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WILLINGEN. Geschäftsleute in der Uplandgemeinde haben drei neue Defibrillatoren angeschafft: Die modernen Geräte, die bei Herzstillstand Leben retten können, sind dort zu finden, wo sich viele Menschen aufhalten: Im Familotel Sonnenpark, in der Berg-Apotheke mitten im Ort und bei der "Snow and Bike Factory" am Fuße des Ettelsbergs.

Die neuen "Defis" kosten jeweils rund 1500 Euro und sind so aufgebaut, dass auch Laien damit umgehen können: "Ein Sprachmenü sagt dem Benutzer genau, was er zu tun hat", erklärt Domenico Cullotta. Der DRK-Rettungsassistent lebt mit seiner Familie in Willingen und wirbt intensiv für die sprechenden Lebensretter. Zu den bereits vorhandenen Geräten im Ort sind nun drei Defis hinzugekommen an Stellen, die geradezu mustergültig sind, wenn es um sinnvolle Standorte geht.

Familotel Sonnenpark im Sonnenweg:
Zahlreiche Familien verleben hier ihre Ferien, und so sind die Hotel-Mitarbeiter selbstverständlich in Erster Hilfe geschult. "Jedes Jahr nehmen mindestens 20 Mitarbeiter an Erste-Hilfe-Schulungen teil", erklärt Geschäftsführer Marc Vollbracht. Weil ein Thema der Kurse auch die Funktion von automatischen Defibrillatoren ist, "war es für uns nur folgerichtig, ein solches Gerät anzuschaffen", sagt Vollbracht. Der Defi hängt in der Lobby, könnte im Fall eines Herzstillstandes sowohl vom Hotelpersonal als auch von den Gästen genutzt werden.

Berg-Apotheke in der Bergstraße:
Mitten im Herzen der Uplandgemeinde, wo zahlreiche Gäste bummeln, ist die Apotheke ein zentraler Anlaufpunkt, wenn es um das Thema Gesundheit geht. Diese Tatsache habe bei der Entscheidung, einen Defi anzuschaffen, eine große Rolle gespielt, verdeutlicht Mitarbeiterin Annette Genuit. Wo, wenn nicht in einer Apotheke, mache es mehr Sinn, stellt die Willingerin eine rhetorische Frage. Direkt vor der Apotheke war vor einigen Jahren tatsächlich mal ein Tourist mit einem Herzinfarkt zusammengebrochen. Damals war es Rettungsassistent Cullotta, der dem Mann aus dem Münsterland das Leben rettete - das erklärt seine besondere Motivation bei der Werbekampagne für Defis.

Snow and Bike Factory an der Talstation der Ettelsberg-Seilbahn:
Am Ettelsberg tummeln sich zahlreiche Gäste, unter ihnen auch viele Sportler wie Mountainbiker oder Skiläufer, die natürlich ebenfalls einen Herzinfarkt erleiden können. "Dann ist schnelle Hilfe gefragt", sagt Jörg Stremme von der Snow and Bike Factory. Der Willinger hat selbst bereits einmal einen kollabierten Feriengast reanimiert - leider vergeblich. Mit einem Defibrillator, der im Notfall auch an der Seilbahn oder in der angrenzenden SeilBar eingesetzt werden kann, sollen sich die Überlebenschancen für Patienten erhöhen.

Generell gilt: Parallel zu den lebensrettenden Sofortmaßnahmen, ob mit oder ohne Defi, ist unverzüglich ein Notruf an die Nummer 112 abzusetzen, damit Notarzt und Rettungswagen so schnell wie möglich die Versorgung übernehmen. "Jede Sekunde zählt", weiß Rettungsassistent Cullotta. Je schneller einem Patienten nach einem Herzinfarkt geholfen wird, desto höher sind die Überlebenschancen - und desto geringer sind die Folgeschäden.

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Publiziert in Retter
Freitag, 04 Oktober 2013 12:09

Auto auf, Schlüssel steckte: Opel gestohlen

SCHWALEFELD. Leichtes Spiel hatte ein Autodieb im Willinger Ortsteil Schwalefeld: Als der Unbekannte einen unverschlossenen Wagen entdeckte, in dessen Zündschloss der Schlüssel steckte, griff der Täter zu.

