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FRANKENBERG. Eine medizinische Gesichts-Halbmaske hat ein bislang unbekannter Täter am 27. Februar bei einem Einbruch in Frankenberg getragen - zumindest in dieser Hinsicht ging der Gauner mit gutem Beispiel voran.

Am Samstagabend, gegen 18.30 Uhr, kam die allein lebende Hausbewohnerin eines Einfamilienhauses in der Straße "Auf der Leimenkaute" vom Einkaufen nach Hause. Als sie gerade dabei war ihren Einkauf in einem Schrank zu verstauen, hörte sie in der oberen Etage Geräusche. Als sie den Geräuschen nachging,  kam ihr auf der Flurtreppe eine unbekannte männliche Person entgegen, die fluchtartig das Haus verließ und in unbekannte Richtung flüchtete. Sie verständigte daraufhin sofort die Polizei.

Die aufnehmenden Beamten der Polizeistation Frankenberg stellten vor Ort fest, dass der Täter durch ein aufgehebeltes Fenster im Erdgeschoss ins Haus gelangt war. Ein weiteres Fenster hatte er zuvor ergebnislos versucht aufzubrechen. Durch das aufgehebelte Fenster war er schließlich auch wieder mit seiner Beute getürmt. Der Flüchtige wird als ca. 180 cm groß beschrieben, war auffallend schlank und hatte ein schmales Gesicht. Er trug einen Mund-Nasen-Schutz und dunkle Kleidung. Die Kapuze seines Pullis hatte er über den Kopf gezogen. Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder dem Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizeistation Frankenberg unter der Telefonnummer  06451/72030 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

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FRANKENBERG/SOMPLAR. Zur Unfallaufnahme ausgerückt ist am Sonntagabend eine Streifenwagenbesatzung aus Frankenberg - ein Skoda Fabia war zwischen Frankenberg und Somplar von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich überschlagen.

Wie es zum Unfall kam, konnte die Polizei noch nicht sagen, wahrscheinlich war Unaufmerksamkeit ursächlich. Die 35-jährige Frau aus Frankenberg befuhr die Landesstraße 3073 gegen 21 Uhr von Frankenberg in Richtung Somplar und geriet mit den rechten Rädern auf die unbefestigte Bankette. Dabei wurde das Fahrzeug in den Flutgraben gezogen, der Skoda überschlug sich und blieb nach 50 Metern in den Bäumen hängen. Über den Notruf wurde die Polizei verständigt, sodass die Beamten den Unfall aufnehmen konnten. Zu dem Sachschaden am Pkw kommt noch ein umgefahrener Leitpfosten hinzu.

Der völlig zerstörte Skoda musste vom Bergungsteam AVAS abgeschleppt werden. Personen kamen nicht zu Schaden.

Link: Unfallstandort am 28. Februar 2021 auf der Ruhrstraße.

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FRANKENBERG/RENGERSHAUSEN. Zwischen Frankenberg und Rengershausen ereignete sich am Freitagabend ein Alleinunfall auf der Kreisstraße 126.

Der Fahrer oder die Fahrerin eines grauen Opel Astra war am Freitag gegen 18.30 Uhr auf der Kreisstraße in Richtung Rengershausen unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug ausgangs einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Am Astra entstand Totalschaden in Höhe von etwa 6000 Euro.

In der näheren Umgebung der Unfallstelle konnte die Polizei zwar einen 32-Jährigen antreffen - dieser versicherte den Beamten aber, nicht gefahren zu sein. Da sich den Beamten Verdachtsmomente ergaben, dass der 32-Jährige Alkohol konsumiert haben könnte und er als Fahrer durchaus infrage kommt, wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein vorerst sichergestellt. Die Ermittlungen hierzu dauern an, verletzt war der Mann nicht. 

Die Frankenberger Feuerwehr wurde um 19.02 Uhr alarmiert, um ausgelaufene Betriebsstoffe abzustreuen. Unterstützt wurden die Kameradinnen und Kameraden durch die Straßenmeisterei. Der Abschleppdienst AVAS transportierte den zerstörten Opel im Anschluss ab.

Um die Frage nach dem Fahrzeugführer zu klären, sind die Beamten der Frankenberger Polizeistation auf der Suche nach einem Zeugen - dieser war mit einem weißen Jeep an der Unfallstelle in Richtung Rengershausen vorbeigefahren. Auch andere Verkehrsteilnehmer, die Angaben zum Unfall machen können, sollen sich bitte bei der Polizei in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 melden.

Link: Unfallstandort Kreisstraße 126 (26. Februar 2021)

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WALDECK-FRANKENBERG. Aktuell vermelden die Beamten der Polizeistationen im Landkreis mehrere eingehende Hinweise von Menschen, die am Donnerstagmorgen Anrufe von Telefonbetrügern erhalten haben. Die bisherigen betrügerischen Anrufe blieben glücklicherweise im Versuchsstadium stecken, da die Angerufenen nicht weiter auf den Schwindel eingingen. 

