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BAD AROLSEN. Gleich zwei Unfallfluchten musste die Bad Arolser Polizei in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag nachgehen - eine Verkehrsunfallflucht konnte zwischenzeitlich aufgeklärt werden.

Nach Angaben der Polizei hatte der Fahrer eines in Tschechien zugelassenen DAF am Mittwoch seinen Sattelzug auf dem SVG-Hof in Diemelstadt abgestellt, um seine Ruhezeiten einzuhalten. Gegen 3 Uhr setzte der Trucker seine Fahrt fort, rangierte seinen Sattelzug aus der Parklücke heraus  und berührte mit der hinteren linken Ecke des Sattelaufliegers das Führerhaus eines ebenfalls dort abgestellten und in Hannover zugelassenen Mercedes-Benz. Dabei ging der rechte Außenspiegel des Actros mit einem Sachschaden von 300 Euro zu Bruch. Ohne sich um den Sachschaden zu kümmern, setzte der Mann seine Fahrt fort. Ein Zeuge konnte sich das Kennzeichen des Lkws und des Sattelaufliegers merken und die Polizei verständigen - im Rahmen der Fahndung konnte der Fahrer des Fluchtfahrzeugs aber gestellt werden.

Unfallflucht in Wetterburg

Eine weitere Unfallflucht ereignete sich am Donnerstag in Wetterburg, in Höhe der Hausnummer 25 in der Burgstraße. Dort war gegen 5.25 Uhr der Fahrer eines noch unbekannten Pkws aus Richtung Külte kommend gegen ein Haltestellenschild gefahren und hatte dieses geplättet. Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, setzte der Fahrer seine Flucht fort - auch hier ermittelt die Polizei gegen unbekannt. Um den Fall schnell lösen zu können, bitten die Beamten um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung. Die Telefonnummer zur Kontaktaufnahme lautet 05691/97990.

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Publiziert in Polizei
Samstag, 27 März 2021 15:43

Sattelzug schiebt Caddy von der Fahrbahn

FRANKENBERG. Von einem DAF ist am Freitag ein 57-jähriger Mann aus dem Raum Frankenberg mit seinem silbergrauen Caddy von der Straße geschoben worden. Er wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste ins Krankenhaus nach Frankenberg eingeliefert werden.

Nach Polizeiangaben wollte der 57-Jährige gegen 10.30 Uhr von der Wilhelmstraße kommend den Bahnübergang überquerend und nach links in die Goßbergstraße abbiegen. Zeitgleich lenkte der ukrainische Fahrer einer Sattelzugmaschine seinen 40-Tonner auf der Goßbergstraße in Richtung Otto-Stoelker-Straße, um in Schreufa Ladung zu löschen. Dabei übersah er den von rechts kommenden Caddy, sodass es zum Zusammenstoß kam. Zunächst rammte der DAF die linke Seite des Volkswagens und schob den Caddy anschließend gegen eine Grundstücksmauer. Der Fahrer des Caddy wurde dabei im Pkw eingeschlossen.

Über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg ging der Auftrag an die Freiwillige Feuerwehr Frankenberg um 10.27 Uhr raus, mit dem Hinweis, dass in der Goßbergstraße 1 ein Lkw mit einem Pkw kollidiert ist und dass eine Person im Fahrzeug eingeklemmt sei. Einsatzleiter Martin Trost rückte mit drei Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften an und koppelte mit der Polizei und dem Rettungsdienst. Glücklicherweise brauchte der Fahrer des Caddy nicht aus seinem Unfallwrack herausgeschnitten zu werden. Rettungsdienst und Feuerwehr konnten den Mann rückenschonend mit dem Spineboard über die Seitentür aus dem Fahrzeug befreien und dem Notarzt übergeben.  Im Nachgang wurde der 57-Jährige ins Krankenhaus nach Frankenberg gebracht.

An dem Caddy entstand Sachschaden in Höhe von 4000 Euro. Etwa 10.000 Euro wird die Reparatur an der Sattelzugmaschine kosten und 1000 Euro müssen aufgebracht werden, um die Grundstücksmauer zu reparieren. Der Fahrer aus der Ukraine kam mit einem Schreck davon, hieß es aus Polizeikreisen. Nach rund 45 Minuten konnte die Strecke für den Verkehr freigegeben werden. (112-magazin.de)

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DIEMELSTADT. Mit schweren Verletzungen musste am Dienstag ein tschechischer Staatsbürger mittels RTW vom Rasthof Diemelstadt in die Notfallklinik nach Kassel transportiert werden - vorausgegangen war eine Kollision von drei Lastkraftwagen mit einer Gesamtschadenssumme von 15.000 Euro am Wrexer Teich.