Wie Polizeisprecher Dirk Virnich am Freitag berichtete, war es in der Zeit von Mittwochabend bis Donnerstagnachmittag zu dem Pkw-Diebstahl gekommen. In der Straße Zum Wildkamp verschwand ein grauer Opel Vectra. Der Wagen stand vor dem Haus des Besitzers.

"Das Auto war unverschlossen, zudem steckte der Schlüssel abfahrbereit im Zündschloss", sagte Virnich am Freitagmittag. Das 14 Jahre alte Gefährt mit Korbacher Kennzeichen ist seitdem verschwunden. Der Schaden wird auf rund 1500 Euro beziffert. Angaben zum Kennzeichen machte die Polizei nicht. Sie sucht aber dennoch Zeugen, die die Tat beobachtet haben und den Täter beschreiben können oder wissen, wo der Vectra zu finden ist. Zu erreichen ist die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0.


Am anderen Ende von Schwalefeld war es im September zu einem ungewöhnlichen Unfall gekommen:
Übersehen: Lkw kracht in Geldtransport - Zwei Verletzte (19.9.2013, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Polizei
Montag, 04 Februar 2013 18:26

THW-Höhenretter helfen auf der Skipiste

WILLINGEN. Höhenretter des Korbacher THW-Ortsverbandes haben einen Tag lang die Rettungswache der DRK-Bergwacht in Willingen übernommen. Die Einsatzkräfte mussten unter anderem ausrücken, um nach einem Zusammenstoß zwischen einem Rodler und einem Snowboardfahrer zu helfen.

Wie der Korbacher THW Ortsbeauftragte Hans-Joachim Kegel am Montag gegenüber 112-magazin.de berichtete, waren seine Helfer am Samstag im Weltcuport eingesetzt. Während der 14-stündigen ehrenamtlichen Dienstzeit war die Hilfer der THW-Kräfte zweimal gefragt. In einem Fall war ein Skiläufer auf der Piste zusammengebrochen und musste zum Rettungswagen transportiert werden, im anderen Fall waren sich zwei Wintersportler in die Quere gekommen. "Ein Mann auf einem Schlitten ist mit einem Snowboarder zusammengestoßen", sagte Kegel. Einer der beiden Beteiligten sei mit Verdacht auf eine Wirbelverletzung ins Krankenhaus eingeliefert worden.

"In Deutschland einmalig"
Bei ihrem Einsatz nutzen die THW-Kräfte die Fahrzeuge der DRK-Bergwacht, vor allem das mit Raupenketten betriebene All Terrain Vehicle (ATV). Das Fahrzeug mit Nachläufer für den liegenden Transport eines Patienten führt auch das komplette medizinische Notfall-Equipment mit. Dass die Höhenretter für den Notfalleinsatz am Patienten geeignet sind, liegt auch an der engen Kooperation zwischen THW und Bergwacht im Bereich der Höhenrettung. "Bei unserem gemeinsamen Training lernen die Bergwacht-Mitglieder technische Dinge von uns und wir erfahren eine Sanitätsausbildung", verdeutlicht der Korbacher THW-Chef. Dass das THW in der Wintersaison eine Bergwacht-Rettungswache für eine Dienstschicht komplett übernimmt, "ist in Deutschland einmalig", sagte Kegel.

Auch Wildunger Bergwacht hilft in Willingen
In regelmäßigem Abstand sorgen nicht nur Korbacher Höhenretter dafür, dass die Willinger Bergwacht-Einsatzkräfte mal ein freies Wochenende während der Wintersport-Saison haben. "Auch die Kameraden der Bergwacht Bad Wildungen versehen in Willingen Dienstschichten", erklärte Bereitschaftsleiter Frank Köster (Willingen) gegenüber 112-magazin.de.


