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JESBERG. Eine angebliche Microsoft-Mitarbeiterin hat einen Computerbesitzer aus Jesberg zu erpressen versucht. Als der Mann nicht auf die Forderungen einging, wurde sein PC gesperrt.

Der Jesberger wurde am Montagmittag zum Opfer des Computerbetruges. Der 46-Jährige erhielt einen Anruf von einer angeblichen Mitarbeiterin des Computerkonzerns Microsoft. Die Frau gab an, eine angebliche Hackerbedrohung von seinem Computer abwehren zu wollen. Dazu wählte sich die Anruferin mit der Hilfe des Computerbesitzers auf seinen Rechner per Fernwartung ein.

Der Computerbesitzer sollte nun für die erbrachte "Leistung" einen Betrag von 360 Euro bei der Postbank auf ein Konto der Western Union transferieren. Jetzt bemerkte der Jesberger den Schwindel. Als er der Geldforderung nicht nachkam, wurde ihm damit gedroht, seinen Rechner mit einem Passwort zu sperren. Dies geschah dann auch unverzüglich, und er konnte seinen Computer nicht mehr nutzen. Der 46-Jährige verständigte wenig später die Polizei.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei davor, am Telefon Programme oder Dienste zu kaufen oder gebührenpflichtige Abonnements abzuschließen. Zudem sollte man keinem Unbekannten Zugang zum Computer gewähren, bevor man nicht die Legitimation geprüft hat. Transaktionen über Western Union sollten nur an persönlich bekannte Personen erfolgen. "Am besten beendet man solche Telefongespräche sofort", riet am Dienstag ein Polizeisprecher. (ots/pfa)  

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Publiziert in HR Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Immer einfallsreicher und schlechter zu durchschauen sind die Maschen, mit denen Kriminielle versuchen, Schadsoftware auf Computern argloser Nutzer zu platzieren. Dies erfolgt mit E-Mails, denen infizierte Dateien anhängen.

Bei der neuesten Masche verschicken die Betrüger "Rechnungen" oder "Zahlungserinnerungen" real existenter Firmen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg. Um allerdings die Rechnung oder Zahlungserinnerung einsehen zu können, muss man einen Anhang öffnen, der dann einen Trojaner installiert.

Erst kürzlich warnte 112-magazin.de vor dem neuen Verschlüsselungstrojaner "Goldeneye" (zum Artikel hier klicken). Er ist als Bewerbungsschreiben getarnt und "sehr gut gemacht", sagte Polizeisprecher Volker König. Häufig nimmt der Absender Bezug auf echte Stellenausschreibungen, die auch bei der Agentur für Arbeit ausgeschrieben sind.

Die Empfehlungen der Polizei sind immer wieder dieselben:

  • Öffnen Sie nie gedankenlos Anhänge
  • Sollten Sie Zweifel an der Rechnung oder Zahlungserinnerung haben, wenden sie sich zunächst telefonisch an das Unternehmen, bevor Sie den Anhang öffnen
  • Infizierte Systeme umgehend vom Netz trennen
  • Die Software des verwendeten Betriebssystems sowie Backups der eigenen Daten aktuell halten
  • Passwörter sehr vertraulich behandeln
  • Neben einem Virenscanner auf dem PC als Basisschutz sollte zudem für eine gute Datensicherung gesorgt sein. Das gilt sowohl für Firmensysteme als auch für Privathaushalte. Wichtige Dateien gehen so nicht verloren
  • Mails von außen nur von externen PCs, die sich nicht im Netzwerk befinden, öffnen
  • Sollten Sie von einem Schaden betroffen sein, erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei

Betroffene PC-Besitzer können sich auch in einem Leitfaden über Ransomware des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik informieren.


Anfang des Monats informierte 112-magazin.de auch über falsche Mails von Kreditinstituten:
Falsche Sparkassenmail: Betrüger warnen vor Betrug (07.12.2016)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Mit angeblichen Rechnungen, Bewerbungsschreiben, Bestellbestätigungen oder Empfangsbelegen für Pakete schleichen sich Cyberkriminelle in die Computer argloser Nutzer - mit dem Ziel, einen Trojaner zu installieren. Auf diese Weise wollen die Täter die Rechner der Empfänger lahmlegen und für das Entsperren Geld kassieren.