Die anrufenden Betrüger erzählten eine Geschichte, wonach den Angerufenen eine größere Menge Geld zustehen würde, da der Corona-Virus in China ausgebrochen sei und China daher zahlen müsse.  Eine Anruferin stellte sich als Frau Jensen von der Bundeszentralbank vor. Sie erklärte, dass die angerufene Frau 24 Monate jeweils 1000 Euro erhalten würde, das Geld komme aus China wegen der Ausbreitung des Corona-Virus. Um an das Geld zu kommen, müsse die Angerufene aber vorher knapp 1.000 Euro Bearbeitungsgebühr überweisen. Die Frau aus dem Waldecker Land fiel aber nicht auf die Betrügerin rein - sie legte auf und informierte die Polizei. Die Kriminalpolizei Korbach hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Da noch weitere ähnliche Anrufe bei den Polizeistationen im Landkreis gemeldet wurden, warnt die Polizei und gibt folgende Tipps. 

  • Die Bundeszentralbank, andere Banken oder Sparkassen rufen Sie nicht an, um Ihnen mitzuteilen, dass sie unerwartet Geld bekommen. 
  • Werden Sie immer sofort misstrauisch, wenn Sie vor einer angeblichen Geldauszahlung eine Bearbeitungsgebühr zahlen sollen. 
  • Bankmitarbeiter werden niemals persönliche Daten oder Kontodaten am Telefon erfragen und erst recht nicht nach der persönlichen Geheimzahl (PIN), der EC-Kartennummer oder der Transaktionsnummer (TAN) verlangen. 
  • Geben Sie am Telefon niemals Daten, wie Bankdaten, Zugangsdaten oder Passwörter preis. 
  • Ist ihnen der Name des Anrufers unbekannt, lassen Sie sich seine Erreichbarkeit geben und prüfen Sie, ob es diesen Mitarbeiter tatsächlich gibt. Rufen Sie dazu aber nicht bei der genannten Nummer an, sondern suchen Sie sich die Telefonnummer des Institutes aus öffentlichen Telefonverzeichnissen heraus. 
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. 
  • Beenden Sie das Telefonat, sobald Ihnen etwas verdächtig vorkommt.  Sprechen Sie mit Familienangehörigen oder anderen Vertrauenspersonen über solche Anrufe und holen Sie sich Rat. 
  • Wenn Sie Opfer geworden sind, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. (ots/r)

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Dienstag, 16 Februar 2021 14:04

Trunkenheitsfahrt endet quasi vor Polizeistation

FRANKENBERG. Gegen 1 Uhr am Dienstag wurde von Beamten der Polizeiwache Frankenberg eine Kontrollstelle für Fahrzeuge in der Marburger Straße, im Nahbereich der Polizeiwache aufgebaut. Etwa 20 Minuten später passierte den ausgeleuchteten Kontrollpunkt ein 5er BMW.

Die Fahrweise des Fahrzeugführers, es handelte sich um einen 24 Jahre alten Mann aus Korbach, ließ zunächst nichts Außergewöhnliches vermuten. Allerdings wurde ein Beamter stutzig, als bei der Überprüfung der Papiere deutlicher Alkoholgeruch aus dem Innenraum des BMWs herausströmte und die Nasenschleimhäute des Polizisten stimulierte. Der Anweisung des Polizeiführers vor Ort, seinen Pkw rechts abzustellen, kam der Korbacher nach.

Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab dann auch einen Promillewert, der deutlich über dem Erlaubten lag. Im Nachgang musste sich der 24-Jährige einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Seinen Führerschein stellten die Beamten sicher.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei in Frankenberg nochmals darauf hin, dass weiterhin Kontrollstellen im Tätigkeitsbereich durchgeführt werden. Die Schwerpunkte liegen bei den Kontrollen auf Drogen- und Alkoholkonsum sowie auf fehlerhaften Beleuchtungseinrichtungen.

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FRANKENBERG. Nicht sicher war eine 31-jährige Frau aus Bromskirchen, ob Sie den linken oder rechten Blinker gesetzt hatte - beim Überholen eines nachfolgenden Pkws kam es zur Kollision.

Auf Nachfrage bestätigte die Polizei den Unfallvorgang, der sich am Freitag um 16.20 Uhr ereignet hat. Eine 31-jährige Frau aus Bromskirchen befuhr mit ihrem Audi A3 die Landesstraße 3073 von Frankenberg in Richtung Somplar. Auf einer langen Geraden betätigte die A3-Fahrerin den Blinker und hab der nachfolgenden Fahrerin (34) zu verstehen, nach rechts abbiegen zu wollen.