Links:
THW-Ortsverband Korbach
DRK-Bergwacht Willingen

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Publiziert in THW
Sonntag, 20 Januar 2013 15:01

Der letzte Auerhahn vom Dommel

DIEMELSEE-STORMBRUCH. In den Hochlagen der Gemeinde Diemelsee gab es vor einigen Jahrzehnten noch unberührte Hochheideflächen die aus der letzten Eiszeit entstanden und anders als in den Tälern, die mit Buchen, Eschen und Eichen bewaldet waren, herrschte in der Tundra am Dommelkopf und im Dommeltal bei Stormbruch emsiges Treiben zur Balz der Auerhähne.  Damals waren die Hänge am Dommel noch nicht mit Fichten-Monokulturen bepflanzt und boten dem Auerwild lichte Misch -und Nadelwälder mit dem nötigen Altholzbeständen und eine reiche Kraut -und Strauchschicht. Die unzähligen Quellen und Feuchtwiesen waren damals mit den für das Auerwild so wichtigen Magensteinen versehen. Der Fürst zu Waldeck und Pyrmont streckte noch im Jahr 1902 einen kapitalen Auerhahn. Zu Ehren des Fürsten von Waldeck und Pyrmont versammelte sich der Männergesangverein Stormbruch und brachte um Mitternacht dem Fürsten ein Ständchen. Der letzte seiner Art soll 1921 in der Gemarkung Stormbruch am Dommelturm erlegt worden sein. Wer der Erleger des letzten Auerhahns war, ist  hingegen nicht bekannt.

Quelle: Ulla Brocke

Publiziert in Archiv - Sammlung
Sonntag, 18 November 2012 17:47

Jagd in Hemmighausen - Eine Erfolgsgeschichte

HEMMIGHAUSEN. Zur revierübergreifenden Ansitzdrückjagd am Samstag, den 17.11.2012 hatten die Beständer Dieter Reckmann und Dietmar Fitzner geladen. Der Jagdvorstand hatte für die Treiberwehr gesorgt, dazu kam ein Hundeführer mit eibem Deutsch Drahthaar und 2 Hundeführer mit 3 Deutschen Wachtel. Insgesamt waren an der Jagd in Hemmighausen 21 Personen beteiligt.

Um 09:15 Uhr wurde die Jagdkorona nebst Treibern und Hundeführern begrüsst, die Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit der Waffe wurden ausführlich beschrieben und im Anschluss die Stände besetzt.

Die Treiber und Hundeführer wurde  bereits einige Tage zuvor in den Verlauf der Jagd eingewiesen. Führer der Treiberwehr war der Jagdvotsteher persoenlich. Angefangen wurde an der Grenze zu Usseln und in grob östliche Richtung getrieben. Um 14:00 war " Hahn in Ruh " , die Strecke konnte sich sehen lassen. 5 Sauen, 3 Stück Rehwild und 1 Fuchs hingen am Haken. Schussdisziplin und genaues Ansprechen sorgten für ein passables Ergebnis.

Eine Nachsuche auf einen Frischling im Anschluss an die Jagd ergab, das der Frischling im Revier Ottlar zur Strecke gebracht wurde.

Das Schüsseltreiben fand wie immer im DGH statt, hier wurde Braten gereicht und so manches Bier und Schnäpsken getrunken. Der Jagdvorstand wurde auch hier voll integriert, ein positives Signal mit Vorbildfunktion für andere Reviere unter dem Motto: Gemeinsam sind wir erfolgreich !

Persönliche Größe haben die Beständer gezeigt: Eine beschossene Sau aus dem Revier Deisfeld kam in Hemmighausen zur Strecke. Dieter Reckmann übergab das Wildschwein an den Schützen aus dem Nachbarrevier.

Fazit: Eine gut organisierte Jagd ohne Neid mit wenigen aber guten Hunden und sehr gutem Schussergebnis. Es wurden ausschliesslich Frischlinge bis 40 Kg beschossen und erlegt. Das lässt  für die Zukunft hoffen.