In ganz Deutschland bearbeitet die Polizei Fälle, bei denen Unternehmen Opfer von Cyberkriminellen wurden. Erste Fälle sind nun auch in Waldeck-Frankenberg bekannt geworden. Beim Anklicken eines Dateianhanges installiert sich die Schadsoftware "Goldeneye" und sperrt den Bildschirm. Die Polizei warnt deshalb vor dem Öffnen von E-Mail Anhängen oder Internetlinks unbekannten Ursprungs.

Bei Cyberangriffen sollen die Nutzer zum Öffnen von E-Mail-Anhängen oder eines Links bewegt werden. So werden angebliche Rechnungen, Bestellbestätigungen, Paketempfangsbestätigungen, eingescannte Dokumente, Bewerbungsunterlagen oder empfangene Faxe, teilweise unter Verwendung echter Firmennamen oder-adressen, versendet. Öffnet man zum Beispiel eine ZIP-Datei, ein PDF oder ein Microsoft-Dokument im Anhang, aktiviert man eine ausführbare Datei - die spielt die Schadsoftware dann auf dem eigenen Rechner auf.

In anderen Fällen erhielten die betroffenen Betriebe Mails mit einem Anhang von vermeintlichen Bewerbern. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen seien dem Anhang zu entnehmen, teilte beispielsweise ein Altenpflegehelfer in seinem Anschreiben mit. Doch statt Lebenslauf, Qualifikationen und weiteren Angaben beinhaltet der Dateianhang einen Trojaner.

Ist die Software ungewollt installiert, übernimmt der Verschlüsselungstrojaner den Rechner. Nach einem erzwungenen Neustart des Computers wird das aktuelle Betriebssystem blockiert und auf dem Monitor ein Totenkopf oder ein komplett schwarzer Bildschirm angezeigt. Zur Entschlüsselung des Rechners werden dann hohe Geldforderungen gestellt, die man mit dem als Bitcoins bezeichneten virtuellen Zahlungssystem begleichen soll. Oder man wird aufgefordert, einen Code zur Entschlüsselung im Darknet zu kaufen.

Daher rät die Polizei:

  • Infizierte Systeme umgehend vom Netz trennen
  • Die Software des verwendeten Betriebssystems sowie Backups der eigenen Daten aktuell halten
  • Passwörter sehr vertraulich behandeln
  • Neben einem Virenscanner auf dem PC als Basisschutz sollte zudem für eine gute Datensicherung gesorgt sein. Das gilt sowohl für Firmensysteme als auch für Privathaushalte. Wichtige Dateien gehen so nicht verloren
  • Mails von Bewerbern nur von externen PCs, die sich nicht im Netzwerk befinden, öffnen
  • Sollten Sie von einem Schaden betroffen sein, erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei

Betroffene Betriebe können sich auch in einem Leitfaden über Ransomware des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik informieren.


In dieser Woche informierte 112-magazin.de auch über falsche Mails von Kreditinstituten:
Falsche Sparkassenmail: Betrüger warnen vor Betrug (07.12.2016)

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WALDECK-FRANKENBERG. Wer in diesen Tagen einen Anruf mit der Telefonnummer 0019998 erhält, sollte tunlichst die Finger vom Telefonhörer lassen und den Anrufer ignorieren. Vermehrt wurden auch Haushalte im Landkreis Waldeck-Frankenberg von dieser Nummer aus kontaktiert. So erhielt eine 44-jährige Frau aus Diemelsee heute gegen 12.30 Uhr einen Anruf von einem angeblichen Microsoft-Mitarbeiter.

Dieser gab an, dass der PC der 44-Jährigen ein Problem habe, das er gerne gemeinsam mit der Diemelseerin lösen möchte. Dazu erfragte der Anrufer die Daten des Computers. Als das Gespräch zu persönlich wurde, hegte die Frau Zweifel an der Legitimation des Anrufers und legte den Telefonhörer auf. Diese Masche greift seit Monaten in ganz Deutschland um sich. Fakt ist, dass Mitarbeiter von Microsoft keine persönlichen Daten oder Passwörter in Privathaushalten abfragen.

