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REGION. Eine der Polizei seit Jahren bekannte Masche von Betrügern scheint aktuell auch wieder im der Region aufzuleben. Es handelt sich um Telefonanrufe von angeblichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Softwareunternehmens Microsoft. Die Anrufer geben vor bei vermeintlichen Computerproblemen der Opfer helfen zu wollen und versuchen so an Kreditkarten- und Kontodaten der Geschädigten zu gelangen.

Erst in der vergangenen Woche warnte zum Beispiel das nordrhein-westfälische Landeskriminalamt in Düsseldorf vor einer Häufung dieser betrügerischen Anrufe. Allein im Kreis Paderborn hat die Polizei seit Weihnachten fünf derartige Betrugsversuche registriert. Die Opfer berichten darüber, dass sie von unbekannten Männern oder Frauen angerufen werden, die ihnen in zumeist schlechter englischer Sprache erklären, dass ihr Computer von Viren befallen sei, ein Versagen des Betriebssystems unmittelbar bevorstehe und daher bald nicht mehr zu benutzen sei.

Die angeblichen Computerspezialisten bieten gegen Zahlung einer Gebühr an sich per Fernzugriff um das Problem zu kümmern und darüber hinaus für einen lebenslangen Virenschutz zu sorgen. Fällt der Geschädigte auf den Schwindel herein und gibt seine Kreditkarten- oder Kontodaten weiter, nehmen die Täter unmittelbar, binnen weniger Minuten, Abbuchungen vom Konto des Opfers vor leiten die Beträge über den Finanzdienst der WesternUnion Bank auf ein fremdes Konto weiter. Die Empfängerkonten sind weltweit verstreut.

Sobald das überwiesene Geld auf dem unbekannten Empfängerkonto eingegangen ist, lassen es sich Mittäter Augenblicke später in bar auszahlen. Aus dem Kreis Paderborn berichtet die Polizei von einem Fall, bei dem auf diese Weise mehrere hundert Euro auf ein Konto in Nepal transferiert und nur Minuten später durch einen Komplizen abgeholt wurden.

Betrüger sperren Computer mit Passwort
Neben dem verlorenen Geld stellt sich für die Betroffenen noch ein weiteres Problem. Sobald diese dem Fernwartungszugriff der Täter zugestimmt haben, belegen die Betrüger den Computer mit einem geheimen Passwort, so dass weitere Manipulationen der Kriminellen am Computer des Opfers möglich sind. Somit geht dem Betrogenen nicht nur sein Geld verloren, er kann auch selber nicht mehr seinen Computer bedienen und hat keinen Zugriff mehr auf seine Dateien.

Die Polizei rät eindringlich bei derartigen Anrufen misstrauisch zu sein und niemals persönliche und sensible Daten an fremde Menschen herauszugeben oder unbekannten Menschen die Möglichkeit einzuräumen per Ferneinwirkung Zugriff auf den eigenen Computer zu erlangen.

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 23 Oktober 2013 13:04

Online-Betrügern nicht in Malware-Falle gehen

WALDECK-FRANKENBERG. Die Polizei mahnt beim Umgang mit dem Internet einmal mehr zur Vorsicht. Eine neue Welle von Schadprogrammen scheint im Umlauf zu sein. Experten sprechen von Malware.

Unter Malware versteht man Computerprogramme, die entwickelt wurden, um den Benutzer unerwünschte oder schädliche Software auf den PC zu übertragen. Das können Trojaner und Viren sein. Polizeisprecher Volker König warnte am Mittwoch vor einer neuen Malware-Welle, die auch über Waldeck-Frankenberg hereinschwappt.

Absender der aktuellen E-Mail-Welle ist laut Polizei eine "Post-Bank 562". In einem freundlichen Schreiben wird den Empfängern vorgegaukelt, dass ihre Kundenkonten gesperrt werden, falls sie nicht aktualisiert werden. Zur Aktualisierung wird eine Frist gesetzt, in der dies kostenfrei möglich sei, später würden Kosten von 9,95 Euro anfallen. Zur Aktualisierung ist ein Formular unter einem "Link" abrufbar.

