Flohmarkt erworben haben wollen, jetzt wieder los. Die Vorfälle spielten sich am Freitag in Bad Endbach ab. Die Kinder probierten ihre Softair-Pistolen zunächst an der Schule aus. Ein Kunststoffkügelchen traf dabei einen Mitschüler und verursachte Schmerz und Prellungen.

Später schossen sie in der Landstraße auf vorbeifahrende Autos. Eine Autofahrerin hatte sich durch das Geräusch des treffenden Geschosses so erschrocken, dass sie zunächst anhalten und das Geschehen verarbeiten musste. Glücklicherweise kam es durch den Schrecken nicht zu einem unkontrollierten Fahrmanöver.

"Das Verhalten der Jungs stellte einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und eine Körperverletzung dar. Zudem liegt ein Verstoß gegen das Waffengesetz vor, denn zum Kauf der von der Polizei eingezogenen Softair-Waffe musste man mindestens 18 Jahre alt sein", erläutert Polizeisprecher Martin Ahlich. Die andere Softair-Waffe hatten die Großeltern eines Jungen bereits eingezogen und vernichtet. Die Polizei informierte die Staatsanwaltschaft und das Jugendamt von den Vorfällen. (ma)

Publiziert in MR Polizei

FRANKENBERG. Ein 25-Jähriger hat mehrfach per Notruf anonym bei der Frankenberger Polizeistation angerufen und die Beamten auf das Übelste beschimpft. Derselbe Mann hatte zuvor - ebenfalls telefonisch, aber mit übertragener Handynummer - eine Ruhestörung angezeigt. Ein Polizist erkannte die Stimme wieder - Zugriff. Dümmer als die Polizei erlaubt...

Zunächst ging - wie so oft - ein Anruf bei der Frankenberger Polizei über eine vermeintliche Ruhestörung ein. Ein 25-Jähriger beklagte sich am Dienstagabend über den Lärm aus einer Nachbarwohnung und forderte die Polizisten auf, der Sache nachzugehen. Ein Routinefall, wie die Beamten nach Auskunft des Dienstgruppenleiters von Mittwochmorgen zunächst vermuteten. Gegen 23.25 Uhr dann wurde aus der Routine-Nachtschicht auf der Frankenberger Wache plötzlich ein interessanter Fall: Insgesamt achtmal rief ein Unbekannter mit unterdrückter Nummer bei der Station an und beschimpfte und beleidigte die Polizisten "mit Worten, die ich nicht wiedergeben möchte", sagte der Dienstgruppenleiter. Der Grund für die Beleidigungen war zunächst unklar.

Durchs offene Fenster weitere Beschimpfungen gehört
Einer der Beamten erkannte die Stimme des Anrufers wieder - und damit zog sich die sprichwörtliche Schlinge um seinen Kopf zu. Eine Streife fuhr zur Anschrift des Mannes, der zuvor die Anzeige wegen des Lärms in der Nachbarschaft erstattet hatte. Just in dem Moment, als die Beamten vor der Wohnung standen, hörten sie durch ein geöffnetes Badezimmerfenster von drinnen Worte, die ihnen bekannt vorkamen - es handelte sich ganz offensichtlich um den Mann, der genau zu dieser Zeit ein weiteres Mal auf der Wache anrief und seine Schimpftiraden absonderte. Wohl noch in dem Glauben, nicht entdeckt worden zu sein...

Diese Gewissheit wich rasch dem blanken Erstaunen, als die Polizisten plötzlich vor dem Mann standen. Er hielt sich mit einer 19-jährigen Besucherin in der Wohnung auf. "Der junge Mann war sehr verblüfft, dass wir ihm so schnell auf die Schliche gekommen sind", sagte der Dienstgruppenleiter weiter. Von der Polizeistation aus rief ein Kollege die Nummer an, die der Anrufer bei der Anzeige wegen Ruhestörung hinterlassen hatte - und siehe da, "das Handy auf dem Wohnzimmertisch klingelte", sagte der Beamte weiter. Damit war der Fall geklärt und der 25-Jährige der Beleidigungen überführt. Das Handy stellte die Polizei sicher.

Handy, Softairwaffe, Drogen und Wasserpfeife sichergestellt
Doch damit nicht genug: Auf der Couch des Frankenbergers lag eine Waffe - sie stellte sich im Nachhinein als Softairpistole heraus, die jedoch einer echten Waffe vom Typ Beretta 92F täuschend ähnlich sah. Die schwarze Waffe stellten die Beamten sicher, ebenfalls die aufgefundenen Drogen und eine Wasserpfeife. Gegen den jungen Mann, der deutlich unter Alkoholeinfluss stand, erging Strafanzeige wegen Beleidigung, Missbrauchs von Notrufeinrichtungen und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der bereits wegen anderer Delikte polizeibekannte Frankenberger muss sich demnächst wegen der neuen Vorwürfe vor Gericht verantworten.

Warum der Anrufer die Polizisten mehrfach beschimpft hatte, fanden die findigen Fahnder ebenfalls heraus: Der 25-Jährige wollte sich offenbar vor seiner Besucherin profilieren, um Eindruck zu schinden. Dieser Schuss ging jedoch voll nach hinten los...

Publiziert in Polizei

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