Ziel dieser Betrüger ist es, mit den Daten der Nutzer den Computer auszuspionieren. So gelangen Bankdaten, private Fotos oder Dokumente in die falschen Hände.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 02 September 2016 14:00

Bei Wartung in Schule Computer gestohlen: Festnahme

BAD WILDUNGEN. Er sollte eigentlich Wartungsarbeiten im Gustav-Stresemann-Gymnasium durchführen, stattdessen hat ein 36 Jahre alter Mann zwei Computer und Zubehör aus der Schule gestohlen. Durch intensive Ermittlungen gelang es der Polizei, den Dieb zu überführen. Er wurde vorläufig festgenommen, die Computer der Schule wieder ausgehändigt.

Die beiden Computer und das Zubehör verschwanden nach Angaben der Polizei während der Sommerferien aus dem Gustav-Stresemann-Gymnasium. Zunächst unbekannte Diebe hatten sie gestohlen. Das Ungewöhnliche an dem Diebstahl war, dass keinerlei Aufbruchspuren gefunden wurden. "Akribische Polizeiarbeit führte nun auf des Rätsels Lösung und auf die Spur des Täters", sagte am Freitag Polizeisprecher Volker König. Dringend tatverdächtig ist demnach ein 36-jähriger Mann aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, der im Auftrag des Schulamtes mit Wartungsarbeiten in der Schule betraut war und deshalb im Besitz eines Schlüssels war. So konnte er die Schulgebäude jederzeit betreten, ohne Aufbruchspuren zu hinterlassen.

An diesem Donnerstag nun waren die Ermittlungen soweit fortgeschritten, dass der Beschuldigte vorläufig festgenommen werden konnte. In seiner Vernehmung räumte er den Diebstahl ein. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden sich dann auch die beiden gesuchten Computer wieder, die zwischenzeitlich wieder an die Schule ausgehändigt wurden. Ein Schaden entstand damit nicht. Die Ermittlungen gegen den Mann dauern an. Er muss sich zum einen strafrechtlich verantworten, zum anderen wird er mit Konsequenzen seines Arbeit- beziehungsweise Auftraggebers rechnen müssen. (ots/pfa)  

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WALDECK-FRANKENBERG. Erneut sind Betrüger, die sich als Mitarbeiter des Computerkonzerns Microsoft ausgeben, im Landkreis Waldeck-Frankenberg aktiv. Die Polizei warnt eindringlich vor der Masche.

Betroffen sind meist Firmen, aber auch Privatleute sind unter den Geschädigten. Die angeblichen Mircosoftmitarbeiter behaupten am Telefon, dass der Rechner des Angerufenen dringend repariert werden müsse. Hierfür muss zuvor ein Fernwartungstool, zum Beispiel Teamviewer oder Ammyy, installiert werden. Da dies eine normale legale Software ist, springt hier auch kein Antivirenprogramm an.

Im weiteren Verlauf soll dannbeispielsweise eine besondere Reinigungssoftware wie Anti Virus Quick Heal oder etwas Vergleichbares gekauft werden. Alternativ werden auch Mailkonten bei Yahoo über die Fernwartung eröffnet oder Onlinebanking durchgeführt, berichteten Geschädigten der Polizei. Die Täter fordern zum Vorzeigen von persönlichen Dokumenten wie Personalausweis oder Kreditkarte auf, zum Beispiel per Webcam.

"Bei den Tätern handelt es sich nicht um einen Service von Microsoft. Microsoft führt solche Anrufe nicht durch", rät Polizeisprechr Volker König. "Sollten Sie einen solchen Anruf bekommen, so beenden Sie sofort das Gespräch." Die Täter in den aktuellen Betrugsfällen sprechen Englisch mit leicht indischem Akzent, so einige der bisherigen Geschädigte.

Wer bereits in die Falle getappt ist, sollte unverzüglich seine Bank informieren, wenn es in den Handlungen um Überweisungen, Onlinebanking oder Kreditkartendaten ging. Man solle zudem Anzeige erstatten und alle verfügbaren Daten zum Vorfall wie die Rufnummer aus dem Telefondisplay mit zur Polizei bringen. Empfehelnswert ist es, den Computer vom Netz zu nehmen und durch einen Fachmann prüfen zu lassen. Festgestellte Auffälligkeiten wie gefundene Fremdsoftware oder Schadsoftware sollte dabei unbedingt sorgfältig dokumentiert werden.