Öffnet man diesen Link, kann dies gravierende Folgen haben: So können Trojaner oder Viren auf den Computer geladen werden, um die Rechner der Empfänger zu schädigen oder Daten auszulesen. Die Polizei empfiehlt, derartige Mails sofort zu löschen.

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Gefälschte E-Mails mit gefährlichen Trojanern im Gepäck sind aktuell auch in Waldeck-Frankenberg angekommen. Zahlreiche Computerbesitzer haben sich bereits bei der Polizei gemeldet.

Sie erhielten Zahlungsaufforderungen für Sachen, die sie nie bestellt haben. Absender sind hier angeblich "Amazon.de" oder iTunes-Apple GmbH, aber auch andere Internetportale. Auf anderen Computern landeten in den Mailfächern angebliche Sicherheitsüberprüfungen der Hausbank. Darin wurden technische Arbeiten in der "Abteilung Internet Banking" angekündigt. Nur wussten die Banken nichts davon und hatte die Mails auch nicht verschickt.

Die sind eigentlich auch nur "Verpackung". Ziel ist es, den Mail-Empfängers zu veranlassen, den Mail-Anhang zu öffnen. Darin verbergen sich gefährliche Trojaner. Das sind Programme, die den Rechner ausspionieren oder komplett lahm legen können. Trojaner können die komplette Festplatte löschen. De Absender der Mail können genauso den Computer über den Trojaner steuern und sensible Daten, wie Bankpasswörter oder Emails ausspähen.

Eine heimtückische Variante sind die Lösegeldvariante. Sie nehmen den Computer quasi "als Geisel", machen jegliche Benutzung durch den Besitzer unmöglich. Die "Freigabe" ist verbunden mit einer Zahlungsaufforderung. Um den Rechner wieder gebrauchen zu können, muss er aufwändig und teuer repariert werden. Die Polizei rät, Emails genau zu überprüfen und Anhänge nie gedankenlos oder vorschnell zu öffnen. Zahlungsaufforderungen sollten sie in jedem Fall ignorieren. Infos zu betrügerischen Emails gibt es auch in Internetforen. Mails mit unbekannten Absender sollten sofort gelöscht werden, auch Mails, bei denen man sich nicht sicher ist, ob sie tatsächlich vom angegebenen Absender stammen. Die Polizei hilft bei Zweifeln auch weiter.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 20 Juni 2013 18:44

Vorsicht! Angebliche Rechnung ein Trojaner

HOCHSAUERLANDKREIS. Erneut sind in der Region, aktuell im Hochsauerlandkreis, E-Mails aufgetaucht, mit denen die Absender vermeintlich ausstehende Rechnungsbeträge einfordern, in der Tat aber lediglich Trojaner auf den Rechnern der Opfer installieren wollen.

Mit dem Versand gefälschter Kostenrechungen per E-Mail wollen die Absender nach Angaben der Polizei einen Trojaner oder andere Schadsoftware verbreiten. In der E-Mail behauptet anscheinend eine Rechtsanwältin, dass der Empfänger die ausstehende Rechnung eines Mandanten nicht beglichen hat. Dem Empfänger wird in der Mail erneut eine kurze Frist gesetzt, in der er den Gesamtbetrag auf das Konto des Mandanten überweisen soll. Die Kontodaten und weitere Einzelheiten befinden sich angeblich im Anhang. Wer anschließend den präparierten Anhang öffnet, schickt seinen Computer in die Trojaner-Falle. Anstatt der erwarteten Details zur Rechnung lauert im Anhang der Mail nämlich "nur" die Schadsoftware. In diesem aktuellen Fall hatte ein Mann aus Arnsberg Anzeige erstattet.

E-Mails dieser Art jedoch werden millionenfach in den unterschiedlichsten Formen jeden Tag versendet. Diesen Fall möchte die Polizei zum Anlass nehmen, um noch mal auf die konkreten Gefahren aufmerksam zu machen und einige einfache Ratschläge geben, wie man vermeiden kann, auf solche E-Mails hereinzufallen.