Publiziert in Archiv - Sammlung
Montag, 12 November 2012 09:02

Neue Fahrzeuge für Willinger Wehren

WILLINGEN. Zwei Fahrzeuge sind an die Feuerwehren aus Willingen und Schwalefeld überreicht worden: Ein so genanntes Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 10/06 und ein Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) im Wert von 300.000 Euro.

Bürgermeister Thomas Trachte sprach nicht von Luxus, sondern von einem Stück Sicherheit für die Bürger und Gäste Willingens. Stolz ist die Gemeinde darauf, dass mit der Beschaffung der beiden Fahrzeuge nun der Bedarfs- und Entwicklungsplan, was Fahrzeuge angeht, erfüllt wurde. Lediglich der Stützpunkt muss noch weiter aufgerüstet werden, um das Soll zu erfüllen.

Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl sprach die Anforderungen der Feuerwehren an, die sich in den letzten 25 Jahren deutlich gewandelt haben. Damals hätte noch niemand an Seitenaufprallschutz, Airbags oder Brandmeldeanlagen gedacht, die die Anforderungen von heute stark verändert hätten, nicht nur, was die Fahrzeuge angeht, sondern auch die Ausbildung und Technik. Dafür ist das HLF 10/06 im Gegensatz zu dem außer Dienst gestellten, 28 Jahre altem Unimog, mit einem 2400 Liter Wasser fassendem Tank und einer umfassenden Ausrüstung für technische Hilfeleistungen wie einem Lichtmast und einem Trennschleifer bestens ausgerüstet. Die 250.000 Euro hat die Gemeinde ohne Zuschüsse aufgebracht.

Das TSF-W für die Ortsteilwehr aus Schwalefeld ersetzt ebenfalls ein 28 Jahre altes Fahrzeug, das nun an Welleringhausen weitergereicht wird. Im Rahmen der Landesbeschaffungsaktion hat das Land Hessen die Kosten des Fahrgestells von 42.000 Euro übernommen, der Aufbau und die Beladung im Wert von 48.000 Euro hat die Gemeinde finanziert. Dabei wurde die alte, vorhandene Beladung teilweise übernommen und um nicht mehr zeitgemäßes Equipment ergänzt.

Dienst am Nächsten
Pfarrer Christian Röhling lobte vor allem das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrleute, ohne die das System Feuerwehr nicht aufrechterhalten bleiben könnte. Außerdem erinnerte er an die Nacht vor 74 Jahren, als in Deutschland Synagogen brannten und niemand kam, um zu löschen. Als Notfallseelsorger wisse er gut, dass die Wochen mit "Piepser" andere seien als normale Wochen - umso herzlicher sein Dank an die anwesenden Kameraden, die regelmäßig ihren Dienst am Nächsten tun.

Trachte, der die Fahrzeuge weder als Spielzeuge noch als Liebhaberfahrzeuge bezeichnete, sprach davon, dass man sie wohl erst dann zu schätzen wisse, wenn sie gebraucht werden.

Budget bleibt im Rahmen
Jürgen Querl ergänzte die Ausführungen zur Diskussion, ob tatsächlich noch in jedem Ortsteil eine Feuerwehr nötig sei. "Wir sind alle eine Wehr, nur auf neun Ortsteile verteilt, wir schaffen sonst die geforderte Alarmierungszeit von zehn Minuten nicht", brach der Gemeindebrandinspektor eine Lanze für die Ortsteilwehren. Synergien würden auch heute schon genutzt, um das Budget im Rahmen zu halten.

Ehrungen
Querl schloss dem Festakt zur Fahrzeugübergabe noch zwei Ehrungen an. Der Wehrführer aus Hemmighausen Lothar Becker und sein Stellvertreter Andreas Stracke wurden mit dem Goldenen Leistungsabzeichen Stufe fünf der Feuerwehr ausgezeichnet, beide haben die Goldprüfung bei einer Leistungsübung bereits sechs Mal bestanden. Quelle: HNA


Link:
Feuerwehr Willingen

Publiziert in Feuerwehr
Schlagwörter
Freitag, 13 Juli 2012 00:52

15 Jahre Bergwacht Willingen: Offene Türen

WILLINGEN. Die DRK-Bergwacht in Willingen besteht seit 15 Jahren. Aus diesem Anlass lädt die Gruppe um Bereitschaftsleiter Frank Köster an diesem Samstag zu einem Tag der offenen Tür in der neuen Bergrettungswache in Willingen ein.