Sollten die Täter auch Zugriff auf das Mailkonto erhalten haben, so solle man sofort die Zugangsdaten ändern. Das Ändern der Passwörter sollte aber nur über einen "sauberen" PC erfolgen, da sonst die Gefahr besteht, die neuen Zugangsdaten gleich wieder an die Täter zu übermitteln.

Täter wollen beim Säubern des Rechners "helfen"
Der Computer sei angeblich von Viren befallen, behaupten vermeintliche Microsoft-Mitarbeiter in einigen Fällen am Telefon und bieten an, beim Säubern des Rechners zu helfen. Was sich zunächst nach einem sehr guten Service anhört, ist in Wahrheit eine Betrugsmasche: Das Ziel der Anrufer ist, die Computernutzer zur Installation einer Fernwartungssoftware oder eines Trojaners zu bewegen. Damit können die Betrüger problemlos auf den Rechner zugreifen und Daten ausspähen. Auch Microsoft selbst warnt auf seiner Homepage vor diesen und weiteren Betrugsversuchen (hier klicken).

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WALDECK-FRANKENBERG. Mit gefälschten Mails eines großen Outdoor-Händlers versuchen Betrüger derzeit, Trojaner in die Computer argloser Nutzer einzuschleusen. Wer per Mail Auftragsbestätigungen des Onlineversands globetrotter.de erhält und zum Doppelklick auf den Anhang aufgefordert wird, sollte nur eines klicken - den "Löschen"-Button.

"Liebe Kundin, lieber Kunde, vielen Dank für Ihre Bestellung. Bitte schauen Sie in den PDF-Anhang für nähere Informationen (klicken Sie doppelt auf das PDF-Dokument). Mit freundlichen Grüßen, Ihr Versandteam, Globetrotter Ausrüstung GmbH", heißt es da in der angeblichen Bestell- beziehungsweise Versandbestätigung. Waren Schreiben dieser Art in der Vergangenheit noch voller Fehler und entlarvten sich quasi von selbst, so wirken die aktuellen Betrugsversuche durchaus seriös. Keine Rechtschreibfehler, korrekte Unternehmensangaben und die tatsächliche Absenderadresse info(at)globetrotter.de lassen den Empfänger glauben, es handele sich tatsächlich um ein Schreiben der in Hamburg ansässigen Firma.

Diese warnt jedoch bereits auf Ihrer Internetseite vor den Phishingmails: "Derzeit werden auch in unserem Namen PHISHING E-Mails versandt! Die Absenderadresse info(at)globetrotter.de wird unberechtigt und von außen genutzt. Der Versand erfolgt nicht aus unserer Datenbank! Bitte öffnen Sie keinesfalls den Anhang - löschen Sie bitte die E-Mail, vielen Dank! Sollten Sie den Anhang geöffnet haben, so prüfen Sie umgehend den Zustand Ihres Rechners mit einem aktuellen Virenscanner".

Letztgenannter Hinweis dürfte jedoch in vielen Fällen zu spät kommen. Denn mit einem Doppelklick auf den Mail-Anhang installiert der Nutzer einen Trojaner. Damit sind die Absender der gefälschten Mails zum Beispiel in der Lage, Passwörter und andere sensible Daten auszulesen oder den PC fernzusteuern. Wer versehentlich auf diese Weise einen Trojaner installiert hat, sollte umgehend seinen Rechner physisch vom Internet trennen.

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WALDECK-FRANKENBERG. Einmal mehr haben Betrüger in der Region zugeschlagen, sich als Mitarbeiter des Computerkonzerns Microsoft ausgegeben und einem Rentner die Konten geplündert. Mehr als 10.000 Euro verlor das Opfer auf diese Weise. Die Polizei warnt ausdrücklich vor den Anrufen angeblicher Support-Mitarbeiter.

Die Anrufer suggerieren ihrem Opfer dabei in englischer Sprache (mit deutlich erkennbar asiatischem Akzent), dass Microsoft einen angeblichen Viren- oder Trojanerbefall auf dem genutzten Computer festgestellt habe. Entsprechende Meldungen - so erläutert der hinterhältige Anrufer dann weiter - seien mehrfach beim Microsoft-Support eingegangen und man wolle dem Nutzer nun helfen, diese Infektion zu beseitigen.

Tatsächlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass der oder die Täter bereits zuvor eine Schadsoftware auf dem betroffenen Computer installiert haben und der Nutzer tatsächlich Probleme mit seinem Rechner hat. Während des Telefonats wird das Opfer nun aufgefordert, diverse Einstellungen im Betriebssystem vorzunehmen oder bestimmte Programme zu installieren. Hierbei wird dem Täter ein Fernzugriff auf den Rechner ermöglicht, so dass dieser nun ohne Zutun des Eigentümers den Computer bedienen kann. Hierbei können sensible Daten ausgespäht oder zusätzliche Spionageprogramme installiert werden. Letztlich wird für die angebliche Serviceleistung ein Geldbetrag gefordert, welcher in der Regel per Kreditkarte oder Online-Überweisung bezahlt wird. So gelangen die Täter an die Kreditkarten- beziehungsweise Bankdaten des Opfers.

Aktuell wurde ein Rentner im Nachbarkreis Siegen-Wittgenstein Opfer der hinterhältigen Betrugsmasche und ist nun rund 10.000 Euro ärmer. Bei dem Mann agierten die Täter am Telefon über einen Zeitraum von insgesamt vier Stunden und führten ihr Opfer dabei sehr gezielt in die Irre. Schließlich meldete sich eine (tatsächlich) besorgte Mitarbeiterin des (tatsächlichen) Bankinstituts des Seniors bei dem Senior und machte ihn auf verdächtige Online-Überweisungen aufmerksam: Sein Girokonto war nämlich von den dreisten Betrügern komplett leer geräumt worden. Zudem waren Sparbuch-Beträge auf das Girokonto umgebucht und ebenfalls weiter verfügt worden. Der Schaden dürfte sich insgesamt auf mehr als 10.000 Euro belaufen.

Grundsätzlich ist anzumerken, dass Microsoft nie unangemeldet oder unaufgefordert Support-Anrufe tätigt, um Computerprobleme zu beheben.

Die Kriminalpolizei rät daher:

  • Beenden sie solche Telefonate umgehend
  • Sollten bereits Änderungen erfolgt sein, trennen sie umgehend die Internetverbindung und lassen sie den Computer fachkundig auf mögliche Schadsoftware überprüfen
  • Nehmen sie keine Zahlungen vor
  • Falls im Display angezeigt, notieren Sie sich die Telefonnummer des Anrufers
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei

Auf welch vielfältige Weise Betrüger vorgehen, zeigen diese Beispiele:
Kriminelle schicken "Bewerbung": Vorsicht vor Trojanern (04.05.2016)
Microsoft ruft nicht an: Am besten gleich auflegen (17.11.2015)
Angeblicher Geldeingang vom Zollamt: Online-Betrug (04.08.2015)
Angebliche Mail von DHL liefert Trojaner frei Haus (29.05.2015)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Mit angeblichen Rechnungen, Bewerbungsschreiben, Bestellbestätigungen oder Empfangsbelege für Pakete schleichen sich Cyberkriminelle in die Computer argloser Nutzer - mit dem Ziel, einen Trojaner zu installieren. Auf diese Weise wollen die Täter die Rechner der Empfänger lahmlegen und für das Entsperren Geld kassieren.

In ganz Deutschland bearbeitet die Polizei Fälle, bei denen Unternehmen Opfer von Cyberkriminellen wurden. Erste Fälle sind nun auch in Waldeck-Frankenberg bekannt geworden. Beim Anklicken eines Dateianhanges oder Links installiert sich die Schadsoftware "Chimera" oder der Erpressungs-Trojaner "Petya" und sperrt den Bildschirm. Die Polizei warnt deshalb vor dem Öffnen von E-Mail Anhängen oder Internetlinks unbekannten Ursprungs.

Bei Cyberangriffen sollen die Nutzer zum Öffnen von E-Mail-Anhängen oder eines Links bewegt werden. So werden angebliche Rechnungen, Bestellbestätigungen, Paketempfangsbestätigungen, eingescannte Dokumente, Bewerbungsunterlagen oder empfangene Faxe, teilweise unter Verwendung echter Firmennamen oder-adressen, versendet. Öffnet man zum Beispiel eine ZIP-Datei, ein PDF oder ein Microsoft-Dokument im Anhang, aktiviert man eine ausführbare Datei - die spielt die Schadsoftware dann auf dem eigenen Rechner auf.