Die Polizeiliche Beratungsstelle in Meschede weist darauf hin, dass Trojaner meist erst dann gefährlich werden, wenn der Anwender einen Fehler macht. Raffinierte Tarntechniken lassen mitunter auch vorsichtige PC-Anwender auf Viren- und Trojanerattacken hereinfallen. Deshalb sollten man folgende Ratschläge beachten:

  • Niemals ungeprüft Dateianhänge öffnen - egal, ob es sich um scheinbar ungefährliche Dateien wie Bilder, Dokumente oder sonstige Dateien handelt
  • Besonders kritisch bei ausführbaren Programm-Dateien mit den Endungen .exe, .bat, .com, .vbs oder .zip sein - wenn man unsicher ist, solle man sicherheitshalber beim Absender nachfragen
  • Die Sicherheitseinstellungen des E-Mail-Programms so einstellen, dass kein Script automatisch ausgeführt wird
  • Verdächtige Mails vollständig löschen, also auch aus dem Papierkorb

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Publiziert in HSK Polizei

BAD AROLSEN. Bei Einbrüchen in ein Gemeindezentrum und ein Computergeschäft sind im Watterweg und in der Schlossstraße elektronische Geräte und Computerzubehör für rund 20.000 Euro gestohlen worden.

Mit einem Stein hatten ein oder mehrere bisher nicht bekannte Einbrecher in der Nacht zu Donnerstag eine Fensterscheibe am Gemeindezentrum im Watterweg eingeworfen. Auf diesem Weg gelangten er oder sie in den Bibelstundenraum, allerdings war dort nichts Brauchbares zu holen. Der oder die Täter machten sich kurzerhand wieder aus dem Staub. Zurück blieb ein Sachschaden von rund 200 Euro.

Auf das Hundertfache beläuft sich der Schaden, für den eventuell derselbe oder dieselben Einbrecher bei einem Computergeschäft in der Schlossstraße sorgten. Auch dort wurde in derselben Nacht eine Scheibe eingeschlagen, um sich so Zugang zu den Geschäftsräumen zu verschaffen. Die Täter durchsuchten die Verkaufsräume, dabei erbeuteten sie elektronische Geräte und Computerzubehör im Wert von schätzungsweise 20.000 Euro.

In beiden Fällen ist die Polizei auf er Suche nach möglichen Zeugen, die verdächtige Personen oder Autos bemerkt haben und Angaben machen können. Zuständig ist die Polizeistation Bad Arolsen, Telefon 05691/9799-0.

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Publiziert in Polizei

KREIS PADERBORN. Beim allzu sorglosen Umgang mit eingehenden Emails besteht immer die Gefahr, auf Kriminelle hereinzufallen. Das ist nicht neu, aber die Täter werden immer erfinderischer. Ihnen geht es nur darum, möglichst viel Geld von ihren Opfern "abzufischen". Aktuell wenden sich viele Betroffene an die Polizei oder die Verbraucherzentrale, um sich zu erkundigen, wie mit solchen dubiosen Emails verfahren werden soll.

Kriminaloberkommissar Randolf Latusek vom Paderborner Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz bringt den wirkungsvollsten Schutz vor Datenspionen und Abzockern auf den Punkt: "Email nicht öffnen, sondern sofort löschen!"

Latusek weiß allerdings auch, dass die Abzocker geschickt vorgehen und ihre Adressaten mit Besorgnis erregenden Betreffzeilen aufmerksam machen. Es geht um Bankkonten, Kreditkarten, Mahnungen oder Online-Bezahlsysteme, also vermeintlich um das Geld der Opfer. "Da will natürlich jeder wissen, was dahinter steckt", sagt Latusek. Und den Absendern geht es nur um Geld. Dreist lassen sie es sich über Geldtransfersysteme bezahlen oder buchen es nach erfolgreichem "Phishing" selbst vom Konto des Inhabers ab. Dann ist es wirklich zu spät.