Diesen Vorgang nutzte die Frau aus Hallenberg und steuerte ihren Chevrolet links an dem Audi vorbei. In diesem Moment bog die 31-Jährige unerwartet nach links ab. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Kraftfahrzeuge, wobei ein Gesamtsachschaden von 2700 Euro entstand. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. (112-magazin.de)

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Dienstag, 09 Februar 2021 09:58

19-Jähriger leistet Widerstand auf der Wehrweide

FRANKENBERG. Am frühen Samstagmorgen nahm die Polizei Frankenberg einen 19-Jährigen fest, der ein Trafohaus mit Graffiti besprüht hatte. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand, zudem fanden die Polizisten noch eine kleine Menge Marihuana bei ihm. Sein Mittäter konnte unerkannt entkommen, die Polizei bittet um Hinweise.

Gegen 5.45 Uhr meldete ein Zeuge bei der Polizei Frankenberg, dass sich zwei Männer in verdächtiger Weise auf der Frankenberger Wehrweide aufhalten. Die sofort zum Einsatzort entsandten Streifen konnten im Dunkeln zwei Personen wahrnehmen, die sich an einem Trafohaus befanden und dort offensichtlich Graffiti aufgesprüht hatten. Beim Anblick der Polizisten flüchteten die beiden Tatverdächtigen. Ein 19-Jähriger konnte trotz heftiger Gegenwehr festgenommen werden, der zweite Tatverdächtige entkam unerkannt. Bei der Durchsuchung des 19-Jährigen fanden die Polizisten noch eine geringe Menge Marihuana. Gegen ihn wird nun wegen Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Die Polizei Frankenberg sucht weitere Zeugen. Hinweise, auch zu dem zweiten Täter, werden unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegengenommen. (ots/r)

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BATTENBERG/FRANKENBERG. Am Donnerstag (4. Februar) sollte ein 55-jähriger Opelfahrer in Battenberg durch eine Polizeistreife kontrolliert werden - doch der Fahrer flüchtete verkehrsgefährdend und rücksichtslos. Die Polizei verfolgte den Opel, allerdings ignorierte der Autofahrer die eindeutigen Haltesignale.

Gegen 11.15 Uhr begegnete der Opel einer Polizeistreife in der Marburger Straße in Battenberg. Da das Auto und der Halter der Polizei bereits bekannt waren, entschlossen sich die Polizisten, das Fahrzeug zu kontrollieren. Sie wendeten ihren Streifenwagen und versuchten dem Opel zu folgen. Dieser hatte aber offensichtlich bemerkt, dass die Polizei ihn kontrollieren wollte. Er beschleunigte sein Auto, sodass die Streife den Opel zunächst aus den Augen verlor.

Kurze Zeit später konnten die Polizeibeamten das Fluchtfahrzeug wieder in der Ortsmitte von Battenberg orten. Eine erneute Verfolgungsfahrt ließ den Fahrer des Opels aufs Gaspedal drücken. Mehrere eindeutige Haltesignale ignorierte der Flüchtende. Er steuerte seinen Opel mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die B 236 in Richtung Hatzfeld-Eifa, dabei überholte er mehrfach an unübersichtlichen Stellen andere Verkehrsteilnehmer. Nur durch glückliche Umstände kam es hier zu keinem Verkehrsunfall. Auch auf der weiteren Flucht auf der L 3090 über Frohnhausen und Oberasphe verursachte der rücksichtslose Fahrer mehrere verkehrsgefährdende Situationen.

Ab Münchhausen-Wollmar nahm ein zweiter Streifenwagen mit Blaulicht und Martinshorn die Verfolgung auf. Der Fahrer flüchtete weiter mit extrem hoher Geschwindigkeit über die K 88 in Richtung B 236. Kurz vor Münchhausen bog der 55-Jährige plötzlich nach rechts ab, dabei drängte er einen Streifenwagen ab, der durch einen Graben fahren musste. Er flüchtete weiter über einen geteerten Feldweg in Richtung einer Baustelle in der Feldgemarkung von Münchhausen-Wollmar. Dort endete die Flucht und der 55-jährige Fahrer konnte festgenommen werden.