Laut Zeugenbericht war der Fahrer einer in der Hansestadt Hamburg (HH) zugelassenen DAF-Zugmaschine gegen 16 Uhr dabei Wartungsarbeiten durchzuführen. Zu diesem Zeitpunkt standen auf dem SVG-Hof weitere geparkte Fahrzeuge, darunter ein Lkw der Raiffeisen Lauterbach mit VB-Kennzeichen und ein DAF aus Wietzen (Nienburg/Weser). Auf dem leicht abschüssigen Gelände an der Shell-Tankstelle setzte sich die DAF-Zugmaschine aus Hamburg selbstständig rückwärts in Bewegung, streifte den Raiffeisenlaster am Radlauf und hinterließ eine Schadensumme von 1000 Euro.

Hier versuchte der 57-jährige Tscheche die Handbremse zu erreichen, verletzte sich aber an einer Hand so stark, dass das Fahrzeug nicht gestoppt werden konnte. Die führerlose Fahrt endete erst, als der DAF mit dem Lkw aus Wietzen kollidierte. An dem Fahrzeug des Unfallverursachers entstand Sachschaden von 5000 Euro, der zweite DAF muss für 8000 Euro repariert werden.  (112-magazin.de)

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Dienstag, 07 Mai 2019 12:30

Gefahrguttransport: B 252 wieder frei

TWISTETAL-TWISTE. Etwa 80 Feuerwehrleute aus Twistetal, Korbach und Bad Arolsen sind seit Montagabend 22 Uhr in Twiste im Einsatz, weil bei einem Lkw aufgrund einer Notbremsung die Ladung ins Rutschen gekommen war und Behälter mit chemischen- und alkalischen Substanzen beschädigt wurden.

Der Fahrer einer Spedition aus Nienburg (Niedersachsen) war gegen 21.45 Uhr von Korbach in Richtung Bad Arolsen unterwegs gewesen und musste seinen  Truck in Höhe der Firma "Ab In Die Box" stark abbremsen. Dabei verrutschte die Ladung; es kam zu einem Säureaustritt, der umgehend die Polizei, Feuerwehrkräfte, die Straßenmeisterei und den Rettungsdienst auf den Plan rief.

Gemeindebrandinspektor und Einsatzleiter Stefan Rösner machte sich ein Bild von der Lage und bat die Gefahrgutzüge aus Korbach und Bad Arolsen um Unterstützung. Nach Angaben des Einsatzleiters wurde das Stückgut unter CSA ( Chemikalienschutzanzug) vom Lkw abgeladen und in angeforderte Stahlbehälter verbracht - augelaufene Stoffe wurden aufgenommen und entsorgt.  Ein eigens von der Versicherung bestellter Havariekommissar erreichte in den frühen Morgenstunden die Unfallstelle und forderte ein Entsorgungsunternehmen an, um das Gefahrgut zu sichern und abtransportieren zu lassen. Auch hier ist derzeit die Feuerwehr unterstützend tätig.

Die Feuerwehren und Hessen-Mobil sperrten auf Anweisung der Polizei den Gefahrenbereich ab und  stellten Umleitungsschilder auf. Ebenfalls vor Ort waren die Stadtbrandinspektoren Carsten Vahland aus Korbach und Karl-Heinz Meier aus Bad Arolsen sowie der Twistetaler Bürgermeister Stefan Dittmann. Kreisbrandinspektor Biederbick sondierte ebenfall die Lage. Eine RTW-Besatzung ist zur Einsatzstellenabsicherung ebenfalls vor Ort - verletzt wurde aber niemand.

Die Strecke war bis 8.30 Uhr gesperrt. (112-magazin)

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MASSENHAUSEN/BAD AROLSEN. Die Landesstraße 3078, zwischen Massenhausen und Bad Arolsen, war am Freitagnachmittag für den Verkehr in beide Richtungen voll gesperrt. Grund dafür war ein festgefahrener Sattelzug.

Gegen 13.30 Uhr kam der weiße DAF-Schlepper beim Wendemanöver nach rechts von der Fahrbahn ab, wo er im weichen Waldboden stecken blieb. Der 57-jährige Fahrer aus Dortmund war auf dem Weg nach Korbach um Reifen zu laden und hatte sich nach eigenen Angaben verfahren, da die Bundesstraße 252 wegen einem Unfall gesperrt war (wir berichteten).

Für die Dauer der Bergungsarbeiten musste die Strecke voll gesperrt werden. Um 15.15 Uhr, nachdem ein Bergungskran den Lkw samt Auflieger aus der misslichen Situation befreit hatte, konnte die Straße für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Die Umleitungen wurden durch Hessen Mobil ausgeschildert. Sie führten über Gut Frederinghausen, Gembeck und Mühlhausen zur Bundesstraße 252.   (112-magazin)

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