PC bleibt defekt, Geld ist aber weg
Latusek: "Viele haben schon vom 'BKA-Trojaner' gehört - plötzlich bleibt der Computer hängen, eine Botschaft erscheint auf dem Bildschirm. Es wird verlangt, eine gewisse Geldsumme zu bezahlen, damit der Rechner wieder läuft. Wer den Anweisungen Folge leistet muss feststellen, dass der Computer keineswegs wieder funktioniert und das überwiesene Geld futsch ist."

Aktuell werden massenhaft Mails verschickt, in denen dem Empfänger suggeriert werden soll, er habe eine Bestellung nicht bezahlt. Überwiegend handelt es sich um angeblich gekaufte Elektronikartikel im Wert von mehreren hundert Euro aber auch um andere Waren. Als angebliche Absender der "Mahnungen" werden teilweise reale Onlineshops genannt, häufig sind die Absenderdaten aber auch völlig aus der Luft gegriffen. Allen Emails ist gemeinsam, dass sie eine Datei als Anhang besitzen, aus der sich angeblich weitere Details der Bestellung ergeben sollen. Der Inhalt der Mail ist gefälscht und letztlich völlig bedeutungslos. Einziges Ziel ist es, den Empfänger zu verunsichern und ihn zum Öffnen des Dateianhangs zu veranlassen. Wird die Datei geöffnet, installieren sich Schadprogramme auf dem Rechner. Darunter der "Lösegeldtrojaner", der auf dem Rechner den Sperrbildschirm erzeugt.

Anschreiben der Betrüger häufig mit Rechtschreibfehlern
"Leider müssen wir Ihnen Mitteilen das Ihr Konto gesperrt wurde! Wir haben vermutet dass Ihr Konto missbraucht wirt." So oder ähnlich lautet der Inhalt von anderen Abzocker-Mails, inklusive der Rechtschreibfehler. Egal ob es um Bankkonten oder Kreditkarten geht - es wird verlangt, auf einen Link zu klicken. Der allerdings führt nicht zur Lösung des Problems, sondern öffnet ein Formular, in dem die persönlichen Kontodaten abgefragt werden. Ähnliche Inhalte werden auch über den angeblichen Missbrauch von PayPal-Konten oder anderen Bezahlsystemen gemailt. Auch hier dient der vermeintlich helfende Link nur der Bereicherung der Kriminellen.

"Geben Sie niemals Ihre Daten preis. Ihre Bank oder Ihr Kreditkartenunternehmen wird Sie niemals zu solchen Aktionen auffordern. Dahinter stecken immer Betrüger", mahnt Randolf Latusek. "Sollten trotz aller Warnungen noch Zweifel am Inhalt einer solchen Email bestehen, wenden sie sich persönlich an das Unternehmen. Und zwar über die sonst für Sie üblichen Kontaktmöglichkeiten", so Latusek weiter. Im Umgang mit Online-Konten rät der Kriminalbeamte: "Verlinken Sie Ihre Bank grundsätzlich nicht in den Favoriten, sondern geben Sie die Internetadresse immer per Tastatur ins Adressfeld des Browsers ein - so schützen Sie sich gegen die Umleitung auf manipulierte Bankseiten. Ganz wichtig: Nutzen Sie sichere Browser sowie Firewall und Virenschutz und halten Sie die Software immer aktuell!"

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Publiziert in PB Polizei
Mittwoch, 06 März 2013 16:55

Vermeintliche PC-Hilfe am Telefon teurer Betrug

WALDECK-FRANKENBERG. Betrüger, die sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgeben, bieten derzeit im Landkreis telefonisch ihre Hilfe bei der Behebung vermeintlicher Sicherheitslücken an. Dafür fordern sie horrende Summen - und spielen den arglosen PC-Nutzern auch noch eine Schadsoftware auf.