Die 1996 gegründete Bereitschaft Willingen in der DRK Bergwacht Hessen hat eigenen Angaben zufolge sehr schnell auf die potentiellen Aufgaben im Einzugsgebiet Willingen und Umgebung reagiert. Mittlerweile ist die Gruppe eine sehr aktive und auch überregional tätige Einheit. "So sind wir neben den originären Rettungseinsätzen in unwegsamem Gelände unter anderem auch für die Erstversorgung bei Einsätzen in der näheren Umgebung zuständig, wenn der Rettungsdienst nicht in der vorgeschriebenen Zeit vor Ort sein kann", erklärt Bereitschaftsleiter Frank Köster.

Stark engagiert in der Höhenrettung
Überregional ist die Willinger Bergwacht vor allem in der Höhenrettung stark engagiert und stellt diese zusammen mit der DRK Bergwacht Bad Wildungen und dem THW Korbach als "Höhenrettung Waldeck-Frankenberg" im Landkreis und den angrenzenden Gebieten sicher. Die Willinger Bergwacht ist die jüngste in Hessen.

Die Bergwacht Willingen möchte sich an diesem Samstag, 14. Juli, ab 10 Uhr bei einem Tag der offenen Tür an der neuen Bergrettungswache in Willingen, Zur Hoppecke 9b, der Öffentlichkeit vorstellen. Es wird unter anderem Vorführungen der Berg- und Höhenrettung sowie eine Fahrzeug- und Ausrüstungsschau geben. Nicht zuletzt bieten die Bergwacht-Mitglieder auch Speisen und Getränke an, außerdem ist eine Tombola geplant. Für Kinder gibt es darüber hinaus Schminken von 14 bis 17 Uhr sowie eine Hüpfburg.


Link:
Bergwacht Willingen

Publiziert in Retter

SCHWALEFELD. Ein stark alkoholisierter 20-Jähriger ist am frühen Sonntagmorgen auf dem Weg zur Arbeit am Ortseingang von Schwalefeld verunglückt. Er war mit hohem Tempo gegen Büsche und Bäume sowie die Leitplanke gekracht und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

Der junge Mann wurde nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle von der Besatzung eines Rettungswagens nach Korbach ins Krankenhaus eingeliefert. Der Korbacher Notarzt nahm die von der Polizei angeordnete Blutprobe, nachdem ein Atemalkoholtest einen hohen Promillewert angezeigt hatte.

Den Angaben der an der Unfallstelle eingesetzten Polizeibeamten zufolge war der 20 Jahre alte Willinger am Sonntagmorgen gegen 6.20 Uhr auf der Kreisstraße 63 von Rattlar kommend in Richtung Schwalefeld unterwegs - um halb sieben hätte der junge Mann an seinem Arbeitsplatz in Willingen erscheinen müssen. Kurz vor dem Ortseingang, etwa in Höhe der Einmündung zur Straße Zur Kalkreise, verlor der Fahrer auf abschüssiger Straße in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Golf Cabrio "Bon Jovi". Der schwarze Wagen geriet ins Schleudern, stellte sich noch auf der Fahrbahn quer, schleuderte über einen Wasserdurchlass und einen Weg hinweg, prallte mit der Beifahrerseite gegen mehrere Büsche, drehte sich dadurch, rammte mit dem Heck einen Baum, schleuderte anschließend über die Straße und prallte schließlich gegen die Leitplanke. Ein Taxifahrer kam wenig später hinzu und meldete den Unfall um 6.25 Uhr der Korbacher Polizei.