Der Grund der Flucht wurde den Polizisten schnell klar. Der Verkehrsrowdy hatte keinen Führerschein und stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 4 Promille. Bei dem Fahrer wurde eine Blutentnahme angeordnet, die Autoschlüssel stellten die Frankenberger Polizisten sicher. Auf den 55-Jährigen warten nun mehrere Ermittlungsverfahren wegen verschiedener Verkehrsdelikte wie Fahren ohne Fahrerlaubnis, Straßenverkehrsgefährdung und "Verbotene Kraftfahrzeugrennen". Glücklicherweise kam bei der rücksichtslosen Flucht niemand zu Schaden. (ots/r)

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FRANKENBERG. Vier Rettungstransportwagen, zwei Streifenwagen der Polizei, zwei Notarztfahrzeuge samt Besatzungen sowie 35 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Frankenberg und Geismar wurden am Freitagabend, um 21 Uhr in Bewegung gesetzt, um fünf Menschen zu retten, die auf der Bundesstraße 253 mitten im Frankenberger Ortsteil Geismar verunfallt waren. Die gute Nachricht zuerst: Es besteht keine Lebensgefahr für die 27-jährige Unfallverursacherin, zwei Kinder im Alter von 4 und 5 Jahren (alle aus Frankenberg), sowie zwei Mitfahrer (15 und 18) aus der Gemeinde Frankenau. 

Wie der Unfall entstanden ist, darüber konnte die Polizei auf Nachfrage noch keine Antwort geben - die Ermittlungen dazu dauern an. Fest steht, dass die Fahrerin (27) mit ihrem schwarzen Seat auf der B 253 von Frankenberg in Richtung Dainrode unterwegs war. Auf der Wildunger Straße kam die Frau mit ihren vier Insassen in Höhe der Hausnummer 32 nach rechts von der Fahrbahn ab und war mit dem Pkw gegen eine massive Grundstücksmauer geprallt. In der Alarmmeldung an die Freiwilligen Feuerwehren wurde von einer eingeklemmten Person gesprochen, dies bestätigte sich nicht, daher musste kein hydraulisches Gerät eingesetzt werden. Die Kameraden unterstützten den Rettungsdienst, stellten den Brandschutz sicher, leuchteten die Einsatzstelle aus und streuten auslaufende Betriebsstoffe ab - Darüber hinaus wurden Absperrposten aufgestellt und der später angerückte Bergungsdienst unterstützt.

Nach der Erstversorgung durch Notärzte und Rettungssanitäter wurden die verletzten Personen in Krankenhäuser nach Marburg, Frankenberg und Bad Wildungen transportiert. Etwa 80 Minuten war die Ortsdurchfahrt gesperrt. Nachdem die Firma AVAS den mit 3000 Euro Sachschaden bewerteten Seat abgeschleppt hatte, konnte die Straße wieder freigegeben werden. An der Gartenmauer entstand ein Schaden von 2000 Euro.

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FRANKENBERG. Vermutlich weil er unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, ist am gestrigen Dienstagabend in Frankenberg ein 20-Jähriger mit seinem Auto rasant und rücksichtslos vor einer Polizeistreife geflüchtet.

Von Röddenau nach Frankenberg führte die gefährliche Fahrt des Scirocco, der trotz des mit Blaulicht und Martinshorn folgenden Streifenwagens zunächst nicht anhielt. Die Flucht endete schließlich in der Röddenauer Straße, wo die Polizisten den 20-Jährigen aus Allendorf festnehmen konnten. Einer Streife der Polizeistation Frankenberg war während einer Verkehrskontrolle in der Frankenberger Straße in Röddenau gegen 2310 Uhr ein schwarzer Scirocco aufgefallen, da der Fahrer angesichts des Streifenwagens plötzlich Vollgas gab und mit quietschenden Reifen an der Streife vorbeifuhr.

Bei der anschließenden Flucht vor dem Polizeifahrzeug in Richtung Frankenberg, das nun Haltesignale gab und Sondersignale eingeschaltet hatte, setzte der Scirocco seine gefährliche Fahrweise fort. Er war mit stark überhöhter Geschwindigkeit unter anderem auch in einer 30 Zone unterwegs. Im Kreuzungsbereich Siegener Straße zur Berleburger Straße überfuhr der Fahrer den gepflasterten Kreisel so schnell, dass es zu starkem Funkenflug kam. Auf den möglichen kreuzenden Verkehr achtete er dabei nicht. Bei seiner weiteren Flucht fuhr der Scirocco im Bereich Siegener Straße zur Röddenauer Straße über einen angrenzenden Bürgersteig und stieß dort auch gegen eine Gartenmauer. Durch die entwichene Luft in einem Vorderrad gab er schließlich nach etwa hundert Metern auf.

An Ort und Stelle klickten dann die Handschellen für den 20-jährigen Mann. Im Fahrzeug des Festgenommenen saßen noch ein 17-jähriger Jugendlicher auf dem Beifahrersitz und eine 19-jährige Frau auf dem Rücksitz. Beide blieben unverletzt. Glücklicherweise wurden auch während der Flucht keine Personen verletzt. Bei dem 20-Jährigen wurde eine Blutentnahme angeordnet - er muss sich nun wegen mehrerer diverser Verkehrsstraftaten und Verkehrsordnungswidrigkeiten verantworten. (ots/r)

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