Bei der Kriminalpolizei wurden nach Angaben ihres Sprechers Volker König in den vergangenen Tagen Fälle bekannt, die zu einem enormen Schaden führen können. Die Masche funktioniert folgendermaßen: Die Betrüger rufen willkürlich ihre Opfer an und geben sich als autorisierte Mitarbeiter von Microsoft aus und weisen auf Sicherheitslücken im Computersystem hin. Sie bieten meist in englischer Sprache eine kostenlose Systemüberprüfung des Computers an und verlangen einen sogenannten Remote-Zugriff (Fernzugriff) auf den Rechner, um die Systemprüfung schneller durchführen zu können. "Sehr schnell werden dann vermeintliche Sicherheitslücken festgestellt, die nur mit einer zu erwerbenden Software geschlossen werden können", schilderte König den weiteren Ablauf. Solche Softwarepakete werden für einige hundert Euro angeboten, die Aufspielung erfolgt sofort online. Die Bezahlung wird über die Preisgabe von Kreditkartendaten abgewickelt.

Tatsächlich handelt es sich aber gar nicht um autorisierte Mitarbeiter von Microsoft. Es wird auch keine Sicherheitssoftware auf den PC aufgespielt, sondern Schadsoftware. Dadurch können nicht nur persönlichen Daten zerstört werden. Schlimmer noch, es können auch Trojaner aufgespielt werden, die Passwörter und Kontodaten auslesen. Nicht zuletzt werden die genannten Kreditkartendaten missbräuchlich eingesetzt.

Die Polizei rät, besondere Vorsicht bei unangeforderten Angeboten, Diensten und Leistungen walten zu lassen. Laut König solle man sich die angezeigte Telefonnummer des Anrufers notieren, telefonische Angebote schriftlich verlangen und Unbekannten keinerlei Konto- oder Kreditkartendaten nennen. Außerdem solle man niemals einen Remote-Zugriff von außen zulassen, wenn man den Nutzer nicht kennt.

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Publiziert in Internet

FRANKENBERG. Mehrere zehntausend Euro Sachschaden haben unbekannte Einbrecher in der Edertalschule angerichtet. Auch der Wert der Beute liegt in fünfstelliger Höhe.

Am Sonntagmorgen stellte der Hausmeister der Edertalschule fest, dass im Laufe der Nacht in die Verwaltungsräume der Schule eingebrochen worden war. Der Einbruch ereignete sich in der Zeit von Samstagabend, 18 Uhr, bis Sonntagmorgen, 8.15 Uhr. "Die Diebe hinterließen einen enormen Schaden", sagte am Montag Polizeisprecher Volker König.

Die Täter hatten sich vom Schulhof aus dem Gebäude genähert und eine Fensterscheibe in Bodenhöhe eingeschlagen. Durch diese Öffnung gelangten sie in die Schulbücherei und von dort aus in die anderen Etagen. Sie brachen eine Vielzahl von Türen und Schränken auf und verursachten dadurch einen hohen Sachschaden, der auf mehrere 10.000 Euro geschätzt wird.

Die Diebe hatten es zielgerichtet auf elektronische Geräte abgesehen und entwendeten Laptops, Flachbildschirme und andere Geräte. Die Anzahl der Beutestücke steht noch nicht genau fest. "Der Schaden ist allerdings sehr hoch und wird wohl ebenfalls mehrere 10.000 Euro betragen", sagte der Polizeisprecher weiter.

Eine Autoladung voll, bestehend aus sechs Rechnern mit dazugehörigen Bildschirmen, hatten die Langfinger bereits zum Abtransport bereitgelegt, doch blieben sie in der Schule zurück. Vielleicht wurden sie gestört, oder hatten keine weiteren Transportmöglichkeiten mehr frei.

Die Frankenberger Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise erbittet die Ermittler unter der Rufnummer 06451/7203-0.