Am älteren Golf Cabrio entstand Totalschaden von 3000 Euro. Außerdem müssen drei Felder der Leitplanke erneuert werden - durch die Wucht des Anstoßes wurde sogar ein Metallpfosten aus dem Boden gehebelt. Die Kreisstraße blieb während der Rettungsarbeiten voll gesperrt, nach Abfahrt von Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug blieb die Strecke halbseitig gesperrt. Auf der zu dieser Zeit wenig befahrenen Straße kam es dadurch aber nicht zu Behinderungen.

Publiziert in Retter
Montag, 21 Mai 2012 17:18

Willinger Wehr mit neuer Homepage

WILLINGEN. Die Feuerwehr der Uplandgemeinde hat eine neue Homepage: Unter www.feuerwehr-willingen.de findet man die überarbeitete Seite, die Feuerwehrleuten ebenso wie "normalen" Leser jede Menge Informationen bietet.

Seit einigen Tagen ist die von Webmaster Domenico "Mimo" Cullotta gestaltete Homepage freigeschaltet. Sie ist übersichtlicher als die vorherige Seite, blickt in die Geschichte des Brandschutzes im Upland, zeigt gleichwohl die modernen Löschfahrzeuge, gibt aktuelle Termine wie Übungsdienste oder das am kommenden Wochenende im Kurgarten stattfindende Sommerfest bekannt, berichtet über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr oder informiert über aktuelle Einsätze.

Über einen mobilen Zugang haben die Einsatzkräfte die Möglichkeit, auch von unterwegs Nachrichten einzustellen. "So können wir bei Einsätzen rasch eine erste Meldung online stellen und die Leser zeitnah informieren", sagt der Webmaster.


Link:
Feuerwehr Willingen

Publiziert in Feuerwehr

USSELN. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 251 ist am frühen Mittwochnachmittag eine 95 Jahre alte Frau aus den Niederlanden verstorben. Ihr 92-jähriger Ehemann erlitt schwere Verletzungen, als sich der Wagen bei Usseln überschlug.

Wie die Polizei mitteilte, war das niederländische Ehepaar mit einem Opel Meriva auf der B 251 von Willingen kommend in Richtung Korbach unterwegs, der 92-Jährige saß am Steuer. Zwischen Usseln und dem Abzweig nach Welleringhausen geriet der silberne Kleinwagen ausgangs einer Rechtskurve außer Kontrolle - der 92-Jährige fuhr geradeaus, über die Gegenfahrbahn und eine Parkbucht und schließlich eine Böschung hinauf. Mit der Beifahrerseite prallte das Auto dann gegen einen Baum, überschlug sich und blieb auf dem Dach im Graben liegen. Eine Zeugin beobachtete den Unfall und verständigte sofort die Rettungskräfte.

Fahrer schwer verletzt, aber nicht in Lebensgefahr
Der Einsatz für Feuerwehren aus Willingen, Usseln und Neerdar erfolgte laut Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl mit der Meldung, dass zwei Menschen im Auto eingeklemmt seien. Schnell waren die Feuerwehren und der Rettungsdienst vor Ort, mussten eine Tür vom Unfallfahrzeug entfernen und die beiden Menschen aus den Gurten schneiden. Dennoch gab es für die 95 Jahre alte Beifahrerin keine Rettung mehr. Ihre Verletzungen waren so schwer, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Ihr drei jahre jüngerer Ehemann wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Korbach gebracht. Laut Polizeisprecher Volker König besteht keine Lebensgefahr.

Die B 251 musste im Bereich der Unfallstelle zeitweise komplett gesperrt werden. Die genaue Unfallursache stand zunächst nicht fest, die Polizei schaltete auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft einen Gutachter ein, der noch am Nachmittag seine Arbeit aufnahm. Der folgenschwere Unfall ist der siebte in diesem Jahr mit tödlichem Ausgang in Waldeck-Frankenberg. Im gesamten Jahr 2011 waren zehn Menschen bei Unfällen auf den Straßen im Kreis gestorben.


Vor zwei Jahren war ebenfalls ein Mensch aus den Niederlanden bei einem Unfall nahe Usseln gestorben:
Auto gegen Reisebus: Ein Toter (27.05.2010, mit Video und Fotos)

Publiziert in Retter
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