In anderen Fällen erhielten die betroffenen Betriebe Mails mit einem Anhang von vermeintlichen Bewerbern. Aufgrund des angeblichen hohen Datenvolumens musste die Bewerbungsmappe aus einem renommierten sogenannten Cloud-Speicherdienst (Dropbox) im Internet herunter geladen werden. Hierbei extrahierte sich die Schadsoftware selbst.

Ist die Software ungewollt installiert, übernimmt der Verschlüsselungstrojaner den Rechner. Nach einem erzwungenen Neustart des Computers wird das aktuelle Betriebssystem blockiert und auf dem Monitor ein Totenkopf oder ein komplett schwarzer Bildschirm angezeigt. Zur Entschlüsselung des Rechners werden dann Geldforderungen gestellt, die man mit dem als Bitcoins bezeichneten virtuellen Zahlungssystem begleichen soll.

Daher rät die Polizei:

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  • Neben einem Virenscanner auf dem PC als Basisschutz sollte zudem für eine gute Datensicherung gesorgt sein. Das gilt sowohl für Firmensysteme als auch für Privathaushalte. Wichtige Dateien gehen so nicht verloren
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  • Sollten Sie von einem Schaden betroffen sein, erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei

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Publiziert in Polizei
Freitag, 18 März 2016 10:48

Erpressung mit illegal gefilmten Sexvideos

SCHWALM-EDER-KREIS. Bei der Polizei im Schwalm-Eder-Kreis sind mehrere Fälle von Erpressung mit illegal erlangten Sexvideos oder Bildern angezeigt worden. Die Taten ereigneten sich in den vergangenen Monaten. Die Polizei warnt und gibt Ratschläge.

Bei dieser seit einigen Jahren bekannten Erpressungsmasche erlangen zumeist Männer über verschiedenen Internetplattformen Kontakt zu jungen Frauen. Bei einem späteren Videochat per Skype oder WhattsApp fängt das Gegenüber an, sich auszuziehen, und fordert den Betroffenen auf, dies ebenfalls zu tun. Weiterhin wird der Betroffene aufgefordert, sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen.

Wenn er dieser Forderung Folge leistet, wird er kurze Zeit später mit heiklen Filmen oder Bildern erpresst, da diese ohne sein Wissen mitgefilmt wurden. Die Konversation wird dabei teilweise zeitverzögert und im schlechten Englisch geführt, da die Täter oftmals im Ausland sitzen und Übersetzungsprogramme nutzen.

Fünfstellige Beträge gefordert
Bei dem geforderten Geld handelt es sich oftmals um fünfstellige Beträge, welche über Paysafe, Bitcoin oder Western Union bezahlt werden sollen.

Im Schwalm-Eder-Kreis wurden in den vergangenen Monaten zwölf solcher Fälle bei der Polizei angezeigt. Die Ermittler gehen von einer noch höheren Dunkelziffer aus, da viele Betroffene schon bezahlt haben oder sich aus Scham nicht trauen, die Erpressung anzuzeigen.

Die Polizei rät in diesen Erpressungsfällen:

  • Werden Sie misstrauisch, wenn Unbekannte sie schnell zu einem Videochat einladen wollen
  • Spätestens, wenn Ihr Gegenüber sich entkleidet und Sie auffordert das gleiche zu tun, sollte das ein Alarmzeichen für Sie sein
  • Lassen Sie sich nicht auf sexuellen Handlungen beim Videochat ein
  • Geben Sie auf keinen Fall Nacktaufnahmen von sich an Fremde weiter

Sollte es dann doch passiert sein und man erpresst Sie:

  • Brechen Sie den Kontakt zu den Erpressern sofort ab, gehen Sie nicht auf deren Forderungen ein, denn trotz Zahlung kann das Video veröffentlicht werden
  • Sollte das Video trotzdem veröffentlicht werden, wenden Sie sich mit der bitte um Löschung an den Betreiber der Plattform

Sollten Sie erpresst worden sein und auch schon gezahlt haben gilt:

  • Alle Beweise (Printscreen, Video, Verbindungsdaten, E-Mails, etc.) sichern und Strafanzeige wegen Erpressung bei der Polizei erstatten
  • Kontaktieren Sie die Portale, bei denen das Video veröffentlicht wurde und verlangen Sie eine umgehende Löschung

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Publiziert in HR Polizei
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