Ebenfalls auf Elektronik hatten es die Täter abgesehen, die am Wochenende zuvor in Wildungen zuschlugen:
Kurhaus-Einbrecher klauen neun Laptops (12.02.2013)

Computer waren es auch, die Ende Oktober aus einer Schule in Biedenkopf abhanden kamen:
Einbruch: Lehrsaal wird Leersaal (30.10.2012)

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Publiziert in Polizei
Montag, 21 Januar 2013 18:43

Reisebüro-Einbrecher klauen Computer

WINTERBERG. Zwei komplette PC-Arbeitsplätze mit Computer, Bildschirm, Tastatur und Maus haben unbekannte Einbrecher aus einem Reisebüro in Winterberg geklaut.

Die Täter schlugen am zurückliegenden Wochenende zu: In der Zeit zwischen Samstag, 18 Uhr, und Sonntag, 9 Uhr, suchten die Unbekannten ein Reisebüro in Winterberg an der Straße Untere Pforte heim. Die Einbrecher zerstörten die verglaste Eingangstür und gelangten so in die Räume.

Aus dem Reisebüro entwendeten die Einbrecher zwei komplette PC-Arbeitsplätze mit Computer, Bildschirm, Tastatur und Maus. Der entstandene Sachschaden liegt laut Polizei bei über 2000 Euro.

Sachdienliche Hinweise zu den Tätern oder zum Verbleib der Beute erbittet die Polizei Winterberg unter der Telefonnummer 02981/90200.

Publiziert in HSK Polizei
Dienstag, 27 November 2012 13:10

Vorsicht: Phishing-Mails im HSK aufgetaucht

HOCHSAUERLANDKREIS. Erneut versuchen Kriminelle mit sogenannten Phishing-Mails, den Empfänger zu veranlassen, persönliche Daten preiszugeben. Damit wollen die Täter Überweisungen oder Bestellungen zu Lasten des Geschädigten tätigen.

Beim Phishing werden die Methoden nach Auskunft von Polizeisprecher Ludger Rath immer raffinierter. Die Diebe tarnen sich per E-Mail als Bankangestellte. Der Kontoinhaber wird in der Mail aufgefordert seinen TAN-Block zu fotografieren oder einzuscannen und diesen über eine "gefälschte" Webseite hochzuladen. Begründet wird die Aufforderung damit, dass die Deutsche Bank AG zum 1. Januar 2013 ihr komplettes iTAN-Verfahren zugunsten von Mobile TAN (mTAN) abschaffen würde. Sollte der Bankkunde in einer vorgegebenen Frist der Aufforderung nicht folgen, drohe ihm die Aussetzung seines Onlinebanking-Kontos. Zudem würde eine spätere Aktivierung des mTAN-Verfahrens mit Kosten verbunden sein.

"Das Abfischen von Passwörtern zieht in den meisten Fällen Folgehandlungen nach sich", sagte Rath am Dienstag. Die erlangten Daten werden nach seinen Angaben dazu genutzt, um sich in geschützte Onlinebereiche einzuloggen und Überweisungen zu Lasten fremder Konten oder online Bestellungen zu tätigen. Teilweise werden die erlangten Daten auch verkauft.

Keine vertraulichen Daten herausgeben
Die Polizei möchte darauf hinweisen, dass Kreditinstitute grundsätzlich keine vertraulichen Daten per E-Mail oder per Telefon oder per Post von den Kunden anfordern. "Wenn Sie sich unsicher sind, halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank", empfahl der Polizeisprecher. Dies sollte über bekannte Telefonnummern geschehen, die nicht aus der auffordernden E-Mail stammen. Bei dem Verdacht auf einen erfolgreichen Phishing-Angriff, wenn also Daten durch den Empfänger der E-Mail übermittelt wurden oder bereits ein Schaden eingetreten ist, sollte der Onlinezugang für das betroffene Konto sofort bei der Bank gesperrt werden. In diesen Fällen wird zudem empfohlen, die betrügerische E-Mail zu sichern und bei der örtlichen Polizei Anzeige zu erstatten.

Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Kommissariat Vorbeugung in Meschede unter der Telefonnummer 0291/908770.

Publiziert in HSK Polizei
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